Hi, ich bin Gerry
Gerald / 42 Jahre  (31.03.1980)
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Kommentare von Gerry

Gerry hat kommentiert

Aktuell wieder Pressekonferenz:

hier schon mal wieder die Schmankerl:


10.16 Uhr: „Das war eine schlechte Woche für den Schutz der Bürger vor einer Corona-Infektion“, so Lauterbach. Dennoch erklärt er, dass er an dem „konservativem Kurs“ zum Schutz der Bürger festhalte.

10.14 Uhr: Jetzt appelliert Karl Lauterbach, dass sich alle Bürger vor den Osterreisen testen lassen, um Infektionen zu vermeiden. Außerdem empfiehlt er den Älteren und Risikopatienten, die vierte Impfdosis zu nutzen, welche von der Stiko empfohlen wird. Mit Blick auf Lothar Wieler empfiehlt er dem RKI-Chef eine großzügigere Interpretation, wem die vierte Dosis empfohlen wird.

10.13 Uhr: „Wir hätten uns mehr Freiheiten im Infektionsschutzgesetz leisten können, wenn wir die allgemeine Impfpflicht ab 60 eingeführt hätten“, so Lauterbach. Kein anderes Land in Europa habe so eine Impflücke in dieser Altersgruppe.
„Wir hätten mehr Freiheiten mit einer allgemeinen Impfpflicht ab 60 Jahren“

10.11 Uhr: Dies sei auch einer der Gründe, weshalb der SPD-Politiker die freiwillige Corona-Isolation ab dem 01. Mai zurückgezogen hat. Weiter erklärt Lauterbach, dass auch das Infektionsschutzgesetz nochmal betrachtet werden muss.

10.10 Uhr: „Wir haben keinen Spielraum mehr für Lockerungen“, sagt Lauterbach im Hinblick auf die abgesagte allgemeine Impfpflicht.

Zitat


Gerry hat kommentiert

28.02.2022 07:49 Uhr


blubb0r schrieb:
@Mambo:
Ich hatte Gerry eher so gelesen, dass wir eine gewisse "Grundsicherung" bei allem im eigenen Land produzieren/halten sollten, ehe wir Exportieren/Importieren. Um die eigene Bevölkerung immer schützen zu können.

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Hier ein recht guter Twitter Feed mit einer Erklärung, was Swift-Ban heißt, was es für Russland und für uns bedeutet: twitter.com

Zitat


Danke. Das meinte ich. Man sollte sein eigenes Land stabilisieren, bevor man in der Lage ist, andere Länder zu unterstützen. Macht man ja privat auch nicht. Ich würde auch gern Gott und die Welt unterstützen, aber wenn ich das mache, bin ich selbst ein Fall fürs Sozialamt, weil ich selbst nicht mehr über die Runden komme.

Und das was Gloesinger (oder wer auch immer das war) vor paar Tagen mit dem Brand im Nonnenkloster in Thailand und Verstärkung der Brandvorschriften in Deutschland geschrieben hat, kann man genauso gut auf Fukushima in Japan und unsere AKWs übertragen. Am anderen Ende der Welt passiert tragischerweise ein Unglück, wir schalten ohne Not und Verstand unsere AKWs ab, ohne das man überhaupt eine eigenständige gesicherte Versorgung hat. Dann macht sich Deutschland und/oder auch die EU abhängig vom russischen Öl, Kohl, Erdgas. Und jetzt haben wir die Kacke am Dampfen, wenn sowieso alles was dier Energiepreise betrifft noch mehr durch die Decke geht. Und wer ist der leidtragende? Das sind wieder mal wir.

Und das ärgert mich. Man ist echt so dermaßen im Blindflug unterwegs. Deutschland wird immer als Zugmaschine der EU gesehen und dann wird es von kleineren Länderen mit den Nasenring durch die Manege gezogen ("Sorry Deutschland, das ist ein Witz"). Man reagiert anstatt das man mal wirklich agiert.

Aber die EU ist ja selbst schuld, wenn sie solche Leute wie Putin, Erdogan oder Xi Jinping hofieren, während woanders mehr mit den Säbel gerasselt wird als gegenüber solchen Leuten.

Gerry hat kommentiert

25.02.2022 13:51 Uhr


Mambo schrieb:


Gerry schrieb:


DiebelsAlt83 schrieb:


schrieb:


DiebelsAlt83 schrieb:


Gerry schrieb:
Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, aber geht es uns in Deutschland wirklich gut? Infrastruktur? Bildung? Digitalisierung? Energie? Rente?


Zitat


Wie gesagt, man kann auch im Guten vieles verbessern. Darum geht es aber gerade nicht und die Frage kann nicht wirklich ernst gemeint sein.

JA, uns geht es hier verdammt gut, verglichen mit anderen. Und genau das ist der Punkt. Vor lauter Wohlstand merkt man das schon gar nicht mehr, wie gut es hier ist, wie frei man hier ist. Mal runter kommen von seinem hohen Ross und den Ansprüchen, wenn es darum geht was man für andere evtl. tun kann.

Und dann danach wieder daran denken, was man hier selbst in seinem eigenen Wohlstand noch besser machen kann. Der muss halt mal auch hinten anstehen können. So lange das nicht geschieht, wird eine Schere zwischen Arm und Reich nie kleiner.

Zitat


Ist wie immer eine Frage des betrachtungswinkel und der Definition was gut gehen bedeutet.

Wie auch immer stagniert Deutschland schon viel zu lange daher ist die Tendenz jedenfalls nicht gut

Zitat


Jo, aber du kannst es ja nur aus einer Richtung betrachten. Und das ist von dort, wo es Menschen sehr schlecht geht. Da muss Verbesserung starten und da sieht man, wie gut es uns geht. Und danach kann man schauen und sagen, okay auch hier läuft gewiss vieles noch falsch und schlecht und auch da kann man noch dran arbeiten. Oder halt parallel. So passiert es aber nicht. Der Blick ist immer nur bei einem selbst und pocht sehr oft auch nur auf die eigene Verbesserung. Das ist aber auch insgesamt ein anderes Thema und hier nur nebenbei interessant als Antwort darauf, was man als einzelner jetzt bzw. später tun kann. Und wenn man sich schon hilflos und machtlos fühlt, dann kann man sich damit befassen, was denn überhaupt in den eigenen Möglichkeiten steckt und nicht sagen ist mir doch egal, mir geht es selbst scheiße. Was es halt im Vergleich einfach nicht tut.


Zitat


Alles recht und schön und auch nachvollziehbar. Aber nur ein Beispiel. Aber ich glaube kaum, dass eine Verkäuferin , die nicht weiß, wie sie - übertrieben - ihren Strom oder Spritkosten zahlen soll oder nicht weiß, wie sie später von der Rente leben soll, interessiert, wie schlecht es der Bevölkerung in manch anderen Ländern geht.

Und mit der Aussage ecke ich jetzt an, aber manchmal würde ich mir auch eher Germany first als EU oder World first wünschen.

Zitat


Ich kann echt nicht glauben, dass du heute (und auch in vorherigen Posts) "Germany First" predigst. Die Folgen eines solchen Denkansatzes besprechen wir hier gerade.

Zitat


Da hast du mich jetzt missverstanden. Aber lassen wir das. Es ging einfach darum, dass man eigentlich auch das eigene Land auf Vordermann bringen sollte/könnte/müsste, bevor man das in der Welt verteilt (es geht jetzt nicht um gerechtfertigt oder nicht).

Warum haben wir kein Geld für Digitalisierung? Für Energie? Für Verkehr? Obwohl die Steuereinnahmen so hoch sind wie nie zuvor?!

Man will die eigene Bundeswehr aufrüsten und dann darf man heute lesen, dass nicht mal vernüftige Jacken vorhanden sind? Was soll das?

Helfen und Unterstützung so gut es geht, aber man sollte auch mal schauen, dass bei uns der Laden läuft.

Gerry hat kommentiert

25.02.2022 11:14 Uhr·  Bearbeitet·


DiebelsAlt83 schrieb:


schrieb:


DiebelsAlt83 schrieb:


Gerry schrieb:
Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, aber geht es uns in Deutschland wirklich gut? Infrastruktur? Bildung? Digitalisierung? Energie? Rente?


Zitat


Wie gesagt, man kann auch im Guten vieles verbessern. Darum geht es aber gerade nicht und die Frage kann nicht wirklich ernst gemeint sein.

JA, uns geht es hier verdammt gut, verglichen mit anderen. Und genau das ist der Punkt. Vor lauter Wohlstand merkt man das schon gar nicht mehr, wie gut es hier ist, wie frei man hier ist. Mal runter kommen von seinem hohen Ross und den Ansprüchen, wenn es darum geht was man für andere evtl. tun kann.

Und dann danach wieder daran denken, was man hier selbst in seinem eigenen Wohlstand noch besser machen kann. Der muss halt mal auch hinten anstehen können. So lange das nicht geschieht, wird eine Schere zwischen Arm und Reich nie kleiner.

Zitat


Ist wie immer eine Frage des betrachtungswinkel und der Definition was gut gehen bedeutet.

Wie auch immer stagniert Deutschland schon viel zu lange daher ist die Tendenz jedenfalls nicht gut

Zitat


Jo, aber du kannst es ja nur aus einer Richtung betrachten. Und das ist von dort, wo es Menschen sehr schlecht geht. Da muss Verbesserung starten und da sieht man, wie gut es uns geht. Und danach kann man schauen und sagen, okay auch hier läuft gewiss vieles noch falsch und schlecht und auch da kann man noch dran arbeiten. Oder halt parallel. So passiert es aber nicht. Der Blick ist immer nur bei einem selbst und pocht sehr oft auch nur auf die eigene Verbesserung. Das ist aber auch insgesamt ein anderes Thema und hier nur nebenbei interessant als Antwort darauf, was man als einzelner jetzt bzw. später tun kann. Und wenn man sich schon hilflos und machtlos fühlt, dann kann man sich damit befassen, was denn überhaupt in den eigenen Möglichkeiten steckt und nicht sagen ist mir doch egal, mir geht es selbst scheiße. Was es halt im Vergleich einfach nicht tut.


Zitat


Alles recht und schön und auch nachvollziehbar. Aber nur ein Beispiel. Aber ich glaube kaum, dass eine Verkäuferin , die nicht weiß, wie sie - übertrieben - ihren Strom oder Spritkosten zahlen soll oder nicht weiß, wie sie später von der Rente leben soll, interessiert, wie schlecht es der Bevölkerung in manch anderen Ländern geht.

Und mit der Aussage ecke ich jetzt an, aber manchmal würde ich mir auch eher Germany first als EU oder World first wünschen.