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kato91

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Letzte Beiträge von kato91

  • kato91 kato91 in Taubertal Festival 2022
    Zitat

    Nikrox schrieb:
    Jetzt mal unabhängig von Kraftklub: Was ist das denn am Freitag für ein Lineup?

    Der Mix auf deutschen Festival ist echt zu hart.

    Ich finde die wild zusammengebuchten Line Ups jener drei August-Festivals auch immer ganz schlimm. Wirkt auf mich so, als würde man sich auf der internationalen Resterampe bedienen, die die Vorjahre exklusiv für Ring und Co. gebucht wurden.

    Wenn du einen Blick auf das Line Up vom Open Flair wirfst, siehst du, wie uneinig sich das Line Up irgendwie ist.


  • kato91 kato91 in Mad Cool Festival 2022 (ES)
    Ich würde auf 3/3/6/2-3 Bands (jeweilige Tage) kommen, die ich mir ansehen würde. Objektiv oben rum sehr stark, ein wirkliches Mittelfeld gibt es aber irgendwie nicht.


  • kato91 kato91 in Download Pilot 2021 (UK)
    Nachdem die Corona Beschränkungen in GB diesen Monat noch nicht aufgehoben werden sollen: Was passiert mit diesem Festival?


  • kato91 kato91 in Coronavirus
    Zitat

    schrieb:
    Das 3 Tages Festivals nicht machbar sind ist wie du sagst klar.
    Allein die Erwähnung zeigt wie realitätsfern die politik ist.
    Söder brachte auch den Vergleich Rock am Ring/EM.

    Ist sogar nachvollziehbar aber wenn im Stadion Fußball mit 14.000 Zuschauern (und beim Viertel/Halbfinale vermutlich mehr) gestattet wird wo ist der Unterschied zu Open Air Konzerten in der Größenordnung?

    Aber die Politik beratet wieder Mitte August, also pünktlich vor dem Start der Bundesliga…….


    Ich bin/war übrigens großer Fussballfan und habe sehr viele Stadien in unterschiedlichsten Ländern besucht. Aber der
    Sport bzw. das Umfeld kotzt mich nur noch an

    Danke, Söders Vergleich zwischen Fußball und Rockkonzerten habe ich auch schon in einem anderen Forum angeprangert und finde die Aussage ein absolutes Unding. Das ist eine beschissene Ungleichbehandlung zwischen Fußball und dem Musiksektor.

    Leider hat man es gestern versäumt, der Branche eine wirkliche Perspektive zu geben.

    Ich spinne mir da mal was zusammen: Was spricht, angesichts der sinkenden Inzidenzen, Indoor-Musikveranstaltungen mit entsprechendem Konzept ab Juli zu gestatten? Testpflicht, Auslastung von sagen wir 25%, entsprechende Lüftungsanlagen? Mein kleiner Musikclub würde sich freuen, wenn das mit Partys ginge. Konzepte liegen seit über einem halben Jahr in Schubladen.

    Ich denke mir: wenn das diesen Sommer nicht passiert, passiert dieses Jahr gar nichts. Merkel hat die Delta-Variante und die Notwendigkeit der Auffrischung von Impfungen ab Herbst ins Spiel gebracht. Wir erleben jetzt wie dann saisonale Effekte. Wir haben im Oktober vielleicht höhere Impfquoten, aber das Virus wird trotzdem wieder zuschlagen. Dazu wird uns nach der Bundeswahl eine besonnene Merkel fehlen. Wer die Nachfolge antreten wird, vermag ich nach dem erfolgreichen medialen Baerbock-Bashing nicht beurteilen. Wir werden vermutlich weiterhin von einer konservativen CDU geführt, der es (in einigen Einzelfällen) wichtiger ist, sich die eigenen Taschen mit Provision vollzustopfen, als der Branche eine Perspektive zu geben.

    Und diese Perspektiven werden dringend benötigt. Es wurden Studien zum Infektionsgeschehen auf Konzerten durchgeführt, die klare Ergebnisse offenbart haben. In Leipzig war für Juni auch was Richtung Partys geplant (weiß gerade nicht, wir da der aktuelle Stand ist)

    Gerade noch sehe ich schwarz für Deutschland. Es wird nicht mal gesetzt sein, dass wir kommenden Sommer wieder auf Festivals sein können.

    Aber hey: In München kann man sich die Fußballspiele im Stadion anschauen. Und Public Viewing ist ja auch kein Problem.

    Zum Kotzen ist das.

    Es wird zukünftig einfach so sein, dass man lernen muss, mit Corona zu leben. Und das bedeutet, nicht pauschal alles, was Spaß macht, zu verbieten. Ansonsten soll sich die Politik bekennen und Clubs, Konzerte und Festivals für alle Zeiten verbieten. Vielleicht etwas drastisch formuliert, wie es gerade läuft ist das aber ein langsamer und qualvoller Tod der Branche.


  • kato91 kato91 in Coronavirus
    Zitat

    NAIL schrieb:
    Zitat

    kato91 schrieb:
    Zitat

    schrieb:
    Zitat

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

    Genau so sehe ich das auch.

    Wenn ich schon höre, dass Coronakonforme Open Air Veranstaltungen in RLP abgesagt werden, die mit 500 statt der schlussendlich genehmigten Höchstzahl von 250 kalkuliert haben, und in anderen Teilen Deutschlands 14.500 Menschen - die zwar genauso wie der durchschnittliche Festivalbesucher eher alkoholisiert, aber im direkten Vergleich doch eher noch auf Krawall aus - in ein Stadion pilgern können, kann ich unsere Politik nicht verstehen. Ländersache, okay. Aber man gibt ja gefühlt den Fußball alle Grundrechte zurück, sofern mit Konzept, Sinn und Verstand (im Stadion - was davor, darum, im Vorfeld und Anschluss passiert lassen wir außen vor), und lässt den Kulturbereich komplett links liegen. Wie sagte Spahn so schön? Für den Sommer könnte er sich konforme Events vorstellen, nur nicht riesige Rockfestivals, wo sich Zehntausende in den Armen liegen. Na Gott sei Dank sind Fußballfans ja für ihre Harmonie und das regelkonforme Verhalten bekannt.

    Möchte hier im Übrigen keinem Fußballfan auf den Schlips treten, habe nur den Eindruck, dass es unter fans öfters mal Krawalle und Ausschreitungen gibt wie auf einem Musikfestival.

    Kurz und knapp: An Fussballevents verdienen einfach zu viele mit. Auch welche die öffentlich gar nicht bekannt dafür sind...

    An Festivals und der Musikbranche insgesamt auch.