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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von patricky

8.096 Kommentare (Seite 313)


HinweisCorona: ERFAHRUNGEN, TIPPS & HILFE - Ein hilfreicher und lesenswerter Thread eines Stammusers [https://bit.ly/30oCbdZ]
  • JackD JackD
    Welle strecken um zu boostern? Was bringt das gegen die ungeimpften Ü60?

    Durchseuchung ist die einzige Lösung. Aber Welle strecken ist eh Quatsch. Guck in die Niederlande. Lockdown trotzdem geht‘s hoch. Unsere Maßnahmen helfen nichts. Vielleicht „strecken“ wir die 4-Wochen-Welle auf 5 Wochen. Das weiß sicherlich auch Karl Lauterbach.

  • umiker umiker
    Wellenbrecher-Lockdown 2.0?

  • mattkru mattkru

    umiker schrieb:
    Wellenbrecher-Lockdown 2.0?

    Bei einem Tsunami bringt ein Wellenbrecher auch nicht mehr viel.


  • JackD JackD
    Alle:
    „Eine Impfpflicht geht NIEMALS ohne Impfregister!“
    „Das dauert Monate das aufzubauen.“
    „Eine Impfpflicht lässt sich nicht machen, wie soll man das durchsetzen?“
    „Wir haben gar keine Möglichkeiten eine Impflicht zu kontrollieren!“
    „Eine Impfpflicht können wir nicht umsetzen. Es ist soooooo kompliziert.“

    Boris Palmer:
    „Hold my beer.“

    "Es gibt kein Umsetzungsproblem. Jede Kommune in Deutschland ist über ihre Bußgeldstelle und Einwohnermelderegister in der Lage das umzusetzen", sagte der Grünen-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. Sollte der Bundestag die Impfpflicht samt einem Bußgeld beschließen, könnten die Kommunen einen Auszug aus den elektronisch geführten Einwohnermeldedateien erstellen und alle Bürger über 18 Jahren anschreiben. So etwas ähnliches habe er erst im November veranlasst, es habe eine Woche gedauert. In dem Schreiben würden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, innerhalb von vier Wochen zumindest einen Nachweis für ihre Erstimpfung schriftlich vorzulegen. Falls sie dem nicht nachkommen, schickt die Bußgeldstelle einen Anhörungsbogen mit der Drohung eines Strafgeldes von bis zu 5000 Euro. Palmer bot sich an, das in Tübingen zu erproben. "Wir machen das auch als Modellkommune."


    via www.swr.de

  • snookdog snookdog

    JackD schrieb:
    Alle:
    „Eine Impfpflicht geht NIEMALS ohne Impfregister!“
    „Das dauert Monate das aufzubauen.“
    „Eine Impfpflicht lässt sich nicht machen, wie soll man das durchsetzen?“
    „Wir haben gar keine Möglichkeiten eine Impflicht zu kontrollieren!“
    „Eine Impfpflicht können wir nicht umsetzen. Es ist soooooo kompliziert.“

    Boris Palmer:
    „Hold my beer.“

    "Es gibt kein Umsetzungsproblem. Jede Kommune in Deutschland ist über ihre Bußgeldstelle und Einwohnermelderegister in der Lage das umzusetzen", sagte der Grünen-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. Sollte der Bundestag die Impfpflicht samt einem Bußgeld beschließen, könnten die Kommunen einen Auszug aus den elektronisch geführten Einwohnermeldedateien erstellen und alle Bürger über 18 Jahren anschreiben. So etwas ähnliches habe er erst im November veranlasst, es habe eine Woche gedauert. In dem Schreiben würden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, innerhalb von vier Wochen zumindest einen Nachweis für ihre Erstimpfung schriftlich vorzulegen. Falls sie dem nicht nachkommen, schickt die Bußgeldstelle einen Anhörungsbogen mit der Drohung eines Strafgeldes von bis zu 5000 Euro. Palmer bot sich an, das in Tübingen zu erproben. "Wir machen das auch als Modellkommune."


    via www.swr.de

    Das fände ich allein deshalb schon echt geil, weil ich sehen möchte wie das in Berlin läuft.

  • kato91 kato91
    Ganz so super einfach ist das zwar nicht, aber ein Ansatz.

    Anmerkungen von jemandem, der in einer Behörde arbeitet:
    - Daaaaaateeennschuuuutz
    - was ist mit Personen, die umziehen oder sich länger im Ausland aufhalten?
    - was ist mit Wohnungslosen, die polizeilich unter keiner Anschrift gemeldet sind?
    - personell müsste das abgefangen werden (glaubt mir, das IST ein riesen Thema)
    - digitale Infrastruktur könnte schwierig sein (und auch da dürft ihr mir glauben, dass das ein noch größeres Thema sein kann, ich arbeite noch mit Papierakten)

    Alles kleinere Aspekte, die man aber mit einkalkulieren müsste. Aus 4 Wochen könnte man schnell 3 oder 6 Monate machen.

    Oder konkret: Einführung einer Impfflicht zum 01.09.2021, bis dahin hätte man genug Zeit zum Impfen und müsste bis dahin auch alle Nachweise vorlegen. Ab dann wird erinnert, ab dann geht's mit Bußgeldern weiter.

  • JackD JackD Edited

    kato91 schrieb:
    Ganz so super einfach ist das zwar nicht, aber ein Ansatz.

    Anmerkungen von jemandem, der in einer Behörde arbeitet:
    - Daaaaaateeennschuuuutz
    - was ist mit Personen, die umziehen oder sich länger im Ausland aufhalten?
    - was ist mit Wohnungslosen, die polizeilich unter keiner Anschrift gemeldet sind?
    - personell müsste das abgefangen werden (glaubt mir, das IST ein riesen Thema)
    - digitale Infrastruktur könnte schwierig sein (und auch da dürft ihr mir glauben, dass das ein noch größeres Thema sein kann, ich arbeite noch mit Papierakten)

    Alles kleinere Aspekte, die man aber mit einkalkulieren müsste. Aus 4 Wochen könnte man schnell 3 oder 6 Monate machen.

    Oder konkret: Einführung einer Impfflicht zum 01.09.2021, bis dahin hätte man genug Zeit zum Impfen und müsste bis dahin auch alle Nachweise vorlegen. Ab dann wird erinnert, ab dann geht's mit Bußgeldern weiter.

    Valide Punkte, aber gerade dieses „Was ist mit Personengruppe X?“ müssen wir jetzt mal sein lassen. Dann fallen Wohnungslose und Personen im Ausland halt durch‘s Raster. So what? Pragmatismus statt Perfektion. Wir brauchen eine Impfquote über 95%, aber nicht 100%.


  • Nikrox Nikrox

    snookdog schrieb:

    JackD schrieb:
    Alle:
    „Eine Impfpflicht geht NIEMALS ohne Impfregister!“
    „Das dauert Monate das aufzubauen.“
    „Eine Impfpflicht lässt sich nicht machen, wie soll man das durchsetzen?“
    „Wir haben gar keine Möglichkeiten eine Impflicht zu kontrollieren!“
    „Eine Impfpflicht können wir nicht umsetzen. Es ist soooooo kompliziert.“

    Boris Palmer:
    „Hold my beer.“

    "Es gibt kein Umsetzungsproblem. Jede Kommune in Deutschland ist über ihre Bußgeldstelle und Einwohnermelderegister in der Lage das umzusetzen", sagte der Grünen-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. Sollte der Bundestag die Impfpflicht samt einem Bußgeld beschließen, könnten die Kommunen einen Auszug aus den elektronisch geführten Einwohnermeldedateien erstellen und alle Bürger über 18 Jahren anschreiben. So etwas ähnliches habe er erst im November veranlasst, es habe eine Woche gedauert. In dem Schreiben würden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, innerhalb von vier Wochen zumindest einen Nachweis für ihre Erstimpfung schriftlich vorzulegen. Falls sie dem nicht nachkommen, schickt die Bußgeldstelle einen Anhörungsbogen mit der Drohung eines Strafgeldes von bis zu 5000 Euro. Palmer bot sich an, das in Tübingen zu erproben. "Wir machen das auch als Modellkommune."


    via www.swr.de

    Das fände ich allein deshalb schon echt geil, weil ich sehen möchte wie das in Berlin läuft.

    Spoiler: gar nicht

    So sehr ich Palmer verabscheue, ist das endlich mal ne klare Ansage. Frage mich schon die ganze Zeit wo denn die Expert:innenkommission ist, die sich mal klar mit der Impfpflicht auseinandersetzt. Also vor allem was Umsetzung betrifft. Die macht dann ne klare Ansage, was alles für offene Fragen sind und wie man die klären kann und auf der Grundlage sollen sie dann abstimmen.

    Aber wenn wir ehrlich sind: Digitalisierungs-/Service-Wüste Deutschland, gepaart mit Bürokratie und Datenschutz, das wird doch eh nix.

  • PlugInBaby PlugInBaby

    JackD schrieb:

    kato91 schrieb:
    Ganz so super einfach ist das zwar nicht, aber ein Ansatz.

    Anmerkungen von jemandem, der in einer Behörde arbeitet:
    - Daaaaaateeennschuuuutz
    - was ist mit Personen, die umziehen oder sich länger im Ausland aufhalten?
    - was ist mit Wohnungslosen, die polizeilich unter keiner Anschrift gemeldet sind?
    - personell müsste das abgefangen werden (glaubt mir, das IST ein riesen Thema)
    - digitale Infrastruktur könnte schwierig sein (und auch da dürft ihr mir glauben, dass das ein noch größeres Thema sein kann, ich arbeite noch mit Papierakten)

    Alles kleinere Aspekte, die man aber mit einkalkulieren müsste. Aus 4 Wochen könnte man schnell 3 oder 6 Monate machen.

    Oder konkret: Einführung einer Impfflicht zum 01.09.2021, bis dahin hätte man genug Zeit zum Impfen und müsste bis dahin auch alle Nachweise vorlegen. Ab dann wird erinnert, ab dann geht's mit Bußgeldern weiter.

    Valide Punkte, aber gerade dieses „Was ist mit Personengruppe X?“ müssen wir jetzt mal sein lassen. Dann fallen Wohnungslose und Personen im Ausland halt durch‘s Raster. So what? Pragmatismus statt Perfektion. Wir brauchen eine Impfquote über 95%, aber nicht 100%.

    Perfect is the enemy of good.

  • Locust Locust
    www.tagesschau.de

    So langsam kommen wohl auch Gegendemonstrationen ins Rollen. Zeigt mir auch dass die Leute nicht mehr wegen Corona zuhause bleiben. Die Darstellung Maßnahmen Befürworter darf man mal in Frage stellen ob die ganz so treffend ist.

    Auch interessant :

    www.zdf.de

    Wenn man diesem Artikel nach geht, wird eine oftmals hier geforderte bessere Kommunikation wenig bringen.

    Möglicherweise wäre es anders gekommen, wenn man das von Anfang an besser kommuniziert hätte, aber jetzt ist es wohl zu spät. Die Ängste vor dieser Impfung hängt bei vielen sicherlich mit der Propaganda der Querdenker zusammen. Hätte man dies vermeiden können? Ein stück weit bestimmt. Wie weit ist wohl nicht zu beantworten.

    Auch das zeigt mir entweder, eine scharfe Impfpflicht oder laufen lassen.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle Edited
    Für mich ist das Ding mittlerweile durch. Ob man Ungeimpfte noch einfängt oder nicht, egal. Die werden die Pandemie als Trittbrettfahrer überstehen.

    Soll die Regierung am Ende allen mit Impfnachweis vor 2022 eine Steuergutschrift von 1.000€ geben, da man beigetragen hat die Pandemie zu bekämpfen. Das gleiche bei Firmen. Wer nachweislich mit Home Office beigetragen hat die Pandemie zu bekämpfen soll eine Steuerersparnis bekommen.

    Dazu noch eine Zeit lang 2G lassen und Tests wieder kostenpflichtig machen für Ungeimpfte, damit man denen schön den Mittelfinger zeigt.


  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Für mich ist das Ding mittlerweile durch. Ob man Ungeimpfte noch einfängt oder nicht, egal. Die werden die Pandemie als Trittbrettfahrer überstehen.

    Soll die Regierung am Ende allen mit Impfnachweis vor 2022 eine Steuergutschrift von 1.000€ geben, da man beigetragen hat die Pandemie zu bekämpfen. Das gleiche bei Firmen. Wer nachweislich mit Home Office beigetragen hat die Pandemie zu bekämpfen soll eine Steuerersparnis bekommen.

    Dazu noch eine Zeit lang 2G lassen und Tests wieder kostenpflichtig machen für Ungeimpfte, damit man denen schön den Mittelfinger zeigt.

    vielleicht sogar echt die bessere idee! das fördert bestimmt auch (positiv) mehr statt jemanden es nur (negativ) aufzuwingen mit verboten und co? (die am ende sogar hochgerechnet mehr steuereinnahmen kosten)

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle Edited
    Ja das Belohnungsprinzip ist definitiv vielversprechender.
    Man hätte da auch tolle Sachen anstellen können. Aufbau eines Impfregisters.
    Auszahlung durch Gutscheine in seiner Heimatstadt für wahlweise Kultur, Innenstadtgeschäfte oder nationalen Tourismus.
    Einfach gleich die Wirtschaftszweige unterstützen, die am Meisten gelitten haben.

    Im Wallis in der Schweiz gab es 2020 für Aufenthalte ab 2 oder 3 Nächten einen 100 Franken Gutschein für die lokalen Geschäfte.

  • Locust Locust
    Ist zumindest ne Idee. Man hätte das auch gleich aufziehen können und das ganze so positiver gestalten, mit besseren Ergebnis. Ist finanziell aber wohl abschreckend.

    Das größte Problem ist, dass wir mmn. für künftige Pandemien (Die ich eigentlich nicht mehr erleben möchte) trotz Erfahrung so schlecht aufgestellt sind.
    Aus meiner Sicht darf es in so einer Ausnahmesituation garkein große Diskussion geben bzgl. Impfung.

  • Cody Cody
    Anstelle der schwachsinnigen Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020, welche bei den wenigsten Bürgern ankam hätte man den Leuten auch jeweils eine Prämie zukommen lassen können. Wie schon oftmals geschrieben ist Deutschland halt komplett verstaubt.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    Locust schrieb:
    Ist zumindest ne Idee. Man hätte das auch gleich aufziehen können und das ganze so positiver gestalten, mit besseren Ergebnis. Ist finanziell aber wohl abschreckend.


    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher der Staat wäre mit einem Bonus günstiger weggekommen (500 € wären ja auch ok gewesen). Der volkswirtschaftliche Schaden durch das Hinauszögern der Pandemie ist doch enorm. Dem Staat entgehen hier ja auch massive Steuereinnahmen.
    Dazu kostet ein Covid-Patient im Krankenhaus zwischen 8.000-90.000€. Ein Test pro Person 20-100€.
    Allein die Wiesn hat für München ein Einnahmevolumen (Hotels, Tourismus etc.) von knapp 1 Mrd. Hätte die Wiesn 2021 dann stattfinden können? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber 2022.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    Cody schrieb:
    Anstelle der schwachsinnigen Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020, welche bei den wenigsten Bürgern ankam hätte man den Leuten auch jeweils eine Prämie zukommen lassen können. Wie schon oftmals geschrieben ist Deutschland halt komplett verstaubt.


    Ja die Mehrwertsteuersenkung ist lustig. Wie in 2021 plötzlich alle schockiert waren über die hohe Inflation. 3% davon kamen allein durch die MwSt. Senkung zustande. Dort wo es interessanter gewesen wäre (z.B. Playstation oder Iphone) wurde sie oft nicht weitergegeben.


  • Locust Locust

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    Locust schrieb:
    Ist zumindest ne Idee. Man hätte das auch gleich aufziehen können und das ganze so positiver gestalten, mit besseren Ergebnis. Ist finanziell aber wohl abschreckend.


    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher der Staat wäre mit einem Bonus günstiger weggekommen (500 € wären ja auch ok gewesen). Der volkswirtschaftliche Schaden durch das Hinauszögern der Pandemie ist doch enorm. Dem Staat entgehen hier ja auch massive Steuereinnahmen.
    Dazu kostet ein Covid-Patient im Krankenhaus zwischen 8.000-90.000€. Ein Test pro Person 20-100€.
    Allein die Wiesn hat für München ein Einnahmevolumen (Hotels, Tourismus etc.) von knapp 1 Mrd. Hätte die Wiesn 2021 dann stattfinden können? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber 2022.

    Naja 500€ sind 30-40 Milliarden €.
    Bei 1.000€ das doppelte . Die Frage ist wieviel das gebracht hätte in der Differenz.

    Ich finde den Gedanken überlegenswert, aber ob sich dass rein wirtschaftlich gelohnt hätte sehe ich nicht als offensichtlich an

  • Cody Cody

    schrieb:

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    Locust schrieb:
    Ist zumindest ne Idee. Man hätte das auch gleich aufziehen können und das ganze so positiver gestalten, mit besseren Ergebnis. Ist finanziell aber wohl abschreckend.


    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher der Staat wäre mit einem Bonus günstiger weggekommen (500 € wären ja auch ok gewesen). Der volkswirtschaftliche Schaden durch das Hinauszögern der Pandemie ist doch enorm. Dem Staat entgehen hier ja auch massive Steuereinnahmen.
    Dazu kostet ein Covid-Patient im Krankenhaus zwischen 8.000-90.000€. Ein Test pro Person 20-100€.
    Allein die Wiesn hat für München ein Einnahmevolumen (Hotels, Tourismus etc.) von knapp 1 Mrd. Hätte die Wiesn 2021 dann stattfinden können? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber 2022.

    Naja 500€ sind 30-40 Milliarden €.
    Bei 1.000€ das doppelte . Die Frage ist wieviel
    das gebracht hätte in der Differenz.


    Ich finde den Gedanken überlegenswert, aber ob sich dass
    rein wirtschaftlich gelohnt hätte sehe ich nicht als offensichtlich an

    Die Mehrwertsteuersenkung 2020 hat Bund und Länder angeblich 20 Milliarden Euro gekostet. Wenn man dann noch dazu rechnet, was der ganze Spaß nun seitdem alle die Möglichkeit zur Impfung hatten kostet sollte wohl klar sein, was Sache ist.

  • Locust Locust

    Cody schrieb:

    schrieb:

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    Locust schrieb:
    Ist zumindest ne Idee. Man hätte das auch gleich aufziehen können und das ganze so positiver gestalten, mit besseren Ergebnis. Ist finanziell aber wohl abschreckend.


    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher der Staat wäre mit einem Bonus günstiger weggekommen (500 € wären ja auch ok gewesen). Der volkswirtschaftliche Schaden durch das Hinauszögern der Pandemie ist doch enorm. Dem Staat entgehen hier ja auch massive Steuereinnahmen.
    Dazu kostet ein Covid-Patient im Krankenhaus zwischen 8.000-90.000€. Ein Test pro Person 20-100€.
    Allein die Wiesn hat für München ein Einnahmevolumen (Hotels, Tourismus etc.) von knapp 1 Mrd. Hätte die Wiesn 2021 dann stattfinden können? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber 2022.

    Naja 500€ sind 30-40 Milliarden €.
    Bei 1.000€ das doppelte . Die Frage ist wieviel
    das gebracht hätte in der Differenz.


    Ich finde den Gedanken überlegenswert, aber ob sich dass
    rein wirtschaftlich gelohnt hätte sehe ich nicht als offensichtlich an

    Die Mehrwertsteuersenkung 2020 hat Bund und Länder angeblich 20 Milliarden Euro gekostet. Wenn man dann noch dazu rechnet, was der ganze Spaß nun seitdem alle die Möglichkeit zur Impfung hatten kostet sollte wohl klar sein, was Sache ist.

    Ja weil du annimmst, dass diese 500€ Prämie die Impfqote signifikant gesteigert hätte um das wieder rein zu holen.

    Und das würde ich in Frage stellen.

  • zell zell
    Wurde auch langsam Zeit:

    Am Montag gehen die Australian Open los. Jetzt – einen Tag vor Start – ist das Urteil im Fall Novak Djokovic (34) gefallen!

    Richter James Allsop verkündete: Er muss Australien verlassen.
    Die Entscheidung der drei Richter am Bundesgericht fiel einstimmig. Zudem muss Djokovic sämtliche Prozesskosten bezahlen.


  • Locust Locust
    www.zdf.de

    wenn ich das zB. lese ist es nur schwer verständlich auf ein Impfpflicht ab etwa 50 zu verzichten und diese nicht schon längst eingeführt zu haben

  • JackD JackD

    schrieb:


    www.zdf.de

    wenn ich das zB. lese ist es nur schwer verständlich auf ein Impfpflicht ab etwa 50 zu verzichten und diese nicht schon längst eingeführt zu haben


    Man stelle sich nur vor, wir wären mit 90% Impfquote in diese Welle gegangen. Dann wäre es jetzt vorbei.

  • Locust Locust
    Die Frage ist aber auch wer ist geimpft.

    Wir haben 3 Mio. Menschen Ü60 die ungeimpft sind und das Hauptproblem darstellen. Ich halte es für absolut inakzeptabel, dass wir so ein Theater veranstalten wegen ca. 5% der Bevölkerung. Ich denke auch die verhältnismäßigkeit spricht eine eindeutige sprache

  • gregor1 gregor1

    JackD schrieb:
    Welle strecken um zu boostern? Was bringt das gegen die ungeimpften Ü60?

    Durchseuchung ist die einzige Lösung. Aber Welle strecken ist eh Quatsch. Guck in die Niederlande. Lockdown trotzdem geht‘s hoch. Unsere Maßnahmen helfen nichts. Vielleicht „strecken“ wir die 4-Wochen-Welle auf 5 Wochen. Das weiß sicherlich auch Karl Lauterbach.

    In den Niederlanden dürfen Geschäfte wieder öffnen, Gastronomie und Kultur bleiben aber weiterhin geschlossen.

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