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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von Locust

4.292 Kommentare (Seite 167)


  • LustigerAstronaut LustigerAstronaut
    (Greife aus dem Politik-Thread mal ne Randbemerkung auf, poste aber themenbezogen hier...)

    "Wissenschaftsfeindliche Politik im Saarland"...
    Die auf Empörung gepolte diesbezügliche Rund-Um-Die-Uhr-Berichterstattung entfaltet wohl Wirkung...

    Kann ich als Saarländer nicht wirklich erkennen. Was hier "geöffnet" wurde, sollte eigentlich weitestgehend schon seit 22.03. der Fall sein, so sah es der Stufenplan vor. Hat man nicht gemacht und striktere Regelungen beibehalten.

    Seit vorgestern darf man nun das ein oder andere, alles verbunden mit tagesaktuellem Negativtest. Bei genauerer Betrachtung ist aber auch das sehr sehr überschaubar. Weder gehen die Massen täglich ins Theater, wo ohnehin 3 von 4 Plätzen frei bleiben, Außengastronomie bei 0 Grad und Schneegestöber wird hier seltsamerweise auch nicht so angenommen... lohnt sich für die Gatronomie generell ohnehin nicht. Kinos werden von sich aus auch dicht bleiben.

    In meinen Augen viel Lärm um wenig.

    Kann aber weder fahrlässig noch unverantwortlich empfinden, wenn in ganz ganz kleinen überschaubaren Schritten mit Negativtestung mal ein anderer als "Hammer auf alles drauf-Lockdown" beschritten wird. Ne Impfquote bei 15%, unsere Inzidenz lag zuletzt vor knapp 2 Monaten über 100 und pendelt seither zwischen 60 und 90 hin und her, Testen kannst du dich hier in jedem Kuhdorf nebenbei beim Einkaufen (womit man hoffentlich einige rauspicken kann, die sich sonst nie getestet hätten). Viel praktikabler als gedacht, passt eigentlich im derzeitigen Rahmen find ich.

    Unsere Geschäfte sind übrigens alle seit knapp einem Monat schon geöffnet, was nicht an der Wissenschaftsfeindlichkeit des Saarlandes liegt, sondern an Rechtsstaatsprinzipien und einem Gerichtsurteil. Seltsamerweise ist das "im Bund" aber irgendwie gar keinem aufgefallen... hatte wohl zu wenig Publicity.

    Die Bremse "nach oben" ist recht undefiniert, das riecht mir dann zu sehr nach "Gutsherrendünken" und bietet völlig zu recht Angriffspunkte, aber generell finde ich unser sogenanntes "Saarland-Modell" zumindest mal nen Schritt in die richtige Richtung, mit Schwächen.

    Aber es ist "halt nicht an der Zeit" für "Öffnungen" (die faktisch nicht so wirklich welche sind), und ein neuer Lockdown-Begriff ist auch schon erfunden, dann muss es wohl so sein... Was wo Sinn macht und wo nicht, will man ja nicht mehr wissen. Also zumindest mal im Moment, ab und an und zwischendurch dann aber wieder doch, dann soll man besser vor Ort entscheiden, aber auch nicht immer, ab und zu muss auch überall dasselbe gemacht werden... Bei welcher Mehrheitsmeinung sind wir da gerade?!?

    Ach egal, als Astra-Zeneca-Erstgeimpfter sollte ich mir besser überlegen, was ich mir noch so einimpfen lassen würde... zur Kreuzimpfung ist die Datenlage zwar ziemlich mies, aber so solls - Stand heute- wohl sein. Dieser Logik kann ich auch nicht wirklich folgen... tendiere derzeit eigentlich zu AstraZeneca auch als Zweitimpfung.

    Irgendeine Erkenntnis mit ner Halberwertszeit von nem halben Tag wirds schon noch geben.

    (Gelegentlicher Sarkasmus möge mir verziehen werden.

    Ich gehe bei vielem mit, versuche mir nur händeringend noch etwas von dem hoffentlich noch vorhandenen gesunden Menschverstand zu bewahren. Dachte zumindest mal, den gehabt zu haben, fällt nur bei vielem Unverständlichem, Ungerechtem und Unfähigem mittlerweile brutal schwer. Bleibt gesund. )

  • Mambo Mambo Edited
    Ich weiß es nicht mehr genau, glaube aber, dass die Formulierung von mir kam - daher mal meine Antwort (übrigens nicht von außen, sondern auch aus dem Saarland! ).

    Zunächst finde ich es wenig überzeugend, dass du auf das aktuelle Wetter in der Gastronomie abstellst. Das ist infektionstechnisch pures Glück, dass das gerade so ist (und für die Wirte pures Pech). Die Regel können wir aber nicht am aktuellen Wetter messen, sondern an dem , was sie ermöglicht.

    Wissenschaftsfeindlich im engeren Sinn finde ich folgendes:

    - Die Inzidenzverschiebung: Man hatte mal 50 als Zielwert mit dem Argument der Nachverfolgbarkeit der Kontakte, dann ging man auf 35 wegen der Mutation. Da waren Fakten hinter - wenn man auch über die genaue Grenzziehung sicher diskutieren kann. Dann hat man aber irgendwann quasi gesagt "das ist viel zu weit weg, wir definieren jetzt einfach so um, dass 100 verantwortbar ist". Und zwar ohne neue Nachverfolgbarkeits-Erkenntnisse! Das war schon albern und in gewissem Maße wissenschaftsfeindlich.
    Warum? Weil man nicht mehr nach Nachverfolgbarkeit geht, sondern das Ziel stillschweigend völlig aufgibt. Maßgebend war, wie viel sich wer noch anstrengen will. Und Hans setzt dem nun die Krone auf, in dem er jetzt nicht mal mehr 100 als Grenze zur Notbremse ansieht, sondern plötzlich - ohne Erklärung - als Grenze zur Stufe Gelb. Kein Virologe oder Modellierer, der mir begegnet ist, kann das nachvollziehen.

    - Das Heranziehen der Wissenschaft nur wenn es gerade passt:
    Die einschlägigen saarländischen Modellierer wie Herrn Lehr sagen bei Lanz, dass sie nichtmal um ihre Einschätzung gebeten wurden. Hans nennt auch keine anderen herangzogenen Experten. Sprich: Wenn die Wissenschaft das Modell für klug gehalten hätte, hätte er sie zitiert. Wenn nicht, wird sie eben nicht gefragt. Genau das ist wissenschaftsfeindlich.
    Auch von einer wissenschaftlicher Begleitung - die erst den Grund für die Vereinbarung zur Ermöglichung von Modellprojekten bildet! - war zunächst mal überhaupt keine Rede, sondern bloß davon, was wann öffnet. Dass es eine wissenschaftliche Begleitung überhaupt gibt, wurde zwei Wochen nach Ankündigung des Modells dann mal nachgereicht, als es Druck gab. Beides zeigt doch einfach, dass es Hans überhaupt nicht um wissenschaftlich begleitete Öffnungen ging. Es ging darum, dass Hans öffnen wollte, und alles andere war nachrangig.


    Dann gibt es gleich mehrere Punkte, die ich mal als Vorstoß gegen wissenschaftsbasiertes, aufklärerisches Denken und Kommunizieren bezeichnen würde:

    - Hans verkauft sein Modell nicht mehr (wie am Anfang teilweise) als Öffnungs-Experiment, sondern behauptet mittlerweile, es sei gar kein Experiment, sondern ein alternatives Modell zur Infektionszahlensenkung (!) - denn dazu ist er laut Infektionsschutzgesetz verpflichtet.
    Die zugrundeliegende Grundthese, dass eine Zahlensenkung mit testbasierten Öffenungen funktioniert, wurde aber nirgendwo wissenschaftlich nachgewiesen. Zu dem Zeitpunkt, als Hans das ankündigte, stellte er sich gegen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse über den einzigen nachgewiesenen Senkungsweg (Schließungen) und behauptete einfach, einen weiteren zu kennen.Das war vielleicht gewagt damals - mittlerweile ist es völlig absurd, denn seine These ist nicht mehr nur unbelegt, sondern in Tübingen mittlerweile sogar eher widerlegt.
    D.h. er belügt die Bürger. Er müsste zugeben, dass es ein Öffnungsexperiment ist, dreht aber die Worte so lange, bis er gleichzeitig gewisse Dinge öffnen und trotzdem behaupten kann, er würde am Zahlensenken arbeiten. Das richtet sich nicht direkt gegen die Wissenschaft, aber gegen wissenschaftsbasiertes aufklärerisches Denken. Es ist ein bisschen Trump-Kommunikation.

    - Gleiches Prinzip: Hans behauptet - zum Beispiel in der Osterausgabe der Saarbrücker Zeitung - eine "Notbremse" einzuhalten. Unter Notbremse versteht das ganze Land die Definition des MPK-Beschlusses: Bei über 100 zurück zu den Maßnahme vor dem 7. März.
    Dadurch, dass Hans den gleichen Begriff - was extrem dreist ist und von der SZ leider unwidersprochen stehen gelassen wird - für seine "Stufe Rot" verwendet, deutet er heimlich den Diskussionsgegenstand um, um seine Missachtung der Vereinbarung zu kaschieren. Die saarländische Stufe "Rot" hat aber mit der MPK-"Notbremse" überhaupt nichts zu tun, denn bei der "Stufe Rot" weiß schlicht niemand, wann sie genau greift, wer das festlegt und was dann genau passiert.
    Auch das ist ein Trump-Move: Wenn ich die Regeln nicht einhalte, deute ich eben die enthaltenen Begriffe um und behaupte es einfach. Hätte er sich hingestellt und gesagt "Ich halte die Notbremse nicht ein weil ich sie mittlerweile für falsch halte", wäre er vielleicht evidenzfeindlich, aber ehrlich. So ist er evidenzfeindlich und gibt es nicht mal zu.
    Zusätzlich zeigt auch ein Vergleich der mehr als konkreten Öffnungsschritte zu den unglaublich verschwurbelt offengehaltenen Schließungsschritten, dass es einfach nicht um ein neues verantwortliches Pandemiebekämpfungsmodell, sondern schlicht darum geht, der Öffnugnsverkünder zu sein.

    - Das zeigt auch der Zeitpunkt: Wieso in einem Moment, in dem die Zahlen steigen und ein Reißen der 100er-Grenze nahezu sicher absehbar ist? Wieso nicht erst senken und dann verantwortlich das Modell starten? Weil es um Tobias Hans ging, der der Öffnungsverkünder sein wollte, und jetzt um Tobias Hans geht, der keinen Fehler zugeben will.

    - Auch den von dir zitierten Stufenplan hält Hans ja gerade nicht ein - sonst müsste er sagen "Bei 100 stoppt das Modell und fängt bei unter 100 wieder an". Dann müsste er aber sehr schnell zugeben, dass es der völlig falsche Zeitpunkt war. Deswegen macht er nicht mal das.

  • Locust Locust
    Ich würde es kurz machen und die bundesweite Entscheidung insgesamt als Wissenschaftsfeindlich bezeichnen insbesondere seit März nur manche mehr und andere etwas weniger. Diese Abweichung der MPK beschlüsse sind obendrauf noch unsolidarisch


  • Archer Archer
    Gestern wurden 650.000 Dosen verimpft, die Hausärzte machen sich bemerkbar. Jetzt muss das Zeug nur stetig nachkommen.

  • Karpferito Karpferito
    Habe auch eben ins Impfdashboard geschaut und war überrascht.
    Das wären auf 5 Werktage immerhin 3 Mio pro Woche + das was noch am Wochenende so dazu kommt. Da ist immer noch Luft nach oben, aber das klingt zumindest deutlich besser als bisher.

  • Locust Locust
    Das ist wirklich gut, aber man muss hoffen, dass die Hausärzte nicht gleich alles an einem Tag verimpft haben was für die ganze Woche gedacht ist.........

  • hermes81 hermes81
    Naja, unsere Ärztin hat insgesamt 12 Dosen bekommen. Bei über 300 Anfragen ... ich denke wir sind noch extrem weit weg bis es mal "läuft".

  • Archer Archer
    Circa ein Drittel wurde gestern verimpft und da man an mehr Stoff für die Zentren festhält, bleibt es vorerst bei einer Million Dosen pro Woche für die Praxen.

  • Karpferito Karpferito
    Ja das hatten sie ja schon bekannt gegeben. Das wird dann mit den kommenden Wochen vermutlich auch weiter erhöht, vorausgesetzt ausreichend Impfstoff ist am Start.

    Ich habe eben auf dem Weg zur Arbeit im Auto gehört, dass die Ministerkonferenz für nächsten Montag jetzt nicht mal mehr terminlich sicher ist. Es macht ja nur Sinn sich zu treffen, wenn man vorher praktisch schon eine Linie hat, auf die man sich da einigen will.

    ACH WAS?!?!?! Das ist echt nur noch ein Kasperletheater, was da veranstaltet wird.

    Ich habe mich ja schon bei den letzten Konferenzen ohne Ergebnis gefragt, was man da über 12 Stunden diskutieren kann, wenn am nichts neues raus kommt. Hat der Laschet sich nicht entscheiden können was er auf seiner Pizza haben will oder was?

    Vielleicht muss man einfach akzeptieren, dass wir das jetzt so laufen lassen, bis irgendwann der Effekt der Impfungen einsetzt, weil keiner mehr Bock hat eine Entscheidung zu treffen. Bis dahin sind dann vermutlich auch die letzten Restaurants, Kinos usw pleite.

  • DiebelsAlt83 DiebelsAlt83 SUPPORTER
    In NRW sind jetzt die Kinder dran, die endgültig hängen gelassen werden. Kitas sind weiter im eingeschränkten Regelbetrieb und die Schulen gehen wieder zum Homeschooling. Erstmal für eine Woche. Ganz toll. Und nun sollen die Lehrer und Lehrerinnen beim impfen vorgezogen werden. Ach jetzt schon? Na dann. Wieso sind die nicht längst fertig? Wo sind die Konzepte die funktionieren? Ach und die Tests müssen auch noch gepackt werden. Und im Gegenzug gibt es Unternehmen, die schnell wieder back to Office möchten, damit der Kontrollverlust über die Mitarbeiter nicht zu groß wird. Also bei uns und wir haben mit Kindern zu tun, ohne was zu verraten, wird es sobald möglich nix mehr sein mit Home Office.

    Man hält das einfach nicht mehr aus. Und in Worte zu fassen ist auch kaum noch was. Viel zu viel Wut und Enttäuschung inzwischen. Das einzige was einen am Leben und am Schutz für sich und die anderen festhalten lässt, sind die Liebsten und ist der eigene Verstand und die Menschlichkeit und die linken Werte der Gesellschaft, die man vertreten möchte. Anders kann ich’s nicht beschreiben.

  • Locust Locust Edited
    Die MPK macht mmn. auch keinen Sinn.
    Entweder Bund macht vorgaben oder die länder was sie wollen. Alles andere ergibt den Murks den wir seit langem ertragen müssen. Und ja bei uns haben Kinder leider nicht die Priorität. Hab neulich mal mit einem Schulleiter der Schweiz geredet. Dort haben Schulen durchgehend offen und es besteht Home Office Pflicht. Die Prioritäten sind im Grunde vertauscht. Damit kompensiert die Schweiz das etwas. Rein von dem zahlen kommen sie noch schlechter durch die Pandemie ganz grob und pauschal.

    Aber was zur Lockdown Diskussion.

    Ich habe gerade was zu nem harten Lockdown über 2-3 Wochen gehört von dem wohl Söder und Laschet geredet haben. Denen ist aber schon klar dass dieser Lockdown richtig Knallhart sein muss damit er wirklich was bewirkt v.a. in so kurzer Zeit. Sonst sind wir schnell wieder da wo wir jetzt sind, den I Wert von rund 60 haben wir in 10 Tagen verdoppelt. Im Winter brauchten wir einem Monat um den I Wert vom aktuellen Stand auf ca. 60 zu drücken und das wäre zu wenig um wirklich was zu bringen.

    Das traue ich denen nicht zu so durchzugreifen . Es kann sogar sein, dass die bei zu geringen Maßnahmen nichtmal eine Senkung hinbekommen. Die Infektionen sind ja schon vor der Unsinns MPK Anfang März mit den Öffnungen gestiegen und inzwischen hat sich der Anteil von B117 deutlich erhöht und die Inzidenzen auch.

    Mal als kurzer Hinweis was etwa nötig ist um in kurzer Zeit viel zu erreichen

    www.dw.com

    Daher mache ich mir wenig hoffnung aber mal will halt weder sich noch andere anstecken was immer schwerer wird.
    Die Studien zu Long Covid sind aber auch erschreckend


  • Nightmare119 Nightmare119 Edited
    Ich traue denen auch keinen richtig harten Lockdown ähnlich dem damals in UK zu.

    Man wird das jetzt aussitzen, bis die Impfungen durch sind. Wie schon oft gesagt wurde. Die Beschlüsse helfen eh nichts, weil jeder macht was er will.

    Und einen „richtigen“ Lockdown macht die Bevölkerung auch einfach nicht mehr mit. Jegliche Art Verständnis hat doch mittlerweile jeder verloren.

    Und zu Longcovid, was auch Locust angesprochen hat, das ist wirklich sehr erschreckend. Und das sollte jedem vor Augen führen, das man sich impfen lassen muss sofern man kann.

  • DiebelsAlt83 DiebelsAlt83 Edited SUPPORTER
    Ich glaube nach wie vor, dass es eine Mehrheit für einen Lockdown gäbe. Einen richtig harten und nicht so wischiwaschi. Allerdings werden die das nicht auf die Reihe bekommen und schon gar nicht vernünftig verkauft kriegen. Und da liegt dann das Problem. Andernfalls hätte man das längst tun können. Aber hinstellen und erzählen, das können ausgerechnet die beiden am besten. Immer dann, wenn's absolut brenzlig wird. Denn vorher war doch Laschet einer derer, der öffnen wollte. Und jetzt die Kehrtwende? Also wer da noch Hoffnungen setzt, dass da vernünftig und durchdacht regiert wird, dem ist doch weiß Gott nicht mehr zu helfen. Tut mir leid. Und es geht auch längst nicht mehr darum irgendwas besser machen zu wollen oder zu meinen das zu können. Von Anfang an hätte man einfach nur erwarten wollen, dass vernünftig und umsichtig mit der Pandemie umgegangen wird und ich sehe nichts außer tiefe Enttäuschung darüber, dass genau nichts voran geht.

    Edit: Laschet will diesen harten Lockdown ja schon seit Tagen. Dann soll er erklären, warum die Schulkinder in NRW erstmal nur für eine Woche ins Distanzlernen gehen und niemand zum Home Office vollumfänglich verpflichtet ist. Warum in NRW nicht durchziehen, wenn man im Bund die Dinge fordert? Wer glaubt so einem Traumtänzer denn was großes zu schaffen, wenn er es im Kleinen nicht hinkriegt?

  • Locust Locust Edited
    Laschet sollte Bildredakteur werden, die Wechseln die Meinung auch wie das Wetter und sind für nichts verantwortlich aber Hauptsache groß aufbauschen mit Schlagwörtern.

    Laschet hat doch gesagt, dass man ein Lockdown braucht um die Inzidenz unter 100 zu drücken. Der Mann ist komplett unfähig.

    Zutrauen würde ich das nur Merkel, aber die "Ich schaue mir das keine 14 Tage mehr an" sind halt auch fast vorbei. Kretschamen und Söder glänzen auch nur durch Klappe aufreißen. Sollen sie halt in BW und Bayern den Lockdown machen.
    Dann hat man schnell ein Vergleich und würde vielleicht zwangsläufig zu einheitlichen Lösungen kommen.
    Wettbewerb belebt das Geschäft...............

    Wie du sagst, wie sollen die Politiker das plötzlich verkaufen nachdem sie seit langem bewusste Fehlkommunikation betreiben und alles so unvorhersehbar ist.

    Hans hat sich hinter Laschet so langsam zu meinem 2. besten Freund herauskristallisiert. Er sagte, dass man die MPK aufschieben sollte wegen der unklaren Datenlage

    Die wollen uns dann nen 2-3 Woche Lockdown verkaufen und argumentieren "man muss es versuchen weil man ja nicht weiß was raus kommt" und hält sich so jede ausrede offen. Danach hat man Zeit gewonnen.........

    Nightmare hat schon recht, die Leute machen da nicht mehr mit und das ist entscheidend, daher bringt das alles nichts ausser ein richtig harter Lockdown und zwar sofort. Die zerstören damit aber den ganzen Frühling und Öffnungsperspektiven sind auch dahin. Toll das mal einzelne Geschäfte 7-14 Tage öffnen durften.

    Ich habe so dermaßen die Schnauze Voll von dieser absolut unfähigen Politik und ich verstehe es einfach nicht.

  • DiebelsAlt83 DiebelsAlt83 Edited SUPPORTER
    Das Problem liegt ja schon dort, dass man bei derzeitigem Handling der Pandemie, niemals hätte öffnen dürfen. Das könnte man dann machen, wenn es einen glasklaren Plan und ein verfolgbares Ziel geben würde und für dieses dann entsprechende Maßnahmen ergriffen worden wären. Das ist aber mitnichten der Fall! Einfach absolut gar nicht. Null. Nach 12 gottverdammten Monaten und mehr.

    Zwei Beispiele. Schulen auf -> Lehrer*innen nicht geimpft. Mein Vater, über 60, liest in der Zeitung er darf jetzt gemimpft werden. Geht auf das entsprechende Portal und bekommt die Meldung er sei nicht alt genug. Wäre es nicht so traurig, man könnte vor lachen zusammenbrechen.

    Und dann. Wann sind Leute in "unserem" Alter dran, obwohl Reihenweise Impfdosen brach zu liegen scheinen. Man weiß es ja nicht?

    Schlussendlich ist genau das meine einzige verbliebene Hoffnung. Endlich geimpft werden und somit selbst geschützt sein und es vermutlich nicht mehr verbreiten zu können. Alles andere, zu Hause eingesperrt, kulturell völlig verwahrlost zu sein und was weiß ich sonst noch für Probleme zu haben, ist mir dann gerade egaler als meine Gesundheit und die der Umgebung.

  • Nightmare119 Nightmare119
    Es brauche einen Lockdown, um die Welle zu brechen und dauerhaft stabil auf eine Inzidenz unter 100 zu kommen. Dies könne eine Brücke bauen zu einer Phase, in der testgestützt mehr als vorher im Einzelhandel, in der Außengastronomie und bei Fußballspielen öffnen darf. „Aber die Reihenfolge ist wichtig: Erst deutlich unter 100 und dann testgestützt öffnen, um dann auch im Sommer den entscheidenden Unterschied zu machen“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Werkzeuge, um die Todeszahlen zu senken, hätten wir bereits in der Hand: Die Beschränkung von Kontakten und Mobilität, die Erhöhung der Testzahlen, den Ausbau der Kapazitäten. Im Zusammenspiel liege der Schlüssel, das eine ersetze nicht das andere.


    Hauptsache Fußball geht wieder11!1!1!1!1!

  • LustigerAstronaut LustigerAstronaut

    Mambo schrieb:
    Ich weiß es nicht mehr genau, glaube aber, dass die Formulierung von mir kam - daher mal meine Antwort (übrigens nicht von außen, sondern auch aus dem Saarland! ).

    Zunächst finde ich es wenig überzeugend, dass du auf das aktuelle Wetter in der Gastronomie abstellst. Das ist infektionstechnisch pures Glück, dass das gerade so ist (und für die Wirte pures Pech). Die Regel können wir aber nicht am aktuellen Wetter messen, sondern an dem , was sie ermöglicht.

    Wissenschaftsfeindlich im engeren Sinn finde ich folgendes:

    - Die Inzidenzverschiebung: Man hatte mal 50 als Zielwert mit dem Argument der Nachverfolgbarkeit der Kontakte, dann ging man auf 35 wegen der Mutation. Da waren Fakten hinter - wenn man auch über die genaue Grenzziehung sicher diskutieren kann. Dann hat man aber irgendwann quasi gesagt "das ist viel zu weit weg, wir definieren jetzt einfach so um, dass 100 verantwortbar ist". Und zwar ohne neue Nachverfolgbarkeits-Erkenntnisse! Das war schon albern und in gewissem Maße wissenschaftsfeindlich.

    Warum? Weil man nicht mehr nach Nachverfolgbarkeit geht, sondern das Ziel stillschweigend völlig aufgibt. Maßgebend war, wie viel sich wer noch anstrengen will. Und Hans setzt dem nun die Krone auf, in dem er jetzt nicht mal mehr 100 als Grenze zur Notbremse ansieht, sondern plötzlich - ohne Erklärung - als Grenze zur Stufe Gelb. Kein Virologe oder Modellierer, der mir begegnet ist, kann das nachvollziehen.

    - Das Heranziehen der Wissenschaft nur wenn es gerade passt:
    Die einschlägigen saarländischen Modellierer wie Herrn Lehr sagen bei Lanz, dass sie nichtmal um ihre Einschätzung gebeten wurden. Hans nennt auch keine anderen herangzogenen Experten. Sprich: Wenn die Wissenschaft das Modell für klug gehalten hätte, hätte er sie zitiert. Wenn nicht, wird sie eben nicht gefragt. Genau das ist wissenschaftsfeindlich.

    Auch von einer wissenschaftlicher Begleitung - die erst den Grund für die Vereinbarung zur Ermöglichung von Modellprojekten bildet! - war zunächst mal überhaupt keine Rede, sondern bloß davon, was wann öffnet. Dass es eine wissenschaftliche Begleitung überhaupt gibt, wurde zwei Wochen nach Ankündigung des Modells dann mal nachgereicht, als es Druck gab. Beides zeigt doch einfach, dass es Hans überhaupt nicht um wissenschaftlich begleitete Öffnungen ging. Es ging darum, dass Hans öffnen wollte, und alles andere war nachrangig.

    Dann gibt es gleich mehrere Punkte, die ich mal als Vorstoß gegen wissenschaftsbasiertes, aufklärerisches Denken und Kommunizieren bezeichnen würde:

    - Hans verkauft sein Modell nicht mehr (wie am Anfang teilweise) als Öffnungs-Experiment, sondern behauptet mittlerweile, es sei gar kein Experiment, sondern ein alternatives Modell zur Infektionszahlensenkung (!) - denn dazu ist er laut Infektionsschutzgesetz verpflichtet.
    Die zugrundeliegende Grundthese, dass eine Zahlensenkung mit testbasierten Öffenungen funktioniert, wurde aber nirgendwo wissenschaftlich nachgewiesen. Zu dem Zeitpunkt, als Hans das ankündigte, stellte er sich gegen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse über den einzigen nachgewiesenen Senkungsweg (Schließungen) und behauptete einfach, einen weiteren zu kennen.Das war vielleicht gewagt damals - mittlerweile ist es völlig absurd, denn seine These ist nicht mehr nur unbelegt, sondern in Tübingen mittlerweile sogar eher widerlegt.

    D.h. er belügt die Bürger. Er müsste zugeben, dass es ein Öffnungsexperiment ist, dreht aber die Worte so lange, bis er gleichzeitig gewisse Dinge öffnen und trotzdem behaupten kann, er würde am Zahlensenken arbeiten. Das richtet sich nicht direkt gegen die Wissenschaft, aber gegen wissenschaftsbasiertes aufklärerisches Denken. Es ist ein bisschen Trump-Kommunikation.

    - Gleiches Prinzip: Hans behauptet - zum Beispiel in der Osterausgabe der Saarbrücker Zeitung - eine "Notbremse" einzuhalten. Unter Notbremse versteht das ganze Land die Definition des MPK-Beschlusses: Bei über 100 zurück zu den Maßnahme vor dem 7. März.

    Dadurch, dass Hans den gleichen Begriff - was extrem dreist ist und von der SZ leider unwidersprochen stehen gelassen wird - für seine "Stufe Rot" verwendet, deutet er heimlich den Diskussionsgegenstand um, um seine Missachtung der Vereinbarung zu kaschieren. Die saarländische Stufe "Rot" hat aber mit der MPK-"Notbremse" überhaupt nichts zu tun, denn bei der "Stufe Rot" weiß schlicht niemand, wann sie genau greift, wer das festlegt und was dann genau passiert.

    Auch das ist ein Trump-Move: Wenn ich die Regeln nicht einhalte, deute ich eben die enthaltenen Begriffe um und behaupte es einfach. Hätte er sich hingestellt und gesagt "Ich halte die Notbremse nicht ein weil ich sie mittlerweile für falsch halte", wäre er vielleicht evidenzfeindlich, aber ehrlich. So ist er evidenzfeindlich und gibt es nicht mal zu.

    Zusätzlich zeigt auch ein Vergleich der mehr als konkreten Öffnungsschritte zu den unglaublich verschwurbelt offengehaltenen Schließungsschritten, dass es einfach nicht um ein neues verantwortliches Pandemiebekämpfungsmodell, sondern schlicht darum geht, der Öffnugnsverkünder zu sein.

    - Das zeigt auch der Zeitpunkt: Wieso in einem Moment, in dem die Zahlen steigen und ein Reißen der 100er-Grenze nahezu sicher absehbar ist? Wieso nicht erst senken und dann verantwortlich das Modell starten? Weil es um Tobias Hans ging, der der Öffnungsverkünder sein wollte, und jetzt um Tobias Hans geht, der keinen Fehler zugeben will.

    - Auch den von dir zitierten Stufenplan hält Hans ja gerade nicht ein - sonst müsste er sagen "Bei 100 stoppt das Modell und fängt bei unter 100 wieder an". Dann müsste er aber sehr schnell zugeben, dass es der völlig falsche Zeitpunkt war. Deswegen macht er nicht mal das.


    Ja, war ne Bemerkung von dir, hab sie aber nur stellvertretend für die weitreichende Kritik am Saarland genommen.

    Der Wetterbezug bei der Gastronomie war natürlich mit einem Augenzwinkern, ich schreibe ja im gleichen Satz, dass viele Gastronomen ohnehin nicht mitziehen und der Nutzen für selbige, falls vorhanden, sehr überschaubar ist. Mir gings um die tatsächliche Auswirkung dieser "Öffnung", die ich als eher irrelevant einordne.

    Mein genereller Punkt war ja: "Empörung an allen Stellen" - aber wenn man mal genauer hinschaut, stand Empörungsgrad und Realtät für mich dann doch in krassem Missverhältnis.

    Das Saarland steht wie beschrieben seit 2 Monaten zwischen der berühmten 50er bis 100er Inzidenz. Und es ist ein weitgehend ignorierter Fakt, dass das Saarland nicht mehr macht, als im Stufenplan beschlossen wurde. Im Gegenteil sogar, Schritt 4 des Plans wird erst seit Dienstag gegangen (und nicht schon seit 22.03.), eigentlich wäre man schon bei Schritt 5, was unsere Zahlen (...derzeit noch...) auch hergegeben hätten.

    Hat man nicht getan, einige Beschränkungen sind aktuell sogar noch schärfer als sie sein "müssten" - wohlgemerkt alles auf Basis der Beschlüsse. Ob selbige nun gut, sinnig oder generell totale Grütze sind, sei mal dahingestellt. Beschlossen wurde es halt... und zwar von allen, nicht nur vom Saarland, und auch die von dir genannte "Inzidenzverschiebung" wurde ja nicht hier erfunden, insofern musst die "Wissenschaftsfeindlichkeit" auch allen anderen konstatieren - nicht nur uns Kleinen, die sich nicht wehren können...

    Das öffentlich gezeichnete Bild vom Öffnungswahn im Saarland ist halt - bislang - Unsinn. Vor allem wenn es von Leute kommt, die diesen Stufenplan mit entworfen haben. Wenn sich unsere Kanzlerin ihren Plan anschaut und dann ankuckt, was im Saarland gilt, wird sie feststellen: verdammt, die machen ja tatsächlich das, was wir vorhatten... so war das aber nicht gemeint!

    Die Frage, was über der 100er Inzidenz bei uns passieren soll, ist ne andere. Und da bin ich dann voll bei dir und teile deine Ausführungen gänzlich, insbesondere die wie auch immer geartete Notbremse. Was dann passiert oder nicht, werden wir wohl die nächsten Tage sehen - und dann darf im Fall der Fälle auch völlig berechtigt draufgehauen werden.

    Und ja: natürlich ist der Zeitpunkt fragwürdig, das war aber auch schon zum Zeitpunkt des Stufenplans der Fall, der beschlossen wurde, als die Zahlen bereits auf mittlerem Niveau stagnierten. Wobei mir auch klar ist: Schlechtes wird nicht besser, weils noch schlechter geht,

    Auf einen Punkt wollte ich eigentlich noch hinaus, der mir generell viel zu kurz kommt und in einem sogenannten "Öffnungsmodell" (...ich find diese Bezeichnung irgendwie falsch, aber egal...) zumindest ein bisschen Berücksichtigung erfährt: Grundrechtseinschränkungen - und Wegfall selbiger, wenn der Grund der Einschränkung nicht (mehr) gegeben ist!
    Bei der aktuellen "Geimpften-Diskussion" - die für mich gar keine sein dürfte - wird das gerade wieder deutlich.

    Aber mir ist jetzt die Zeit weggelaufen...


  • Locust Locust

    Nightmare119 schrieb:
    Es brauche einen Lockdown, um die Welle zu brechen und dauerhaft stabil auf eine Inzidenz unter 100 zu kommen. Dies könne eine Brücke bauen zu einer Phase, in der testgestützt mehr als vorher im Einzelhandel, in der Außengastronomie und bei Fußballspielen öffnen darf. „Aber die Reihenfolge ist wichtig: Erst deutlich unter 100 und dann testgestützt öffnen, um dann auch im Sommer den entscheidenden Unterschied zu machen“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Werkzeuge, um die Todeszahlen zu senken, hätten wir bereits in der Hand: Die Beschränkung von Kontakten und Mobilität, die Erhöhung der Testzahlen, den Ausbau der Kapazitäten. Im Zusammenspiel liege der Schlüssel, das eine ersetze nicht das andere.


    Hauptsache Fußball geht wieder11!1!1!1!1!

    MPK wohl abgesagt

    https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-5527.html

    Was Spahn da von sich gibt ist halt auch blödsinn. Ob nächtliche Ausgangssperren überhaupt ausreichen?

    Was will er mit einem I Wert unter 100? Weiter im Kreise drehen.

    Aber klar man müsste sonst zugeben dass man garnichts auf die reihe bekommen hat.

  • Karpferito Karpferito
    Good News of the Day, heute bereits 719.000 Impfungen. So langsam nimmt das dann doch Fahrt auf. Wenn demnächst noch ein bisschen mehr aufgestockt wird, ist 1.000.000 pro Tag realistisch.

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom SUPPORTER

    Karpferito schrieb:
    Good News of the Day, heute bereits 719.000 Impfungen. So langsam nimmt das dann doch Fahrt auf. Wenn demnächst noch ein bisschen mehr aufgestockt wird, ist 1.000.000 pro Tag realistisch.

    782k sogar mit den Nachmeldungen

  • blubb0r blubb0r
    Hoffen wi rmal, dass das in den kommenden 2-3 Wochen auch auf dem Niveau bleibt...
    das wäre dann zwar noch weit entfernt von Olafs "10 Mio. pro Woche", aber ich wäre bei 5 Mio pro Woche (über 4-5 Wochen am Stück) auch schon begeistert

  • Locust Locust
    0,75 Mio. im Schnitt wären täglich sehr gut. Aber da sind wir noch nicht. Gestern waren es 0,55 und am Wochenende werden es sicherlich weniger.

    Aber mal was anderes:
    Grad ne Waschmaschine bekommen war mit Lieferung, anschluss und Entsorgung Altgerät inklusive. Die 2 Männer wollten auch mal locker flockig mit Mundschutz am Kinn rein spazieren, sowas geht halt garnicht . Zeigt aber die relativ lapidare Haltung die keine Seltenheit ist und uns insgesamt halt auch die Zahlen steigen lässt.

    Beim Schornsteinfeger oder auch dem Flaschner der zur Heizungswartung kam war es genauso. Das sind Leute die täglich zig Hausbesuche machen.
    Das es da keine Anweisung gibt vom Chef?

  • Aschbacheronkel Aschbacheronkel

    schrieb:
    0,75 Mio. im Schnitt wären täglich sehr gut. Aber da sind wir noch nicht. Gestern waren es 0,55 und am Wochenende werden es sicherlich weniger.

    Aber mal was anderes:
    Grad ne Waschmaschine bekommen war mit Lieferung, anschluss und Entsorgung Altgerät inklusive.
    Die 2 Männer wollten auch mal locker flockig mit Mundschutz am Kinn rein spazieren, sowas geht halt garnicht . Zeigt aber die relativ lapidare Haltung die keine Seltenheit ist und uns insgesamt halt auch die Zahlen steigen lässt.
    Beim Schornsteinfeger oder auch dem Flaschner der zur Heizungswartung kam war es genauso. Das sind Leute die täglich zig Hausbesuche machen.
    Das es da keine Anweisung gibt vom Chef?

    Bei mir waren vor kurzem die Möbelpacker da um einen Schrank aufzubauen.Die hatten nicht einmal eine Maske an.Da kann man nur mit dem Kopf schütteln

  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN

    Aschbacheronkel schrieb:

    schrieb:
    0,75 Mio. im Schnitt wären täglich sehr gut. Aber da sind wir noch nicht. Gestern waren es 0,55 und am Wochenende werden es sicherlich weniger.

    Aber mal was anderes:
    Grad ne Waschmaschine bekommen war mit Lieferung, anschluss und Entsorgung Altgerät inklusive.
    Die 2 Männer wollten auch mal locker flockig mit Mundschutz am Kinn rein spazieren, sowas geht halt garnicht . Zeigt aber die relativ lapidare Haltung die keine Seltenheit ist und uns insgesamt halt auch die Zahlen steigen lässt.
    Beim Schornsteinfeger oder auch dem Flaschner der zur Heizungswartung kam war es genauso. Das sind Leute die täglich zig Hausbesuche machen.
    Das es da keine Anweisung gibt vom Chef?

    Bei mir waren vor kurzem die Möbelpacker da um einen Schrank aufzubauen.Die hatten nicht einmal eine Maske an.Da kann man nur mit dem Kopf schütteln

    aber sie haben nach einem hinweiß dann die masken (richtig) aufgezogen?

    begründung vom postboten der ohne maske ins geschäft kam "doch doch, ich muss eine maske anziehen, aber wollt ja nur kurz was abstellen" und so dann von geschäft zu geschäft

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 Edited
    Unser Hausmeister (Gebäude mit 90 Wohneinheiten) hat vor einiger Zeit eine Info der Hausverwaltung ausgehangen, dass allen Bewohnern und Besuchern wegen der Ansteckungsgefahr empfohlen wird in Hausfluren, Aufzügen, Waschküche, Kellerräumen eine Maske zu tragen.

    Wer rennt fast immer ohne Maske rum? Der Hausmeister.

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