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Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen

eröffnet von Stebbard am 12.10.2018 12:04 Uhr - letzter Kommentar von ryback



  • Stebbard Stebbard 12.10.2018 12:04 Uhr

    Lange her, dass es mal vier große Headliner gegeben hat! The Cure dann vermutlich in der Arcade Fire-Rolle auf der Blue?

    Leider ist das Gesamtlineup mal wieder bis auf einzelne Namen wie Muff Potter oder The Streets ziemlich belanglos, so dass es auch 2019 kein Hurricane für mich geben dürfte - es gibt weit schönere Möglichkeiten, um sich The Cure anzuschauen.




    Als Randnotiz: 25 Künstler, davon nicht ein einziger weiblich. Respekt, FKP!

244 Kommentare


  • Stebbard Stebbard 12.10.2018 12:22 Uhr

    Stebbard schrieb:
    Als Randnotiz: 25 Künstler, davon nicht ein einziger weiblich. Respekt, FKP!

    Ich muss mich korrigieren. Im Ankündigungsvideo macht es FKP besser und gibt auch Frauen ihren Platz - als Cheerleader mit fancy Pompons

  • BNPRT BNPRT 12.10.2018 12:28 Uhr

    Stebbard schrieb:

    Stebbard schrieb:
    Als Randnotiz: 25 Künstler, davon nicht ein einziger weiblich. Respekt, FKP!


    Ich muss mich korrigieren. Im Ankündigungsvideo macht es FKP besser und gibt auch Frauen ihren Platz - als Cheerleader mit fancy Pompons

    Und Trettmann hat eine DJane dabei.

  • Stebbard Stebbard 12.10.2018 13:50 Uhr

    BNPRT schrieb:

    Stebbard schrieb:

    Stebbard schrieb:
    Als Randnotiz: 25 Künstler, davon nicht ein einziger weiblich. Respekt, FKP!


    Ich muss mich korrigieren. Im Ankündigungsvideo macht es FKP besser und gibt auch Frauen ihren Platz - als Cheerleader mit fancy Pompons

    Und Trettmann hat eine DJane dabei.

    schon traurig, dass man da schon so in die Details gehen muss, um weibliche Beteiligung zu finden, oder? Für Josi Miller hat es am Ende ja auch nicht mal in die Bandankündigung oder aufs Künstlerbild auf der Homepage gereicht.


  • sckofelng sckofelng 12.10.2018 14:46 Uhr Edited

    Stebbard schrieb:

    sckofelng schrieb:

    Stebbard schrieb:

    Als Randnotiz: 25 Künstler, davon nicht ein einziger weiblich. Respekt, FKP!


    bist du Christian vom Schlachthof Wiesbaden Booking Team? Der gleiche Kommentar kam von ihm auf dem Southside Facebook post..

    Nein, bin ich nicht. Aber gab auch noch ein paar andere Leute, die das kritisch angemerkt haben.

    Man kann dazu stehen wie man will, aber ich persönlich vertrete die Meinung, dass man daraus keine Genderdiskussion machen sollte, sondern tatsächlich die Qualität der Musik einfach sprechen lassen sollte.



    Jonnyy111 schrieb:
    Grundsätzlich find ich die headzeile grade für fkp stark besetzt. Alles was danach kommt (inkl. Mumford&sons) ist allerdings auch wieder fkp Standard, einige dieser Bands sind spätestens alle zwei Jahre da.
    Bis auf the cure hab ich da schon alles gesehen.
    Da ich aber die orga und die Verbindung von Parkplatz und Camping grottig finde(rar mendig Niveau) und wie bereits schon alles gesehen habe wird es auch dieses Jahr nichts mit hu/so


    Papa Roach sind alles andere als FKP Standard. Das ist für mich die wahre Sensation des Lineups. Normalerweise immer bei Live Nation / MLK bzw. (seit 2015) bei Wizard Promotions. Hatte die ganz sicher als Rockavaria bzw. RAR/RIP Kandidat, aber diesmal war FKP wohl schneller.

  • Stebbard Stebbard 12.10.2018 15:01 Uhr Edited

    sckofelng schrieb:

    Man kann dazu stehen wie man will, aber ich persönlich vertrete die Meinung, dass man daraus keine Genderdiskussion machen sollte, sondern tatsächlich die Qualität der Musik einfach sprechen lassen sollte.



    ... das bedeutet, dass du der Ansicht bist, dass weibliche Musikerinnen einfach schlechtere oder zumindest weniger attraktive Musik machen? Das ist schon bizarr, wenn man dann mit Papa Roach als "Sensation" um die Ecke kommt.

    Ich muss dich da leider enttäuschen: Das Thema hat was viel mit den Themen Gleichberechtigung, Gleichstellung und Repräsentationsmöglichkeiten zu tun. Die Ausrede, dass es einfach keine interessanten weiblichen Künstler gebe, die man hätte buchen können, ist einfach zu billig - gerade für ein Festival wie dem Hurricane/Southside, das Jahr für Jahr durch eine niedrige Quote auffällt (auch wenn diese höher ist als bspw. beim Rock am Ring).

    Andere Festivals wie das Primavera Sound oder das Reeperbahn Festival machen es vor, dass man auch mit einem annehmbaren Anteil weiblicher Künstlerinnen (>30%) gut laufen kann und die Aussagen zur Qualität sind einfach quatsch. Es gab wohl noch nie soo viele interessante weibliche Newcomer wie in den letzten 3-4 Jahren im breiten Sektor "Gitarrenrock". Was da alleine im Indierock-Bereich Monat für Monat veröffentlicht wird ist derzeit einfach wahnsinn.

  • sadfad sadfad 12.10.2018 15:03 Uhr SUPPORTER
    Dann drehen wir das ganze doch mal rum. Nenn doch bitte mal 30-50 Künstlerinnen von denen 10-15 das Mittelfeld/obere Mittelfeld besetzen könnten.

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 12.10.2018 15:04 Uhr SUPPORTER
    Ernstgemeinte Frage: Ich störe mich in den aller meisten Fällen an weiblichem Gesang, einfach weil er mich oft nervt oder nicht so abholt, wie männlicher. Macht mich das zur Sexistin? Einfach nur, weil ich im Verhältnis deutlich mehr "Männermusik" konsumiere?


  • sckofelng sckofelng 12.10.2018 15:08 Uhr Edited

    Stebbard schrieb:

    sckofelng schrieb:

    Man kann dazu stehen wie man will, aber ich persönlich vertrete die Meinung, dass man daraus keine Genderdiskussion machen sollte, sondern tatsächlich die Qualität der Musik einfach sprechen lassen sollte.



    ... das bedeutet, dass du der Ansicht bist, dass weibliche Musikerinnen einfach schlechtere oder zumindest weniger attraktive Musik machen? Das ist schon bizarr, wenn man dann mit Papa Roach als "Sensation" um die Ecke kommt.

    Ich muss dich da leider enttäuschen: Das Thema hat was viel mit den Themen Gleichberechtigung, Gleichstellung und Repräsentationsmöglichkeiten zu tun. Die Ausrede, dass es einfach keine interessanten weiblichen Künstler gebe, die man hätte buchen können, ist einfach zu billig - gerade für ein Festival wie dem Hurricane/Southside, das Jahr für Jahr durch eine niedrige Quote auffällt (auch wenn diese höher ist als bspw. beim Rock am Ring). Andere Festivals wie das Primavera Sound oder das Reeperbahn Festival machen es vor, dass man auch mit einem annehmbaren Anteil weiblicher Künstlerinnen (>30%) gut laufen kann und die Aussagen zur Qualität sind einfach quatsch. Es gab wohl noch nie soo viele interessante weibliche Newcomer wie in den letzten 3-4 Jahren im breiten Sektor "Gitarrenrock". Was da alleine im Indierock-Bereich Monat für Monat veröffentlicht wird ist derzeit einfach wahnsinn.

    Habe ich das irgendwo gesagt? Nein. Im Gegenteil: ich hätte mich sehr über eine Buchung von Florence And The Machine gefreut. Leider schon vergeben gewesen an Headline tour.

    Wäre ich der Meinung, dass weibliche Musikerinnen schlechtere oder weniger attraktive Musik machen, hätte ich beim aktuellen Songcontest gar keinen Song vorgeschlagen. Dem war aber nicht so, auch da wieder das Gegenteil: ich hatte 2 andere Songs zuerst im Sinn, allerdings war einer schon vorgeschlagen worden und der andere war es mir nicht so sehr wert.

    Ich bin einfach nur der Meinung, dass es absolut überzogen ist, nach der allerersten Welle so einen Riesenalarm zu schlagen. Wenn im finalen Lineup immernoch keine einzige Band mit weiblicher Beteilligung vorhanden wäre, könnte ich das verstehen, aber so finde ich das ganze einfach überzogen.


    Stiflers_Mom schrieb:
    Ernstgemeinte Frage:
    Ich störe mich in den aller meisten Fällen an weiblichem Gesang, einfach weil er mich oft nervt oder nicht so abholt, wie männlicher. Macht mich das zur Sexistin? Einfach nur, weil ich im Verhältnis deutlich mehr "Männermusik" konsumiere?


    Danke für diesen Beitrag. Genau das meine ich mit, dass Musik an der Qualität gemessen werden sollte und nicht daran, wer das Ganze singt. Das wäre genauso wie wenn man unterscheidet, ob der Sänger oder die Sängerin aus Land X oder Y kommt.

  • Wumi94 Wumi94 12.10.2018 15:10 Uhr Edited
    Bisschen Off Topic, aber man kann Künstler sehr wohl aufbauen, dafür muss man sie aber erst mal buchen und sich etwas trauen. Durch Zufall hatte ich an meinem Reeperbahn Festival Donnerstag nur und am Freitag überwiegend weibliche Acts.

    Ist halt auch ein Henne/ Ei Ding. Beim Rolling Stone Weekender bucht FKP auch überwiegend männlich und in der Größenordnung gibt es schon weibliche Alternativen.

  • sadfad sadfad 12.10.2018 15:13 Uhr SUPPORTER
    Ich kann es mittlerweile auch echt nicht mehr hören. Frauenquote überall.

  • Stebbard Stebbard 12.10.2018 15:30 Uhr Edited

    sadfad schrieb:
    Ich kann es mittlerweile auch echt nicht mehr hören. Frauenquote überall.

    hach, wenn Männer mal etwas vom Kuchen abgeben sollen. Lange Zeit hat man an den Universitäten gesagt, dass die Frage des Professur eine Frage des Intellekts sein sollte, nicht des Geschlechts, und verkannten dabei die Realität männlicher Netzwerke, die einen enorm exklusiven Einfluss auf Frauen besitzen - siehe dazu auch WUMI94. Als privilegierter Mann lässt es sich natürlich wunderbar leben, stellenweise auch als einzelne Frau.

    Und um auf deine Frage zurückzukommen, mal auf die schnelle zusammengetragen eine Reihe von weiblichen Künstlerinnen oder Bands mit weiblichen Vocals (ohne Gewähr)

    Adele, Lady Gaga, Beyonce, Florence + the Machine, Katy Perry, The XX, Lorde, Dua Lipa, Lana del Rey, Arcade Fire, Portishead, Solange, PJ Harvey, Feist, Björk, Patti Smith, Grimes, Beach House, Elli Goulding, First Aid Kit, St. Vincent, The Breeders, Slowdive, Roisin Murphy, Daughter, Savages, Santigold, Wolf Alice, Band of Skulls, Of Monsters and Men, Jennifer Rostock, Bat for Lashes, Sharon van Etten, Kate Tempest, La Roux, Jessie Ware, Halsey, Laura Marling, Alabama Shakes, Boy, My Bloody Valentine, Lilly Allen, Angus & Julia Stone, Warpaint, Blond, Anna Calvi, Emma Ruth Rundle, Chelsea Wolfe, Fever Ray, Haim, Lykke Li, Sia, Janelle Monae, M.I.A., Tori Amos, Oathbreaker, Mø und dalleie aus den letzten Jahren an Newcomern: Julien Baker, Hop Along. The Beths, Snail Mail, Waxahatchee, Phoebe Bridgers. Courtney Barnett, Lucy Dacus, Angel Olsen, Camp Cope, Gurr

    Alles Künstler, die entweder Headliner sein könnten, oder regelmäßig auf Festivals auftreten. daneben wird es sicher noch vieles geben. Ist es nicht bizarr, dass es nicht einmal für 3-4 dieser Liste vergleichbare Künstler einen Platz gab? Zufall? Mag sein, aber dasselbe Bild zeigte sich schon in den letzten Jahren. Das Hurricane ist ein Wurstfest.



    Hans-Maulwurf-Rockt schrieb:
    Gibts hier echt ne Disskusion weil kein weiblicher Act dabei ist? Ich packs nicht mehr


    Du gehörst auch zu den letzten, bei dem es mich wundert, dass du es nicht verstehst.



    Stiflers_Mom schrieb:
    Ernstgemeinte Frage:
    Ich störe mich in den aller meisten Fällen an weiblichem Gesang, einfach weil er mich oft nervt oder nicht so abholt, wie männlicher. Macht mich das zur Sexistin? Einfach nur, weil ich im Verhältnis deutlich mehr "Männermusik" konsumiere?


    Ernstgemeinte Antwort: Finde ich auch vollkommen in Ordnung und steht ja auch jedem zu. Auch ich hatte lange Zeit keinen wirklich Zugang zu weiblichen Vocals gefunden und würde es auch heute niemandem ankreiden, wenn es einem nicht gefällt. Wir reden hier aber von einer Veranstaltung von 75.000, einer der größten Bühnen des Landes, auf denen weibliche Künstler nahezu keinen Zugang haben - noch viel dramatischer ist es auf der größten Bühne, dem Rock am Ring. Es wird ja auch keine Quote gefordert, sondern einfach gefragt, warum dies so ist. Entweder sagt es was über die Booker aus, oder aber deren Bild von den Besuchern.


  • Angel_of_Death Angel_of_Death 12.10.2018 15:42 Uhr
    Kenne 80% der von dir genannten Acts und würde mir außer Patti Smith nichts davon ansehen, weil Schnarchkappenmucke.

  • Stebbard Stebbard 12.10.2018 15:53 Uhr Edited

    Angel_of_Death schrieb:
    Tendenziell ja, die bestätigten Acts sind aber größtenteils weitaus massentauglicher, als alles, was bei dir nach der ersten Zeile kommt.

    Ich bin mir auch absolut sicher, dass das HuSo noch einige weibliche Acts bestätigen wird, aber halt eher in den späteren "Liebhaberwellen".

    Verlange ja auch nicht, dass jetzt 1/3 der 9 Headliner-Acts weiblich sind, sondern einfach, dass man auch Frauen eine entsprechende Bühne bietet. Es wäre ja schon ein Anfang, wenn fünf von 25 Künstlern (was wirklich nicht viel ist) auch Frauen umfassen - wäre eine solche auferlegte Quote zuviel verlangt? Wenn man den Künstlerinnen keine Bühne bietet, dann ist es auch logisch, dass viele hier nicht wachsen können - bin mir übrigens auch sicher, dass es viele der männlichen Künstler nicht wesentlich anders sehen.

    Ich habe wie gesagt meine Zweifel, dass es viel besser wird. Warum? Schaut euch die Lineups der letzten Jahre an.

  • MyChemGD1234 MyChemGD1234 12.10.2018 15:59 Uhr

    Stiflers_Mom schrieb:
    Ernstgemeinte Frage:
    Ich störe mich in den aller meisten Fällen an weiblichem Gesang, einfach weil er mich oft nervt oder nicht so abholt, wie männlicher. Macht mich das zur Sexistin? Einfach nur, weil ich im Verhältnis deutlich mehr "Männermusik" konsumiere?

    Ohne da jetzt ein riesiges Fass aufmachen zu wollen: Natürlich sind in den meisten Fällen die einzelnen nicht schuld. Es geht da ja auch gar nicht darum, die Musikgeschmäcker einzelner Leute zu kritisieren. Ich merke das ganz oft, dass Leute sich im Rahmen von so Diskussionen persönlich angegriffen fühlen oder bei sich persönlich Fehler suchen.

    Letzten Endes bildet so ein Musikgeschmack eben auch das ab, was in der Gesellschaft vermittelt wird. Ich bin mir sicher, dass weibliche Stimmen in (Rock-) Musik dir deutlich eher zusagen würden, wenn du mit einem ausgeglichenen Musikerverhältnis aufgewachsen wärst - wenn es genauso viele bekannte Rockbands mit Frauen als Frontfiguren und an den Instrumenten gäbe, wie mit Männern. Faktisch ist das aber einfach nicht so - woran das genau liegt, ist natürlich eine komplexe, vor allem aber auch nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführende Kiste. Für dieses Problem, das da herrscht, ein Bewusstsein zu schaffen, halte ich für sehr wichtig und da kommen eben auch Veranstalter, wie FKP ins Spiel, die die Macht haben "weiblichere" Bands in den Dunstkreis ihrer Zielgruppe zu ziehen. Genau da fängt bei einer solch jungen Zielgruppe nämlich auch die Sozialisation an. Klar, ein Musikgeschmack ist immer subjektiv. Wenn jedoch ein großer Teil einer Szene bestimmte Merkmale nicht mag (z. B. Gesang von Frauen), für die eine Person nichts kann (z. B. Frau sein) hat das nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern ist eine durch die Sozialisation vermittelte Diskriminierung bzw. Benachteiligung.

    Das Problem ist also nicht, dass du oder andere einzelne wenig Musik mit Frauen mögen / hören. Das Problem ist, dass sich das systematisch durch die ganze, ach so tolerante, Rockszene zieht. Es ist natürlich auch schwachsinnig hier jetzt bewusst einen Gewöhnungsprozess in Gang zu setzen und extra mehr Frauenbands zu hören. Das fordert aber ja auch niemand. Jedoch wie gesagt: Genauso wie Radio da über einen großen Einflusskanal verfügt, was gesellschaftlich In ist und was nicht, besitzen da auch (Festival-) Veranstalter viel Macht.

  • AyCaramba! AyCaramba! 12.10.2018 16:01 Uhr
    Danke, Stebbie, du zeigst uns mal wieder was für schlechte Menschen wir sind. Super Sache, daß du als Elite dieses Landes immer noch die Zeit findest uns zu erziehen. Vielleicht auch direkt eine Stufe höher ansetzen und reine Männerbands verbieten und Rapper müssen mindestens Tänzerinnen am Start haben. Aber bitte mit der Zwiebelmethode bekleidet.

  • MetalFan94 MetalFan94 12.10.2018 16:02 Uhr
    Ich finde es wichtig das Frauen auch auf solchen Mainstreamfestivals ne Chance kriegen. Ne Quote ist dabei natürlich trotzdem völliger Quatsch. Das Hurricane bucht für deutsche Festivals ja normal schon relativ weiblich und die Bands mit den Indie/pop Bands kommt ja erst noch. Das wird das ganze dann sicher wieder etwas relativieren. Aber ich mache ja jetzt nicht nen Kauf meiner Karte davon abhängig, wie viel Frauen da auf der Bühne stehen. Da wird aber schon noch was kommen

  • juli666 juli666 12.10.2018 16:24 Uhr
    Man Bucht in der zweiten Welle einfach noch Walls of jericho und arch Enemy und hat genug female Fronted power fürs ganze Festival


  • KleineJule KleineJule 12.10.2018 16:35 Uhr

    schrieb:

    KleineJule schrieb:
    Männer diskutieren mal wieder mit anderen männern wie frauen so ticken, was sie beschäftigt und wie sie sein sollten... Welche musik man zu mögen hat als frau und warum... Woran es liegt das man diese musik nicht mag... Merkt ihr dann noch selbst oder?


    Merkst du eigentlich, wie weit du am Thema vorbei bist?

    Mit was? Der aussage, das viele der bands schon bei diversen major festivals gespielt haben? Das selbst vor nem jahrzehnt weibliche acts schon wichtige positionen in lineups inne hatten?

    Das hier wieder über frauen diskutiert wird und diverse männer diverse meinungen haben was diese frauen aufgrund ihrer weiblichkeit zu tun, zu lassen oder zu mögen haben?

    Das das erst die erste welle war und wohl nicht bei den bands bleiben wird? Was davon genau ist falsch?

    Das es momentan noch nicht genügend weibliche acts in allen genres gibt? Darum gehts hier ja auch nicht... Es geht drum das grade keine weiblichen acrs bestätigt wurden... Das kann mehrere gründe haben... Eben auch das es noch nicht genug von gewisser relavanz gibt

    Das die entwicklung in die richtige richtung geht, wird ignoriert und hauptsächlich gemeckert warum jetzt aber genau bei dieser welle keine weiblichen acts dabei sind...

  • KleineJule KleineJule 12.10.2018 16:47 Uhr
    Aber es wird hier behauptet weibliche acts bekommen ja nicht mal ne chance... Falsch, grade die von stebbie erwähnten haben zum großteil schon auf festivals gespielt

    Schon vor nem jahrzehnt haben bands mit weiblichen sängerinnen LNS, co-head und alternahead positionen auf dem größten deutschen festival eingenommen

    Männer diskutieren darüber was frauen zu mögen haben, nämliche weibliche acts und das sie nur männliche acts mögen, weil es früher keine weiblichen acts gab...

    Das in EINER welle jetzt halt mal keine weiblichen acts dabei sind, spiegelt eben NICHT die aktuelle entwicklung wider, dass es nämlih zunehmend viele weibliche newcomer gibt, die wie viele der bands oben, eben auch chancen bekommen... Aber es ist alles scheiße, scheiß chauvinismus... Wegen einer einzigen bestätigungswelle eines einzigen festivals...

    Ja, man kann sich halt auch an dummen sachen aufhängen, statt zb anzumerken, dass eben in den vorjahren noch einige weibliche acts gebucht wurde und es vllt einfach noch nicht ging den rest zu bestätigen... Nein, es ist grundsätzlich sexistisch, dass da jetzt keine weiblichen acts dabei sind, egal ob die vergangenheit und zukunft vllt was anderes zeigen... Ja, jetzt schön aufstand machen

    Sinnvoll... Nicht

  • mehlsack mehlsack 12.10.2018 16:49 Uhr
    Und viel wichtiger: Wo ist Helene wenn man sie gerade braucht? Wo ist das Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst?

  • Wumi94 Wumi94 12.10.2018 16:52 Uhr
    Wer am Wochenende eine längere Zug- oder Autofahrt vor sich hat, kann ja den Puls Spezial Podcast zum Thema runterladen und anhören

    www.br.de

    Und nein, ich mache meinen Musikgeschmack nicht vom Geschlecht des Künstlers abhängig. mir stoßen überwiegend männliche Festivals nur etwas auf.


  • Hans-Maulwurf-Rockt Hans-Maulwurf-Rockt 12.10.2018 17:00 Uhr
    Es ist so lächerlich. Hätte es Stebbards Post nicht gegeben, hätten wir hier eine rein Musikalische Diskussion. OHNE jeden Gedanken an sexismus, männlein, weiblein oder Veganer. Erst dieser Post hat jetzt eine negative Stimmung inklusive "Streit" hier rein gebracht.

    Die Welt etwas besser oder anders machen, völlig in Ordnung. Man sollte aber auch verstehen wie man das macht und wo es keinen Bedarf dafür gibt weil es in die komplett falsche Richtung geht.

  • zell zell 12.10.2018 17:19 Uhr
    Rock am ring 2004 der Vorreiter in Sachen weibliche Künstler bei Festivals


  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 12.10.2018 17:23 Uhr SUPPORTER

    zell schrieb:
    Rock am ring 2004 der Vorreiter in Sachen weibliche Künstler bei Festivals



    Was aber auch daran lag, dass die entsprechenden Künstlerinnen damals voll im Trend waren.

    Bei den Black Eyed Peas ist die weibliche Komponente ausgestiegen, Evanescence spielen niedrigere Slots, Wir sind Helden gibts nuicht mehr und Avril Lavigne ist von der Bildoberfläche verschwunden.


  • BNPRT BNPRT 12.10.2018 19:03 Uhr
    Gute Diskussion aber nachvollziehbar warum man kein Bock aufs Forum hat. Wat?

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