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Stefan
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   34 Jahre  (07.12.1984)

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Festival-Community.net - [i]die Eichen-Ringrocker![/i]


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  Tage dabei (15.03.2008)

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  Kommentare

Letzte Beiträge von Stebbard

  • Stebbard Stebbard in The Cure
    Zitat

    Paju schrieb:
    The Cure @Hyde Park (Film!) ist bestätigt für Frühling 2019.

    Der Trailer ist da:




  • Stebbard Stebbard in TOOL Tour 2019
    Kann mich dem nur anschließen, es war wirklich großartig. Hab zu Beginn bis Descending relativ weit vorne gestanden, wo es aber super stickig war und man die Bühne auch nicht allzu gut überblicken konnte. Zu Schism bin ich dann in den hinteren Bereich des Innenraums gegangen und konnte von dort die Show in ihrere Gesamtheit auch besser genießen.

    Zwei Stunden Spielzeit mit (fast durchweg) super Sound, was will man mehr? Kann man auf der anderen Seite aber auch für 85€ erwarten. Einzige Mankos waren die stickige Luft im vorderen Bereich, die enorm hohen Preis (5€ für ne Cola, 6€ für ein Bier, dazu das Merch) und die schon angesprochenen etwas zu leisen Vocals von Maynard, was gerade bei Vicarious sehr aufgefallen ist. Aber was soll es, endlich mal Tool gesehen und es nicht bereut (auch wenn parallel im Musik+Frieden eine meiner derzeitigen Lieblingsbands spielte...)

    Randnotiz: der Support (Fiend) war mal richtig, richtig kacke

    Zitat

    nima schrieb:
    Ach ja, den Sinn der Pause habe ich immernoch nicht verstanden

    Ging wohl vielen so. Ich war mir bis zum Ende nicht sicher, ob es nicht doch Teil eines Songs sein könnte? Auf der einen Seite war es für viele Fans ganz cool, da man wusste, dass man in aller Ruhe noch einmal zur Bar gehen kann, für alle anderen hat es sich dann doch sehr hingezogen.


  • Stebbard Stebbard in Winter is coming! Der Game Of Thrones Thread
    Ich kann mit dem Ausgang erstaunlich gut leben, fand die Charakterentwicklung von Danaerys aber auch absolut nicht "blitschnell", sondern eigentlich plausibel angesichts des bisherigen Charakterarcs und der jüngsten Ereignisse.

    die letzte Staffel leidet natürlich ein wenig unter der geringen Zeit, die sie sich gegeben hat. Ich hätte mir vor allem gewünscht, dass man der Königsfrage mehr Raum gegeben hätte, da die kurze Szene mir sehr gut gefallen hat und man hier viele spannende Elemente hätten platzieren können. Aber es sollte halt nicht sein.

    Zu den einzelnen Schwächen und Plotholes mag ich nun gar nichts sagen, jedoch basieren manche auch auf etwas unausgegorenen Vorstellungen mittelalterlicher Herrschaft.


    - Bronn bekommt Highgarden. Wat? Da gibt es jahrhundertealte Häuser mit legitimen Anspruch. Bronn würde keine Woche überleben.

    - Sansa wird Queen in the north. Warum? Sie hat nie irgendwas gemacht, außer Reden geschwungen und garstig geschaut. Der Held war Jon.

    - Gendry wird Lord of Storms End: siehe Bronn.



    Welche Häuser sollen dies konkret sein, und an welche Instanz hätten Sie sich wenden sollen? Grundsätzlich gilt für ein mittelalterliches Szenario, dass die Frage der Legitimität der Frage nach Rang und Macht untergeordnet war. Selbst wenn du weit konsistenter dein Recht vertrittst, entscheidet am Ende ein Schiedsspruch, der im Prinzip auf der individuelle Entscheidung des Rechtskollegiums oder gar des Schiedsrichters basiert.

    So sehr, wie es in einer Fantasywelt gewisse Regeln gibt, so sehr folgt die Logik der Handlung auch der historischen Blaupause mittelalterlicher Herrschaft, die ja omnipräsent ist. Setzen wir als voraus, dass es auch in Westeros eine Form vasallitischer Herrschaftsverhältnisse gibt, was sich ja auch in der Belehnung Petyr Baelishs mit Harrenhal andeutet, dann wäre Highgarden durch die Felonie seitens der Tyrrell und nicht zuletzt angesichts fehlender belegter Erben nach dem Tode Oleanna Tyrrels an den Lehnsherren, in diesem Falle Cersei, anheimgefallen - sie kann also mehr oder weniger frei über Highgarden verfügen.

    In diesem Fall war es hingegen Tyrion, der Bronn Highgarden versprochen hat. Rein Machtpolitisch gesehen ging der Besitz an Highgarden als Erbe von Cersei an den neu gewählten König, in diesem Falle Brann, und somit steht der Belehnung Bronns mit Highgarden (die er ja von Tyrion mehr oder weniger als Austausch für dessen Leben eingefordert hat) seitens der Krone nichts im Wege. Etwaige Erben Oleannas könnten zwar rein theoretische ihre Ansprüche anmelden, jedoch hängt die Bewilligung einzig und alleine vom Wohlwollen des Lehnsherren ab (das natürlich von etwaigen Bündnispolitischen Erwägungen beeinflusst ist, wovon wir aber im konkreten Falle nichts wissen). Als nomineller Lehnsnehmer von König Brann I (unter Vermittlung von Tyrion) stünde Bronn dann wiederum unter dem Schutz des Königtums. Da könnten konkurrierende Häuser einfordern was sie wollen. Jedes Vergehen an Bronn wäre zugleich eines gegen ihren eigenen Lehnsherren, käme somit einer Felonie gleich und könnte in der Konsequenz zum Verlust des eigenen Lehns führen.

    Das selbe gilt im Prinzip für Gendry, wenngleich sein Anspruch auf Storm's End auf einer anderen Basis beruht, da mit seiner Naturalisierung als Erbe von Robert die Linie der Familie Baratheon, die ja mit Stannis und Shireen in der Serie ausgestorben war, wiederhergestellt wurde. Aber auch das wäre lehnsrechtlich nur ein neuer Vorgang auf Basis traditioneller Vorstrukturen, derer es eigentlich nicht benötigt.

    Zu Sansa: Why not? Sie war schon zuvor Statthalterin ihres Halbbruders/Cousins Jon und hatte mit dem Verzicht ihres Bruders Brann den stärksten Anspruch, da Jon ja eigentlich keinen mehr hatte (und als König nicht mehr legitimiert sein dürfte). Es ist daher eigentlich mehr als konsistent, wenn sie ihre Ansprüche als Queen in the North durchsetzt, und somit den Zustand einer unabhängigen Herrschaft im Norden wiederherstellt, wie es ihn vor der Herrschaft der Targaryen gab - eigentlich ein runde Storyline.

    Hier erhält das Königtum von Brann dann auch die entscheidende Facette. Vielfach liest man ja auch, dass viele Zuschauer es für nur bedingt plausibel erachtete, dass sich die Großen des Reiches auf die Wahl des Königs einigten, obwohl das Wahlkönigtum im europ. Mittelalter äußerst verbreitet war (allem voran im Römisch-Deutschen Reich, aber etwa auch in Dänemark, Schweden oder Polen, später auch in Norwegen). Hier ist Bronn eigentlich, Tyrion führt es ja aus, der perfekte Kandidat, da er keine Nachkommen kommen wird und sich somit die Erbkonflikte weitgehend erübrigen, und somit die Wahl dann nach der Konsolidierung der Herrschaft formell durchgeführt werden kann. Von daher fand ich die Szene zur Wahl Branns eigentlich sehr spannend, auch wenn ihr viel zu wenig Raum gegeben wurde.




  • Stebbard Stebbard in TOOL Tour 2019
    Unter Vorbehalt: Falls noch wer nach Prag möchte, eventuell hätte ich noch zwei Tickets abzugeben!


  • Stebbard Stebbard in Glastonbury Festival 2019 (UK)
    Der Freitag ist einfach großartig, aber voller Überschneidungen. Am meisten ärgert mich da die Idles-Tame Impala-Interpol-Überschneidung, wobei Idles ja vorher noch auf der Park Stage auftreten. Ärgerlich ist auch Kurt Vile vs. Sharon van Etten am Samstag.

    Mit dem Timetable sind dann auch noch einmal tolle Acts wie Let's Eat Grandma, Mac DeMarco, Amyl and the Sniffers, Pip Blom u.a. reingerutscht. Großartig