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hermes81
   39 Jahre  (02.11.1981)


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  Kommentare

Letzte Beiträge von hermes81


  • hermes81 hermes81 in R.I.P. Thread
    Hoffe er findet nun Frieden und Ruhe!


  • hermes81 hermes81 in Coronavirus
    Kein Mensch hat hier gesagt, dass die Lapp ... ähm Pardon, die Masken verweigert werden.
    Es ist schon abenteuerlich was einem hier angedichtet wird.

    Aber es spricht für die Diskussionskultur dieser Tage, dass man sich an einem Wort aufhängt, die anderen Punkte mal vollkommen außen vor lässt, sich über Polemik beschwert, selbst aber nichts anderes macht. Da wird "ich lese nur blablabla" zu einem validen Argument. Aber einige gefallen sich ja in ihrer selbst gemachten Rolle als Hüter von Anstand und Moral. Blockwarte 2.0

    @Locust: Fühl dich bitte nicht angesprochen. Du hast es einigermaßen sachlich versucht.
    Mir ist die Lust an diesem Forum vergangen. Jaja, mir fehlen halt einfach die Argumente.
    In diesem Sinne ... bleibt gesund.


  • hermes81 hermes81 in Coronavirus
    Zitat

    schrieb:
    Zitat

    hermes81 schrieb:
    Lehrer & co. ausreichend schützen - Klassen teilen. Hygienekonzepte für Schulen entwerfen - man hatte über 6 Monate Zeit.
    Was ist passiert? Nichts. Weder auf Bundes- noch auf Länderebene.
    Kinder morgens zu 60. in den Bus hocken aber abends den Sport untersagen. Sinn?
    Sport bis Liga 3 weiterlaufen lassen, der Rest ist untersagt. Sinn?
    Gastronomische Betriebe mit Hygienekonzept weiterhin arbeiten lassen, ebenso andere Sparten. Warum sollten diese mit gutem Konzept nicht arbeiten dürfen?
    Wir verschieben mal alle anderen OPs und Behandlungen, es könnte ja sein dass wir bald mit hunderttausenden Covid Patienten rechnen müssen.
    So so. Wie im Frühjahr. Da ging das Personal teilweise in Kurzarbeit oder hat den Finger in die Nase gesteckt vor lauter Nichtstun. Aber hey, alternativlos und so.
    Achso und zu den Putzlappen die man sich ins Gesicht hängen soll - es geht mittlerweile ja schon soweit, dass Menschen auf einer 5m breiten Straße die Seiten wechseln wenn man entgegenkommt. Vor lauter Paranoia kann man natürlich auch zum Soziopath werden.
    Leute fahren allein in ihrem Auto mit Maske im Gesicht. Sinn?

    Man kann Menschen natürlich auch vollkommen paranoid machen. Man muss die Angst halt nur ständig hochhalten.
    Natürlich braucht es Maßnahmen, natürlich braucht man Schutz. Aber diese Konzeptlosigkeit ist erschreckend. Das ist ja nicht so, als ob es nicht absehbar war, dass die Fallzahlen im Winter steigen.

    Ist ja nicht so als ob nur Deppen diese planlosen Maßnahmen kritisieren. Aber das wird von unseren Schlaubis ja mit "blablabla" abgetan.
    Vielleicht sollen wir uns bald Lakritz auf die Stirn kleben und dreimal im Kreis drehen. Werden sicher auch viele mitmachen.
    Könnte ja helfen oder ist - alternativlos!

    In diesem Sinne ... weiter mit der Angst.

    Entschuldige bitte, wenn meine Fragen zu harsch klangen. Das sollten sie nicht. Ich möchte wirklich wissen, welche alternativen Konzepte oder Strategien du so im Kopf hast.
    Mein Problem ist gerade: Aus all deinen Aussagen (außer "Klassen teilen" und "Gastronomische Betriebe mit Hygienekonzept weiterhin arbeiten lassen, ...") von gerade, kann ich mir nur Alternativen zusammenreimen. Da steht keine konkrete Lösung oder Maßnahme. Zumindest nicht im großen Kontext und allumfassend.
    "Hygienekonzepte für Schulen entwerfen": Die Schulen, zu denen ich sichere Aussagen treffen kann (in NRW, RLP und BaWü - vllt. ist auch meine Blase zu klein ), mussten alle ein Hygienekonzept vorweisen/anwenden seit der Wiederöffnung nach dem Frühjahr. Oder meinst du ein bundes- bzw. landeseinheitliches Konzept?
    "Vor lauter Paranoia...": Mir ist bisher in meiner kleinen Blase seit dem Frühjahr nur eine Person in der Öffentlichkeit aufgefallen, die in meinen Augen übermäßige Paranoia gezeigt hat, wie du sie beschrieben hast. Das liegt sicherlich einerseits an meinem Home-Office (das ich nicht so oft rauskomme) und kann andererseits an meiner Blase liegen. Ich würde trotzdem sagen, dass mir vor Corona innerhalb eines halben Jahres auch ca. 1 Person in der Öffentlichkeit aufgefallen ist, die in meinen Augen übermäßige Paranoia gezeigt hat (im Sinne der Hygiene). Vielleicht habe ich auch einfach nur Glück oder lebe in der falschen Stadt?!

    PS: Ich kann nicht von mir behaupten Angst zu haben.

    Meine Freundin ist Lehrerin an einer Schule in BaWü.

    Hier gab und gibt es überhaupt kein schlüssiges Konzept. Konzept heisst bei Ihr: Alle 20min Lüften, alle Schüler mit Lappen im Gesicht, volle Klassen. Sport fällt flach.Kinder digital unterrichten geht natürlich auch nicht, da Dtld. in diesem Punkt ja in der Steinzeit lebt. Dazu noch völlig paranoide Eltern die aufgrund der Lage überhaupt nicht(mehr) wissen, was überhaupt Sache ist.

    Von höherer Stelle kommt überhaupt nichts. Anfangs gab es den Tipp, den Kindern doch einen Apfel täglich zu geben! Das muss man sich vorstellen. Und genau solchen Entscheidungsträgern soll man dann natürlich blindlings alles glauben.

    Hier wird nach Alternativen gefragt: Einige wurden bereits aufgezählt. Desweiteren setze ich immer auf die Eigenverantwortung. erwachsener Menschen. Per se werden viele Bevölkerungsgruppen komplett entmündigt und alles mit einem vollkommen irrationalen "sonst sterben alle" abgewatscht.

    Das wir Maßnahmen brauchen habe ich nie abgestritten. Es gibt genügend Fachleute die Alternativmodelle skizziert haben. Sich rein an den Neuinfektionszahlen aufzuhängen wird ebenfalls kritisiert.

    Für die einen sind paranoide und in ihrer sozialen Interaktion gestörte Leute nur Einzelfälle, für andere eben nicht. Denn davon sehe ich mittlerweile einfach zu viele. Desweiteren sehe ich keine Verhältnismäßigkeit in vielen Punkten mehr. Im Frühjahr vllt. alternativlos, da man einfach rat-und planlos war. Ist jetzt fast ein Jahr her. Konzepte? Keine vorhanden. "Macht mit oder ihr seid einfach Spinner!"

    Es werden immer die Schreckgespenster des vollkommen überlasteten Gesundheitssystems herangeführt. Von einer Auslastung kann ja nicht einmal im Ansatz die Rede sein wenn man sich Zahlen ansieht.

    Natürlich auch, weil man Maßnahmen ergriffen hat, das streitet niemand ab. Im Frühjahr wurden nachweislich Pflegekräfte in Kurzarbeit geschickt. In Kliniken hat man Däumchen gedreht. Das sind doch Fakten und keine Polemik. Das kann doch jeder Mensch nachlesen. Behandlungen wurden verschoben, weil man sich nur auf Covid Patienten vorbereiten soll.

    Haben wir denn nur noch Covid? Es sterben 8x mehr Menschen an Krebs, noch mehr an Herz/Kreislaufkrankheiten. Die "normale" Grippe fordert jährlich Tote. Ja meine Güte, soll man sich jetzt die nächsten Jahre eingraben vor lauter Angst vor dem Leben?

    Es gibt so viele Punkte die einfach vollkommen aus dem Ruder laufen oder (zumindest für mich) nicht (mehr) vermittelbar sind. Und Kritiker sind nicht immer Querdenker Demo Teilnehmer - hier wird einem Polemik unterstellt, im gleichen Atemzug aber behauptet, alle Kritiker seien Querdenker und alle Querdenker sind Nazis. Das ist halt mittlerweile echt so eine Diskussionskultur die überhaupt nicht geht.

    Auf der einen Seite blindlings alles schlucken und schön getreu machen was die Regierung vorgibt, auf der anderen Seite lebt die Blockwartmentalität wieder auf dass es einem Angst und Bange werden kann.

    Die Nationalmannschaft reist übrigens in den Hotspot Sevilla. Gebt dem Volk Brot und Spiele.
    Aber wehe man hinterfragt ...


  • hermes81 hermes81 in Coronavirus
    Zitat

    schrieb:
    Zitat

    hermes81 schrieb:
    Zitat

    Stiflers_Mom schrieb:
    Zitat

    hermes81 schrieb:
    Wir könnten ja auch anfangen die Ungeimpften zu kennzeichnen.
    Vllt. mit einer Armbinde oder einem Symbol welches man sichtbar tragen muss?!

    Schon ein Wahnsinn wie Irre man Menschen binnen kürzester Zeit bekommt.


    Ich verstehe deinen Gedanken und stellenweise auch deinen Unmut.

    Aber - es wird in dieser Welt keine Normalität einkehren, wenn kein Schutz vor dieser Krankheit geschaffen wird. Keine Aluhut-Demo dieser Welt heilt nunmal Corona. Warum soll ich mich dann also einer Lösung versperren, die mich von meinem persönlichen Leid (Eingeschränktes Leben, Sorge um Infektion) befreit?

    Soll ich noch zehn Jahre warten, bis ich ganz sicher bin, dass der Impfstoff mich nicht zum Zombiemutanten macht? Bis dahin sind meine psychischen Schäden dann so groß, dass es auf Schwimmhäute zwischen den Zehen auch nicht mehr ankommt.

    Es soll sich doch ein jede/r impfen lassen! Dagegen sagt doch kein Mensch etwas.
    Es geht einzig und allein um einen gesunden(!) und sinnhaften Umgang mit diesem Virus.
    Und da ist weder eine Linie noch überhaupt eine Strategie erkennbar. Und das jetzt nach fast einem Jahr.
    Schulen weiterhin offen, 60 Schüler in kleinen Bussen, Lehrer vollkommen alleine gelassen. Gastronomie mit Hygienekonzepten zu - bei gutem Wetter stehen sich die Leute hier vor dem Kiosk die Nasen in den Rücken.

    Aber ich glaube es ist da eh vergebene Liebesmüh (und damit meine ich jetzt nicht dich persönlich)!.
    Aber der Vorstand der Berufsempörten hängt sich hier ja jetzt auch wieder an einzelnen Wörtern auf.
    In diesem Land ist schlichtweg keine kontroverse Diskussionskultur mehr möglich, ohne dass sofort die selbsternannten Hüter von Anstand und Moral daherkommen und einen maßregeln wollen.
    Ich kann die Leute mittlerweile tatsächlich verstehen, die besser ruhig sind wenn sie nicht mit der Meinung der Allgemeinheit konform gehen.
    Da wird ja überhaupt nichts mehr hinterfragt. Rotzlappen vor dem Gesicht sind das Allheilmittel, zigtausende Leute in die Erwerbslosigkeit treiben - kein Thema. Ganze Berufsparten zur Untätigkeit verdammen und die Existenz zerstören - halb so wild. Schließlich MUSS es ja so sein. Alernativlos und so.
    Naja, die Folgen dieser Null Plan Politik wird dann in den nächsten Jahren spürbar sein.
    Aber war ja alles alternativlos. Weil Killervirus und so. Die Medien befeuern ja die Angst Tag für Tag. Kein Wunder dass man die Buchse voll halt.

    Auch ich würde gerne wissen:
    Was gibt es für Alternativen? Wie sieht ein gesunder und sinnhafter Umgang mit dem Virus aus? Was wäre eine mögliche Strategie?


    Lehrer & co. ausreichend schützen - Klassen teilen. Hygienekonzepte für Schulen entwerfen - man hatte über 6 Monate Zeit. Was ist passiert? Nichts. Weder auf Bundes- noch auf Länderebene.

    Kinder morgens zu 60. in den Bus hocken aber abends den Sport untersagen. Sinn?
    Sport bis Liga 3 weiterlaufen lassen, der Rest ist untersagt. Sinn?
    Gastronomische Betriebe mit Hygienekonzept weiterhin arbeiten lassen, ebenso andere Sparten. Warum sollten diese mit gutem Konzept nicht arbeiten dürfen?

    Wir verschieben mal alle anderen OPs und Behandlungen, es könnte ja sein dass wir bald mit hunderttausenden Covid Patienten rechnen müssen. So so. Wie im Frühjahr. Da ging das Personal teilweise in Kurzarbeit oder hat den Finger in die Nase gesteckt vor lauter Nichtstun. Aber hey, alternativlos und so.

    Achso und zu den Putzlappen die man sich ins Gesicht hängen soll - es geht mittlerweile ja schon soweit, dass Menschen auf einer 5m breiten Straße die Seiten wechseln wenn man entgegenkommt. Vor lauter Paranoia kann man natürlich auch zum Soziopath werden.
    Leute fahren allein in ihrem Auto mit Maske im Gesicht. Sinn?

    Man kann Menschen natürlich auch vollkommen paranoid machen. Man muss die Angst halt nur ständig hochhalten. Natürlich braucht es Maßnahmen, natürlich braucht man Schutz. Aber diese Konzeptlosigkeit ist erschreckend. Das ist ja nicht so, als ob es nicht absehbar war, dass die Fallzahlen im Winter steigen.

    Ist ja nicht so als ob nur Deppen diese planlosen Maßnahmen kritisieren. Aber das wird von unseren Schlaubis ja mit "blablabla" abgetan. Vielleicht sollen wir uns bald Lakritz auf die Stirn kleben und dreimal im Kreis drehen. Werden sicher auch viele mitmachen.
    Könnte ja helfen oder ist - alternativlos!

    In diesem Sinne ... weiter mit der Angst.