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MinistryOfDeath

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  Kommentare

Letzte Beiträge von MinistryOfDeath

  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath in Coronavirus
    Zitat

    Paju schrieb:
    Ein einziges Trauerspiel. In zwei Wochen, wenn viele dann Urlaub haben (ich, mal ganz egoistisch, habe die Karwoche frei, nach 7 Monaten), ist wieder alles dicht, jede Wette. Dabei wollte ich nur noch mal ins Kino, ein Eis essen, gerne auch nur in den fucking Zoo...

    Wie bereits erwähnt, ist es für den harten Lockdown zu spät, der würde in Gewalt ausarten.
    Man ist mittlerweile nur noch hilflos und kann nur hoffen, dass sie das Impfen endlich beschleunigen. Stellt die Bundeswehr dahin, macht irgendwas!

    Man wird ab einem gewissen Inzidenzwert die Beschränkungen zwangsläufig wieder verschärfen müssen. Andernfalls werden die Todeszahlen in die Höhe schnellen - wenn auch nicht so krass wie im ersten Lockdown, da viele Hochrisikopatienten schon eine Impfung erhalten haben - und das kann man noch schlechter verargumentieren. In puncto Hilflosigkeit stimme ich dir vollkommen zu. Ist wie beim Schach, wenn man die Eröffnung vergeigt, holt man den Rückstand nie wieder auf, solange der Gegner nicht selbst Fehler macht ... egal wie gut man danach spielt.


  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath in Coronavirus
    Zitat
    Twitter heute ist wieder ein gutes Beispiel für undurchdachte Häme:


    Finde den Fehler ...

    Menschen die heute in sozialen Medien Shitstorms lostreten wären früher auch zu öffentlichen Hinrichtungen gegangen. Sobald ein Idiot schreit, stimmen Millionen andere ein


  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath in Coronavirus
    Zitat
    Mir zeigt aktuell keine Partei, dass sie einen Plan hat. Und mir geht es um Corona und um nichts anderes. Wir haben sämtliche Parteien in irgendeiner Art und Weise in Bundesländern in der Regierungsverantwortung und keine Partei kriegt wirklich was gebacken. Sie versagen. Kollektiv. Und das ist das, was zumindest ich meinte mit "es ist egal, sie sind alle katastrophal scheiße".

    Zitat
    Kurzer Einwand, es ging dabei ausschließlich um die Corona
    Politik! Entsprechend dem Thread eben.


    Und unser Lamentieren macht genau was besser? Richtig, gar nichts. Und während wir hier diskutieren, darf ein Peter Altmaier fröhlich weiter wursteln. Leider ist Corona mittlerweile ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens, dass kann man nicht von der aktuellen Tagespolitik trennen. So seh ich das jedenfalls.


  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath in Coronavirus
    Passt jetzt hier vielleicht nicht perfekt rein, aber wenn ich auf den letzten Seiten lesen muss, dass "sich die Parteien ja gar nicht mehr unterscheiden" und "eh alle nur dieselbe Politik machen", krieg ich ja mal wieder sooo einen Hals

    Wir haben neben der Union noch 4 (!) andere demokratische Parteien im Bundestag, die man wählen kann. Und auch wenn alle Parteien (höchstwahrscheinlich auch die zigtausend Kleinstparteien) in der Corona-Krise etwas ins Schwimmen gekommen sind, so haben sie doch Vorschläge und Ideen vorgebracht, die von der Regierung größtenteils abgeblockt wurden. Seit fast einem Jahr kämpft die Opposition n Sachen Infektionsgeschehen um mehr Mitbestimmung im Bundestag - erfolglos. Und mal abgesehen von Corona, sind die Haltungen zu Umwelt, Sozialstaat, Datenschutz & Co. ja mal grundverschieden zu denen der Union. Die Behauptung, die Parteien würden sich ja gar nicht unterscheiden, ist also einfach falsch!

    Ich bin jetzt kein großer Freund von der SPD der letzten Jahre, aber die haben wenigstens Gesetzesvorschläge wie Mindestlohn, Mietpreisbremse, Homoehe, Bürgerversicherung, mehr Steuergerechtigkeit, usw. eingebracht, welche allesamt (bis auf die Homoehe vielleicht) von der Union abgelehnt oder verwässert wurden. Was haben CDU/CSU in den letzten 16 Jahren Bundesregierung für dieses Land getan? Aussetzung der Wehrpflicht, den Punkt gebe ich ihnen. Digitalisierung, Bildungsreform, Gesundheitsreform, Infrastrukturausbau, Fehlanzeige! Und jetzt kommt ihr mir mit "sind doch alle gleich".

    Denn IHR seid doch Schuld, dass die Union die letzten 16 Jahre dieses Land verwahrlosen konnte. Wir, die jungen liberalen Leute, haben doch die Verantwortung den alten Säcken ihre Grenzen aufzuzeigen. Wer soll das denn sonst machen? Ich lebe zwar nicht in BW, aber auch wenn Winfried Kretschmann selber ein alter Sack ist, ist der mir doch tausend mal lieber als irgendein Stefan Mappus oder sonst wer. Stattdessen wird ständig rumgejammert, die anderen machen es auch nicht besser. Und selbst wenn, sie machen es zumindest ANDERS und allein das ist schon ein Gewinn. Und auch wenn von euch keiner sein Kreuzchen bei den Schwarzen setzt, durch diese elendige Jammerei werden doch eure Eltern, Großeltern, Bekannten und vor allem die Leute, die sich mit Politik nicht beschäftigen wollen, noch bestärkt, das zu wählen, was sie schon die letzten 30 Jahre gewählt haben. Ein paar Seiten zuvor habe ich noch geschrieben unsere Generation macht mir Hoffnung und dann muss ich so einen Scheiß hier lesen. Jetzt sammelt verdammt nochmal eure Eier auf (auch an die, die das nicht können) und ändert was. Redet mit euren Verwandten/Bekannten über Tagespolitik. Zeigt, dass es so nicht weitergehen kann, egal ob Corona, Klimawandel oder soziale Ungleichheit. Es ist schließlich UNSERE Zukunft. So, habe fertig.


  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath in Coronavirus
    Sagen wir's doch wie es ist, Lockerungen in der aktuellen Situation sind fahrlässige Tötung/Körperverletzung. Ich bin bestimmt einer der letzten, der sich Verschärfungen wünscht, aber den Lockdown zu verlängern, gleichzeitig aber Kontaktbeschränkungen aufzuheben, grenzt an geistige Behinderung. Hier verletzt der Staat auf massive Art und Weise sein Sorgfaltspflicht.

    Ich verstehe auch nicht die Wirtschaftslobby. Mit ihren Forderungen erreichen sie genau das Gegenteil, der Großteil der Geschäfte bleibt noch länger zu. Vielleicht haben sie immer noch nicht kapiert, dass sich das Virus weder erpressen noch bestechen lässt.

    Mittlerweile bin ich bei Locust. Ein kurzer aber heftiger Lockdown wäre ein Versuch wert, um Infektionsketten nachverfolgbar zu machen. Dazu müsste das aber ohne große Vorbereitungszeit passieren. Innerhalb weniger Tage alles für 2 Wochen dicht machen, was nicht überlebensnotwendig ist. Home-Office-Pflicht oder Betriebe schließen, Ausgangssperre und an die Vernunft der Leute appellieren. Wenn die Leute wissen, das Ganze ist auf 2 Wochen begrenzt, könnte ich mir schon vorstellen, dass viele Verständnis zeigen. Und bis die Gerichte ihre Eilanträge durchgepeitscht haben, ist der Lockdown eh rum. Dafür sollte man die Zeit nutzen, um Gesundheitsämter auf Vordermann zu bringen. An Lösungen mangelt es nicht, man muss sie nur schnell und unkompliziert ausrollen. Wenn Infektionsketten wieder verfolgbar sind, können wir uns auch über langsame Lockerungen unterhalten.