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Politik-Thread

eröffnet von FBG am 13.02.2006 14:16 Uhr - letzter Kommentar von counterdog

5.064 Kommentare (Seite 202)


  • Locust Locust

    hermes81 schrieb:

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Ja und bei den Grünen - vor wenigen Monaten noch Kanzlerkandidat Nr. 1 - dämmert es wohl langsam dem Normalo, dass es Klimakarma nicht zum Nullpreis gibt. Und wenn Benzinpreise und co. steigen ist halt bei Einigen Schluss mit lustig.


    Naja, sind die Benzinpreise in den letzten 16 Jahren gefallen?
    Soviel dann zu diesem Thema.
    Und die Preise werden auch unter schwarzer, gelber oder roter Führung weiter steigen.
    Ich weiß überhaupt nicht woher diese Mär kommt, nur unter Grün würde der Sprit teurer.

    Was es uns als Gesellschaft kostet wenn wir weiterhin nichts/wenig tun, ist doch überall nachlesbar.
    Dann sind steigende Spritpreise des Michels kleinstes Problem. Aber das juckt halt die Stammwählerschaft der Union mit Ihren 60+ wenig.

    Aber ja, ich bin bei dir: Der Wahlkampf ist inhaltlich eine Lachnummer. Dazu tragen aber auch unsere Medien bei.


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  • concertfreak concertfreak
    Ich muss ja ehrlich sagen, dass Scholz für mich als Kanzler - trotz Fehler - akzeptabel wäre. Auch Baerbock als Vize ist okay. Schlimm würde ich nur die andere finden wie Enteignungs-Kühnert oder die Esken. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt wenn man BMW enteignet und verstaatlicht.
    Außerdem finde ich es schon fragwürdig, dass man mit den Linken liebäugelt. Eine Partei, die mit der deutschen Außenpolitik, der NATO, der USA nicht klarkommt, aber gleichzeitig mit Verbrecher Putin kuschelt, hat in einer Bundesregierung absolut nix verloren.

    Dass der Sprit mehr kosten wird dürfte klar sein, würde auch mit der Union so kommen. Benzinpreise sind mir aber als DB Vielfahrer relativ egal.

  • Locust Locust
    Ich denke das liegt an der FDP, wenn Lindner mitspielt wird es ne Ampel, sonst müssen sie sich wohl an die Linke wenden


  • BraveNewWorld BraveNewWorld

    schrieb:
    Ich denke das liegt an der FDP, wenn Lindner mitspielt wird es ne Ampel, sonst müssen sie sich wohl an die Linke wenden

    Wenn das aber nichts wird, dann eben Jamaika.

  • concertfreak concertfreak
    Grüne und FDP wollen sicher um fast jeden Preis regieren. Es kommt bei der Union und bei der SPD darauf an wer das bessere Angebot macht. Wichtige Ministerien und Posten dürften da nicht unerheblich sein.

  • Locust Locust

    schrieb:

    schrieb:
    Ich denke das liegt an der FDP, wenn Lindner mitspielt wird es ne Ampel, sonst müssen sie sich wohl an die Linke wenden

    Wenn das aber nichts wird, dann eben Jamaika.

    kann ich mir nicht vorstellen

  • Kenny82 Kenny82
    Scholz wird keine Koalition mit den Linken eingehen, das betont er bei jeder Gelegenheit. Ausschließen kann er es aber nicht, weil sich die Dinge manchmal anders entwickeln als man denkt und vor allem, weil man sich damit in Koalitionsverhandlungen der CDU/FDP ausliefern würde.


  • concertfreak concertfreak

    schrieb:

    schrieb:

    schrieb:
    Ich denke das liegt an der FDP, wenn Lindner mitspielt wird es ne Ampel, sonst müssen sie sich wohl an die Linke wenden

    Wenn das aber nichts wird, dann eben Jamaika.

    kann ich mir nicht vorstellen

    Wäre nicht das erste mal, dass die Nr. 1 der Wahl nicht den Kanzler stellt. Sieht 1976 / 1980.

  • Locust Locust

    concertfreak schrieb:

    schrieb:

    schrieb:

    schrieb:
    Ich denke das liegt an der FDP, wenn Lindner mitspielt wird es ne Ampel, sonst müssen sie sich wohl an die Linke wenden

    Wenn das aber nichts wird, dann eben Jamaika.

    kann ich mir nicht vorstellen

    Wäre nicht das erste mal, dass die Nr. 1 der Wahl nicht den Kanzler stellt. Sieht 1976 / 1980.

    Ist mir klar, dass das geht. Ist auch nicht das Problem sondern, dass dies für Grün politischer Selbstmord wäre.

  • Kenny82 Kenny82
    Mein Tipp: es reicht wieder knapp für eine GroKo. Es wird wieder ewig verhandelt, aber am Ende gibt es keine Alternative. Bis 2025 wird sich die SPD in der Zustimmung halbieren. Der nächste Kanzler heißt Söder.

  • concertfreak concertfreak
    Ja, für 2025 tippe ich auch auf Söder, obwohl er das momentan noch dementiert und Habeck für die Grünen. Dann wird’s für Scholz eh sehr schwer.


  • Locust Locust

    Kenny82 schrieb:
    Der nächste Kanzler heißt Söder.


    Mutige Prognose, für Union und auch SPD wird es langfristig schwierig auf Grund des demographischen Wandels.

    Die Gesamtstimmen für die beiden sinken immer weiter…

  • concertfreak concertfreak Edited
    Wenn Söder der Kanzlerkandidat wäre käme die Union laut einer Umfrage auf 37 %. Selbst bei demographischen Wandel sollten in 4 Jahren noch locker 30+x % reichen, damit er Kanzler wird.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    hermes81 schrieb:

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Ja und bei den Grünen - vor wenigen Monaten noch Kanzlerkandidat Nr. 1 - dämmert es wohl langsam dem Normalo, dass es Klimakarma nicht zum Nullpreis gibt. Und wenn Benzinpreise und co. steigen ist halt bei Einigen Schluss mit lustig.


    Naja, sind die Benzinpreise in den letzten 16 Jahren gefallen?
    Soviel dann zu diesem Thema.
    Und die Preise werden auch unter schwarzer, gelber oder roter Führung weiter steigen.
    Ich weiß überhaupt nicht woher diese Mär kommt, nur unter Grün würde der Sprit teurer.

    Was es uns als Gesellschaft kostet wenn wir weiterhin nichts/wenig tun, ist doch überall nachlesbar.
    Dann sind steigende Spritpreise des Michels kleinstes Problem. Aber das juckt halt die Stammwählerschaft der Union mit Ihren 60+ wenig.

    Aber ja, ich bin bei dir: Der Wahlkampf ist inhaltlich eine Lachnummer. Dazu tragen aber auch unsere Medien bei.

    Sprit ist nur ein symbolisches Beispiel im Land der Autokonzerne.

    Glaub mir bei 20-25€ Mietpreis pro qm in München haben die Gering-/Normalverdiener andere Themen im Kopf als für das Bio-Ei oder Fleisch den dreifachen Preis zu zahlen. Jeder der bei der Ernährung wert auf Bio-Produkte legt weiß was das für Mehrkosten verursacht. Aber auch das ist wieder nur ein plakatives Beispiel im Bereich von Klima und Nachhaltigkeit.

    Klimabewusstes Handeln geht nur mit Anstrengungen und dies bedeutet in nicht wenigen Fällen Kosten. Das kann vielleicht der leichtfüßige Student oder die besser betuchte Familie zu 100% mittragen, aber nicht überall sitzt der Geldbeutel locker.

    Und was uns eine klimafreundliche Politik kostet schaffen die Grünen irgendwie nicht zu beziffern. Ob sie es nicht können oder nicht wollen - da die Kosten schockieren - ist mir unklar.

    Das heißt noch lange nicht das ich dem Thema Klima und Nachhaltigkeit kritisch gegenüberstehe. Aber es ist schon irgendwie ein stärkeres Thema der Besserverdiener als in anderen Milieus weil man es sich leisten können muss, was zwangsläufig auch zu Verzicht führt.

  • Locust Locust

    concertfreak schrieb:
    Wenn Söder der Kanzlerkandidat wäre käme die Union laut einer Umfrage auf 37 %. Selbst bei demographischen Wandel sollten in 4 Jahren noch locker 30+x % reichen, damit er Kanzler wird.

    37%, kann ich mir kaum vorstellen auch nicht 30+ aber gut ist ja noch 4 Jahre und da fließt viel wasser den bach runter

  • Locust Locust

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    hermes81 schrieb:

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Ja und bei den Grünen - vor wenigen Monaten noch Kanzlerkandidat Nr. 1 - dämmert es wohl langsam dem Normalo, dass es Klimakarma nicht zum Nullpreis gibt. Und wenn Benzinpreise und co. steigen ist halt bei Einigen Schluss mit lustig.


    Naja, sind die Benzinpreise in den letzten 16 Jahren gefallen?
    Soviel dann zu diesem Thema.
    Und die Preise werden auch unter schwarzer, gelber oder roter Führung weiter steigen.
    Ich weiß überhaupt nicht woher diese Mär kommt, nur unter Grün würde der Sprit teurer.

    Was es uns als Gesellschaft kostet wenn wir weiterhin nichts/wenig tun, ist doch überall nachlesbar.
    Dann sind steigende Spritpreise des Michels kleinstes Problem. Aber das juckt halt die Stammwählerschaft der Union mit Ihren 60+ wenig.

    Aber ja, ich bin bei dir: Der Wahlkampf ist inhaltlich eine Lachnummer. Dazu tragen aber auch unsere Medien bei.

    Sprit ist nur ein symbolisches Beispiel im Land der Autokonzerne.
    Glaub mir bei 20-25€ Mietpreis pro qm in München haben die Gering-/Normalverdiener andere Themen im Kopf als für das Bio-Ei oder Fleisch den dreifachen Preis zu zahlen. Jeder der bei der Ernährung wert auf Bio-Produkte legt weiß was das für Mehrkosten verursacht. Aber auch das ist wieder nur ein plakatives Beispiel im Bereich von Klima und Nachhaltigkeit.

    Klimabewusstes Handeln geht nur mit Anstrengungen und dies bedeutet in nicht wenigen Fällen Kosten. Das kann vielleicht der leichtfüßige Student oder die besser betuchte Familie zu 100% mittragen, aber nicht überall sitzt der Geldbeutel locker.

    Und was uns eine klimafreundliche Politik kostet schaffen die Grünen irgendwie nicht zu beziffern. Ob sie es nicht können oder nicht wollen - da die Kosten schockieren - ist mir unklar.

    Das heißt noch lange nicht das ich dem Thema Klima und Nachhaltigkeit kritisch gegenüberstehe. Aber es ist schon irgendwie ein stärkeres Thema der Besserverdiener als in anderen Milieus weil man es sich leisten können muss, was zwangsläufig auch zu Verzicht führt.

    Das hat auch viel mit Priorität zu tun, du hast es angesprochen: Auto.

    Man kommt auch mit nem billigen Kleinwagen von A nach B und dann hat man gleich Geld für andreas übrig….

    Die Grünen belasten (oder wollen) aber genau die einkommensschwache nicht stärker und wenn nachher dein Haus nicht mehr steht ist der Mietpreis doch nicht mehr das größte Problem. Aber natürlich ist wohnen viel zu teuer in einigen gegenden

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Kleinwagen ist aber nicht ausreichend, es sollte ein E-Auto sein damit man grün unterwegs ist
    Und ich kenne nicht viele Leute, die sich einen Neu- bzw. E-Wagen leisten (können).


  • Locust Locust
    E autos gibts auch in klein. Gerade da machen sie Sinn.
    Aber das ist ein Thema von dem ich auch noch nicht überzeugt bin.

    Das schlimmste ist in Deutschland eigentlich die tolerierte Steuerverschwendung. Eigentlich braucht der Bund keine Mehreinnahmen…

  • hermes81 hermes81

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    hermes81 schrieb:

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Ja und bei den Grünen - vor wenigen Monaten noch Kanzlerkandidat Nr. 1 - dämmert es wohl langsam dem Normalo, dass es Klimakarma nicht zum Nullpreis gibt. Und wenn Benzinpreise und co. steigen ist halt bei Einigen Schluss mit lustig.


    Naja, sind die Benzinpreise in den letzten 16 Jahren gefallen?
    Soviel dann zu diesem Thema.
    Und die Preise werden auch unter schwarzer, gelber oder roter Führung weiter steigen.
    Ich weiß überhaupt nicht woher diese Mär kommt, nur unter Grün würde der Sprit teurer.

    Was es uns als Gesellschaft kostet wenn wir weiterhin nichts/wenig tun, ist doch überall nachlesbar.
    Dann sind steigende Spritpreise des Michels kleinstes Problem. Aber das juckt halt die Stammwählerschaft der Union mit Ihren 60+ wenig.

    Aber ja, ich bin bei dir: Der Wahlkampf ist inhaltlich eine Lachnummer. Dazu tragen aber auch unsere Medien bei.

    Sprit ist nur ein symbolisches Beispiel im Land der Autokonzerne.

    Glaub mir bei 20-25€ Mietpreis pro qm in München haben die Gering-/Normalverdiener andere Themen im Kopf als für das Bio-Ei oder Fleisch den dreifachen Preis zu zahlen. Jeder der bei der Ernährung wert auf Bio-Produkte legt weiß was das für Mehrkosten verursacht. Aber auch das ist wieder nur ein plakatives Beispiel im Bereich von Klima und Nachhaltigkeit.

    Klimabewusstes Handeln geht nur mit Anstrengungen und dies bedeutet in nicht wenigen Fällen Kosten. Das kann vielleicht der leichtfüßige Student oder die besser betuchte Familie zu 100% mittragen, aber nicht überall sitzt der Geldbeutel locker.

    Und was uns eine klimafreundliche Politik kostet schaffen die Grünen irgendwie nicht zu beziffern. Ob sie es nicht können oder nicht wollen - da die Kosten schockieren - ist mir unklar.

    Das heißt noch lange nicht das ich dem Thema Klima und Nachhaltigkeit kritisch gegenüberstehe. Aber es ist schon irgendwie ein stärkeres Thema der Besserverdiener als in anderen Milieus weil man es sich leisten können muss, was zwangsläufig auch zu Verzicht führt.

    Dann sollten die Gering/Normalverdiener doch erst Recht die Parteien endlich mal abwählen, welche dieses System erst salonfähig gemacht haben, oder etwa nicht?

    Das Problem ist doch nicht das "Bio" Ei oder das Nachhaltigkeit zu teuer ist. Das Problem ist, dass die industrielle Massentierhaltung mittlerweile durch nichts mehr zu rechtfertigen ist.

    Aber ja, ich weiß: Man hat sich an 7x Schnitzel die Woche gewöhnt, sieht es als sein persönliches Lebensrecht einfach alles billigst und jederzeit verfügbar zu haben. Da lobe ich mir tatsächlich ein bißchen meine italienischen Freunde: Die leben lieber etwas unmoderner, dafür sparen sie nicht am essen. Da gehts schließlich auch ein bißchen um die eigene Gesundheit.

    Aber wenn man es weiterspinnen will, so kann man ja auch sagen, dass uns diese "Geiz ist geil" Mentalität beim essen jährlich auch enorme Kosten verursacht. Fettleibigkeit und die damit einhergehenden Folgen werden ja auch vom Steuerzahler mitgetragen.

    Für mich ist es nicht der Preis fürs "Bio" Ei welcher nicht stimmt, sondern die Prioritäten die viele Menschen haben.
    Da kann man sicher nicht Grün den schwarzen Peter zuschieben.

  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath

    Kenny82 schrieb:
    Scholz wird keine Koalition mit den Linken eingehen, das betont er bei jeder Gelegenheit. Ausschließen kann er es aber nicht, weil sich die Dinge manchmal anders entwickeln als man denkt und vor allem, weil man sich damit in Koalitionsverhandlungen der CDU/FDP ausliefern würde.

    Was bei dieser Diskussion häufig vernachlässigt wird, dass Scholz selbst bei einem Wahlsieg die Koalitionsverhandlungen nicht alleine führt. Am Ende wird voraussichtlich zumindest bei SPD und Grünen wieder die Parteibasis das letzte Wort haben, und bei denen hat die FDP wesentlich schlechtere Karten.

    Was ja auch nicht verwunderlich ist, denn Fakt ist, die Wahlprogramme von SPD, Grünen und Linken haben nun Mal die größte Schnittmenge. Und das Koalitionspapier was die Linken zuletzt vorgelegt haben, in dem sie weitestgehend auf außenpolitische Eckpunkte verzichten, zeigt für mich, dass sie durchaus regierungswillig sind.

    Dass zuletzt alle Welt Angst vor einer Koalition mit den Linken schürt, verstehe ich ohnehin nicht. Linken-Bashing scheint wohl gerade wieder in Mode zu sein. Klingt für mich eher danach, dass die Konservativen unter uns "Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt"

    Natürlich kann man den außenpolitischen Themen kritisch gegenüber stehen. Eine Auflösung der NATO ist sicherlich nicht die Lösung aller Probleme, aber Merkels Haltung Russland gegenüber hat in den letzten 16 Jahren die Annektion der Krim und den Ost-Ukraine-Konflikt auch nicht verhindert. Dialog statt Konfrontation hat bisher immer zum besseren Ende geführt.

    Ich bin überzeugt eine Rot-Grün-Rote Regierung würde mehr bewegen als alle anderen erwartbaren Optionen. Und der politische Wandel ist dringend notwendig. Dazu sollte nicht nur Olaf Scholz sein Verhältnis zu der Linkspartei überdenken, ich würde auch einigen Foristen hier dringend empfehlen, ihre Antipathien beiseite zu legen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Just my 2 cents.

  • Locust Locust Edited
    Auf Landesebene gibt es diese Koalition ja auch.
    Ich mein die Linke hat tatsächlich ein Bock gebaut bei Afganistan aber bei den anderen Parteien ist auch nicht alles gold was glänzt und alles so einfach.

    Ist halt auch das typische inhaltlose warnen und Panik verbreiten der Union.

    Ich bin auch keiner der die Linke wählt aber sie haben durchaus gute Punkte und eine einigung würde ich daher
    auch durchaus als Möglich ansehen, wenn man sie zB. außenpolitisch raus hält. So groß wird deren Anteil auch nicht
    sein.

    Die Möglichkeit muss man auf jeden Fall auch in Betracht ziehen und sich mal anhören.


  • mattkru mattkru

    schrieb:
    Auf Landesebene gibt es diese Koalition ja auch.
    Ich mein die Linke hat tatsächlich ein Bock gebaut bei Afganistan aber bei den anderen Parteien ist auch nicht alles gold was glänzt und alles so einfach.

    Ist halt auch das typische inhaltlose warnen und Panik verbreiten der Union.





  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    MinistryOfDeath schrieb:

    Kenny82 schrieb:
    Scholz wird keine Koalition mit den Linken eingehen, das betont er bei jeder Gelegenheit. Ausschließen kann er es aber nicht, weil sich die Dinge manchmal anders entwickeln als man denkt und vor allem, weil man sich damit in Koalitionsverhandlungen der CDU/FDP ausliefern würde.

    Was bei dieser Diskussion häufig vernachlässigt wird, dass Scholz selbst bei einem Wahlsieg die Koalitionsverhandlungen nicht alleine führt. Am Ende wird voraussichtlich zumindest bei SPD und Grünen wieder die Parteibasis das letzte Wort haben, und bei denen hat die FDP wesentlich schlechtere Karten.

    Was ja auch nicht verwunderlich ist, denn Fakt ist, die Wahlprogramme von SPD, Grünen und Linken haben nun Mal die größte Schnittmenge. Und das Koalitionspapier was die Linken zuletzt vorgelegt haben, in dem sie weitestgehend auf außenpolitische Eckpunkte verzichten, zeigt für mich, dass sie durchaus regierungswillig sind.

    Dass zuletzt alle Welt Angst vor einer Koalition mit den Linken schürt, verstehe ich ohnehin nicht. Linken-Bashing scheint wohl gerade wieder in Mode zu sein. Klingt für mich eher danach, dass die Konservativen unter uns "Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt"

    Natürlich kann man den außenpolitischen Themen kritisch gegenüber stehen. Eine Auflösung der NATO ist sicherlich nicht die Lösung aller Probleme, aber Merkels Haltung Russland gegenüber hat in den letzten 16 Jahren die Annektion der Krim und den Ost-Ukraine-Konflikt auch nicht verhindert. Dialog statt Konfrontation hat bisher immer zum besseren Ende geführt.

    Ich bin überzeugt eine Rot-Grün-Rote Regierung würde mehr bewegen als alle anderen erwartbaren Optionen. Und der politische Wandel ist dringend notwendig. Dazu sollte nicht nur Olaf Scholz sein Verhältnis zu der Linkspartei überdenken, ich würde auch einigen Foristen hier dringend empfehlen, ihre Antipathien beiseite zu legen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Just my 2 cents.

    Auch hier ist mein Problem weniger, dass man mit Links flirtet - was wie du sagst inhaltlich durchaus Schnittpunkte hat- , sondern die Verneblungstaktik von Scholz.

    Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einer Ja / Nein Antwort. Soll er doch Tacheles reden, dass es mit Links gemeinsame Ansichten gibt und jeder der SPD wählt damit rechnen muss eine linke Regierung zu wählen.
    Dieses Rumeiern und zwischen den Zeilen lesen mag bzgl. Optionen bei der Regierungsbildung vielleicht hilfreich sein, ich finde es aber schwach. Das erweckt den Eindruck es geht nicht ausschließlich um Themen, sondern darum mit aller Macht die Regierung bilden zu können.

    Gehe ich meine wichtigsten Themen zur Wahl durch lande ich vermutlich bei der Hälfte auch auf der linken Seite. Es gibt dann aber auch linke Themen, welche ich nicht mittragen möchte. Solange diese Themen nicht sauber abgegrenzt sind fällt es schwer Linke bzw. SPD zu wählen.

  • Locust Locust Edited

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    MinistryOfDeath schrieb:

    Kenny82 schrieb:
    Scholz wird keine Koalition mit den Linken eingehen, das betont er bei jeder Gelegenheit. Ausschließen kann er es aber nicht, weil sich die Dinge manchmal anders entwickeln als man denkt und vor allem, weil man sich damit in Koalitionsverhandlungen der CDU/FDP ausliefern würde.

    Was bei dieser Diskussion häufig vernachlässigt wird, dass Scholz selbst bei einem Wahlsieg die Koalitionsverhandlungen nicht alleine führt. Am Ende wird voraussichtlich zumindest bei SPD und Grünen wieder die Parteibasis das letzte Wort haben, und bei denen hat die FDP wesentlich schlechtere Karten.

    Was ja auch nicht verwunderlich ist, denn Fakt ist, die Wahlprogramme von SPD, Grünen und Linken haben nun Mal die größte Schnittmenge. Und das Koalitionspapier was die Linken zuletzt vorgelegt haben, in dem sie weitestgehend auf außenpolitische Eckpunkte verzichten, zeigt für mich, dass sie durchaus regierungswillig sind.

    Dass zuletzt alle Welt Angst vor einer Koalition mit den Linken schürt, verstehe ich ohnehin nicht. Linken-Bashing scheint wohl gerade wieder in Mode zu sein. Klingt für mich eher danach, dass die Konservativen unter uns "Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt"

    Natürlich kann man den außenpolitischen Themen kritisch gegenüber stehen. Eine Auflösung der NATO ist sicherlich nicht die Lösung aller Probleme, aber Merkels Haltung Russland gegenüber hat in den letzten 16 Jahren die Annektion der Krim und den Ost-Ukraine-Konflikt auch nicht verhindert. Dialog statt Konfrontation hat bisher immer zum besseren Ende geführt.

    Ich bin überzeugt eine Rot-Grün-Rote Regierung würde mehr bewegen als alle anderen erwartbaren Optionen. Und der politische Wandel ist dringend notwendig. Dazu sollte nicht nur Olaf Scholz sein Verhältnis zu der Linkspartei überdenken, ich würde auch einigen Foristen hier dringend empfehlen, ihre Antipathien beiseite zu legen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Just my 2 cents.

    Auch hier ist mein Problem weniger, dass man mit Links flirtet - was wie du sagst inhaltlich durchaus Schnittpunkte hat- , sondern die Verneblungstaktik von Scholz.

    Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einer Ja / Nein Antwort. Soll er doch Tacheles reden, dass es mit Links gemeinsame Ansichten gibt und jeder der SPD wählt damit rechnen muss eine linke Regierung zu wählen.
    Dieses Rumeiern und zwischen den Zeilen lesen mag bzgl. Optionen bei der Regierungsbildung vielleicht hilfreich sein, ich finde es aber schwach. Das erweckt den Eindruck es geht nicht ausschließlich um Themen, sondern darum mit aller Macht die Regierung bilden zu können.

    Gehe ich meine wichtigsten Themen zur Wahl durch lande ich vermutlich bei der Hälfte auch auf der linken Seite. Es gibt dann aber auch linke Themen, welche ich nicht mittragen möchte. Solange diese Themen nicht sauber abgegrenzt sind fällt es schwer Linke bzw. SPD zu wählen.

    Verstehe ich einerseits andererseits was bringt es dir oder uns, sehe das mit der Linken gleich.

    Selbst wenn er ja/nein sagen würde, würde er die Inhalte nicht nennen.

    Wie du sagst kann man das nicht kategorisch ausschließen.
    Ein sinnvoller kompromiss mit links ist genauso denkbar wie keine Lösung auf Grund Linker bedingungen.
    Daher kann er das garnicht klar beantworten, aber du musst damit rechnen da er es nicht ausschließt.
    Also sagt er im Grunde schon ja. Man muss auch bedenken wieviel koalitionsoptionen es vermutlich geben wird und man die SPD theoretisch sogar schneiden könnte.Ebenso ist die SPD nicht nur Scholz

  • StonedHammer StonedHammer ADMIN

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    MinistryOfDeath schrieb:

    Kenny82 schrieb:
    Scholz wird keine Koalition mit den Linken eingehen, das betont er bei jeder Gelegenheit. Ausschließen kann er es aber nicht, weil sich die Dinge manchmal anders entwickeln als man denkt und vor allem, weil man sich damit in Koalitionsverhandlungen der CDU/FDP ausliefern würde.

    Was bei dieser Diskussion häufig vernachlässigt wird, dass Scholz selbst bei einem Wahlsieg die Koalitionsverhandlungen nicht alleine führt. Am Ende wird voraussichtlich zumindest bei SPD und Grünen wieder die Parteibasis das letzte Wort haben, und bei denen hat die FDP wesentlich schlechtere Karten.

    Was ja auch nicht verwunderlich ist, denn Fakt ist, die Wahlprogramme von SPD, Grünen und Linken haben nun Mal die größte Schnittmenge. Und das Koalitionspapier was die Linken zuletzt vorgelegt haben, in dem sie weitestgehend auf außenpolitische Eckpunkte verzichten, zeigt für mich, dass sie durchaus regierungswillig sind.

    Dass zuletzt alle Welt Angst vor einer Koalition mit den Linken schürt, verstehe ich ohnehin nicht. Linken-Bashing scheint wohl gerade wieder in Mode zu sein. Klingt für mich eher danach, dass die Konservativen unter uns "Angst haben, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt"

    Natürlich kann man den außenpolitischen Themen kritisch gegenüber stehen. Eine Auflösung der NATO ist sicherlich nicht die Lösung aller Probleme, aber Merkels Haltung Russland gegenüber hat in den letzten 16 Jahren die Annektion der Krim und den Ost-Ukraine-Konflikt auch nicht verhindert. Dialog statt Konfrontation hat bisher immer zum besseren Ende geführt.

    Ich bin überzeugt eine Rot-Grün-Rote Regierung würde mehr bewegen als alle anderen erwartbaren Optionen. Und der politische Wandel ist dringend notwendig. Dazu sollte nicht nur Olaf Scholz sein Verhältnis zu der Linkspartei überdenken, ich würde auch einigen Foristen hier dringend empfehlen, ihre Antipathien beiseite zu legen und sich auf politische Inhalte zu konzentrieren. Just my 2 cents.

    Auch hier ist mein Problem weniger, dass man mit Links flirtet - was wie du sagst inhaltlich durchaus Schnittpunkte hat- , sondern die Verneblungstaktik von Scholz.

    Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einer Ja / Nein Antwort. Soll er doch Tacheles reden, dass es mit Links gemeinsame Ansichten gibt und jeder der SPD wählt damit rechnen muss eine linke Regierung zu wählen.
    Dieses Rumeiern und zwischen den Zeilen lesen mag bzgl. Optionen bei der Regierungsbildung vielleicht hilfreich sein, ich finde es aber schwach. Das erweckt den Eindruck es geht nicht ausschließlich um Themen, sondern darum mit aller Macht die Regierung bilden zu können.

    Gehe ich meine wichtigsten Themen zur Wahl durch lande ich vermutlich bei der Hälfte auch auf der linken Seite. Es gibt dann aber auch linke Themen, welche ich nicht mittragen möchte. Solange diese Themen nicht sauber abgegrenzt sind fällt es schwer Linke bzw. SPD zu wählen.

    am ende würde die spd doch eh ("welch überraschung") schwarz mit ins boot nehmen, (hauptsache jobstellen sicher), dann gibt das rumgeeiere auch wieder sinn.

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