Hi, ich bin defpro
30 Jahre  (20.08.1991)
Wiesbaden

Reviews von defpro

defpro

defpro hat Openair Frauenfeld 2017 bewertet

18.10.2017 15:05 Uhr

Hier etwas verspätet auch noch meine Review. Das Openair Frauenfeld ist das größte Hip-Hop-Festival Europas und findet jedes Jahr parallel zum Splash! am ersten Juli-Wochenende in Frauenfeld in der (deutschen) Schweiz statt. Mit dem Splash! teilt man sich einen großen Teil des Line-Ups, wobei das OAFF aufgrund des höheren Budgets meist noch mehr Hochkaräter aus Übersee (+ Frankreich) präsentieren kann, während das Splash! einen stärkeren Fokus auf die (deutsche) Newcomer-Szene legt. Präsentiert werden die rund 50 Acts auf (in diesem Jahr) 4 Bühnen.

mehr lesen

Kommentare von defpro

tschenneckgefällt das
defpro

defpro hat kommentiert

Hier noch mein Bericht zum gestrigen Konzert in der LANXESS-Arena in Köln. War ursprünglich 2019 ein Weihnachtsgeschenk für meine Freundin, die ein großer Fan ist. Seitdem wurde das Konzert noch 3 weitere Male nach hinten verschoben und ich war froh, dass es gestern endlich soweit war. Zum damaligen VVK-Start war das künftige Standing von Dua als eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der letzten Jahre noch nicht absehbar. Daher waren die Tickets mit 74 € auch noch verhältnismäßig günstig, FOS und sonstige Premium-Tickets (abgesehen von Meet & Greet) gab es nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das auf der nächsten Tour anders aussehen wird. Die Konzerte haben sich anfangs auch eher schleppend verkauft. Erst als "Future Nostalgia" ein Dauerbrenner wurde, haben nach und nach alle Städte Sold Out gemeldet. Für mich war es auch das größte Indoor-Konzert bisher und schon alleine deswegen eine spannende Erfahrung.

Zunächst jedoch ein paar Kritikpunkte an der LANXESS-Arena selbst:
Ich weiß, dass ich in einer Bubble lebe und die Präsenz des Themas vegetarische/vegane Ernährung im gesellschaftlichen Mainstream noch nicht so stark vorhanden ist. Dennoch könnte man bei ~10 % Vegetarier-Anteil ja mal drüber nachdenken, das Essensangebot in der Halle auch für diese Zielgruppe etwas auszubauen. Ich bin ja wirklich nicht wählerisch, aber etwas mehr als Pizza Margherita, Pommes und Brezel sollte da doch schon drin sein.
Mittelprächtig organisiert war auch die Ausfahrt aus dem Parkhaus. Ich hatte bei so vielen zeitgleich abreisenden Menschen schon mit etwas Wartezeit kalkuliert, aber nachdem ich mich nach einer Stunde immer noch keinen Meter vom Fleck bewegt hatte, war ich doch schon etwas frustriert, da offensichtlich alle unteren Stockwerke zuerst rausgelassen wurden, unabhängig davon, wann sich die Autos in der Schlange eingereiht hatten. Da hilft es dann auch nichts, im Vorfeld offensiv dafür zu werben, einen Parkhaus-Festpreis von 6 € zu zahlen, wenn am Ende eh alle Schranken offen sind, da zwischen Bezahlen und Rausfahren im Schnitt 1,5 Stunden lagen. Naja, mir war es eine Lehre: Beim nächsten Mal wirds dann doch wieder die Bahn. Trotz sehr bescheidener Verbindung wäre ich dort vermutlich schneller, stressfreier und vielleicht auch günstiger daheim gewesen.

Jetzt aber zum eigentlichen Konzert:
Support war die britische Sängerin Griff, die meiner Freundin zufolge wohl auch schon von den hiesigen Radio-Stationen entdeckt wurde. Die Wahl als Support war passend, da sie sich mit ihrem 80s-Pop-Sound in ähnlichen Fahrwassern wie Dua bewegt. War ein sympathischer Auftritt und Songs wie "Head on Fire" sind auch ziemliche Ohrwürmer. Mir kam die Dame etwas nervös vor. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sich vor jedem Song nochmal neu mit ihrem Namen vorgestellt hat. Das Publikum hat den Auftritt insgesamt auch gut, wenn auch nicht sonderlich euphorisch aufgenommen. Bei Gelegenheit schau ich beim Primavera nochmal rein.

Dua Lipa hab ich bereits 2017 im Rahmen eines Festivals live gesehen. Damals war das ein ganz wundervoll-entspanntes Pop-Konzert mit ihr, ihrer Band und ohne viel Tamtam. Mittlerweile hat sich die Welt etwas weitergedreht und die Erwartungen an die Show eines Superstars ihres Kalibers sind ganz andere. Diesen Erwartungen könnte man sich zwar auch widersetzen (und ein Teil von mir würde sich das auch wünschen), aber ich kann auch verstehen, dass sie ihren Fans etwas bieten will. Daher bekommt man im Jahr 2022 bei einer Dua Lipa-Show das volle Programm geboten: fette Video-Screens, Stage-Probs, Backup-Sängerinnen, Tänzer*innen, Rollschuh-Performer, Kostümwechsel, ausgefeilte Tanzchoreographien und und und. Das kann für jemanden wie mich, der in dieser Superstar-Pop-Welt sonst eher weniger zu Hause ist, etwas befremdlich und überfordernd sein. Beim ersten Song "Physical" – thematisch passend durch ein 80s-Aerobic-Motto unterstützt – hatte ich noch etwas Probleme, mich auf das lockere Tanzen und Mitsingen einzulassen, aus Angst, etwas auf der Bühne zu verpassen. Das hat sich zum Glück relativ schnell gegeben, sodass ich während des Auftritts eine Menge Spaß hatte.

Auf ein homogenes Setting wurde bei dem Konzert zugunsten einer individuellen Anpassung an jeden einzelnen Song verzichtet, was ja auch Sinn ergibt, da es sich bei "Future Nostalgia" trotz vorherrschender 80s-Ästhetik um keine Konzept-Platte handelt. So gab es muntere Wechsel von Konstümen und Choregraphien zwischen den einzelnen Songs. Bei "We're Good" stand z. B. (in Anlehnung an das Musikvideo) ein aufblasbarer Hummer auf der Bühne, bei "New Rules" wurde mit Regenschirmen, bei "Break Your Heart" mit zerbrechlichen Herzen getanzt. Besonders cool war ein Laufsteg, der weit in den Zuschauerbereich hineinragte, sodass man teilweise ziemlich nah dabei war, auch wenn man etwas weiter hinten stand. Auf besagtem Laufsteg wurde in der zweiten Hälfte des Konzerts ein quadratisches Beleuchtungs-Ungetüm heruntergefahren, um passend zu den Calvin Harris- und Silk City-DJ-Hits "One Kiss" und "Electricity" (einer ihrer besten Songs!) ein wenig Club-Atmosphäre zu erzeugen. Ein weiteres Highlight war, als sich zu "Levitating" aus besagtem Quadrat nochmal eine kleinere Plattform herausgelöst hat, auf der Dua dann – passend zum Songtitel – durch die mit Sternen geschmückte Halle geschwebt ist. Das sah schon ziemlich beeindruckend aus. Auch die Transitions zwischen den einzelnen Kostümwechseln waren ziemlich gut inszeniert. Mal wurden die Background-Sängerinnen, mal die Tänzer*innen in den Vordergrund gestellt, mal gab es eine kleine Showeinlage von den Rollschuh-Performern. Immer gab es etwas zu sehen, sodass die Zeit wie im Flug verging. Lediglich die Band war – von einem kurzen Gitarrensolo abgesehen – eher im Hintergrund vertreten. Auf besonders krasse Lichteffekte wurde weitestgehend verzichtet. Dafür gab es bei "Future Nostalgia" die volle Laser-Bandbreite, während beim Closer "Don't Start Now" natürlich die obligatorische Konfetti-Kanone gezündet wurde.

Beim Lesen der bislang erwähnten Songs fällt schon auf: Fans der ersten Platte (darunter auch ich) könnten evtl. etwas enttäuscht gewesen sein. Neben dem bereits erwähnten "New Rules" wurden diese mit "Be the One" (definitiv auch ein Highlight des Abends) abgespeist. Selbst "IDGAF" wurde nur während einer Transition vom Band abgespielt. Stattdessen gab es die komplette "Future Nostalgia"-Platte sowie zwei dazugehörige Bonus-Tracks auf die Ohren. Dazu kam neben den beiden DJ-Features noch das im letzten Jahr unvermeidbare Elton-John-Cover "Cold Heart und das war es auch schon. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Diversität gewünscht, zumal "Boys Will Be Boys" und ganz besonders "Good in Bed" nicht zu ihren besten Songs gehören.

Abgefeiert und laut mitgesungen wurden im Publikum natürlich trotzdem alle Songs. Ja, teilweise hat man sich neben den ganzen Teenies etwas alt gefühlt, ja, manchmal hingen zu viele Handy-Displays im Sichtfeld, aber man lernt doch schnell, sich mit dieser etwas anderen Konzertumgebung zu arrangieren. Erstaunt hat mich auch der doch recht hohe Männeranteil. Habe sogar ein paar Festival- und Band-Shirts erblickt, was auch nochmal verdeutlicht, wie divers die Zielgruppe von Dua Lipa sich doch zusammensetzt.
Alles in allem war es eine gut 90 Minuten dauernde, verdammt gute Pop-Show, die natürlich von vorne bis hinten exakt durchgeplant war und keinen Spielraum für Kreativität oder Improvisationen ließ. Aber für das, was die Show sein wollte, war das schon richtig krass umgesetzt. Ein Teil von mir wartet aber immer noch auf die nächste "Club-Tour".

defpro

defpro hat kommentiert

Gibt es eine schlaue Methode zum Parken bei der LANXESS-Arena, bei der man nicht noch 1,5 Stunden nach Ende des Konzerts im Parkhaus rumsteht? Haben gestern P1 geparkt (Dua Lipa... war sold out) und es war teilweise schon etwas frustrierend, wenn es über eine Stunde lang wirklich keinen Meter weiter geht.

defpro

defpro hat kommentiert

Ich habe 3 Rammstein-Tickets für das Konzert am 31.05. in Zürich abzugeben. Sind ganz normale Stehplatz-Tickets, also keine Feuerzone. Leider kein Verkauf über fanSALE, weil dort nur Schweizer Adressen akzeptiert werden. Umpersonalisierung läuft aber über Ticketcorner.ch (Schweizer Pendant zu Eventim). Würde die Tickets auch einzeln abgeben, falls weniger als 3 Tickets benötigt werden.

Bei Interesse bitte PN an mich

defpro

defpro hat kommentiert

·  Bearbeitet·

Ich habe 3 Tickets für das Konzert am 31.05. in Zürich abzugeben. Sind ganz normale Stehplatz-Tickets, also keine Feuerzone. Leider kein Verkauf über fanSALE, weil dort nur Schweizer Adressen akzeptiert werden. Umpersonalisierung läuft aber über Ticketcorner.ch (Schweizer Pendant zu Eventim). Würde die Tickets auch einzeln abgeben, falls weniger als 3 Tickets benötigt werden.

Bei Interesse bitte PN an mich

defpro

defpro hat kommentiert

Ich habe für das Graspop Metal Meeting folgende Tickets abzugeben:
- 1 Combi VIP Ticket (inkl. VIP-Parkticket)
- 1 Comfort Cottage Unterkunft im Devil's Lake für 4 Personen (5 Nächte)

Würde beide Tickets jeweils für etwas unter Originalpreis verkaufen.