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Winter is coming! Der Game Of Thrones Thread

eröffnet von Luddddi am 20.06.2016 20:09 Uhr - letzter Kommentar von NoelGallagher

425 Kommentare (Seite 17)


  • Roggan29 Roggan29
    Ich finde die Skorpion/Drachen Geschichte gar nicht unlogisch
    Beim ersten Mal war es ein Überraschungsangriff und Daenarys wurde davon emotional überrollt. Beim zweiten Mal ist sie klug an die Sache rangegangen (schneller Wechsel von niedrig/hoch fliegen, so dass sie mit dem justieren gar nicht hinter herkommen), daher auch kein Problem mehr

  • DapperDan DapperDan Edited
    Also mir hat die Folge insgesamt schon richtig gut gefallen und ich fand auch die meisten Entwicklungen logisch.
    Vorne weg die von Dany. Wie hier schon an anderer Stelle beschrieben, hat sie erkannt, dass das alles nicht so laufen wird wie erhofft und kurz vorher muss sie noch die Zurückweisung durch Jon einstecken. So wie sie eh immer schon drauf war, war doch klar, dass nicht die reine Vernunft siegen wird. War vermutlich sogar noch zum großen Teil, um dem ach so hochgelobten Jon eine reinzuwürgen, von dem sie genau weiß, dass der das nicht gutheißen wird.
    Alles andere - ein Ende der Schlacht mit dem Läuten der Glocken - hätt ich eher für völlig unrealistisch gehalten. Klar ist das ein Buch/eine Serie, aber in welchem Krieg ist denn jemals die Zivilbevölkerung gut weggekommen?
    Auch, dass Dany endlich mal kapiert hat, dass die Drachen nicht unverwundbar sind und das ganze mal etwas strategischer angeht, statt hauptsächlich die Aussicht beim Fliegen zu genießen, ist doch super! Schließlich waren die Skorpione auf der Mauer und auf den Schiffen bekannt, ihre Hand Tyrion kennt die Stadt ohnehin so gut wie niemand sonst. Was soll die eiserne Flotte auch groß bewirken, wenn sie da vor Anker liegt. Da wundert mich noch eher, wie so mancher da ungestört hinschippern konnte.
    Goldene Kompanie - hätte sein können, dass der eitle Fatzke mit seinen Leuten super was reißt, aber dass eine Armee, die man sonst nur so vom Hörensagen "kennt" direkt hinweggefegt wird, das ist mir dann auch lieber, als wenn sie der ultimative Joker gewesen wär.
    Berg gegen Hund - wie hätte das denn besser werden sollen? Ist die vorletzte Folge, fast klar, dass so gut wie jeder draufgeht. Man hat den Berg mal noch ohne Helm gesehen, die beiden haben sich nicht geschont und letztlich hat der Hund seine Rache gekriegt, auch wenn den einstürzenden Turm eh keiner überlebt hätte.
    Jamie/Cersei - dass er niemals von ihr wegkommen wird, das finde ich realistischer und logischer als alles andere gewesen wäre. Er hat's versucht, hat sich vielleicht an den Gedanken geklammert mit aufrichtiger Zuneigung von jemand wie Brienne würde es funktionieren, musste aber einsehen, dass er seinen Gefühlen nicht entkommt. Cersei hat bis knapp vor Schluss in ihrer Traumwelt gelebt, ich fand ihre Erkenntnis, dass eben doch nicht alles irgendwie läuft richtig gut dargestellt und dass sie nicht von Arya getötet wird, das war doch sonnenklar. Auch schön zu sehen, dass die halt nicht nur "Niemand" ist, sondern irgendwo auch noch ein junges Mädchen, das sich in den Schrecken des Krieges eben auch nicht so eiskalt bewegen kann, wie sie (und wohl viele andere) gern würde.

    Also noch mal, ich fand's gut und bin auf die letzte mehr als gespannt

  • MightyDuck MightyDuck
    Mal davon abgesehen, dass es unlogisch ist, dass sich 11 (?) große Schiffe hinter einem Felsen verstecken können und niemand irgendetwas sieht (sie müssen ja selbst Sichtkontakt haben um zu zielen) , lasse ich das mit dem Überraschungsangriff ja noch gelten. Aber danach wurde das Schiff von Tyrion in einem wahren Pfeilhagel zerstört. In Folge 5 schießen sie ja fast überhaupt nicht. Da sind dutzende Skorpione auf den Schiffen und den Wällen, die weder schießen noch sonst aktiv werden. Manche wirken gar unbemannt!? Und warum machen Drogon/Daenarys nicht die paar Schiffe nach dem Angriff auf Rhaegal platt, wenn es doch so einfach ist?

    Ist für mich eine von mehreren Szenen, bei denen ich mir an den Kopf greife, warum das nicht etwas intelligenter geschrieben wurde. Allerdings stört mich das jetzt auch nicht so, dass es mir die komplette Freude an der Serie verhagelt.

  • DapperDan DapperDan

    MightyDuck schrieb:
    Mal davon abgesehen, dass es unlogisch ist, dass sich 11 (?) große Schiffe hinter einem Felsen verstecken können und niemand irgendetwas sieht (sie müssen ja selbst Sichtkontakt haben um zu zielen) , lasse ich das mit dem Überraschungsangriff ja noch gelten. Aber danach wurde das Schiff von Tyrion in einem wahren Pfeilhagel zerstört. In Folge 5 schießen sie ja fast überhaupt nicht. Da sind dutzende Skorpione auf den Schiffen und den Wällen, die weder schießen noch sonst aktiv werden. Manche wirken gar unbemannt!? Und warum machen Drogon/Daenarys nicht die paar Schiffe nach dem Angriff auf Rhaegal platt, wenn es doch so einfach ist?

    Ist für mich eine von mehreren Szenen, bei denen ich mir an den Kopf greife, warum das nicht etwas intelligenter geschrieben wurde. Allerdings stört mich das jetzt auch nicht so, dass es mir die komplette Freude an der Serie verhagelt.


    Schiffe unbemannt zu lassen, die sowieso sinnlos vor Anker liegen, wenn es gleichzeitig noch eine Stadt zu verteidigen gibt, ist doch logisch. Anscheinend hat man sowieso erwartet, dass der Drachenangriff eher von vorn auf die Mauer zu erfolgen wird. Sonst wären ja ein paar der Geschütze auf der Mauer auch in ne andere Richtung ausgerichtet gewesen.
    Das eine ist eben auch, jemand zu überraschen und das andere, selbst überrascht zu werden, weil man sich auf den vorherigen Erfolg verlässt und nicht schnell genug umschalten kann.

  • HybridSun95 HybridSun95
    Also ich muss sagen, dass mir die Folge sehr gut gefallen hat. Von dem Abschied der Lannister Brüder, über den Krieg und die komplette Zerstörung war es ein einfach atemberaubend. was getan werden musste, er wusste, was für ein Risiko er eingegangen ist. Danys Wandel war in meinen Augen auch nachvollziehbar, da sie eigentlich so gut wie alles verloren hatte, was ihr wichtig war. Dass Jon sie dann noch versetzt hat, gab ihr dann den Rest. Die Bilder der Zerstörung waren krass, genauso wie das Entsetzen in Jons Gesicht. Die Szene mit Sandor und Arya war auch ein sehr schöner Abschluss für beide Charaktere, mal sehen ob sie seinen Rat, das Leben nicht durch Rache zerstören zu lassen, zu Herzen nimmt. Das er seine Rache dann selber jedoch bekommen hat, war gut. Wie Qyburn einfach weggeklatscht wurde Das Jamie nun doch Cercei nicht umbringen wollte, fand ich persönlich schade, ergibt m.M. nach Sinn, da er trotz allem nie wirklich von ihr los gekommen ist (auch wenn ich das persönlich besser gefunden hätte). Einzig alleine die Szene mit ihm und Euron war einfach nur bescheuert und hat in keinster Weise irgendwie zu etwas beigetragen, hätte er lieber in den Flammen sterben sollen.


  • snookdog snookdog
    IST DAS EUER SCHEIß ERNST???

  • T1mbo T1mbo
    Hahaha war das schlecht. Das hat Episode 3 und 4 nochmal um einiges getoppt.

  • AcidX AcidX
    Der absolute Bransinn.

  • Delwohtar Delwohtar Edited
    Irgendwie wie erwartet, der Tod Daenerys kam dann in diesem Moment doch überraschend, ansonsten Staffel ordentlich zu Ende erzählt. Die Erwartungen die 7 Staffeln lang aufgebaut worden sind hätten meiner Ansicht nie erfüllt werden können. Klar bin ich ein bischen enttäuscht insgesamt aber die Staffeln zuvor waren zu gut.
    Das Ende bietet auf jedenfall viel Material für weitere Serien bzw. Spin Offs und die Geschichte kann weitergeschrieben werden.
    Genau den Handlugngsverlauf habe ich aber von irgendeinem ein paar Tage vorher schon gehört

  • nima nima ADMIN
    kein überragendes ende. Aber ein ende mit dem ich leben kann. Und ghost wurde geknuddelt. Das ist die hauptsache

  • Luddddi Luddddi

    nima schrieb:
    kein überragendes ende. Aber ein ende mit dem ich leben kann. Und ghost wurde geknuddelt. Das ist die hauptsache


    Jop, seh ich auch so.
    Teilweise nochmal fantastische Bilder im (ehemaligen) Thronsaal.

    Stimmungstechnisch fand ich einige Szenen auch wieder ziemlich gelungen. Gerade diese Unzufriedenheit von Jon am Ende.. das berührt mich dann doch schon auf eine ganz unzufriedene Weise, weil man nicht will, dass seine Geschichte jetzt so endet.

    Dazu nochmal nette kleine Szenen im Rat oder mit Brienne, die Jaimes Seiten füllt.

    Das große Kino ist ausgeblieben, aber das hab ich ehrlich gesagt auch nicht mehr erwartet. Es war am Ende eben so, dass jeder Charakter seinen Ausblick bekommen hat und das kann dann schnell als souveränes Abwickeln verstanden werden.


    Später irgendwann mal eine ausführlichere Analyse.

  • snookdog snookdog
    Ich kann euch nicht wirklich verstehen.

    Wir haben ein Ende, in dem Bran noch vor zwei Wochen nur als Three Eyed Raven existierte und alles ablehnte, was mit "Bran" zu tun hatte. Jetzt hat er sich in weniger als einer Minute davon überzeugen lassen, zu König Bran zu werden?

    Der Norden wird unter Königin Sansa unabhängig, gleichzeitig wird ihr Bruder, ebenfalls aus dem Norden, König des verbleibenden Reichs und alle anderen Häuser finden das gut?

    Jon wandert mit den Wildlings in den Norden um was genau zu tun? Nach Öl zu bohren?

    Witzfigur (das ist nicht mal böse gemeint, er wurde in der Serie aber so eingeführt) Bronn wird Master of Coin und bekommt Highgarden, einen der wichtigsten Bezirke in dieser Welt?

    Arya entdeckt plötzlich ohne Vorankündigung die Reiselust, nachdem sie seit dem Ende von Staffel 1 immer wieder nur versucht hat, nach Winterfell zurück zu gelangen?

    Greyworm und die Unsullied brechen nach Naath auf. Sehr romantisch. Bis sie entdecken dass dort eine Krankheit grassiert, die tödlich ist und gegen die nur die Einheimischen dort immun sind.

    Die Geschichte um Daeny wird ganz gut abgeschlossen, das war aber super vorhersehbar und wurde meiner Meinung nach viel zu kurz und schnell abgehandelt.

    Eigentlich sieht man hier ganz gut, dass Fanservice anscheinend doch funktioniert. Wenn am Ende der Direwolve einen Klapps auf die Schnauze bekommt ist alles okay

  • ryback ryback
    The Rains of Castamere gesungen von Serj Tankian als Studioversion.
    Bin verliebt


  • Luddddi Luddddi
    Arya hat in Staffel 6 schon gefragt "What's west of Westeros?". Zudem die Ankündigung in Ep. 4, dass sie nicht mehr in den Norden zurückkehren wird.
    Das kam jetzt wenig überraschend.

    Ebenso der Plan von Grey Worm. Das weiß man nur als Buchleser; in der Serie ist das einfach die romantisierte Verwirklichung von Missandeis Wunsch.

    Brans Aussage "Sonst hätte ich den Weg nicht auf mich genommen" interpretiere ich so, dass er schon irgendwie wusste, wohin alles führt. Und er kann u.a. nicht Lord von Winterfell werden, weil er schon König von Westeros wird.


    Insgesamt hab ich das Gefühl, dass Logikfehler gesucht werden, wo keine sind. Wenn jemand sagt, es gefällt ihm nicht - meinetwegen. (Mir geht's ja genauso, dass ich einige Dinge nicht gut gelöst finde und natürlich habe ich gehofft, dass das nochmal ein überragendes Ende mit vielen Twists wird.9 Das ist legitim und kann und will ich nicht ändern, aber (das bezieht sich jetzt gar nicht so sehr auf dich, snookdog) dann mit seinem Missfallen erklären zu wollen, warum die Serie nicht logisch ist - anstatt zu sagen: Jo, find ich halt einfach kacke - finde ich dann einfach nicht angemessen.




  • NoelGallagher NoelGallagher
    Insgesamt fand ich die Folge als Abschluss in Ordnung. Meine Kritik am überschnellen Wandel von Daenerys bleibt aber bestehen.

    Besser und glaubwürdiger wäre es gewesen, sie erobert den Thron früher, am Ende der siebten Staffel zum Beispiel und scheitert bzw. verzweifelt dann an der Bürde der Aufgabe. Außer dass Cersei aus dem Fenster blickt, ist ja hier bis zur dann blitzschnellen Eroberung von King's Landing nichts mehr von Relevanz passiert.

  • snookdog snookdog

    Luddddi schrieb:
    Arya hat in Staffel 6 schon gefragt "What's west of Westeros?". Zudem die Ankündigung in Ep. 4, dass sie nicht mehr in den Norden zurückkehren wird.
    Das kam jetzt wenig überraschend.

    Ebenso der Plan von Grey Worm. Das weiß man nur als Buchleser; in der Serie ist das einfach die romantisierte Verwirklichung von Missandeis Wunsch.

    Brans Aussage "Sonst hätte ich den Weg nicht auf mich genommen" interpretiere ich so, dass er schon irgendwie wusste, wohin alles führt. Und er kann u.a. nicht Lord von Winterfell werden, weil er schon König von Westeros wird.


    Insgesamt hab ich das Gefühl, dass Logikfehler gesucht werden, wo keine sind. Wenn jemand sagt, es gefällt ihm nicht - meinetwegen. (Mir geht's ja genauso, dass ich einige Dinge nicht gut gelöst finde und natürlich habe ich gehofft, dass das nochmal ein überragendes Ende mit vielen Twists wird.9 Das ist legitim und kann und will ich nicht ändern, aber (das bezieht sich jetzt gar nicht so sehr auf dich, snookdog) dann mit seinem Missfallen erklären zu wollen, warum die Serie nicht logisch ist - anstatt zu sagen: Jo, find ich halt einfach kacke - finde ich dann einfach nicht angemessen.





    Logikfehler sind die eine Sache. In einer Welt, in der Drachen Großstädte zerstören und Direwolves gegen Untote kämpfen, kann man Logik zumindest ein Stück weit außen vor lassen. Wobei es auch etwas besonderes war, dass die Serie genau dieses Unmögliche geschafft hat und eine Fantasywelt ohne größere Logikfehler darstellen konnte, als es die Buchvorlage noch gab. Das was jetzt passiert ist, ist allerdings wirklich schlechtes Storytelling, weil die Charaktere völlig konfus handeln. Bran wurde nie Richtung Thron aufgebaut und hat Winterfell mit der 3ER Begründung abgelehnt. Wenn er abgelehnt hätte, weil er größeres für sich sieht, ist das okay. So wurde der Charakter falsch gezeichnet.

    Zu Grey Worm: Die Serie spielt immer wieder auf reine Buch-Dinge an. Ich sehe echt nicht, warum das jetzt plötzlich völlig anders gelten sollte. RIP Unsullied. Bei der Segelgeschwindigkeit der letzten Staffeln sind sie wahrscheinlich schon gestorben. RIP Unsullied

    Zu Arya: Den Satz zu West of Westeros hat sie gesagt, als sie vor dem Waif geflohen ist, richtig? Da ist der Kontext auch ein anderer.

    Und zum letzten Absatz nochmal deutlicher: Das sind keine Logikfehler sondern Handlungen, die entweder aus dem nichts kommen oder sich sogar gegenteilig zu dem Verhalten, wie Charaktere dargestellt werden. Und das zieht sich leider wie ein roter Faden seit Anfang der 7. Staffel durch jede Episode, die mehr zeigt als eine Schlacht oder einen Teil des Kriegs. Dass sowas kacke ist, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Die beiden einzigen Punkte, die das noch einigermaßen akzeptabel machen, sind die beeindruckenden Bilder und der sehr gute Soundtrack.

  • Cove Cove
    Logikbrüche sind ja letztlich Iwie auch ne subjektive Sache. Ist das für mich unlogisch?

    Da haben die letzten 2 Staffeln (und sogar manche zuvor, bspw. die 5te) meiner Meinung nach große Fehler gemacht. Vor allem was Kontinuität angeht.

    Normalerweise folgt auf ein Geschehen oder eine Handlung (Ursache) immer eine sich aus ihr ergebende Konsequenz (Wirkung). Dieser Zusammenhang war in GoT immer sehr stark. Keine Handlung bleibt ohne Konsequenzen (Ned Starks Hinrichtung, Red Wedding, etc.). Aus einer Handlung können sich sogar mehrere Konsequenzen ergeben, die wiederum Konsequenzen haben. So entsteht ein dichtes, vielschichtiges und komplexes Netz aus miteinander verwobenen Schicksalen.

    Das hat in den letzten Staffeln aber aufgehört. Es gibt Konsequenzen, die sich nicht mehr auf Ursachen zurückführen lassen und es gibt Handlungen, die keine Konsequenzen haben. Der Grund dafür ist hauptsächlich, dass es keine Zeit zu geben scheint um diese Verstrickungen für den Zuschauer zu entfalten.

    Beispiele, die mir hier einfallen sind mannigfaltig.

    Konsequenzen ohne Ursachen:

    - Bran wird König. Völlig aus dem Nichts. Hat er doch vor 2 Folgen noch abgelehnt den Norden zu beherrschen. Außerdem: würden die Herren der 7 Königreiche so etwas wirklich akzeptieren? Da fehlen Argumente, Verhandlungen, Deals, etc.

    - John geht zurück zur Mauer. Die Unsullied wollen das, verschwinden aber sofort. Was soll Jon an der Mauer machen? Es gibt doch keine Bedrohung mehr?

    - etc.

    Handlungen ohne Konsequenzen:

    - Bronn bekommt Highgarden. Wat? Da gibt es jahrhundertealte Häuser mit legitimen Anspruch. Bronn würde keine Woche überleben.

    - Sansa wird Queen in the north. Warum? Sie hat nie irgendwas gemacht, außer Reden geschwungen und garstig geschaut. Der Held war Jon.

    - Gendry wird Lord of Storms End: siehe Bronn.

    - Grey Worm schlachtet Unschuldige: keine Konsequenz. Fährt lieber nach Naath in den Urlaub, wo er von fleischfressenden Schmetterlingen umgebracht werden wird.

    - etc.


    Dazu kommen dann noch einfach offensichtliche Fehler, wenn Dinge vergessen werden, die vor einigen Staffeln mal gesagt oder getan wurden, etc.


    Die Story an sich kritisiere ich hier nicht mal. Es geht um das wie und nicht das was.



  • Roggan29 Roggan29
    So dann versuche ich mal ein wenig meine Gedanken zu ordnen.
    Das Pacing der letzten Folge war mal wieder nicht gut. Alles wurde zu schnell abgespult. Ich bin immer noch der Meinung, dass die Serie volle zehn Folgen in den letzten beiden Staffeln haben müssen, um dieses Problem zu umgehen. Was aus den Dothraki geworden ist, hat man scheinbar vergessen zu erwähnen. Das Jon an die Mauer muss und diejenigen die das verlangt haben Westeros verlassen ergibt für mich irgendwie keinen Sinn
    Da hätte man evtl. mehr als nur Grauer Wurm hinstellen sollen der die Bestrafung von Jon verlangt. Genauso wie die Wahl von Bran zum König. Auch dort hätte ich gerne eine längere Diskussion und Verhandlung gesehen anstatt einfach nur "Ja Tyrion, machen wir so".
    Ansonsten finde ich das Ende gut. Weiß zwar nicht, ob es Absicht war oder einfach Aufgrund unfähiger Schreiberlinge entstanden ist, aber das Ende ist komisch... nicht zufriedenstellen, fühlt sich nicht wirklich nach Ende an und ist "enttäuschend". Aber genau das finde ich passt irgendwie wie die Faust aufs Auge.
    Welchen Sinn hat die Reise der Figuren letztendlich gehabt? Das wird auch in der Folge von Jon irgendwie angedeutet mit dem "Es fühlt sich nicht richtig an". Und auch genau das Gefühl habe ich nach dem Ende. Von daher: Ob geplant oder nicht: Mir gefällts.
    Bin mal gespannt ob es ein Aryia Spin-Off geben wird. Das würde mich glaube ich, neben einem Prequell, am meisten Reizen.

  • HybridSun95 HybridSun95
    Also das war ein gutes Ende meiner Meinung nach (wenn nicht sogar zu gut für GoT Verhältnisse)

    Dass Jon dann Dany tötet, war ja abzusehen, dass Tyrion Jon noch dazu ermutigen musste, war für beide wohl auch noch ziemlich schwer, aber "die Pflicht ist der Liebe Tod". Wie Drogon dann einfach Dany mitgenommen hat (nachdem er den Thron endgültig zerstört hatte), war interessant. Das Brienn Jamie ins Buch geschrieben hat, war auch ein schöner Moment.
    Die Sache mit den Dothraki und den Unsullied hätte man aber etwas besser lösen können. Aber ich denke das ist auch ein Punkt, bei dem alle zustimmen können. Es hätte die letzten zwei Staffeln volle 10 Folgen sein müssen.
    Sams Vorschlag einer Demokratie wurde dagegen ja eher nicht so gut aufgenommen Das Bran dann als König ernannt wurde, kam überraschend für mich (genauso wie, dass Sansa einfach ihre Unabhängigkeit erklären kann, während alle anderen brav Bran das Knie beugen )
    Insgesamt sind die Starks im ENdeffekt wohl die Sieger des "Game of Thrones". Bran aka 3ER als König der sechs Königslande, Sansa als Königin des Nordens, Jon, Geist (:heart_eyes und Tormund, die nördlich der Mauer chillen und Arya, die ans Ende der Welt segelt. Ein schönes Ende, wie ich finde.

  • juli666 juli666
    man kann sich halt auch echt an Logikfehlern aufhalten in einer serie in der, wie ein Vorgänger schon schrieb Drachen Städte verbrennen. Ich finde das Ende gelungen und hab mich oft an Herr der Ringe erinnert. Mein Highlight war jon wie er am Ende Geist tätschelt. Ansonsten schließe ich mich weitestgehend Hybridsun an, alles andere wurde schon genannt.

  • Cove Cove Edited

    juli666 schrieb:
    man kann sich halt auch echt an Logikfehlern aufhalten in einer serie in der, wie ein Vorgänger schon schrieb Drachen Städte verbrennen. Ich finde das Ende gelungen und hab mich oft an Herr der Ringe erinnert. Mein Highlight war jon wie er am Ende Geist tätschelt. Ansonsten schließe ich mich weitestgehend Hybridsun an, alles andere wurde schon genannt.


    Logik hat nichts mit der Frage zu tun, ob es Drachen oder Untote gibt. Logik heißt etwas muss folgerichtig sein. In einer Fantasywelt gibt es beispielsweise auch Regeln, nach denen sich die fantastischen Elemente richten. Bspw. können Untote durch Feuer, valyrischen Stahl oder Dragonglass getötet werden. Es ist also logisch, dass der Nightking stirbt, wenn er mit einem Messer aus valyrischem Stahl verletzt wird.

    Absolut unlogisch ist es, wenn ihm Drachenfeuer nichts anhaben kann. Schließlich sind Dragonglass und valyrischer Stahl nur tödlich für die Untoten, weil sie eben MIT DRACHENFEUER geschmiedet wurden. Warum sollte dann das verdammte Original keinen Effekt haben?

    Nur um mal das scheinbar weit verbreitete Missverständnis bezüglich des Logikbegriffs aus der Welt zu schaffen.



  • Karpferito Karpferito

    nima schrieb:
    kein überragendes ende. Aber ein ende mit dem ich leben kann. Und ghost wurde geknuddelt. Das ist die hauptsache


    Und Gilly ist nicht gestorben!!

    Mir hat die letzte Folge eigentlich ganz gut gefallen. Meine persönliche Lieblingsszene war wie Drogon erst den Thron grillt und dann mit Dany abhaut. Das war irgendwie schön, weil er damit praktisch gesagt hat "Wegen dem blöden Teil ist jetzt meine Mutter tot, ihr könnt mich mal!"

    Ansonsten haben einige Charaktere ein ordentliches Ende bekommen.
    Ich hatte ja noch auf einen Twist mit Bran gehofft. Vielleicht eine Rückblende, in der man erkennt, dass er als 3ER alles so manipuliert hat, damit er am Ende auf dem Thron sitzt und er letztendlich der eigentliche böse Charakter ist (ja ist weit hergeholt, hätte mir aber gefallen, weil Bran bis zur Ernennung als König irgendwie so gar nichts gemacht hat, obwohl er so lange so mysteriös aufebaut wurde)

    Was mich tatsächlich am meisten in der Staffel ärgert, ist eine fehlende Erklärung zum Nightking-Plot. Das wurde einfach zu billig abgeschnitten.Zusammengefasst bleibt aber trotzdem eine wirklich sehr gute Serie, die mich über viele Jahre super unterhalten hat. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass GRRM irgendwann mal die Bücher fertig bekommt und man dann auch seine Version zu Ende lesen kann.

  • Oemmi Oemmi
    Ich finde es einfach unglaublich lächerlich....der Geschichte nicht würdig....!

    Viele haben es hier sehr gut auf den Punkt gebracht, vor allem die Erklärung zu den Logikfehlern.
    Natürlich folgt auch eine Fantasy-Welt einer Logik und diese wurde von GoT mit Buchvorlage nahezu perfekt aufgebaut.
    Genau so wie viele Charaktere, Handlungen und die daraus resultierenden Konsequenzen. (Wer hatte keine Gänsehaut und saß mit offenem Mund da, als klar wurde, was mit Hodor passiert ist???)
    Solch eine Szene gab es seit Staffel 7 nicht einmal ansatzweise....!
    Nein, da warten die Untoten vor einem zugefrorenen See, weil Sie nicht schwimmen können, tauchen 10 Minuten später aber aus dem Eis auf, um Jon unter Wasser zu ziehen, was dieser mysteriöser Weise aber einfach überlebt. Ein Drache bricht ins Eis ein und die Untoten, welche 15 Minuten vorher das Wasser gefürchtet haben, tauchen hinunter und holen ihn mit einer riesigen Stahlkette, welche sie wohl gerade im Keller gefunden haben, nach oben.
    Das war der unerwartete Tiefpunkt der Serie und danach ging es in genau dieser Sinnlosigkeit weiter.
    Ich habe die Serie, wie wohl so viele, geliebt, weil es auch nie etwas vergleichbares gab, was so perfekt aufgebaut war.
    Staffel 8 ist von einigen ganz ganz wenigen Szenen abgesehen, KOMPLETT FÜR DEN ARSCH.
    Ich hab gestern geheult...........allerdings nicht um einen geliebten Charakter, oder das Ende einer Mega-Serie, sondern aus Wut, dass etwas einstmal so wundervolles, so vernichtet wurde.

  • Roggan29 Roggan29
    Der Tiefpunkt der Serie war schon davor, als sie sich entschieden haben jenseits der Mauer zu gehen um einen Untoten zu fangen nur um Cersei zeigen zu können: "Schau, wir Denken uns das nicht aus !11!111!1!!"
    Im Vergleich dazu war Staffel 8 eigentlich wieder solide.

    Wie ich schon mal ein wenig weiter vorne schrieb: Ich bedauere am meisten was die Serie hätte sein können, wenn die Buchvorlage noch vorhanden gewesen wäre.

  • Oemmi Oemmi
    Ja, diese "supi" Entscheidung, hat dann natürlich zu der Szene geführt.....!

    Das bringt es für mich auch schön auf den Punkt --> Ich denke mit der Story-Vorlage von GRRM, wenn man da eng hätte dran bleiben können, dann wäre die Geschichte auch so weiter bzw. ausgegangen wie sie gestartet ist. So wurde es einfach zu einer "normalen" Fernsehserie mit all den bekannten Schwächen und Unzulänglichkeiten.......

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