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Omas Teich Festival 2013 (abgesagt)

Datum: abgesagt, Großefehn  Deutschland
Bloodhound Gang, Fall Out Boy, Thees UhlmannUVM

118 Kommentare (Seite 4)



  • Janine195 Janine195 24.07.2013 11:16 Uhr
    nen Account bei Ticketmaster oder so anzulegen ist ja nun kein Akt. Ich finds sogar gut wenn ich meine Tickets nicht bei Eventim kaufen muss.

  • buether buether 24.07.2013 11:19 Uhr

    StonedHammer schrieb:
    also ohne eventim hat man also verloren? glaubst du das echt? dann hat der verein ja alles richtig gemacht..




    Naja es informieren sich ja nicht alle so wie wir und sehen uns unterschiedliche Angebote von unterschiedlichen Anbietern an. Viele schauen auch nur bei eventim rein und schauen, welche events da grade beworben werden. Ticketmaster hat nur wirklich nicht jeder, noch weiß jeder was ticketmaster überhaupt ist. Bei dieser Größe macht es mMn einen unterschied, ob das Festival bei eventim beworben wird (wo viele Leute reinschauen) oder bei ticketmaster (wo nicht so viele Leute reinschauen).


  • Kaan Kaan 24.07.2013 11:32 Uhr SUPPORTER ADMIN
    Um es mal zu verdeutlichen: laut Alexa Trafficranking wird Ticketmaster.de in Deutschland auf Rang 4.175 geführt - Eventim auf Rang 294.

    (Ringrocker auf 8.883 )


    Wer sich regelmäßig mit Konzerten und Festivals auseinandersetzt kennt natürlich Ticketmaster und schaut auch dort nach Tickets, wenn sie bei Eventim nicht verfügbar sind. Otto Normal kennt Ticketmaster im Zweifel nicht und landet dann bei den Resellern (wenn überhaupt).

    Jetzt kann man sich aber auch darüber streiten ob Otto Normal überhaupt Omas Teich kennt - oder ob nicht nur Konzertnerds und die Leute aus der Region das Festival kennen.

  • FBG FBG 24.07.2013 11:32 Uhr SUPPORTER
    mh, schade, auch wenn ich nie da war oder wohl auch nicht hingefahren wäre.
    89 € (korrekt?) für dieses line-up ist es echt nicht wert.

    die festival-blase scheint am platzen zu sein, was gar nicht mal so schlimm ist. überlegebn werden wohl allerdings leider gottes die großen, da sie - zumindest was die bands angeht - das beste preisleistungsverhältnis bieten können. bin mir auch sicher, dass ohne RockNheim aufm rocco noch das ein oder andere schmankerl gespielt hätte, das jetzt ne woche später im nachmittagsprogramm verheizt wird.

    aber im endeffekt liegt es an jedem selbst, wo er hingeht und somit die kohle bekommt.

  • FBG FBG 24.07.2013 11:40 Uhr SUPPORTER

    Kaan schrieb:
    Um es mal zu verdeutlichen: laut Alexa Trafficranking wird Ticketmaster.de in Deutschland auf Rang 4.175 geführt - Eventim auf Rang 294.

    (Ringrocker auf 8.883 )


    Wer sich regelmäßig mit Konzerten und Festivals auseinandersetzt kennt natürlich Ticketmaster und schaut auch dort nach Tickets, wenn sie bei Eventim nicht verfügbar sind. Otto Normal kennt Ticketmaster im Zweifel nicht und landet dann bei den Resellern (wenn überhaupt).

    Jetzt kann man sich aber auch darüber streiten ob Otto Normal überhaupt Omas Teich kennt - oder ob nicht nur Konzertnerds und die Leute aus der Region das Festival kennen.


    angenommen ich wäre otto normal und kein ringrocker, oder sonst wer, der hunderte von euro im jahr für festivlas/konzerte ausgibt:
    dann höre ich von omas teich und finde das line-up toll (denn dass OT bei eventim auf der startseite beworben wird bezweifele ich mal gaaaanz stark). was tue ich? gehe ich nicht nicht zuerst auf omas-teich.de und schaue da nach infos und auch infos bzgl. der tickets?
    kann mir nicht vorstellen, dass man direkt zu eventim geht, kaufen will und dann feststellt, dass es dort nichts gibt.

  • duffyduck duffyduck 24.07.2013 11:42 Uhr
    Das mit Eventim und Ticketmaster spielt doch nie im Leben eine Rolle. Wenn ich ich zu diesem Festival will, werde ich im Jahr 2013 früher oder später mal deren Homepage besuchen und den Link zu Tickets finden. Wie viel Prozent hält dann wohl die Registrierung bei TM vom Kauf ab? Genug für die Absage? Letztes Jahr €200.000 im Minus, dann dieses Line-up, bei dem mich genau eine Band interessieren würde und dann noch Creative Talent, die Muse so wunderbar auf die Loreley gebracht haben, gefährliche Mischung.


  • sunjb sunjb 24.07.2013 12:01 Uhr

    FBG schrieb:
    die festival-blase scheint am platzen zu sein, was gar nicht mal so schlimm ist. überlegebn werden wohl allerdings leider gottes die großen, da sie - zumindest was die bands angeht - das beste preisleistungsverhältnis bieten können. bin mir auch sicher, dass ohne RockNheim aufm rocco noch das ein oder andere schmankerl gespielt hätte, das jetzt ne woche später im nachmittagsprogramm verheizt wird.


    Würde ich so nicht zwingend sagen. Es entstehen ja auch parallel neue Festivals.

    Auf Dauer wird es aber natürlich, wie du richtig sagst, auf einige große Festivals rauslaufen und auf viele kleine Nischenfestivals. Mit sowas meine ich dann aber sachen wie Haldern, Immergut, Maifeld, Appletree Garden etc. Vor allem so die mittelgroßen, mainstreamigen Festivals haben in der Landschaft dann Probleme. vgl. Area4, Highfield...

    Weil gemütlich campen kann ich auch für die Hälfte vom Preis und mit exklusiveren Bands bei den sehr kleinen Festivals.

  • ShuyiN ShuyiN 24.07.2013 15:18 Uhr

    Kaan schrieb:
    Jetzt kann man sich aber auch darüber streiten ob Otto Normal überhaupt Omas Teich kennt - oder ob nicht nur Konzertnerds und die Leute aus der Region das Festival kennen.

    Also bis vor 2-3 Jahren war Omas Teich ein sehr regionales Festival. Für 30, 40, 50 Euro sind quasi alle Jugendlichen aus Ostfriesland einfach hingefahren, um dort zu campen & feiern. Bands waren an sich erstmal egal und es gab zu der Zeit dann immer so einen Headliner vom Kaliber Deichkind, Fettes Brot usw.
    Jetzt wo sich innerhalb der letzten Jahre der Preis so stark erhöht hat, fährt dann natürlich nicht mehr jeder hin, wenn er keine Band sehen will & es müssen mehr Leute von ausserhalb her.



    Die Punkte, die hier auch schon diskutiert wurden, sind sicher alle in irgendeiner Gewichtung mit Grund für den schlechten Vorverkauf. Aber ich würde jetzt einfach mal sagen, dass es ein fragwürdiges Konzept war & damit auch teilweise die direkte Schuld der Veranstalter. Denn sie machen das Festival mit der Ausrichtung ja jetzt nicht zum ersten mal.
    2011 z.B. haben sie schon gesehen, dass die Headliner-Kombination Editors + Wir sind Helden nicht wie gewollt funktioniert hat. Damit haben sie nur 9000 Tickets verkauft, hätten aber eigentlich mit 10.000 Besuchern gerechnet.
    Die Zahl von 2012 wurde hier ja schon genannt - 200.000 Euro haben am Ende gefehlt.
    Da kann ich dann nicht nachvollziehen, dass man 2013 einfach so weiter macht. Und es reicht dann auch nicht eine Kracherband, um die Tickets für 89 Euro zu verkaufen.
    Da werden den meisten hier sicher sofort diverse Schrauben einfallen, an denen man beim Konzept etwas ändern kann - Bands (Größe), Werbeetat, Ticketpreis, Musikausrichtung, sonstige Änderungen des Festivals..

    Das Omas Teich ist halt aus mehreren Gründen kein Selbstläufer. Wie oben schon gesagt ist der Anteil der Besucher aus der Gegend nicht mehr fest gegeben. Die Bands der Ausrichtung sind Otto Normal Verbraucher nicht unbedingt bekannt (das ist ja beim Deichbrand z.B. anders wo immer noch sehr viele Anwohner dabei sind). Dazu kommt die Lage; OT liegt mitten in Ostfriesland und dann ist erstmal von 3 Seiten Wasser drumherum. Man ist also schon auf Leute von weiter weg angewiesen & braucht natürlich ein paar gute Argumente warum die jetzt gerade zu diesem Festival fahren.



    Als das Line Up zum Großteil stand, habe ich damit gerechnet, dass OT zwar stattfindet, aber sie wieder ein Minus einfahren würden. Dass jetzt schon durch den schleppenden Vorverkauf zu viel Geld gefehlt hat, lässt natürlich schlimmes vermuten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob dazu noch Zahlen veröffentlicht werden..



    Und zur Festivallandschaft an sich: Ich finde es auch sehr schade, dass solche (Nischen-)Festivals mit einer eigenen Ausrichtung so schlecht laufen, während vielen standard Rock/Misch-Festivalklonen, die man teilweise vom Line Up nichtmal unterscheiden kann, die Tickets aus den Händen gerissen werden. Deswegen finde ich es auch grad ganz gut, wie es mit Rock im Pott & Rock'N'Heim steht.

  • hermes81 hermes81 24.07.2013 15:27 Uhr
    next one ... das es scheitert war sicher keine soo große überraschung.
    den zeitpunkt finde ich aber unter aller kanone. das ding befindet sich mitten im aufbau.
    ohne worte ...

  • ShuyiN ShuyiN 24.07.2013 15:49 Uhr
    Ja, der Zeitpunkt ist schon heftig - sowohl für die Besucher als auch für die, die am Aufbau beteiligt gewesen wären.
    Da sollten ja dieses Jahr neu viele große Dinge aufgebaut (z.B. ein großer Festivalsupermarkt von Combi & ein noch größerer Skatepark als in den Vorjahren). Wenn man bedenkt, dass das jetzt alles einfach gestoppt wird..


  • Rhapsode Rhapsode 24.07.2013 18:39 Uhr

    ShuyiN schrieb:

    Kaan schrieb:
    Jetzt kann man sich aber auch darüber streiten ob Otto Normal überhaupt Omas Teich kennt - oder ob nicht nur Konzertnerds und die Leute aus der Region das Festival kennen.

    Also bis vor 2-3 Jahren war Omas Teich ein sehr regionales Festival. Für 30, 40, 50 Euro sind quasi alle Jugendlichen aus Ostfriesland einfach hingefahren, um dort zu campen & feiern. Bands waren an sich erstmal egal und es gab zu der Zeit dann immer so einen Headliner vom Kaliber Deichkind, Fettes Brot usw.
    Jetzt wo sich innerhalb der letzten Jahre der Preis so stark erhöht hat, fährt dann natürlich nicht mehr jeder hin, wenn er keine Band sehen will & es müssen mehr Leute von ausserhalb her.



    Die Punkte, die hier auch schon diskutiert wurden, sind sicher alle in irgendeiner Gewichtung mit Grund für den schlechten Vorverkauf. Aber ich würde jetzt einfach mal sagen, dass es ein fragwürdiges Konzept war & damit auch teilweise die direkte Schuld der Veranstalter. Denn sie machen das Festival mit der Ausrichtung ja jetzt nicht zum ersten mal.
    2011 z.B. haben sie schon gesehen, dass die Headliner-Kombination Editors + Wir sind Helden nicht wie gewollt funktioniert hat. Damit haben sie nur 9000 Tickets verkauft, hätten aber eigentlich mit 10.000 Besuchern gerechnet.
    Die Zahl von 2012 wurde hier ja schon genannt - 200.000 Euro haben am Ende gefehlt.
    Da kann ich dann nicht nachvollziehen, dass man 2013 einfach so weiter macht. Und es reicht dann auch nicht eine Kracherband, um die Tickets für 89 Euro zu verkaufen.
    Da werden den meisten hier sicher sofort diverse Schrauben einfallen, an denen man beim Konzept etwas ändern kann - Bands (Größe), Werbeetat, Ticketpreis, Musikausrichtung, sonstige Änderungen des Festivals..

    Das Omas Teich ist halt aus mehreren Gründen kein Selbstläufer. Wie oben schon gesagt ist der Anteil der Besucher aus der Gegend nicht mehr fest gegeben. Die Bands der Ausrichtung sind Otto Normal Verbraucher nicht unbedingt bekannt (das ist ja beim Deichbrand z.B. anders wo immer noch sehr viele Anwohner dabei sind). Dazu kommt die Lage; OT liegt mitten in Ostfriesland und dann ist erstmal von 3 Seiten Wasser drumherum. Man ist also schon auf Leute von weiter weg angewiesen & braucht natürlich ein paar gute Argumente warum die jetzt gerade zu diesem Festival fahren.



    Als das Line Up zum Großteil stand, habe ich damit gerechnet, dass OT zwar stattfindet, aber sie wieder ein Minus einfahren würden. Dass jetzt schon durch den schleppenden Vorverkauf zu viel Geld gefehlt hat, lässt natürlich schlimmes vermuten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob dazu noch Zahlen veröffentlicht werden..



    Und zur Festivallandschaft an sich: Ich finde es auch sehr schade, dass solche (Nischen-)Festivals mit einer eigenen Ausrichtung so schlecht laufen, während vielen standard Rock/Misch-Festivalklonen, die man teilweise vom Line Up nichtmal unterscheiden kann, die Tickets aus den Händen gerissen werden. Deswegen finde ich es auch grad ganz gut, wie es mit Rock im Pott & Rock'N'Heim steht.


    Alles Wichtige damit gesagt Sascha!

    Um einen speziellen Punkt nochmal einzugehen: Ja bis vor ein paar Jahren war dieses Festival eher als regionaler Jugendtreff zu bezeichnen. 2010 haben wir unsere Tickets noch für irgendwas zwischen 30 und 40 Euro gekauft. Ist dann schon ganz schön heftig wenn so ein Festival innerhalb von 3 Jahren 60 Euro teurer wird...
    Die alte Zielgruppe spricht das nicht mehr an, unsere ganze Truppe fährt wegen der überteuerten Preise auch nicht mehr hin und ganz ehrlich: Das Lineup rechtfertigt es auch in keinster Weise.


    LiamGallagher schrieb:
    Die Aktion mit dem Greenville ist doch eigentlich ganz okay, das Programm ist da ja viel besser.

    Ja klar, da freut sich der Ostfriese antürlich, wenn er ersatzweise nach Berlin fahren darf
    Der Ticketpreis muss selbstverständlich zurückgezahlt werden.

  • buether buether 24.07.2013 19:43 Uhr

    Rhapsode schrieb:

    LiamGallagher schrieb:
    Die Aktion mit dem Greenville ist doch eigentlich ganz okay, das Programm ist da ja viel besser.

    Ja klar, da freut sich der Ostfriese antürlich, wenn er ersatzweise nach Berlin fahren darf
    Der Ticketpreis muss selbstverständlich zurückgezahlt werden.


    Man kann die Tickets auch zurück geben. Die Omas Teich Webseite hat dazu auch ein Update in die Absage Erklärung reingeschrieben. Aber wenn man schon Sachen fürs Festival gekauft hat, Sachen gepackt hat und möglicherweise Urlaub genommen hat, dann ist es vielleicht gar nicht so verkehrt die paar Kilometer zu fahren und da nen ordentliches Festival (hoffentlich) zu erleben.

  • Teceo Teceo 24.07.2013 21:03 Uhr
    "Omas Teich"-Macher: Berliner Firma hat Finanzierung platzen lassen

    Ich bin mal gespannt, was Creative Talent und insbesondere Carlos Fleischmann dazu sagen werden.

  • Janine195 Janine195 25.07.2013 10:01 Uhr

    Tim Erdwiens Mal eine kleine Zusammenfassung der Dinge:
    2012 hat das Omas-Teich Festival 200.000€ Verlust gemacht. Omas-Teich war damit so gut wie gestorben.
    Zeitgleich gab es in Berlin das Greenville Festival vom Veranstalter Carlos Fleischmann. Auch hier wurden zu wenig Tickets verkauft und das Festival hat Verlust gemacht. Es wurde allerdings ein Pachtvertrag mit dem Gelände auf 10 Jahre abgeschlossen. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Greenville_Festival )

    Ende 2012 kam dann die Meldung, dass das Omas-Teich Festival durch einen Investor gerettet wurde (Quelle: http://www.oz-online.de/-news/artikel/105967/Omas-Teich-ist-gerettet ). Bei dem Investor handelt es sich um den bereits oben genannten Carlos Fleischmann.
    Er versprach, dass die Liquidität sichergestellt ist und für das 15-jährige Jubiäum die Taschen aufgemacht werden müssen. (Quelle: http://www.oz-online.de/-videos/player/7753/Omas-Teich-ist-gerettet )

    2013 läuft der Vorverkauf für das Greenville Festival wieder schleppend.
    Dass der Kartenverkauf für dieses Festival nicht läuft, zeigt zum Beispiel eine Aktion, bei der es die Tickets für das Greenville Festival quasi geschenkt gibt: http://www.eintrittskarten.de/greenville-music-festival
    Zudem können die ganzen Karteninhaber des OTF aufgenommen werden. Ein Festival, was gut läuft, könte sich so etwas nicht erlauben.
    Es wird also wieder ein Verlustgeschäft für den Veranstalter.

    Jetzt stellt sich die Frage, warum ein Investor in ein derart angeschlagenes Festival einsteigt wo die Aussicht auf Gewinn quasi nicht vorhanden war. Warum steigt dieser Investor gut eine Woche vor Beginn aus der Geschäftsführung des OTF aus und leistet die zugesicherten Zahlungen nicht mehr?

    Vielleicht wurde hier von Anfang an geplant, in das angeschlagene OTF zu investieren um das eigene Festival zu retten.
    Fakt ist, dass das Greenville Festival nun auf einen Schlag wohl mehr als 1000 neue zahlende Besucher auf das Festival bekommt und die Zahlen somit gleich viel besser aussehen.

    Lake Events wird nun wohl Insolvenz anmelden, was sie eigentlich schon letztes Jahr hätten tun müssen. Das ist für mich Insolvenzverschleppung.
    Schuld daran ist allerdings nicht das alte Omas-Teich Team, was Jahrelang super Arbeit geleistet hat, sondern der dubiose Investor.

    Aus diesem Grund werde ich das Greenville-Festival nicht besuchen. Ich hab für das OTF gezahlt und lass mich nun nicht als Retter für irgendein Festival in Berlin missbrauchen.


    Eine wirklich gute Zusammenfassung bei FB der tragischen Geschichte

  • LiamGallagher LiamGallagher 25.07.2013 10:29 Uhr
    Das erinnert mich an selige End-90'er Jahre als bei uns auf dem Land im BaWü sogenannte "Rocknächte" mit professionellen Coverbands der große Schrei waren. Jeder Sportverein hielt diese Veranstaltungen ab. Festzelte, Dreißigmeter-Bar, 1.200-2.500 Leute am Wochenende, 5-7 Mark Eintritt.

    Und die ganzen gutgläubigen Vereine wurden da von den "Agenten" der Bands dermaßen verarscht und abgezockt. An genau diesen Schlag von Veranstalter hab ich mich sofort erinnert gefühlt, als ich mir vor eineinhalb Jahren Fleischmann und sein Team näher angeschaut habe wegen dem Greenville. Abmachungen, Verträge gelten da nichts, wenn du abhängig von denen bist (also nicht die Bands, sondern der Verein, der Zelt, Bühne, Kühlwagen etc. aufgebaut hat bzw. der lokale Veranstalter Lake Events).

    Schön auch, wie der FB-Beitrag über mir vom Omas Teich Team auch geliked wurde. Nicht zu fassen, dass es sowas auch heute noch auf professioneller Basis zu geben scheint.

  • martinzinnecker martinzinnecker 25.07.2013 10:45 Uhr
    Da wird jetzt sicher viel geredet, wer ist schuld, warum hat man es nicht so wie früher gelassen usw.

    Man muss aber einfach sehen, dass der Markt gesättigt ist.

    Der August der neben Wacken den eher kleineren Festivals gehört hat steht jetzt auch im Fokus von MLK, das wird z.b. das Rocco neben anderen in Zukunft zu spüren bekommen.

    Es wird immer wieder Festivals geben die verschwinden, zuerst natürlich die die falsch wirtschaften.


  • Teceo Teceo 25.07.2013 10:56 Uhr
    Creative Talent war wohl nicht nur Investor, sondern wohl auch Gesellschafter. Und das mit einem Anteil von mehr als 50%. Carlos Fleischmann ist nicht nur Geschäftsführer von Creative Talent, sondern auch von der Lake Events GmbH und somit auch für das Omas Teich Festival verantwortlich.

    Das mit dem Greenville dieses Jahr kein Profit eingefahren wird, hat Fleischmann ja schon bestätigt,

    Es ist auch nicht so unwahrscheinlich, dass CT die ein oder andere Band "günstiger" bekommen hat, da man sie neben dem Greenville auch auf dem Omas Teich spielen sollten.

    Bis zum letzten Jahr wurde das Festival wohl von der Lake Events GbR veranstaltet. Und bei einer Solchen haften die Gesellschafter mit dem Privatvermögen. Eine Insolvenz ist da deutlich unlustiger, als bei einer GmbH.


    EDIT: War wohl schon länger die GmbH.

  • mehlsack mehlsack 25.07.2013 12:36 Uhr
    Nichts neues, aber: Auch mal interessant zu lesen.

  • FBG FBG 25.07.2013 14:01 Uhr SUPPORTER

    mehlsack schrieb:
    Nichts neues, aber: Auch mal interessant zu lesen.



  • toms87 toms87 25.07.2013 16:20 Uhr

    mehlsack schrieb:
    Nichts neues, aber: Auch mal interessant zu lesen.


    klasse Artikel!


  • Tuete Tuete 25.07.2013 19:32 Uhr
    Haha... natürlich die Leute am werkeln die schon Muse auf der Loreley verkackt haben...

  • dinkidoo dinkidoo 26.07.2013 07:04 Uhr
    mal offtopic:

    was war da mit muse und loreley? Ich hab das nicht mitbekommen, lese aber überall irgendwelche anspielungen

  • FBG FBG 26.07.2013 07:06 Uhr SUPPORTER
    Siehe Muse-thread ...

  • ShuyiN ShuyiN 26.07.2013 13:47 Uhr
    Es wurden nur 4500 Karten im VVK verkauft (Quelle: OZ)

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