Southside Festival 2022

Festival Forum: Diskussion zu Southside Festival 2022 (u.a. mit Kings Of Leon, Seeed, The Killers)

eröffnet von ralf321 am 06.12.2021 17:47 Uhr
77 Kommentare - zuletzt von ralf321

concertfreakLuddddimattkruralf321MezmerizeVolBRS3
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77 Kommentare
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umiker
16.06.2022 09:21


Baltimore schrieb:


umiker schrieb:
"Das Campen ist nur mit dem Southside Festivalpass möglich."

Wenn man nur einen Tageseintritt hat, darf man dann nicht auch eine Nacht zelten? Wie genau wird das kontrolliert?

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Beim Hurricane kommst du mit nem Tagesbändchen nicht auf den Campingplatz. Denke das wird beim Southside ähnlich gehandhabt.

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Und wo soll man denn in der Pampa übernachten?

moai
16.06.2022 09:47

Als ich mal einen Tag beim Southside war, ging ich auf den ersten Zug. Ging recht Gut und es gab auch viele andere die dann am Bahnhof warteten

gregor1
16.06.2022 10:19·  Bearbeitet


umiker schrieb:
"Das Campen ist nur mit dem Southside Festivalpass möglich."

Wenn man nur einen Tageseintritt hat, darf man dann nicht auch eine Nacht zelten? Wie genau wird das kontrolliert?

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Dafür müsste man ja extra Campingplätze für Tagesgäste einrichten, ist wahrscheinlich zu aufwendig und ist wahrscheinlich auch ne Kapazitätsfrage. Gäbe sicher auch genug Leute die dann einfach mehrere Nächte bleiben würden wenn alle auf den Campingplatz könnten.

sisanger
sisanger
16.06.2022 16:20


umiker schrieb:
"Das Campen ist nur mit dem Southside Festivalpass möglich."

Wenn man nur einen Tageseintritt hat, darf man dann nicht auch eine Nacht zelten? Wie genau wird das kontrolliert?

Zitat anzeigen


Um aufs Infield zu kommen muss man eh über den Campingplatz.
Einzige Frage ist halt, ob die Secus drauf achten, dass alle mit Campingequipment auch tatsächlich Weekend-Tickets haben. Kommt wahrscheinlich auf den Ordner an. Sonst vielleicht jemand mit Weekend-Ticket fragen, ob die das kurz durch die Kontrolle bringen Smiley

ralf321
ralf321
16.06.2022 18:12

Gabs da nicht einen extra Eingang Nähe der Tagesparkplätze am Eingang ost für die Tagesgäste.
Zelten ist glaube schwer höchsten du baust es auf dem Parkplatz auf (ob das noch Geduld wird weis ich nicht ) oder pennst im Auto.

gregor1
16.06.2022 19:28·  Bearbeitet


zell schrieb:
Hat es überhaupt tagestickets für dieses Jahr gegeben?

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Ja, Fr+So gibt es auch noch welche zu kaufen, Sa scheint ausverkauft zu sein.

umiker
17.06.2022 09:13

Gibt es denn da vom Festival auch Taxis nach Tuttlingen? Feudal wie das ganze schon wird, fahren zwischen 20:00 und Mitternacht keine Shuttlebusse vom Festival zurück. Man macht es einem echt nicht leicht...

Aber hauptsache grün campen und so, dass man fast zur Autoanreise genötigt wird, ist wieder nicht zu Ende gedacht...

Furby104
18.06.2022 16:06

Ich war selbst noch nie dort, allerdings klingt es bei Facebook momentan katastrophal.
Kaum Wasserstellen die , wc‘s die Überlaufen ohne Ende.
Kein Platz mehr zum Zelten…

Jemand da?

gregor1
18.06.2022 16:19


Furby104 schrieb:
Ich war selbst noch nie dort, allerdings klingt es bei Facebook momentan katastrophal.
Kaum Wasserstellen die , wc‘s die Überlaufen ohne Ende.
Kein Platz mehr zum Zelten…

Jemand da?

Zitat anzeigen


Aber Wasserpreis auf 1 Euro senken find ich fair, hab ich noch nie auf einem Festival erlebt das was günstiger wurde.

kato91
18.06.2022 16:52


Furby104 schrieb:
Ich war selbst noch nie dort, allerdings klingt es bei Facebook momentan katastrophal.
Kaum Wasserstellen die , wc‘s die Überlaufen ohne Ende.
Kein Platz mehr zum Zelten…

Jemand da?

Zitat anzeigen


Eine Freundin hat am Donnerstag von Einlassstop berichtet. Haben wohl auch ewig einen Platz fürs Zelt gesucht.

umiker
19.06.2022 01:56·  Bearbeitet

Update: Ich habe in Tuttlingen selber auf einem Gratis-Campingplatz der Stadt übernachtet. War chic und nur 10min zu Fuss vom Bahnhof/Shuttle ans Festival entfernt.

Nun ja, ich war spontan dort und hatte anfangs Woche ja ein anderes Programm für Freitag. Dementsprechend tief waren die Erwartungen.

Top 3:
+ Stimmung/Sound generell bei den Konzerten
+ Rise Against mit Dancing For Rain (der fehlte am Greenfield!)
+ Gratis-Wasser: Zwischen den zwei grossen Bühnen gab es eine grosse Toilet-Area mit rund 20 Lavabos. Vielleicht musste man mal 4-5min anstehen, aber das war jetzt gut zugänglich und sorgte für gute Hydrierung/Abkühlung.

Flop 3:
- Beschilderung: Ich wurde so halb durch den Backstagebereich geschickt vom Ordner, um am direktesten zu den Shuttles zu kommen. Ich hoffe, das war eine Ausnahme. Aiaiai!
Angeschrieben war am Festival kaum was, man musste sich oft wie auf Schatzsuche via Geländeplan im App navigieren.
- Becherpfand: Das gleiche habe ich hier vom Ring gelesen. Becher A kann man nicht einlösen bei Stand B. Für Laien sind es einfach Pfandbecher auf dem Gelände am gleichen Festival. Selten idiotisch?
- Nicht bei mir, sondern vom Kollegen: Wenn man schon gutes Money on top zahlt für VIP, soll man auch das richtige Bändchen erhalten, damit man vom VIP-Camping direkt ins Festivalgelände kommt. Gut, Fehler passieren. Aber dass man dann selber als "Kunde" noch 20min durchs ganze Gelände laufen muss um das richtige zu holen, ist schon mies. Die vom Infostand konnten nicht weiterhelfen, auch keine Stellen sonst in der Nähe. Gute Werbung sieht anders aus.

Generell hatte das Festival immer etwa so gewirkt, als wäre es eine der ersten drei Ausgaben ever. War das vor Corona auch so? Alle Fehler kann man nicht damit begründen...

Ddraig
19.06.2022 10:55

Ich glaub ne Menge Ordner sind/waren ziemlich verpeilt, da von 10 meiner Einschätzung nach 9 noch nie Ordner bei nem Festival waren.
Aber Fr. Abend und dann Samstag hat sichs eingespielt.
Mit dem Pfand hab ich nicht mitbekommen- hab meine Becher immer und überall abgeben können.

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blubb0r
19.06.2022 11:33

Liest sich so, als wären alle Leute mit Festival Sachverstand zum Tempelhof abgewandert Smiley

kato91
19.06.2022 11:41


blubb0r schrieb:
Liest sich so, als wären alle Leute mit Festival Sachverstand zum Tempelhof abgewandert Smiley

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Ist wohl echt so Smiley

Die Gerüchteküche munkelt fürs hurricane, dass wohl zu viele Tickets verkauft wurden. Da habe man sich mit den Leuten, die die Karten für 2020 behalten haben, und den konventionellen Verkäufen für dieses Jahr verkalkuliert. Würde die Lage im Süden erklären. Mir kommt's jetzt nicht signifikant voller beim Hurricane vor

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Luddddi
Luddddi
20.06.2022 18:14Supporter

Ich bin wieder da und hole mal weit aus:

Anreise: Katastrophal. Das Southside ist ja sowieso ein Spezialfall, da man zwar aus mehreren Richtungen kommen kann, aber am Ende dann doch alles über eine Straße läuft. Daher ist viel Stau vor der Einfahrt auf den Parkplatz schon einkalkuliert. Weniger einkalkuliert ist, dass die Beschilderung für das Grüner Wohnen nicht vorhanden war. An einem Kreisel war die Ausfahrt von der Polizei gesperrt, die wir hätten nehmen müssen. Stattdessen sind wir der einzig vorhandenen Beschilderung Richtung "Southside Festival" allgemein gefolgt, wo wir dann nach 1h im Stau vor dem Parkplatz vom Ordner wieder zurück geschickt wurden. Zurück am Kreisel haben wir herausgefunden, dass man nur der Polizei sagen muss, dass man zum GW möchte, dann lassen sie einen auch durch. Spitze, aber woher soll man das wissen?
Danach standen wir nochmal für ca. 2km anderthalb Stunden durch Neuhausen. Beim Parkplatz hatten wir Glück und wurden einem Platz sehr nahe der Bändchenausgabe und des Eingangs zugewiesen. Die Ausgabe lief top und schnell ab, trotz längerer Schlange vor dem Zelt.

Beim Grüner Wohnen selbst waren wir dann erstmal etwas perplex, wie voll es schon war. Wir müssten gegen 13 Uhr geparkt haben und auf den Wiesenflächen war schon nichts größeres mehr frei und auf den Stoppelacker wollten wir nicht unbedingt Smiley . Nach langem Suchen haben wir dann eine ausreichend große Fläche für 12 Personen am anderen Ende des Platzes gefunden, quasi direkt neben dem zweiten Eingang (hätten wir nur mal dort geparkt Smiley ). Wir waren uns allerdings echt unsicher, ob wir keine Rettungswege zubauen, da keine Linien eingezeichnet waren (wie sonst überall). Haben deshalb einen Ordner gefragt, der die Einlasskontrolle gemacht hat: "Keine Ahnung, ich habe da keine Entscheidungshoheit." Ehrliche Aussage, aber auch ein bisschen blöd, dass er das nicht weiß und auch niemanden nennen konnte, der es wissen könnte.
Wir sind dann geblieben und im Nachhinein war unsere Sorge unnötig, da wir letztendlich dann nur in zweiter Reihe gezeltet haben, was den Rettungsweg noch enger gemacht hat - aber immerhin so, dass ein Krankenwagen noch durchkommen würde.

Abends kamen dann die ersten Gerüchte hoch, dass es wohl überfüllt sei und diesen Eindruck kann ich nur bestätigen. Es wurde wirklich in jede erdenkliche Lücke noch ein Zelt gequetscht, sodass es mit dem entspannten Grüner Wohnen der letzten Ausgaben ziemlich wenig zu tun hatte und trotzdem gab es unfassbar viele Leute, die keinen Platz mehr bekommen haben. Auf den neu erschlossenen(!) Flächen (nichtmal Ersatzflächen parat gehabt) waren wirklich nochmal sehr viele Leute und da kann mir keiner erzählen, dass es hauptsächlich an zu "opulent aufgebauten Camps" liegt. Fand ich fast schon ein bisschen frech, dass sie das in das Update geschrieben haben.

Sani- und Wassersituation: Erstmal das Positive: Sowohl die Dixis (!) als auch die wassergespülten Toiletten waren beim Grüner Wohnen eigentlich immer richtig sauber und wurden sehr regelmäßig geleert und gereinigt. Smiley Dixis gab es meiner Meinung nach auch genug. Die Duschen waren bis auf eine Ausnahme Samstagnacht eigentlich immer warm (sogar fast schon zu heiß) und abgesehen von 3 Stunden am Vormittag und direkt nach den Bands immer mit hinnehmbaren Wartezeiten verbunden. Einzelkabinen schön und gut, aber hier habe ich das Gefühl, dass es mit Gruppenduschen schneller ging. Vielleicht lässt sich da ja eine Kombilösung für die Zukunft finden?
Das große Aber: Wenn es für die Hälfte des Grüner Wohnens + das komplette GW-Caravancamping nur 12 wassergespülte Toiletten gibt, wovon zeitweise nur 4 noch in Betrieb waren, ist das einfach viel zu wenig. Zumal ich irgendwie glaube, dass die ursprünglich nur für das Caravancamping gedacht waren und die Zaunöffnung mehr oder weniger auf Besucher:inneninitiative passiert ist Smiley Das weiß ich aber nicht genau, sondern das war nur unsere Vermutung. So oder so: auch 12 Toiletten wären zu wenig gewesen und da hilft es auch nichts, dass wir mit 10 Minuten mehr Fußweg eine größere Sani-Station erreichen konnten, wo es zwar mehr Toiletten gab, aber auch dort ständig überfüllt war.
Die Wassersituation auf dem Campingplatz war nicht optimal, aber okay. Grade bei der kleineren Sanistation hätte ich mir auch ein Becken mit hohen Wasserhähnen gewünscht, sodass man mit den Kanistern gut drunter kommt. Allgemein wären 2-3 zusätzliche Wasserstationen verteilt auf dem Platz eine lohnende Investition, die man mit ein paar Metern Schlauch auch logistisch ohne Probleme stemmen könnte, da das Wasser sowieso ganz woanders herkam als die Standorte der Sani-Anlagen. Aber naja.
Auf dem Konzertgelände empfand ich die Wassersituation grade am ersten Tag als etwas kritischer. Da waren nicht nur zu Stoßzeiten teils lange Schlangen. Gut, dass man da nachgebessert hat. Auch gut, dass man das Tetrapakwasser günstiger gemacht hat. Weniger gut, dass es scheinbar egal war, dass Schläuche Löcher hatten und somit nicht nur einige Wasserhähne unzugänglich gemacht, sondern vermutlich auch hunderte Liter Wasser verballert wurden.

Bands: Obwohl wir aufgrund der Hitze einige Bands sausen gelassen haben, bin ich auf über 25 Bands (viele davon natürlich nur teilweise) gekommen. Ich betone es immer wieder, aber die kurzen Wege zwischen den Bühnen ermöglichen das "mal Reinschauen" wie bei kaum einem anderen Festival. Die Auftritte fand ich auch fast alle richtig gut und wie bei RaR hatte ich auch hier das Gefühl, dass die Bands selbst richtig Bock hatten, endlich wieder live zu spielen. Wenn ich einige Highlights nennen müsste: Blond (unfassbar viel Spaß im heißen, feuchten Zelt gehabt. Hätte gerne noch 20 Minuten länger dauern müssen), Von Wegen Lisbeth (und schwups, da waren sie Co-Head bei einem der größten Festivals in DE. Einfach nur Wahnsinn! Super Setlist, super Stimmung, sowieso die sympathischste Band überhaupt und der Stromausfall Smiley wundervoll!), LP (kannte vorher nur einen Song und wurde eiskalt erwischt. Toller Auftritt!) und die Killers (Hätte mir noch einige Songs aus den beiden Lockdown-Alben gewünscht, aber verstehe auch, dass die nicht ganz in das Konzept gepasst haben. Grade bei nur 75 Minuten).

Sonstiges:
- Security: Joa, ich glaube, das ist in diesem Jahr einfach speziell. Hatte das Gefühl, dass da viele das das erste Mal machen. Im Großen und Ganzen eigentlich nur freundliche, aber teilweise planlose Leute getroffen. Einlass- und Gepäckkontrollen ebenfalls sehr sehr unterschiedlich, aber da hatte ich nie das Gefühl, dass es nicht im Rahmen war.
- Preise: War die Reaktion auf Rock am Ring, dass man die Softdrinks für 50ct weniger verkauft hat? Smiley Handbrot hat von RaR (6,50) innerhalb von zwei Wochen auf 7,- Euro aufgeschlagen. Inflation lässt grüßen. Smiley 5 Euro mehr für T-Shirts anstatt zu 10 im Vergleich zu RaR dann fast schon ein richtiges Schnäppchen!

Insgesamt war es trotz der Hitze (seit RaR 2014 kein so heißes Festival mehr gehabt, aber ich will gar nicht meckern. Besser als vier Tage Dauerregen) ein wirklich schönes Festival, was vor allem an unserer tollen Truppe und den wirklich motivierten Auftritten der Bands gelegen hat. Bei einigen Orgadingen muss sich wirklich ganz dringend was ändern, aber am Ende überwiegt doch ganz viel Positives. War eines meiner schönsten Festivals! Smiley

Icon1Luddddi gefällt das
VolBRS3
VolBRS3
21.06.2022 09:46

Ich versuche auch mal das Wochenende zusammenzufassen:

Vorab, wir waren mit einer großen Gruppe (65 Personen) auf Camping 7 (mit der pinken Schaukel..)
Die Anreise war bei uns top, sind gegen 7 Uhr vor Ort gewesen, haben sehr nahe an der Bändchenausgabe auf dem P1 geparkt und uns dann angestellt.

Die Bändchenausgabe hat dann so gegen 10 Uhr geöffnet, dann ging es relativ schnell durchs Zelt und über die Straße nach oben zur Gepäckkontrolle. Dort dann nochmal ~30 min warten und los, man hat sich also grob an die Ansage von 11 Uhr Öffnung gehalten.
Platz haben wir als eine der ersten Gruppen auf dem Gelände ausreichend bekommen und sind nachdem alle da waren zusammen gerutscht und konnten noch 2-3 kleineren Grüppchen Platz geben.

Toilettensituation fand ich als Mann jetzt nicht so tragisch, da es am Sani-Camp eine Piss-Rinne gab. Für die Frauen war es aber deutlich zu wenig, da stand man deutlich zu lange. Allgemein hatte ich den Eindruck, dass die Toiletten (mehr und sauberer) und Duschen (mehr) bei RAR Rock n Roll Camping dieses Jahr deutlich besser waren.

Gelände wie gewohnt gut aufgebaut, man konnte selbst abends gut die Bühnen wechseln. Ein bisschen größerer Abstand von red/blue/green oder Anpassungen am Sound der Bluestage wären aber angebracht, man hat leider öfter den Sound der Blue an einer der beiden anderen Bühnen gehört (zum Beispiel KIZ bei Von Wegen Lisbeth).

Größtes Manko meiner Meinung nach war die Wasserversorgung. Die Schlangen am Sani-Camp bei Camping 7 waren durchgehend zu lange und auch auf dem Gelände gab es gefühlt die letzten Jahre mehr Wasserstellen.

Kann mich am Ende aber definitiv dem Fazit von Luddddi anschließen, vor allem dank unserer Gruppe und den Bands ein klasse Wochenende. In 2h werden dann Tickets für nächstes Jahr gekauft Smiley

GuitarPunk94
GuitarPunk94
21.06.2022 12:59

preisstufe 1 mit 199€ nach nicht mal einer stunde schon weg, kostet jetzt also schon direkt 219€ in der preisstufe 2 .. heftig

mattkru
mattkru
21.06.2022 13:08


GuitarPunk94 schrieb:
preisstufe 1 mit 199€ nach nicht mal einer stunde schon weg, kostet jetzt also schon direkt 219€ in der preisstufe 2 .. heftig

Zitat anzeigen


Erwarten die Leute eine Goldkatze im Sack?

MattHerandez
22.06.2022 20:10


Luddddi schrieb:
Ich bin wieder da und hole mal weit aus:

Anreise: Katastrophal. Das Southside ist ja sowieso ein Spezialfall, da man zwar aus mehreren Richtungen kommen kann, aber am Ende dann doch alles über eine Straße läuft. Daher ist viel Stau vor der Einfahrt auf den Parkplatz schon einkalkuliert. Weniger einkalkuliert ist, dass die Beschilderung für das Grüner Wohnen nicht vorhanden war. An einem Kreisel war die Ausfahrt von der Polizei gesperrt, die wir hätten nehmen müssen. Stattdessen sind wir der einzig vorhandenen Beschilderung Richtung "Southside Festival" allgemein gefolgt, wo wir dann nach 1h im Stau vor dem Parkplatz vom Ordner wieder zurück geschickt wurden. Zurück am Kreisel haben wir herausgefunden, dass man nur der Polizei sagen muss, dass man zum GW möchte, dann lassen sie einen auch durch. Spitze, aber woher soll man das wissen?
Danach standen wir nochmal für ca. 2km anderthalb Stunden durch Neuhausen. Beim Parkplatz hatten wir Glück und wurden einem Platz sehr nahe der Bändchenausgabe und des Eingangs zugewiesen. Die Ausgabe lief top und schnell ab, trotz längerer Schlange vor dem Zelt.

Beim Grüner Wohnen selbst waren wir dann erstmal etwas perplex, wie voll es schon war. Wir müssten gegen 13 Uhr geparkt haben und auf den Wiesenflächen war schon nichts größeres mehr frei und auf den Stoppelacker wollten wir nicht unbedingt Smiley . Nach langem Suchen haben wir dann eine ausreichend große Fläche für 12 Personen am anderen Ende des Platzes gefunden, quasi direkt neben dem zweiten Eingang (hätten wir nur mal dort geparkt Smiley ). Wir waren uns allerdings echt unsicher, ob wir keine Rettungswege zubauen, da keine Linien eingezeichnet waren (wie sonst überall). Haben deshalb einen Ordner gefragt, der die Einlasskontrolle gemacht hat: "Keine Ahnung, ich habe da keine Entscheidungshoheit." Ehrliche Aussage, aber auch ein bisschen blöd, dass er das nicht weiß und auch niemanden nennen konnte, der es wissen könnte.
Wir sind dann geblieben und im Nachhinein war unsere Sorge unnötig, da wir letztendlich dann nur in zweiter Reihe gezeltet haben, was den Rettungsweg noch enger gemacht hat - aber immerhin so, dass ein Krankenwagen noch durchkommen würde.

Abends kamen dann die ersten Gerüchte hoch, dass es wohl überfüllt sei und diesen Eindruck kann ich nur bestätigen. Es wurde wirklich in jede erdenkliche Lücke noch ein Zelt gequetscht, sodass es mit dem entspannten Grüner Wohnen der letzten Ausgaben ziemlich wenig zu tun hatte und trotzdem gab es unfassbar viele Leute, die keinen Platz mehr bekommen haben. Auf den neu erschlossenen(!) Flächen (nichtmal Ersatzflächen parat gehabt) waren wirklich nochmal sehr viele Leute und da kann mir keiner erzählen, dass es hauptsächlich an zu "opulent aufgebauten Camps" liegt. Fand ich fast schon ein bisschen frech, dass sie das in das Update geschrieben haben.

Sani- und Wassersituation: Erstmal das Positive: Sowohl die Dixis (!) als auch die wassergespülten Toiletten waren beim Grüner Wohnen eigentlich immer richtig sauber und wurden sehr regelmäßig geleert und gereinigt. Smiley Dixis gab es meiner Meinung nach auch genug. Die Duschen waren bis auf eine Ausnahme Samstagnacht eigentlich immer warm (sogar fast schon zu heiß) und abgesehen von 3 Stunden am Vormittag und direkt nach den Bands immer mit hinnehmbaren Wartezeiten verbunden. Einzelkabinen schön und gut, aber hier habe ich das Gefühl, dass es mit Gruppenduschen schneller ging. Vielleicht lässt sich da ja eine Kombilösung für die Zukunft finden?
Das große Aber: Wenn es für die Hälfte des Grüner Wohnens + das komplette GW-Caravancamping nur 12 wassergespülte Toiletten gibt, wovon zeitweise nur 4 noch in Betrieb waren, ist das einfach viel zu wenig. Zumal ich irgendwie glaube, dass die ursprünglich nur für das Caravancamping gedacht waren und die Zaunöffnung mehr oder weniger auf Besucher:inneninitiative passiert ist Smiley Das weiß ich aber nicht genau, sondern das war nur unsere Vermutung. So oder so: auch 12 Toiletten wären zu wenig gewesen und da hilft es auch nichts, dass wir mit 10 Minuten mehr Fußweg eine größere Sani-Station erreichen konnten, wo es zwar mehr Toiletten gab, aber auch dort ständig überfüllt war.
Die Wassersituation auf dem Campingplatz war nicht optimal, aber okay. Grade bei der kleineren Sanistation hätte ich mir auch ein Becken mit hohen Wasserhähnen gewünscht, sodass man mit den Kanistern gut drunter kommt. Allgemein wären 2-3 zusätzliche Wasserstationen verteilt auf dem Platz eine lohnende Investition, die man mit ein paar Metern Schlauch auch logistisch ohne Probleme stemmen könnte, da das Wasser sowieso ganz woanders herkam als die Standorte der Sani-Anlagen. Aber naja.
Auf dem Konzertgelände empfand ich die Wassersituation grade am ersten Tag als etwas kritischer. Da waren nicht nur zu Stoßzeiten teils lange Schlangen. Gut, dass man da nachgebessert hat. Auch gut, dass man das Tetrapakwasser günstiger gemacht hat. Weniger gut, dass es scheinbar egal war, dass Schläuche Löcher hatten und somit nicht nur einige Wasserhähne unzugänglich gemacht, sondern vermutlich auch hunderte Liter Wasser verballert wurden.

Bands: Obwohl wir aufgrund der Hitze einige Bands sausen gelassen haben, bin ich auf über 25 Bands (viele davon natürlich nur teilweise) gekommen. Ich betone es immer wieder, aber die kurzen Wege zwischen den Bühnen ermöglichen das "mal Reinschauen" wie bei kaum einem anderen Festival. Die Auftritte fand ich auch fast alle richtig gut und wie bei RaR hatte ich auch hier das Gefühl, dass die Bands selbst richtig Bock hatten, endlich wieder live zu spielen. Wenn ich einige Highlights nennen müsste: Blond (unfassbar viel Spaß im heißen, feuchten Zelt gehabt. Hätte gerne noch 20 Minuten länger dauern müssen), Von Wegen Lisbeth (und schwups, da waren sie Co-Head bei einem der größten Festivals in DE. Einfach nur Wahnsinn! Super Setlist, super Stimmung, sowieso die sympathischste Band überhaupt und der Stromausfall Smiley wundervoll!), LP (kannte vorher nur einen Song und wurde eiskalt erwischt. Toller Auftritt!) und die Killers (Hätte mir noch einige Songs aus den beiden Lockdown-Alben gewünscht, aber verstehe auch, dass die nicht ganz in das Konzept gepasst haben. Grade bei nur 75 Minuten).

Sonstiges:
- Security: Joa, ich glaube, das ist in diesem Jahr einfach speziell. Hatte das Gefühl, dass da viele das das erste Mal machen. Im Großen und Ganzen eigentlich nur freundliche, aber teilweise planlose Leute getroffen. Einlass- und Gepäckkontrollen ebenfalls sehr sehr unterschiedlich, aber da hatte ich nie das Gefühl, dass es nicht im Rahmen war.
- Preise: War die Reaktion auf Rock am Ring, dass man die Softdrinks für 50ct weniger verkauft hat? Smiley Handbrot hat von RaR (6,50) innerhalb von zwei Wochen auf 7,- Euro aufgeschlagen. Inflation lässt grüßen. Smiley 5 Euro mehr für T-Shirts anstatt zu 10 im Vergleich zu RaR dann fast schon ein richtiges Schnäppchen!

Insgesamt war es trotz der Hitze (seit RaR 2014 kein so heißes Festival mehr gehabt, aber ich will gar nicht meckern. Besser als vier Tage Dauerregen) ein wirklich schönes Festival, was vor allem an unserer tollen Truppe und den wirklich motivierten Auftritten der Bands gelegen hat. Bei einigen Orgadingen muss sich wirklich ganz dringend was ändern, aber am Ende überwiegt doch ganz viel Positives. War eines meiner schönsten Festivals! Smiley

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Also zur Toilettensituation und den Wegen kann ich folgendes beitragen:
Wir hatten uns im Vorfeld vorgenommen am Acker platzieren, dann wären wir sehr nah an den Toiletten gewesen, Wie wir allerdings den Boden gesehen haben, sind wir recht nah auf die Wiese daneben, die auch sehr schnell voll war.
Der Durchgang zwischen Grüner Wohnen und Caravan war genau in der Mitte des Ackers, die Toiletten und Duschen waren laut Ordner aber von Anfang an auch für normale Camper gedacht. Den Eingang dann aber um ca. 100 m von der Anlage zu versetzen, sodass man ein Umweg von 200 m zur Toilette/Dusche gehen musste, fanden wir nicht akzeptabel. Wir haben dann Donnerstag Nacht selbst Hand angelegt und am nächsten Tag war ein neuer Eingang direkt neben den Duschen erschaffen, der so vernünftig aussah, dass es wohl kein Ordner hinterfragt hat...

Ansonsten gebe ich dir Recht, alle Anlagen waren gut sauber, es gab genug Dixis, von den wasserführenden Toiletten waren leider zu wenige da, da hat man auch nicht aus 2019 gelernt (damals gab es schon Monsterschlangen). Duschen waren immer heiß und beim Trinkwasser wünsche ich mir einfach die LKW-Ableger zurück, wo auch richtig gezapft werden kann...

Ansonsten hab ich auch kaum was zu beklagen gehabt außer die teueren Preise und das heiße Wetter Smiley

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Luddddi
Luddddi
22.06.2022 20:15Supporter


MattHerandez schrieb:


Luddddi schrieb:
Ich bin wieder da und hole mal weit aus:

Anreise: Katastrophal. Das Southside ist ja sowieso ein Spezialfall, da man zwar aus mehreren Richtungen kommen kann, aber am Ende dann doch alles über eine Straße läuft. Daher ist viel Stau vor der Einfahrt auf den Parkplatz schon einkalkuliert. Weniger einkalkuliert ist, dass die Beschilderung für das Grüner Wohnen nicht vorhanden war. An einem Kreisel war die Ausfahrt von der Polizei gesperrt, die wir hätten nehmen müssen. Stattdessen sind wir der einzig vorhandenen Beschilderung Richtung "Southside Festival" allgemein gefolgt, wo wir dann nach 1h im Stau vor dem Parkplatz vom Ordner wieder zurück geschickt wurden. Zurück am Kreisel haben wir herausgefunden, dass man nur der Polizei sagen muss, dass man zum GW möchte, dann lassen sie einen auch durch. Spitze, aber woher soll man das wissen?
Danach standen wir nochmal für ca. 2km anderthalb Stunden durch Neuhausen. Beim Parkplatz hatten wir Glück und wurden einem Platz sehr nahe der Bändchenausgabe und des Eingangs zugewiesen. Die Ausgabe lief top und schnell ab, trotz längerer Schlange vor dem Zelt.

Beim Grüner Wohnen selbst waren wir dann erstmal etwas perplex, wie voll es schon war. Wir müssten gegen 13 Uhr geparkt haben und auf den Wiesenflächen war schon nichts größeres mehr frei und auf den Stoppelacker wollten wir nicht unbedingt Smiley . Nach langem Suchen haben wir dann eine ausreichend große Fläche für 12 Personen am anderen Ende des Platzes gefunden, quasi direkt neben dem zweiten Eingang (hätten wir nur mal dort geparkt Smiley ). Wir waren uns allerdings echt unsicher, ob wir keine Rettungswege zubauen, da keine Linien eingezeichnet waren (wie sonst überall). Haben deshalb einen Ordner gefragt, der die Einlasskontrolle gemacht hat: "Keine Ahnung, ich habe da keine Entscheidungshoheit." Ehrliche Aussage, aber auch ein bisschen blöd, dass er das nicht weiß und auch niemanden nennen konnte, der es wissen könnte.
Wir sind dann geblieben und im Nachhinein war unsere Sorge unnötig, da wir letztendlich dann nur in zweiter Reihe gezeltet haben, was den Rettungsweg noch enger gemacht hat - aber immerhin so, dass ein Krankenwagen noch durchkommen würde.

Abends kamen dann die ersten Gerüchte hoch, dass es wohl überfüllt sei und diesen Eindruck kann ich nur bestätigen. Es wurde wirklich in jede erdenkliche Lücke noch ein Zelt gequetscht, sodass es mit dem entspannten Grüner Wohnen der letzten Ausgaben ziemlich wenig zu tun hatte und trotzdem gab es unfassbar viele Leute, die keinen Platz mehr bekommen haben. Auf den neu erschlossenen(!) Flächen (nichtmal Ersatzflächen parat gehabt) waren wirklich nochmal sehr viele Leute und da kann mir keiner erzählen, dass es hauptsächlich an zu "opulent aufgebauten Camps" liegt. Fand ich fast schon ein bisschen frech, dass sie das in das Update geschrieben haben.

Sani- und Wassersituation: Erstmal das Positive: Sowohl die Dixis (!) als auch die wassergespülten Toiletten waren beim Grüner Wohnen eigentlich immer richtig sauber und wurden sehr regelmäßig geleert und gereinigt. Smiley Dixis gab es meiner Meinung nach auch genug. Die Duschen waren bis auf eine Ausnahme Samstagnacht eigentlich immer warm (sogar fast schon zu heiß) und abgesehen von 3 Stunden am Vormittag und direkt nach den Bands immer mit hinnehmbaren Wartezeiten verbunden. Einzelkabinen schön und gut, aber hier habe ich das Gefühl, dass es mit Gruppenduschen schneller ging. Vielleicht lässt sich da ja eine Kombilösung für die Zukunft finden?
Das große Aber: Wenn es für die Hälfte des Grüner Wohnens + das komplette GW-Caravancamping nur 12 wassergespülte Toiletten gibt, wovon zeitweise nur 4 noch in Betrieb waren, ist das einfach viel zu wenig. Zumal ich irgendwie glaube, dass die ursprünglich nur für das Caravancamping gedacht waren und die Zaunöffnung mehr oder weniger auf Besucher:inneninitiative passiert ist Smiley Das weiß ich aber nicht genau, sondern das war nur unsere Vermutung. So oder so: auch 12 Toiletten wären zu wenig gewesen und da hilft es auch nichts, dass wir mit 10 Minuten mehr Fußweg eine größere Sani-Station erreichen konnten, wo es zwar mehr Toiletten gab, aber auch dort ständig überfüllt war.
Die Wassersituation auf dem Campingplatz war nicht optimal, aber okay. Grade bei der kleineren Sanistation hätte ich mir auch ein Becken mit hohen Wasserhähnen gewünscht, sodass man mit den Kanistern gut drunter kommt. Allgemein wären 2-3 zusätzliche Wasserstationen verteilt auf dem Platz eine lohnende Investition, die man mit ein paar Metern Schlauch auch logistisch ohne Probleme stemmen könnte, da das Wasser sowieso ganz woanders herkam als die Standorte der Sani-Anlagen. Aber naja.
Auf dem Konzertgelände empfand ich die Wassersituation grade am ersten Tag als etwas kritischer. Da waren nicht nur zu Stoßzeiten teils lange Schlangen. Gut, dass man da nachgebessert hat. Auch gut, dass man das Tetrapakwasser günstiger gemacht hat. Weniger gut, dass es scheinbar egal war, dass Schläuche Löcher hatten und somit nicht nur einige Wasserhähne unzugänglich gemacht, sondern vermutlich auch hunderte Liter Wasser verballert wurden.

Bands: Obwohl wir aufgrund der Hitze einige Bands sausen gelassen haben, bin ich auf über 25 Bands (viele davon natürlich nur teilweise) gekommen. Ich betone es immer wieder, aber die kurzen Wege zwischen den Bühnen ermöglichen das "mal Reinschauen" wie bei kaum einem anderen Festival. Die Auftritte fand ich auch fast alle richtig gut und wie bei RaR hatte ich auch hier das Gefühl, dass die Bands selbst richtig Bock hatten, endlich wieder live zu spielen. Wenn ich einige Highlights nennen müsste: Blond (unfassbar viel Spaß im heißen, feuchten Zelt gehabt. Hätte gerne noch 20 Minuten länger dauern müssen), Von Wegen Lisbeth (und schwups, da waren sie Co-Head bei einem der größten Festivals in DE. Einfach nur Wahnsinn! Super Setlist, super Stimmung, sowieso die sympathischste Band überhaupt und der Stromausfall Smiley wundervoll!), LP (kannte vorher nur einen Song und wurde eiskalt erwischt. Toller Auftritt!) und die Killers (Hätte mir noch einige Songs aus den beiden Lockdown-Alben gewünscht, aber verstehe auch, dass die nicht ganz in das Konzept gepasst haben. Grade bei nur 75 Minuten).

Sonstiges:
- Security: Joa, ich glaube, das ist in diesem Jahr einfach speziell. Hatte das Gefühl, dass da viele das das erste Mal machen. Im Großen und Ganzen eigentlich nur freundliche, aber teilweise planlose Leute getroffen. Einlass- und Gepäckkontrollen ebenfalls sehr sehr unterschiedlich, aber da hatte ich nie das Gefühl, dass es nicht im Rahmen war.
- Preise: War die Reaktion auf Rock am Ring, dass man die Softdrinks für 50ct weniger verkauft hat? Smiley Handbrot hat von RaR (6,50) innerhalb von zwei Wochen auf 7,- Euro aufgeschlagen. Inflation lässt grüßen. Smiley 5 Euro mehr für T-Shirts anstatt zu 10 im Vergleich zu RaR dann fast schon ein richtiges Schnäppchen!

Insgesamt war es trotz der Hitze (seit RaR 2014 kein so heißes Festival mehr gehabt, aber ich will gar nicht meckern. Besser als vier Tage Dauerregen) ein wirklich schönes Festival, was vor allem an unserer tollen Truppe und den wirklich motivierten Auftritten der Bands gelegen hat. Bei einigen Orgadingen muss sich wirklich ganz dringend was ändern, aber am Ende überwiegt doch ganz viel Positives. War eines meiner schönsten Festivals! Smiley

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Also zur Toilettensituation und den Wegen kann ich folgendes beitragen:
Wir hatten uns im Vorfeld vorgenommen am Acker platzieren, dann wären wir sehr nah an den Toiletten gewesen, Wie wir allerdings den Boden gesehen haben, sind wir recht nah auf die Wiese daneben, die auch sehr schnell voll war.
Der Durchgang zwischen Grüner Wohnen und Caravan war genau in der Mitte des Ackers, die Toiletten und Duschen waren laut Ordner aber von Anfang an auch für normale Camper gedacht. Den Eingang dann aber um ca. 100 m von der Anlage zu versetzen, sodass man ein Umweg von 200 m zur Toilette/Dusche gehen musste, fanden wir nicht akzeptabel. Wir haben dann Donnerstag Nacht selbst Hand angelegt und am nächsten Tag war ein neuer Eingang direkt neben den Duschen erschaffen, der so vernünftig aussah, dass es wohl kein Ordner hinterfragt hat...

Ansonsten gebe ich dir Recht, alle Anlagen waren gut sauber, es gab genug Dixis, von den wasserführenden Toiletten waren leider zu wenige da, da hat man auch nicht aus 2019 gelernt (damals gab es schon Monsterschlangen). Duschen waren immer heiß und beim Trinkwasser wünsche ich mir einfach die LKW-Ableger zurück, wo auch richtig gezapft werden kann...

Ansonsten hab ich auch kaum was zu beklagen gehabt außer die teueren Preise und das heiße Wetter Smiley

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Danke für die Aufklärung! Smiley Dann haben wir es doch richtig vermutet.

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