Festivals United

Neues Festival für Deutschland?

eröffnet von Parkrocker89 am 17.06.2021 21:38 Uhr - letzter Kommentar von laufmaus59



  • Parkrocker89 Parkrocker89

    Gibt es eigentlich Spekulationen für ein neues Rock und Metal festival in Deutschland jezt wo MLK und LN nichts mehr in deutschland haben und es einen extremen überschuss an Bands gibt (Hellfest) ? Fände mal interresant was ihr euch vorstellen könntet . Etwas kommplet neues oder doch ein altes Festival (Rockavaria) was einfach neu aufgelegt wird.

22 Kommentare


  • Parkrocker89 Parkrocker89
    Würde gleich mal was eintägiges mit Metallica in den Hockenheimring werfen.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Wäre sicher lukrativ, da sowohl Angebot (Bands) als auch Nachfrage (Fans) hoch sein werden nach der Pandemie. Und man startet ohne finanziellen Altlasten von 2020-2021...

  • blubb0r blubb0r
    Rock in Rio in Düsseldorf/NRW

    www.nrz.de

    Denke, dass da immer noch Pläne im der Schublade liegen.

    Allerdings ist die Hemmschwelle nach dem Fiasko um Rock im Pott/Sektor sehr hoch.


  • T1mbo T1mbo

    blubb0r schrieb:
    Rock in Rio in Düsseldorf/NRW

    www.nrz.de

    Denke, dass da immer noch Pläne im der Schublade liegen.

    Allerdings ist die Hemmschwelle nach dem Fiasko um Rock im Pott/Sektor sehr hoch.

    Ich verstehe diese Konzepte für Festivals im Ruhrgebiet/Rheinland auch einfach nicht. Das ist ja dann auch wieder etwas, ohne Camping usw. Das gehört doch für die meisten Festivalgänger mit dazu. Zumindest wenn man die erreichen will, die sonst zum Ring, Hu/So oder so fahren. Das einzige was in der Art in Deutschland bisher funktioniert hat war das Lollapalooza in Berlin oder vertue ich mich da?

  • blubb0r blubb0r Edited
    Die Preisgestaltung bei diesen Ein-/Mehr-Tagesfestivals ist auch oft dumm.

    Prinzipiell wäre ich genau die Zielgruppe, keinen Bock auf Camping, gerne aber den ganzen Tag am Gelände abhängen und viele Bands sehen...

    Es gibt bisher aber kein passendes Festival, Rockavaria war ein guter Versuch, aber schwach inszeniert.

  • T1mbo T1mbo
    Je nach Line-Up bin ich da mittlerweile auch deutlich aufgeschlossener - gerade da ich in Düsseldorf wohne und es halt nicht weit ist. Weiß nur nicht, ob man damit wirklich viele Leute anzieht. Ich habe da immer das Gefühl das ein Einzelkonzert eines Headliners mehr Leute hinlockt, als so ein Festival.

    Beim Beispiel Rock im Pott mit den Hosen 2017, waren gefühlt weniger Leute da, als wenn die Hosen da ein Einzelkonzert gemacht hätten.

    Hängt am Ende dann vermutlich doch alles vom Line-Up und Preis ab.

  • gregor1 gregor1

    T1mbo schrieb:

    blubb0r schrieb:
    Rock in Rio in Düsseldorf/NRW

    www.nrz.de

    Denke, dass da immer noch Pläne im der Schublade liegen.

    Allerdings ist die Hemmschwelle nach dem Fiasko um Rock im Pott/Sektor sehr hoch.

    Ich verstehe diese Konzepte für Festivals im Ruhrgebiet/Rheinland auch einfach nicht. Das ist ja dann auch wieder etwas, ohne Camping usw. Das gehört doch für die meisten Festivalgänger mit dazu. Zumindest wenn man die erreichen will, die sonst zum Ring, Hu/So oder so fahren. Das einzige was in der Art in Deutschland bisher funktioniert hat war das Lollapalooza in Berlin oder vertue ich mich da?

    World Club Dome ist auch so ein Stadtfestival und denke auch recht erfolgreich.


  • fcfreak91 fcfreak91 SUPPORTER

    gregor1 schrieb:

    T1mbo schrieb:

    blubb0r schrieb:
    Rock in Rio in Düsseldorf/NRW

    www.nrz.de

    Denke, dass da immer noch Pläne im der Schublade liegen.

    Allerdings ist die Hemmschwelle nach dem Fiasko um Rock im Pott/Sektor sehr hoch.

    Ich verstehe diese Konzepte für Festivals im Ruhrgebiet/Rheinland auch einfach nicht. Das ist ja dann auch wieder etwas, ohne Camping usw. Das gehört doch für die meisten Festivalgänger mit dazu. Zumindest wenn man die erreichen will, die sonst zum Ring, Hu/So oder so fahren. Das einzige was in der Art in Deutschland bisher funktioniert hat war das Lollapalooza in Berlin oder vertue ich mich da?

    World Club Dome ist auch so ein Stadtfestival und denke auch recht erfolgreich.

    Ist aber von der Sparte auch eher die Zielgruppe, die nicht so sehr auf Camping steht.

  • mattkru mattkru Edited
    @Festivals im Ruhrgebiet:
    Ist vielleicht nach dem Love Parade Disaster die Lokalpolitik nicht mehr so bereit für die Genehmigung von neuen Events? Oder nur mit Auflagen, die kaum zu bezahlen sind?

  • Parkrocker89 Parkrocker89
    Mir fällt grade noch das Chiemsee Rocks ein das ging ja auch nur in die Pause.

  • erdeanmich erdeanmich Edited SUPPORTER
    Stimme zu, dass Festivals mit Camping im Ruhrgebiet eher spärlich vertreten sind und man dann da durchaus noch etwas Bedarf hätte. Das Ruhrpott Rodeo ist so einer der wenigen mit Camping, die sich da dauerhaft durchgesetzt haben.

    Ich persönlich komme aus der Ecke und habe aber auch das Gefühl, dass die Leute eher auf Tagesfestivals und Umsonst & Draußen abfahren. Und die Infrastruktur des Ruhrgebiets gibt das halt auch her. Ich erinnere mich gern an Sommer an den ich quasi an jedem Wochenende woanders unterwegs war, weil das Angebot halt schon groß ist. Nord Open Air, Turock Open Air, Bochum Total, Olgas Rock, die Festivals der ganzen Unis, Pfingst Open Air, Rage against Racismn, ... Alle nach dem Prinzip: Komm vorbei und hau wieder ab, wenn abends der letzte Act durch ist. Und das ist auch irgendwie cool so

    Zum eigentlichen Thema: Kann mir gut vorstellen, dass sich einige Festivals kommendes Jahr aus der Asche erheben. Ich rechne da aber eher mit Festivals aus dem kleinerem / mittlerem Sektor, die dann plötzlich Chancen auf größere (eventuell internationale) Acts haben.


  • BastiPhantasti BastiPhantasti
    Nächstes Jahr wird es ein Überangebot an Bands geben, dass sich aber auch wieder legen wird.

    Für neue Festivals sehe ich das Problem, dass ja die meisten Veranstaltungen von 2020 einfach weiter geschoben sind. Die Leute haben doch gar nicht allzu viel mehr Zeit um nächstes Jahr noch mehr zu machen.

    Das BangYourHead + Rock of Ages haben schon angekündigt, ab nächstes Jahr 20% teurer zu werden.

    Also alles in allem wird es glaub nicht einfacher für kleine und mittelgroße Festivals in den nächsten Jahren.

    Aber lassen wir uns überraschen

  • Nightmare119 Nightmare119

    fcfreak91 schrieb:

    gregor1 schrieb:

    T1mbo schrieb:

    blubb0r schrieb:
    Rock in Rio in Düsseldorf/NRW

    www.nrz.de

    Denke, dass da immer noch Pläne im der Schublade liegen.

    Allerdings ist die Hemmschwelle nach dem Fiasko um Rock im Pott/Sektor sehr hoch.

    Ich verstehe diese Konzepte für Festivals im Ruhrgebiet/Rheinland auch einfach nicht. Das ist ja dann auch wieder etwas, ohne Camping usw. Das gehört doch für die meisten Festivalgänger mit dazu. Zumindest wenn man die erreichen will, die sonst zum Ring, Hu/So oder so fahren. Das einzige was in der Art in Deutschland bisher funktioniert hat war das Lollapalooza in Berlin oder vertue ich mich da?

    World Club Dome ist auch so ein Stadtfestival und denke auch recht erfolgreich.

    Ist aber von der Sparte auch eher die Zielgruppe, die nicht so sehr auf Camping steht.

    Beim WCD kann man aber auch campen. Zwar nicht jeder aber es gibt die Option wenn man Bock hat.

  • rockimpott2012 rockimpott2012 Edited
    Ich persönlich fahre gerne mal auf ein Tagesfestival, also ohne Camping. Daher war ich auch bei Rock im Pott (RHCP, Placebo, Kraftklub) sowie bei Rock im Revier (nur für den Muse-Tag). Es kommt bei dem begrenzten Line-up an nur einem Tag natürlich darauf an, die passenden Acts zu finden.

    Es ist halt vermutlich eine Schwierigkeit, das ganze mit zugkräftigen Acts kostendeckend oder gar profitabel aufzuziehen. Schließlich gab es beide Festivals nicht lange... Dennoch hat mir das Konzept ganz gut gefallen, Tagestickets kaufen zu können.

    Aber vermutlich ist es, wie hier schon angedeutet wurde, erträglicher, einfach einen großen Mainact mit Vorprogramm als etwas längeren Konzertabend, der vielleicht schon am späten Nachmittag beginnt, aufzuziehen. Dafür gibt es auf Stadion- /Großfestivalniveau dann allerdings nur ein paar Handvoll Acts, die die Bude auch voll machen. Der Gedanke des Tagesfestivals ist dann vielleicht, dass man genug Besucher in die große Location locken kann, indem man einen einigermaßen großen Mainact, etwa die RCHP, die vielleicht ein halbes Stadion füllen könnten, mit weiteren, etwas kleineren Acts kombiniert, um so ein ähnliches Ergebnis wie bei einem Megastar-Stadionkonzert zu erzielen. Anscheinend geht diese Taktik aber nicht immer auf....

  • gregor1 gregor1 Edited

    fcfreak91 schrieb:

    gregor1 schrieb:

    T1mbo schrieb:

    blubb0r schrieb:
    Rock in Rio in Düsseldorf/NRW

    www.nrz.de

    Denke, dass da immer noch Pläne im der Schublade liegen.

    Allerdings ist die Hemmschwelle nach dem Fiasko um Rock im Pott/Sektor sehr hoch.

    Ich verstehe diese Konzepte für Festivals im Ruhrgebiet/Rheinland auch einfach nicht. Das ist ja dann auch wieder etwas, ohne Camping usw. Das gehört doch für die meisten Festivalgänger mit dazu. Zumindest wenn man die erreichen will, die sonst zum Ring, Hu/So oder so fahren. Das einzige was in der Art in Deutschland bisher funktioniert hat war das Lollapalooza in Berlin oder vertue ich mich da?

    World Club Dome ist auch so ein Stadtfestival und denke auch recht erfolgreich.

    Ist aber von der Sparte auch eher die Zielgruppe, die nicht so sehr auf Camping steht.

    Würde ich nicht sagen, gibt doch genügend elektronische Festivals mit Camping.

    Ich kann mir nach dem Reinfall von Rockavaria und Grüne Hölle eigentlich nicht vorstellen das irgendjemand ein neues großes Rockfestival in D plant.

  • runnerdo runnerdo SUPPORTER
    Auf ein deutsches Werchter/Mad Cool von Livenation in Mönchengladbach oder Düsseldorf hätte ich schon Bock.So ist das nicht.

    Ob das erfolgreich wäre? Bin mir nicht sicher. Der deutsche Festivalgänger ist schon etwas komisch.

  • Hullabaloo92 Hullabaloo92
    Mich macht es immer traurig, dass im Juli sehr viele Hochkaräter in Europa sind, aber es in Deutschland keinen passenden Abnehmer gibt...

    Da gäbe es eigentlich nur Deichbrand und (vor der Verlegung) das Melt aber haben leider nicht die finanziellen Mittel


  • attila80 attila80

    runnerdo schrieb:
    Auf ein deutsches Werchter/Mad Cool von Livenation in Mönchengladbach oder Düsseldorf hätte ich schon Bock.So ist das nicht.

    Ob das erfolgreich wäre? Bin mir nicht sicher. Der deutsche Festivalgänger ist schon etwas komisch.

    Also von Mönchengladbach nach Werchter ist ziemlich exakt die gleiche Distanz wie zum Nürburgring.....Dessel zum Graspop ist es noch etwas näher. Wozu braucht man ein zweites Werchter? Das ist doch gut....wir leben in einem offenen Europa ohne Grenzen mit gleicher Währung. Auch das Graspop ist ein tolles Festival, toll organisiert. Also zumindest im Westen der Republik gibt es m.E. kein Angebotsproblem.

  • attila80 attila80

    Hullabaloo92 schrieb:
    Mich macht es immer traurig, dass im Juli sehr viele Hochkaräter in Europa sind, aber es in Deutschland keinen passenden Abnehmer gibt...

    Da gäbe es eigentlich nur Deichbrand und (vor der Verlegung) das Melt aber haben leider nicht die finanziellen Mittel

    Und was hindert Dich daran, über die Grenze nach Belgien oder Holland zu fahren?

  • Parkrocker89 Parkrocker89

    schrieb:
    Würde gleich mal was eintägiges mit Metallica in den Hockenheimring werfen.

    Ich will ja nicht sagen dass , aber...

  • DennisvdBr DennisvdBr

    schrieb:
    Würde gleich mal was eintägiges mit Metallica in den Hockenheimring werfen.



  • laufmaus59 laufmaus59 SUPPORTER
    Nach zwei Jahren Ausfall wegen Corona bin ich froh, wenn grosse Festivals überhaupt wieder möglich sind. Für neue Festivals seh ich da ziemlich schwarz. Lass mich aber gerne überraschen....

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