Alle Kommentare von tschenneck

3.254 Kommentare

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tschenneck
10.05.2024 11:32

Wenn das keine künstliche Verknappung ist, Respekt. Unfassbar wie schnell das ging, haben für Prag mit viel Glück was bekommen.

tschenneck
18.02.2024 09:53


snookdog schrieb:

Und zu guter Letzt: Eine Spielzeit von 90 Minuten finde ich im Club voll okay, aber in dieser riesigen Halle? Nun sind die Eintrittspreise mit 42 Euro noch einigermaßen im Rahmen, abe rein bisschen mehr hätte es gerne sein dürfen.

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90 Min. doch absoluter Standard inzwischen und das an der Größe der Location festzumachen hab ich noch nie verstanden, wo ist da der Zusammenhang?

Icon1Wutang1991 gefällt das
tschenneck
07.02.2024 20:00

Habe das die letzten Jahre mitverfolgt und man kann grundsätzlich bei nichts längerfristigem davon ausgehen, dass er zu dem Zeitpunkt auch noch Bock drauf hat und das stattfindet. Deswegen funktionieren diese sehr spontanen „Listening Parties“. Ich würde auch bezweifeln, dass er so viele Shows überhaupt durchsteht in seiner mentalen Verfassung.

Auf mich wirkt das auch eher wie der Versuch, der Welt zu zeigen: ich könnte (!) es machen von der Nachfrage her.

So oder so muss ich aber auch zugeben: in Europa und ich bin dabei

tschenneck
31.01.2024 09:44

Hat einer Erfahrungen bei den riesen Dingern in München da, bekommt man vor Ort oder kurz davor günstig was ganz hinten?

tschenneck
23.12.2023 09:26·  Bearbeitet

Im Adventskalender kamen jetzt u.a. noch dazu:

+ The Prodigy
+ Yungblud
+ Royal Republic
+ Thy Art Is Murder
+ Bombay Bycicle Club
+ Soft Play
+ Wargasm


Vor allem mit Ersteren bin ich dann sehr wahrscheinlich auch am Start, ca. 3h Fahrt, 4 Tage und das Line Up für 160€ ist mehr als fair.

Icon2mehlsackund anderen gefällt das
tschenneck
08.12.2023 10:18·  Bearbeitet

Nach Berlin und Prag ein kurzes Tour-Fazit meinerseits.
Grundsätzlich finde ich, dass sie als Live-Experience auch ohne Keith noch gut funktionieren. Das Setup hat man in der Form nicht so oft und die perfekt abgestimmte Lichtshow wird mich auch noch 10x abholen.

Sind eher Kleinigkeiten, die den Eindruck etwas getrübt haben. Gekürzte Songs waren ja schon länger ein Ding ('Breathe' nur zur Hälfte bspw.). Diesmal ist es aber zumindest mir besonders aufgefallen, auch weil es teils lange Pausen zwischen den Tracks gab, wo nicht viel passiert und alle nur darauf warten dass es weiter geht. Wenn dann die Pause genau so lang ist, wie der eingekürzte Track danach, ist das schon etwas enttäuschend ('No Good' fällt mir da ein). Das war zwar grundsätzlich auch früher so und dass man hier kein gemixtes Set bekommt sollte klar sein, dennoch wirkte es diesmal stellenweise seltsam und auch ein bisschen so, als müsse man Zeit schinden.
Zusätzlich dazu ist die Setlist seit ca. 5 Jahren sehr ähnlich und es werden kaum noch andere Songs dazu geholt oder ausgetauscht. Dieses Jahr immerhin 'Diesel Power' neu drin, trotzdem bleibt da als eingefleischter Fan der Eindruck, dass mehr drin wäre, vor allem bei dem Katalog. Ist halt ein Best-of-Set, nicht mehr und nicht weniger.

Icon7FSF87und anderen gefällt das
tschenneck
20.11.2023 09:00


RocktröteAlex schrieb:
Sorry, ich kann ne Band, die ihre Songs nicht selber schreibt UND wo japanische Teenie-Girls gecastet werden, um eine Metal-band zu simulieren, kann ich schlicht nicht ernst nehmen.

Dafür habe ich schlicht zu sehr mein Herz an Gitarrenmusik verloren, als das ich auf diesen Hokuspokus reinfalle und da noch klatsche.


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Cool Story Bro, interessiert nur niemanden. Man muss nicht jeden Furz in die Welt tragen, bei mir zumindest kam irgendwann die Erkenntnis dass es die Lebenszeit nicht wert ist, alles was man nicht gut findet auch dementsprechend zu kommentieren. Aber wenn du bei allem so stehengeblieben bist wie bei der musikalischen Entwicklung kann man da wohl lang drauf warten.

tschenneck
06.11.2023 19:27

Jay hat vor 2 Tagen ein Playthrough von „Everything Ends“ gepostet, der Text dürfte für sich sprechen.

Und (ebenfalls von Reddit) Clowns Version der Nachricht ist zu akkurat um sie nicht zu teilen:

"In the visions, the visions of our nightmares, which are really dreams wrapped in mystery and passion. Passion for the things we fear and love. The visions speak to us in ways we can't comprehend.
Death. The waking owl blossoms into a fetus, alone but never without comfort.
The prodigal child has abandoned his station, for he hasn't seen the smoke demon in front of him. The Face. Goodbye, Jay."


Icon7Finnrockerund anderen gefällt das
tschenneck
10.10.2023 11:57


fcfreak91 schrieb:


stonedhammer schrieb:


Runnerdo schrieb:
Kraftklub vielleicht als Doppelhead mit (30 Jahre Broilers) beides relativ exklusiv wäre zumindest ein guter Move für die Zukunft.

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ja weil beide bands ja so selten und nicht an jeder haustüre oder eigene open airs spielen, sind sie die perfekten heads für die zukunft

klar jemand der eh zu rar will, wird es natürlich freuen. (ich persönlich find ja beide bands noch ausgelutschter als metallica oder sogar hosen.)

aber welchen kaufgrund gibt es denn, für jemanden der nicht wegen rar, sondern der band wegen zum festival gehen würde? wenn er zich andere (günstigere) optionen hat?

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Ein Jahr ohne Broilers Shows ist ein verlorenes Jahr.

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- kein Mensch, jemals.

Icon4mehlsackund anderen gefällt das
tschenneck
19.09.2023 13:30·  Bearbeitet


Stiflers_Mom schrieb:
Ich hab's im Broilers-Tourthread letztens schon versucht in Worte zu fassen.

Im Grunde ist es so: Seit der Kummer-Sache hat sich bei der Band sehr viel verändert. Nicht gerade in eine Richtung, die mir zusagt. Die Crowd ist eine andere, die Setlisten verschieben sich weg von meinen Highlights, das letzte Album war mir weitgehend zu poppig und glatt, die Ansagen lassen mich mehr Augenrollen als eh schon. Kurzum - es ist momentan nicht mehr die Band, in die ich mich einmal verliebt habe. Ich habe einfach nicht mehr den Spaß auf den Konzerten, wie ich ihn vor Kummer hatte. Ich werde die Dullis für immer für 140 Shows und 10 geile Jahre mit unbeschreiblichen Erfahrungen lieben. Aber derzeit bin ich einfach raus - und das ist völlig okay so.

All das habe ich erst irgendwann in diesem Frühsommer verstanden und halbwegs einordnen können, vieles ging einfach im emotionalen post-corones Jahr 2022 unter. Denn eigentlich hat mich da schon echt vieles genervt - aber ich hatte mir 2 Jahre lang nichts mehr gewünscht, als wieder zum Klub zu gehen. Ich hab's mir schlichtweg unter der Fanbrille weggelogen. Und wer weiß, hätte ich nicht so sensationell gute Broilers-Shows gesehen in diesem Jahr, ich hätte wahrscheinlich weiterhin nicht gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt.

Wer weiß, vielleicht bin ich beim nächsten Albenzyklus wieder am Start und es war nur ne Phase, die ich nicht gefühlt habe. Vielleicht war's das aber auch und dann war es immer noch die Zeit meines Lebens.


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Es hat mich schon überrascht, von deiner Abstinenz zu hören, sehe aber fast alle Punkte genau so. Man ist einfach extrem faul geworden, was Show und Setlist angeht, nicht mal bei kleinen Clubshows holt man irgendeine alte Perle raus. Die sollen zwar auch als Warmup für die großen Auftritte dienen, aber dennoch. Dazu noch der Fakt, dass große Open Airs eh schon der mit Abstand schlechteste Rahmen sind, diese Band zu sehen, und man dann auch noch quasi 1:1 das Konzept der Hallentour recycled. Der schmalztriefende Akustik-Teil im Publikum bringt mich nur noch zum Augenrollen und Felix' Ansagen werden immer nerviger und zielloser.

Insgesamt wirkt es auf mich so, als wäre das Motto inzwischen: weiter machen mit minimalem Aufwand, es läuft doch. Man hat sich eine stabile (sehr) junge Fanbase erarbeitet, die auf all diese Sachen nicht achten und eine andere Konzertgeneration sind als "wir". Der Erfolg gibt ihnen irgendwo Recht, aber ich hatte noch nie so wenig Bock auf die Band wie aktuell.

Icon2HansMufffund anderen gefällt das
tschenneck
12.07.2023 20:28


sta3d schrieb:
Ich versuche gerade mal nachzuvollziehen wo dieser Hype in Deutschland herkommt. Ich weiß sie ist ein internationaler Star und besonders in den USA sehr groß, aber hier? Sie ist ja nun niemand wie zb, die Stones "die man nochmal gesehen haben muss". An den Albenverkäufen in DE kann es auch nicht liegen. Wenn ich mal Taylor mit Pink vergleiche dann ist das eher recht mikrig und für Pink könnte ich heute noch gemütlich Karten für Hannover kaufen.
Alben:
Taylor Swift: 4x Gold, 1x Platin, 1x Platz 1 Charts
Pink: 10x Gold 10x Platin, 3x Platz 1 Charts
Singles:
Taylor Swift: 10x Gold, 3x Platin, 0x Platz 1 Charts
Pink: 17x Gold, 5x Platin, 4x Platz Charts

Ihr letzter Besuch in Deutschland ist schon etwas her aber auch Pink hatte in der Zwischenzeit "nur" eine Tour die sie hierher geführt hat.

Vielleicht einfach nur eine Massenpanik?



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Der Vergleich zu Pink hinkt komplett, weil völlig andere Zielgruppe und Fanbase. Da gehen eher Ende 30 bis 50-jährige hin und sind weitaus weniger fanatisch, eher casual. „Swifties“ brennen da mehr dafür, aus Fansicht ist diese Tour mit 3 Stunden und quasi allen wichtigen Songs auch das größte was man sich vorstellen kann. Zusätzlich ist die Bubble von Taylor deutlich vernetzter in den sozialen Netzwerken, gibt unzählige Clips von den US-Shows und jede Kleinigkeit wird ausgewertet.

Insgesamt kann man sagen dass wohl jeder Taylor-Fan unbedingt diese Tour mitnehmen will, was bei Pink einfach nicht in diesem Ausmaß der Fall ist. Und dass Albumverkäufe nicht mehr das Mittel der Wahl sind, um Bekanntheit einzuschätzen, sollte auch klar sein.

tschenneck
08.07.2023 22:35

Mit diesem Franchise holt man sich ganz ganz eklige Ami-Festivalkultur ins Land, hab schon mit so einem Publikum gerechnet. Hauptsache so groß wie möglich, der Rubel rollt und man hat paar gute Aufnahmen für Insta. Organisation gefühlt auch dementsprechend amateurhaft.

Icon2Codyund anderen gefällt das
tschenneck
04.07.2023 18:13

Hamburg war top! Bin eher casual Fan und war vorher skeptisch ob er diesem riesigen Rahmen gerecht wird - alles unbegründet. Runde Setlist, stimmlich nah am Album, Interaktion nicht zu wenig und nicht zu viel, die überragende Bühne und Show tut dann ihr Übriges.
Stimmung und Sound ging für Stadionverhältnisse auch voll klar.

Wer noch überlegt spontan was mitzunehmen, do it!

tschenneck
27.06.2023 15:01

Bei aller Liebe, der Proshot vom Glastonbury klingt wirklich übel. Kann halt einfach nicht mehr singen, warum darf man das so nicht sagen? Dass es vor Ort etwas anders rüberkommt durch die Umstände (Sound etc.) mag ja sein, aber die Stimme ist nun mal wie ist - fast nicht mehr vorhanden.

tschenneck
22.06.2023 14:41

Ist doch ein alter Hut, die haben noch nie länger als 80-90 Minuten gespielt. Und das direkt mit dem Ticketpreis in Verbindung zu sehen auch Käse, den kennen die Künstler ja meistens nicht mal.

Icon2rockimpott2012und anderen gefällt das
tschenneck
09.06.2023 17:12·  Bearbeitet


Mambo schrieb:


tschenneck schrieb:
(...)

Auch das Wort „Unschuldsvermutung“ kann ich langsam nicht mehr hören, damit unterstellt ihr unterschwellig allen diesen Frauen (und das sind vorsichtig geschätzt inzwischen mindestens 20) dass sie lügen. Zudem waren da so viele anonyme Aussagen dabei, dass man denen wohl kaum vorwerfen kann, auf Publicity aus zu sein.

Und spielen wir das Spiel mal durch: wenn alle den Mund halten, bis da was offizielles geurteilt wird, passiert genau gar nichts. Weil es wohl (leider) am Ende darauf hinauslaufen wird, dass es nicht genug Beweise gibt, um dem Herrn Lindemann rein rechtlich wirklich etwas anhaben zu können.
Ich persönlich sehe die Chance dass sich das alles als falsch herausstellt bei ungefähr 1%. Das mögen die Rechtsstaat-Fanatiker nicht gern hören, aber da habe ich dann lieber falsche Anschuldigungen als die Gefahr, dass es weiter unter dem Teppich bleibt.

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Sorry, aber: Nein, nein und nochmals nein.

Das Erwähnen der Unschuldsvermutung bezieht sich auf sie strafrechtliche Ebene und dort ist es wichtig und richtig darauf hinzuweisen.

Damit unterstellt man eben gerade nicht, den Frauen zu lügen (für die gilt Unschuldsvermutun doch auch!).

Damit sagt man einfach nur "auf strafrechtlicher Ebene bitte keine Vorverurteilung bevor der Sachverhalt von der Kripo ermittelt und von einem unabhängigen Richter bewertet wurde, weil jeder Beschuldigte immer ein Recht auf ein faires Verfahren haben muss."

Das hat mit der Frage, wem man glaubt und was man persönlich für Konsequenzen zieht, einfach überhaupt nichts zu tun.

Ich glaube den Betroffenen auch und ich cancel Rammstein für mich, aber ich findes mehr (!) als gruselig, wie du und andere hier über zivilisatorische Errungenschaften wie die Unschuldsvermutung im Strafprozess reden.

Es wäre echt schön, wenn man hier nicht ständig nur weil man auf ein zentrales rechtsstaatliches Prinzip hinweist als ewiggestriger Missbrauchsverteidiger hingestellt wird.

Vielleicht einfach mal informieren, wie Prozesse gegen unliebsame Personen in Staaten laufen und in Epochen liefen, als es im Strafprozess keine Unschuldsvermutung gab. Inquisition zum Beispiel.

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Ich gebe dir Recht, der Teil zum Rechtsstaat war etwas drüber. Mich hat der Kommentar über den Hintergrund der Influencerin enorm aufgeregt, weil das überhaupt nichts zur Sache tut und einfach unangebracht ist. Der Rest kam dann aus einer aufgeheizten Stimmung heraus noch dazu.

Am Ende ist es eine persönliche Entscheidung von jedem, wie schon an anderer Stelle angemerkt wird man da insgesamt schwer auf einen Nenner kommen.

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