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  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Konzert-Locations: Clubs, Hallen, Open-Air
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    GF36 auf Facebook:

    ++ Aufforderung an Konzerveranstalter und das Hamburger Clubkombinat: Äußert endlich sachliche Kritik! ++ Wandzeitung jetzt auch auf Website der GF36 ++ 1.000 € Belohnung ausgesetzt ++

    Am 7. Mai 2021 haben wir an die Konzertveranstalter und das Hamburger Clubkombinat ein Schreiben geschickt, in dem wir sie dazu auffordern, endlich sachlich und nicht nur diffamierend zu den Plakaten Stellung zu nehmen, die wir an den Außenwänden unserer Clubs ausgehängt haben und mit denen wir uns kritisch zur Lockdown-Politik und zum derzeitigen Zustand der Meinungsfreiheit äußern.

    Leider haben Konzertveranstalter und Clubkombinat bis heute nicht auf unser Schreiben reagiert. Wir möchten den Brief an beide daher jetzt öffentlich machen (siehe unten).

    Wie sehr unsere Plakate ihre Berechtigung haben, zeigen übrigens auch die aktuellen Analysen des Rechnungshofes zur Intensivbettenbelegung, die auf einen massiven Betrug verweisen, genau wie Äußerungen von Persönlichkeiten wie WELT-Herausgeber Stefan Aust, der in Bezug auf die öffentliche Debatte kürzlich vor Zuständen wie einst bei der Kommunistenjagd in den USA warnte.

    Dass Konzertveranstalter und Clubkombinat bis dato auf unser Schreiben nicht reagiert haben, ist umso bedauerlicher, wenn man bedenkt, dass deren Diffamierungen sogar bis zum Vorwurf reichen, wir würden uns mit Rechstextremen gemein machen. Ein solcher Vorwurf wurde z.B. auch Superstar Nena gemacht - doch genau wie in Bezug auf Nena, die ja in der Grossen Freiheit 36 auch schon aufgetreten ist, so könnte dieser Anwurf auch in Bezug auf uns abstruser und haltloser nicht sein.

    Wir möchten hiermit eine Belohnung von 1000 € aussetzen, die wir an diejenige Person zahlen, die uns sachlich nachvollziehbar darlegt und damit beweist, dass ein Inhalt oder ein Autor, der in unserer Wandzeitung Erwähnung findet, rassistisch, antisemitisch oder faschistisch ist.

    Wer sich die Wandzeitung anschauen möchte, der hat dazu jetzt übrigens auch digital die Möglichkeit. Denn wir haben sämtliche Plakate unserer Wandzeitung aus den vergangenen Monaten digital auf die Website der Grossen Freiheit 36 gestellt, und zwar unter dem Navigationsbutton "Wandzeitung" (https://grossefreiheit36.de/wandzeitung/).


    Was willst du denn mit dem Beitrag ausdrücken? Die erwähnten Clubs haben nachweislich Plakate aus dem Querdenker und rechts populistischen Umfeld aufgehängt. Die Club Kommission als auch diverse Veranstalter haben hierzu klare Worte gefunden. Und auf das Geschwurbel seitens der betroffenen Clubs muss man, meiner Ansicht nach, auch nicht mehr reagieren. Der Post seitens GF36 ist dann nahezu eine Frechheit mit einem Nichteingestehen der verbreiteten Inhalte.....#kopfschüttel

    Ich will damit gar nichts ausdrücken. Die ganzen Absonderlichkeiten des Clubs wurden auf den letzten Seiten dieses Threads doch auch schon thematisiert und diskutiert.

    Finde ich auch ok. Das Thema wurde hier ja schon mehrfach eingeordnet/besprochen, und du hast jetzt halt mal die Antwort des Clubs auf die Kritik gepostet und als solche auch gekennzeichnet.

    (Klar, man kann immer darüber disktuieren, wie sehr es in welchem Moment noch einer Einordnung/Kommentierung zitierter Inhalte bedarf. Aber nun wurde ja klargestellt, dass der Post nur informativen Charakter haben sollte.)

    Für mich zumindest war das auch informativ, denn ich bin auf den Text des Clubs nicht außerhalb des Forums von selbst gestoßen. Ich habe mir die Antwort also hier durchgelesen und bleibe dennoch dabei: Der Club verharmlost Teile der ausgestellten Inhalte in nicht hinnehmbaren Maße, da sie doch eindeutig sehr (rechts-)populistisch sind. Und davon sollte man sich mittlerweile einfach auch mal richtig distanzieren. Man scheint da irgendwie eine verquere Wahrnehmung der Dinge zu haben, wenn man da keinerlei Handlungsbedarf sieht... Worum geht es dem Club? Wirklich darum, verschiedensten Meinungen eine Plattform zu bieten? Dann sollte einem die Unausgewogenheit der Beiträge (es gibt viele mit sehr radikalen Tendenzen) aber doch auffallen. Oder hält man so an der Präsentation dieser Meinungsbeiträge fest, weil man ihnen inhaltlich doch größtenteils folgt? Dann sollte man wiederum sich ehrlicherweise auch explizit dazu bekennen.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Guns N Roses Tour 2022
    Vielleicht ist der FOS 1-Bereich ja einfach viel größer als sonst...


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Guns N Roses Tour 2022
    Ich fand die Stimme in Gelsenkirchen auch in Ordnung. Leider war der Sound im Allgemeinen bei unseren Sitzplätzen schlecht...


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Rival Sons
    Nein, leider immer noch nicht, aber trotzdem was ziemlich Tolles

    Es wird zwei Livestreams aus dem "Historic Catalina Casino" in Kalifornien geben. Am 19. Juni wird das komplette Debütalbum gespielt, am 26. Juni dann die komplette EP. Tickets kosten 17 Dollar pro Stream, bzw. 30 Dollar für beide. Auf der Band-Website gibt es schon alle Infos.

    Ich finde, es sieht sehr professionell gemacht aus und habe mir die Tickets direkt gekauft. Bevor ich noch Entzugserscheinungen kriege nach bald zwei Jahren ohne RS-Konzert

    Einige der Songs wurden noch so gut wie nie live gespielt. Von daher sind es zwar alte Songs, aber eine Liveaufnahme dann doch was Neues. Hoffe, auf der nächsten Tour werden sie dann auch ein paar der Songs spielen.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in ringrocker auf Reisen
    Ich war schon öfters in Amsterdam und hatte auch spät nachts, auch ohne Begleitung, bisher keine Probleme.

    "Melkweg" ist auch eine nette Konzertlocation, wo sehr viele Bands auftreten (drei unterschiedlich große Räume, bis max. 1500 Personen). In unmittelbarer Nähe gibt es zahlreiche Restaurants sowie Unterkunftsmöglichkeiten.

    Wer auch im Gemeinschaftszimmer für vier Personen zu nächtigen bereit ist und somit günstig unterkommen möchte, dem sei das "Generator Hostel" empfohlen. Da kann man, je nach Reisedatum natürlich, schon ab etwa 20 Euro für eine Nacht unterkommen. Es ist ein wirklich gut gepflegtes, offenbar erst vor wenigen Jahren renoviertes Hostel in einem schönen Park, nicht weit vom Amsterdamer Zoo (Artis), also nicht mitten im Trubel. Von hier aus läuft man zu Fuß ca. 20-30 Minuten bis in die Touristenstraßen, es fährt aber auch eine Straßenbahn (kaum zehn Minuten).


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Greta Van Fleet
    Aufgrund hoher Nachfrage gibt es an drei der genannten Konzertorte nun Zusatzkonzerte. Ich habe die Termine im vorherigen Post ergänzt.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Der 'Wer geht wohin' - Thread
    Wenn alles gut läuft:

    08.10.21 DeWolff - Köln, Stadtgarten

    27.02.22 Helge Schneider - Köln, Philharmonie
    30.03.22 BAP - Köln, Lanxess Arena
    31.07.22 Judas Priest - Oberhausen, KöPi-Arena
    13.11.22 Jason Isbell and the 400 Unit - Köln, Gloria
    15.11.22 Opeth - Wuppertal, Historische Stadthalle


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Greta Van Fleet
    Die Band will dieses Jahr noch Open Air-Konzerte in den USA spielen. Die Termine liegen ziemlich weit auseinander:

    05.+06.08. Franklin, TN - FirstBank Amphitheater
    27.+28.08. Bridgeport, CT - Hartford HealthCare Amphitheater
    03.09. Chicago, IL - Huntington Bank Pavilion at Northerly Island
    26.+27.10. Los Angeles, CA - Greek Theatre


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Queen + Adam Lambert Tour 2022
    Es gibt nochmal sieben Zusatzshows.*

    Die aktuelle Liste:

    The Rhapsody Tour 2022 (Europe)

    27.05. Belfast, UK - SSE Arena*
    28.05. Belfast, UK - SSE Arena*
    30.05. Manchester, UK - AO Arena
    31.05. Manchester, UK - AO Arena

    02.06. Glasgow, UK - The SSE Hydro
    03.06. Glasgow, UK - The SSE Hydro
    05.06. London, UK - The O2
    06.06. London, UK - The O2
    08.06. London, UK - The O2
    09.06. London, UK - The O2
    11.06. Birmingham, UK - Arena
    12.06. Birmingham, UK - Arena
    14.06. London, UK - The O2
    15.06. London, UK - The O2
    17.06. London, UK - The O2
    18.06. London, UK - The O2
    20.06. London, UK - The O2
    21.06. London, UK - The O2
    24.06. Berlin, Deutschland - Mercedes-Benz Arena
    26.06. Köln, Deutschland - Lanxess Arena
    28.06. Zürich, Schweiz - Hallenstadion
    29.06. München, Deutschland - Olympiahalle

    01.07. Amsterdam, Niederlande - Ziggo Dome
    02.07. Amsterdam, Niederlande - Ziggo Dome
    06.07. Madrid, Spanien - WiZink Center
    07.07. Madrid, Spanien - WiZink Center
    10.07. Bologna, Italien - Unipol Arena*
    11.07. Bologna, Italien - Unipol Arena
    13.07. Paris, Frankreich - AccorHotels Arena
    15.07. Antwerpen, Belgien - Sportpalais
    17.07. Kopenhagen, Dänemark - Royal Arena
    18.07. Kopenhagen, Dänemark - Royal Arena
    20.07. Stockholm, Schweden - Avicii Arena*
    21.07. Oslo, Norwegen - Telenor Arena*
    24.07. Helsinki, Finnland - Hartwall Arena*
    25.07. Helsinki, Finnland - Hartwall Arena*

    *neu bestätigt

    edit: Aufgrund großer Nachfrage wurden soeben noch je ein zweiter Tag in Belfast sowie Helsinki bestätigt. Habe es der Liste hinzugefügt.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    @MYCHEMGD1234:

    Wenn nicht nach "individueller Schuld" gesucht werden soll, dann aber nach kollektiver Schuld? Oder wie wäre das zu verstehen? Oder sollte man da gar nicht von "Schuld" sprechen, sondern passt ein anderer Begriff besser? "Verantwortung"? Aber woraus leitet die sich dann konkret ab, gibt es hierzu harte Fakten oder kommen wir ohne ideologische Voraussetzungen nicht ganz aus? Wie ist da das Selbstverständnis derer, die annehmen, ein "gesteigertes Problembewusstsein" zu haben? Und wie lassen sich prinzipiell aus einer Verantwortung heraus angemessene Handlungsvorschriften für den Alltag bilden?

    Ich finde, dass die Feststellung einer Kollektivschuld immer mit dem Problem verbunden ist, eben das, was man etwa am Rassismus doch ablehnt, nämlich Individuen in eine Gruppe anhand gewisser Eigenschaften x zu packen und eine gewisse Sichtweise auf sie einzunehmen sowie gegebenenfalls eine Bewertung ihrer Lebensweise, ihrer Handlungen vorzunehmen, also eine Sichtweise bezüglich der Struktur einer Gesamtmenge dieser Individuen einzunehmen. Natürlich betrachtet man so vielleicht wirklich nur die "Struktur" des Ganzen und will sich damit befreien vom Vorwurf, Einzelne ungerecht einzustufen, aber doch macht man damit implizit jeden Einzelnen zum Teil des großen Problems, also zu einem (noch) bestehenden Störfaktor in Bezug auf die Erreichung eines Ziels. Das ergibt die Frage: Kann man so wirklich mit einem strukturellen Problem umgehen?

    Ich weiß, da gibt es schon ganz praktische Lösungsvorschläge für manche Frage: "Antirassismus-Trainings" und Co., bei denen es laut Eigenbeschreibung von Coaches nicht darum gehen soll, sich für die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft zu "schämen", aber ein Bewusstsein für seine Privilegien o.ä. gegenüber anderen zu entwickeln.

    Was aber solche Lösungsansätze gemeinsam haben: Sie setzen eben doch ganz konkrete Einsichten derer, auf die sie angewendet werden voraus. Zum Beispiel die konkrete Einsicht, man sei in Hinsicht x oder y privilegiert gegenüber anderen, und das dürfe so nicht sein, also müsse man daran etwas ändern. Und die Deutungshoheit soll stets bei der nichprivilegierten Person liegen.

    Schwierig.



  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
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    kato91 schrieb:
    Zitat

    Luddddi schrieb:
    Zitat

    schrieb:
    Ich entschuldige mich für mein gestriges Rumgetrolle, aber ich fand es halt nicht gut, das jemand seine Vergangenheit im Profil ,gecancelt’ hat um hier glaubwürdiger zu wirken. Zumindest wirkte es genau so auf mich aufgrund des Timings.

    Back to Topic:
    Angenommen Rock am Ring / im Park oder andere vergleichbare gitarrenlastige Festivals wie Download / Reload / Graspop / Wacken buchen wirklich (ungezwungen) mehr Bands mit Frauenanteil: würde das wirklich glaubwürdig wirken oder kämen dann nicht wiederum Vorwürfe, sie würden nur Purplewashing betreiben?

    Sagen wir's so: Festivals hätten ja durchaus die Möglichkeit das auch ohne viel Trara zu machen. Wenn sich der prozentuale Anteil jährlich um 5% verschieben würde, wären das bei rund 100 Bands (je nach Festival kommt das ja meistens hin so pi mal Daumen) ja dementsprechend auch nur 5 Bands mehr. Verteilt auf drei bis vier Festivaltage und mehrere Bühnen ist das nicht mal eine Band pro Bühne am Tag. Ich glaube, dass man das 3-4 Jahre kontinuierlich machen könnte, ohne dass es, wenn man nicht gezielt darauf achtet, groß auffallen würde und schon wäre man anstelle von ca. 15% bei ca. 30 - 35%, was doch schonmal ziemlich ordentlich wäre (und mEn auch immer noch nicht so weit weg, dass man sagen könnte, der Markt gibt das nicht her).

    Klar, wenn man sich das jetzt zack für nächstes Jahr vornimmt und umsetzt, fällt das auf und hätte Statement-Charakter. Ich finde beides legitim, weil es am Ende dafür sorgt, dass mehr Frauen auf Festivalbühnen stehen. In einer Kulturszene, die ein offenes Weltbild von sich selbst hat (vgl. etwa Statement von RaR), kann man nämlich auch durchaus mal davon ausgehen, dass Veranstalter:innen dazu stehen, strukturelle Probleme nicht nur zu erkennen, sondern auch aktiv etwas dagegen zu tun und dafür dann auch angesichts etwaiger Kritik grade stehen.

    Ich glaube aber, dass dem allergrößten Teil der potentiellen Besucher:innen eine solche Entwicklung zunächst mal egal ist und wenn überhaupt diejenigen, die eine solche Entwicklung begrüßen würden, zahlenmäßig größer sind als die, die sich deshalb keine Karte mehr kaufen würden (aus marktwirtschaftlicher Sicht betrachtet). Dafür hab ich natürlich keine Zahlen, das ist eine rein subjektive Empfindung. Fände es aber sehr bedenklich, wenn mir jemand ernsthaft sagen würde, dass er aufgrund von 10 Frauen, die zu Zeiten spielen, wo der Großteil sowieso noch auf dem Campingplatz saufen würde, keine Karte mehr kauft - und das obwohl in der Spitze halt immernoch die gleichen, etablierten und bereits jetzt vorhandenen Bands kommen.

    Wenn ich mir die Idioten ansehe, die vehement gegen eine geschlechterneutrale oder -ausgeglichene Sprache wettern, bin ich mir bei letztgenanntem Punkt gar nicht so sicher.

    Das sind dann Menschen, die Angst haben, dass ihnen von einem Doppelpunkt oder Sternchen im geschriebenen oder gesprochenen gleich das Glied abfällt.

    Gibt es deiner Ansicht nach Menschen, die bewusst nicht gendern, aber trotzdem keine "Idioten" sind?

    Oder wird man insbesondere dann zum Idiot, wenn man seinen Standpunkt auch in Worten ausdrückt, bzw. gegen das Gendern argumentiert?


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    Zitat

    defpro schrieb:
    (...)
    Erst einmal verstehe ich nicht, wieso sich hier immer noch an dem Wort "Quote" aufgehalten wird. Klar, Festivals wie Reeperbahn oder Primavera haben sich selbst eine Quote auferlegt, aber das Ganze beruht doch auf Freiwilligkeit. Weder wird es hierzu in absehbarer Zeit eine gesetzliche Quote geben noch sehe ich es als wahrscheinlich an, dass sich RaR einer freiwilligen Quote unterwirft.
    (...)

    Zunächst einmal steht die "Frauenquote" noch im Threadtitel Und das Thema ist ja mitnichten abgehandelt.

    Ich denke, die Leute schreiben hier zu den Punkten, die in ihren Augen relevant sind. Und natürlich ist das Thema Quote in vielerlei Hinsicht relevant. Gerade zum Beispiel die Frage, inwiefern denn noch von Freiwilligkeit in Bezug auf die Einführung einer Quote bei einem Festival (wie du sie annimmst) die Rede sein kann, wenn in öffentlichen Debatten zunehmend bewertend auf den aktuellen Frauenanteil spezifischer Festivals eingegangen wird, oder inwiefern dadurch ein, wenn auch (noch) nicht gesetzlich auferlegter, Zugzwang aufgebaut werden könnte, lässt sich ja durchaus diskutieren.

    Man kann die Frage nach der Quote nicht völlig von der Frage trennen, wie eine als zu gering erachtete Frauenpräsenz und -förderung im Musikbereich aufzufassen und wie darauf zu reagieren ist. Die Quote ist eben ein sehr naheliegendes, exemplarisches Mittel zur Verbildlichung dessen, was sein soll, wenn man von einer zu geringen Präsenz ausgeht. Was soll nämlich sein? Mehr Präsenz soll entstehen! Und die naheliegendste Lösung, noch völlig undifferenziert, liegt da erst einmal in der direkten, aktiven Schaffung von mehr Präsenz, anstatt über die Bearbeitung anderer Ursachen. Ausgehend von dieser möglichen, sehr geläufigen Reaktion auf die zu geringe Präsenz kann man nun natürlich schauen, ob es andere/bessere Reaktionen gäbe. Somit ergibt sich fast schon zwangsläufig, dass immer wieder auf die Quote, einen viel genannten, zentralen Lösungsvorschlag zurückverwiesen wird, auch von Argumentationen aus, die zunächst in andere Richtungen laufen und sich davon zu entfernen scheinen. Die Quote ist doch ein Ausgangs- und Bezugspunkt dieser Diskussion hier. Dabei sollte es sicher nicht darum gehen, die immer gleichen Argumente in Bezug auf die Quote erneut aufzurollen, sondern verschiedene Blickwinkel darauf zu erlangen. Natürlich lassen sich aber auch quotenunabhängige Aspekte durchleuchten.
    Ich sehe kein Problem darin, das Thema auch mehrfach anzusprechen, wenn neue Bezüge dazu hergestellt werden. Das Thema ist de facto nicht so irrelevant.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    Zitat

    schrieb:
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    MyChemGD1234 schrieb:
    Zitat

    schrieb:
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    MyChemGD1234 schrieb:
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    rockimpott2012 schrieb:
    @MYCHEMGD1234: Impliziert Chancengleichheit für dich denn auch, dass bereits erfolgreiche Acts auf einem (nehmen wir mal an) gleich groß bleibenden Musikmarkt, der nicht Platz für mehr Acts lässt, zurücktreten müssen, um Platz für mehr Acts einer bestimmten anderen Gruppe (hier: weibliche Acts) zu machen? Oder betrifft das in erster Linie die Integrierung noch junger Acts in den Markt, die erstmalig für Festivals gebucht werden? Wie würdest du da vorgehen?

    Die Vorstellung, dass es sich dabei generell um ein Nullsummenspiel (sprich: bei zwei Spieler*innen verliert eine*r und eine*r gewinnt) handelt, ist gerade im Streamingzeitalter aus meiner Sicht falsch. Es gibt (prinzipiell) genug Raum für alle.

    Was Festivallineups explizit angeht: Mehr Konkurrenz wird für einige Acts natürlich erstmal Nachteile bringen, weil Slots umkämpfter werden. Das betrifft vermutlich gerade mittlere bis kleine Slots. Vor dem Hintergrund, dass Männer lange schon von ihren Privilegien profitieren, ist das aber wohl ein nötiges Übel. Bleiben wir mal bei dieser ökonomischen Sicht und betrachten das alles als einen Markt: Hat sich das alles etabliert und mehr Bands mit weiblicher Beteiligung starten durch, wird die gesteigerte Konkurrenz dafür sorgen, dass die Qualität der Lineups zunimmt, weil mittelmäßige Männer von guten Frauen ersetzt werden. In der Politik sieht man das zum Beispiel in Parlamenten, in denen Frauenquoten eingeführt wurden. Dass Männer da um ihre Position bangen ist zu einem gewissen Grad also nachvollziehbar, letzten Endes ist der "Wettbewerb" aber nur so fair.

    Solche Entwicklungen könnten sogar den Vorteil haben, die Ungleichheiten zwischen Gagen zu reduzieren. Gerade für Headliner sind die Gagen in den letzten Jahren ja schon extrem gestiegen. Muse können sicherlich auch überleben, wenn sie "nur" 500.000 pro Abend bekommen statt 1.000.000.

    Zum Vorgehen: Ich kann mit einer Quote leben, die nach und nach hochgesetzt wird. Ich kann aber auch ohne Quote leben, wenn der Wille erkennbar ist, dem Trend entgegenwirken und das Problem und die eigene Rolle in diesem Problem anerkennen zu wollen.

    Da es tatsächlich in der Tendenz mehr zugkräftige Männer-Headliner gibt, finde ich die Idee gut zu versuchen das Feld schrittweise von unten aufzurollen. Wenn man in Quoten denken möchte, könnte man sogar auf unterster Ebene 50% (oder meinetwegen auch 40% oder 30% erstmal) setzen und diesen Anteil nach und nach – je höher man geht – abschwächen. Wenn man besagte Acts dann noch clever positioniert (Thema Hauptbühne) bin ich mir sicher, dass Festivals wie Rock am Ring oder das Hurricane da langfristig Teil einer progressiven, für Veränderung sorgenden Bewegung sein können.

    verstehe ich und sehe auch einige gute Argumente.
    Denoch sehe ich die Umsetzung schwierig

    Hast du konkrete Punkte, woran die Umsetzung scheitern könnte?

    Eine Quote zu definieren die anteilige Eigenschaften festlegen soll die grundsätzlich kein Kriterium sein dürfen ist ein Widerspruch an sich und deshalb mmn. nicht gerecht umsetzbar.

    Ein Gegenargument zu deiner Aussage könnte sein, dass dies dann doch ein Kriterium sein dürfte, wenn unter bestehenden Verhältnissen eine Gruppe gegenüber einer anderen übermäßig bevorteilt wäre. (Das Argument der "ausgleichenden Gerechtigkeit", das natürlich wiederum daran hinkt, dass man den Vorteil einer Gesamtgruppe vergleicht und nicht den der Individuen, diese fallen mitunter durchs Raster, um ein höheres Ziel zu erreichen. Daher ist es ein sehr streitbares Argument.)


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    Dem möchte ich zustimmen.
    Es gibt natürlich verschiedene Formen von Aktionismus. Wichtig ist es, für die jeweilige Form auch gut zu argumentieren und nicht in von der Kritik berechtigterweise aufgezeigte ideologische Voraussetzungen der eigenen Position - etwas, was ja in kaum einer Position ausbleiben kann, wenn man auf Zukünftiges "spekuliert" - zu verharren, sondern dann auch konkret zu entgegnen, warum diese spezifischen eigenen Denk-Voraussetzungen besser sein sollen als andere Voraussetzungen, die hinter widersprechenden aktionistischen Positionen stehen. (Jetzt mal ganz allgemein in Bezug auf den Stil guten, respektvollen Argumentierens.)


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    Die allgemeinste Kritik zur Einführung von Quoten, die ich für disktuierbar halte, ist wohl eine erkenntnistheoretische Frage:

    Woher weiß man, dass die Mehrpräsenz einer bisher unterrepräsentierten Gruppe überhaupt zu einem angestrebten langfristigen Umdenken der Gesellschaft in Bezug auf diese Gruppe führen kann? Was spricht dafür? Was dagegen?

    Sprich: Lässt sich die gesellschaftliche Akzeptanz, die Gleichwertschätzung wirklich dadurch nachhaltig steigern, dass man das, was aktuell fehlen mag, eben die größere Präsenz, erst einmal herbeiführt?

    Man könnte sicherlich argumentieren: Es ist die Gewohnheit, die unser Denken formt. Wenn die nächsten 50 Jahre die Frauenquote hochgeht, werden die nächsten Generationen in der Breite (!) derartig denken, dass Frauen in der Musik gleichwertig geschätzt und respektiert werden wie alle andere Gruppen auch. In fünfzig Jahren werden dann womöglich ähnliche viele Mädchen wie Jungen eine Band gründen und auch damit erfolgreich sein können. (Was ja angestrebt wird, da es kein nachvollziehbares Anzeichen dafür zu geben scheint, weshalb Männer eher musikaffin sein können sollten als andere Geschlechter.)

    Entgegnen könnte man nun wiederum, dass die Gewohnheit sicherlich nur einer von diversen Faktoren ist, die Denken formen (können).

    Und was wäre, wenn man die Quote irgendwann dann wieder abschafft, wenn die Anteile der Gruppen zahlenmäßig ausgewogen sind? Würden sie so ausgewogen bleiben? Das heißt: Kann die Quote überhaupt wieder abgeschafft werden? Und wenn sie beibehalten wird, dann weil es Gesetz oder schlicht Gewohnheit ist, oder weil die meisten das auch wirklich so wollen?

    Es kann zuletzt die Frage abgeleitet werden: Ist ein ausgewogenes zahlenmäßiges Verhältnis eigentlich wirklich gerecht - oder gibt es Tatsachen innerhalb unserer Wirklichkeit, die ein gleiches Verhältnis gar nicht bedingen? Konkret also die Frage: Ist Gleichheit IMMER das gerechteste? Oder spielen zusätzliche Faktoren eine Rolle? Würde bei gleichem Verhältnis von Frauen und Männern auf Festivalbühnen tatsächlich mehr individuellen Menschen Gerechtigkeit zukommen, als welchen genommen würde? (Allgemein auch interessant: Worin unterscheiden sich Gleichheit und Gerechtigkeit?)

    Nur mal so als kleine Anstöße zum Darübernachdenken. (Dazu gibt es philosophische Abhandlungen, in die man sich Jahre vertiefen könnte...)

    Vieles werden wir wahrscheinlich erst lernen und einschätzen können, nachdem wir es erfahren haben. Wichtig ist also die Frage: Nach welchen Maßstäben sollten wir uns auf Versuche, auf Neuartiges einlassen? Diese Frage ist höllisch schwer. Fortschritt ist immer auch Veränderung, aber nicht jede Veränderung ist ein Fortschritt.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    Danke für die ausführliche Antwort.

    Nur zur Erklärung: Ich meinte natürlich auch kein "Nullsummenspiel" in dem Sinne, denn natürlich kann es etwas mehr Raum für zahlenmäßig mehr Acts geben, sondern meine Prämisse war:

    Es können nicht notwendigerweise x zusätzliche Acts einer unterrepräsentierten Gruppe hinzukommen, ohne dass andere Acts weichen müssten. Das würde zumindest voraussetzen, dass die Musikwirtschaft in einem gewissen Maße wächst...


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    @MYCHEMGD1234: Impliziert Chancengleichheit für dich denn auch, dass bereits erfolgreiche Acts auf einem (nehmen wir mal an) gleich groß bleibenden Musikmarkt, der nicht Platz für mehr Acts lässt, zurücktreten müssen, um Platz für mehr Acts einer bestimmten anderen Gruppe (hier: weibliche Acts) zu machen? Oder betrifft das in erster Linie die Integrierung noch junger Acts in den Markt, die erstmalig für Festivals gebucht werden? Wie würdest du da vorgehen?


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    @STIFLERS_MOM: Das ist natürlich das dahinter liegende große Problem, da stimme ich zu.

    Welche Faktoren dazu führen, dass die "Musikindustrie" so tickt, wie sie tickt, ist allerdings schwer zu beurteilen.

    Es gibt mit Sicherheit Leute, die (aus schlechten Gründen) den Erfolg von weiblichen Acts frühzeitig weniger fördern als den von männlichen oder eben den möglichen Erfolg damit im Keim ersticken. Es gibt aber auch Leute, die vielleicht mehr weibliche Acts buchen wollen würden, aber eben wirtschaftlich ein großes Risiko damit eingehen müssten. Nun ist der gegenwärtige Stand aus Sicht der Festivals, die hauptsächlich Bands buchen (müssen), die schon einen gewissen Erfolg verbuchen können, um wirtschaftlich zu sein, aber der, dass es in manchen Musikrichtungen offenbar mehr aktuell erfolgreiche oder große männliche Künstler gibt.

    Da kann das Festival natürlich Initiative ergreifen und sagen: Uns doch egal, wir buchen auch die (bisher) weniger erfolgreichen, die verfügbar sind, um die Frauenquote hochzufahren (weil wir verstanden haben, dass die Musikindustrie zu viele weibliche Acts schon früh aufgibt oder nicht fördert - was so nicht sein sollte, also fördern wir halt).

    Ob das dann vom Publikum angenommen wird, ist (leider!) ein wirtschaftliches Risiko. Weil der Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der gebuchten Bands des Festivals zunächst sinken würde. Nicht weil die Bands notwendigerweise schlechter als bei anderen Line-ups wären, sondern weil sie einfach (noch) nicht so ziehen, zumindest bei der breitern Masse.

    Das ist aber ein Problem, dass sich dauerhaft nur lösen lässt, wenn sich die Einstellungen von manchen Menschen gegenüber weiblichen Acts verändern. Ob so etwas durch eine Quote je erreicht werden kann? - Dennoch wird man außerdem einem einzelnen Fan aber auch niemals das Recht absprechen dürfen, persönlich Rocksänger oder aber Rocksängerinnen lieber zu hören - was auch eine Auswirkung auf die Anzahl der Geschlechter der Bands in Line-ups haben kann, die ich sogar nachvollziehen kann.

    Eine 50-50-Verteilung ist nicht in allen Bereichen möglich und auch nicht immer die gerechteste Lösung, weil es vielfältige Ursachen für die tatsächlich Verteilung geben kann. Der Faktor struktureller Benachteiligung weiblicher Acts in diversen Phasen und Bereichen der Bandentwicklung und Musikindustrie sollte allerdings natürlich mit adäquaten Mitteln angegangen werden. Ich sehe die Lösung nur nicht NOTWENDIGERWEISE in einer 1:1-Angleichung der Präsenz.

    Dass ein Frauenanteil von 5% o.ä. natürlich viel zu gering ist, steht außer Frage.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Keychange: Mehr Frauen auf Festivalbühnen
    Natürlich könnte man bewusst die Frauenquote erhöhen.

    Dass wenige weibliche Acts dabei sind, muss aber im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass man die Zahl bewusst niedrig hält. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Veranstalter, der so denkt, aber das kann man nicht verallgemeinern.

    Es kann ganz pragmatische Gründe für die Bandauswahl geben, z.B.:

    - Verfügbarkeit
    - Zugfähigkeit, Bekanntheit auf dem Markt
    - persönlicher Geschmack der Booker

    Für mich zählt als Argument für mehr weibliche Acts in erster Linie die mögliche Vorbildfunktion (der Ansatz, gesellschaftlich etwas zu bewirken). Dass wenige weibliche Acts auftreten, muss nicht heißen, dass Veranstalter etwas gegen diese Acts haben...

    Ich selbst höre durchaus viel Musik, die von Frauen gemacht wird, aber insgesamt doch mehr von Männern. Gäbe es erheblich mehr weibliche Acts, die mir bekannt gemacht würden (etwa durch Festivals), würde sich der Anteil vermutlich erhöhen. Denn auch ich unterliege teilweise der Gewohnheit, mir das mal anzuhören, worauf man durch Medien, Werbung, Empfehlungen etc. gestoßen wird. Es ist also gut möglich, dass mit entsprechender Förderung weibliche Acts einfach mehr Menschen überhaupt erreichen würden. Das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

    Dennoch könnte ich zum Beispiel für mich rein vom persönlichen Musikgeschmack her sagen: Mir gefallen männliche Stimmen im Bereich Rockmusik im Schnitt einfach besser als weibliche, sprich wenn ich mal zehn zufällig ausgewählte männliche Rocksänger mit zehn weiblichen vergleichen würde, wäre es zumindest wahrscheinlich, dass mir ein paar mehr männliche Stimmen in dem Zusammenhang gut gefallen, so dass ich mir sie erneut anhören würde, einfach von meiner Erfahrung her. Und ich denke nicht, dass daran etwas verkehrt ist, oder dass man sich im Bereich von Musik oder Kunst einen anderen Geschmack aneigenen muss. Wie sollte das gehen, und wäre das gut?

    Im Popbereich ist es bei mir eher andersherum: Da höre ich mehr Künstlerinnen.

    In beiden Bereichen, die ich gleichermaßen schätze, höre ich aber sowohl Männer als auch Frauen. Ich höre eben das, was mir gefällt. Es gibt gute und weniger gute Rock- sowie Popbands, für meinen Geschmack.

    Es wäre für mich auch um einiges leichter, ein komplettes Rockfestival-Line-up mit männlichen Acts zu bestücken als mit weiblichen. Das mag daran liegen, dass mir vielleicht einige gute weibliche Acts einfach nicht geläufig sind. Wenn es sie gibt, könnten sie natürlich mehr gefördert werden. Wenn es weniger hochkarätige weibliche Acts geben sollte (ich weiß es wirklich nicht), könnte man so fördern, dass es mehr weibliche Bandgründungen geben kann.

    Würde bei zahlenmäßig gleichem Angebot an weiblichen und männlichen Acts erheblich mehr weibliche meinen Geschmack treffen, würde ich mehr davon als von den männlichen buchen (und umgekehrt). In erster Linie würde es aber dabei bleiben, dass ich nach der Musikqualität (und die ist nunmal in der Regel subjektiv bewertet) buchen würde.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Greta Van Fleet
    Da bisher neben dem Foo Fighters-Support in Berlin noch keinerlei Festivals o.ä. bekannt gegeben wurden, frage ich mich, ob da vielleicht eher eigene Headliner-Gigs in Europa geplant sind. Auf der anderen Seite wären Festivalauftritte für die Band sicherlich sehr lukrativ, da sie (noch) in aller Munde sind und sicherlich viele Anfragen bekommen...

    Denkt ihr, die könnten 2022 auch im Tanzbrunnen Köln als Headliner auftreten oder wäre das doch eine Nummer zu groß? Ich finde es gerade schwer abzuschätzen, ob sie 2020 (ohne Corona..) wohl mehr gezogen hätten als 2022.

    Bin jedenfalls gespannt und würde mich über ein Open Air freuen.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Red Hot Chili Peppers
    Die Wohnung war doch sicherlich unbezahlbar, bei so einem exklusiven Event...


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Red Hot Chili Peppers
    Man kann ja mit Songs schon ne Menge Geld verdienen. Gerade mit Klassikern, die wohl auch in zwanzig Jahren noch gehört werden. Sowas ist mittlerweile auch ein Spekulationsobjekt. Wer weiß, ob die Gründer dieser Musikvermarktungsfirma nicht irgendwann alles, was sie eingekauft haben, für ein paar Milliarden im Paket weiterverkaufen und mit hunderten von Millionen Euro Gewinn nach Hause gehen... Mir persönlich wäre es allerdings zuwider, die Rechte an meinem geistigen Eigentum komplett für einen festen Geldbetrag zu veräußern. Zumindest käme ich nicht auf diesen Gedanken, wenn ich ohnehin schon Multimillionär wäre, irgendwelchen Konzernen dauerhaft meine Werke zu überlassen. Aber dazu hat ja vermutlich jeder seine eigene Einstellung und soll machen, wie er will...


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Facebook, Twitter, Google+ etc.
    Derartige Probleme werden uns in Zukunft noch häufiger begegnen. Dass man irgendwo gesperrt wird, Zahlungen nicht tätigen kann, nicht Mitglied werden kann o.ä. ... - weil ein Computer berechnet, dass man ein (nicht näher definierbares) Risiko darstellen könnte. Warum der Computer das so berechnet, wird für Menschen kaum noch nachvollziehbar sein, weil immer mehr Daten, deren Zusammenhänge wir gar nicht selbst erkennen können, über Computerprogramme ausgewertet werden. Hab schon mitbekommen, dass jemand sich nicht in einem bestimmten Fitnessstudio anmelden konnte. Der Betreiber des Studios (einer Kette) konnte ihm gar nicht sagen warum. Der Computer habe das so festgelegt, anhand einiger übermittelter Daten desjenigen, der Mitglied werden wollte...


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Konzert-Locations: Clubs, Hallen, Open-Air
    Hatte dreimal unterschiedlichen Sound in der Festhalle, von relativ schwach bis sehr gut. Stand aber auch jedes Mal woanders, und jeweils natürlich ein anderer Act.


  • rockimpott2012 rockimpott2012 in Foo Fighters Tour 2022
    Das sind schon zugkräftige Supports. Könnten auch dazu dienen, ein paar mehr Tickets zu verkaufen. Wer Rockmusik hört und dem die 115 Euro etwas teuer erscheinen, gibt dann bei zusätzlich zwei angesagten Support-Acts vielleicht doch nach. Soll es schon gegeben haben, dass die Vorband dabei geholfen hat, ein Konzert voll zu machen.

    Die beiden Supports werden jeder für sich gar nicht mal so günstig sein, wenn ein Festival sie buchen will... Schön wäre es natürlich für Rock am Ring.