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Letzte Beiträge von sirflashfahrer

  • sirflashfahrer sirflashfahrer in Open Source Festival 2015
    Open Source Festival 2015
    Galopprennbahn, Düsseldorf

    Open Source Festival - Homepage

    Bands / Line Up 2015

    Death Cap For Cutie Selbstbestätigung
    tba.


  • sirflashfahrer sirflashfahrer in The Gaslight Anthem Tour 2014
    The Gaslight Anthem
    Get Hurt Fall Tour 2014
    Alsterdorfer Sporthalle, ca. 2500 Zuschauer
    Support: Bayside, Deer Tick

    Hamburg, The Gaslight Anthem haben spontan geladen, wo ebaypreise ins unermäßliche senken und 2 Tickets zusammen für 22 Euro über den digitalen Tisch gehen. Die Nachfrage lies nach, nachdem eine Diskussion um das neue Album nicht nachlies. Ist das noch der Punkrock aus den frühen Tagen der Sink Or Swim oder der The '59 Sound. Auf Platte lässt sich klar sagen, dass die Balade überhand genommen hat, aber die in der gesammtheit keineswegs enttäuscht und auch die typischen Ohrwürmer enthält.
    Als Support stehen heute Bayside und Deer Tick zu gute. Von beiden Bands noch nie zuvor gehört und von Bayside auch nach dem Konzert nicht, da man möglichst viel von dem Topspiel der Bundesliga mitnehmen wollte. So wird die gut gefüllte Sporthalle, die sich wie beim letzten Gastspiel von Brian Fallon und Co rein auf Stehplätze beschränkt präsentiert, erst betreten als die letzten Arkorde von Bayside verklingen. Lange muss man aber nicht warten. Deer Tick kämpfen mit der Akustik und spielen eine gute Mischung aus Rock N Roll, Country und Pop. Ob die Songs allerdings live nun nicht genug Power bringen oder die Alsterdorfer Akustikperle wieder zugeschlagen hat, darf gerätselt werden. Der Auftritt ist kurzweilig und Punkt 22:00 geben sich The Gaslight Anthem die Ehre. Kurz wird angekündigt, dass man keine Zeit verlieren möchte. Sprich die Zugabe direkt anschließt, damit man noch ein Song mehr spielen kann. Klingt zunächst eher lustlos, aber man wird schnell eines besseren belehrt. Die Jungs sind gut drauf. Frontmann Fallon interargiert ordentlich mit dem Publikum, lacht viel, spielt auch mal die Melodie von "Oh, wie ist das schön, sowas hat man..." auf dem Rücken liegend mit, als die Menge in einer kurzen Pause den Stadiongassenhauer anstimmt. Sonst wierden auf Wunsch "Drive" in die Setlist integriert, der Sound ab Song 3 annehmbar auf meiner Position und alle Alben bis auf American Slang ausführlichst in der Setlist repräsentiert. 27 Lieder werden es um kurz vor 0:00 sein, als das Licht an ging. Definitiv eine Bank.
    Bleibt zu sagen, dass die neuen Songs, vor allem die ruhigen, live kraftvoller und schwungvoller daherkommen und kaum einer unzufrieden nach hause gegangen ist. Keiner? Ach ja, doch. Das gallische Dorf gibt es doch immer. Heute in Form zweier Mitvierziger in Fanshirts und eher Computernerdigem Auftreten, schimpften die gesamten ersten 30 Minuten über das Konzert, den Sound, die Lieder, die Leute und wahrscheinlich auch, dass keiner ihren Block liest. Auf jeden Fall setzten sich die guten Zwei dann aus Protest vor diesem "scheiss" Auftritt auf den Boden, um noch mehr Unverständnis zu erlangen. Unzufrieden darüber, dass die Leute um sie herum wohl Spass an dem Konzert hatten, verließen sie den Ort der Schande mit einem großen "Scheisse ist das hier!"
    Sah ich nicht so.
    Fazit: The Gaslight Anthem haben immer noch geniale Songs und passen in meinen Geschmack. Live in guter Verfassung. Da kann man doch beim nächsten Mal auch wieder regulär zahlen.



  • sirflashfahrer sirflashfahrer in Mair1 Festival 2014
    Neue Bands - Alte Bekannte...

    Bestätigungswelle 03.02.14
    Hatebreed, Ignite, Walls Of Jericho, We Came As Romans, The Black Dahlia Murder, Bury Tomorrow, The BONES, Thy Art Is Murder, Atlas Losing Grip, Heart In Hand, The Charm The Fury, A TRAITOR LIKE JUDAS, Risk It, ALL FOR NOTHING, DESASTERKIDS, Science Of Sleep, To the Rats and Wolves, WE NEED GUNS!, Anchors & Hearts, Gravity Lost, The Gogets, Choking on Illusions


  • sirflashfahrer sirflashfahrer in Rock N Heim Festival 2013
    Bezweifel auch sehr stark, dass die Die Ärzte dann noch spielen werden...


  • sirflashfahrer sirflashfahrer in Le Fly Tour 2013
    Le Fly - Grüß dich doch erstmal! - Tour 2013
    Spektakulum, Düsseldorf - ca. 50 Besucher (bei weitem nicht ausverkauft)
    Vorband: Dreadnut Inc.
    20.04.2013

    Düsseldorf - Lang ist es her, oder wie kann man es besser verfassen? Ein Konzert im Jugendzentrum XY in der Stadt XY mit der lokalen Band vom Freund XY, die mit ihrem Highschoolpunk die Herzen der coolen Mädchen der Klasse erobern und sich freuen, dass 30 Facebookfreunde erschienen sind.
    So fühlt man sich nach betreten des Spektakulums in Düsseldorf Benrath, welches sich den Eingang mit einem gängigen Gymnasium des Vorortes der Rheinmetropole teilt. Später erfährt man, dass die Fantastischen Vier 1994 hier auftraten. Ein Ort mit Rockgeschichte? Eher weniger.
    Was soll nun hier passieren? Die Hamburger Spasseckies von Le Flyy kommen auf Tour und wollen die Republik mit Album Nummer 2 erobern. Sicherlich ist die Wahl der Location fehlender geographischen Kenntnissen geschuldet. Anders ist es nicht nachzuvollziehen diesen Auftrittsort in mitten eines Wohngebietes zu wählen. Im Gepäck die Reggae-Ska-Combo Dreadnut Inc. aus Münster. Beide Bands gelten eher dem unbekannten Status in der Karnevalshochburg Rhein.
    Allerdings ließen ausverkaufte Konzerte in der Großen Freiheit in Hamburg und der beste Mallorcasong seit Niedergang des Ballermanns das Interesse wecken, dass man hier mal ein Auge drauf werfen sollte.
    50 zahlende, vorwegend Jugendliche sahen das ebenso, oder genossen die Chance mal wieder ein Konzert in ihrem Spektakulum zu erleben und keiner sollte diese Entscheidung bereuen.
    Dreadnut Inc. erweisen sich als perfekter Opener. Fast schon hat man Angst, dass diese unheimlich eingängigen Songs einer sympathischen Truppe dem Hauptact die Show stehlen. Die Bläserkombo spielt ab und zu im Publikum. Bittet zum Tanz, was wörtlich genommen wird, wenn der Trompeter die Damen aus den hinteren Ecken des Saales persöhnlich abholt und sie an die Bühne stellt. Die (kleine) Menge singt und tanzt mit. Songs, wie Eskimo oder Kill us lassen den Betrachter ungläubig zurück oder eher in der Annahme, dass man im Musikbuisness auch die richtigen Menschen kennen muss, damit der Erfolg kommt. Anders kann man es sich nicht erklären. Den mit Highschool-Schulbands haben die Jungs nichts gemein. Als Vorwarnung geben die Jungs noch an, dass sie als Aufwärmprogramm für das folgende gelten, inklusive Wall of Death. Was soll denn da noch kommen?
    Man befindet sich in dem wohl unbekanntesten Club in Düsseldorf mit einer Hand voll Menschen und hat bereits eine unerwartet, gute Zeit.
    Der Auftritt beginnt unter Fanfaren und irgendwie müssen die Jungs von Le Fly eine andere Wahrnehmung haben oder einfach ihre Sache lieben. Was in den folgenden 90 Minuten abgefeiert wird ist kein Konzert. Das ist eine verdammte Party der Extraklasse. Schnell wird das Publikum aufgeklärt, dass der heutige Sekttag dafür gut geeignet wäre das Set lieber in Unterwäsche zu spielen und die Songs DB, Affenmann und die Single Wir wollen nach Rio machen aus dem Laden ein Tollhaus, so wie es der später auf der Bühne erscheinende Affenmann am liebsten hat. Pogo und Abspacken als wäre man mitten auf der Hauptbühne eines großen Musikfestivals. Eine Show, die perfekt ins Vorprogramm der Hamburger Mülltüten von Deichkind passen könnte oder eben als Hauptact selbst. Unglaublich, wie schnell der Auftritt von Dreadnut Inc. vergessen ist. Hier hört man eine Band, die eine eingespielte Kombo ist und Gas gibt, egal wo, wie und warum und vor allem die 50 Gäste, wie 500 wirken lässt. Wer also die Chance hat Le Fly außerhalb von Hamburg zu sehen, wo die Leute das Potenzial ihrer Kultband dank St. Pauli-Hymne und Fliegen lange verinnerlicht haben, der sollte sich das nicht entgehen lassen. Denn hier kann man einer Band zuschauen, die mit Sicherheit das Potenzial mitbringt den Sprung vom Regionalmeister in die Kraftklubliga zu meistern. Hochgegriffen? Mag sein, aber wundern sollte man sich nicht, wenn man im Radio bald öfter hört, dass man nach Rio möchte.

    Fazit: Wirklich verdiente 11/11Punkten