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Yvette1992


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Letzte Beiträge von Yvette1992

  • Yvette1992 Yvette1992 in Musik-Streaming: Spotify, Deezer, Apple Music etc.
    Danke Jetzt gehts. Schade nur, dass diese Statistiken nicht über die normale spotify-Oberfläche abrufbar sind. Das wäre doch viel einfacher


  • Yvette1992 Yvette1992 in Musik-Streaming: Spotify, Deezer, Apple Music etc.
    Eine ernstgemeinte und hoffentliche keine dumme Frage: Wo kann man bei spotify seinen persönlichen Jahresrückblick anschauen (s.o.) ? Weder in der mobilen, noch in der Desktop oder in der Browser-Seite kann ich hierzu etwas finden...


  • Yvette1992 Yvette1992 in Hurricane Festival 2020
    Zitat

    schrieb:
    Zitat

    Yvette1992 schrieb:
    Zitat

    Mambo schrieb:
    Ich versteh das Vorgehen schon - sehe die Lage auch als nicht einfach an: Wenig richtig große Bands nachgewachsen, Aufbau mittelgroßer zum Head wird auch kritisiert etc - bekanntes Thema.

    Wenn ich mir aber dieses Jahr Hu/So angucke, passt das Verhältnis zu den mittelgroßen Festivals à la Taubertal, Open Flair, Rocco für mich persönlich nicht. Den Preisunterschied kann ich für die größere Breite zwar noch akzeptieren, aber verbunden mit den Überschneidungen und vor allem all den Nachteilen einer so großen Besucherzahl, würde ich da immer die oben genannten bevorzugen. Zu Ring oder Hu/So muss mich dann doch auch die Besonderheit der Headzeile bringen.

    Du sprichst einen wichtigen Punkt an: Es kommen keine großen Headliner nach - in den letzten Jahren sehe ich da am ehesten noch Mumford & Sons und die Arctic Monkeys.

    Liegt einfach daran, dass in der Gitarrenmusik aktuell wenig aufregendes passiert und die Musikinteressen breiter werden (heute hören die meisten "alles", daher gibts auch kaum noch reine "Rock-parties" in clubs. Es erscheinen auch keine Platten mehr, die eine Strahlkraft haben, die eine Band zum Headliner wachsen läßt. Liegt warscheinlich auch am geänderten Musikkonsumverhalten.

    ich sehe für die Zukunft 3 Szenarien:

    a) Die Festivals öffnen sich auch für andere Stilarten (zB Martin Garrix beim Hu/So)
    b) Die Festivals versuchen statt auf Headliner auf ein breiteres und hochkarätigeres Mittelfeld zu setzen (quasi 5 kleinere als 3 richtige Heads)
    c) die Bands werden auch noch in 10 Jahren Die Toten Hosen, System of a down und Volbeat in Dauerschleife buchen...


    Es stimmt, dass die letzten Jahre nicht mehr so viele qualitativ hochwertige Acts Headliner-Status erreicht haben als vorher, aber die, die es schaffen werden oft leider beim Hurricane nicht gebucht/kommen nicht zum Hurricane: siehe Kendrick Lamar, A$AP Rocky, The Weeknd, Lana del Rey, Frank Ocean, Bon Iver...
    Große Ausnahme war letztes Jahr Tame Impala.

    21 Pilots mag ich nicht, kann ich aber 100% deshalb nachvollziehen. Aber ansonsten verliert man find ich bisschen den Anschluss moderne Heads zu buchen und auch die Chance (gute) neue Acts zu Headlinern werden zu lassen (siehe Glastonbury, die in UK Stormzy definitiv zum Headliner gemacht haben/selbe bei Reading&Leeds und The 1975)

    Aber würden Bon iver, The Weeknd und Frank Ocean bei Hu/So und RaR gute headliner abgeben? Qualitativ sicher, aber würde das auch von den Zuschauern angenommen werden? ich würde jetzt mal tippen, dass kaum jemand, der zu dem typischen festivalpublikum gehört, auch nur 1 lied dieser Künstler kennt.

    Daher wird die auch niemand als headliner buchen.


  • Yvette1992 Yvette1992 in Hurricane Festival 2020
    Zitat

    Mambo schrieb:
    Ich versteh das Vorgehen schon - sehe die Lage auch als nicht einfach an: Wenig richtig große Bands nachgewachsen, Aufbau mittelgroßer zum Head wird auch kritisiert etc - bekanntes Thema.

    Wenn ich mir aber dieses Jahr Hu/So angucke, passt das Verhältnis zu den mittelgroßen Festivals à la Taubertal, Open Flair, Rocco für mich persönlich nicht. Den Preisunterschied kann ich für die größere Breite zwar noch akzeptieren, aber verbunden mit den Überschneidungen und vor allem all den Nachteilen einer so großen Besucherzahl, würde ich da immer die oben genannten bevorzugen. Zu Ring oder Hu/So muss mich dann doch auch die Besonderheit der Headzeile bringen.

    Du sprichst einen wichtigen Punkt an: Es kommen keine großen Headliner nach - in den letzten Jahren sehe ich da am ehesten noch Mumford & Sons und die Arctic Monkeys.

    Liegt einfach daran, dass in der Gitarrenmusik aktuell wenig aufregendes passiert und die Musikinteressen breiter werden (heute hören die meisten "alles", daher gibts auch kaum noch reine "Rock-parties" in clubs. Es erscheinen auch keine Platten mehr, die eine Strahlkraft haben, die eine Band zum Headliner wachsen läßt. Liegt warscheinlich auch am geänderten Musikkonsumverhalten.

    ich sehe für die Zukunft 3 Szenarien:

    a) Die Festivals öffnen sich auch für andere Stilarten (zB Martin Garrix beim Hu/So)
    b) Die Festivals versuchen statt auf Headliner auf ein breiteres und hochkarätigeres Mittelfeld zu setzen (quasi 5 kleinere als 3 richtige Heads)
    c) die Bands werden auch noch in 10 Jahren Die Toten Hosen, System of a down und Volbeat in Dauerschleife buchen...



  • Yvette1992 Yvette1992 in Hurricane Festival 2020
    Ich möchte die Macher gar nicht kritisieren, daher es wahrscheinlich jedes Jahr schwer ist, ein Line-up auf die Beine zu stellen, was jeden zufriedenstellt. Und auch sind sicher nicht jedes Jahr Unmengen an Headliner zu adäquaten Preisen verfügbar.

    In diesem Jahr tummelt sich aber ein unspannendes "Best of späte Nuller/frühere 10Jahre"

    The Killers, Mando Diao, Jimmy eat world, Kings of Leon, Deichkind, Bad Religion, Of Monsters of Men, Rise against...Überraschungseffekt leider gleich Null. Und die wenigen großen Bands, die noch nicht auf Festivals totgedudelt sind (21 pilots, Martin Garrix) , passen in meinen Augen nicht zum Hu/So.