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Politik-Thread

eröffnet von FBG am 13.02.2006 14:16 Uhr - letzter Kommentar von Locust

4.497 Kommentare (Seite 179)


  • DapperDan DapperDan
    Mal abwarten, wie sich das Programm der CDU lesen wird, das weiß ja noch keiner

  • StonedHammer StonedHammer ADMIN

    DapperDan schrieb:
    Gar nicht wählen ist auch sch...lecht, ganz klar.
    Keine Ahnung was ich raten sollte, ich bin ja selbst zur Zeit ratlos, aber "das geringste Übel" seh ich in den Grünen eben gar nicht.
    Ich rede auch nicht von deiner Begeisterung, sondern von der Begeisterung, die, wie es Wagenknecht passend ausdrückt, momentan herbeigeschrieben wird.

    Ich meine auch nicht, man sollte sich auf dem "aber China..." ausruhen und nichts tun, aber mal die Nerven behalten und evtl. mal zusehen, was man machen kann, dass solche Länder auch nur mal ANSATZWEISE dahin kommen, wo wir JETZT schon (ohne die Grünen) sind. Die Weichen sind ja schon gestellt, der Handlungsbedarf erkannt, eine Beschleunigung wie es die Grünen verlangen aber einfach nur unrealistisch.

    wo sind wir den ökologisch da wo andere erst hinkommen müssen? wir sind da nicht besser wie andere nur mit dem unterschied lassen es gerne so aussehen, da wo andere einfach eiskalt klartext (die wahrheit ihres handelns) aussprechen: "nein bockt mich nicht". es gab mal ein gutes video (noch nicht ganz so lange her, wo gezeigt wurde wie sich die aktuelle politik über die umwelt sorgt, nämlich so gut wie garnicht und das hat sich bis heute auch nicht geändert und die coronapolitik zeigt doch auch gut wie es hier abläuft und wie politiker nicht nur ansich selbst denken und so.

    "vorteil" corona, es läuft in echtzeit ab, also das problem ist real gerade aktiv und wir bekommen es alle mit, auch das handeln der politik. im gegensatz zur umwelt das wird die aktuelle regierung nicht mehr lebendig erleben und das ist halt das problem.

  • DapperDan DapperDan

    wo sind wir den ökologisch da wo andere erst hinkommen müssen? wir sind da nicht besser wie andere...


    Wie jetzt? Siehst du Deutschland umweltpolitisch aktuell auf einer Stufe mit China, Russland, Indien, USA usw. usw.? Oder versteh ich das jetzt falsch?


  • blubb0r blubb0r
    china hätten wir gern...


  • Locust Locust

    DapperDan schrieb:
    Mal abwarten, wie sich das Programm der CDU lesen wird, das weiß ja noch keiner

    Die Grünen sind scheiße und nehmen uns unser Auto weg.....

    Naja man weiß ja bei der Union was man bekommt und v.a. auch was nicht

  • DapperDan DapperDan

    blubb0r schrieb:
    china hätten wir gern...



    Ich meinte nicht CO2 sondern Umweltschutz allgemein.

  • HansMufff HansMufff SUPPORTER

    blubb0r schrieb:
    china hätten wir gern...



    Dabei kommt mir immer die Frage auf, wer denn letztlich "verantwortlich" dafür ist - Thema Lieferketten. Wenn wir in ärmeren Regionen produzieren und dann sagen "dududu, aber nicht so viele Emissionen", belügen wir uns doch selbst. Dass reichere Menschen/Nationen wesentlich stärker beteiligt sind, ist ja auch bekannt. Und ich sehe Deutschland da schon weiter oben mitspielen.

  • CoolProphet CoolProphet
    Der Erfolg der Grünen ist doch gerade, sich möglichst unauffällig, ohne Kanten in der Erscheinung und sozusagen diffus "gut" zu präsentieren, mit alleine einem schönem Schein. Ein derart niedriges, nicht aneckendes Profil wird offenbar von einer Menge harmoniebedürftiger Bürger honoriert. Ich denke wenn viele tatsächlich mal einen Blick in das Wahlprogramm werfen würden hätte sich da schnell ein etwas ambivalenteres Bild gezeichnet. Die allermeisten Leute sind aber nach wie vor zu faul oder haben eh schon keinen Bock mehr auf das Thema "Politik" und machen dann im Grunde unabhängig davon halt ihr Kreuz was gerade "angesagt" ist oder aus Gewohnheit, da braucht man sich auch nichts vormachen.

    Unabhängig von der politischen Präferenz und Ansicht sind dann so Stellen wie z.B hier schon eher die Ausnahme. Leider.

    Erschreckend ist aber mMn, wie derart schlichte Persönlichkeiten wie eben Baerbock zu einer Kanzlerkandidatur kommen können, mittels Wohlfühlparolen, die tatsächlich reale Chancen haben, diesen Posten dann auch zu besetzen. Ich sehe da auch bei den Grünen andere Personen eigentlich als "fähiger". Gut, wenn man sich so umschaut ist es diesbezüglich in der kompletten dt. Parteienlandschaft anno 2021 sowieso ein Tiefpunkt erreicht was das vorhandene Personal betrifft und auch der Grund weshalb ich - sage das offen - tatsächlich keine der relevanten Parteien die im Bundestag sitzen wählen werde. Es wird auf irgendeine kleine Partei rauslaufen(vielleicht Tierschutzpartei z.B). Gar nicht wählen ist trotz allem keine Option für mich.

    Zurück zu den Grünen: Frau Baerbock hat sich in häufig sehr gefällig und wenig kritischen Interviews ja schon regelrecht blamiert, was Ihre (mangelnde) Kenntnis über die von ihr propagierten Themen angeht. Die Wahl von "Frau" war offensichtlich rein pragmatisch, als in unserem Zeitgeist diese wohl bessere Chancen hat als "Mann", zudem es auch Kontrastprogramm zur Union ist, das vielleicht ein paar Punkte mehr von Frauen einbringt. Diesbezüglich völlig stromlinineförmig auf gesellschaftliche Gegebenheiten fokussiert, was mehr Wahlerfolg verspricht.

    Bei den anderen größeren Parteien sieht es genauso aus bzw. da noch alles auseinander zu pflücken ist mir dann wirklich müßig. Da weiss man ja auch nicht wo man überhaupt anfangen soll was Realitätsverlust, Verfehlungen und Inkompetenz betrifft.

    Im September ist (gefühlt) die Wahl zwischen ' geht gar nicht ' , 'geht überhaupt nicht ', 'geht definitv nicht', 'geht absolut niemals ' und 'geht besser niemals ' angesagt. Sehr ernüchterndes Fazit aber seit einigen Jahren bin ich da halbwegs schmerzfrei und aufgrund einer grundsätzlich eher libertären Natur dem ganzen sowieso immer eher kritisch zugewandt.

  • blubb0r blubb0r
    Wo hat sich Baerbock denn schon häufig blamiert?

    Ich hab jetzt nix direkt parat, das Pro7 Ding kürzlich war okay und die Putin Frage find ich schwierig bzw. die war arg extrem gestellt.

  • erdeanmich erdeanmich Edited SUPPORTER
    Der Erfolg der Grünen ist doch gerade, sich möglichst unauffällig, ohne Kanten in der Erscheinung und sozusagen diffus "gut" zu präsentieren, mit alleine einem schönem Schein.

    Hab ich nicht den Eindruck. Hier im Forum sieht man doch auch, dass gerade die Umweltpolitik anstößt. Kann auch gar nicht mehr zählen, wie oft mir Begriffe wie "Verbotspartei" in den letzten Tagen entgegengespült worden sind.
    Und wenn ich das Parteiprogramm so lese habe ich eher den Eindruck, dass sie insbesondere hot topics wie Umwelt, Integration, etc. adressieren.
    Für mich sind das schon sehr viele Kanten

  • Locust Locust Edited
    Gute Frage, aber auch hier steht viel zu destruktives denken im Vordergrund. Da werden doch nur Fehler gesucht oder peinliche Auftritte um ein Alibi zu finden. Die vermutlich von jedem zu finden sind aber meist auch nicht so dramatisch sind, sind auch nur Menschen.

    Politik ist auch nicht einfach und man muss davon weg kommen 100% seiner Vorstellungen zu erwarten und realistisch bleiben. Man hört nur was nicht geht oder was einer schlecht macht immer ist das Glas halb leer. ....

    Wenn man zB. die Tierschutzpartei wählt macht man es sich halt einfach. Mir ist Tierschutz auch wichtig aber die Tiere haben ziemlich sicher mehr davon wenn man die Grünen wählt.


  • Jax_Harkness Jax_Harkness

    DapperDan schrieb:
    Gar nicht wählen ist auch sch...lecht, ganz klar.

    Keine Ahnung was ich raten sollte, ich bin ja selbst zur Zeit ratlos, aber "das geringste Übel" seh ich in den Grünen eben gar nicht.
    Ich rede auch nicht von deiner Begeisterung, sondern von der Begeisterung, die, wie es Wagenknecht passend ausdrückt, momentan herbeigeschrieben wird.

    Ich meine auch nicht, man sollte sich auf dem "aber China..." ausruhen und nichts tun, aber mal die Nerven behalten und evtl. mal zusehen, was man machen kann, dass solche Länder auch nur mal ANSATZWEISE dahin kommen, wo wir JETZT schon (ohne die Grünen) sind. Die Weichen sind ja schon gestellt, der Handlungsbedarf erkannt, eine Beschleunigung wie es die Grünen verlangen aber einfach nur unrealistisch.

    So was kann man eigentlich nur schreiben, wenn man die letzten zwanzig Jahre gar nichts mehr mitbekommen hat. Es gibt kaum ein Land, dass den Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel in den letzten zwei Jahrzehnten so sehr verpennt hat wie Deutschland (und die USA natürlich). Gerade das von Deutschen so oft als Negativbeispiel angeführte China hat in diesem Zeitraum so viel in den Bereich investiert wie kein anderes Land. Unsere nördlichen Nachbarn aus Dänemark sind jetzt schon so weit, dass sie ihren kompletten Stromverbrauch aus erneuerbaren Energien beziehen können und investieren kräftig weiter mit hohen Milliardensummen darein.

    Deutschland hingegen macht praktisch gar nichts, gibt den großen Energieunternehmen immer mehr Macht und Geld und ist stolz auf seine Verbrennungsmotoren.

  • The_Game The_Game

    DapperDan schrieb:
    ....

    Ich meine auch nicht, man sollte sich auf dem "aber China..." ausruhen und nichts tun, aber mal die Nerven behalten und evtl. mal zusehen, was man machen kann, dass solche Länder auch nur mal ANSATZWEISE dahin kommen, wo wir JETZT schon (ohne die Grünen) sind. Die Weichen sind ja schon gestellt, der Handlungsbedarf erkannt, eine Beschleunigung wie es die Grünen verlangen aber einfach nur unrealistisch.


    Kann ich so nicht nachvollziehen und konnte auch den Artikel von Frau Wagenknecht nachdem er direkt mit den Kosten von klimafreundlicher Politik einsteigt schon kaum weiterlesen.

    Der einzige Grund warum klimafreundliche Politik so viel teurer ist, ist doch dass die aktuelle Politik die Kosten einfach in die Zukunft schiebt, nicht um sonst wurde ihnen ja gerae das Gesetz vom Verwassungsgericht platt gemacht. Und es ist ja auch nicht so, dass Kohle, Verbrennungsautos und Atomergie nicht subventioniert würden. Wenn die Kosten alle direkt der Nutzer zahlen würde, würden sich auch einige umgucken. Die CDU hat erfolgreich die aufstrebende Wind- und Solarenergie Brachne kaputt gemacht und sorgt mit der Subvention von pseudo-Hybrids die 30 km an guten Tagen 30 km mit Strom fahren können und als Firmenwagen oft fast nur mit Verbrenner fahren dafür, dass wir technologisch vollkommen abgehängt werden - so wie wir es im Bereich digitales ja schon sind.

    Klar wird es nicht billig, die Probleme anzugehen, aber sie zu ignoieren und das aufzuschieben ist eben auch keine Lösung. Könnte man ne schöne parallele zur Corona-Politik ziehen, bei der viele Studien zeigen, dass es am Ende deutlich billiger gewesen wäre schneller zu reagieren, man es aber nicht gemacht hat, weil das zu dem Zeitpunkt teuer gewesen wäre.

    Das Problem, wer am Ende die Kosten trägt bleibt natürlich bestehen. Da sind die Grünen sicherlich nicht die Partei der Armen Leute und das wäre bei schwarz/grün oder grün/schwarz sicherlich ein negativer Aspekt, der aber auch nicht besser wird, wenn man stattdessen die Union wählt.

  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN
    dito und wichtig, es wird jetzt halt nicht mehr billig, weil man es jahre lang verschlafen hat und "veraltetes/überholtes" immer noch sinnlos fördert. und es wird von jahr zu jahr teurer wenn man nicht anfängt förderung in die richtige richtung zu verschieben, auch wenn es dann kein gratis auto und so für einen abgeordneten mehr gibt.

    schaut euch doch nur an was uns jetzt glasfaserkabel verlegen kostet (und wo man immer noch 2 stellige downloadzeiten träumt), weil man zur rechten zeit einfach nicht fortschriftlich sein wollte..

    die grünen werden nicht die allheilbringer, aber sie könnten endlich den rest (der sich einfach nur immer noch auf irgendwelchen lorbeeren der nachkriegszeit ausruht) mal aufwecken und jeder der sein kreuzchen bei grün wählt (ob man dafür ist oder nicht) hat mehr getan für ein umdenken, wie jeder depp der aus "protest" blau wählt!

  • Locust Locust Edited
    Ich sehe das ähnlich, es ist eine historische Chance einen Schritt in die nötige richtung zu gehen. Das die Grünen nicht die Heilsbringer sein werden die alles auf den kopf stellen sollte klar sein. Aber die wahrscheinlichkeit auf besserung ist doch real und auch die einzige und vielversprechenste Option dazu. Ein Versuch ist es wert.

    Das Programm liest sich nicht schlecht aber entscheidend ist was dann passiert.

    Verstehe auch nicht wo sie sich aus widerständen raushalten.
    Im Gegensatz zur Union trauen sie sich nötige Themen anzugehen die Einschnitte zwangsläufig zur folge haben

  • DapperDan DapperDan
    aus Protest blau zu wählen geht natürlich auch nicht. Da man immer gern in die blaue Ecke gestellt wird, wenn man von der grünen nicht so begeistert ist, fällt mir die Tage öfters mal "Der Brautstrauß" von Badesalz ein: "Grün und Blau schmückt die Sau".
    Soll kein Vergleich AfD/Grün sein, aber ich werde halt beide nicht wählen.

  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN
    nur weil man nicht grün wählt ist man doch nicht gleich blau? da gibt es noch rot/dunkelrot/gelb/doch weiter schwarz oder gar die partei und zich anderes, bevor man bei blau und so nem scheiß landet

    aber jemand der bei den letzten wahlen noch aus "protest" blau gewählt hat, was auch immer das für ne logig ist, könnte halt jetzt wirklich nen denkzettel setzen (der auch klappen könnte, wie damals mit rot ), wenn das überhaupt die message mit blau sein sollte.. weil es gab um die zeit ja auch schon die partei

    aber wer jetzt nicht grün wählt, wählt halt nicht grün, feddisch. es gibt auch leute die wählen weiter schwarz, so lang sie nicht stundenlang über die regierung motzen, ist es auch iwie kein nogo


  • Kenny82 Kenny82
    Wenn man verhindern möchte, dass die CDU an der nächsten Regierung beteiligt ist, wäre es nicht dann strategisch am sinnvollsten, SPD zu wählen? Ich meine, Olaf Scholz ist doch auch ein guter Kandidat, mit dem man als Kanzler leben könnte.

  • hermes81 hermes81

    Kenny82 schrieb:
    Ich meine, Olaf Scholz ist doch auch ein guter Kandidat, mit dem man als Kanzler leben könnte.


    Jetzt kam mir echt grad kurz mein Frühstück wieder hoch.

  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN

    Kenny82 schrieb:
    Wenn man verhindern möchte, dass die CDU an der nächsten Regierung beteiligt ist, wäre es nicht dann strategisch am sinnvollsten, SPD zu wählen? Ich meine, Olaf Scholz ist doch auch ein guter Kandidat, mit dem man als Kanzler leben könnte.

    wir erinnern uns 16/20 jahre zurück? rot (mit grün) bekommt nach 8 jahren nicht die "macht" und darum teilen sie sich diese mal eben mit schwarz (nur damit sie sicher auch mit regieren können, was ein tiefschlag für alle antischwarzwähler) seit dem sitzen sie immer schön mit in der 2. reihe der aktuellen regierung. sprich, bei erfolg würde neben scholz dann garantiert ein laschet sitzen, war doch die letzten jahre ein schwarzrotes superteam

  • DapperDan DapperDan
    soviel dazu (Umweltfreundlichkeit Chinas)

  • mattkru mattkru Edited
    Im Falle von RRG oder Ampel wäre die SPD zumindest eine Partei, die die anderen beiden etwas in Schach hält.

  • Locust Locust Edited

    Kenny82 schrieb:
    Wenn man verhindern möchte, dass die CDU an der nächsten Regierung beteiligt ist, wäre es nicht dann strategisch am sinnvollsten, SPD zu wählen?


    Als Alternative zu Grün ja, beides kommt im Hinblick auf dieses Ziel aufs gleiche raus, da die SPD der erste gesprächspartner der Grünen sein dürfte. Danach wirds spannender.

  • Kenny82 Kenny82

    StonedHammer schrieb:

    Kenny82 schrieb:
    Wenn man verhindern möchte, dass die CDU an der nächsten Regierung beteiligt ist, wäre es nicht dann strategisch am sinnvollsten, SPD zu wählen? Ich meine, Olaf Scholz ist doch auch ein guter Kandidat, mit dem man als Kanzler leben könnte.

    wir erinnern uns 16/20 jahre zurück? rot (mit grün) bekommt nach 8 jahren nicht die "macht" und darum teilen sie sich diese mal eben mit schwarz (nur damit sie sicher auch mit regieren können, was ein tiefschlag für alle antischwarzwähler) seit dem sitzen sie immer schön mit in der 2. reihe der aktuellen regierung. sprich, bei erfolg würde neben scholz dann garantiert ein laschet sitzen, war doch die letzten jahre ein schwarzrotes superteam

    Man kann sich Wahlergebnisse leider nicht aussuchen und soweit ich mich erinnern kann, gab es immer enormen Druck auf die SPD, sich an der Regierung zu beteiligen, weil alles andere zu einer Staatskrise geführt hätte. Siehe auch die letzten Koalitionsverhandlungen, in denen sich die FDP aus der Verantwortung geschlichen hat, und die SPD es dann wieder ausbügeln musste. Da kann man der Partei nun echt nicht die Schuld dafür geben.

    Mir geht es auch mehr darum, die nächste Wahl strategisch zu betrachten, und da befürchte ich, dass eine Stimme für die Grünen eine Beteiligung der CDU wahrscheinlicher macht, wenn es für Grün/Rot nicht reicht (siehe Baden-Württemberg).

  • Mambo Mambo Edited
    Das ist sicher ein Punkt.
    Da ich von allen Mehrheiten eine von Grün+Schwarz für am wahrscheinlichsten halte (unabhängig von der Reihenfolge), könnte man es aber auch so sehen, dass wer zwischen SPD und Grünen schwankt und die SPD nimmt, letztlich nicht unwahrscheinlich Schwarz-Grün mit unnötig starker Union und damit wieder einen Unionskanzler statt Baerbock kriegt.

    Scholz im Kanzleramt erscheint mir momentan sehr unrealistisch zu sein.

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