Festivals United

Politik-Thread

eröffnet von FBG am 13.02.2006 14:16 Uhr - letzter Kommentar von concertfreak

4.392 Kommentare (Seite 173)


  • mokiloki mokiloki

    blubb0r schrieb:
    Wenn Söder und Laschet sich streiten, wird es Brinkhaus. (Damit könnt ich leben)

    Ich hoffe, dass viele eher die kleineren Parteien (bspw. VOLT oder sowas) wählen, weil die etablierten eigentlich alle keine Stimmen verdient haben.

    100000% bei dir

  • Locust Locust Edited
    Bin da Zwiegespalten. Im Grunde sollte man das Wählen was einem Überzeugt, allerdings haben wir die 5% Hürde und wenn wir viel klein wahlen spielt dass dann doch den aktuellen Machtverhältnisse in die Karten.

    Daher tendiere ich eher zu Grün, bin zwar auch nicht restlos überzeugt (vielleicht auch utopie) aber Grün ist die Hoffnung....

    Ich sehe es als einzigst mögliche Verbesserung die auch reelle Chancen haben austeichend stimmen zu kriegen. Ob es dann viel besser wird weiß ich nicht aber ein Versuch ist es wert

  • DiebelsAlt83 DiebelsAlt83 SUPPORTER
    Also mit der CDU wird uns die Bio-FDP auch nicht nach vorne bringen. Wenn dann mit Rot-Rot. Aber das ist was für den Politik Channel.


  • Mambo Mambo Edited
    Also das Etikett Bio-FDP für die Grünen find ich ziemlich übel (obwohl ich kein Mitglied oder ähnliches bin).

    Die mögen mal in Bürgerrechts-Fragen auf einer Linie sein. Aber wirtschaftlich doch völlig auseinander.

    Und da rede ich nicht nur vom Klima:
    In vielen anderen Bereichen (zB Arbeits- und Sozialrecht) waren die Vorschläge der Grünen im Bund in den letzten Jahren erheblich progressiver als die der SPD. Und vor allem völlig (!) konträr zu dem von der FDP vertretenen Zeug.

  • Locust Locust
    Hab das mit der Bio-FDP garnicht geblickt. Wäre aber ein klarer Fall von zu hoch gepokert und übertriebener Ansprüche und wie du sagst auch sehr fragwürdiger Wahrnehmung. Die SPD sitzt aktuell mit in der Regierung und die Linke ist doch garnicht regierungsfähig und will das wohl auch nichtmal???

    Mit den Grünen sehe ich eine realistische Chance in eine bessere und zukunftsorientiertere Richtung gehen zu können. Das man dabei nicht das Land einmal komplett auf links dreht ist auch klar, aber halt auch ein vollkommen utopischer Gedanke.

  • mokiloki mokiloki
    Joa, Grüne würde ich auch bestimmt wählen.
    Nuff said , dann lieber die Tierschutzpartei
    Habeck und die gute Pendlerpauschale


  • Madpad77 Madpad77

    schrieb:
    Joa, Grüne würde ich auch bestimmt wählen.
    Nuff said , dann lieber die Tierschutzpartei
    Habeck und die gute Pendlerpauschale




  • hermes81 hermes81
    Also wenn wir jetzt nach Kompetenzen gehen, hab ich auch noch einige Klassiker ^^






  • Mambo Mambo Edited

    schrieb:
    Joa, Grüne würde ich auch bestimmt wählen.
    Nuff said , dann lieber die Tierschutzpartei
    Habeck und die gute Pendlerpauschale



    Ach das ist auch so ein Unding unserer Zeit, zu erwarten, dass ein Politiker von jeder Frage Ahnung haben muss und zur Kreuzigung aufzurufen, wenn man einen Fehler macht. So ein Video findest du zu Politikern jeder Partei und das wird auch immer so sein.

    Was du da implizit erwartest - Detailkenntnis zu allen Themen, die nicht umsonst über zig Ministerien vertielt sind - kann niemand leisten und ist eine Traumvorstellung, bei der du auf intensivste Briefings vor Talkshows reinfällst. Ich wette mit dir, dass Markus Lanz in der aktuellen Form jedes Vorstandsmitglied der genannten Tierschutzpartei aus allen Angeln heben und zu zig Widersprüchen treiben oder inhaltlichen Falschaussagen provozieren könnte.

    Viel wichtiger ist was anderes:
    Der Umgang mit Fehlern. Dazu stehen, wenn man Mist verzapft hat und sich entschuldigen und verbessern. Habeck sagt hier sogar öffentlich, dass er etwas nicht weiß. Klar ist das peinlich. Aber doch hundertmal besser, als einfach eine andere Frage zu beantworten, wie es andere ständig tun. Oder eigene Fehler völlig zu verleugnen und so tun als wäre nichts gewesen wie Andi Scheuer.

  • blubb0r blubb0r
    Jop, da sieht habeck ganz schlecht aus, aber daran würde ich mich nicht aufgeilen, denn die Pendlerpauschale ist jetzt nicht unbedingt was von Relevanz.

    Jeder Politiker (wer mag, kann sich jetzt hier das gegenderte dazu denken) hat in seiner Karriere solche Top Momente, Mal mehr (Hennig-Wellsow gerade), Mal gefühlt nur (Scheuer), Mal weniger.

    Wichtig ist für mich eher: traue ich der Person zu, in kritischen Phasen n kühlen Kopf zu bewahren und die richtige Entscheidung zu treffen? Da bin ich bei Laschet ganz ganz weit weg. Bei Habeck irgendwie nicht so weit weg und bei Baerbock auch nicht. Warum? Keine Ahnung, vielleicht weil sie (ähnlich wie gerade auch Söder) mehr Ruhe ausstrahlen. Ist in der Opposition generell auch einfacher.
    Sieht man ja daran, dass die FDP gerade punktet, obwohl die wegen der Kemmerich Affäre 8fach aus dem Bundestag geworfen gehört

  • Mambo Mambo Edited
    Wo versuche ich das?

    Ich sage nur: Es ist albern, eine Wahl - wie du es tust - schlicht deswegen auszuschließen, weil Habeck einmal in dieser Frage keine Ahnung hatte.

    Weil
    - du dann in Konsequenz gar nicht wählen dürftest weil du keine Partei finden wirst,in der noch nie gewichtige Entscheider gehörig falsch lagen.
    - du damit zu einer politischen Kultur beiträgst, in der niemand mehr irgendwas greifbares sagt, sondern nur noch rumschwurbelt um ja keinen nachweisbaren Fehler zu machen.

    Edit: Scheinbar ist der Folgebeitrag von MOKILOKI, auf den ich mich bezogen hab und der sinngemäß lautete "du willst mir weißmachen, dass die Pendlerpauschale ein Detail sei", wieder weg.


  • mokiloki mokiloki Edited

    Mambo schrieb:
    Wo versuche ich das?

    Ich sage nur: Es ist albern, eine Wahl - wie du es tust - schlicht deswegen auszuschließen, weil Habeck einmal in dieser Frage keine Ahnung hatte.

    Weil
    - du dann in Konsequenz gar nicht wählen dürftest weil du keine Partei finden wirst,in der noch nie gewichtige Entscheider gehörig falsch lagen.
    - du damit zu einer politischen Kultur beiträgst, in der niemand mehr irgendwas greifbares sagt, sondern nur noch rumschwurbelt um ja keinen nachweisbaren Fehler zu machen.

    Edit: Scheinbar ist der Folgebeitrag von MOKILOKI, auf den ich mich bezogen hab und der sinngemäß lautete "du willst mir weißmachen, dass die Pendlerpauschale ein Detail sei", wieder weg.

    Ganz genau richtig, so wie ich es ganz oben agreed habe - am besten wählt man die Tierschutzpartei oder sonst wen. Aber keine Partei die in irgendeiner Weise Regierungsverantwortung in diesem Land hat und die AFD natürlich auch nicht. Sei es auf Bundes- als auch auf Landesebene.

    Und zum Thema mit dem Habeck, war unabhängig von den Parteien, dass jeder Politiker (egal welcher Partei) solche Statements in der Art raushaut, ist ja wohl auch jedem völlig klar.

  • hermes81 hermes81
    Naja, die Grünen machen bspw. in BaWü.jetzt keinen sooo schlechten Job.
    Luft nach oben ist immer.
    Aber pauschal mal zu sagen, man solle keine Partei wählen die momentan Regierungsverantwortung hat, ist mir persönlich dann etwas zu einfach.

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 Edited

    hermes81 schrieb:
    Naja, die Grünen machen bspw. in BaWü. jetzt keinen sooo schlechten Job.



    Mit Kretschmann als verkappten CDUler als MP.

  • Locust Locust Edited
    Tierschutz ist wichtig und ich habe tatsächlich auch schon die Tierschutzpartei gewählt. Allerdings ist es auch keine Lösung bzw. regierungsfähige Partei und wer Perfektion sucht ist in der Politik eh falsch und bei sich selber findet man die auch nicht.....

    Es geht darum ob man einen Regierungswechsel möchte in eine etwas andere richtung und da besteht mit den Grünen eine Chance. Was sie ggf. draus machen muss man dann auch erstmal sehen, aber ohne die Chance dafür wird man es nie erfahren. Die Fallhöhe ist gering und eine Alternative sehe ich auch nicht. Natürlich kann man auch eine Mini Partei wählen. Das ist eben eine Frage was man genau will.

    Dort findet man sich vielleicht auch besser wieder, aber diese Parteien sind auch meist beschränkt und müssen sich garnicht mit komplexen Themen und Kompromissen rum schlagen. Aber die Grünnen dürften auch mehr für den Tierschutz tun als die CDU und sie haben mehr Handhabe als die Tierschützpartei.

  • hermes81 hermes81

    masterofdisaster666 schrieb:

    hermes81 schrieb:
    Naja, die Grünen machen bspw. in BaWü. jetzt keinen sooo schlechten Job.



    Mit Kretschmann als verkappten CDUler als MP.

    Naja, wenn man es sich so einfach machen will ...

    Ein MP ist nun auch kein Alleinherrscher und wenn man sich die Arbeit der Koalition in den letzten Jahren ansieht, so stehen sie im Vergleich zu anderen Bundesländern aber mehr als passabel da.

    Aber natürlich muss diese Meinung niemand teilen. Und wer glaubt die Grünen in BaWü. wären eine CDU light, der soll es eben weiterhin glauben.

  • Mambo Mambo Edited
    Ich find teilweise auch Kleinparteien wie Volt besser, keine Frage.

    Das Problem sieht man aber bei der Landtagswahl in BaWü:
    Rechnet die 0,9% Klimaliste und die 0,5% Volt zu den Grünen und man hätte eine Grün-Rote-Mehrheit gehabt und keine CDU-Zugeständnisse gebraucht. Der Klimaschutz wäre erheblich gewichtiger gewesen in den nächsten Jahren, ebenso die Europafreundlichkeit.

    Gerade die Wähler der Klimaliste haben ihre Stimme chancenlos abgegeben, weil Ihnen die Grünen nicht grün genug waren, und damit jetzt faktisch für weniger Klimaschutz gesorgt. Na prima.

    Selbes Spiel bei der PARTEI. Kann man von mir aus bei der Europawahl machen. Aber bei einer Wahl mit 5%-Hürde verhindert man damit einfach nur, dass sich eine bestehende progressive Mehrheit im Landtag widerspiegelt.


  • Locust Locust

    Mambo schrieb:
    Ich find teilweise auch Kleinparteien wie Volt besser, keine Frage.

    Das Problem sieht man aber bei der Landtagswahl in BaWü:
    Rechnet die 0,9% Klimaliste und die 0,5% Volt zu den Grünen und man hätte eine Grün-Rote-Mehrheit gehabt und keine CDU-Zugeständnisse gebraucht. Der Klimaschutz wäre erheblich gewichtiger gewesen in den nächsten Jahren, ebenso die Europafreundlichkeit.
    Gerade die Wähler der Klimaliste haben ihre Stimme chancenlos abgegeben, weil Ihnen die Grünen nicht grün genug waren, und damit jetzt faktisch für weniger Klimaschutz gesorgt. Na prima.

    Selbes Spiel bei der PARTEI. Kann man von mir aus bei der Europawahl machen. Aber bei einer Wahl mit 5%-Hürde verhindert man damit einfach nur, dass sich eine bestehende progressive Mehrheit im Landtag widerspiegelt.

    Sehe ich genau so , ist das Problem der 5% Hürde.
    Wäre schon interessant wenn keiner taktisch wählen würde.
    Aber ich sehe diesen Sommer die historische Chance auf einen zukunftsweisenden Machtwechsel und deshalb werde ich nicht meine Stimme an ne Minipartei „verschwenden“

  • DiebelsAlt83 DiebelsAlt83 SUPPORTER
    Also da ja einige drauf angesprungen sind. Richtig ernst gemeint ist das natürlich nicht gewesen mit der Bio-FDP. Sorry, falls das falsch ankam.

    Allerdings, wenn die unbedingt regieren wollen würden, dann müssen die mir mal die Schnittmengen mit der CDU zeigen, die mir dann passen sollen. Ich sehe da absolut nichts, was mich dazu bewegen könnte, denen eine Stimme zu geben, mit dem Wissen, dass die CDU weitermachen dürfte.

  • counterdog counterdog

    Mambo schrieb:
    Ich find teilweise auch Kleinparteien wie Volt besser, keine Frage.

    Das Problem sieht man aber bei der Landtagswahl in BaWü:
    Rechnet die 0,9% Klimaliste und die 0,5% Volt zu den Grünen und man hätte eine Grün-Rote-Mehrheit gehabt und keine CDU-Zugeständnisse gebraucht. Der Klimaschutz wäre erheblich gewichtiger gewesen in den nächsten Jahren, ebenso die Europafreundlichkeit.
    Gerade die Wähler der Klimaliste haben ihre Stimme chancenlos abgegeben, weil Ihnen die Grünen nicht grün genug waren, und damit jetzt faktisch für weniger Klimaschutz gesorgt. Na prima.

    Selbes Spiel bei der PARTEI. Kann man von mir aus bei der Europawahl machen. Aber bei einer Wahl mit 5%-Hürde verhindert man damit einfach nur, dass sich eine bestehende progressive Mehrheit im Landtag widerspiegelt.

    Mit so einer Denkweise hätte man eig nur SPD oder CDU wählen dürfen, weil andere Parteien maximal Opposiotion sein können.

  • Mambo Mambo Edited

    counterdog schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich find teilweise auch Kleinparteien wie Volt besser, keine Frage.

    Das Problem sieht man aber bei der Landtagswahl in BaWü:
    Rechnet die 0,9% Klimaliste und die 0,5% Volt zu den Grünen und man hätte eine Grün-Rote-Mehrheit gehabt und keine CDU-Zugeständnisse gebraucht. Der Klimaschutz wäre erheblich gewichtiger gewesen in den nächsten Jahren, ebenso die Europafreundlichkeit.
    Gerade die Wähler der Klimaliste haben ihre Stimme chancenlos abgegeben, weil Ihnen die Grünen nicht grün genug waren, und damit jetzt faktisch für weniger Klimaschutz gesorgt. Na prima.

    Selbes Spiel bei der PARTEI. Kann man von mir aus bei der Europawahl machen. Aber bei einer Wahl mit 5%-Hürde verhindert man damit einfach nur, dass sich eine bestehende progressive Mehrheit im Landtag widerspiegelt.

    Mit so einer Denkweise hätte man eig nur SPD oder CDU wählen dürfen, weil andere Parteien maximal Opposiotion sein können.

    Die Logik versteh ich nicht. Ich vermute du spielst auf die Bundestagswahl an - aber da war doch alles andere als klar, welche Regierung kommt.

    Man könnte mit der Denkweise jede Partei mit realistischen Chancen auf 5% wählen weil zunächst mal jede davon die Chance hat, in die Regierung zu kommen.

    Und selbst wenn nicht ist die Stimme dann nicht verloren, weil die Partei immer noch im Landtag Opposition betreibt, in Ausschüssen sitzt, Anfragen stellt, Gesetzgebungsvorschläge macht etc. Das ist ein riesen Unterschied. Du hast z.B. im Saarland gerade nur deswegen einen Konsens für wissenschaftsfeindliche Politik, weil die Grünen nicht im Landtag sind. Das Bild wäre ein völlig anderes, wenn eine Landtagspartei das Modell kritisieren würde.

    Faktisch verloren ist die Stimme - von wenigen Ausnahmen, die wirklich Bewegungen anstoßen abgesehen - nur bei Parteien, die gar nicht reinkommen. Klar kann man jetzt sagen "du weißt ja von keiner Partei wie viel sie kriegt" und klar kann man im Detail streiten, ab welchen Umfrageprozenten sich die Hoffnung auf einen Parlamentseinzug lohnt. Ich würde aber mal sagen: Bei unter 1% in den Umfragen sicher nicht.

  • blubb0r blubb0r
    Sehe ihc übrigens auch anders.

    Natürlich werden die ganzen Kleinstparteien unter Sonstige gesammelt, aber wenn da 6-7 Parteien knapp 0,9% haben und Die PARTEI und die Freien Wähler etwas mehr, dann sind es dennoch über 10%, die der Reiter "Sonstige" bekommt und dementsprechend die anderen nicht.

    Man muss schlichtweg auch betrachten, was das für die mediale Berichterstattung bedeuten würde, wenn plötzlich halt "Die PARTEI" wirklich mal 2,0-3,0% bundesweit bekäme - halte ich Stand jetzt für nicht unbedingt ausgeschlossen.

    Der Reiter Sonstige muss nur vor z.B. der Linken oder der FDP, bestenfalls natürlich auch vor der AfD stehen und es wäre eine Sensation.

    Dass es für die Bildung des Bundestags unerheblich ist, ist mir auch bewusst. Für das Image der Parteien ist es aber ganz und gar nicht.

  • Mambo Mambo Edited
    Das Argument kann ich - anders als die Schlussfolgerung von Counterdog - gut nachvollziehen. Das seh ich auch, ich gewichte es nur persönlich unter die oben genannten Gründe. Aber ja: "faktisch verloren" war vielleicht etwas weitgehend!

  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath
    Also ich für meinen Teil wähle ja normalerweise Inhalte ... Und die dringendsten Fragen unserer Zeit sind für mich der Klimawandel, die Bekämpfung sozialer Ungleichheit und neuerdings auch die Bewältigung der Folgen der Coronapandemie. Und da ist mir ehrlich gesagt keine Kleinpartei bekannt, die auf alle diese Fragen eine politische Antwort hat. Hängt auch einfach damit zusammen, dass Kleinparteien im Allgemeinen nur ganz bestimmte politische Felder bestellen.

    Bei einem Bundestag mit 6 Parteien habe ich nicht das Gefühl, dass wir zu wenig Vielfalt hätten, eher im Gegenteil. Und das Argument, Parteien mit Regierungsverantwortung sind unwählbar, ist jawohl reines Stammtischgebrabbel. Die Grünen haben auch 30 Jahre gebraucht, bis sie mal vernünftige Realpolitik betreiben. Warum sollte irgendeine Kleinpartei ohne jegliche Erfahrung plötzlich den Masterplan in der Schublade liegen haben.

    Zum Glück leben wir in einer Demokratie, da kann natürlich jeder wählen, was er mag. Aber ich sehe genug Parteien im aktuellen Bundestag, denen ich Lösungen zu oben genannten Problemen zutraue. Man muss ihnen halt nur mal wirklich Regierungsverantwortung übertragen, anstatt seine Stimme an irgendwelche Kleinparteien zu "verschwenden". So seh ich das jedenfalls.

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666
    ACAB aka Annalena Charlotte Alma Baerbock wird neue Bundeskanzlerin, äh ist die Kanzlerkandidatin der Grünen.

Bitte logge dich ein um einen Kommentar zu schreiben