Festivals United

Rock am Ring 2022

03.06.2022 - 05.06.2022, Nürburg  Deutschland Noch 409 Tage
Top-Acts: T.B.A.

145 Kommentare (Seite 4)


  • JestersTear JestersTear SUPPORTER

    schrieb:

    Nightmare119 schrieb:

    schrieb:

    Nightmare119 schrieb:

    Stiflers_Mom schrieb:

    schrieb:
    Waren da letztes mal schon so unpassende Acts wie Eminem, Ed Sheeren zur Wahl gestanden?

    Ich bin ja davon ausgegangen, dass es sich kaum was ändert aber wozu das voting dann

    Was genau ist an diesen Acts unpassend?

    Deutschland ist das letzte Land, bei dem es noch kein Pop-Headliner für einen der Tage an die Spitze der großen Festivals geschafft hat. Im Umland ist das überall seit Jahren bereits usus.

    Ed Sheeran mag mittlerweile sowieso zu groß für Festivals sein, sind ja aber auch Bands wie die Stones in der Liste. Und Eminem wird hier seit Jahren frenetisch gefordert. Von daher: Verstehe deinen Kommentar nicht ganz.

    This, ich fände sogar den ein oder anderen Pop/Hip-Hop Headliner richtig gut. Ständig im Dreijahrestakt die selben Heads sind einfach nur noch langweilig.

    Und du glaubst gar nicht wie schnell RaR mit Eminem als Head ausverkauft wäre.

    Mit dem Kerle würdest du eigedlich alles falsch machen:
    die Stammringrocker verlieren und die, die nur Eminem und Co. sehen wollen würden im Jahr darauf auch fehlen... dazu noch Kosten für den Typen, die du nur durch Einsparungen bei den restlichen Acts refinanziert bekommst, wenn überhaupt... ne...

    Inwiefern würde man Stammringrocker verlieren? Ich glaube nicht das „Stammringrocker“ alle zwei Jahre Bock auf die gleichen Heads haben. Als „Stammringrocker“ wäre ich um jede Abwechslung froh.

    Da ich seit 2011 auch jedes Jahr da war, würde ich mich auch mal als „Stammgast“ betiteln und ich find die Line-Ups gerade an der Spitze einfach nur eintönig und im Umland (NL, BE, etc.) finde ich’s deutlich abwechslungsreicher. Man „traut“ sich da einfach mehr.

    Wenn ich HipHop hören will, geh ich auf ein Konzert oder Festival welches das anbietet... solange es nur Nebenacts sind, ist das okay... was die Leute davon gehalten haben konnte man bei Cro 2014 sehen oder wo Casper & Co 2018 ein extrem schlechtes Ergebnis bei den Zuschauerzahlen einbrachte, damals sind viele Stammgäste fern geblieben... und ein Kompromis wo wie bei 2014 die Fanta4 als Nebenact (Vormittags auf der Hauptbühne) aufgetreten sind, wird man bei Eminem wohl nicht machen können...

    Aber das ist akademisch, denn RaR wird in Zukunft kaum Eminem, Depeche Mode, U2 und ähnliche Kaliber einkaufen können, insbesondere nach den Desasterjahren von 2015-2018 + 2020-2021... die dauernden Eignerwechsel zeugen davon das da Feuer unter dem Dach ist... da fehlt einfach die Kohle und glaube kaum das die das irgendwie kalkuliert bekommen...

    Moment wie sind Fanta 4 (Co Headliner vor Linkin Park) ein positives Beispiel und Casper (Co Headliner vor 30stm) ein schlechtes? Also weil du dich ja augenscheinlich auf die Platzierung im Lineup von Hip Hop Acts beziehst?

    Und ehrlicherweise halte ich die Co Headliner oder die Heads der zweiten Bühne nicht für Nebenbands sondern für das was sie sind, nämlich die nächst größeren Acts nach den Headlinern.

    MMn kam Casper auch bislang immer ziemlich gut an, sowohl 2018, als auch 2013 (?) und mit Marteria 2019.

  • StonedHammer StonedHammer ADMIN

    schrieb:

    Luddddi schrieb:
    Ich dachte es ging nur um Headliner? Volbeat waren davon
    nur 2016 Headliner wenn ich es richtig weiß . Wenn es insgesamt um Bands geht wirds natürlich nochmal schwieriger.


    Nein, mir ging es schon um die Headliner. Aber wenn Volbeat drei Jahre hintereinander im Mittelfeld und dann mit einem Jahr Pause als Headliner gebucht werden, sind sie ja keine komplett neue Band.

    Beim HuSo gab es doch ein ähnliches Phänomen, als man in einem schwachen Jahr noch Casper, der die Jahre davor gefühlt immer da war und auch Headliner war, und man ihn dann noch für die zweite (oder sogar dritte ?) Bühne als "exklusive Show mit DJ" gebucht hat. Das verändert ja nichts daran, dass der Künstler gebucht wurde und zwar zum wiederholten Male und das wiederum zeigt meiner Meinung nach das Fehlen von Kreativität beim Booking.


    Locust schrieb:

    StonedHammer schrieb:

    schrieb:
    gut das sind die großen . Ich denke davon könntest du maximal einen zusätzlichen buchen sofern machbar.
    Ich glaube dass die allgemeinheit nicht über deutlich höhere Kartenpreise freut bzw. dazu bereit ist. Ist halt die Kehrseite.
    Das würde auch einfacher ins programm passen wobei man sich bei
    manch einem natürlich auch fragen muss ob die nicht zu alt sind?

    GnR fehlt da natürlich auch noch zB.

    rar besteht aus 3 tagen und 3 bühnen, da ist also genug platz und auch kohle mal wenigstens alle 2 jahre einen etwas anderen headliner zu präsentieren!

    und es wird auch keinen so angeblichen stammuser vergraulen, da man nunmal ja nicht eben an 3 tagen alle 3 bühnen komplett schauen kann, dafür gibt es ja das konzept! um viele fans zu erreichen und nicht nur eine sparte, sogar das wacken ist nicht "einseitig" aufgestellt dafür das es das "metal"festival nummer eins ist.

    Naja über was reden wir jetzt festivals in Deutschland oder RaR und nur Headliner oder komplettprogramm?

    Grundsätzlich ist viel machbar, die Frage ist ob das Zielführend ist.
    Klar gibt es wiederholungen was auch nicht vermeidbar und auch nicht schlimm ist. Aber diese seltenen Headliner gibts auch.
    aktuell Green Day. Tool, Muse, Black Sabbath, Foo Fighters usw.

    Nach wieviel Jahren darf eine Band wieder kommen?


    Die Frage, nach wie vielen Jahren eine Band wiederkommen darf, kann man nicht so pauschal beantworten. Neben der speziellen Festivalhistorie zählen da mMn noch Faktoren wie die generelle Präsenz auf deutschen Festivals bzw. ein allgemeines Konzertangebot oder auch Karriereschübe oder Neuveröffentlichungen mit rein. Aus Sicht der letzten beiden Gründe kann ich deshalb die Buchungen 2009-2013 von Volbeat absolut verstehen. In der Zeit wurden sie für viele etwas rocklastigere Sender radiotauglich, haben sich eine große Fanbase erspielt und waren trotzdem noch vergleichsweise frisch. Aber generell konntest du Volbeat vor allem in Deutschland in den letzten 10 Jahren an jeder Straßenlaterne sehen und das zwischen RaR eben auch beim HuSo u.a. Wenn man sie 2016 nicht bucht und stattdessen erst jetzt wieder, beschwert sich wohl kaum jemand (Geschmack sei jetzt mal dahingestellt).

    Allgemeiner gesagt: Es gibt sicherlich gute Gründe, eine Band innerhalb von kurzen Abständen zu buchen und wenn das mal passiert, beschweren sich nur die Leute, die die Band ohnehin nicht mögen. Aber bei RaR kann ich dir aus dem Stand einige Beispiele der letzten Jahre nennen, wo Bands nach 3 oder sogar 2 Jahren direkt wieder als Headliner gebucht wurden (Hosen 12, 15, 17; Linkin Park 12, 14; Metallica 12, 14; KoL 11, 14; Foo Fighters 15, 18; Volbeat s.o.; The Prodigy 13, 15; ...) und dass es eben so systematisch bei so vielen Bands und nicht nur "mal" als Ausnahme passiert, find ich persönlich einfach nicht gut. Und das führt mich zu deiner nächsten Frage:

    Nehmen wir mal als Beispiel 2023 könnte man nach 9 Jahren(?) Metallica oder Ed Sheeren zum ersten mal buchen,
    Was meist du was würde das Stammbublikum bei einer Abstimmung wählen?

    Why not both?

    Gerade das Werchter (die zugegebenermaßen ein leicht anderes Konzept fahren, das stimmt, aber ändert nichts an der Grundidee) ist doch ein gutes Beispiel, dass obwohl sich sehr viele Bands wiederholen, trotzdem immer wieder neue Acts als Headliner gebucht werden und zwar sowohl solche aus dem Popbereich als auch eindeutige Rockacts.



    Stimme weitgehend zu. Ich sage ja nicht, dass es nicht so ist nur nicht so extrem. Soad und Volbeat finde ich 2020 gefühlt auch zu früh. Abgesehen der Headliner wirds natürlich schwierig mit weniger wiederholungen. Man bucht was halt gerade tourt im entsprechenden Genre.


    Und hier stellt sich die Frage ob das Zielführend ist dies so zu vermischen. Ich glaube Nein.
    Wie gesagt das Wercher lebt so wie ich das sehe von Tageskarten. Da ist das was ganz anderes.
    Wenn du Ed Sheeren und Metallica buchst brauchst du auch passende Vorbands und hast ein gespaltenes Publikum/Zielgruppe das du anreizen musst.
    Der Kartenpreis wird aber wohl nicht haltbar sein.
    Dann fragen sich aber jeweils die hälfte der Leute ob sie den Mehrpreis zahlen wollen für uninteressante Bands?
    Am Sonntag reist dann je nach Headliner die eine hälfte ab.
    Und da ist halt die Frage ob das so einfach ist?

    Ich verstehe das schon liegt aber mmn. eher am Alter und dass man vieles schon gesehen hat..... Die ersten 5-6 mal Ring
    hattet ihr wohl diese sichtweise noch nicht

    2018 hat mmn. ziemlich deutlich gezeigt dass dies nicht funktioniert.
    Aber wer das möchte kann doch aufs Wercher statt zum Ring.
    Ist doch kein Thema


    ich habe die sicht bei jeder band (egal wann) wenn sie in 3 jahren 2-3 mal aufschlägt
    maiden: erste mal wow cool, 2 jahre später "schon wieder"? das dritte mal war dann wieder freude (ok waren auch ein paar jahre mehr dazwischen)

    und wenn man bedenkt, das sich das mittelfeld eh immer wieder holt (sogar größtenteils rar/huso/rar/huso) ist das alles nochmal ne andere sache.

    aber 2018 hat nicht funktioniert? unabhängig davon das es nicht nicht funktioniert hat, lag das wenn wohl eher an 2015/2016/2017 und dabei geht es nicht um das line up der größte teil des puplikum sind nunmal eben nicht besagte "stammgäste" sondern mitläufern/eventpuplikum/usw. diese mögen es recht unkompliziert und die jahre 15/16/17 waren alles andere als unkompliziert.

    auch quatsch das casper und co nicht funktioniert haben, da war mehr los als bei tool , aber ja cro war damals ne ganz andere kiste und ist eh kein vergleich mit z.b. materia und schon garnicht mit eminem.

    aber wenn persönlicher geschmack im vordergrund steht ist objektivität eben schwierig.

    auffem wacken war heino, im vorfeld viel gemotze, aber vor ort wurde es abgefeiert . scooter auf dem area4 im vorfeld viel gemotze, aber vor ort war so viel los wie bei beiden headliner an diesem tag. wenn 30stm spielen geh ich nicht zur bühne, da es ja noch 2 weitere gibt, aber vor ort kreischten trotzdem genug.

    klar gibt es heads da stappelt sich alles dann vor der bühne, aber da sollte man sich eher gedanken machen ist eine gute abwechslung (auf 3 bühnen verteilt) nicht der sinn eines festivals?! um viele fans zu erreichen! weil wenn alles nur vor einem act stehen soll, kann man sich eher die anderen bühnen (und bands) alle samt sparen. oh wait das nennt sich konzert

    und bei 6 headlinerslots müssen die heads nicht alle 0815 dauergäste sein, ein vernünitiges konzept hat immer platz für was unerwartetes gutes oder auch ne gute alternative.

  • PlugInBaby PlugInBaby
    Man könnte ja auch zum Versuch beginnen die Pop Acts, die schon da gespielt haben, wie Grönemeyer/Westernhagen zu buchen

    Ich glaube die würden sogar ganz gut ankommen.


  • mattkru mattkru

    schrieb:
    Man könnte ja auch zum Versuch beginnen die Pop Acts, die schon da gespielt haben, wie Grönemeyer/Westernhagen zu buchen

    Ich glaube die würden sogar ganz gut ankommen.

    Ja, bei den Eltern der Zielgruppe.

  • Locust Locust
    @stonedhammer

    Also was die Heads betrifft sehe ich das auch so.
    5 Jahre pause sollte mindestens dazwischen sein.
    Was die Genres betrifft zum Teil. Eminem und Fantas passt natürlich besser als Cro. Es gibt ja auch unterschiede im HipHop. Eminem direkt sehe ich aber wie gesagt skeptisch.

    Ed Sheeren passt aber garnicht mmn. und wenn man halt sowas möchte mit so viel abwechslung kann msn ja zum Wercher. Daher verstehe ich den einwand nur bedingt man muss sich halt das passend raus suchen. Es gibt ja alles

  • Honk850 Honk850 SUPPORTER
    Ob etwas passt oder nicht kann man nur durch ausprobieren herausfinden. Und genau da wird es am Ring halt eng. Man bedient sich bei den Heads die letzten 20 Jahre mehr oder weniger immer wieder aus dem selben Topf während andere europäische Festivals wesentlich öfter Experimente eingehen.
    Für kommendes Jahr wird es halt spannend zu sehen wie man sich seitens MLK verhält. Es wird eine riesige Auswahl an tourenden Bands geben. Die Frage ist, ob man seitens MLK versucht die Heads noch ein weiteres Jahr mitzunehmen und ob man ggf. nicht sogar schon den ein oder anderen für 2022 verpflichtet hatte. Ich tippe auf Green Day, SOAD und Muse als Ersatz für Volbeat.

  • Nightmare119 Nightmare119 Edited

    schrieb:

    Nightmare119 schrieb:

    schrieb:

    Nightmare119 schrieb:

    Stiflers_Mom schrieb:

    schrieb:
    Waren da letztes mal schon so unpassende Acts wie Eminem, Ed Sheeren zur Wahl gestanden?

    Ich bin ja davon ausgegangen, dass es sich kaum was ändert aber wozu das voting dann

    Was genau ist an diesen Acts unpassend?

    Deutschland ist das letzte Land, bei dem es noch kein Pop-Headliner für einen der Tage an die Spitze der großen Festivals geschafft hat. Im Umland ist das überall seit Jahren bereits usus.

    Ed Sheeran mag mittlerweile sowieso zu groß für Festivals sein, sind ja aber auch Bands wie die Stones in der Liste. Und Eminem wird hier seit Jahren frenetisch gefordert. Von daher: Verstehe deinen Kommentar nicht ganz.

    This, ich fände sogar den ein oder anderen Pop/Hip-Hop Headliner richtig gut. Ständig im Dreijahrestakt die selben Heads sind einfach nur noch langweilig.

    Und du glaubst gar nicht wie schnell RaR mit Eminem als Head ausverkauft wäre.

    Mit dem Kerle würdest du eigedlich alles falsch machen:
    die Stammringrocker verlieren und die, die nur Eminem und Co. sehen wollen würden im Jahr darauf auch fehlen... dazu noch Kosten für den Typen, die du nur durch Einsparungen bei den restlichen Acts refinanziert bekommst, wenn überhaupt... ne...

    Inwiefern würde man Stammringrocker verlieren? Ich glaube nicht das „Stammringrocker“ alle zwei Jahre Bock auf die gleichen Heads haben. Als „Stammringrocker“ wäre ich um jede Abwechslung froh.

    Da ich seit 2011 auch jedes Jahr da war, würde ich mich auch mal als „Stammgast“ betiteln und ich find die Line-Ups gerade an der Spitze einfach nur eintönig und im Umland (NL, BE, etc.) finde ich’s deutlich abwechslungsreicher. Man „traut“ sich da einfach mehr.

    Wenn ich HipHop hören will, geh ich auf ein Konzert oder Festival welches das anbietet... solange es nur Nebenacts sind, ist das okay... was die Leute davon gehalten haben konnte man bei Cro 2014 sehen oder wo Casper & Co 2018 ein extrem schlechtes Ergebnis bei den Zuschauerzahlen einbrachte, damals sind viele Stammgäste fern geblieben... und ein Kompromis wo wie bei 2014 die Fanta4 als Nebenact (Vormittags auf der Hauptbühne) aufgetreten sind, wird man bei Eminem wohl nicht machen können...

    Aber das ist akademisch, denn RaR wird in Zukunft kaum Eminem, Depeche Mode, U2 und ähnliche Kaliber einkaufen können, insbesondere nach den Desasterjahren von 2015-2018 + 2020-2021... die dauernden Eignerwechsel zeugen davon das da Feuer unter dem Dach ist... da fehlt einfach die Kohle und glaube kaum das die das irgendwie kalkuliert bekommen...

    Sorry, das ist großer Quark. Allein der erste Satz qualifiziert dich als einer der schreit „aber es heißt doch ROCK am Ring!!11!1!1!!“

    Casper kam wie Stoni übrigens schon sagte 2018 vor 30STM ziemlich gut an. Da war voll und super Stimmung.

    Und Stammgäste bleiben sicher nicht wegen einem oder zwei Acts im Line-Up weg, sondern wegen den sich immer wiederholenden gleichen Bands im oberen Mittelfeld - Spitze. Nur für Camping mit Kumpels brauche ich keine 250€ auszugeben, wenn ich mir von den Bands kaum was angucke und wenn zum 13. mal.

    Gerade mit dem zunehmenden Preisen erwarte ich als Besucher wenigstens in den oberen Reihen die ein oder andere Überraschung. Die blieb für mich allerdings bis auf ein paar Ausnahmen die letzten Jahre immer aus.

    Es geht mir auch nicht um Eminem. Ich mag Rock am Ring, ich treff jedes Jahr alte Bekanntschaften wieder etc. Aber ich bin mittlerweile für das was mir alle paar Jahre immer wieder aufs Neue geboten wird, nicht mehr bereit den Preis zu bezahlen. Zum einen ist am Ring die Infrastruktur für ein Festival der Größe immer noch beschissen und zum anderen gibt es im Umland einfach bessere (nicht nur vom Line-Up) gleichpreisige Alternativen.

    Kreativität im Booking fehlt mMn einfach komplett (bis auf die paar hier bereits genannten Ausnahmen). Über NF war ich zB unfassbar happy und hätte ich nie erwartet aber ich befürchte, dass das im nächsten Jahr ein Opfer der Verschiebung wird.

  • Locust Locust
    Hat man ja 18 mehr oder weniger und dass man anschließend eher wieder in die andere Richtung ging hat bestimmt seine Gründe und ich sehe kaum ein dies einzugehen. Aber wie gesagt verstehe ich nicht warum man dann zum „falschen“ festival geht.

    Zu 2022: eine wiederholung ist das einfachste , hat ja eigentlich jeder so für 2021 gemacht und es gibt auch verträge.

  • StonedHammer StonedHammer ADMIN

    schrieb:
    @stonedhammer


    Also was die Heads betrifft sehe ich das auch so.
    5 Jahre pause sollte mindestens dazwischen sein.
    Was die Genres betrifft zum Teil. Eminem und Fantas passt natürlich besser als Cro. Es gibt ja auch unterschiede im HipHop. Eminem direkt sehe ich aber wie gesagt skeptisch.

    Ed Sheeren passt aber garnicht mmn. und wenn man halt sowas möchte mit so viel abwechslung kann msn ja zum Wercher. Daher verstehe ich den einwand nur bedingt man muss sich halt das passend raus suchen. Es gibt ja alles

    du wolltest 10 namen, ich gab dir mehr ob ich die alle selber unbedingt sehen möchte oder nicht stand dabei nicht zur debatte


  • runnerdo runnerdo SUPPORTER
    was los hier im Forum.

    Die diskussion ist älter als das Forum. So alt wie das Festival selber.

    Die Aussage wer hiphop oder Pop will soll auf so ein Festival ist nur bedingt richtig. Rock am Ring bietet halt alles an. Das macht es zb für jemanden wie mich so interesannt der in allen Genres was gut findet.


  • Locust Locust

    StonedHammer schrieb:

    schrieb:
    @stonedhammer


    Also was die Heads betrifft sehe ich das auch so.
    5 Jahre pause sollte mindestens dazwischen sein.
    Was die Genres betrifft zum Teil. Eminem und Fantas passt natürlich besser als Cro. Es gibt ja auch unterschiede im HipHop. Eminem direkt sehe ich aber wie gesagt skeptisch.

    Ed Sheeren passt aber garnicht mmn. und wenn man halt sowas möchte mit so viel abwechslung kann msn ja zum Wercher. Daher verstehe ich den einwand nur bedingt man muss sich halt das passend raus suchen. Es gibt ja alles

    du wolltest 10 namen, ich gab dir mehr ob ich die alle selber unbedingt sehen möchte oder nicht stand dabei nicht zur debatte



    passt schon, hab ich verstanden. Mir gings auch nur um Sinn aus veranstaltersicht.


  • MisterCrac MisterCrac Edited

    schrieb:

    schrieb:
    Man könnte ja auch zum Versuch beginnen die Pop Acts, die schon da gespielt haben, wie Grönemeyer/Westernhagen zu buchen

    Ich glaube die würden sogar ganz gut ankommen.

    Ja, bei den Eltern der Zielgruppe.

    Auch bei den Toten Hosen gibt es schon lange Eltern der aktuellen Festival-Generation, die Fans der Band sind.

    Bei den Ärzten auch.

    Wenn ich so recht drüber nachdenke, sind wahrscheinlich manche Besucher aus der heutigen jungen Festival-Generation zu Liedern von den Toten Hosen oder den Ärzten gezeugt worden.

  • Mambo Mambo
    Ich finds lustig, dass beim 2018er Freitag so viele ein Problem bei Casper sehen. Wir waren uns damals alle einig, dass der dahingehört und den Slot mehr als gut ausgefüllt hat. Was bei uns niemand sehen wollte - und schom garnicht als Head - waren diese furchtbaren 30StM.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Es gibt schon genügend Beispiele für Pop-Acts auf europäischen Festivals (Dua Lipa @ Mad Cool, Katy Perry / Lady Gaga @ Werchter).

    Ich sehe beim deutschen Festival-Markt 2 große Unterschiede:
    - Hoher Anteil an nationalen Bands. Hier hat ein Festival schnell 20-50% Deutsch-Quote. Das würde in Spanien oder Belgien nie passieren.
    - Booking-Verhalten bzgl. Festivals. Viele spannende Acts werden in Deutschland für Einzelkonzerte gebucht anstatt die Festival-Freigabe zu erhalten.

  • deLuchs deLuchs SUPPORTER
    Was schreibt ihr da bitte zusammen?

  • MisterCrac MisterCrac

    deLuchs schrieb:
    Was schreibt ihr da bitte zusammen?

    Andere große europäische Festivals wie Werchter, Sziget, Pinkpop, Isle of Wight, Roskilde etc. buchen in der Regel vielfältiger als Rock am Ring es in den letzten 10 Jahren getan hat. Ist Dir das noch nicht aufgefallen? War für mich mit ein Grund, nicht mehr zu Rock am Ring zu gehen und stattdessen mal andere Festivals auszuprobieren. Ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt.

  • Locust Locust Edited
    Das ist doch genau was ich sagte. Jeder soll das Ticket dafür kaufen wo er sich am ehesten wieder findet.

    Natürlich haben diese Festivals mehr Vielfalt, dies heißtvaber nicht zwangsläufig besser oder schlechter sondern nur anders.

    Zumal diese Festivals auch eher von Tagesgästen leben und auch die Länder weniger Einzelkonzerte haben, so wie ich das sehe.


  • MisterCrac MisterCrac

    Locust schrieb:

    Zumal diese Festivals auch eher von Tagesgästen leben


    Warum sollte das so sein?

    Tagesgast zu sein macht ja in der Regel dann Sinn, wenn man keine allzu weite Anfahrt hat. Wenn ich aber durch halb Europa reisen muss um beim Festival anzukommen, bleib ich doch nicht bloß für nen Tag.

  • Locust Locust
    Das ist ja je nach Wohnort abhängig und dem Musikgeschmack. Es gibt sicherlich einige die nur einen Tag das Festival besuchen

  • Luddddi Luddddi SUPPORTER
    Klar gilt der Grundsatz: Gefällt mir ein Festival nicht, bleib ich weg.

    Dennoch finde ich, dass ich als langjähriger Fan und Kunde durchaus Ansprüche und Wünsche an den Veranstalter richten darf. Gerade im offenen Brief, der vor einigen Jahren hier im Forum geschrieben wurde, wurde mMn gut aufgezeigt, dass RaR für viele ein Herzensfestival ist. Wieso sollte ich mir also nicht die bestmögliche Version des Festivals wünschen und grade als Stammbesucher stelle ich mir das Festival eben abwechslungsreich vor und glaube, dass es so interessanter bleibt. Dieser Wunsch muss (insbesondere von Erst- oder Zweitbesucher:innen) nicht geteilt werden, aber ein abwechslungsreiches Booking spricht mMn nicht gegen ein schlechteres Line Up für ein spezielles Jahr und bedient aber gleichzeitig jene Stammbesucher:innen, die nicht alle 3 Jahre die gleichen Headliner sehen wollen.

    Aber ja, ich war auch enttäuscht, als bei meinem ersten RaR 2011 nicht Metallica und die Hosen gebucht wurden. Trotzdem war Coldplay dann wohl eines meiner besten Konzerterlebnisse überhaupt und das Festival an sich eines meiner besten überhaupt.

  • Locust Locust Edited
    Kannst du ja klar, sind aber persönliche Wünsche und für dich halt die best mögliche Variante . Das ist ja nicht allgemeingültig sondern Geschmacksache. Der Veranstalter wird sich da an die Mehrheit halten bzw. was am besten verkauft wird.
    Ich glaube den gleichen Headliner im 3 Jahrestakt begrüßt kaum jemand.

    Die Frage die du mit aufgreifst ist aber wieviel Jahre RaR macht eine Gast im Schnitt?

  • Luddddi Luddddi SUPPORTER

    schrieb:
    Kannst du ja klar, sind aber persönliche Wünsche und für dich halt die best mögliche Variante . Das ist ja nicht allgemeingültig sondern Geschmacksache. Der Veranstalter wird sich da an die Mehrheit halten bzw. was am besten verkauft wird.
    Ich glaube den gleichen Headliner im 3 Jahrestakt begrüßt kaum jemand.

    Die Frage die du mit aufgreifst ist aber wieviel Jahre RaR macht eine Gast im Schnitt?

    Das wäre wirklich interessant zu wissen!

    Ich glaube, dass man halt auch mit kreativem Booking die Event- oder potentiellen Erstbesucher:innen für sich gewinnen könnte. Unter den aufgezählten Bands auf der letzten Seite waren ja keine Exoten. Und ich glaube, dass man mit Volbeat im einen und kein Plan Pearl Jam oder Radiohead meinetwegen im anderen Jahr gleichermaßen Publikum anziehen kann und eben nicht nur mit Volbeat in beiden Jahren. Und ich als Stammbesucher fände es wie gesagt spannender, zwei unterschiedliche Bands präsentiert zu bekommen und sehe nicht, dass sich das negativ auf die Qualität des Line Ups auswirkt.

  • Locust Locust Edited
    Es kommt wie gesagt drauf an was wir diskutieren.
    Es geht ja um Headliner und die vielfältigkeit des Genres.
    Wie gesagt will alle 3 Jahre keiner den gleichen Headliner.

    Der Erstbesuch erfolgt meist in recht Jungen Jahren und wegen der Headliner.

    Ich vermute da wäre es Zielführender zB. Krafklub als Head zu präsentieren als Pearl Jeam mit den die jungen wenig anfangen können und die Hauptzielgruppe eher ein Einzelkonzert bevorzugt. Ich glaube dahingehend muss sich der Ring eher gedanken machen weil die bisherigen Headliner auch langsam alt werden. Ich weiß auch nicht ob man Maiden zB. nochmal präsentieren sollte/wird.

  • blubb0r blubb0r Edited

    Locust schrieb:
    Es kommt wie gesagt drauf an was wir diskutieren.
    Es geht ja um Headliner und die vielfältigkeit des Genres.
    Wie gesagt will alle 3 Jahre keiner den gleichen Headliner.

    Der Erstbesuch erfolgt meist in recht Jungen Jahren und wegen der Headliner.

    Ich vermute da wäre es Zielführender zB. Krafklub als Head zu präsentieren als Pearl Jeam mit den die jungen wenig anfangen können und die Hauptzielgruppe eher ein Einzelkonzert bevorzugt. Ich glaube dahingehend muss sich der Ring eher gedanken machen weil die bisherigen Headliner auch langsam alt werden. Ich weiß auch nicht ob man Maiden zB. nochmal präsentieren sollte/wird.


    Das denke ich halt auch. Wir hier im Forum sind de facto nicht die Zielgruppe.
    Du könntest Bruce Springsteen, ACDC und als Abschluss die Stones bringen für 200 EUR. Klar, der Ring wäre binnen Sekunden ausverkauft, aber von den Leuten, die dahin fahren, kommen 75% das nächste Jahr bei Hosen - Green Day - Volbeat halt nicht noch mal. Und die Resonanz auf Social Media wäre gigantisch, aber im negativen Sinne, getreu dem Motto "was wollen die Opas dieses Jahr da?! Bucht mal lieber was aktuelles!"

    Der Ring ist auf der Suche nach einer Identität, die wird eher bei zukünftigen deutschen Heads wie Marteria, Kraftklub, Casper und vielleicht doch mal den Broilers liegen. Und nicht bei Oldies und nicht bei internationalen Pop-/Hip-Hop Acts. Dafür muss man dann halt einfach ins Ausland gehen.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Also man könnte schon auch "Oldies" und "Newcomer" zusammen in einem Festival unterbringen.
    Ein homogenes Line Up zu planen ist wesentlich anspruchsvoller als die aktuelle Buchungspolitik vieler deutschen Festivals. Ich frage mich ja immer, ob man in DE so bucht weil die Zielgruppe es so will, oder weil es günstiger ist.

    Aber wie gesagt. Du bekommst diverse Acts gar nicht mehr auf deutschen Festivals zu sehen. Die Veranstalter machen hier lieber ne kleine Tour oder Exklusiv-Auftritte anstatt den Act bei Festival XY einzusetzen.

    Radiohead wäre hier ein Beispiel. Aber auch so Sachen wie Jack White, Jamiroquai, Taylor Swift, Billie Eilish, The Strokes, Faith no More, Nine Inch Nails...

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