Festivals United

Rock am Ring 2022

03.06.2022 - 05.06.2022, Nürburg  Deutschland Noch 409 Tage
Top-Acts: T.B.A.

145 Kommentare (Seite 5)


  • rockimpott2012 rockimpott2012 Edited
    Das erste Rock am Ring, das wieder unter einigermaßen gewohnten Bedingungen stattfinden kann, könnte vielleicht die Möglichkeit bieten, auch mal ein oder zwei ungewöhnliche größere Bands hinzustellen.
    Vielleicht wäre die Zugkraft ("endlich mal wieder auf ein Festival") groß genug, um trotzdem viele Tickets zu verkaufen.

    Aber da sich so etwas nicht sicher vorhersagen lässt, wird man vermutlich bei der Bandauswahl auf Nummer sicher gehen.

  • LustigerAstronaut LustigerAstronaut
    White Stripes und Jamiroquai schon am Ring gesehen, NIN waren ebenfalls 2014 da, da hatte ich aber nur ne Tageskarte wegen Metallica (seiner Zeit auch mal Dauergast, lange her, wird wohl nicht mehr vorkommen ).

    Kann halt nicht jeder wie das Werchter gefühlt 5mal in drei Jahren PJ buchen...

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    LustigerAstronaut schrieb:
    White Stripes und Jamiroquai schon am Ring gesehen, NIN waren ebenfalls 2014 da, da hatte ich aber nur ne Tageskarte wegen Metallica (seiner Zeit auch mal Dauergast, lange her, wird wohl nicht mehr vorkommen ).

    Kann halt nicht jeder wie das Werchter gefühlt 5mal in drei Jahren PJ buchen...

    Ich hab auch schon No Doubt oder Garbage auf einem Festival in Deutschland gesehen
    White Stripes war 2007 und Jamiroquai 2006.

    Ich hatte jetzt explizit Bands aufgezählt, die außerhalb von Deutschland noch Festivals spielen, in Deutschland aber nicht.


  • Locust Locust Edited

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Also man könnte schon auch "Oldies" und "Newcomer" zusammen in einem Festival unterbringen.
    Ein homogenes Line Up zu planen ist wesentlich anspruchsvoller als die aktuelle Buchungspolitik vieler deutschen Festivals. Ich frage mich ja immer, ob man in DE so bucht weil die Zielgruppe es so will, oder weil es günstiger ist.

    Beides. Durch die Vielfalt wirds teurer was sich auf den Kartenpreis auswirkt und uninteressanter für einzelne.

    Ich denke der Altersdurchschnitt hier im Forum ist viel höher als der am Ring. Die Zielgruppe ist nicht so scharf darauf Bands zu sehen die auf den Shirts ihrer Eltern abgedruckt sind und dafür noch mehr zu zahlen.

    Und die meisten älteren die diese Bands sehen wollen gehen dann lieber auf ein Einzelkonzert.

    Wenn man halt etwas sehr oft gemacht hat wird halt der Reiz schwieriger zu befriedigen das ist wohl ganz normal .

    Der Ring muss durchaus neue Headliner gewinnen aber eher jüngere Bands (Kraftclub, Parkway Drive etc) statt ältere wie Faith no More oder Pearl Jam

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Aber warum klappt das dann im Ausland?
    Bei einem Metallica ist der Altersdurchschnitt auf einem Konzert auch hoch und trotzdem feiert jeder Festival-Gänger Metallica als Band ab.

    Ich glaube nicht, dass das Alter der Bands eine Rolle spielt. Dann ist halt mal der Zuschauer im Schnitt 5-10 Jahre älter beim Festival.

  • Locust Locust Edited
    Klar spielt es eine Rolle weil man selbst mal zu alt wird für Festivals. Pauschal kann man das nicht sagen und genau genommen spielt das Alter der Bands direkt eine untergeordnete Rolle. Es hängt auch damit zusammen ob die Bands bei jüngeren funktionieren wie zB. die Ärzte und ob es neue Musik gibt.

    Wie gesagt das Werchter lebt von Tagesgästen und soweit ich weiß sind das meist auch die einzigen Aufritte der Bands in Belgien. Es gibt zudem nicht so viel weitere Festivals.

    Das kann man nur bedingt vergleichen.
    Ich glaube die wissen ganz genau was sie tun beim Ring,dass mal die ein oder andere Wunschband nicht verfügbar war oder zu teuer mag zusätzlich sein.
    Aber im Grunde könnte man ja auch einfach zum Werchter statt zum Ring fahren wenn man das will. Ist doch nicht viel weiter für die meisten. Aber die große Abwanderung gibt es wohl nicht.

  • Mambo Mambo Edited
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!

  • Madpad77 Madpad77

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...

  • mokiloki mokiloki
    Vieles was hier in dem Thread gesagt wird ist richtig (mMn.).

    Zum Ring fährt man (als Dauer-Ring-Besucher) aus der Gewohnheit, weil es ja auch das erste (große) Festival in Deutschland ist was im Juni startet. Jeder hat Bock auf die Festival Saison.
    Ich sehe beim Ring das Thema Headliner eh entspannt (man hat ja eh schon iwie alles iwo gesehen). Was aber auch in meinem Ring-Bekanntenkreis viel mehr ins Gewicht fällt, sind die kleinen / neuen und Mittelfeld Bands (vorallem bei den Jungs und Mädels die um die 40 sind) .
    Hat schon jmd mal beobachtet, wie super voll die Campingbereiche abends sind, wenn die "Heads" spielen? Brutal voll - gerade die "Jungen" interessieren die Heads nicht mehr wirklich.

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom SUPPORTER

    Madpad77 schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...



    Mit K.

  • Madpad77 Madpad77

    Stiflers_Mom schrieb:

    Madpad77 schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...



    Mit K.

    Jo !


  • HansMufff HansMufff SUPPORTER

    schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...


    Ich würde sagen, dass das so ist wie die von dir angesprochenen Beatsteaks. Da hat man um 2010 rum auch nur drauf gewartet, dass die hochgehoben werden. Ich denke, dass KK und Broilers grade auf dem gleichen Niveau sind. Wenn sie jetzt noch richtige Kracheralben landen könnte das mal was werden als Doppelhead oder sowas - gabs ja alles schon. Beatsteaks haben es in meinen Augen zu dem Zeitpunkt "verpasst" mit ihrem Stilwechsel, wenn ich das mal so salopp sagen darf.

  • Cody Cody

    schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...


    Die Broilers sind bereits jetzt schon weitaus größer als es die Beatsteaks jemals waren

  • Madpad77 Madpad77

    Cody schrieb:

    schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...


    Die Broilers sind bereits jetzt schon weitaus größer als es die Beatsteaks jemals waren

    Ansichtssache ...

  • runnerdo runnerdo SUPPORTER

    schrieb:

    Cody schrieb:

    schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...


    Die Broilers sind bereits jetzt schon weitaus größer als es die Beatsteaks jemals waren

    Ansichtssache ...

    Nee, isso.
    Die verkaufen doch mittlerweile weit mehr Tickets als die Beatsteaks zu ihren Hochzeiten.

  • mokiloki mokiloki Edited

    Cody schrieb:

    schrieb:

    Mambo schrieb:
    Ich glaube wir gehen da auch zu sehr von unserer Foren-User-Sichtweise aus.Meine RaR-Gruppe ist so um die 40 Leute groß und ich würde kein Geld darauf setzen, dass da mehr als 5 von wissen, was "Rock Werchter" ist.

    Ich glaube für die allermeisten Besucher von RaR hört die Festivallandschaft in der Ecke nach RaR, Rocco del Schlacko und Southside auch schon auf. Da fährt man eben zum Ring weil man immer zum Ring fuhr und auch die Gruppe wiedersehen will und die Bands sind den meisten gar nicht soo wichtig solange ein paar Kracher dabei sind, die man kennt. Im Extremfall passt mal das Southside-Lineup so viel besser, dass man dahin fährt - aber das ist die große Ausnahme.
    Wenn man - was man mMn tut - genau diese Gruppe als Zielgruppe hat, passt das RaR-Standard-Booking wie die Faust aufs Auge. Heads wie DTH, SoAd, Metallica etc. kennt jeder, jeder hat Songs von früher im Ohr, der Name ist irgendwie groß - das reicht. Da kommen dann bald die Broilers und Kraftklub nach, die man ja immer noch irgendwie als "neu" wahrnimmt, obwohl sie teilweise schon Jahrzehnte da sind. Dahinter Co- oder Alterna-Heads wie The Offspring, Korn, Limp Bizkit etc und die Hauptzielgruppe feiert das einfach ab.

    Zwei Ansprüche, die hier immer wieder anklingen, hat RaR aber meines Erachtens - im Gegensatz zu anderen EU-Festivals nicht (mehr):

    - Man hat zum einen nicht mehr den Anspruch, das "besondere" deutsche Festival zu sein und auch den Namen "Rock am Ring" als "DAS große Ding" zu halten wie früher, als man z.B. mal Depeche Mode brachte. Diese Linie hat man meines Erachtens schon vor Jahren aufgegeben. Wollte man das, würde man vielleicht entsprechend buchen und sich die großen einschlägigen und verfügbaren Acts des jeweiligen Sommers sichern (z.B. eben die Gunners bringen in den letzten Jahren).
    RaR geht es jedenfalls heute schlicht um einen sicheren Ausverkauf und eine möglichst große Gewinnspanne. Das sieht man an den Campingkategorien etc, aber auch an der extremen Ausrichtung des Line-Ups am Massengeschmack.

    - Was wir daneben bei Werchter etc sehen und feiern, würde ich mal als die Idee bezeichnen, in gewisser Weise auch das Booking selbst als eine Art Kunstwerk zu sehen. Auch mal in verschiedene Richtungen zu gehen. Auch mal Paul McCartney, was wie Eminem etc. zu buchen. Nicht auf eine Richtung festgelegt sein, sondern auch mal überraschen - aber immer qualitativ. Auch diese Idee hat RaR schlicht nicht (mehr). Da gab es mal Ansätze mit Coldplay etc. Aber nennenswerte stilistische "Öffnungen" gibt es bei RaR momentan nur dann, wenn der Mainstream schon längst in die entsprechende Richtung geht, wie in den letzten Jahren bei Rap.

    Insgesamt ist für mich RaR zwar ebenfalls ein Festival mit mehreren Tagen Open-Air-Musik, aber die Grundidee ist eine völlig andere als bei Pinkpop oder Werchter. Ich würde sogar sagen Kunst ist für RaR im Grunde einfach ausschließlich Mittel zum Zweck des Ausverkaufens und Geldverdienens. Das mache ich mit, weil ich meine Ring-Gruppe liebe, das Wochenenede eine Tradition in meinem Leben hat und das alles irgendwie schön ist jedes Jahr. Aber das hat mit meinen Fahrten zum Pinkpop o.ä. kaum etwas gemeinsam. RaR ist für mich eher Klassenfahrt, Pinkpop/Werchter sind eher Musikliebhaberei. Eigentlich bräuchte ich statt "Festival" für alle drei zwischen Pinkpop, Werchter und RaR fast verschiedene Begriffe. Aber ist ja auch in Ordnung, mann kann ja wählen!


    Da bin ich komplett bei dir ! Meine Gruppe ( so 30- Ende 40 Jahre alt , und fast alle schon über 10 - Max. 20 Jahre dabei ) , würden wohl fragen what the fuck , Eminem is Headliner ? Oder Ed Sheeran , Pink usw und sofort ! Man darf halt auch nicht davon ausgehen das die Zielgruppe nur 16 - 25. jährige sein sollen ! Ich frag mich auch ernsthaft wie hier so viele Kraftclub als zukünftigen Headliner sehen ?? Broilers dasselbe wie bei Beasteaks , die werden auch keine Heads mehr...


    Die Broilers sind bereits jetzt schon weitaus größer als es die Beatsteaks jemals waren

    Wenn man die Fakten nimmt : z.B. Köln:

    Beatsteaks spielte in der Vergangenheit nur noch im E-Werk / Palladium
    Broilers Lanxess Arena

    dürfte wohl reichen an Facts

  • Locust Locust

    schrieb:
    Vieles was hier in dem Thread gesagt wird ist richtig (mMn.).

    Zum Ring fährt man (als Dauer-Ring-Besucher) aus der Gewohnheit, weil es ja auch das erste (große) Festival in Deutschland ist was im Juni startet. Jeder hat Bock auf die Festival Saison.
    Ich sehe beim Ring das Thema Headliner eh entspannt (man hat ja eh schon iwie alles iwo gesehen). Was aber auch in meinem Ring-Bekanntenkreis viel mehr ins Gewicht fällt, sind die kleinen / neuen und Mittelfeld Bands (vorallem bei den Jungs und Mädels die um die 40 sind) .
    Hat schon jmd mal beobachtet, wie super voll die Campingbereiche abends sind, wenn die "Heads" spielen? Brutal voll - gerade die "Jungen" interessieren die Heads nicht mehr wirklich.


    stimmt bei FSF war mittags um 16:00 weit aus mehr los als beim ein oder anderen Headliner.

    Ich finde aber auch oft Bands im Mittelfeld interessiert, einige habe ich auch beim Ring kennengelernt


  • ArthusOfCamelot ArthusOfCamelot

    schrieb:
    Es kommt wie gesagt drauf an was wir diskutieren.
    Es geht ja um Headliner und die vielfältigkeit des Genres.
    Wie gesagt will alle 3 Jahre keiner den gleichen Headliner.

    Der Erstbesuch erfolgt meist in recht Jungen Jahren und wegen der Headliner.

    Ich vermute da wäre es Zielführender zB. Krafklub als Head zu präsentieren als Pearl Jeam mit den die jungen wenig anfangen können und die Hauptzielgruppe eher ein Einzelkonzert bevorzugt. Ich glaube dahingehend muss sich der Ring eher gedanken machen weil die bisherigen Headliner auch langsam alt werden. Ich weiß auch nicht ob man Maiden zB. nochmal präsentieren sollte/wird.

    Die Beispiele Maiden und Pearl Jam finde ich mehr als schwammig. Stattdessen Kraftklub als Head zu präsentieren ist aus meiner Sicht keine Option. Selbst, wenn Eddie Vedder über 70 wäre. Ich feier Kraftklub. Aber kein Vergleich...

  • mattkru mattkru
    Das interessante ist: Rage Against the Machine funktioniert immer, Pearl Jam hingegen wohl nicht mehr. Und das obwohl beide Bands fast zur gleichen Zeit anfingen.

  • Madpad77 Madpad77

    schrieb:
    Das interessante ist: Rage Against the Machine funktioniert immer, Pearl Jam hingegen wohl nicht mehr. Und das obwohl beide Bands fast zur gleichen Zeit anfingen.

    Bei wem funktionieren Pearl Jam denn nicht mehr ??
    Woran machst du das fest , an Ticket Verkäufen ?
    Oder meinst du Buchung allgemein fürn Ring?

  • mattkru mattkru

    schrieb:

    schrieb:
    Das interessante ist: Rage Against the Machine funktioniert immer, Pearl Jam hingegen wohl nicht mehr. Und das obwohl beide Bands fast zur gleichen Zeit anfingen.

    Bei wem funktionieren Pearl Jam denn nicht mehr ??
    Woran machst du das fest , an Ticket Verkäufen ?
    Oder meinst du Buchung allgemein fürn Ring?

    Als Festivalact in Deutschland.
    Ich hatte es ja schon auf dem Hurricane 2007 (!) gesehen. Von meiner Crew war ich als einziger da, der Rest ist lieber zu Deichkind gegangen, weil ‚Pearl Jam sind ja eher alt und langweilig‘.

  • Luddddi Luddddi SUPPORTER

    schrieb:
    Das interessante ist: Rage Against the Machine funktioniert immer, Pearl Jam hingegen wohl nicht mehr. Und das obwohl beide Bands fast zur gleichen Zeit anfingen.

    Das würde ich fast unterschreiben, finde die Formulierung aber nicht ganz getroffen. Ich glaube, dass Pearl Jam ähnlich wie Tool funktionieren würden. Vielleicht etwas weniger los vor der Bühne, dafür aber viele Leute, die sich genau für eine solche Rarität ein Ticket kaufen würden und die Band dann extrem feiern.

    RATM hat das Glück, dass sie in der breiteren Masse einen Überhit und noch 2-3 weitere relativ bekannte Songs, die die Zeit überdauert haben, hatten und die musikalische Ausrichtung eben so ist, dass man auch wenn man keinen einzigen Song kennt, 90 Minuten lang durchpogen kann. Pearl Jam funktioniert da auf jeden Fall anders und ohne das werten zu wollen (finde beide Bands gut, ohne wirklich Fan zu sein), ist der Anspruch an eine Pearl Jam-Show auch ein anderer und grade auf Festivals sagt Leuten dann der "No-Brainer" mit RATM vielleicht mehr zu.

    Zudem glaube ich, dass Killing in the name für so viele Leute ein Begriff ist, die sonst gar nichts mit der Band zu tun haben. Das hilft in Sachen Anziehungskraft schon sehr. Wenn ich an diverse Geburtstage und Partys denke, läuft Killing in the name quasi immer, während von Pearl Jam vielleicht mal Alive und das auch quasi nie zu hören ist. Sieht in anderen Altersgruppen vielleicht anders aus?

    Hab grade mal aus Interesse geschaut, auf Spotify hat Peal Jam in den Top10 der meistgehörten sogar die Nase vorn, grade was die Breite angeht. Dass Killing in the Name da rausragt mal außen vorgelassen. Wäre interessant zu wissen, wie das speziell in DE aussieht.

  • Locust Locust
    Aber die die wegen Tool kamen wurden quasi genötigt weil sie sonst nirgends spielten. Ich vermute denen wäre ein Einzelkonzert lieber gewesen und es war wirklich nicht so viel los. Ich habs auch nur kurz gesehen.

    Ich kann mit RATM auch mehr anfangen als Pearl Jeam und fände es nach so langer Zeit auch ok aber viel frühr hätte ich sie nicht gebraucht. Sie leben halt von einem extrem guten Album. Der Altersdurchschnitt wäre mmn. deutlich geringer

  • ArthusOfCamelot ArthusOfCamelot

    schrieb:

    schrieb:
    Das interessante ist: Rage Against the Machine funktioniert immer, Pearl Jam hingegen wohl nicht mehr. Und das obwohl beide Bands fast zur gleichen Zeit anfingen.

    Bei wem funktionieren Pearl Jam denn nicht mehr ??
    Woran machst du das fest , an Ticket Verkäufen ?
    Oder meinst du Buchung allgemein fürn Ring?

    Sehe ich genauso. Also ich habe 2019 3 Tickets für Pearl Jam bestellt. War ewig in der Warteschlange und hatte im Endeffekt Glück. Die Nachfrage ist definitiv riesig. Aber über RATM würde ich mich genauso am Ring freuen... ist vermutlich auch um einiges wahrscheinlicher, da sie ja schon das ein oder andere Mal am Ring waren.

  • GuitarPunk94 GuitarPunk94
    Infos zum Ticket Swap 2022

    Ticket Swap Phase für Rock am Ring startet am 15. April

    Auf ein Neues…

    Wer bereits ein Ticket hat (getauschtes 2020 Ticket oder 2021 Ticket), kann es erneut tauschen oder natürlich rückerstatten lassen.
    Aus technischen Gründen können aber Tausch- und Rückerstattungsphase nicht zur gleichen Zeit, sondern nur nacheinander stattfinden. Das liegt daran, dass jedes Ticket entweder getauscht oder rückerstattet werden kann und nicht beides.

    Die Tauschphase für 2022 startet am 15.4. um 11 Uhr.

    Gleichzeitig arbeiten wir natürlich mit Hochdruck am Line-Up und geben Laut sobald es hierzu Neuigkeiten gibt.Sicher ist: Infos zum Line-Up gibt es bevor die Tauschphase endet.

    Danach werden wir auch weitere Infos zum genauen Beginn der Rückerstattungsphase bekanntgeben können. Danke für eure Geduld und euer Verständnis.

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