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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von Nightmare119

4.796 Kommentare (Seite 190)


  • sadfad sadfad SUPPORTER
    Seid froh, dass es bei euch in RLP voran geht Würde ich jetzt auch gerne wohnen. In meinem Kreis in Hessen läuft gar nix. Seit 4 Wochen fast keine PRIO 3 Impfungen in unserem Impfzentrum. (In den letzten beiden Wochen wurde 75 Personen auf Prio3 im Impfzentrum geimpft, weil immer noch super viele aus Prio 2 geimpft werden. Unser Kreis bekommt gar nix hin xD )

  • BurnItDown BurnItDown

    sadfad schrieb:
    Seid froh, dass es bei euch in RLP voran geht Würde ich jetzt auch gerne wohnen. In meinem Kreis in Hessen läuft gar nix. Seit 4 Wochen fast keine PRIO 3 Impfungen in unserem Impfzentrum. (In den letzten beiden Wochen wurde 75 Personen auf Prio3 im Impfzentrum geimpft, weil immer noch super viele aus Prio 2 geimpft werden. Unser Kreis bekommt gar nix hin xD )

    Naja gut läuft es in RLP nicht, besonders nicht im nördlichen RLP.

  • DiebelsAlt83 DiebelsAlt83 SUPPORTER
    Habe gestern am späten Nachmittag tatsächlich Johnson bekommen. Mir tut der Arm weh, sonst habe ich bisher nichts. Ein Kumpel ebenso und ein weiterer hingegen liegt flach.


  • dropkick42 dropkick42

    BurnItDown schrieb:

    sadfad schrieb:
    Seid froh, dass es bei euch in RLP voran geht Würde ich jetzt auch gerne wohnen. In meinem Kreis in Hessen läuft gar nix. Seit 4 Wochen fast keine PRIO 3 Impfungen in unserem Impfzentrum. (In den letzten beiden Wochen wurde 75 Personen auf Prio3 im Impfzentrum geimpft, weil immer noch super viele aus Prio 2 geimpft werden. Unser Kreis bekommt gar nix hin xD )

    Naja gut läuft es in RLP nicht, besonders nicht im nördlichen RLP.

    Kann ich so nicht bestätigen. Wohne auch im nördlichen RLP (nähe Koblenz) und innerhalb meiner Bubble sind die Leute durchweg zufrieden damit, wie es zur Zeit läuft. Unabhängig davon, dass europaweit zu wenig Impfstoff da ist, finde ich das Management der Landesregierung recht gut in der Hinsicht. Alle die ich kenne und die sich im Rahmen der Prio angemeldet haben, haben spätestens nach 3-4 Wochen auch einen Termin bekommen. Beispiel: Meine Schwester hat sich Ende letzter Woche angemeldet und bereits für den 16. Juni einen Termin im Impfzentrum bekommen.

  • fcfreak91 fcfreak91 SUPPORTER

    dropkick42 schrieb:

    BurnItDown schrieb:

    sadfad schrieb:
    Seid froh, dass es bei euch in RLP voran geht Würde ich jetzt auch gerne wohnen. In meinem Kreis in Hessen läuft gar nix. Seit 4 Wochen fast keine PRIO 3 Impfungen in unserem Impfzentrum. (In den letzten beiden Wochen wurde 75 Personen auf Prio3 im Impfzentrum geimpft, weil immer noch super viele aus Prio 2 geimpft werden. Unser Kreis bekommt gar nix hin xD )

    Naja gut läuft es in RLP nicht, besonders nicht im nördlichen RLP.

    Kann ich so nicht bestätigen. Wohne auch im nördlichen RLP (nähe Koblenz) und innerhalb meiner Bubble sind die Leute durchweg zufrieden damit, wie es zur Zeit läuft. Unabhängig davon, dass europaweit zu wenig Impfstoff da ist, finde ich das Management der Landesregierung recht gut in der Hinsicht. Alle die ich kenne und die sich im Rahmen der Prio angemeldet haben, haben spätestens nach 3-4 Wochen auch einen Termin bekommen. Beispiel: Meine Schwester hat sich Ende letzter Woche angemeldet und bereits für den 16. Juni einen Termin im Impfzentrum bekommen.

    Wohnst du rechts oder linksrheinisch? Ich hab das Gefühl rechtsrheinisch geht es bedeutend besser als links.

  • BurnItDown BurnItDown

    fcfreak91 schrieb:

    dropkick42 schrieb:

    BurnItDown schrieb:

    sadfad schrieb:
    Seid froh, dass es bei euch in RLP voran geht Würde ich jetzt auch gerne wohnen. In meinem Kreis in Hessen läuft gar nix. Seit 4 Wochen fast keine PRIO 3 Impfungen in unserem Impfzentrum. (In den letzten beiden Wochen wurde 75 Personen auf Prio3 im Impfzentrum geimpft, weil immer noch super viele aus Prio 2 geimpft werden. Unser Kreis bekommt gar nix hin xD )

    Naja gut läuft es in RLP nicht, besonders nicht im nördlichen RLP.

    Kann ich so nicht bestätigen. Wohne auch im nördlichen RLP (nähe Koblenz) und innerhalb meiner Bubble sind die Leute durchweg zufrieden damit, wie es zur Zeit läuft. Unabhängig davon, dass europaweit zu wenig Impfstoff da ist, finde ich das Management der Landesregierung recht gut in der Hinsicht. Alle die ich kenne und die sich im Rahmen der Prio angemeldet haben, haben spätestens nach 3-4 Wochen auch einen Termin bekommen. Beispiel: Meine Schwester hat sich Ende letzter Woche angemeldet und bereits für den 16. Juni einen Termin im Impfzentrum bekommen.

    Wohnst du rechts oder linksrheinisch? Ich hab das Gefühl rechtsrheinisch geht es bedeutend besser als links.

    www.swr.de

    Zwar ist deine Frage nicht an mich gerichtet, aber ich habe den Eindruck, dass hier im WW nicht gut vorran geht. Im angeführten Link wird ja auch gezeigt, dass MYK und WW eine ähnlich hohe Anzahl an Erstgeimpften hat, wie andere Landkreise, allerdings bei deutlich mehr Einwohner. Ich habe momentan den Eindruck, dass die meisten über einen Hausarzt oder so geimpft werden. Glaube wenn man aktiv nach einem Impftermin such durch rumtelefonieren und Vitamin-B hat man bessere Chancen, als wenn man sich nur beim Impfzentrum sich registriert. Bin zwar in Prio 3, was nicht ganz schlecht ist, aber habe seit der Registierung nichts mehr gehört.

  • fcfreak91 fcfreak91 Edited SUPPORTER
    AW scheint ja richtig gut vorran zu kommen. Auch wenn der Link schon 1. Monat her ist. Aber von da hört man auch viel weniger unzufriedenheit.

    Irgendwie bezeichnend das NR der einzige Kreis ist, der keine Infos weiter gegeben hat. Wobei sich das die letzten Woche durch einen neuen Leiter im Impfzentrum auch verbessert hat.

  • sadfad sadfad SUPPORTER
    Traurig, traurig. Die Absage des Summer Breeze war abzusehen, aber dass die Politik nicht mal Gesprächsbereit ist, ist echt traurig. Ich kann deren Frustration so sehr verstehen.

  • ralf321 ralf321
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.

    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

  • kato91 kato91
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

  • mattkru mattkru

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    [Sarkasmus] Ohne Kulturschaffende gibt es weniger kritisches Denken in der Bevölkerung. [/Sarkasmus]


  • Locust Locust

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

  • kato91 kato91

    schrieb:

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

    Genau so sehe ich das auch.

    Wenn ich schon höre, dass Coronakonforme Open Air Veranstaltungen in RLP abgesagt werden, die mit 500 statt der schlussendlich genehmigten Höchstzahl von 250 kalkuliert haben, und in anderen Teilen Deutschlands 14.500 Menschen - die zwar genauso wie der durchschnittliche Festivalbesucher eher alkoholisiert, aber im direkten Vergleich doch eher noch auf Krawall aus - in ein Stadion pilgern können, kann ich unsere Politik nicht verstehen. Ländersache, okay. Aber man gibt ja gefühlt den Fußball alle Grundrechte zurück, sofern mit Konzept, Sinn und Verstand (im Stadion - was davor, darum, im Vorfeld und Anschluss passiert lassen wir außen vor), und lässt den Kulturbereich komplett links liegen. Wie sagte Spahn so schön? Für den Sommer könnte er sich konforme Events vorstellen, nur nicht riesige Rockfestivals, wo sich Zehntausende in den Armen liegen. Na Gott sei Dank sind Fußballfans ja für ihre Harmonie und das regelkonforme Verhalten bekannt.

    Möchte hier im Übrigen keinem Fußballfan auf den Schlips treten, habe nur den Eindruck, dass es unter fans öfters mal Krawalle und Ausschreitungen gibt wie auf einem Musikfestival.

  • NAIL NAIL

    kato91 schrieb:

    schrieb:

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

    Genau so sehe ich das auch.

    Wenn ich schon höre, dass Coronakonforme Open Air Veranstaltungen in RLP abgesagt werden, die mit 500 statt der schlussendlich genehmigten Höchstzahl von 250 kalkuliert haben, und in anderen Teilen Deutschlands 14.500 Menschen - die zwar genauso wie der durchschnittliche Festivalbesucher eher alkoholisiert, aber im direkten Vergleich doch eher noch auf Krawall aus - in ein Stadion pilgern können, kann ich unsere Politik nicht verstehen. Ländersache, okay. Aber man gibt ja gefühlt den Fußball alle Grundrechte zurück, sofern mit Konzept, Sinn und Verstand (im Stadion - was davor, darum, im Vorfeld und Anschluss passiert lassen wir außen vor), und lässt den Kulturbereich komplett links liegen. Wie sagte Spahn so schön? Für den Sommer könnte er sich konforme Events vorstellen, nur nicht riesige Rockfestivals, wo sich Zehntausende in den Armen liegen. Na Gott sei Dank sind Fußballfans ja für ihre Harmonie und das regelkonforme Verhalten bekannt.

    Möchte hier im Übrigen keinem Fußballfan auf den Schlips treten, habe nur den Eindruck, dass es unter fans öfters mal Krawalle und Ausschreitungen gibt wie auf einem Musikfestival.

    Kurz und knapp: An Fussballevents verdienen einfach zu viele mit. Auch welche die öffentlich gar nicht bekannt dafür sind...

  • kato91 kato91

    NAIL schrieb:

    kato91 schrieb:

    schrieb:

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

    Genau so sehe ich das auch.

    Wenn ich schon höre, dass Coronakonforme Open Air Veranstaltungen in RLP abgesagt werden, die mit 500 statt der schlussendlich genehmigten Höchstzahl von 250 kalkuliert haben, und in anderen Teilen Deutschlands 14.500 Menschen - die zwar genauso wie der durchschnittliche Festivalbesucher eher alkoholisiert, aber im direkten Vergleich doch eher noch auf Krawall aus - in ein Stadion pilgern können, kann ich unsere Politik nicht verstehen. Ländersache, okay. Aber man gibt ja gefühlt den Fußball alle Grundrechte zurück, sofern mit Konzept, Sinn und Verstand (im Stadion - was davor, darum, im Vorfeld und Anschluss passiert lassen wir außen vor), und lässt den Kulturbereich komplett links liegen. Wie sagte Spahn so schön? Für den Sommer könnte er sich konforme Events vorstellen, nur nicht riesige Rockfestivals, wo sich Zehntausende in den Armen liegen. Na Gott sei Dank sind Fußballfans ja für ihre Harmonie und das regelkonforme Verhalten bekannt.

    Möchte hier im Übrigen keinem Fußballfan auf den Schlips treten, habe nur den Eindruck, dass es unter fans öfters mal Krawalle und Ausschreitungen gibt wie auf einem Musikfestival.

    Kurz und knapp: An Fussballevents verdienen einfach zu viele mit. Auch welche die öffentlich gar nicht bekannt dafür sind...

    An Festivals und der Musikbranche insgesamt auch.

  • Locust Locust

    kato91 schrieb:

    schrieb:

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

    Genau so sehe ich das auch.

    Wenn ich schon höre, dass Coronakonforme Open Air Veranstaltungen in RLP abgesagt werden, die mit 500 statt der schlussendlich genehmigten Höchstzahl von 250 kalkuliert haben, und in anderen Teilen Deutschlands 14.500 Menschen - die zwar genauso wie der durchschnittliche Festivalbesucher eher alkoholisiert, aber im direkten Vergleich doch eher noch auf Krawall aus - in ein Stadion pilgern können, kann ich unsere Politik nicht verstehen. Ländersache, okay. Aber man gibt ja gefühlt den Fußball alle Grundrechte zurück, sofern mit Konzept, Sinn und Verstand (im Stadion - was davor, darum, im Vorfeld und Anschluss passiert lassen wir außen vor), und lässt den Kulturbereich komplett links liegen. Wie sagte Spahn so schön? Für den Sommer könnte er sich konforme Events vorstellen, nur nicht riesige Rockfestivals, wo sich Zehntausende in den Armen liegen. Na Gott sei Dank sind Fußballfans ja für ihre Harmonie und das regelkonforme Verhalten bekannt.

    Möchte hier im Übrigen keinem Fußballfan auf den Schlips treten, habe nur den Eindruck, dass es unter fans öfters mal Krawalle und Ausschreitungen gibt wie auf einem Musikfestival.

    nur fürs protokoll dürfte das hier keine rolle spielen aber unabhängig davon hast du schon recht

  • umiker umiker

    ralf321 schrieb:
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.
    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

    Als Schweizer tut es langsam echt weh, wie der Umgang in DE mit der Eventbranche, ja mit der ganzen Bevölkerung im allgemeinen in den letzten Monaten ist.

    Wir haben aktuell knapp 23% der Bevölkerung vollständig geimpft, die Schulen waren seit dem ersten Lockdown nie zu, Gastro drinnen (4 pro Tisch, 6 draussen) ist wieder geöffnet, ohne Testpflicht oder so. 30 Personen dürfen sich ohne Massnahmen privat drinnen treffen, bis 50 (!) sogar draussen.

    Und was passiert? Die Zahlen sind im Sinkflug. Bei knapp 1/10 der Bevölkerung zu DE hatten wir heute noch etwas mehr als 400 Fälle und täglich noch 3-5 Todesfälle.

    Und Grossevents? Der Rettungsschirm ist bald in trockenen Tüchern und mit dem geplanten Covid-Zertifikat sind Grossevents langsam überall am aufploppen. Bestenfalls dürfen ab ca. 20. August die GGG (geimpft, genesen, getester) wieder an Outdoor-Festivals mit bis zu 10'000 Stehplätzen und unbegrenzt mit Sitzplätzen (zb. Fussballstadien dürfen zu 100% auslasten). Die genauen Details dazu folgen in den nächsten zwei Wochen, vermutlich wird es aber so sein, dass nach Zertifikatseinlass sämtliche Massnahmen aufgehoben sind. Keine Maske, kein Abstand, keine Sitzpflicht, auch nicht für Konsum. Einfach nur krass, was hier läuft, als wären wir auf einem anderen Stern...


  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN

    umiker schrieb:

    ralf321 schrieb:
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.
    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

    Als Schweizer tut es langsam echt weh, wie der Umgang in DE mit der Eventbranche, ja mit der ganzen Bevölkerung im allgemeinen in den letzten Monaten ist.

    Wir haben aktuell knapp 23% der Bevölkerung vollständig geimpft, die Schulen waren seit dem ersten Lockdown nie zu, Gastro drinnen (4 pro Tisch, 6 draussen) ist wieder geöffnet, ohne Testpflicht oder so. 30 Personen dürfen sich ohne Massnahmen privat drinnen treffen, bis 50 (!) sogar draussen.

    Und was passiert? Die Zahlen sind im Sinkflug. Bei knapp 1/10 der Bevölkerung zu DE hatten wir heute noch etwas mehr als 400 Fälle und täglich noch 3-5 Todesfälle.

    Und Grossevents? Der Rettungsschirm ist bald in trockenen Tüchern und mit dem geplanten Covid-Zertifikat sind Grossevents langsam überall am aufploppen. Bestenfalls dürfen ab ca. 20. August die GGG (geimpft, genesen, getester) wieder an Outdoor-Festivals mit bis zu 10'000 Stehplätzen und unbegrenzt mit Sitzplätzen (zb. Fussballstadien dürfen zu 100% auslasten). Die genauen Details dazu folgen in den nächsten zwei Wochen, vermutlich wird es aber so sein, dass nach Zertifikatseinlass sämtliche Massnahmen aufgehoben sind. Keine Maske, kein Abstand, keine Sitzpflicht, auch nicht für Konsum. Einfach nur krass, was hier läuft, als wären wir auf einem anderen Stern...


    finde ich auch, 3-5 tägliche todesfälle sind voll legitim, solange ich mich privat mit vielen treffen kann und nirgend testpflicht benötige!

    [sarkasmus off]

    vielleicht hätte es garkeine toten gegeben können? dann würde ich das auch bewundern. wie ist so die stimmung bei den angehörigen, sehen die das auch als vertretbar an?

    ps. ich will nicht wissen, wie es bei uns wäre, wenn schon alles "so" easy laufen würde, haben derzeit im schnitt noch 100 tote am tag?!

    edit: fussball vs. events kann man leider nur den kopfschütteln, aber die politik kann sich da halt nicht so die taschen voll machen, ich mein was ist schon ein backstage pass wert, wenn man ne ganze lounge bekommen kann, incl. auto.

  • NAIL NAIL

    kato91 schrieb:

    NAIL schrieb:

    kato91 schrieb:

    schrieb:

    kato91 schrieb:
    Hauptsache der Ball kann rollen.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass man die Veranstaltungsbranche am liebsten verhungern lassen würde. Anders kann ich mir den Umgang mit diesem Sektor nicht erklären.

    die ungleichbehandlung ist hauptgrund für die katastrophale corona politik und deshalb auch schwer erklärbar weil man das nicht einfach aussprechen kann. Zuerst war es die Industrie gegenüber der Schulen und dann halt Fußball bzw. wieder.

    Ich mein man kann Fußball mit geringer kapazität durchaus überlegen und das gerechtfertigt lange noch kein festival. Aber ich muss halt konzerte etc. unter gleich bedingungen gestatten. Sprich Fußball mit zuschauern muss die Coronaverordnung hergeben und nicht eine sonderregelung

    Genau so sehe ich das auch.

    Wenn ich schon höre, dass Coronakonforme Open Air Veranstaltungen in RLP abgesagt werden, die mit 500 statt der schlussendlich genehmigten Höchstzahl von 250 kalkuliert haben, und in anderen Teilen Deutschlands 14.500 Menschen - die zwar genauso wie der durchschnittliche Festivalbesucher eher alkoholisiert, aber im direkten Vergleich doch eher noch auf Krawall aus - in ein Stadion pilgern können, kann ich unsere Politik nicht verstehen. Ländersache, okay. Aber man gibt ja gefühlt den Fußball alle Grundrechte zurück, sofern mit Konzept, Sinn und Verstand (im Stadion - was davor, darum, im Vorfeld und Anschluss passiert lassen wir außen vor), und lässt den Kulturbereich komplett links liegen. Wie sagte Spahn so schön? Für den Sommer könnte er sich konforme Events vorstellen, nur nicht riesige Rockfestivals, wo sich Zehntausende in den Armen liegen. Na Gott sei Dank sind Fußballfans ja für ihre Harmonie und das regelkonforme Verhalten bekannt.

    Möchte hier im Übrigen keinem Fußballfan auf den Schlips treten, habe nur den Eindruck, dass es unter fans öfters mal Krawalle und Ausschreitungen gibt wie auf einem Musikfestival.

    Kurz und knapp: An Fussballevents verdienen einfach zu viele mit. Auch welche die öffentlich gar nicht bekannt dafür sind...

    An Festivals und der Musikbranche insgesamt auch.

    ich meine das nicht positiv. Am Fussball hängen einfach zu viele Unternehmen mit drin, Wettbüros die ja auch Steuern zahlen, etc. pp

  • Locust Locust

    StonedHammer schrieb:

    umiker schrieb:

    ralf321 schrieb:
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.
    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

    Als Schweizer tut es langsam echt weh, wie der Umgang in DE mit der Eventbranche, ja mit der ganzen Bevölkerung im allgemeinen in den letzten Monaten ist.

    Wir haben aktuell knapp 23% der Bevölkerung vollständig geimpft, die Schulen waren seit dem ersten Lockdown nie zu, Gastro drinnen (4 pro Tisch, 6 draussen) ist wieder geöffnet, ohne Testpflicht oder so. 30 Personen dürfen sich ohne Massnahmen privat drinnen treffen, bis 50 (!) sogar draussen.

    Und was passiert? Die Zahlen sind im Sinkflug. Bei knapp 1/10 der Bevölkerung zu DE hatten wir heute noch etwas mehr als 400 Fälle und täglich noch 3-5 Todesfälle.

    Und Grossevents? Der Rettungsschirm ist bald in trockenen Tüchern und mit dem geplanten Covid-Zertifikat sind Grossevents langsam überall am aufploppen. Bestenfalls dürfen ab ca. 20. August die GGG (geimpft, genesen, getester) wieder an Outdoor-Festivals mit bis zu 10'000 Stehplätzen und unbegrenzt mit Sitzplätzen (zb. Fussballstadien dürfen zu 100% auslasten). Die genauen Details dazu folgen in den nächsten zwei Wochen, vermutlich wird es aber so sein, dass nach Zertifikatseinlass sämtliche Massnahmen aufgehoben sind. Keine Maske, kein Abstand, keine Sitzpflicht, auch nicht für Konsum. Einfach nur krass, was hier läuft, als wären wir auf einem anderen Stern...


    finde ich auch, 3-5 tägliche todesfälle sind voll legitim, solange ich mich privat mit vielen treffen kann und nirgend testpflicht benötige!

    [sarkasmus off]

    vielleicht hätte es garkeine toten gegeben können? dann würde ich das auch bewundern. wie ist so die stimmung bei den angehörigen, sehen die das auch als vertretbar an?

    ps. ich will nicht wissen, wie es bei uns wäre, wenn schon alles "so" easy laufen würde, haben derzeit im schnitt noch 100 tote am tag?!

    edit: fussball vs. events kann man leider nur den kopfschütteln, aber die politik kann sich da halt nicht so die taschen voll machen, ich mein was ist schon ein backstage pass wert, wenn man ne ganze lounge bekommen kann, incl. auto.

    vor allem ist die planung ja schwer.

    Und Deutschland hat bisher immer schnell sinkende Zahlen kompensiert und nie richtig mal die Pandemie in Griff bekommen. Die Schweiz auch nicht.

    Das ist beides nicht ruhmreich nur die Priorität der schulen ist in der Schweiz halt löblich aber der Preis war auch hoch dafür

  • umiker umiker Edited

    StonedHammer schrieb:

    umiker schrieb:

    ralf321 schrieb:
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.
    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

    Als Schweizer tut es langsam echt weh, wie der Umgang in DE mit der Eventbranche, ja mit der ganzen Bevölkerung im allgemeinen in den letzten Monaten ist.

    Wir haben aktuell knapp 23% der Bevölkerung vollständig geimpft, die Schulen waren seit dem ersten Lockdown nie zu, Gastro drinnen (4 pro Tisch, 6 draussen) ist wieder geöffnet, ohne Testpflicht oder so. 30 Personen dürfen sich ohne Massnahmen privat drinnen treffen, bis 50 (!) sogar draussen.

    Und was passiert? Die Zahlen sind im Sinkflug. Bei knapp 1/10 der Bevölkerung zu DE hatten wir heute noch etwas mehr als 400 Fälle und täglich noch 3-5 Todesfälle.

    Und Grossevents? Der Rettungsschirm ist bald in trockenen Tüchern und mit dem geplanten Covid-Zertifikat sind Grossevents langsam überall am aufploppen. Bestenfalls dürfen ab ca. 20. August die GGG (geimpft, genesen, getester) wieder an Outdoor-Festivals mit bis zu 10'000 Stehplätzen und unbegrenzt mit Sitzplätzen (zb. Fussballstadien dürfen zu 100% auslasten). Die genauen Details dazu folgen in den nächsten zwei Wochen, vermutlich wird es aber so sein, dass nach Zertifikatseinlass sämtliche Massnahmen aufgehoben sind. Keine Maske, kein Abstand, keine Sitzpflicht, auch nicht für Konsum. Einfach nur krass, was hier läuft, als wären wir auf einem anderen Stern...


    finde ich auch, 3-5 tägliche todesfälle sind voll legitim, solange ich mich privat mit vielen treffen kann und nirgend testpflicht benötige!

    [sarkasmus off]

    vielleicht hätte es garkeine toten gegeben können? dann würde ich das auch bewundern. wie ist so die stimmung bei den angehörigen, sehen die das auch als vertretbar an?

    ps. ich will nicht wissen, wie es bei uns wäre, wenn schon alles "so" easy laufen würde, haben derzeit im schnitt noch 100 tote am tag?!

    edit: fussball vs. events kann man leider nur den kopfschütteln, aber die politik kann sich da halt nicht so die taschen voll machen, ich mein was ist schon ein backstage pass wert, wenn man ne ganze lounge bekommen kann, incl. auto.

    Wir sind hier grundsätzlich im falschen Thread, um das im Detail weiter zu diskutieren.

    Es geht hier vor allem um die Perspektive ab August und nicht um die Massnahmen in der Vergangenheit/aktuell, da hat auch die Schweiz grobe Versäumnisse geleistet, gerade in/vor der zweiten Welle. Darum sind Massnahmen aktuell in beiden Ländern noch wichtig, damit auch die Leute geschützt werden, die noch auf die Impfung warten. Ob jetzt ein negativer Test für einen Restaurant-Besuch draussen verhältnismässig ist, müssen die Expert*innen in Deutschland sagen. In der Schweiz hatte es aber seit Mitte April demnach keine groben Auswirkungen.

    Aber was ist ab dem Punkt, wo sich alle Leute impfen lassen haben, die das wollen?
    Die Schweizer Regierung hat schon gesagt, dass grundsätzlich ab dem Zeitpunkt Einschränkungen für Geimpfte nicht mehr zu rechtfertigen sind. Im O-Ton:

    "Sind alle impfwilligen erwachsenen Personen vollständig geimpft, beginnt die Normalisierungsphase. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass dann keine starken gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen mehr zu rechtfertigen sind. Die verbleibenden Massnahmen (Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen) sollen schrittweise aufgehoben werden. An dieser Strategie soll auch dann festgehalten werden, wenn die Impfbereitschaft der Bevölkerung entgegen der Erwartungen tief bleibt."

    Wie tief soll denn die Hospitalisierungs/Todesrate sein, damit man in DE wieder einmal an ein "normales" Grossfestival gehen kann?

  • Locust Locust
    Also das sehe ich ähnlich, wenn alle impfwilligen geimpft sind müssen die Maßnahmen fallen und werden ggf. auch gerichtlich gekippt. Ob jetzt nur Erwachsen sehe ich eher etwas schwieriger. Das Problem wird halt trotzdem die Planung sein für komplexe Events wie festivals.

  • umiker umiker
    Was ist denn in DE aus dem möglichen Rettungsschirm geworden? Dann könnte man ja sagen, gut ab September erlauben wir zb. 5000 mit Zertifikateinlass. Wenn es die Situation nicht zulässt, bekommt ihr den Grossteil entschädigt.

    Jetzt muss man die Branche ja sowieso finanziell durchfüttern. Ob man jetzt als Festival zuhause rumsitzt über den Sommer hinweg oder zumindest eine Planung ins Ungewisse (mit Absicherung) versucht, kommt wohl gleich teuer.

  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN

    umiker schrieb:

    StonedHammer schrieb:

    umiker schrieb:

    ralf321 schrieb:
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.
    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

    Als Schweizer tut es langsam echt weh, wie der Umgang in DE mit der Eventbranche, ja mit der ganzen Bevölkerung im allgemeinen in den letzten Monaten ist.

    Wir haben aktuell knapp 23% der Bevölkerung vollständig geimpft, die Schulen waren seit dem ersten Lockdown nie zu, Gastro drinnen (4 pro Tisch, 6 draussen) ist wieder geöffnet, ohne Testpflicht oder so. 30 Personen dürfen sich ohne Massnahmen privat drinnen treffen, bis 50 (!) sogar draussen.

    Und was passiert? Die Zahlen sind im Sinkflug. Bei knapp 1/10 der Bevölkerung zu DE hatten wir heute noch etwas mehr als 400 Fälle und täglich noch 3-5 Todesfälle.

    Und Grossevents? Der Rettungsschirm ist bald in trockenen Tüchern und mit dem geplanten Covid-Zertifikat sind Grossevents langsam überall am aufploppen. Bestenfalls dürfen ab ca. 20. August die GGG (geimpft, genesen, getester) wieder an Outdoor-Festivals mit bis zu 10'000 Stehplätzen und unbegrenzt mit Sitzplätzen (zb. Fussballstadien dürfen zu 100% auslasten). Die genauen Details dazu folgen in den nächsten zwei Wochen, vermutlich wird es aber so sein, dass nach Zertifikatseinlass sämtliche Massnahmen aufgehoben sind. Keine Maske, kein Abstand, keine Sitzpflicht, auch nicht für Konsum. Einfach nur krass, was hier läuft, als wären wir auf einem anderen Stern...


    finde ich auch, 3-5 tägliche todesfälle sind voll legitim, solange ich mich privat mit vielen treffen kann und nirgend testpflicht benötige!

    [sarkasmus off]

    vielleicht hätte es garkeine toten gegeben können? dann würde ich das auch bewundern. wie ist so die stimmung bei den angehörigen, sehen die das auch als vertretbar an?

    ps. ich will nicht wissen, wie es bei uns wäre, wenn schon alles "so" easy laufen würde, haben derzeit im schnitt noch 100 tote am tag?!

    edit: fussball vs. events kann man leider nur den kopfschütteln, aber die politik kann sich da halt nicht so die taschen voll machen, ich mein was ist schon ein backstage pass wert, wenn man ne ganze lounge bekommen kann, incl. auto.

    Wir sind hier grundsätzlich im falschen Thread, um das im Detail weiter zu diskutieren.

    Es geht hier vor allem um die Perspektive ab August und nicht um die Massnahmen in der Vergangenheit/aktuell, da hat auch die Schweiz grobe Versäumnisse geleistet, gerade in/vor der zweiten Welle. Darum sind Massnahmen aktuell in beiden Ländern noch wichtig, damit auch die Leute geschützt werden, die noch auf die Impfung warten. Ob jetzt ein negativer Test für einen Restaurant-Besuch draussen verhältnismässig ist, müssen die Expert*innen in Deutschland sagen. In der Schweiz hatte es aber seit Mitte April demnach keine groben Auswirkungen.

    Aber was ist ab dem Punkt, wo sich alle Leute impfen lassen haben, die das wollen?
    Die Schweizer Regierung hat schon gesagt, dass grundsätzlich ab dem Zeitpunkt Einschränkungen für Geimpfte nicht mehr zu rechtfertigen sind. Im O-Ton:

    "Sind alle impfwilligen erwachsenen Personen vollständig geimpft, beginnt die Normalisierungsphase. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass dann keine starken gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen mehr zu rechtfertigen sind. Die verbleibenden Massnahmen (Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen) sollen schrittweise aufgehoben werden. An dieser Strategie soll auch dann festgehalten werden, wenn die Impfbereitschaft der Bevölkerung entgegen der Erwartungen tief bleibt."

    Wie tief soll denn die Hospitalisierungs/Todesrate sein, damit man in DE wieder einmal an ein "normales" Grossfestival gehen kann?

    sorry, meinst du das ernst? und machst das an toten aus? (mir geht es nicht um das was die schweiz macht, sondern um deine menschliche einstellung dazu, zu mindestens wie du das eben und auch jetzt sogar noch als vergleich nimmst.)

    wenn alle impfwilligen durch sind und jeder die chance hatte save zu sein, dann wird auch hier die pandemie aufgehoben. und wer sich dann einfach nicht schützen lassen will und dabei drauf geht, der kann das mit sich selber ausmachen. aber vorher ist es einfach nur sowas von egoistisch, die würdennauch auf den nächsten kreuzer springen und zuschaun wie andere menschen auffem meer ertrinken..

    es gibt ländern die sind/waren viel weiter (sogar ohne impfen), was festivals angeht, kalkulieren aber auch nicht am wert der toten ^^ und man könnte vieles schon machen, auch hier, aber es gibt halt diejenigen die dabei erstmal nur ansich und ihr vergnügen denken und "opfer" dann sogar egal sind und daher scheitert das hier halt einfach (ohne regierungseinmischung - im übrigen danke dafür..), aber nicht nur hier! es gibt leider länder, da sieht das ganze deutlich schlimmer aus..


    umiker schrieb:
    Was ist denn in DE aus dem möglichen Rettungsschirm geworden? Dann könnte man ja sagen, gut ab September erlauben wir zb. 5000 mit Zertifikateinlass. Wenn es die Situation nicht zulässt, bekommt ihr den Grossteil entschädigt.

    Jetzt muss man die Branche ja sowieso finanziell durchfüttern. Ob man jetzt als Festival zuhause rumsitzt über den Sommer hinweg oder zumindest eine Planung ins Ungewisse (mit Absicherung) versucht, kommt wohl gleich teuer.


    den gibt es ja jetzt, ob gut oder nicht kann ich aber nicht beurteilen

  • BraveNewWorld BraveNewWorld

    StonedHammer schrieb:

    umiker schrieb:

    StonedHammer schrieb:

    umiker schrieb:

    ralf321 schrieb:
    In Deutschland wird es schwer diesen Sommer soetwas durchzuziehen, selbst kleine Lokale Open Airs kämpfen hier um im September aktuell was an den Start zu bekommen.
    Bei den Nachbarn im Süden scheint das dagegen zu gehen, mal sehen wies wird.

    Als Schweizer tut es langsam echt weh, wie der Umgang in DE mit der Eventbranche, ja mit der ganzen Bevölkerung im allgemeinen in den letzten Monaten ist.

    Wir haben aktuell knapp 23% der Bevölkerung vollständig geimpft, die Schulen waren seit dem ersten Lockdown nie zu, Gastro drinnen (4 pro Tisch, 6 draussen) ist wieder geöffnet, ohne Testpflicht oder so. 30 Personen dürfen sich ohne Massnahmen privat drinnen treffen, bis 50 (!) sogar draussen.

    Und was passiert? Die Zahlen sind im Sinkflug. Bei knapp 1/10 der Bevölkerung zu DE hatten wir heute noch etwas mehr als 400 Fälle und täglich noch 3-5 Todesfälle.

    Und Grossevents? Der Rettungsschirm ist bald in trockenen Tüchern und mit dem geplanten Covid-Zertifikat sind Grossevents langsam überall am aufploppen. Bestenfalls dürfen ab ca. 20. August die GGG (geimpft, genesen, getester) wieder an Outdoor-Festivals mit bis zu 10'000 Stehplätzen und unbegrenzt mit Sitzplätzen (zb. Fussballstadien dürfen zu 100% auslasten). Die genauen Details dazu folgen in den nächsten zwei Wochen, vermutlich wird es aber so sein, dass nach Zertifikatseinlass sämtliche Massnahmen aufgehoben sind. Keine Maske, kein Abstand, keine Sitzpflicht, auch nicht für Konsum. Einfach nur krass, was hier läuft, als wären wir auf einem anderen Stern...


    finde ich auch, 3-5 tägliche todesfälle sind voll legitim, solange ich mich privat mit vielen treffen kann und nirgend testpflicht benötige!

    [sarkasmus off]

    vielleicht hätte es garkeine toten gegeben können? dann würde ich das auch bewundern. wie ist so die stimmung bei den angehörigen, sehen die das auch als vertretbar an?

    ps. ich will nicht wissen, wie es bei uns wäre, wenn schon alles "so" easy laufen würde, haben derzeit im schnitt noch 100 tote am tag?!

    edit: fussball vs. events kann man leider nur den kopfschütteln, aber die politik kann sich da halt nicht so die taschen voll machen, ich mein was ist schon ein backstage pass wert, wenn man ne ganze lounge bekommen kann, incl. auto.

    Wir sind hier grundsätzlich im falschen Thread, um das im Detail weiter zu diskutieren.

    Es geht hier vor allem um die Perspektive ab August und nicht um die Massnahmen in der Vergangenheit/aktuell, da hat auch die Schweiz grobe Versäumnisse geleistet, gerade in/vor der zweiten Welle. Darum sind Massnahmen aktuell in beiden Ländern noch wichtig, damit auch die Leute geschützt werden, die noch auf die Impfung warten. Ob jetzt ein negativer Test für einen Restaurant-Besuch draussen verhältnismässig ist, müssen die Expert*innen in Deutschland sagen. In der Schweiz hatte es aber seit Mitte April demnach keine groben Auswirkungen.

    Aber was ist ab dem Punkt, wo sich alle Leute impfen lassen haben, die das wollen?
    Die Schweizer Regierung hat schon gesagt, dass grundsätzlich ab dem Zeitpunkt Einschränkungen für Geimpfte nicht mehr zu rechtfertigen sind. Im O-Ton:

    "Sind alle impfwilligen erwachsenen Personen vollständig geimpft, beginnt die Normalisierungsphase. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass dann keine starken gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen mehr zu rechtfertigen sind. Die verbleibenden Massnahmen (Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen) sollen schrittweise aufgehoben werden. An dieser Strategie soll auch dann festgehalten werden, wenn die Impfbereitschaft der Bevölkerung entgegen der Erwartungen tief bleibt."

    Wie tief soll denn die Hospitalisierungs/Todesrate sein, damit man in DE wieder einmal an ein "normales" Grossfestival gehen kann?

    sorry, meinst du das ernst? und machst das an toten aus? (mir geht es nicht um das was die schweiz macht, sondern um deine menschliche einstellung dazu, zu mindestens wie du das eben und auch jetzt sogar noch als vergleich nimmst.)

    wenn alle impfwilligen durch sind und jeder die chance hatte save zu sein, dann wird auch hier die pandemie aufgehoben. und wer sich dann einfach nicht schützen lassen will und dabei drauf geht, der kann das mit sich selber ausmachen. aber vorher ist es einfach nur sowas von egoistisch, die würdennauch auf den nächsten kreuzer springen und zuschaun wie andere menschen auffem meer ertrinken..

    es gibt ländern die sind/waren viel weiter (sogar ohne impfen), was festivals angeht, kalkulieren aber auch nicht am wert der toten ^^ und man könnte vieles schon machen, auch hier, aber es gibt halt diejenigen die dabei erstmal nur ansich und ihr vergnügen denken und "opfer" dann sogar egal sind und daher scheitert das hier halt einfach (ohne regierungseinmischung - im übrigen danke dafür..), aber nicht nur hier! es gibt leider länder, da sieht das ganze deutlich schlimmer aus..


    umiker schrieb:
    Was ist denn in DE aus dem möglichen Rettungsschirm geworden? Dann könnte man ja sagen, gut ab September erlauben wir zb. 5000 mit Zertifikateinlass. Wenn es die Situation nicht zulässt, bekommt ihr den Grossteil entschädigt.

    Jetzt muss man die Branche ja sowieso finanziell durchfüttern. Ob man jetzt als Festival zuhause rumsitzt über den Sommer hinweg oder zumindest eine Planung ins Ungewisse (mit Absicherung) versucht, kommt wohl gleich teuer.


    den gibt es ja jetzt, ob gut oder nicht kann ich aber nicht beurteilen

    Ich verstehe die Argumentation nicht. Menschen sterben leider immer, aus den unterschiedlichsten Gründen, mit den unterschiedlichsten Krankheiten. Die Frage ist doch ob mehr Menschen sterben als statistisch normal, es eine Übersterblichkeit gibt oder gar eine Überlastung des Gesundheitssystems droht? Lockdown-Maßnahmen können sogar dazu führen, dass es eine Untersterblichkeit gibt, weil weniger Krankenhausinfektionen, Infektionskrankheiten und Unfälle auftreten, wie schon letztes Jahr im Sommer teilweise der Fall. Wenn es jetzt darum ginge die Sterblichkeit möglichst weit zu drücken müsste der Lockdown einfach für immer verlängert werden und alle bleiben am besten für immer zu Hause. Wenn man dann noch mit autoritären Maßnahmen Rauchen und Alkohol verbietet, könnte man die Sterblichkeit sogar noch weiter drücken. Mit den Beispielen möchte ich nur zeigen, dass jede Gesellschaft zu jeder Zeit eine Abwägung aus Freiheit und Risiko machen muss. Sprich, ich denke es werden natürlich hoffentlich auch alle Maßnahmen aufgehoben werden auch wenn noch Menschen an Covid sterben.

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