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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von Nightmare119

4.796 Kommentare (Seite 183)


  • Paju Paju

    schrieb:
    Was heißt große Glocke? Man sagt einfach wie es war. Mein Kollege hatte übrigens nach Moderna Fieber..

    Woher kommt eigentlich dieser Ärger? Ist das ein Phänomen oder woran macht man das fest?

    Bisher kann man mit Impfung ja jetzt auch nicht groß mehr machen, vor allem weil ja nur ganz wenige komplett geimpft sind. Man spart sich halt das testen.

    Das Thema wird medial viel zu groß aufgebauscht.



    Ich kann das auch nicht wirklich verstehen, aber wenn die jugendlichen immer nur die letzten sind, seit stramm über einem Jahr auf alles verzichten müssen...hm. Ich würde auch langsam fragen, was da schief läuft.

    Davor:

    „Was soll die dieses FFF...ihr habt schulpflicht, tut was für eure Bildung, ansonsten Schulverweis!“

    Währenddessen:

    „Belüftung? Maschinen? Zu teuer, lüftet bei minus Graden doch einfach mal ein paar mal pro Schulstunde durch“ ( ratet mal, was Armin für den NRW-Landtag angeschafft hat)

    Das kann man niemandem mehr erklären

  • Locust Locust Edited
    Politisch war das natürlich ein desaster und wären wir dauerhaft im niedriginzidenzen Bereich hätten wir alle weniger Probleme. Ich verstehe auch den Frust nur ist auch das ein politisches Problem auch wenn man natürlich nicht alle auf einmal impfen kann.
    Die die grimpft worden sind sind daran ja nicht schuld und es wäre deutlich schlimmer wenn die es diejenigen reihenweise ausschlagen würden.

    Ich frage mich nur ob es diesen Impfneid so ausgeprägt überhaupt gibt und wie macht sich dieser bemerkbar.
    Man kann sowas auch jemand einreden und mein eindruck ist eher dieser.

    Allerdings finde ich die Freigabe von AZ schwierig, wenn dann hätte man alle Impfstoffe freigeben sollen oder gar überlegen Biontech und Moderna für Ü60 zu sperren.

    Man nötigt die Jugend AZ zu nehmen ohne eine Wahl v.a. bei Frauen muss das nicht sein. Ich würde es zwar als Mann auch nehmen aber man sollte die Wahl haben wie auch die Älteren.

  • BraveNewWorld BraveNewWorld Edited
    Wenn die Zahlen aus dem ZDF Beitrag stimmen, hätte ich als Mensch unter 30 (unter der Vorraussetzung dass die Meldeinzidenz die nächsten vier Sommermonate eher bei 55 liegt, als bei 120, was ja wahrscheinlich realistisch ist), durch eine Astra Zeneca Impfung ein höheres Risiko als durch eine Infektion in den nächsten 4 Monaten. Das hat mich dann doch überrascht.

    Hätte mir eine Astra Zeneca Impfung eigentlich bedenkenlos geben lassen immer, wenn ich eine bekommen würde. www.zdf.de


  • Duminik Duminik
    Bezüglich der Nebenwirkungen nach dem Impfen denke ich nicht, dass man da wirklich vom Impfstoff aus ausgehen kann, wie man sich nach der Impfung fühlen wird.
    Erfahrungsberichte aus meinem Umfeld:

    Astra Zeneca:
    Bei mir selbst: 12 Stunden nach der Impfung Kopfschmerzen der Hölle, kein Fieber. Nach weiteren 12 Stunden wieder alles halbwegs in Ordnung, Arm tat 3 Tage weh.
    Bei meinem Mann: nur etwas erschöpft, Arm schmerzte für 2 Tage
    Mutter & Schwester: nur leichte Schmerzen am Arm
    Kollegin & Partner: beide Fieber & Kopfschmerzen für 48 Stunden

    Biontech/Pfizer:
    Vater & Oma: gar keine Reaktion, Oma war lediglich müde
    2 Freunde: erhöhte Temperatur & schmerzender Arm

    Moderna:
    Beste Freundin: gar keine Reaktion
    Ihr Freund: starke Kopfschmerzen und schmerzender Arm
    Mutter der Freundin: Fieber & Armschmerzen

    Letztendlich kann man also bei jedem Impfstoff die Nebenwirkungen haben oder auch nicht. Wie hier auch schon erwähnt wurde, sind diese Nebenwirkungen auch nichts ungewöhnliches und gehen an sich ja auch schnell wieder weg.

  • dropkick42 dropkick42
    Bin verwundert, wieviele hier jetzt doch schon geimpft sind. Vielleicht auch nicht ganz representativ für die Allgemeinbevölkerung. Als Prio 3, in leitender Funktion bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig, wurde uns offiziell kommuniziert, nicht vor Anfang Juni mit der Impfung zu rechnen. Voll geschützt wäre ich demnach frühestens Anfang August (vorausgesetzt bei der Impfung mit Biontech und 6 Wochen Abstand + 2 Wochen bis zum vollen Schutz)

  • mattkru mattkru
    Hier in NRW wird Prio 3 schrittweise freigegeben.

  • Locust Locust

    schrieb:
    Wenn die Zahlen aus dem ZDF Beitrag stimmen, hätte ich als Mensch unter 30 (unter der Vorraussetzung dass die Meldeinzidenz die nächsten vier Sommermonate eher bei 55 liegt, als bei 120, was ja wahrscheinlich realistisch ist), durch eine Astra Zeneca Impfung ein höheres Risiko als durch eine Infektion in den nächsten 4 Monaten. Das hat mich dann doch überrascht.

    Hätte mir eine Astra Zeneca Impfung eigentlich bedenkenlos geben lassen immer, wenn ich eine bekommen würde. www.zdf.de

    Also gefälscht sind die Zahlen sicher nicht. Die Frage ist nur was kann man daraus schlußfolgern und da hat das ganze deutliche schwächen.
    Ich sehe die große Schwäche schon allein darin, dass es keine Unterteilung in Geschlechter gibt.

    Da dürfte der Unterschied vom Risiko fast so groß sein wie vom Alter. Als Frau wäre ich da etwas vorsichtiger, als Mann hätte ich da keine Bedenken.

    Das Problem ist aber, dass eine Impfung ja vor allem im Kollektiv Wirkung hat. Selbst legt man viel Wert auf die individuelle Betrachtung aber richtig wirksam wird das ganze wenn möglichst viele (>80%) geimpft sind. Das Risiko überhaupt zu erkranken sinkt mit sinkender Indzidenz natürlich enorm und wenn man kaum erkranken kann, erkrankt man noch unwahrscheinlicher schwer. Allerdings trage ich mit einer Impfung wieder zum senken der Inzidenz bei. Man sieht gerade in UK, dass geimpft Eltern damit stark den Kindern und Schulunterricht helfen bzw. dazu beitragen diesen zu ermöglichen. Anderenfalls hat das Kontrollieren des Infektionsgeschehens ja einen hohen Preis mit den Maßnahmen.

    Daher ist das ein zweischneidiges Schwer. So wie es scheint wird J&J jetzt auch frei für alle was natürlich viel interessanter ist als AZ mit nur einer Dose. Da ist man in 2 Wochen komplett durch und bei Astra in 14 Wochen............Das ist nicht nur individuell ein Vorteil sondern auch epidemiologisch da die Wirksamkeit sehr schnell greift.

    Mit der Debatte über Freiheiten (Die aktuell nur bedingt welche sind) für geimpfte steigt natürlich auch das Interesse v.a. bei jüngeren. Ich finde es aber nicht in Ordnung Jüngere zu nötigen auf ein Vektorimpfstoff zurück greifen zu "müssen".

    Eigentlich müsste man mRNA für Ü60 sperren als Konsequenz oder auch für jüngere freigeben als Kompromiss.

    Die Ü60 die unbedingt wollten sind eh bereits geimpft.

  • Locust Locust
    Hier auch noch ein aktueller Artikel mit Prognosen und Zusammenhängen der Impfung als Kollektivmaßnahme. Hier wird auch darauf eingegangen wie sich die Impfungen bei Eltern auf Schulen und Kinder auswirken.

    www.zdf.de

    Drosten ist ganz optimistisch für den Sommer, wenn genug Leute durchgeimpft sind. Der Blick nach Großbritannien gibt da viel Zuversicht. Inbesondere ist es offenbar so, dass, wenn die Eltern weitgehend durchgeimpft sind und es ein ordentliches Test- und Quarantänesystem an den Schulen gibt, dass in UK auch die Zahlen an den Schulen nicht hochgehen (wie im Winter in UK), zumindest jetzt, solange das Wetter warm und die Impfung noch frisch ist.

    Für den Herbst gibt es ein paar Caveats.

    1. Nimmt die Wirkung der Impfung mit der Zeit ab. Die wird dann immer noch vor schwerer schützen, aber evt. weniger vor Übertragung (d.h. man hat weniger Antikörper, was ausreicht, um das Virus schnell genug zu bekämpfen, bevor es sich von den oberen Atemwegen im Körper ausbreitet, aber eventuell nicht mehr so oft, dass es sich auch in Nase und Rachen erst gar nicht festsetzen und ausbreiten kann).

    2. Braucht man mehr Daten, wie häufig diese multinflammatorischen Erkrankungen (PMIS, MIS-C) bei Kindern sind. Drosten spricht im Interview davon, dass es bei 6-12-jährigen laut einigen Daten bis zu jedes 1000 Kind betreffen könnte(das wäre natürlich viel zu viel, bei den viel diskutierten Astra-Zeneca Sinusvenenthrombosen reden wir laut EMA von 1 bis 2 von 100000, also 100 bis 50 Mal weniger). Er sagt aber klar, dass wir da mehr und verlässliche Daten brauchen, um zu wissen, wie häufig und schwerwiegend das wirklich ist. Vielleicht ist es ja wirklich wie die Sinusvenenthrombosen bei AZ - das wäre dann wahrscheinlich ein Risiko, das als Gesellschaft tolerieren und würde, obwohl es für das einzelne Kind natürlich dramatisch wäre.

  • gregor1 gregor1

    schrieb:

    schrieb:
    Wenn die Zahlen aus dem ZDF Beitrag stimmen, hätte ich als Mensch unter 30 (unter der Vorraussetzung dass die Meldeinzidenz die nächsten vier Sommermonate eher bei 55 liegt, als bei 120, was ja wahrscheinlich realistisch ist), durch eine Astra Zeneca Impfung ein höheres Risiko als durch eine Infektion in den nächsten 4 Monaten. Das hat mich dann doch überrascht.

    Hätte mir eine Astra Zeneca Impfung eigentlich bedenkenlos geben lassen immer, wenn ich eine bekommen würde. www.zdf.de

    Also gefälscht sind die Zahlen sicher nicht. Die Frage ist nur was kann man daraus schlußfolgern und da hat das ganze deutliche schwächen.
    Ich sehe die große Schwäche schon allein darin, dass es keine Unterteilung in Geschlechter gibt.
    Da dürfte der Unterschied vom Risiko fast so groß sein wie vom Alter. Als Frau wäre ich da etwas vorsichtiger, als
    Mann hätte ich da keine Bedenken.

    Das Problem ist aber, dass eine Impfung ja vor allem im Kollektiv Wirkung hat. Selbst legt man viel Wert auf die individuelle Betrachtung aber richtig wirksam wird das ganze wenn möglichst viele (>80%) geimpft sind. Das Risiko überhaupt zu erkranken sinkt mit sinkender Indzidenz natürlich enorm und wenn man kaum erkranken kann, erkrankt man noch unwahrscheinlicher schwer. Allerdings trage ich mit einer Impfung wieder zum senken der Inzidenz bei. Man sieht gerade in UK, dass geimpft Eltern damit stark den Kindern und Schulunterricht helfen bzw. dazu beitragen diesen zu ermöglichen.
    Anderenfalls hat das Kontrollieren des Infektionsgeschehens ja einen hohen Preis mit den Maßnahmen.
    Daher ist das ein zweischneidiges Schwer. So wie es scheint wird J&J jetzt auch frei für alle was natürlich viel interessanter ist als AZ mit nur einer Dose. Da ist man in 2 Wochen komplett durch und bei Astra in 14 Wochen............Das ist nicht nur individuell ein Vorteil sondern auch epidemiologisch da die Wirksamkeit sehr schnell greift.
    Mit der Debatte über Freiheiten (Die aktuell nur bedingt welche sind) für geimpfte steigt natürlich auch das Interesse v.a. bei jüngeren. Ich finde es aber nicht in Ordnung Jüngere zu nötigen auf ein Vektorimpfstoff zurück greifen zu "müssen".
    Eigentlich müsste man mRNA für Ü60 sperren als Konsequenz oder auch für jüngere freigeben als Kompromiss.

    Die Ü60 die unbedingt wollten sind eh bereits geimpft.

    Das alle Ü60 bereits geimpft sind bezweifle ich sehr. In BW wurden die Termine ja auch erst vor 3 Wochen freigegeben und denke kaum das jetzt schon alle ihren 1. Termin hatten.

  • Locust Locust
    hab ich auch nicht gesagt sondern , die die unbedingt wollten

  • Roggan29 Roggan29 Edited
    Johnson & Johnson ist jetzt auch für jeden ohne Priorisierung verfügbar.

    www.tagesschau.de


  • Mambo Mambo
    Die hier im Forum schon öfters zu lesende Forderung nach einem Biontech-Stop für Ü60 ist jetzt auch beim Spiegel angekommen
    www.spiegel.de

  • Locust Locust Edited
    Das könnte schon was mit Wahlkampf zu tun haben.

    Mit dem sperren ist das so ne Sache, wenn die älteren sich plötzlich nicht mehr impfen lassen wäre das auch blöd. Allerdings sollte man dann die Prioritäten aufheben dann hat jeder die gleiche Chance und anderen weichen aus. Zudem sind die Ärzte dann flexibel.

    Interessant finde ich, dass manche andererseits ja die Impfung als Kontaktperson kritisieren (wurde hier als Schlupfloch bezeichnet). im Gegenzug.

  • sickdog sickdog SUPPORTER
    Ich verstehe nicht, weshalb man da jetzt regulautorisch eingreifen muss. Bei uns gibt es noch eine ganze Menge ältere Leute Ü60, die nach wie vor keinen Impftermin ergattern konnten. Meiner Meinung nach sollte man alle Energie darauf konzentrieren, möglichst viel Impfstoff möglichst sinnvoll zu verteilen. Impfstoff ist nach wie vor ein knappes Gut. Das es daher nicht überall zu 100% gerecht zugehen kann, kann ich nachvollziehen.

    Daher warte ich auch noch mit meiner Impfung, bis ich regulär an der Reihe bin, auch wenn ich, wenn ich es drauf anlegen würde, über Umwege schneller an eine Impfung kommen könnte.

  • ralf321 ralf321

    Mambo schrieb:
    Die hier im Forum schon öfters zu lesende Forderung nach einem Biontech-Stop für Ü60 ist jetzt auch beim Spiegel angekommen
    www.spiegel.de

    Und was soll der mist? Es wurde von der EU der Vertrag mit Astra nicht verlängert. "Wir haben den Auftrag über den Juni hinaus nicht verlängert"

    Somit muss etwas anderes Verimpft werden. oder sollen die nun nichts mehr bekommen? Johnsons noch nix da, Biontech und Moderna. Und die aktuellen Dosen Astra bringt man schon noch los. Es kommen ja nun bald eh auch noch die alle dazu die die Auffrischung, aktuell alle 6 Monate, benötigen. Wird ab Juni spannend ob der Impfstoff Reicht.

  • VolBRS3 VolBRS3

    Roggan29 schrieb:
    Johnson & Johnson ist jetzt auch für jeden ohne Priorisierung verfügbar.

    www.tagesschau.de

    Bei uns im Kreis (Main-Tauber) hat man gestern als Gruppe 4 - Normalo mit etwas Wartezeit einen J&J Impftermin bekommen, ich bin nächsten Montag dran, einige Bekannte haben auch einen Termin ergattern können.

  • kato91 kato91

    ralf321 schrieb:

    Mambo schrieb:
    Die hier im Forum schon öfters zu lesende Forderung nach einem Biontech-Stop für Ü60 ist jetzt auch beim Spiegel angekommen
    www.spiegel.de

    Und was soll der mist? Es wurde von der EU der Vertrag mit Astra nicht verlängert. "Wir haben den Auftrag über den Juni hinaus nicht verlängert"
    Somit muss etwas anderes Verimpft werden. oder sollen die nun nichts mehr bekommen? Johnsons noch nix da, Biontech und Moderna. Und die aktuellen Dosen Astra bringt man schon noch los.
    Es kommen ja nun bald eh auch noch die alle dazu die die Auffrischung, aktuell alle 6 Monate, benötigen. Wird ab Juni spannend ob der Impfstoff Reicht.

    Astra hat mittlerweile seinen Ruf weg. Dazu die Lieferschwierigkeiten. Kann das schon nachvollziehen, den Vertrag nicht verlängert zu haben.


  • Mambo Mambo Edited

    sickdog schrieb:
    Ich verstehe nicht, weshalb man da jetzt regulautorisch eingreifen muss. Bei uns gibt es noch eine ganze Menge ältere Leute Ü60, die nach wie vor keinen Impftermin ergattern konnten. Meiner Meinung nach sollte man alle Energie darauf konzentrieren, möglichst viel Impfstoff möglichst sinnvoll zu verteilen. Impfstoff ist nach wie vor ein knappes Gut. Das es daher nicht überall zu 100% gerecht zugehen kann, kann ich nachvollziehen.
    Daher warte ich auch noch mit meiner Impfung, bis ich regulär an der Reihe bin, auch wenn ich, wenn ich es drauf anlegen würde, über Umwege schneller an eine Impfung kommen könnte.



    ralf321 schrieb:
    Und was soll der mist? Es wurde von der EU der Vertrag mit Astra nicht verlängert. "Wir haben den Auftrag über den Juni hinaus nicht verlängert"
    Somit muss etwas anderes Verimpft werden. oder sollen die nun nichts mehr bekommen? Johnsons noch nix da, Biontech und Moderna. Und die aktuellen Dosen Astra bringt man schon noch los.
    Es kommen ja nun bald eh auch noch die alle dazu die die Auffrischung, aktuell alle 6 Monate, benötigen. Wird ab Juni spannend ob der Impfstoff Reicht.


    Moment, ich sagte doch nirgends, dass Ü60 nicht mehr geimpft werden sollen - das wäre ja wahnsinn. Ich sagte:
    "So lange wir 4 Impfstoffe haben, von denen zwei nur für Ü60 sicher genug sind, kann es nicht sein, dass die Ü60er dann die anderen Impfstoffe kriegen. Weil dann für U60er gar nichts bleibt bzw. nur die Lösung, die beiden Impfstoffe zu nehmen, die für sie gefährlich sind und es für Ü60 nicht wären."

    Das ist leider, was ich momentan in meinem Umfeld mitkriege: Ü60er bestehen in den Arztpraxen auf Biontech, obwohl Astra da und für sie sicher wäre. Währenddessen müssen Jüngere den liegengelassenen Astra "freiwillig" nehmen, obwohl es für sie viel gefährlicher ist. Einfach weil die Ü60er "das gute Zeug" wollen. Und das empfinde ich als assozial zulasten der Jüngeren und für regulierungsbedürftig - mehr nich!

    Natürlich wäre die Situation eine andere, wenn kein Astra/Johnson mehr da ist. Aber das heißt ja nicht, dass man keine Regelung für die Situation machen kann, solange es da ist. Und seien wir doch mal ehrlich: Die gäbe es längst, wenn es nicht die Kernwähler der Union beträfe.

  • sickdog sickdog SUPPORTER

    Das ist leider, was ich momentan in meinem Umfeld mitkriege: Ü60er bestehen in den Arztpraxen auf Biontech, obwohl Astra da und für sie sicher wäre. Währenddessen müssen Jüngere den liegengelassenen Astra "freiwillig" nehmen, obwohl es für sie viel gefährlicher ist. Einfach weil die Ü60er "das gute Zeug" wollen. Und das empfinde ich als assozial zulasten der Jüngeren und für regulierungsbedürftig - mehr nich!


    Das ist genau das, was ich mit den "Ungerechtigkeiten" meine, die sich eben nicht zu 100% vermeiden lassen.

    Wenn ich mir vorstelle, ich wäre 61 und würde in einer Praxis Astra angeboten bekommen, obwohl Biontec verfügbar ist, würde ich zumindest auch zögern. Warum soll Astra bis 59 sicher sein und ab 60 ungefährlich? Ein Restrisiko lässt sich sicher auch bei über 60-Jährigen nicht ausschließen.

    Daher kann ich die Skepsis der Älteren durchaus verstehen, gerade in Anbetracht des Hin und Hers in den Medien bzgl. Astra in den letzten Monaten.

  • mattkru mattkru Edited
    Die Inkubationszeit beträgt ja auch 5 bis 14 Tage.

  • Mambo Mambo Edited

    sickdog schrieb:

    Das ist leider, was ich momentan in meinem Umfeld mitkriege: Ü60er bestehen in den Arztpraxen auf Biontech, obwohl Astra da und für sie sicher wäre. Währenddessen müssen Jüngere den liegengelassenen Astra "freiwillig" nehmen, obwohl es für sie viel gefährlicher ist. Einfach weil die Ü60er "das gute Zeug" wollen. Und das empfinde ich als assozial zulasten der Jüngeren und für regulierungsbedürftig - mehr nich!


    Das ist genau das, was ich mit den "Ungerechtigkeiten" meine, die sich eben nicht zu 100% vermeiden lassen.
    Wenn ich mir vorstelle, ich wäre 61 und würde in einer Praxis Astra angeboten bekommen, obwohl Biontec verfügbar ist, würde ich zumindest auch zögern. Warum soll Astra bis 59 sicher sein und ab 60 ungefährlich? Ein Restrisiko lässt sich sicher auch bei über 60-Jährigen nicht ausschließen.
    Daher kann ich die Skepsis der Älteren durchaus verstehen, gerade in Anbetracht des Hin und Hers in den Medien bzgl. Astra in den letzten Monaten.


    Ja aber der Unterschied ist, dass das Risiko bei U60er zigfach höher ist und wir dann ein knappes Gut einfach fairer verteilen müssen, statt jetzt uns einzureden, dass die Astra ja "freiwillig" nehmen. Wie zynisch allein der Begriff "freiwillig" ist, wenns die einzige Chance für Jüngere ist.

    Versteh mich nicht falsch, ich kann die Astra-Skepsis der Älteren nach dem Hin und her da sicher auch verstehen. Aber das ist nicht die Frage, sondern, ob eine subjektive nicht von den Fakten gedeckete Skepsis es rechtfertigt, bei einer staatlichen Verteilung nur die eigene Gruppe zu übervorteilen.

    Man muss mal auch mal bedenken, dass allein die Priorisierung schon ein Zurückstecken der Jüngeren zugunsten der Älteren ist. Ein theoretisches Risiko kannst du zwar immer haben (auch bei BNT). Aber Fakt ist, dass bei Astra schon die 60-69-jährigen eine Gruppe bilden, in der bei jeder Inzidenz deutlich mehr Leute durch die Impfung gerettet als gefährdet werden (inkl. Wahrscheinlichkeit sich überhaupt anzustecken, dann einen schweren Verlauf zu kriegen etc). Der persönliche Nutzen ist bei Astra für Ü60 statistisch in jeder Lage mindestens dreimal (teilweise auch 60x) so hoch wie das Risiko.

    Ich finde auch wirklich nicht, dass die von mir beschriebene Situation eine nebensächliche kleine Ungerechtigkeit ist, die man eben hinnehmen muss. Du schließt mit der aktuellen Regelung im Zweifel jüngere schutzbedürftige Menschen von der Impfung auf absehbare Zeit schlicht komplett aus, obwohl an vielen Orten Impfstoff für beide da wäre.

    Das ist schon ein gewaltiges Ding aus Sicht der Jüngeren, nachdem sie (zurecht) ohnehin in der reinen Priorisierung hinten stehen. Astra nehmen als Ü60 ist daneben mE mit vernünftiger Aufklärung ein ziemlich kleines Ding.

    Gerade nach allen Maßnahmen, die im Grunde für die Ü60er getroffen wurden - letztlich nach einer kompletten Pandemiepolitik zugunsten von insbesondere Ü60-jährigen - erschließt sich mir einfach null, wie man als Ü60er in der Impfstofffrage jetzt so einen engen auf sich beschränkten Blickwinkel haben kann.

  • SlimSlackerKKuts SlimSlackerKKuts
    Mit Corona ist mit Sicherheit nicht zu spaßen, und die die es hatten werden das bestätigen, aber die Maßnahmen stehen einfach nicht im Verhältnis. Länder und Staaten die keine Lockdowns und Einschränkungen hatten müssten doch um ein vielfaches schlimmer dran sein damit das zu rechtfertigen ist. Aber alle sind mehr oder weniger gleich auf dabei müssten die sogesehen die toten von den Straßen kehren um all das zu rechtfertigen was hier abgeht.

    Wie kann zB. Texas/Florida am Wochenende 70.000 Leute maskenfrei ins Stadion lassen, kein Impfnachweis zu erbringen und hier darf ich nichmal mit den Nachbarn ein Bier trinken. In Florida zB stehen 5.000$ Strafe für Geschäfte die Impfnachweise verlangen.

  • mattkru mattkru
    Texas hatte bisher 2,9 Millionen Indizierte und 50000 Tote. Und das bei nur 29 Millionen Einwohnern. Eine tolle Leistung ist das nicht unbedingt.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle Edited
    @ SLIMSLACKERKKUTS:
    Dann zieh halt nach US and A. Musst aber aufpassen nicht von der Polizei erstickt zu werden wenn du die falsche Hautfarbe hast

    Blöder Kommentar beiseite... was man von der Corona Politik in den USA halten will muss jeder selbst wissen. 33 Millionen Fälle bei 600 Tsd. Todesopfern sprechen für sich. Was ein volles Stadion mit 70.000 Zuschauern für die Infektionen bedeutet werden wir in 2 Wochen anhand der Zahlen ablesen können.

    Da man bei den ganzen Zahlen mittlerweile abstumpft. Die Corona-Todesfälle in USA entsprechen 200x den Anschlägen vom 11. September oder 10x Vietnamkrieg. Beides 2 hochtraumatische Ereignisse für die Amerikaner.

  • nevermind2706 nevermind2706
    Zu den ganzen Erfahrungsberichten hier vllt mal etwas anderes:

    Ich hab an der Phase 3 Studie für CureVac teilgenommen. Mittlerweile bin ich auch hier entblindet, heißt, ich weiß, dass ich das Verum und kein Placebo bekommen habe.

    Ich bin mal sehr gespannt wann hier die Zulassung endlich mal durch ist, mMn könnte CureVac schon eine gewisse Impfstofflücke, welche unweigerlich durch Astra und J&J auftreten wird schließen.
    Lag leider initial auch am Geld wie man ja mittlerweile überall lesen kann.

    Zu den Reaktionen: 1. Impfung: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Schüttelfrost in der 1. Nacht, danach nichts mehr
    2. Impfung: starke Kopf- und Gliederschmerzen die auch 2 Tage anhielten, ein gewisses Schwächegefühl für 3 Tage. Danach war wieder alles super.

    Bleibt spannend wie es mit diesem Impfstoff weiter gehen wird

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