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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von dropkick42

3.299 Kommentare (Seite 128)


  • hermes81 hermes81 Edited

    schrieb:

    hermes81 schrieb:
    Und dann gibts tatsächlich noch Menschen, die sich wundern, wenn man diese "Alternativlosigkeit" mal kritisch hinterfragt und nach über einem Jahr mal Lösungsansätze sehen möchte statt dem üblichen "blabla".
    Aber wir haben noch immer zu viele "Ja und Amen" Sager in diesem Land, so dass sich eben auch diesmal nix tun wird.
    Mit dem Corona Schreckgespenst kannste alles durchpeitschen bzw. die Unfähigkeit kaschieren.

    Lehrer/innen schickt man ohne Impfangebot ab heute wieder in die Schulen, schwadroniert aber gleichzeitig was von der Gefährlichkeit der Mutanten. Kannste dir alles nichtmehr ausdenken.

    Es gibt keinen Plan, es gab nie einen Plan und wird es wird vermutlich auch keinen Plan geben.


    Ich verstehe nicht so 100% worauf du hinaus willst. Willst du nur deinen Standpunkt untermauern oder willst deinen Frust loswerden? Es klingt ein bisschen wie "alle Leute sind scheiße" und "die Politik ist scheiße". Ich unterstelle dir jetzt mal, dass du das nicht meinst, aber was dann?

    Wie äußern sich diese "Ja und Amen" Sager? Sollen alle lieber auf die Straße gehen und alle Maßnahmen ignorieren oder einfach nur jede:r digital mal den eigenen Standpunkt verkünden? Ich fühle mich ehrlich gesagt mit deiner Aussage ("Ja und Amen" Sager) angesprochen, weil ich mich an die Maßnahmen halte. Aber vielleicht wäge ich ja auch immer ab und komme am Ende doch zu dem Ergebnis, dass es sinnvoll ist, sich an Maßnahmen zu halten!? Vielleicht wäge ich in deinen Augen auch nicht genug ab (oder falsch)!? Vielleicht verstehe ich dich auch falsch!?

    Weder geht es mir blendend, noch geht es mir super schlecht. Ich bin super frustriert und meine Motivation für irgendwas ist seit vielen Wochen sehr weit unten und ich fühle mich psychisch stark angeschlagen. Wirtschaftlich betrifft mich diese Krise allerdings kaum und deswegen kann ich die Existenzängste nicht annähernd nachvollziehen, die Leute aus manchen Branchen seit nun einem Jahr haben.

    Ich wundere mich nicht, dass es kritische Stimmen gibt und finde das gut - das gehört zu einem demokratischen Diskurs. Ich wundere mich nur, weil die von dir vorgeschlagenen Lösungsansätze teils nicht miteinander vereinbar sind und ein Masterplan für eine solche Pandemie (in meinen Augen) nie existieren kann. Das ist unglaublich frustrierend für mich und ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das zu verstehen. Es wäre ja nicht sinnvoll nur um eines Plans Willen Maßnahmen zu beschließen, die nicht sinnvoll sind, oder umgekehrt nicht zu ergreifen obwohl klar ist, dass sie sinnvoll wären.

    PS: Genügend Gerichtsurteile haben doch gezeigt, dass du mit dem "Corona Schreckgespenst" nicht einfach alles durchpeitschen kannst.

    Edit: Vielleicht ergänze ich noch: Ich finde auch, dass die Politik im Sommer/Herbst zu spät/zu wenig konzeptionell reagiert hat. Das hilft mir jetzt grade aber nicht weiter, immer nur darauf zu schimpfen. Die Abrechnung wird wohl später im Jahr kommen.

    Naja, natürlich bin ich frustriert. Wer denn nicht?

    Meine Tante im Pflegeheim hat wochen/monatelang keinen Besuch bekommen dürfen. Hat keine Lust mehr gehabt und die Nahrungsaufnahme verweigert. Beerdigung im "normalen" Rahmen nicht möglich. Aber hey, besser so sterben als an Corona.

    Zu diesem Zeitpunkt gabs keine Konzepte für Pflegeheime. So wie eben bei allen Themen, unsere Regierung ist 3 Monate hinterher. Vom Maskenthema will ich nicht anfangen!

    Ich halte mich, ebenso wie mein Umfeld auch an die Regeln. Seit Tag 1. Auch wenn ich eine Vielzahl der Maßnahmen schlicht nicht verstehe oder für vollkommen dämlich halte. Dennoch machen wir mit. Aus Solidarität zu den anderen. Auch wenn ich Corona nicht für die Pest 2.0 halte und es für mich (!) mittlerweile oftmals an Hysterie grenzt was hier abgeht.

    Desweiteren bin ich die Berichterstattung über dieses Thema Leid. Es wird gefühlt jede Woche über ein anderes Land berichtet, welches
    an Corona vor die Hunde geht. Bislang sind die Weltuntergangszenarien nicht eingetroffen.

    Dann habe ich eine Freundin die heute morgen geweint hat, vor Angst. Weil sie ab heute wieder unterrichten darf. Die hat man in den letzten Monaten so dermaßen verängstigt dass sie eigentlich ein Fall für den Psychologen wäre - überspitzt ausgedrückt. Diese 0 Plan Strategie zieht sich doch durch alle Lagen. Alleine das Schul-Kita Thema.

    Was heisst denn "immer nur schimpfen"? Du nimmst Millionen Menschen die Existenzgrundlage! Du schreibst dass du finanziell nicht betroffen bist - Glückwunsch. Ganz ehrlich! Aber dann befindest du dich halt in einer äußerst komfortablen Lage. Du musst den Mist "nur" aussitzen. Andere Menschen stehen vor dem Nichts.

    Wir ballern Milliarden Staatshilfen an die LH (nur als Beispiel), schaffen es aber nicht, die Schulen digital so aufzustellen dass die Schüler so lernen können. Dieses Land ist in so vielen Bereichen ein Entwicklungsland.

    Gestern war schönes Wetter: Gefühlt die ganze Stadt draußen, 2km lange Schlange vor den Eisdielen. Biergärten aber zu. Trotz gutem Hygienekonzept und Maßnahmenplan. Kann mir keiner mehr vermitteln dass dies Sinn hat.

    Zumachen und abwarten dass viele geimpft sind. Mehr "Plan" steckt da nicht hinter. Nur das dort Millionen Menschen dabei auf der Strecke bleiben ...

    PS. Desweiteren finde ich es höchst "amüsant", dass User/innen die quasi dasselbe sagen hier abgefeiert werden, ich mich hier aber dauernd rechtfertigen soll. ^^

  • DapperDan DapperDan Edited
    Was wir hier in Deutschland zur Zeit auf breiter Ebene erleben, ist das was aus dem Privaten jeder längst kennt. Es sei denn, jemand musste sich noch nicht tagelang bei Behörden und Ämtern durchtelefonieren, bis sich jemand gefunden hat, der zuständig ist, Ahnung hat und befugt ist, eine Entscheidung zu treffen.

    Dinge, an die man sich gewöhnt hat. Allein schon beim Führerschein damals "die Laufkarte ist noch nicht da" - sowas dauert halt vier bis acht Wochen.

    Wenn so ein System auf so eine Herausforderung trifft, ist doch vollkommen klar, dass nix annähernd rund läuft, man Wochen und Monate "hinterher" ist und auch nach einem Jahr kein wirkliches Konzept steht.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    Gestern war schönes Wetter: Gefühlt die ganze Stadt draußen, 2km lange Schlange vor den Eisdielen.
    Biergärten aber zu. Trotz gutem Hygienekonzept und Maßnahmenplan.
    Kann mir keiner mehr vermitteln dass dies Sinn hat.

    Also zumindest in München machen Biergärten eigentlich immer erst im April / Mai dauerhaft auf. Wenn an einem sonnigen Februar-Tag die Biergärten zubleiben hat das nicht zwingend etwas mit Corona zu tun

    Ansonsten zu deinem Beitrag: Wäre das Niveau immer so hoch, würde man deine Postings sicher weit weniger kritisieren...


  • Locust Locust
    Das auch, zu viele Köche verderben den Brei kann man nicht zu stark unterstreichen. Wie oft wurden Dinge ausgeschlossen und rumgeeiert bis sie dann doch folgten.

    Ganz skurril finde ich aber die aktuelle Diskussion die Öffnungen fokussiert und an I35 gekoppelt werden soll.

    Allerdings steigen die Zahl und werden das noch weiter so dass dies noch lange dauern wird

  • HansMufff HansMufff SUPPORTER
    Danke für die Ausführung! Jetzt kann ich das ein bisschen besser einordnen.

    hermes81 schrieb:
    Was heisst denn "immer nur schimpfen"? Du nimmst Millionen Menschen die Existenzgrundlage! Du schreibst dass du finanziell nicht betroffen bist - Glückwunsch. Ganz ehrlich! Aber dann befindest du dich halt in einer äußerst komfortablen Lage. Du musst den Mist "nur" aussitzen. Andere Menschen stehen vor dem Nichts.

    Mit "immer nur schimpfen" meinte ich nicht dich explizit, falls du dich angegriffen gefühlt hast. Ich wollte damit ganz allgemein meinen Eindruck beschreiben, dass einige Menschen im Nachhinein laut werden und nicht direkt sagen, dass sie alles besser gemacht hätten, aber eben diesen Eindruck vermitteln. Es hat auch absolut seine Berechtigung die vergangenen Fehler anzugucken und daraus zu lernen! Wäre ja lächerlich, wenn das nicht passiert. Wenn es aber nur beim Satz bleibt "hätte man dies" "hätte man das" ohne zukünftige Szenarien/Optionen aufzuzeigen, ist das nett, aber auch nicht mehr. Und genau das trägt dann ja auch nicht dazu bei eben jene Millionen Existenzgrundlagen zu retten.

    Warum ich jetzt Millionen Menschen die Existenzgrundlage nehme, wird mir nicht ganz klar. Oder verstehe ich wieder was falsch?

  • sckofelng sckofelng
    Boris Johnson will im UK alle Restriktionen bis zum 21. Juni fallen lassen: www.zeit.de

  • Mambo Mambo Edited

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Merkel möchte laut Bild einen Vier-Stufen Öffnungsplan.

    Und wie immer ist hier bisher NICHTS an Vorarbeit geleistet worden:
    "Eine Arbeitsgruppe solle ab Dienstag konkrete Schritte ausarbeiten."


    Ich glaube da machst du es dir zu einfach:
    Das Zitat heißt ja nicht, dass man vorher die Füße hochgelegt hat. Mit Sicherheit gab es Öffnungspläne, die Pandemie ist aber leider einfach ein irrsinnig dynamisches Geschehen: Die bisherigen Pläne waren - und das ist leider wirklich tragisch - eben auf bisherigem Kenntnisstand. Und da haben sie funktioniert: Die Zahlen beim Ursprungsvirus gingen massiv runter, der Lockdown hat gerade voll gewirkt.

    Bis vor kurzen wusste aber kein Mensch, wie sich die B117-Mutation in Deutschland ausbreitet und wie ihr R-Wert ist. Und jetzt haben wir an sich eine völlig neue Pandemie, für die - wiederum tragischerweise - vielleicht die Maßnahmen, die vor zwei Wochen erfolgsversprechend waren, sogar zu wenig sind. Das fucked uns alle ab, klar, mich auch. Aber leider kommen die Infos, die man zum Öffnungsplanen braucht, durch die Forschung eben nur sehr langsam rein - gerade wenn es um eine neue Variante geht: Man kann nur erforschen, was in relevanter Zahl da ist. "Konkrete Schritte", die aktuell noch aktuell sind, kann man leider erst jetzt ausarbeiten.



    Bei der Frage nach Lehrerimpfungen gebe ich dir aber recht: Wieso man die nicht von Anfang an höher eingeplant hat, ist mir ein Rätsel. Dass Schulen den dringesten Öffnungsbedarf haben werden - das ist eine Info, die auch im Dezember deutlich abzusehen war.

  • Locust Locust
    Naja, von der B117 Mutation wusste man schon im Januar und hat wieder mal zu lange rumgeeiert.
    Modellierungen gibt es auch schon länger und diese treten jetzt ein, die Zahlen steigen und das noch ohne den Auswirkungen der Schulöffnungen.
    Ein Plan für Öffnungen kann man trotzdem machen und ich begrüße natürlich Öffnungen, nur es darf jetzt halt nur noch in eine Richtung gehen.

  • Mambo Mambo Edited
    Dass es sie gibt ja. Aber wie anders sie sich ausbreitet, wurde erst nach und nach erforscht und erstmal gab es nur einen ziemlich breiten Schätzungskorridor. Das erschwert eine Öffnungsplanung aber ganz erheblich:

    Die Rechnung hat einfach irre viele Unbekannte. Kein Mensch weiß sicher, wie sich welche Öffnung auswirken würde. Schon bei perfekter Regelbefolgung nicht und erst recht nicht, wenn du zB nicht abschätzen kannst, wie viele Leute nach einem bis 21 Uhr geöffneten genau reglementierten Event/Restaurant wirklich nach Hause gehen und wie viele sich dann gerade doch noch in der Bude treffen.

    Es gab letztens bei der Zeit diese Modellierungsmöglichkeit, da haben bei der Mutation 0,3-R-Wert-Verschiebung zwischen massiver Eindämmung und brutaler Eskalation entschieden. Genau die Ungenauigkeiten hatte man aber vor kurzem noch in der Einschätzung der Verbreitungsweise der Mutation.

    Mich frustriert das auch massiv - aber viel mehr als auf Sicht fahren ist schwierig, wenn sich das Virus schneller verändert als du Gegenmaßnahmen simulieren kannst.
    Daher halte ich - ausdrücklich leider leider leider - aber realistisch betrachtet die Rufe nach längerfristigen Öffnungsplänen und Prognosen allesamt für unseriös. Wir wissen aktuell schlicht nicht, wann wieder was geht. Klar können wir Idealverläufe auf Informationsstand jetzt prognostizieren - aber dann müssen wir das auch als das einschätzen was es ist und können nicht für alles der Politik die Schuld geben.
    Die machen Fehler und werden welche machen, klar - aber vieles ist auch wenn es frustriert auch einfach nicht früher vorhersehbar gewesen.

    Letztlich ist die Politik gerade in einer Lage, in der sie sobald sie etwas zu strikt ist, direkt verfassungswidrig agiert, sobald sie etwas zu locker ist, aber alles unbeherrschbar werden kann. Die Leute erwarten letztlich, dass exakt die richtige Linie getroffen wird, obwohl wissenschaftlich schlicht nicht klar berechenbar ist, wo die liegt.

    Ich wünsch mir da manchmal, dass die Leute (ich meine niemand bestimmten hier) auch ehrlicher zu sich selbst sind:

    Wie viel Prozent der Leute, die heute laut beklagen, dass die Politik im November die Eindämmungschance vertan hat, haben denn damals auch laut gesagt "wir wissen nicht obs wirklich nötig ist, sollten aber zur Sicherheit - auch wenns Schäden anrichtet, die sich vielleicht als nicht nötig herausstellen werden - jetzt nochmal die Betriebe und Schulen zumachen"?

    Was würde heute im der Bild stehen, wenn die EU hunderte Millionen Biontech-Dosen zu Wucherpreisen geordert hätte, der Impfstoff sich dann aber als nicht wirksam rausgestellt und ein für weniger aussichtsreich gehaltener das Rennen gemacht hätte?

    Würde mich wirklich interessieren. Hinterher ist immer einfach.

  • umiker umiker
    Ich finde das schon erstaunlich, dass die Schweiz mittlerweile (trotz offenen Skigebieten mit teilweise Takeaway-Terassenbetrieb in gewissen Regionen, offenen Schulen, keine Reise- oder Bewegungseinschränkungen, 5 Personen-Regel mit nur der Empfehlung für 2 Haushalte) fast an den 7-Tage-Mittelwert von DE herankommt.

    Bzw. die Zahlen sind noch leicht höher, aber vor Anfang März gibt es sowieso noch keine Lockerungen. Darüber streiten sich gerade Verbände, Regierung und Parteien, wie es nun weitergehen wird.


  • ralf321 ralf321

    umiker schrieb:
    Ich finde das schon erstaunlich, dass die Schweiz mittlerweile (trotz offenen Skigebieten mit teilweise Takeaway-Terassenbetrieb in gewissen Regionen, offenen Schulen, keine Reise- oder Bewegungseinschränkungen, 5 Personen-Regel mit nur der Empfehlung für 2 Haushalte) fast an den 7-Tage-Mittelwert von DE herankommt.

    Bzw. die Zahlen sind noch leicht höher, aber vor Anfang März gibt es sowieso noch keine Lockerungen. Darüber streiten sich gerade Verbände, Regierung und Parteien, wie es nun weitergehen wird.



    Finde das eher erstaunlich welcher Weg auch geht. Alles schliessen und absperren und verbieten scheint nicht DIE Lösung zu sein.

    Leider hat man die letzten Monate nicht genutzt, zumindest ist mir nix bekannt, um herauszubekommen wie und was einzelne Maßnahmen bringen. z.B. die Ausgangssperre Nachts, Restaurant, Sportstätten, Schul-Schliesungen, Kontaktbeschränkungen usw. um für die Zukunft was zu lernen.

    Die Schweiz hat zumindest diese Welle mit der hohen Anzahl der Mutation gut hintersich gebracht. Wir wohl auch wenn man animmt das die Mutataion seit November bereits da war aber in DE es keiner geprüft hat, ansonsten sperren und verbieten wir die nächsten Monate weiter alles.

    Den die Aktuellen zahlen sinken zwar, sind aber nocht weit davon entfernt von den Werten zb letzten August. Leider.


  • Locust Locust Edited
    Es gibt durchaus Studien was wie wirkt.
    Es sind aber oft auch Kombinationen von Maßnahmen , so dass es komplexer wird und es schwierig ist Maßnahmen isoliert zu betrachten.

    In Deutschland wirken die Maßnahmen ja auch aktuell steigen aber die Zahlen leicht.
    Das größte Problem in Deutschland war/ist fehlende Entschlossenheit und immer nur zu spät reagieren .

    Grundsätzlich ist es ganz einfach, eine Infektionen erfolgt ja immer von Mensch zu Mensch

  • StonedHammer StonedHammer Edited ADMIN
    ja in der schweiz kann man skifahren, aber auch sonst ist da doch alles geschlossen wie hier und anders (bars, clubs, veranstaltungen, geschäfte des nicht täglichen bereich, sport- und freizeiteinrichtungen, usw.)?! (www.bag.admin.ch in anderen worten: "wow skifahren kannste, top! und andere müssen mit ihren gekürzten gelder in kurzarbeit schauen wie sie (im vergleich höheren unterhalt) über die runden kommen"

    was da halt überall steht: ausgedehnte maskenpflicht ab einer person im raum und da bleibe ich bei, wenn sich alle (eben nicht nur die meisten) an aha und maske halten, dann könnte bestimmt schon so vieles mehr auf sein, aber nein "oh die eisdiele hat bei 18 grad auf, also auf in die 2 stunden schlange", die im übrigen vermieden werden sollte und vermutlich auch ganz ohne maske und abstand ^^

    wegen statistik: wenn man dort skifahren geht, regeln meidet (trotz verbote) und sich anstecken sollte, dann taucht man halt nicht in der schweizstatistik auf, sondern in seiner heimat und im schlimmsten falle mit anderen.

  • Locust Locust Edited
    Österreich hatte die Skigebiete doch auch immer offen oder täusche ich mich? Aber nur für einheimische.

    Man sieht aber aktuell auch welchen Hürden man Gegenübersteht. Die EU beschwert sich über Grenzschließungen bzw. Kontrollen.

    Ich bin der Meinung diese hätte es schon lange nötig gehabt und zwar komplett alle grenzen. Es braucht aktuell niemand ohne trifftigen Grund durch die Gegend reisen.

    Es kann nicht sein, dass Kinder zuhause bleiben müssen, ihre Freunde, Eltern nicht sehen. Menschen ihre Geschäfte schließen müssen und andere verreisen zum Spaß und bringen Corona mit.

    Ich bin da auch weiterhin bei StonedHammer, wenn sich alle mal bewusst zurückhaltend verhalten würden und mitdenken bräuchten wir einige regeln nicht mehr.

  • Ig0oR Ig0oR Edited
    Es ist absolut unseriös zu behaupten, dass man auf Sicht fahren müsse. Am Anfang der Pandemie, ja okay, da war das neu und schwer. Jetzt sollte man aber mittlerweile mal Experten an der Hand haben, mit denen man allgemeine Pläne erstellen kann. Nicht langfristig, nicht auf Sicht sondern allgemeingültig.

    Was ist so schwer daran die Einzelwerte in Relation zu setzen? Inzidenz = 35 mit R-Wert < 0,9 => Öffnen. Inzidenz = 50 mit R-Wert > 1,1 => Schließen. Dazu dann noch herausfinden, wie sich welche Maßnahmenpakete auswirken und du kannst mit den Werten spielen wie du lustig bist.

    Neue Virusvariante? Okay lass herausfinden was anders ist und unser System überprüfen, ob es noch gültig ist. Oh der R-Wert ist 30% höher, das macht nichts, da wir eh die R-Werte betrachten. Müssen halt nur mehr Maßnahmen eingeschaltet werden, um die gewünschten Werte zu erreichen.

    Die Bürger wollen Zukunftsperspektiven? Hier die Zahlen stehen fest! Wann wir die erreichen? Kann man sich ausrechnen. Spätestens am Tag x ist es soweit, Lockerungen finden dann am darauffolgenden Montag statt, so wie immer.

    Tada, kein Problem.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle Edited
    Ich verstehe das auf Sicht fahren auch nur noch begrenzt. Es spricht doch nichts dagegen, für verschiedene Szenarien Maßnahmen auszuarbeiten.

    Mein Arbeitgeber kann auch nicht "auf Sicht fahren", sondern muss trotz Corona eine Planung für 2021 machen, incl. Personalplanung, Revenue und EBIT.

    Ich kanns ja ab jetzt mal ausprobieren in jeden JF mit dem Chef ohne Updates reinzugehen und bei jedem Thema zu sagen "Ich arbeite morgen etwas aus".

    Zum Thema Maßnahmen:
    Für mich ist mit großem Abstand die Mobilität der Treiber des Virus, bevor wir über irgendwelche Kontaktbeschränkungen sprechen.
    Würde jeder in seinem Umkreis bleiben könnte sich das Virus viel schwieriger verbreiten.

    Grenzt man Reisen und Fernverkehr nicht ein ist das Kind in den Brunnen gefallen und es geht nur noch um mühsame Schadensbegrenzung.

  • Mambo Mambo Edited

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Ich verstehe das auf Sicht fahren auch nur noch begrenzt. Es spricht doch nichts dagegen, für verschiedene Szenarien Maßnahmen auszuarbeiten.

    Mein Arbeitgeber kann auch nicht "auf Sicht fahren", sondern muss trotz Corona eine Planung für 2021 machen, incl. Personalplanung, Revenue und EBIT.

    Ich kanns ja ab jetzt mal ausprobieren in jeden JF mit dem Chef ohne Updates reinzugehen und bei jedem Thema zu sagen "Ich arbeite morgen etwas aus".


    In einer unklaren Lage kannst du Pläne aber leider nur unter Vorbehalt machen.

    Sprich: Die Veröffentlichung von Plänen setzt voraus, dass auch jeder kapiert, dass die Pläne sich auch bei Änderungen der Situation - die, in welche Richtung auch immer, hier sehr wahrscheinlich sind - auch wieder ändern müssen. Und dass dann nicht zwingend jemand "schuld" ist.

    Genau die Einstellung haben wir aber bei vielen nicht. Guck nur mal wie Spahn gerade zerfleischt wird, weil die deutschlandweiten Schul-Schnelltests eine Woche (!) später starten können als von ihm vorher bekanntgegeben. Ist doch völlig klar, dass der dann nur noch vorsichtige Prognosen macht.

    Meinem Eindruck nach können viele Menschen gerade die aktuell leider vorhandenen extremen Ungewissheiten für sich nicht annehmen und laden daher ihren (verständlichen!) persönlichen Frust mittlerweile auch an Punkten auf Politiker, an denen jeder erst im Nachhinein wissen konnte, was richtig gewesen wäre. Weil einen Schuldigen zu haben eben einfacher ist, als sich einzugestehen, dass wir gerade alle verdammt machtlos einer riesen Gefahr gegenüberstehen und ganz viele für die Bekämpfung wichtigen Infos längst nicht so präzise haben wie nötig.

    Nicht falsch verstehen: Ich bin sicher kein CDU-Fan und ich sehe auch, dass echte Fehler gemacht wurden. In der Pandemiebekämpfung selbst - gerade auch durch die Eigeninteressen der Länderchefs. Krass aber auch bei den Wirtschaftshilfen, deren Verzögerungen und Ausfälle mE den Unmut erst haben so groß werden lassen.

    Dennoch: In vielen Diskussionen fände ich es dringend angebracht, dass sich äußernde Leute bevor sie eine Entscheidung kritisieren erstmal genau recherchieren, welche Informationslage zum Zeitpunkt der Entscheidung bestand. Und dann kann man diskutieren, welche Prognosen man mit diesen Infos gerne gehabt hätte...aber doch bitte fair bleiben dabei und nicht hinterher nachdem (!) die Daten da sind mit "war doch klar, dass..." kommen. Das war es ganz oft leider zum Entscheidungszeitpunkt nicht und das passiert mir viel zu oft.


  • Ig0oR Ig0oR Edited
    Ich will vom Spahn keine Wahrsagerei auf welche Minute genau was passiert. Ich will einen ZEITUNABHÄNGIGEN Plan. Das ist kein Hexenwerk. Ich habe gerade einen Plan innerhalb von 2 Minuten runter geschrieben. Eine Hand voll Experten 3 Workshops und 2 Wochen Planung und du hättest das Ding sowas von ausgereift und safe. Mach das Ding öffentlich und gib ne Erklärung ab. Ändert sich was, pass den Plan an, veröffentliche das und erkläre es.

    Aber sowas will man ja anscheinend gar nicht. Worthülsen & Planlosigkeit > Impfdosen & Schnelltests.

    Und um den "war doch klar, dass" im nachhinein zuvor zu kommen. Hier mal eine Prognose: Ende März werden alle bisherigen Lockerungen zurück genommen. Zieht sich das bis Mitte April gibt es noch Verschärfungen oben drauf.

  • Mambo Mambo Edited
    Aber woran willst du ihn festmachen?

    Bisher war es praktisch so, dass wir von Lockerungs-Inzidenzen meilenweit entfernt waren. Ich versteh aber, wenn man sagt, man hätte früher einen Plan à la "Ab einem Inzidenzwert von 50: öffnet: X, ab 40: Y" gewollt, um ein Ziel zu haben. Bezüglich des Ursprungsvirus gab die Datenlage das wohl auch her.

    Leider ist die Realität aber schon wieder weiter und zeigt, dass wir mittlerweile eine Mutation haben, die sich mehr ausbreitet, wodurch die Werte, ab denen man X und Y öffnen kann, ohne perspektivisch die Intensivstationen zu überlasten, leider wieder variieren. Ein an Inzidenzen festgemachter Plan wäre also wieder hinfällig (inkl. dem Shitstorm deswegen).

    Und leider weiß man ja zusätzlich auch immer noch nicht wie viel ansteckender die Mutation ist, und damit wie viel die "neuen richtigen" Lockerungs-Grenzwerte variieren. Erst gestern stand bei Spon, dass die Experten von 30-60% ansteckender ausgehen. Das ist eine Wahnsinns-Bandbreite - und die macht eine Aussage wie "ab 35 können wir folgendes öffnen, ohne perspektivisch Intensivstationen zu überlasten" leider doch teils zur Wahrsagerei.

    Stichfest kann man gerade nur sagen "die Inzidenz, bei der wir öffnen können, liegt bei bisherigen Sicherheitsmaßstäben deutlich unter 50 - wo genau wissen wir aber leider nicht".

    Was man veröffentlichen könnte, wäre eine Priorisierung - "Wenn Lockerungen möglich, dann in dieser Reihenfolge:...". Selbst hier sind aber krasse Unwägbarkeiten drin.

  • runnerdo runnerdo Edited SUPPORTER
    Mit solchen Plänen müsste man ja durch den Bundestag... Lästig, lästig.

    Ich bin da dabei. Auch mit neuer Virusvariante kann man ein System finden.
    Hört auf meine Worte, nächste Woche kommt sowas in klein und richtig schlecht.

    Zu den versprochenen Schnelltests.
    Jedem(auch spahn) hätte klar sein müssen, dass man sowas in De nicht innerhalb von 14tagen organisiert bekommt.

  • Locust Locust Edited
    Es geht oder sollte aktuell garnicht um öffnungen gehen.
    Das können wir und garnicht leisten. Gut ob friseure allein so viel ausmachen weiß ich nicht, aber Schulen sicherlich.

    Was jetzt passiert haben doch modellierungen vorausgesagt, man weiß das durchaus recht gut. Das zum März hin die Zahlen steigen ohne Änderungen auf Grund der Mutation war prognostiziert. Wenn wir jetzt zusätzlich Schulen öffnen verschlimmert sich das nur. Man hat den Winter erschwert weil man im Herbst zu lange nichts gemacht hat (was sich auch lange angedeutet hat) und läuft jetzt gefahr den Fehler zu wiederholen und den Frühling zu versauen. Man eiert nur rum und erzählt was nicht geht um es doch zu tun. Ich bin mal gespannt wann Grenzkontrollen zu Frankreich doch kommen. Das ist wie wenn ein Haus anfängt zu brennen aber die eintreffende Feuerwehr erstmal wartet und noch ein kaffe trinkt bevor sie anfangen zu löschen .

    Wir sind jetzt etwa am gleichen Punkt an dem es im März den härtesten lockdown zur folge hatte und reden über öffnungen. Wenn wir bis etwa nach den Osterferien den lockdown durchziehen könnte es danach in großen Schritten vorwärts gehen. Aber wir laufen gefahr uns danach wieder komplett einschließen zu müssen.

    Erneute verschärfung wäre ein komplettversagen der Politik, wobei ich relativ viel verständnis für diese NOCH habe.

  • Locust Locust

    Zum Thema Maßnahmen:
    Für mich ist mit großem Abstand die Mobilität der Treiber des Virus, bevor wir über irgendwelche Kontaktbeschränkungen sprechen.
    Würde jeder in seinem Umkreis bleiben könnte sich das Virus viel schwieriger verbreiten.

    Grenzt man Reisen und Fernverkehr nicht ein ist das Kind in den Brunnen gefallen und es geht nur noch um mühsame Schadensbegrenzung.

    Exakt das muss der erste Schritt sein inklusive Quarantäne kontrolle usw.

  • Ig0oR Ig0oR Edited
    @MAMBO

    Bist du Politiker, dass du Planlosigkeit als alternativlos verteidigst?

    Du weißt etwas nicht? => Du findest es heraus. => Bemühung auf Untersuchung der neuen Variante.

    Und nein, das was du als Plan von früher bezeichnest ist kein richtiger Plan sondern nur ein leeres Versprechen gewesen. Ein Plan würde eine Planung beinhalten wie z.B. die Steuerung des R-Wertes.

    Virus verändert sich/wird gefährlicher => Untersuchen & Maßnahmen sicherheitshalber rauf.
    Inzidenz niedrig & R-Wert < 0,95 => Lockern
    Inzidenz niedrig & R-Wert > 0,95 => Nachschärfen
    Inzidenz hoch & R-Wert < 0,95 => Abwarten
    Inzidenz hoch & R-Wert > 0,95 => Hart nachschärfen

    Nachdem Maßnahmen umgesetzt wurden => Wirksamkeit prüfen und für die Zukunft merken

    Nicht Wirksam & Keine Großen Einschnitte => Zurück nehmen
    Wirksam & Keine Großen Einschnitte => Beibehalten
    Nicht Wirksam & Große Einschnitte => Sofort Zurück nehmen
    Wirksam & Große Einschnitte => Diskutieren & Alternativen finden

    Das sind super einfache Beziehungen von denen nichts zu finden ist in unserer Politik.
    Da kann dem Virus auch ne Clownsnase wachsen, das ändert nichts an der Gültigkeit von diesem einfachen Plan, der sich nur überlegt, wann was zu tun ist. Will man das ganze noch komplexer machen kann man die eigentlichen Ziele und den Impffortschritt auch noch einbinden, was jeder gute Plan auch tun sollte.

    Ohne weiter drauf einzugehen:

    Man will weniger Tote => Mehr Impfungen => Schwächste werden zunehmend geimpft => Ziel Inzidenzen können angehoben werden was Lockerungen betrifft => Es kann zeitweise gelockert werden

    Man will weniger Tote => Mehr Impfungen => R-Wert sinkt aufgrund weniger Menschen, die anfällig sind => Es kann dauerhaft gelockert werden

    Stattdessen kommt so ein Spahn daher und will Schnelltest wie Kamelle zu Karneval unterm Volk verteilen. Hätte vielleicht was gebracht aber offensichtlich war das wieder völlig hirnlos.

    Der anstehende Wahlkampf sorgt auch nicht dafür, dass Maßnahmen überlegter werden und ständig predigen, dass man Pläne nicht machen könnte, nur weil "Inzidenz X = Öffnung Y" nicht funktioniert, ist mit das letzte was wir brauchen.

  • Mambo Mambo Edited

    Ig0oR schrieb:
    @MAMBO

    Bist du Politiker, dass du Planlosigkeit als alternativlos verteidigst?


    Ich denke persönliche Angriffe bringen keinen weiter und sollte man sich daher sparen - danke!
    (Und nein: Ich bin kein Politiker und nicht mal irgendwo Parteimitglied.)

    Was du danach skizzierst, finde ich richtig. Nicht nur richtig, sonder meines Erachtens völlig klar und auch längst die Grundlage der Planungen im Kanzleramt.

    Das Problem ist, dass das Problem erst auf der nächsten Stufe kommt: Was denn wann öffnen in welcher Reihenfolge? Was ggf. zusätzlich als Verschäfung beschränken?

    Und da gehts eben los, da kommen Interessensverbände ins Spiel, da kämpft jeder für sich und auch auf MP-Ebene sein persönliches Bundesland. Und gleichzeitig wackelt noch dazu gerade hier auch die Entscheidungsgrundlage, denn leider werden auch die wissenschaftlichen Simulationen der jeweiligen Folgen konkreter Öffnungen sehr schwammig. Weil man Schwierigkeiten hat, die Wirkung der einzelnen Maßnahmen auseinanderzurechnen und weil man z.B. bei der Mutation noch garnicht weiß, warum genau die überhaupt ansteckender ist.

    Mehr hab ich nicht gesagt.

    Ich halte nich Planlosigkeit für alternativlos, ich halte es für alternativlos, sich einzugestehen, welches Wissen man hat und welches nicht. Und welche Prognosen und Pläne man damit seriös machen kann und welche nicht.

    Das, was in der Diskussion immer gefordert wird (nicht von dir), sind ja eben Pläne für "Zu welchem Zeitpunkt oder bei welcher Inzidenz kann man öffnen?" Teilweise sogar gemeint als "dauerhaft öffnen" oder sogar als "wann ist das Ganze besiegt"?

    Und dass sowas ohne fundierte Datenlage nichts als "leere Versprechen" sind, sagst du doch selbst.

  • Ig0oR Ig0oR
    Dann haben wir wohl ein wenig aneinander vorbei geredet und das am Anfang sollte auch mitnichten ein persönlicher Angriff sein.

    Dass es ab da schwieriger wird sehe ich auch aber das lässt sich auch lösen, indem man von vorne herein erstmal alle nicht effektiven Maßnahmen streicht und schaut wo sich der R-Wert einpendelt. Das was man dann an Luft nach oben hat kann man durch Lockerungen auffüllen. Dazu kann man sich für einzelne Maßnahmen Modelle erstellen wie viel Impact diese haben (oder einfach mal für 4 Wochen austesten) und festlegen wie es um die Priorität dieser bestimmten Lockerung steht. Stichwort: de.wikipedia.org

    Das legt schon mal das wie fest, das wann kann man dann aber nur ungefähr abschätzen, wie beim Zugfahrplan. Wenn dann jemand nach Zeitpunkten oder Inzidenzen fragt, dann sagt man einfach: "Wir richten uns nach anderen Dingen: *Dinge einfügen*, Zeitpunkte kann man da nur grob abschätzen, vllt wird es *pessimistische Schätzung einfügen*"

    Und nein, ich glaube nicht, dass man sich im Kanzleramt danach richtet. Ich glaube dort richtet man sich danach was morgens auf dem Tisch landet. Liegt da ein Zettel mit einer großen roten Zahl oder in den Morgennachrichten wird gezeigt, dass Leute protestieren, hat das augenscheinlich mehr Einfluss als ein allgemeiner oder langfristiger Verfahrensablauf.

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