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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von hermes81

1.755 Kommentare (Seite 68)


  • snookdog snookdog Edited
    Vom selben Autor:

    25. April: Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen
    26. April: Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen
    01. Mai: Die eigenartige Verlaufskurve der Coronavirus-Todesfälle
    02. Mai: Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen
    ----Sommerurlaub-----
    21. September: Coronavirus: Das Aufrechterhalten der Maßnahmen trotz einer dramatisch gesunkenen Sterberate



    Abgesehen davon. Können wir mal Aussagen wie "Eine Analyse eines Regensburger Professors" lassen, ohne das Fachgebiet des guten zu erwähnen? Das wäre in dem Fall nämlich Psychologie.

    E: Der Blick über den Tellerrand wäre auch ganz spannend übrigens. Wir haben ja ein Land, in dem das Virus ganz gut Anklang findet. In den USA gab es in den letzten 7 Tagen durchschnittlich 738 Todesfälle pro Tag bei 40285 Neuinfektionen. Das macht eine Sterblichkeit von 1,83%.

  • BraveNewWorld BraveNewWorld Edited

    snookdog schrieb:
    Vom selben Autor:

    25. April: Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen
    26. April: Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen
    01. Mai: Die eigenartige Verlaufskurve der Coronavirus-Todesfälle
    02. Mai: Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen
    ----Sommerurlaub-----
    21. September: Coronavirus: Das Aufrechterhalten der Maßnahmen trotz einer dramatisch gesunkenen Sterberate



    Abgesehen davon. Können wir mal Aussagen wie "Eine Analyse eines Regensburger Professors" lassen, ohne das Fachgebiet des guten zu erwähnen? Das wäre in dem Fall nämlich Psychologie.

    E: Der Blick über den Tellerrand wäre auch ganz spannend übrigens. Wir haben ja ein Land, in dem das Virus ganz gut Anklang findet. In den USA gab es in den letzten 7 Tagen durchschnittlich 738 Todesfälle pro Tag bei 40285 Neuinfektionen. Das macht eine Sterblichkeit von 1,83%.

    Stimmt! Darum argumentiert er ja auch mit Zahlen und Statistiken und lässt den medizinischen Aspekt, der nicht seinem Fach entspricht, raus. Ist natürlich ein ganz anderer Blickwinkel auf die Zusammenhänge, mit vielen potentiellen Vor- und Nachteilen. Aber die Zahlen lassen sich ja alle nachprüfen, und warum die Sterbewahrscheinlichkeit momentan in Deutschland so niedrig ist und, wie Du richtig schreibst, woanders nicht, ist auch eine sehr spannende Frage. Stimmt, er analysiert rein aus der deutschen Perspektive und stellt keine Vergleiche an. Aber für die Frage welche Restriktionen in Deutschland gerade nötig sind muss man wahrscheinlich schon diskutieren wie gefährlich die Situation gerade in Deutschland ist?

    E: und klar, birgt gewisse Gefahren eine Situation auf Grundlage momentaner lokaler Daten zu analysieren. Andererseits ist die Sterblichkeit in Deutschland schon seit Monaten sehr niedrig. Man muss aus meiner Sicht auch immer wieder hinterfragen was gerade Sachstand ist. Und klar besteht die Gefahr, dass es bald wieder hoch geht. Allerdings wird das auch schon seit Wochen gesagt.

  • snookdog snookdog
    Ich bin der Meinung, dass unsere Bundesregierung und die Landesregierungen bessere Berater hat als einen Psychologen mit einer klaren Kampagne.

    Und auch wenn ich es eben auch gemacht habe, wäre es an der Zeit, mal anders über die Corona-Toten nachzudenken als nur in Zahlen. Hinter den täglich gut 700 Verstorbenen in den USA stecken nämlich auch Familienväter, Freunde, Geschwister oder Großeltern.


  • BraveNewWorld BraveNewWorld

    snookdog schrieb:
    Ich bin der Meinung, dass unsere Bundesregierung und die Landesregierungen bessere Berater hat als einen Psychologen mit einer klaren Kampagne.

    Und auch wenn ich es eben auch gemacht habe, wäre es an der Zeit, mal anders über die Corona-Toten nachzudenken als nur in Zahlen. Hinter den täglich gut 700 Verstorbenen in den USA stecken nämlich auch Familienväter, Freunde, Geschwister oder Großeltern.

    Einem Wissenschaftler, der kritische Überlegungen anstellt, eine Kampagne zu unterstellen, finde ich nicht fair. Genau das sollte Wissenschaft und Diskurs sein. Nur so kommt man zu einem besseren Verständnis der Realität. Er wird in sehr vielem angreifbar sein und auch Fehler machen, klar. Aber genau auf die kann ihn dann jemand mit einem anderen Blickwinkel wiederum aufmerksam machen!

    Ja natürlich, hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Das darf man nie vergessen. Und es sind traurige Schicksale. Aber wenn es in Deutschland keine Übersterblichkeit gibt sterben nicht mehr Menschen als statistisch in jedem Jahr momentan. Das ist zwar traurig, aber leider sterben immer Menschen. Die Frage ist wie man das gesamte Leid einer Gesellschaft minimiert? So dass möglichst frei gelebt werden kann und trotzdem möglichst wenige krank sind und sterben. Zumindest nicht mehr als statistisch normalerweise der Fall

  • Locust Locust
    Da brauchst du aber die hypothetischen Zahlen die wir ohne Maßnahmen hätten zum Vergleich.

    Man kann recht frei leben oder was soll man genau änder n mit signifikanter Wirkung. Ist ja nicht so dass wir eingesperrt werden. Die steigenden Zahlen sehe ich erstmal nicht als das größte sondern die kommende Jahreszeit. Wenn keine weiteren Einschränkungen nötig sind wäre das ein großer Erfolg

  • snookdog snookdog

    schrieb:

    snookdog schrieb:
    Ich bin der Meinung, dass unsere Bundesregierung und die Landesregierungen bessere Berater hat als einen Psychologen mit einer klaren Kampagne.

    Und auch wenn ich es eben auch gemacht habe, wäre es an der Zeit, mal anders über die Corona-Toten nachzudenken als nur in Zahlen. Hinter den täglich gut 700 Verstorbenen in den USA stecken nämlich auch Familienväter, Freunde, Geschwister oder Großeltern.

    Einem Wissenschaftler, der kritische Überlegungen anstellt, eine Kampagne zu unterstellen, finde ich nicht fair. Genau das sollte Wissenschaft und Diskurs sein. Nur so kommt man zu einem besseren Verständnis der Realität. Er wird in sehr vielem angreifbar sein und auch Fehler machen, klar. Aber genau auf die kann ihn dann jemand mit einem anderen Blickwinkel wiederum aufmerksam machen!

    Ja natürlich, hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Das darf man nie vergessen. Und es sind traurige Schicksale. Aber wenn es in Deutschland keine Übersterblichkeit gibt sterben nicht mehr Menschen als statistisch in jedem Jahr momentan. Das ist zwar traurig, aber leider sterben immer Menschen. Die Frage ist wie man das gesamte Leid einer Gesellschaft minimiert? So dass möglichst frei gelebt werden kann und trotzdem möglichst wenige krank sind und sterben. Zumindest nicht mehr als statistisch normalerweise der Fall

    Der Wissenschaftler, der "kritische Überlegungen" anstellt, ist nach wie vor völlig fachfremd, was du hier bereits zum zweiten Mal verschweigst. Zudem wiederholt er seine Argumente fortlaufend, ohne auf irgendetwas anderes einzugehen und sucht damit auch die Öffentlichkeit.

    Quarks hat sich übrigens auch mit dem Thema beschäftigt und die New York Times sammelt Daten zur Übersterblichkeit.

    Wie du siehst, hat das Coronavirus überall dort wo es relativ unbehelligt grassiert deutliche Auswirkungen. Ein seriöser Wissenschaftler ohne Kampagne würde übrigens auch darauf eingehen.

  • MinistryOfDeath MinistryOfDeath
    Ich hab mir mal besagten Artikel zu Gemüte geführt. Der Autor (Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI an der Universität Regensburg) argumentiert am Ende stark mit dem sogenannten "Präventionsparadoxen". Dies besagt, dass der Effekt von Präventionsmaßnahmen - wie z.B. Maskentragen - nicht messbar sei, da das Gegenereignis - in dem Fall kein Maskentragen - gänzlich unbekannt ist und somit nicht eindeutig geklärt werden kann, ob der derzeitige Zustand aufgrund der Präventionsmaßnahmen zu Stande gekommen ist.

    Die Frage, die ich mir dabei stelle, können wir uns im umgekehrten Fall überhaupt erlauben, auch angesichts der anstehenden Grippesaison, auf Präventionsmaßnahmen zu verzichten, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass Maskenpflicht & Co. doch verantwortlich für die niedrigen Sterbezahlen waren?

    Des Weiteren argumentiert der Autor mit der dünnen wissenschaftlichen Lage in Bezug auf das Coronavirus, schließt sein Fazit allerdings mit folgendem Satz:

    Angesichts dessen, dass verglichen mit anderen Krankheiten wie der Grippe damit keine wirklich große Gefahr mehr vom Coronavirus für die Bevölkerung ausgeht, wäre es zudem an der Zeit, die epidemische Lage von nationaler Tragweite als beendet zu erklären und die einschneidenden Maßnahmen aufzuheben.

    Wie kann ein fachfremder Professor zu so einer Schlussfolgerung ohne fundierte wissenschaftliche Untersuchungen kommen? Für mich als Mensch mit einer wissenschaftlichen Ausbildung sorgt dieses Fazit doch für einige Irritationen. Mich beschleicht das Gefühlt, das hier weniger der Meinungsdiskurs gesucht wird, sondern eher die populistische Meinungsmache im Vordergrund steht.

  • gregor1 gregor1 Edited
    Dies besagt, dass der Effekt von Präventionsmaßnahmen - wie z.B. Maskentragen - nicht messbar sei, da das Gegenereignis - in dem Fall kein Maskentragen - gänzlich unbekannt ist und somit nicht eindeutig geklärt werden kann, ob der derzeitige Zustand aufgrund der Präventionsmaßnahmen zu Stande gekommen ist.

    Man könnte doch zum Vergleich Länder heranziehen in denen keine Masken getragen werden. In den Niederlanden gibt es zb nur im ÖPNV eine Maskenpflicht. Dort sind die Zahlen trotz deutlich weniger Einwohner höher als in D.

  • Roggan29 Roggan29
    Vergleiche sind so oder so schwierig. Schweden hat zwar so gut wie keinerlei Maßnahmen ist allerdings schwer als Vergleich zu nehmen aufgrund der niedrigen Bevölkerungsdichte.
    Dazu kommt noch die allgemeine Kultur/Verhalten, die auch schon Einfluss auf das Infektionsgeschehen hat und sich nicht ändern lässt.

  • kato91 kato91

    Roggan29 schrieb:
    Vergleiche sind so oder so schwierig. Schweden hat zwar so gut wie keinerlei Maßnahmen ist allerdings schwer als Vergleich zu nehmen aufgrund der niedrigen Bevölkerungsdichte.
    Dazu kommt noch die allgemeine Kultur/Verhalten, die auch schon Einfluss auf das Infektionsgeschehen hat und sich nicht ändern lässt.


    Und Schweden hatte dennoch ziemlich hohe Infektionszahlen.

  • Locust Locust
    Das stimmt so nicht. Schweden hat durchaus einschränkungen, teilweise sogar stärker als bei uns nur sind sie dort relativ Konstant und einiges wird nur empfohlen, wie abstand


  • ralf321 ralf321
    Seit Donnerstag sind in der Schweiz wieder Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern erlaubt. Davon profitieren unter anderem Sportvereine, die nun mehr Fans in die Stadien lassen dürfen. Die Regierung verlangt allerdings strikte Hygienekonzepte. In allen Stadien sind nur Sitzplätze erlaubt, die Fans müssen Masken tragen und es dürfen höchstens Zweidrittel der Plätze besetzt werden. Bei Freiluftveranstaltungen wie Ski-, Langlauf- oder Radrennen sowie Dorffesten im freien Gelände sind auch Stehplätze erlaubt.

  • zell zell
    Donald Trump in Militärkrankenhaus gebracht

    US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Corona-Infektion für weitere Untersuchungen aus dem Weißen Haus in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Eine Sprecherin bestätigte das am Freitagnachmittag (Ortszeit).

  • BurnItDown BurnItDown

    zell schrieb:
    Donald Trump in Militärkrankenhaus gebracht

    US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Corona-Infektion für weitere Untersuchungen aus dem Weißen Haus in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Eine Sprecherin bestätigte das am Freitagnachmittag (Ortszeit).

    War das Spritzen von Desinfektionsmittel doch nicht so wirksam.

  • mattkru mattkru
    #thoughtsandprayers

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Hoffen wir mal, dass der POTUS das nicht alles im Zuge des Wahlkampfes initiiert.
    Ich glaube es nicht und wünsche Ihm eine schnelle Genesung, aber zutrauen kann man es Trump.

  • JackD JackD

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Hoffen wir mal, dass der POTUS das nicht alles im Zuge des Wahlkampfes initiiert.
    Ich glaube es nicht und wünsche Ihm eine schnelle Genesung, aber zutrauen kann man es Trump.


    Naja spätestens bei „Krankenhaus“ wäre die Inszenierung doch in die Hose gegangen oder?

    Wenn dann hätte er es machen müssen wir Bolsonaro. 2-3 Tage Funkstille und dann behaupten, das wäre alles nur eine kleine Erkältung.


  • Nightmare119 Nightmare119 Edited

    Yertle-the-Turtle schrieb:
    Hoffen wir mal, dass der POTUS das nicht alles im Zuge des Wahlkampfes initiiert.
    Ich glaube es nicht und wünsche Ihm eine schnelle Genesung, aber zutrauen kann man es Trump.


    Ich glaub das auch alles irgendwie nicht so richtig. Es mag zwar stimmen, schlimm genug aber dass man dem Kerl sowas zutraut.

    Ich seh auch schon den Tweet wenn er wieder fit ist „Even the Chinavirus can‘t defeat me.“

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle
    Ob ungewollt oder nicht beeinflusst es die Präsidentenwahl auf jeden Fall massiv.
    Im Fall einer Niederlage kann er es auf seinen corona bedingten Ausfall jetzt beziehen. Wenn er in ein paar Tagen fit ist wird er sich als Virenbesieger profilieren.

  • GuitarPunk94 GuitarPunk94
    ich denke es gibt 5 optionen wie das ganze bei trump ausgehen könnte:

    A) schwerer verlauf, trump nimmt das virus und die entsprechenden maßnahmen endlich mal wirklich ernst

    B) milder verlauf, trump wird sich bestätigt fühlen das covid ja gar nicht so schlimm sei und wird dementsprechend in den usa wieder mehr lockern

    C) trump stirbt

    D) das ist alles nur irgendeine art inszenierung/verschwörung von trump, warum/wofür auch immer

    E) trump brennen sämtliche sicherungen durch und im schizophrenie-wahn sagt er über seine eigenen tweets über seine positive infektion dass das nur fake news sei

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666
    ich denke antwort D) - denn dann kann er sich in 2 wochen hinstellen und sagen, dass alles nicht so schlimm ist und er das ja locker überstanden hat

  • schlafmuetze schlafmuetze Edited

    masterofdisaster666 schrieb:
    ich denke antwort D) - denn dann kann er sich in 2 wochen hinstellen und sagen, dass alles nicht so schlimm ist und er das ja locker überstanden hat

    @JohnCammo
    Trump’s October surprise will be the announcement of “his infection.” Fake, but quite dramatic. This twist will blow Biden off the screens, the “Trump COVID watch” dominating every minute of every day. Then, 14 days later, Trump will emerge, 100% cured by hydroxychloroquine.
    9:51 vorm. · 18. Sep. 2020·Twitter for iPad

    twitter.com

  • Paju Paju Edited
    Ich halte die, ob nun vorgespielte, oder reale Infektion schon für relevant. Angenommen alles geht gut für ihn aus (der worst case würde sowieso alles ändern)...dann mag er vielleicht für sich und seine Familie es als harmlos empfinden, aber wie erklärt er das Millionen von Menschen die (in)direkt betroffen sind?

  • AcidX AcidX
    Man konnte anfangs zweifeln, aber nun nicht mehr, wenn immer mehr aus dem Umfeld auch positiv getestet wurden und Trump nun im Krankenhaus ist. So viel Drehbuch können die nicht schreiben.

    Viel krasser ist die Tatsache, dass er wohl schon Mittwoch oder Donnerstag positiv getestet wurde, aber dennoch auf Wahlkampftour war und nicht in Quarantäne.

    Wünsche ihm einen milden Verlauf und eine krachende Wahlniederlage.

  • sckofelng sckofelng
    Die Schweiz geht voran: www.facebook.com

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