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Coronavirus

eröffnet von Yertle-the-Turtle am 27.02.2020 10:02 Uhr - letzter Kommentar von kato91

1.344 Kommentare (Seite 53)


  • JestersTear JestersTear SUPPORTER
    Demonstrationen sind halt Open Air und zusätzlich ist es theoretisch möglich Abstand zu halten. Auf Konzerten ist es viel schwieriger Abstand zu wahren und Konzerte in Autokinos oder in großen Hallen mit halber oder noch kleinerer Auslastung und Bestuhlung sind oft nicht finanziell tragbar.

    Noch dazu kommt es, dass es für ausländische Künstler schwer ist eine Tour zu planen, denn jedes Land hat andere Bestimmungen, die können sich täglich ändern und teilweise kann man nicht mal reisen ohne in Quarantäne zu müssen. Konzerte in großer Größe sind einfach nicht drin dieses Jahr. Kleine nationale Clubshows kann ich mir eher vorstellen, aber auch erst zum Jahresende und dann mit Thermometer am Eingang oder so.

  • ralf321 ralf321 Edited
    Söder hat doch noch nicht mal definiert was eine Großveranstaltung ist, aber weiter untersagen. www.cimunity.com

    Nachtrag: es gibt das Gerücht, das es bis ende des Jahres geht.

  • defpro defpro
    Gibt es hier Erfahrungen im Hinblick auf die Umbuchung von nicht annullierten Lufthansa-Flügen für Tickets, die vor dem 15.05. gekauft wurden? Geplant war die Reise bei mir am 05.07. (Mad Cool). Grundsätzlich scheint ja einmalig eine kostenfreie Umbuchung mit Reisebeginn bis 31.12.2021 möglich zu sein, auch die Destination kann geändert werden. Konkret geht es mir um folgende Fragen:
    1.) Kann neben der Destination auch die reisende Person geändert werden oder fallen hier die üblichen Gebühren an?
    2.) Kann die Umbuchung auch noch nach dem ursprünglichen Reisedatum erfolgen?

    Zu Frage 1 habe ich im Netz gar nichts gefunden, zu Frage 2 gibt es widersprüchliche Angaben. Laut Lufthansa muss die Umbuchung bis zum ursprünglichen Reisedatum erfolgen. Allerdings kann ich zum aktuellen Zeitpunkt technisch noch gar keinen Flug für z. B. Juli 2021 buchen (und möchte es eigentlich auch nicht). Andere (inoffizielle) Seiten (z. B. hier) reden davon, dass man bis zum 31.01.2021 Zeit zum Umbuchen hat.

    Außerdem gibt es noch den FlightVoucher mit 50 € Rabatt. Den kann man anscheinend jedoch nur für Flüge bis zum 31.12.2020 einlösen, die bis zum 31.08.2020 gebucht werden. Hilft mir jetzt nur bedingt weiter, aber würde dadurch meine Zeit zum Umbuchen vom 05.07. auf den 31.08.2020 verlängert werden?

    Vielleicht weiß hier ja jemand Bescheid und ich spare es mir, mich in der überlasteten Hotline durchzukämpfen


  • zell zell Edited

    ralf321 schrieb:
    Söder hat doch noch nicht mal definiert was eine Großveranstaltung ist, aber weiter untersagen. www.cimunity.com

    Nachtrag: es gibt das Gerücht, das es bis ende des Jahres geht.

    Zumindest in Baden-Württemberg: Als Großveranstaltung gelten in Baden-Württemberg Veranstaltungen mit 500 oder mehr Besuchern

    Auf Mallorca und ibiza bleiben alle Clubs über den Sommer geschlossen

  • zell zell
    NTV:

    Laut Lieberberg könne sich der Veranstalter "Live Nation" noch in diesem Jahr ein Testlauf mit 10.000 Besuchern in einem Stadion vorstellen. Durch entzerren auf den Rängen und einer Bestuhlung des Innenraums sei dies möglich. "Das wird vielleicht eine etwas absurde Anmutung haben, aber es setzt ein Signal. Wir wollen zeigen: Wir können das, wir versuchen das", so Lieberberg bei ntv.de.

  • sckofelng sckofelng Edited
    Sein Glück, dass ausgerechnet in Düsseldorf, Gelsenkirchen und Frankfurt die einzigen Stadien mit schließbarem Dach sind

  • sadfad sadfad Edited SUPPORTER

    defpro schrieb:
    Gibt es hier Erfahrungen im Hinblick auf die Umbuchung von nicht annullierten Lufthansa-Flügen für Tickets, die vor dem 15.05. gekauft wurden? Geplant war die Reise bei mir am 05.07. (Mad Cool). Grundsätzlich scheint ja einmalig eine kostenfreie Umbuchung mit Reisebeginn bis 31.12.2021 möglich zu sein, auch die Destination kann geändert werden. Konkret geht es mir um folgende Fragen:
    1.) Kann neben der Destination auch die reisende Person geändert werden oder fallen hier die üblichen Gebühren an?
    2.) Kann die Umbuchung auch noch nach dem ursprünglichen Reisedatum erfolgen?

    Zu Frage 1 habe ich im Netz gar nichts gefunden, zu Frage 2 gibt es widersprüchliche Angaben. Laut Lufthansa muss die Umbuchung bis zum ursprünglichen Reisedatum erfolgen. Allerdings kann ich zum aktuellen Zeitpunkt technisch noch gar keinen Flug für z. B. Juli 2021 buchen (und möchte es eigentlich auch nicht). Andere (inoffizielle) Seiten (z. B. hier) reden davon, dass man bis zum 31.01.2021 Zeit zum Umbuchen hat.

    Außerdem gibt es noch den FlightVoucher mit 50 € Rabatt. Den kann man anscheinend jedoch nur für Flüge bis zum 31.12.2020 einlösen, die bis zum 31.08.2020 gebucht werden. Hilft mir jetzt nur bedingt weiter, aber würde dadurch meine Zeit zum Umbuchen vom 05.07. auf den 31.08.2020 verlängert werden?

    Vielleicht weiß hier ja jemand Bescheid und ich spare es mir, mich in der überlasteten Hotline durchzukämpfen

    Ich kann dir zumindest deine zweite Frage beantworten, da ich genau vor dem gleichen Problem stand. Man kann ja nur bis 360 Tage in die Zukunft buchen und ich wollte den Flug ziemlich genau um ein Jahr verschieben.

    Du musst bei der Lufthansa Hotline anrufen. Die "canceln" deinen Flug und dann hast du Zeit bis 31.01.2021 einen neuen Flug zu buchen. Den kannst du aber wiederum auch nur über die Hotline buchen, mit Nennung des alten Buchungscodes

    Nein Guthaben wird dann sozusagen gut geschrieben und gegen den neuen Flugpreis gegen gerechnet.

    Etwas umständlich aber ich habe es so gemacht. Man bekommt darüber leider keine wirkliche Bestätigung, aber sobald er fertig ist, findest du mit deinem Buchungscode keine Flüge mehr auf der Webseite.

  • defpro defpro

    sadfad schrieb:

    defpro schrieb:
    Gibt es hier Erfahrungen im Hinblick auf die Umbuchung von nicht annullierten Lufthansa-Flügen für Tickets, die vor dem 15.05. gekauft wurden? Geplant war die Reise bei mir am 05.07. (Mad Cool). Grundsätzlich scheint ja einmalig eine kostenfreie Umbuchung mit Reisebeginn bis 31.12.2021 möglich zu sein, auch die Destination kann geändert werden. Konkret geht es mir um folgende Fragen:
    1.) Kann neben der Destination auch die reisende Person geändert werden oder fallen hier die üblichen Gebühren an?
    2.) Kann die Umbuchung auch noch nach dem ursprünglichen Reisedatum erfolgen?

    Zu Frage 1 habe ich im Netz gar nichts gefunden, zu Frage 2 gibt es widersprüchliche Angaben. Laut Lufthansa muss die Umbuchung bis zum ursprünglichen Reisedatum erfolgen. Allerdings kann ich zum aktuellen Zeitpunkt technisch noch gar keinen Flug für z. B. Juli 2021 buchen (und möchte es eigentlich auch nicht). Andere (inoffizielle) Seiten (z. B. hier) reden davon, dass man bis zum 31.01.2021 Zeit zum Umbuchen hat.

    Außerdem gibt es noch den FlightVoucher mit 50 € Rabatt. Den kann man anscheinend jedoch nur für Flüge bis zum 31.12.2020 einlösen, die bis zum 31.08.2020 gebucht werden. Hilft mir jetzt nur bedingt weiter, aber würde dadurch meine Zeit zum Umbuchen vom 05.07. auf den 31.08.2020 verlängert werden?

    Vielleicht weiß hier ja jemand Bescheid und ich spare es mir, mich in der überlasteten Hotline durchzukämpfen

    Ich kann dir zumindest deine zweite Frage beantworten, da ich genau vor dem gleichen Problem stand. Man kann ja nur bis 360 Tage in die Zukunft buchen und ich wollte den Flug ziemlich genau um ein Jahr verschieben.

    Du musst bei der Lufthansa Hotline anrufen. Die "canceln" deinen Flug und dann hast du Zeit bis 31.01.2021 einen neuen Flug zu buchen. Den kannst du aber wiederum auch nur über die Hotline buchen, mit Nennung des alten Buchungscodes
    Nein Guthaben wird dann sozusagen gut geschrieben und gegen den neuen Flugpreis gegen gerechnet.

    Etwas umständlich aber ich habe es so gemacht. Man bekommt darüber leider keine wirkliche Bestätigung, aber sobald er fertig ist, findest du mit deinem Buchungscode keine Flüge mehr auf der Webseite.

    Vielen Dank für die Info. Klingt zwar sehr umständlich, aber auf die Schnelle war wohl technisch keine bessere Lösung umsetzbar. Immerhin schön, dass man als Kunde so noch mehr Zeit hat sich zu entscheiden.


  • mattkru mattkru

    masterofdisaster666 schrieb:





  • JestersTear JestersTear SUPPORTER

    zell schrieb:
    NTV:

    Laut Lieberberg könne sich der Veranstalter "Live Nation" noch in diesem Jahr ein Testlauf mit 10.000 Besuchern in einem Stadion vorstellen. Durch entzerren auf den Rängen und einer Bestuhlung des Innenraums sei dies möglich. "Das wird vielleicht eine etwas absurde Anmutung haben, aber es setzt ein Signal. Wir wollen zeigen: Wir können das, wir versuchen das", so Lieberberg bei ntv.de.

    Dann ist das aber auch nur ein Signal. Ein Stadion anmieten und da nur 10.000 Leute reinzulassen kann kaum wirtschaftlich sein. Wenn Stadionbesitzer, Veranstalter, Techniker und Künstler da mit machen kann man 0 auf 0 rauskommen, aber sonst wird das ein Verlustgeschäft, wenn nicht die Tickets unbezahlbar werden. Also als Zeichen gerne, aber das kann keine dauerhafte Lösung sein. Wie soll da auch Stimmung aufkommen mit soviel Abstand.


  • GuitarPunk94 GuitarPunk94

    JestersTear schrieb:

    zell schrieb:
    NTV:

    Laut Lieberberg könne sich der Veranstalter "Live Nation" noch in diesem Jahr ein Testlauf mit 10.000 Besuchern in einem Stadion vorstellen. Durch entzerren auf den Rängen und einer Bestuhlung des Innenraums sei dies möglich. "Das wird vielleicht eine etwas absurde Anmutung haben, aber es setzt ein Signal. Wir wollen zeigen: Wir können das, wir versuchen das", so Lieberberg bei ntv.de.

    Dann ist das aber auch nur ein Signal. Ein Stadion anmieten und da nur 10.000 Leute reinzulassen kann kaum wirtschaftlich sein. Wenn Stadionbesitzer, Veranstalter, Techniker und Künstler da mit machen kann man 0 auf 0 rauskommen, aber sonst wird das ein Verlustgeschäft, wenn nicht die Tickets unbezahlbar werden. Also als Zeichen gerne, aber das kann keine dauerhafte Lösung sein. Wie soll da auch Stimmung aufkommen mit soviel Abstand.

    ich kenne mich da natürlich nicht ganz genau aus, aber finde den vorschlag eigentlich gut und legitim .. man bemüht sich um ein (hygiene)konzept um die branche am leben zu halten

    unsere politiker sprechen davon dass man sich zum herbst/winter wieder fussball mit fans im stadion vorstellen könnte (natürlich nicht voll ausgelastet), erlauben wieder das reisen in pandemie-zeiten und sprechen im selben satz davon "dass man hoffe dass das gut geht und zb der ballermann kein zweites ischgl wird" ..... naaaja

    der schlachthof in wiesbaden oder zb die substage in karlsruhe kratzen am limit, jetzt auch noch die pauschale verlängerung des verbots von großveranstaltungen bis mindestens ende oktober ....

    ich finde man sollte versuchen der kulturbranche da mehr entgegenzukommen anstatt einfach alles bis auf weiteres zu verbieten ohne es probiert zu haben, funktioniert doch in anderen bereichen auch?

    die pandemie wird ein ende finden, hoffentlich dann allerfrühstens mit marktreifem impfstoff ab mitte 2021, die frage ist nur wieviel von der kulturbranche dann noch existieren wird, wenn sich die politik da weiterhin blauäugig dagegen stellt

  • mokiloki mokiloki
    Lasst uns hoffen, dass in 2021 Festivals / Konzerte stattfinden.
    Ich bin da leider noch skeptisch.

  • JestersTear JestersTear SUPPORTER

    GuitarPunk94 schrieb:

    JestersTear schrieb:

    zell schrieb:
    NTV:

    Laut Lieberberg könne sich der Veranstalter "Live Nation" noch in diesem Jahr ein Testlauf mit 10.000 Besuchern in einem Stadion vorstellen. Durch entzerren auf den Rängen und einer Bestuhlung des Innenraums sei dies möglich. "Das wird vielleicht eine etwas absurde Anmutung haben, aber es setzt ein Signal. Wir wollen zeigen: Wir können das, wir versuchen das", so Lieberberg bei ntv.de.

    Dann ist das aber auch nur ein Signal. Ein Stadion anmieten und da nur 10.000 Leute reinzulassen kann kaum wirtschaftlich sein. Wenn Stadionbesitzer, Veranstalter, Techniker und Künstler da mit machen kann man 0 auf 0 rauskommen, aber sonst wird das ein Verlustgeschäft, wenn nicht die Tickets unbezahlbar werden. Also als Zeichen gerne, aber das kann keine dauerhafte Lösung sein. Wie soll da auch Stimmung aufkommen mit soviel Abstand.

    ich kenne mich da natürlich nicht ganz genau aus, aber finde den vorschlag eigentlich gut und legitim .. man bemüht sich um ein (hygiene)konzept um die branche am leben zu halten

    unsere politiker sprechen davon dass man sich zum herbst/winter wieder fussball mit fans im stadion vorstellen könnte (natürlich nicht voll ausgelastet), erlauben wieder das reisen in pandemie-zeiten und sprechen im selben satz davon "dass man hoffe dass das gut geht und zb der ballermann kein zweites ischgl wird" ..... naaaja

    der schlachthof in wiesbaden oder zb die substage in karlsruhe kratzen am limit, jetzt auch noch die pauschale verlängerung des verbots von großveranstaltungen bis mindestens ende oktober ....

    ich finde man sollte versuchen der kulturbranche da mehr entgegenzukommen anstatt einfach alles bis auf weiteres zu verbieten ohne es probiert zu haben, funktioniert doch in anderen bereichen auch?

    die pandemie wird ein ende finden, hoffentlich dann allerfrühstens mit marktreifem impfstoff ab mitte 2021, die frage ist nur wieviel von der kulturbranche dann noch existieren wird, wenn sich die politik da weiterhin blauäugig dagegen stellt

    Naja der Ballermann bleibt ja auch zu. Also Bars und Co öffnen in Mallorca meines Wissens nach zumindest erstmal nicht.

    Ich finds auch gut, dass Sachen gemacht werden, aber Sachen in dieser Größe sind nicht wirtschaftlich. Großveranstaltungen sind ja offenbar alles über 500 Leuten. Kann mir vorstellen, dass nationale Konzerte in 1000er Clubs mit 500 Leuten wirtschaftlich sinnvoller sind als internationale Stadionshows. Dazu hat sich Stephan Thanscheidt (FKP Booker und Geschäftsführer) auch vor kurzem im CampFM Podcast geäußert. Dass die Autokinoshows und Shows in Stadien sinnlos sind, wenn man Gewinn erzielen will. Dass das als Zeichen gut ist, aber sich nicht tragen kann und keine Lösung sein kann. Noch dazu würde er keine Tour buchen wollen für irgendwelche Künstler, da jedes Bundesland unterschiedliche sich ständig ändernde Regeln hat und man somit nicht planen kann.

    Bin gespannt wie sich das entwickelt. Hoffe natürlich schnell zum Guten, immerhin hängt auch mein Job ein Stück weit davon ab

  • GuitarPunk94 GuitarPunk94

    schrieb:
    Lasst uns hoffen, dass in 2021 Festivals / Konzerte stattfinden.
    Ich bin da leider noch skeptisch.

    2021 ohne "weitestgehend normalen" konzert/festival-betrieb wäre der overkill

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle

    mokiloki schrieb:
    Lasst uns hoffen, dass in 2021 Festivals / Konzerte stattfinden.
    Ich bin da leider noch skeptisch.


    Leider wahr. Was spricht denn aktuell überhaupt dafür, dass 2021 Events im großen Stile stattfinden können?

    Aus meiner Sicht wenig außer auf Zeit zu spielen in der Hoffnung es kommt zeitnah ein Impfstoff.

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle Edited

    JestersTear schrieb:
    Ich finds auch gut, dass Sachen gemacht werden, aber Sachen in dieser Größe sind nicht wirtschaftlich. Großveranstaltungen sind ja offenbar alles über 500 Leuten. Kann mir vorstellen, dass nationale Konzerte in 1000er Clubs mit 500 Leuten wirtschaftlich sinnvoller sind als internationale Stadionshows. Dazu hat sich Stephan Thanscheidt (FKP Booker und Geschäftsführer) auch vor kurzem im CampFM Podcast geäußert. Dass die Autokinoshows und Shows in Stadien sinnlos sind, wenn man Gewinn erzielen will.


    Die Frage wäre halt welche Kostenpunkte es unrentabel werden lassen. Vielleicht ließe sich schon ein Break Even erreichen, wenn die Künstler mit reduzierter Show und Road Stuff zur halben Gage auftreten.

    Es ist aus der Luft gegriffen, aber vielleicht sollte sich der ein oder andere Künstler überlegen ob es wirtschaftlicher ist garnicht zu spielen oder mit 50% Gage.

    Vielleicht muss man einfach auch mal kreativ werden als Band und Veranstalter. Konzerte könnten vermehrt im Freien stattfinden oder mehrmals am Tag stattfinden (Wie ein Musical oder Theaterstück).


  • FBG FBG SUPPORTER

    Yertle-the-Turtle schrieb:

    JestersTear schrieb:
    Ich finds auch gut, dass Sachen gemacht werden, aber Sachen in dieser Größe sind nicht wirtschaftlich. Großveranstaltungen sind ja offenbar alles über 500 Leuten. Kann mir vorstellen, dass nationale Konzerte in 1000er Clubs mit 500 Leuten wirtschaftlich sinnvoller sind als internationale Stadionshows. Dazu hat sich Stephan Thanscheidt (FKP Booker und Geschäftsführer) auch vor kurzem im CampFM Podcast geäußert. Dass die Autokinoshows und Shows in Stadien sinnlos sind, wenn man Gewinn erzielen will.


    Die Frage wäre halt welche Kostenpunkte es unrentabel werden lassen. Vielleicht ließe sich schon ein Break Even erreichen, wenn die Künstler mit reduzierter Show und Road Stuff zur halben Gage auftreten.

    Es ist aus der Luft gegriffen, aber vielleicht sollte sich der ein oder andere Künstler überlegen ob es wirtschaftlicher ist garnicht zu spielen oder mit 50% Gage.

    Vielleicht muss man einfach auch mal kreativ werden als Band und Veranstalter. Konzerte könnten vermehrt im Freien stattfinden oder mehrmals am Tag stattfinden (Wie ein Musical oder Theaterstück).

    mmh, die Künstler, die in 1000er Klubs auftreten sind in der regel nicht auf rosen gebettet.
    Wenn es dann auch nur die hälfte von nicht viel gibt, lohnt es sich in der Zeit wahrscheinlich eher als pizza-fahrer zu jobben :/

  • Yertle-the-Turtle Yertle-the-Turtle Edited

    FBG schrieb:
    mmh, die Künstler, die in 1000er Klubs auftreten sind in der regel nicht auf rosen gebettet.
    Wenn es dann auch nur die hälfte von nicht viel gibt, lohnt es sich in der Zeit wahrscheinlich eher als pizza-fahrer zu jobben :/


    Speziell in diesem Fall könnte man doch 2x am selben Tag mit jeweils 500 Leuten auftreten oder? Klappt vielleicht nicht bei jeder Band bzgl. Verausgabung (Stimme etc.), aber es gibt einfach aktuell keine Lösung um den Normalzustand zu erreichen.

    Ich sehe da ehrlich gesagt vor allem bei deutschen Bands viele Möglichkeiten mit etwas Kreativität.

    Man könnte doch auch eine Art "Festival" an 5 Locations in einer Stadt stattfinden lassen mit jeweils 500 Leuten und die Bands spielen verkürzte Shows an jeder Station.

  • rockimpott2012 rockimpott2012 Edited
    DeWolff spielen im Juli 6x in drei Tagen im großen Saal im Tivoli Vredenburg (Utrecht), jeweils vor nur 100 Besuchern. Die Eigentliche Kapzität liegt, je nach Bestuhlung bei 1.700 - 2.000 Plätzen! Alles war ganz schnell ausverkauft (ist aber auch die Heimatstadt der Band). Ticketpreis: 28,35 Euro.

    Zum einen muss eine Band natürlich so fit sein, zwei Shows pro Tag zu spielen (kann sicher nicht jeder Musiker), zum anderen ist die Frage natürlich auch, ob sich das finanziell überhaupt lohnt. Wobei ich denke, dass das mit den Venues bezüglich der Miete etc. unter Umständen ausgehandelt werden kann, so dass alle etwas weniger als üblich einnehmen, aber der Laden immerhin genutzt werden kann und etwas Geld einbringt.

  • zell zell
    Badische Nachrichten, bezüglich substage in Karlsruhe.

    Wir schieben jetzt schon Termine, die wir erst vor ein paar Wochen in den Herbst verlegt haben, ins Frühjahr oder sogar den Herbst 2021.“ In der Hoffnung, dass das Substage dann noch da ist – wenn nichts passiert, droht bereits im Oktober 2020 die Insolvenz.


  • JackD JackD

    sckofelng schrieb:
    Live Nation plant Einschnitte in den USA ab 2021

    Ehrlich gesagt ist mir die Tragweite davon noch nicht ganz klar. Aber ich befürchte, es wird kleine Bands treffen und das Livegeschäft einschränken. Ist das nicht kontraproduktiv?

  • KuekenMcNugget KuekenMcNugget Edited

    JackD schrieb:

    sckofelng schrieb:
    Live Nation plant Einschnitte in den USA ab 2021

    Ehrlich gesagt ist mir die Tragweite davon noch nicht ganz klar. Aber ich befürchte, es wird kleine Bands treffen und das Livegeschäft einschränken. Ist das nicht kontraproduktiv?

    Man wird sich auf die Künstler konzentrieren (müssen), bei denen man ziemlich sicher ist, dass diese auch funktionieren bzw. genug Geld einspielen werden. Die wirtschaftliche Gefahr, wenn man bei der ein oder anderen Band ein Risiko eingeht, werden sie auf ein Minimum reduzieren.

  • JackD JackD

    KuekenMcNugget schrieb:

    JackD schrieb:

    sckofelng schrieb:
    Live Nation plant Einschnitte in den USA ab 2021

    Ehrlich gesagt ist mir die Tragweite davon noch nicht ganz klar. Aber ich befürchte, es wird kleine Bands treffen und das Livegeschäft einschränken. Ist das nicht kontraproduktiv?

    Man wird sich auf die Künstler konzentrieren (müssen), bei denen man ziemlich sicher ist, dass diese auch funktionieren bzw. genug Geld einspielen werden. Die wirtschaftliche Gefahr, wenn man bei der ein oder anderen Band ein Risiko eingeht, werden sie auf ein Minimum reduzieren.

    Scheint sich aber ausschließlich auf Festivals zu beziehen.

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