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Dua Lipa Tour 2021

Pop, London  London (GB) 9 Festivals

9 Kommentare


  • Wutang1991 Wutang1991 02.12.2019 09:02 Uhr
    Future Nostaligia Tour 2020
    05.05.2020, Köln, Lanxess Arena
    15.05.2020, Hamburg, Barclaycard Arena
    17.05.2020, Berlin, Mercedes Benz Arena
    20.05.2020, München, Olympiahalle


    Future Nostaligia Tour 2021
    25.01.2021, Hamburg, Barclaycard Arena
    26.01.2021, Berlin, Mercedes Benz Arena
    27.01.2021, Köln, Lanxess Arena
    TBA - Wien, Stadthalle
    TBA - München, Olympiahalle


    TICKETS



  • Wutang1991 Wutang1991 02.12.2019 09:08 Uhr
    26.04.2020, SPAIN MADRID WIZINK CENTRE
    28.04.2020, SPAIN BARCELONA PALAU SANT JORDI
    30.04.2020, ITALY MILAN MEDIOLANUM FORUM
    02.05.2020, BELGIUM ANTWERP SPORTPALEIS
    04.05.2020, FRANCE PARIS ACCORHOTELS ARENA
    05.05.2020, GERMANY COLOGNE LANXESS ARENA
    07.05.2020, HOLLAND AMSTERDAM ZIGGO DOME
    10.05.2020, DENMARK COPENHAGEN ROYAL ARENA
    12.05.2020, SWEDEN STOCKHOLM ERICSSON GLOBE
    13.05.2020, NORWAY OSLO SPEKTRUM
    15.05.2020, GERMANY HAMBURG BARCLAYCARD ARENA
    17.05.2020, GERMANY BERLIN MERCEDES-BENZ ARENA
    19.05.2020, AUSTRIA VIENNAS TADTHALLE
    20.05.2020, GERMANY MUNICH OLYMPIAHALLE
    26.05.2020, UK LONDON THE O2
    27.05.2020, UK LONDON THE O2
    01.06.2020, UK MANCHESTER ARENA
    04.06.2020, UK LEEDS FIRST DIRECT ARENA
    07.06.2020, UK CARDIFF MOTORPOINT ARENA
    10.06.2020, UK BIRMINGHAM ARENA
    13.06.2020, UK NEWCASTLE UTILITA ARENA
    15.06.2020, UK GLASGOW THE SSE HYDRO
    18.06.2020, IRELAND DUBLIN 3ARENA
    19.06.2020, IRELAND DUBLIN 3ARENA

  • defpro defpro 02.12.2019 10:31 Uhr
    Gibt's schon Infos zu den Preisen?



  • deLuchs deLuchs 02.12.2019 10:38 Uhr SUPPORTER
    Dua Lira

  • DoctorWho DoctorWho 02.12.2019 10:39 Uhr

    deLuchs schrieb:
    Dua Lira

    *Badumm Tss*

  • defpro defpro 06.12.2019 09:17 Uhr
    Innenraum kostet 76,15 €. Gibt immerhin kein FOS/Golden Circle. Günstig ist es natürlich trotzdem nicht, aber bei so vielen Hits in den letzten 2 Jahren kann man sich das wohl erlauben.

    @mattkru (falls du das hier liest): Wäre das hier nicht auch was für deine Frau?

  • mattkru mattkru 06.12.2019 09:21 Uhr Edited

    defpro schrieb:
    Innenraum kostet 76,15 €. Gibt immerhin kein FOS/Golden Circle. Günstig ist es natürlich trotzdem nicht, aber bei so vielen Hits in den letzten 2 Jahren kann man sich das wohl erlauben.

    @mattkru (falls du das hier liest): Wäre das hier nicht auch was für deine Frau?

    Die steht mehr so auf ‚Menschen Leben Tanzen Welt‘ oder auf schnuckelige Jungs wie Dermot Kennedy / Lauv / Justin Timberlake.

    Ich würde Dua Lipa durchaus interessant finden, aber mittlerweile haben wir schon 29 Konzerte für 2020. Langsam wird es etwas voll.



  • defpro defpro 24.03.2020 12:16 Uhr
    Wie zu erwarten wird die Tour verschoben.

    25.01.2021 - Hamburg, Barclaycard Arena
    26.01.2021 - Berlin, Mercedes Benz Arena
    27.01.2021 - Köln, Lanxess Arena
    TBA - Wien, Stadthalle
    TBA - München, Olympiahalle

  • defpro defpro
    Hier noch mein Bericht zum gestrigen Konzert in der LANXESS-Arena in Köln. War ursprünglich 2019 ein Weihnachtsgeschenk für meine Freundin, die ein großer Fan ist. Seitdem wurde das Konzert noch 3 weitere Male nach hinten verschoben und ich war froh, dass es gestern endlich soweit war. Zum damaligen VVK-Start war das künftige Standing von Dua als eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der letzten Jahre noch nicht absehbar. Daher waren die Tickets mit 74 € auch noch verhältnismäßig günstig, FOS und sonstige Premium-Tickets (abgesehen von Meet & Greet) gab es nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das auf der nächsten Tour anders aussehen wird. Die Konzerte haben sich anfangs auch eher schleppend verkauft. Erst als "Future Nostalgia" ein Dauerbrenner wurde, haben nach und nach alle Städte Sold Out gemeldet. Für mich war es auch das größte Indoor-Konzert bisher und schon alleine deswegen eine spannende Erfahrung.

    Zunächst jedoch ein paar Kritikpunkte an der LANXESS-Arena selbst:
    Ich weiß, dass ich in einer Bubble lebe und die Präsenz des Themas vegetarische/vegane Ernährung im gesellschaftlichen Mainstream noch nicht so stark vorhanden ist. Dennoch könnte man bei ~10 % Vegetarier-Anteil ja mal drüber nachdenken, das Essensangebot in der Halle auch für diese Zielgruppe etwas auszubauen. Ich bin ja wirklich nicht wählerisch, aber etwas mehr als Pizza Margherita, Pommes und Brezel sollte da doch schon drin sein.
    Mittelprächtig organisiert war auch die Ausfahrt aus dem Parkhaus. Ich hatte bei so vielen zeitgleich abreisenden Menschen schon mit etwas Wartezeit kalkuliert, aber nachdem ich mich nach einer Stunde immer noch keinen Meter vom Fleck bewegt hatte, war ich doch schon etwas frustriert, da offensichtlich alle unteren Stockwerke zuerst rausgelassen wurden, unabhängig davon, wann sich die Autos in der Schlange eingereiht hatten. Da hilft es dann auch nichts, im Vorfeld offensiv dafür zu werben, einen Parkhaus-Festpreis von 6 € zu zahlen, wenn am Ende eh alle Schranken offen sind, da zwischen Bezahlen und Rausfahren im Schnitt 1,5 Stunden lagen. Naja, mir war es eine Lehre: Beim nächsten Mal wirds dann doch wieder die Bahn. Trotz sehr bescheidener Verbindung wäre ich dort vermutlich schneller, stressfreier und vielleicht auch günstiger daheim gewesen.

    Jetzt aber zum eigentlichen Konzert:
    Support war die britische Sängerin Griff, die meiner Freundin zufolge wohl auch schon von den hiesigen Radio-Stationen entdeckt wurde. Die Wahl als Support war passend, da sie sich mit ihrem 80s-Pop-Sound in ähnlichen Fahrwassern wie Dua bewegt. War ein sympathischer Auftritt und Songs wie "Head on Fire" sind auch ziemliche Ohrwürmer. Mir kam die Dame etwas nervös vor. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sich vor jedem Song nochmal neu mit ihrem Namen vorgestellt hat. Das Publikum hat den Auftritt insgesamt auch gut, wenn auch nicht sonderlich euphorisch aufgenommen. Bei Gelegenheit schau ich beim Primavera nochmal rein.

    Dua Lipa hab ich bereits 2017 im Rahmen eines Festivals live gesehen. Damals war das ein ganz wundervoll-entspanntes Pop-Konzert mit ihr, ihrer Band und ohne viel Tamtam. Mittlerweile hat sich die Welt etwas weitergedreht und die Erwartungen an die Show eines Superstars ihres Kalibers sind ganz andere. Diesen Erwartungen könnte man sich zwar auch widersetzen (und ein Teil von mir würde sich das auch wünschen), aber ich kann auch verstehen, dass sie ihren Fans etwas bieten will. Daher bekommt man im Jahr 2022 bei einer Dua Lipa-Show das volle Programm geboten: fette Video-Screens, Stage-Probs, Backup-Sängerinnen, Tänzer*innen, Rollschuh-Performer, Kostümwechsel, ausgefeilte Tanzchoreographien und und und. Das kann für jemanden wie mich, der in dieser Superstar-Pop-Welt sonst eher weniger zu Hause ist, etwas befremdlich und überfordernd sein. Beim ersten Song "Physical" – thematisch passend durch ein 80s-Aerobic-Motto unterstützt – hatte ich noch etwas Probleme, mich auf das lockere Tanzen und Mitsingen einzulassen, aus Angst, etwas auf der Bühne zu verpassen. Das hat sich zum Glück relativ schnell gegeben, sodass ich während des Auftritts eine Menge Spaß hatte.

    Auf ein homogenes Setting wurde bei dem Konzert zugunsten einer individuellen Anpassung an jeden einzelnen Song verzichtet, was ja auch Sinn ergibt, da es sich bei "Future Nostalgia" trotz vorherrschender 80s-Ästhetik um keine Konzept-Platte handelt. So gab es muntere Wechsel von Konstümen und Choregraphien zwischen den einzelnen Songs. Bei "We're Good" stand z. B. (in Anlehnung an das Musikvideo) ein aufblasbarer Hummer auf der Bühne, bei "New Rules" wurde mit Regenschirmen, bei "Break Your Heart" mit zerbrechlichen Herzen getanzt. Besonders cool war ein Laufsteg, der weit in den Zuschauerbereich hineinragte, sodass man teilweise ziemlich nah dabei war, auch wenn man etwas weiter hinten stand. Auf besagtem Laufsteg wurde in der zweiten Hälfte des Konzerts ein quadratisches Beleuchtungs-Ungetüm heruntergefahren, um passend zu den Calvin Harris- und Silk City-DJ-Hits "One Kiss" und "Electricity" (einer ihrer besten Songs!) ein wenig Club-Atmosphäre zu erzeugen. Ein weiteres Highlight war, als sich zu "Levitating" aus besagtem Quadrat nochmal eine kleinere Plattform herausgelöst hat, auf der Dua dann – passend zum Songtitel – durch die mit Sternen geschmückte Halle geschwebt ist. Das sah schon ziemlich beeindruckend aus. Auch die Transitions zwischen den einzelnen Kostümwechseln waren ziemlich gut inszeniert. Mal wurden die Background-Sängerinnen, mal die Tänzer*innen in den Vordergrund gestellt, mal gab es eine kleine Showeinlage von den Rollschuh-Performern. Immer gab es etwas zu sehen, sodass die Zeit wie im Flug verging. Lediglich die Band war – von einem kurzen Gitarrensolo abgesehen – eher im Hintergrund vertreten. Auf besonders krasse Lichteffekte wurde weitestgehend verzichtet. Dafür gab es bei "Future Nostalgia" die volle Laser-Bandbreite, während beim Closer "Don't Start Now" natürlich die obligatorische Konfetti-Kanone gezündet wurde.

    Beim Lesen der bislang erwähnten Songs fällt schon auf: Fans der ersten Platte (darunter auch ich) könnten evtl. etwas enttäuscht gewesen sein. Neben dem bereits erwähnten "New Rules" wurden diese mit "Be the One" (definitiv auch ein Highlight des Abends) abgespeist. Selbst "IDGAF" wurde nur während einer Transition vom Band abgespielt. Stattdessen gab es die komplette "Future Nostalgia"-Platte sowie zwei dazugehörige Bonus-Tracks auf die Ohren. Dazu kam neben den beiden DJ-Features noch das im letzten Jahr unvermeidbare Elton-John-Cover "Cold Heart und das war es auch schon. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Diversität gewünscht, zumal "Boys Will Be Boys" und ganz besonders "Good in Bed" nicht zu ihren besten Songs gehören.

    Abgefeiert und laut mitgesungen wurden im Publikum natürlich trotzdem alle Songs. Ja, teilweise hat man sich neben den ganzen Teenies etwas alt gefühlt, ja, manchmal hingen zu viele Handy-Displays im Sichtfeld, aber man lernt doch schnell, sich mit dieser etwas anderen Konzertumgebung zu arrangieren. Erstaunt hat mich auch der doch recht hohe Männeranteil. Habe sogar ein paar Festival- und Band-Shirts erblickt, was auch nochmal verdeutlicht, wie divers die Zielgruppe von Dua Lipa sich doch zusammensetzt.
    Alles in allem war es eine gut 90 Minuten dauernde, verdammt gute Pop-Show, die natürlich von vorne bis hinten exakt durchgeplant war und keinen Spielraum für Kreativität oder Improvisationen ließ. Aber für das, was die Show sein wollte, war das schon richtig krass umgesetzt. Ein Teil von mir wartet aber immer noch auf die nächste "Club-Tour".

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