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Southside Festival 2019

21.06.2019 - 23.06.2019, Neuhausen ob Eck  Deutschland
Die Toten Hosen, Foo Fighters, Mumford & Sons, The CureUVM

224 Kommentare (Seite 9)


  • cinchkabel cinchkabel 23.06.2019 22:24 Uhr

    Meisti schrieb:

    hiruseki schrieb:
    Also Steve Aoki braucht man nicht wirklich. Knöpfchen drücken ist für mich keine Musik.

    Der drückt nichtmal Knöpfchen

    Die Leute feiern es aber total ab.

    Das sagt so ziemlich alles über das Southside Publikum...

  • CoolProphet CoolProphet 23.06.2019 22:58 Uhr
    Der Kuchenschmeisser ist selbst für EDM DJ Verhältnisse eine Lachnummer. Einmal USB Stick starten und dann läuft das Set durch - der Typ kaspert nur rum. Absolut peinlich!

  • Keksilein Keksilein
    Kurzer Bericht auch von mir zum insgesamt 7. southside:

    Die Organisation was dieses Jahr irgendwie völlig überfordert. Wir waren Donnerstag um 10:30 auf dem Parkplatz, standen 4 Stunden am Nebeneingang in der Bändchen-Schlange und sind dann zum Haupteingang, weil wir mitbekommen haben, dass da einfach nichts los ist. Waren dann da in 5 Minuten durch. Sowas kann man schon mal kommunizieren- das war richtig doof.
    Dann muss jeder persönlich hin, um das Bändchen zu holen, find ich auch nicht wirklich nachvollziehbar.

    Nachdem uns dann die Tickets zur Rückgabe des Müllpfand geklaut wurden, sind wir nochmal ungefähr 30 Minuten angestanden, um durch die Gepäckkontrolle zu kommen. Dort wurden wir gefragt, ob wir Glas dabei haben und inkl. Bollerwagen durchgewunden. Das war zwar super für uns, weil wir nicht alles auspacken mussten, aber halt auch super unnötig.

    Den Platz auf dem Campingplatz find ich immer knapper bemessen, wir hatten Donnerstag, als wir gegen 15:30 dann endlich auf dem Campingplatz waren, schon Probleme, was für unsere Gruppe zu finden.

    Die Toiletten-Situation auf der Landebahn ist katastrophal. Übergelaufene dixies und ewig anstehen inklusive. Warum installiert man für Männer keine Rinnen?

    Bands hab ich-ehrlich gesagt, relativ wenige gesehen.

    Top 3:
    Parkway Drive
    Foo Fighters
    Steve Aoki (obwohl garnicht meine Musik, aber was da stimmungsmäßig los war, hat mich echt beeindruckt)

    Das Gelände fand ich gewohnt entspannt, wobei ich den neuen Platz der Red-Stage nicht so gut finde- die schnellen wechsel zwischen den Bühnen sind dadurch quasi unmöglich.
    Auch die Tribünen finde ich nervig und müssten echt nicht sein.

    Essen ist echt Mega gut, das was ich hatte war auch gute Qualität für nen guten Preis.

    Beim Müllpfand abgeben müsste man auch wieder in 3 Schlangen anstehen (warum?). Das ging aber immerhin schneller, als beim Bändchen holen.

    Ärgerlich waren, neben Diebstählen von unseren Tickets fürs Müllpfand auch der Diebstahl von Pfand beim Zelt und der Klau unseres Bierpong-Tisches. So viele Diebstähle hab ich, ehrlich gesagt, auch noch nie auf nem Festival mitbekommen. Allen unseren Nachbarn hat gefühlt etwas gefehlt.

    Aufgrund des Heimspiels komm ich nächstes Jahr bestimmt wieder


  • Featherweight Featherweight
    Kleiner Bericht über mein 2. Southside: Die Anreise-Organisation hat in meinen Augen super geklappt. Standen ne Stunde im Stau für die Parkplätze, aber das ist in meinen Augen noch akzeptabel. Nach ner weiteren Stunde am hinteren Eingang ham wir dann auch gleich nen Platz auf C1 gefunden für unsere 17 Leute. Allein der Punkt die Autos auf dem Parkplatz teilweise gerade und teilweise quer zu parken war total dumm, wer plant sowas? Dadurch musste man immer nen größeren Umweg um ein Ganzes Feld "falsch" geparkter Autos machen, da man mit nem Bollerwagen einfach nicht durchgekommen ist.

    Toiletten und Dusch-Situation wie letztes Jahr schon 1A. Bin nur auf Dixis gegangen, weil die so gut wie immer top sauber waren. Da kann sich RiP ne Scheibe von abschneiden, da sind die Bezahl-Klos unsauberer als die Dixies aufm SoSi.

    Zu den Bands, die ich gesehen hab:

    - Royal Republic haben mega Spaß gemacht. Auch wenn mir der Fokus doch ein wenig zu viel auf dem neuen Album lag.
    - Wolfmother danach dagegen mMn unterirdisch. Da springt der Funke live irgendwie nicht über. Deren Live-Sound ist auch einfach nix, überall n Fuzz-Effekt drauf und zusammen ein großer Sound-Matsch.
    - Christine & The Queens waren danach total fehl am Platz, da standen vllt 500 Leute vor der Bühne. Musikalisch gut, aber nicht meins. Die hätte einfach auf der Blue-Stage besser gepasst.
    - Foo Fighters überragend! Muss die hier echt verteidigen. Klar ist die Show immer ähnlich aufgebaut und die Ansagen sind ähnlich (hab sie zuletzt 2015 auf RiP gesehen). Aber die Cover-Sektion wurde um einiges verkürzt und dafür mehr eigenes Material gespielt. Die Jungs hatten mega Bock und das Publikum um mich rum auch. Fand sie letztes mal schon gut, aber diesmal war ich einfach nur platt, die Atmosphäre war einfach durchgehend auf nem anderen Level.
    - Parkway Drive auch ne geile Show abgeliefert. Die Songs ziehen live einfach alle noch mehr und die hatten fast mehr Pyro als Rammstein auf der aktuellen Tour dabei (natürlich nicht in der Größe wie R+, aber bei jedem 2. Song hats geknallt oder gebrannt).
    - Bilderbuch leider mit nur 1h Spielzeit (wahrsch. wegen den Umbauten, da kamen erstmal 30 Leute auf die Bühne um ihr Geraffel wegzuräumen. Aber die Stunde haben sie richtig abgeliefert und ihr Set an den richtigen Stellen gekürzt.
    - The Wombats mit nem soliden Set, haben Spaß gemacht. Matthew hat aber irgendwie nicht so gewirkt als hätte er viel Lust auf den Gig. Hatte wohl auch paar mal Probleme mit der Stimmung seiner Gitarren.
    - AnnenMayKantereit waren gut, aber dank früher Spielzeit mit so gut wie keiner Lichtshow. Fand sie dadurch ein wenig belanglos, hat mMn einfach irgendwie die Atmosphäre gefehlt.
    - Skinny Lister und Flogging Molly solide, aber jetzt auch nix besonderes.

    Sonst ists echt krass wie Jung das Publikum ist. Waren echt viele Party-Festivalisten unterwegs, die nur für Alkohol und Gras da waren. Wenn man dann bei ner Band steht und die 3/4 des Konzerts nicht mal Richtung Bühne schauen oder bei jedem Song nen Moshpit neben dir aufmachen müssen, in dem dann nur die 3 Hanseln rumspring, nervt das schon arg.

    Alles in allem bin ich aber überglücklich mit dem Wochenende und sitzt dann um 16Uhr vorm Rechner um Tickets fürs nächste Jahr zu holen.

  • Meisti Meisti Edited ONLINE
    Hier auch noch mein Bericht, zu meinem vierten Southside in Folge.

    Vorerst:
    Dieses Jahr war das Publikum weniger assozial & jung als in den vergangenen Jahren.

    Anreise, WC & Duschen:
    Anfahrt lief so semi-entspannt. 3 Stunden haben wir für die letzten 4km benötigt (09:15 - 12:15). Bändeltausch ging fix, wir haben auch einen guten Platz erwischt. Zwischen Handbrot, Aldi und WC/Duschen.
    Der Platz wurde leider in der Nacht zum Verhängnis, da die Landebühne einen sehr starken Bass hat + laute Musik bis um 05:00 Uhr. Naja.
    Für die Toiletten musste ich maximal 10-15 Minuten anstehen, das ist gerade noch okay. Fürs Duschen mussten die Ladies cirka 15 Minuten anstehen, als Mann gar nicht. Jedoch kam kaum Wasser raus und dieses sehr heiss.
    Lustig finde ich immer, wenn Frauen in den Männer-Duschen sind. Wäre das umgekehrt der Fall hätten wir ein grosses Problem.

    Gelände:
    Das Gelände wurde weitläufiger, da es nun 3 Bühnen nebeneinander hat. Gefällt.
    Ich musste nie bei einem Essens-/Getränkestand mehr als 5 Minuten anstehen. Ausser für den 2.50€ McFlurry.

    Bands:
    Freitags nichts speziell schlechtes oder gutes gesehen. Foo Fighters waren ÜBERRAGEND. Wohl eines meiner Besten Konzerte überhaupt. Mehr muss ich dazu nicht sagen.
    The Cure hab ich mir nicht so lange gegönnt, nächstes Wochenende dann.

    Samstag war ich doch sehr lange in der ersten Reihe. Betontod ist ja auch eher pop als "punk". Viel schölölölö und ähnlicher Styl wie die Hosen.
    Enter Shikari war super, leider nicht die tolle Setlist vom Download Festival, jedoch besser als das Festivalset letztes Jahr. Papa Roach war Spitze, die machen echt immer noch Bock 2019!
    Parkway Drive spielte ein "Headliner-Set", mit. viel eigenem Licht und viel Pyro. Starker Auftritt in allen Belangen, auch wenn die Musik nicht ganz meins ist. Definitiv ein verdienter Headliner der Zukunft.
    Auf die Hosen habe ich bewusst verzichtet.
    Dann kam TAME IMPALA. Nachdem ich sie bereits vor 3 Jahren sehen durfte, wuchsen meine Erwartungen enorm. Was für eine Show. Visuell mit Lasern & LED-Wall wurden die Besucher regelrecht in eine neue Welt gebracht. Was für ein grandioses Konzert!

    Sonntag startete mit Frank Turner, gewohnt gut. Flogging Molly war schon besser, Wombats &. Bloc Party für mich persönlich nichts spzielles. Macklemore laberte mehr als auch schon, war aber im grossen und ganzen nicht schlecht.
    Steve Aoki war lustig, nicht mehr. Schon witzig wenn Macklemore 1.5h vorher auf der selben Bühnen seinen Track spielt und dann Steve Aoki auch noch mal... den Leuten hats gefallen. Da war auch viel Energie für den Sonntag-Abend nach 4 langen Festival-Tagen
    Mumford & Sons fand ich nicht sooo gut, liegt aber wohl an der Delta Setlist. Nächstes Wochenende dann nochmals ganz & besser.

    Ich geh wieder hin wenn das Lineup stimmt. Macht schon Spass da

  • rockamring2016 rockamring2016
    War nur den Freitag da und muss sagen, es hat echt Spaß gemacht.
    Die Konzerte die ich gesehen hab waren alle entspannt, außer bei den Foos war es leider etwas eng aber das Konzert an sich echt stark.

    Kann hier teilweise nicht verstehen, wie das Publikum als "Abi-Publikum" etc. abgetan wird.
    Es war nur angenehm im Publikum, alle waren echt nett und man hat sich geholfen und zwischen den Konzerten konnte man meistens lustige Gespräche führen, und das auch bei Konzerten auf denen eher jüngere Leute waren (zB Yung Hurn).

    Nächstes Jahr gerne wieder, dann aber alle drei Tage.
    Es ist einfach so entspannt auf dem Gelände was Bühnenwechsel angeht und gerade deshalb ist auch nachmittags dann tendenziell weniger los, aber die Leute die da sind, hatten dann auch mächtig Bock, was sehr viel Spaß gemacht hat, zB bei The Streets.

    Was ich gesehen hab:
    Danger Dan
    mit tatkräftiger Unterstützung und alten Antilopensongs, sehr nice
    Yung Hurn
    erwarteter Spaß
    Wolfmother
    ein Stück, war cool
    The Streets
    grandios, Mike Skinner mit sichtlich Bock und sehr weit vorne gewesen
    Foo Fighters
    nicht komplett, aber was gesehen auch gewohnt stark, erst zum zweiten Mal gesehen und dann bocken sie schon noch
    Bausa
    auch nicht komplett, aber sehr starker Act. Wer ihn letztes Jahr zB bei Rock im Park gesehen hat, weiß was er musikalisch drauf hat, aber natürlich wie alles Geschmackssache
    The Cure
    nicht mehr komplett, aber war nicht so meins, aber der Tag war auch einfach schon lange

  • snookdog snookdog
    Ich kam leider dieses Jahr auch kaum dazu, viel zu berichten. Das möchte ich mal nachholen.

    Erstmal ein paar negative allgemeine Punkte:

    - Die schönen kurzen Wege im Green wurden zerstört, indem man Ressort Camping und Parken mitten in den Green-Bereich verlegt hat
    - Die Wege im Green fand ich auch auch nicht so super ausgeschildert, für mich hat sich da am Freitag kein klarer Weg zum Gelände kristallisiert
    - Ich fand den Food-Stand direkt bei der Blue ein bisschen dämlich platziert, dadurch kommt man dort noch schlechter durch - oder es ist so gewollt dass man quasi an der White Stage zur neuen Red oder zur Landebahn läuft
    - Die Einlasssituation im ersten Wellenbrecher könnte man besser regeln. Man kommt zwar immer gut vorne rein, allerdings bleiben die Leute in der Mitte stehen und gehen nicht durch, weil auf einer Seite der Ein- und auf der anderen Seite der Ausgang ist. Entsprechend staut sich alles an der Seite des Eingangs und auf der anderen Seite ist massig Platz

    Positiv:

    - Das Publikum fand ich auch gut. Gefühlt war der Altersschnitt diesmal ein bisschen höher, wenn auch nach wie vor eher niedrig. Das schöne ist, dass man kaum Ballermannpublikum im ersten Wellenbrecher findet
    - Die Verteilung vor den Bühnen ist gigantisch gut. Ich könnte keinen Moment nennen, in dem der erste Wellenbrecher an der Green wirklich geschlossen wurde. Selbst bei Mumford & Sons konnte ich problemlos 10 Minuten vor Beginn vorne reinspazieren. Generell findet generell so viel Umtrieb statt, dass man jeden seiner Lieblingskünstler problemlos aus den vorderen Reihen sehen kann, ohne den ganzen Tag dort zu campen.
    - Die Essensauswahl war wie immer gut, auch wenn man von den Ringrocker-Kollegen hier mal gute und mal eher durchschnittliche Tipps erhält
    - Ich finde das Personal auf dem Konzergelände insgesamt sau gut. Von der Security hab ich nie erlebt, dass sich einer groß aufgespielt hätte, wie man das von anderen Locations kennt. Die sind immer freundlich, extrem hilfsbereit und immer für einen Spaß zu haben.
    - Der Starkregen am Samstagnachmittag war insgesamt echt halb so schlimm. Klar gabs hier und da mal Schlamm, aber gefühlt waren die ziemlich gut darauf vorbereitet und haben vorher gut geschottert.
    - Den Sound fand ich auch immer gut, egal vor welcher Bühne. Einzig die Red war mir außerhalb des ersten Wellenbrechers ein bisschen zu leise

    Baaaaaaaaaaaaaaaands:

    Ich hab ganz schön viel gesehen. Mal sehen ob ich das alles zusammenkriege.

    - You me at Six: Fand ich vor zwei Jahren im Zelt super stark, diesmal war der Auftritt eher schlecht. Gerade wie Frontmann Josh gefühlt bei jedem Song Parts nicht mitgesungen hat, um das Publikum künstlich zu animieren, hat mich ziemlich gestört. Vielleicht sollte er lieber DJ werden.
    - Royal Republic: Gute Band für den Freitag-Nachmittag. Ich kann mich nicht beklagen.
    - Wolfmother: Klar, die große Abwechslung fehlt vielleicht. Aber ich fand den Auftritt extrem stark. Hat mir viel Freude bereitet, wie man anscheinend im Stream gesehen hat
    - Christine & The Queens: Puh, so unfassbar deplatziert. Für mich war das musikalisch einfach nicht stark genug für die Green Stage am Freitagabend vor dem Headliner. Kam auch beim Publikum überhaupt nicht an.
    - Foo Fighters: Ich kann mich Meisti nur anschließen und habs ja schon am Samstag geschrieben: Das war absolut überragend. So viel Spielfreude, eine super Setlist, top Sound und ein sehr gut aufgelegter Dave. Für mich das Konzert des Festivals.
    - The Cure: Dazu hab ich mich ja auch schon geäußert. Handwerklich kann man nichts kritisieren, unter dem Gesichtspunkt war es ein super starker Auftritt. Das kam aufgrund der Setlist aber beim Festivalpublikum einfach nicht an und entsprechend hat sich die Blue auch von Song zu Song mehr geleert. Schade.

    - The Sherlocks: Dank Wecker war ich pünktlich 5 Minuten vor Beginn um 12:25 an der Landebahnbühne - mit einer handvoll anderen, die auch von der Party am Vorabend übrig geblieben sein könnten. Mir hat der Auftritt Spaß gemacht und die Jungs haben bestimmt eine große Zukunft. Dafür spricht auch, dass sie gut Leute gezogen haben. Am Ende waren es nicht mehr 5 sondern 150 Leute vor der Bühne. Die Band hat das Beste aus dem undankbaren Slot gemacht.
    - Skinny Lister: Joa, ich glaube ich habe mich langsam daran satt gesehen. Die Auftritte sind schon immer noch spaßig, der große Aha-Effekt fehlt aber. Für Festivals am Samstag-Nachmittag aber weiterhin solide.
    - Sea Girls: Interessante Kapelle mit eingängigen Songs, wo der große Hit noch fehlt. Kommt vielleicht noch.
    - Enter Shikari: Wie immer gut. Haben auf der Bühne wie immer alles gegeben und das Publikum ordentlich mitgerissen. Live einfach eine Macht.
    - Papa Roach: Viel hab ich nicht erwartet, außer Last Ressort Der Auftritt hat mich dann aber voll und ganz überzeugt. Super Tempo, sehr kurzweiliger Auftritt, der Crowd ordentlich eingeheizt. Das war ein Festival-Auftritt wie er sein sollte.
    - Parkway Drive: Hier und dort hört man ja, dass die Show nicht so schlecht sein soll. Auch dort war ich dann positiv überrascht. Eigentlich ist mir das einen Tick zu hart, aber der Auftritt war super. Das war eine richtig starke Bühnenpräsenz und die Show ist tatsächlich überragend. Würde ich mir sogar mal einzeln gönnen, wenn sie nicht gerade im Zenith spielen.
    - Die Toten Hosen: Viel hab ich nicht erwartet von den Hosen mit einer Festivalsetlist. Die Band sah dann auch arg müde aus. Aber auch da hatte ich dann super viel Spaß. Dazu hat aber auch die Stimmung um mich rum beigetragen, die sehr sehr gut und sehr ausgelassen war. Campino war auch gut drauf. Und ich muss nach wie vor lachen, wenn ich zurückdenke, wie er versucht ohne Hilfe aus dem Graben zurück auf die Bühne zu kommen
    - Tame Impala: Ich war schon zu kaputt, sodass ich damit leider nichts mehr anfangen konnte. Visuals sahen super gut aus, musikalisch ist es einfach nicht meins.

    - Zebrahead: Beste 13-Uhr-Band. Haben schon gut Stimmung gemacht und mit ihren dämlichen Aktionen auch immer wieder für Lacher gesorgt.
    - Frank Turner: Wie immer mit mega viel Bock auf der Bühne. Little Changes kann man auch gerne mal weglassen, sonst war ich mit dem Auftritt zufrieden. Ich hatte auch den Eindruck, dass er beim Publikum nochmal besser ankam als vor zwei Jahren.
    - Black Honey: Guter Auftritt in der White Stage. Man merkt, dass für eine ganze Stunde hier und da noch das Material fehlt, weshalb sich Längen ergeben. Dafür ist die Ausstrahlung der Sängerin top. Erinnert ein bisschen an Liam Gallagher. Und I Only Hurt The Ones I Love ist einfach ein Hit. Beim anschließenden Meet & Greet kam ich mir neben den ganzen kleinen Mädchen zu creepy vor und bin dann wieder gegangen.
    - The Wombats: Haben jetzt nicht die mega Spielfreude versprüht, waren aber solide und kamen beim Publikum gut an. Hat mir gefallen, auch wenn da sicher noch mehr drin wäre.
    - Bloc Party: War okay, viel konnte ich damit nicht anfangen. Bis auf Banquet natürlich. Und Helicopter.
    - Frank Turner DJ-Set: Viel Hoffnung hatte ich nicht, um 19:30 noch in den Jägermeister Platzhirsch für das DJ Set um 20 Uhr zu kommen. Aber... man konnte tatsächlich einfach nach oben laufen ohne zu warten Das DJ Set hat auch super Spaß gemacht. Frank hat wie immer bei seinen DJ Sets seine Lieblingssongs ohne Struktur aneinander gereiht. Aber der Mann hat dabei so viel Freude, dass die Stimmung unter den 50 Leuten die da reinpassen einfach top war. Sehr, sehr geile Sache. Wenn ich mal ein Alkoholproblem entwickle, ist Jägermeister meine erste Wahl.
    - Descendends: Ja, sind eben alte Punkrocker. Waren insgesamt okay. Es ist aber trotzdem schön, dass sich Punkrock weiterentwickelt hat.
    - Steve Aoki: Ich hab mich nach wenigen Minuten dafür entschieden, mir lieber einen McFlurry mit Kitkat und Lipton-Sauce zu holen. War super lecker und würde ich wieder so machen.
    - Mumford & Sons: Haben mir überraschend gut gefallen, nachdem ich eigentlich einfach früher fahren wollte. Die Stimme von Marcus Mumford hat mich live dann doch ganz schön beeindruckt. Der Mittelteil war mir zu lahm, aber insgesamt wars ein gutes Konzert.

    Ich fand es dieses Jahr noch besser als die beiden Jahre zuvor. Early Bird fürs nächste Jahr ist eingetütet

  • Paju Paju Edited
    Nochmal abschließend zu The Cure:
    Ich verstehe nicht, wie von vielen die Setlist als nicht festivaltauglich angesehen wird.
    Was hat denn gefehlt von den Songs, die jeder kennt?
    Gerade der Opener ist doch auch mit Shake Dog Shake wesentlich mitreißender als zum Beispiel Plainsong.
    Als Fan natürlich genial Just One Kiss, Wendy Time und 39.
    War der beste Auftritt dieser Tour. Liebe es, wie sie aus miesen Situationen noch das beste rausholen:

    1) Pinkpop: Gang stimmt Wendy Time an, Robert singt einfach Never Enough...nix halbes/ganzes... gefeiert wurde es trotzdem, vielleicht gerade deswegen.

    2) Gestern habe ich bei Push echt gedacht: Ok, jetzt smasht er das Ding....wie easy cheesy er das Ding einfach zur Seite "legt"... Er hat sowas von Bock. Andere hätten den Song abgebrochen, oder wären frustriert von der Bühne gerannt.

    Wie, und das darf man nicht vergessen, auch der Rest der Bande. Simon Gallup einfach der beste Bassist, dazu noch Reeves Gabrels und Jason Cooper kann doch trommeln, wenn es auch manchmal ziemlich gequält aussieht. Aber er ist jung, muss noch lernen.

  • snookdog snookdog
    Der Mittelpart (Songs 6-20) war tierisch langweilig und es war viel zu lang.

  • Paju Paju Edited
    Gut, dann frage ich mich wiederum wirklich was man denn erwarten will. Jemand der sowas sagt, kennt doch wirklich nur Boys Don't cry und Friday I'm in love.
    Wenn das dein guter Fred hören würde..

    Aber ist ja auch ok, dass The Cure da völlig fehl am Platz waren, steht außer Frage.

    Edit: Ich glaube, das mit Fred (Durst) muss ich zurück nehmen, hab dich da verwechselt.
    Snook / Nook / Dog / Water... es ist einfach zu Hot.

  • moai moai
    War schon eine tolle Setlist von The Cure. Die anderen wären sowieso nach ein paar Songs gegangen.
    Die, die da waren hat es gefallen und der Band auch.
    Dasselbe bei Interpol, am Schluss waren noch ein paar hundert dort.

  • Keyser Keyser

    snookdog schrieb:
    Der Mittelpart (Songs 6-20) war tierisch langweilig und es war viel zu lang.

    Also besser insgesamt weniger Songs? Dafür dann ihre Hits in 10 Minuten "Jam"-Versionen und zwischendurch ein paar Coversongs? Hmm....

  • ralf321 ralf321
    ja zusammenfassend max 60-90 min (je nach Hits) Spielzeit, nur greates Hits in Radio (kurz) Version. So sieht man das Festival. heute wohl, reicht vollkommen. dann die nächste Band "abhaken".

    hmm noch Werbung dazwischen dann sind wir beim "das beste aus den 70ern, 80ern,90,er alle Hits nur bei uns" Konserven Radio.

  • hiruseki hiruseki Edited
    Das Highlight bei The Cure war für mich A Forest.

  • snookdog snookdog
    Mal die Cure-Fanpost abarbeiten

    @Paju: Ich würde mich jetzt nicht als großer Fan bezeichnen, weil man dafür alles von the Cure super geil finden muss, aber ich mag die Band tatsächlich sehr und fand das Einzelkonzert in München vor drei Jahren klasse. Ich hab mich auch echt auf den Auftritt gefreut (habe Zeugen ).

    @MOAI: Die anderen wären nicht nach ein paar Songs gegangen. Die anderen sind nach ein paar Songs gegangen.

    @Keyser: Ich traue es The Cure durchaus zu, ein knackiges, auf die Zielgruppe ausgerichtetes 90 Minuten Set zu spielen. Das haben andere auch schon geschafft.

    @RALF321: Dazu enthalte ich mich mal.

  • hermes81 hermes81
    Was ist denn ein "knackiges, auf die Zielgruppe ausgerichtetes 90min Set" bei The Cure? Die Zielgruppe die nur "Boys don´t cry" kennt wird auch bei 90min abwandern. Die Playlist hat doch objektiv mal überhaupt keine Wünsche offen gelassen.
    Die Band passt vermutlich einfach nicht wirklich zu diesem Festival bzw. dem Publikum.
    Vor einigen Jahren hätte ich für diese Setlist gemordet.

    Aber da sieht man mal wieder wie subjektiv die Wahrnehmungen sind. Einerseits werden die FF für die 1000. einstudierte Show , bei der selbst Boybands neidisch werden würden ob der Choreografie, gefeiert, andererseits ist The Cure "zu lange und langweilig.

    Verrückte Welt

  • snookdog snookdog
    Hmmmmm Wahrnehmungen sind subjektiv. Darüber muss ich erstmal nachdenken.

    Es gibt genügend Songs im Set, die man auf einem Festival liebend gerne kürzen kann, das weißt du auch wenn du deine Fanbrille abnimmst. Oder bewertest du die Playlist objektiv?


  • mattkru mattkru
    Ich lese hier nur Jammern auf hohen Niveau.

    Meiner bisher einziges The Cure Konzert war auf dem Hurricane 2004: 8 von 18 Lieder waren vom damaligen neuen Album und Hits gab es quasi gar nicht.
    Gefühlt kannte ich damals nur 1-2 Songs.

  • gjkillspeople gjkillspeople
    Beim letzten Mal 2012? gab es Boys don't cry und Friday I'm in Love auch nur beim Hurricane, beim Southside wurden die einfach 'vergessen'

  • Paju Paju
    Hier mal ein kurzes Interview mit Robert bezüglich Festival Setlisten und er trifft den Nagel, wie so oft, auf den Kopf, der Konzertausschnitt mittendrin ist ein bisschen nervig, aber er weiß wohl selbst am Besten was auf Festivals zu tun ist:




  • Luddddi Luddddi ONLINE
    So, endlich komme ich auch mal zum Berichten.

    Anreise & Orga
    Haben anstatt 1.20 4h gebraucht Donnerstagmorgen. Da ging einige Käffer vorher einfach gar nichts. War dann alles halb so wild und kam auch nicht überraschend, aber in dem Ausmaß noch nie so erlebt beim SoSi.

    Bändchenausgabe ging dann dank Fastlane auch recht flott und dann natürlich genau so am Platz angekommen, dass wir im strömenden Regen die Zelte aufgebaut haben. Aber auch das halb so tragisch, danach wurde es sehr schnell wieder sehr schön

    Die Toiletten und Duschen auf dem Green Camping waren wie letztes Jahr sehr sehr sauber! Allerdings gab es viel (!) zu wenige Toiletten. Dass man bei den Duschen mal 10 Minuten wartet - geschenkt. Und auch wenn ich es nicht gut finde, ist es irgendwo vertretbar, zu Stoßzeiten vormittags mal 20 Minuten für die Toiletten anzustehen. Davon war die Situation aber meilenweit entfernt. Man stand teilweise länger als eine Stunde an und das nicht nur in einem kurzen Zeitfenster von 2-3 Stunden am Vormittag. Das zog sich bis weit in den Nachmittag rein. Wir haben dann wie viele andere bereits am Freitag die Hotline genutzt und gefragt, ob man da nicht noch ein paar Dixis hinstellen könnte. Die Dame war wirklich sehr nett und geduldig, konnte aber immer nur versichern, dass das Problem bekannt sei und man sich um Lösungen bemühe. Leider ist bis Sonntagabend keine Lösung aufgetaucht, was ein bisschen frustrierend ist. Das ging so weit, dass einige Leute lieber bis zur Öffnung des Geländes gewartet haben und dann dort aufs Klo sind.

    Außerdem gab es nicht mehr die langen Reihen an Waschbecken, weshalb spülen und Wasserkanister auffüllen immer ein ziemlicher Akt war.

    Auf dem Gelände war das deutlich entspannter, hinten an der Red standen Unmengen an Dixis, wo man quasi nie warten musste. Auch die Trinkwasserversorgung ging gut und schnell

    Bands
    Royal Republic: Wollte gar nicht so früh auf's Gelände und war dann froh, dass ich mich hab überreden lassen. War ein klasse Auftakt und schon ein kleines Highlight. Ohne einen Song zu kennen, direkt super Stimmung!

    Wolfmother: Hab die Hälfte von weit vorne gesehen und das hat schon Bock gemacht.

    The Streets: endlich mal live gesehen. War wenig los, aber vorne schien die Stimmung gut zu sein und auch hinten einige Leute, die's gefeiert haben.

    Faber: Richtig starker Auftritt. Kannte nur zwei Songs, aber das Konzert hat mich überzeugt. Leichte Abstriche für den Sound.

    Foo Fighters: Wahnsinn! Im B-Bereich um uns rum super Stimmung, die Band war mega spielfreudig! Für mich mein bestes Foo Fighters Konzert bislang. Samira hat das schon ganz gut formuliert.

    The Cure: Wir waren dann ein bisschen kaputt, aber sind dann rüber zu The Cure "um sie mal mitzunehmen". Find' ich auf nem Festival übrigens einen durchaus legitimen Gedankengang. Sind dann aber doch bis fast zum Ende (Close to me) geblieben. War ein toller Auftritt, obwohl ich wirklich sehr wenig kannte und ohne die Foo Fighters in den Knochen könnten wir das noch mehr genießen.

    Alice Merton: Super sympathisch und eingängige Songs. So stelle ich mir den perfekten Nachmittagsact vor!

    Cigarettes after Sex: Der Slot am späten Nachmittag hatte schon auch was, aber ich glaube, dass das im Dunkeln ein noch viel intensiveres Erlebnis geworden wäre. Trotzdem ein super Auftritt und ich fand's klasse, dass auch zurückgenommene Acts ihr Publikum gefunden haben.

    Papa Roach: Scheiße war da viel los. Selbst hinten war es schwer, sich durch die Menge zu drücken, um zurück zum Camp zu gehen. Mein Fall sind sie nicht, aber schön, dass sie die Menge so mitnehmen konnten.

    Bosse: Einfach wahnsinnig sympathisch und immer wieder gut. Aki genießt es einfach auf der Bühne zu sein und es macht Spaß, ihm und der Band dabei zuzusehen.

    Parkway Drive: Musikalisch gar nicht so mein Fall, aber das war schon beeindruckend, was die für ne Show aufgefahren haben. Publikum in B sehr seltsame Mischung aus Violent Dancern und Ballermann, aber zum Glück genug Platz, um dem aus dem Weg zu gehen.

    Bilderbuch: Haben mir 2x vorher so überhaupt nicht gefallen, aber diesmal ordentlich Stimmung gemacht. Vielleicht freunden wir uns doch noch an

    Die toten Hosen: Wie immer super, mir hat so ein bisschen das letzte Quäntchen Ekstase gefehlt.

    Tame Impala: Sind nochmal kurz rüber und wollten ihm eine Chance geben, aber die drei Songs, die wir gehört haben, haben mich so gar nicht gepackt. Dafür war der Rest des Konzertes ganz gut auf dem Green Camping zu hören.

    Die Orsons: Ganz funny und extrem krass, wie viel da los war und vor allem, wie gut die Stimmung war.

    257ers: Siehe Orsons.

    Flogging Molly: Wenige Bands schaffen es, wirklich jeden ihrer Auftritte so zu gestalten, als würden sie wirklich nur für dieses Publikum spielen. Viel Spaß gehabt!

    Bloc Party: Der Anfang war ein bisschen zäh. Irgendwie haben dann Band und Publikum noch Zugang gefunden und spätestens bei Banquet ging's dann gut ab. Vor allem schön zu sehen, wie sich die Band mittlerweile wieder gefunden zu haben scheint.

    Macklemore: Scheiße war da viel los. Sind nur für drei Songs geblieben, weil wir einen guten Platz für AMK haben wollten.

    AnnenMayKantereit: Die Jungs stehen absolut verdient da. Tolle, dezente Show, mitsingbare Songs und ich habe wieder gemerkt, wie sehr das zweite Album gewachsen ist. Lediglich Jenny, Jenny find ich nach wie vor nicht so geil, aber das wurde wenigstens halbwegs interessant arrangiert. Dazu ein wunderbarer Sonnenuntergang.

    Mumford & Sons: Nachdem ich sie auf dem Werchter '15 zwar solide, aber nicht überragend fand, war das schon klasse am Sonntag. Die Band war gut aufgelegt und die neuen Songs haben sich erstaunlich gut eingefügt. Stimmige Sache und ein überragender Abschluss.

    Insgesamt wieder ein tolles Festival mit besserem Wetter als erwartet. Die Orga mMn nicht nur wegen der Toiletten einen Tick schlechter als die Jahre davor.

    Dazu wieder eine tolle Gruppe gehabt und generell fand ich das Publikum sehr angenehm. Ballermann eigentlich nur bei Parkway Drive und den Hosen mitbekommen, ansonsten bestimmt wegen Cure, Foo Fighters und Hosen insgesamt etwas älter als sonst. Stimmung bei ziemlich allen Konzerten sehr gut! Bei passendem Line Up nächstes Jahr garantiert wieder dabei!

  • snookdog snookdog Edited
    Das Aftermovie ist da.



    Falls jemand bis zur wichtigsten Stelle vorspulen möchte: 3:13 Min ist der Place to Be.

  • Erach Erach
    Sry, ich habe eine ganz seltsame Frage: Auf der Landebahn und auch bei verschiedenen Zeltplätzen lief immer ein bestimmtes Lied in Dauerschleife rauf und runter 24/7.

    Mit fällt leider weder eine Strophe ein noch irgendwelche Fetzen davon. Ich hab die Melodie im Kopf aber mehr auch nicht. Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen. War ein sehr nerviges Lied nach einer bestimmten Zeit.

    Danke schon mal im voraus.

  • MMP MMP Edited
    Kenning West?!

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