Festivals United

Balaton Sound Festival 2017 (HU)

05.07.2017 - 09.07.2017, Zamárdi  Ungarn
Armin Van Buuren, Hardwell, The Bloody BeetrootsUVM

4 Kommentare


  • ringrocker_com ringrocker_com 28.05.2017 12:00 Uhr


    Das Balaton Sound findet vom 05. Juli bis 09. Juli 2017 in Zamárdi in der Nähe von Budapest statt und ist eins der wenigen elektronischen Musikfestivals, das direkt an einem See liegt und etwa 2 km Strand aufweist. Das Line-Up bietet mit Acts wie Armin Van Buuren, Hardwell, The Bloody Beetroots, G-Eazy, Jason Derulo und vielen mehr eine spannende Mischung aus Elektro und Hip Hop Acts.

    Wir suchen zwei ringrocker, die für uns vom Balaton Sound berichten und das Festivals für die Community erforschen!

    Jetzt mitmachen!

  • BNPRT BNPRT 28.05.2017 15:10 Uhr
    Von der Musik musste ich irgendwie an tschenneck denken.

  • darkeagl darkeagl 09.08.2017 11:06 Uhr Edited
    Ich nicht und war dieses Jahr dabei. Hier mein kleiner bericht wie ich es fand Wenn ihr mehr erfahren wollt, fragt einfach. Ich bin immer noch hin und weg und konnte es bis jetzt nicht mal in Worte fassen was wir alles gesehen und erlebt haben.

    Juhu, wir fahren zu Balaton Sound 2017 - das war unser erster Gedanke, als wir die E-Mail von Ringrocker bekamen, dass wir als Reporter vom Sound2017 berichten dürfen. Es ist für uns das 6. Mal in Folge, dass wir zu Balaton Sound fahren, das in dem kleinen Ort Zamardi südlichen Ende des Plattensees stattfindet. Wir freuen uns, es dieses Mal von einer anderen Seite, aus Reportersicht, betrachten zu können. Das Festival findet übrigens bereits das elfte Jahr in Folge statt.

    Von München fahren wir mit dem Nachtzug nach Budapest, um von dort mit dem Balaton Express nach Zamardi zu fahren. Auch wenn die fast zweistündige Zugfahrt gefühlt ewig dauert, steigt mit jeder Minute die Vorfreude bald anzukommen. (Leute im Zug?)

    TAG 1:

    Dann endlich - Következ megálló Zamardi (nächster Halt Zamardi). Hier steigen die meisten aus. Auch wir sind froh, aus dem heißen Zug zu kommen. Am Bahnhof sind wir überrascht. Er wurde im Vergleich zum Vorjahr nochmals vergrößert und verbreitert. Kein Wunder- sind es doch mittlerweile um die 250.000 Menschen, die jährlich Anfang Juli das Festival besuchen.

    Es ist immer wieder überwältigend zu sehen, wie sich der kleine Ort mit so vielen Leuten aus aller Welt füllt. Da kann es schon mal vorkommen, dass die zwei kleinen Supermärkte, zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden. Aus dem kleinen idyllischen Badeort wird zu dieser Zeit, ein Partyort und aus fast jedem Haus hört man junge Leute, die sich mit ihren eigenen kleinen Hauspartys auf das Festival einstimmen.

    Kaum sind wir "daheim" angekommen, wollen wir schnell los unsere Bändchen holen und schon einmal übers Festivalgelände schlendern. Viel hat sich nicht verändert zum letzten Jahr. Da steht immer noch das große Riesenrad, die Main Stage mit ihren bunten Blumen, die Jägerarena und und und?. Ein paar neue Sachen entdecken wir dann doch, wie die grell bunte, psychodelische Bühne von Elrow oder die Moyra Colour Stage.

    Am ersten Tag wollen wir alles sehn und wechseln oft die Bühne. Nach einem kurzen Bier bei Don Diablo auf der Main Stage zieht es uns weiter an die Beach Bars Moyra Colour Beach.

    Um 21.45 Uhr wollen wir unbedingt Punnany Massif hören, eine Band, die besonders in Ungarn bekannt ist. Die Leute gehen richtig mit bei der Musik, die mit traditionell ungarischen Klängen angehaucht ist.

    Auch tagsüber gibt es auf dem Festivalgelände viel zu entdecken. Neu, und einfach atemberaubend sind die sogenannten kleinen ?Street Theatre?. Von diesen gibt es drei verschiedene. An diesem Tag begegnen wir den Stelzenläufern, als wir gerade auf dem Weg zum Strand sind.

    Am See schießen wir dann gleich noch ein Erinnerungsbild mit den bunten BALATON SOUND Buchstaben, die auf Höhe der Main Stage im Wasser angebracht sind.

    In ein paar Stunden fängt hier schon wieder der Warm Up mit Stereo Palma an und an den anderen Bühnen wird auch schon alles für den Abend wieder vorbereitet.

    Doch erstmal genießen wir noch das Wetter, das dieses Jahr wieder traumhaft ist und lassen uns bräunen.

    Am Abend essen wir auf dem Festival. Die Auswahl fällt schwer bei dieser Anzahl an Essensständen. Hier ist wirklich für jeden was dabei. Gestärkt mit Pita und Burger geht's zu Axwell Ingrosso bei der Main Stage und anschließend Tiesto. Nach dem auf der Main Stage der letzte Act fertig war wurde jeden Abend um punkt 23:00 ein Feuerwerk hinter den Balaton Sound Buchstaben geschossen. Ein krönender Abschluss nach jedem Abend und, wonach die Party erst richtig anfing auf den anderen Stages.

    Afterhour: Jeden Morgen wenn es die meisten wieder nach Hause zieht um für den nächsten Tag fit zu sein, gibt es die Möglichkeit am Strand direkt neben dem Balaton Sound zu einer kleinen privaten Bühne zu gehen und noch bis mittags um 12:00 weiter Musik und den Sonnenaufgang zu genießen.

    TAG 2:

    Heute sind wir etwas müde - die ganze Nacht und fast den ganzen Vormittag durchtanzen ist dich etwas anstrengender als gedacht. Als wir gegen 18:00 aufs Festivalgelände schauen, entdecken wir gleich am Eingang ein weiteres Street Theatre. Es sind Trommler mit leuchtenden Anzügen und geschminkten Clown-Gesichtern. Wir könnten ewig zuschauen. Die Musik/Rhythmus und die ganze Show sind einfach faszinierend.

    Elrow- Mützen ergattert

    TAG 3:

    Heute sind wir schon sehr früh auf dem Festivalgelände und finden einen schattigen Platz bei den Luftsofas vor der Heineken Stage. Hier lässt es sich aushalten. Gemütlich trinken wir ein, zwei Sör (Bier) und brechen dann auf zur Schaumparty bei Rossmann. Zum Glück ist der Schaum nicht allzu hoch, so dass man sogar noch sein Getränk in der Hand halten kann. Nach ein paar Schauschlachten reicht es uns und wir gehen heim- schließlich kommen heute Abend wieder einige Topacts, die wir unbedingt sehen wollen. Den Anfang macht Headhunterz. Auf der Main Stage. Danach legt dieses Jahr Robin Schulz auf- der letztes Jahr krankheitsbedingt leider absagen musste. Von Robin Schulz sind wir eher enttäuscht- von den Songs, die er spielt, aber auch von der Stimmung. Das Alles macht Kygo aber wieder wett. Die Leute gehen richtig ab und singen und tanzen. Anschließend pilgern wir mit der Masse richtung Jäger Arena wo wir zu Dua Lipa in einer gefühlten Saune tanzen.

    TAG 4:

    Heute sind wir richtig auf der Suche nach dem letzten Street Theatre, das wir bisher noch nicht gesehen haben. Am Ufer des Plattensees legen wir uns auf die Lauer und müssen nicht lange warten bis ein ganzer Zug an magischen Unterwasserwesen und riesigen schwebendenQuallen umringt von Seifenblasen an uns vorbeizieht.

    Am letzten Tag ist Hardwell unser persönliches Highlight. Danach streifen wir noch mal über das gesamte Festivalgelände und verweilen überall da kurz wo es uns gefällt.

    In der Party Arena feiern und tanzen wir bei Afrojack bei gefühlten 50°. Zum Glück wird draußen kostenlos Wasser verteilt. Es ist heiß wie gestern aber der Spaß lässt nicht ab und wir lassen uns nicht so schnell unterkriegen.


  • MisterCrac MisterCrac 17.08.2017 13:17 Uhr
    Danke für den Bericht

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