Festivals United

Headliner - Der Festivalpodcast

eröffnet von Max715 am 05.05.2017 18:26 Uhr - letzter Kommentar von Max715

162 Kommentare (Seite 4)


  • MMP MMP 17.09.2019 07:47 Uhr Edited
    Ich mag die beiden. Und vielem kann ich zustimmen.

    Aber ich gebe als Kritik Yvette1992 recht - nach dem Satz zum Ring-Line-Up 2019 in etwas "Das ist nicht so ganz mein Line-Up aber ich kann das voll appreciaten, dass andere das toll finden". Danach hab ich die Folge ausgeschaltet.

    Ansonsten machen die beiden einen unterhaltsamen Podcast

  • Yvette1992 Yvette1992 17.09.2019 14:43 Uhr
    Wahrscheinlich sind die beiden nicht mal die einzigen, die so reden. Gibt bestimmt unzählige crazy Youtuber, die ihrer Fans an ihren langweiligen Leben teilhaben lassen und genauso sprechen. Aber an "Headliner" merkt man eben, dass dieses Code-Switching für Dritte fast unhörbar wird, weil man nur die auditive Komponente rezipiert. Bei Rezo kann man sich zumindest noch der Gestik oder der bunten Haare erfreuen.

    Aber letztlich ist das Projekt ja ein reines Spaßding. Niemandem steht es zu, den beiden vorzuschreiben, wie sie zu reden haben oder welche Wörter sie nicht benutzen sollen. Dem allgemeinen Hörgenuss würde ein Verzicht auf solche Stilblüten - auch wenn die beiden Macher wahrscheinlich erst 18 oder 19 sind - jedoch gut zu Gesicht stehen. Vielleicht gehen die beiden in einen ihrer zukünftigen Folgen mal auf meine Kritik ein. Ein Podcast im web 2.0 lebt ja nicht zuletzt von der community um sie herum und dem gegenseitigen Austausch.

  • JestersTear JestersTear 17.09.2019 16:14 Uhr SUPPORTER
    Nun die beiden sind mitte 20 und ich bin auch mitte 20 und ich finde es nicht schlimm, dass manchmal englische Begriffe eingeworfen werden, vorallem da ich auch manchmal gerne paar englische Wörter einstreue (auch wenns unabsichtlich ist, da das mittlerweile teils schon Umgangssprache geworden ist)


  • Yvette1992 Yvette1992 17.09.2019 16:24 Uhr
    Als Sprachwissenschaftlerin (M.A.Universität Bonn, Institut für Mehrsprachigkeit/IKM) gebe ich dir Recht, dass englische Begriffe wie "nice" oder "same" Eingang in die Umgangssprache Jugendlicher oder junger Erwachsener gefunden haben. Dies liegt u.a. an der Globalisierung und dem Stellenwert der US-amerikanischen Kultur in Deutschland und ist damit auch legtimer Bestandteil des steten Sprachwandels.

    Code-Switching wie "Das ist nicht so ganz mein Line-Up aber ich kann das voll appreciaten, dass andere das toll finden" oder "du bist so eager" fallen jedoch nicht unter Umgangssprache und sind schlicht fehlerhaftes syntaktisches Deutsch. Das heißt nicht, das die beiden nicht so sprechen dürfen, aber darauf hin zu weisen, dass ihre Wortwahl fehlerhaft ist und manchen nur pseudo-mäßig cool vorkommt, ist ebenso legitim.

  • JestersTear JestersTear 17.09.2019 16:38 Uhr SUPPORTER
    Das stimmt, aber ich sehs als nicht schlimm an. Vorallem da es mir (in meiner Bubble) wie Umgangssprache vorkommt. Als Sprachwissenschaftlerin würde es mir vermutlich auch weh tun, aber zum Glück bin ich Ingenieur und Veranstaltungstechniker

  • triumphforc3 triumphforc3 17.09.2019 17:30 Uhr Edited

    Yvette1992 schrieb:
    Als Sprachwissenschaftlerin (M.A.Universität Bonn, Institut für Mehrsprachigkeit/IKM) gebe ich dir Recht, dass englische Begriffe wie "nice" oder "same" Eingang in die Umgangssprache Jugendlicher oder junger Erwachsener gefunden haben. Dies liegt u.a. an der Globalisierung und dem Stellenwert der US-amerikanischen Kultur in Deutschland und ist damit auch legtimer Bestandteil des steten Sprachwandels. Code-Switching wie "Das ist nicht so ganz mein Line-Up aber ich kann das voll appreciaten, dass andere das toll finden" oder "du bist so eager" fallen jedoch nicht unter Umgangssprache und sind schlicht fehlerhaftes syntaktisches Deutsch. Das heißt nicht, das die beiden nicht so sprechen dürfen, aber darauf hin zu weisen, dass ihre Wortwahl fehlerhaft ist und manchen nur pseudo-mäßig cool vorkommt, ist ebenso legitim.

    Sehe ich anders, für mich ist das ein ganz normaler Ausdruck in der aktuellen Jugendsprache?
    "etwas appreciaten"
    Ob man es nun gut findet oder nicht, ist ja jedem selbst überlassen, ich appreciate das zum Beispiel auch nicht.

  • Yvette1992 Yvette1992 17.09.2019 17:44 Uhr
    Und deine Sichtweise gründest du worauf, außer deiner subjektiven Wahrnehmung?

    Aktuelle Mehrsprachigkeitsforschung im Bereich der Varietät der Jugendsprache (vgl. Eva Neuland, Nils Bahro oder Anke Baradaranossadat (ja, sie heißt wirklich so ) ) weist eindeutig den steigenden Anteil von Code-Switching in Ausdrucksweisen junger Erwachsener nach. Die hier genannten Beispiele gehören jedoch nicht an einer Umgangssprache Jugendlicher an, selbst wenn vereinzelt Personen diese Termini verwenden mögen.

    Die Begriffe "upscouten" und "du bist so eager" sind weder in Fachpublikationen noch in aktuellen Feldstudien bekannt, so dass die Kritik der fehlerhaften Sprachverwendung hier aus wissenschaftlichen Sicht berechtigt erscheint. Vielleicht ändert sich dies ja noch und Max & Jana müssen einfach noch "eagerer" mit ihren sprachlichen Ausdrucksformen sein.


  • triumphforc3 triumphforc3 17.09.2019 18:09 Uhr

    Yvette1992 schrieb:
    Und deine Sichtweise gründest du worauf, außer deiner subjektiven Wahrnehmung?
    Aktuelle Mehrsprachigkeitsforschung im Bereich der Varietät der Jugendsprache (vgl. Eva Neuland, Nils Bahro oder Anke Baradaranossadat (ja, sie heißt wirklich so ) ) weist eindeutig den steigenden Anteil von Code-Switching in Ausdrucksweisen junger Erwachsener nach. Die hier genannten Beispiele gehören jedoch nicht an einer Umgangssprache Jugendlicher an, selbst wenn vereinzelt Personen diese Termini verwenden mögen . Die Begriffe "upscouten" und "du bist so eager" sind weder in Fachpublikationen noch in aktuellen Feldstudien bekannt, so dass die Kritik der fehlerhaften Sprachverwendung hier aus wissenschaftlichen Sicht berechtigt erscheint. Vielleicht ändert sich dies ja noch und Max & Jana müssen einfach noch "eagerer" mit ihren sprachlichen Ausdrucksformen sein.

    Sehr schön wie du gerade auf den Begriff den ich genannt habe nicht eingegangen bist

    Und ja, ich begründe es mit lediglich mit meiner subjektiven Wahrnehmung, da ich selber keine "aktuellen Feldstudien" durchgeführt habe um das belegen zu können.

    Ob das nun syntaktisch fehlerhaftes Deutsch ist, wenn es in Feldstudien und Publikationen noch nicht herausgefunden wurde, da die Jugendsprache ja bekannt dafür ist sehr langsam neue Begriffe und Begriffsumwandlungen zu verwenden, lasse ich mal so im Raum stehen, du bist da eher die Expertin für.

    Ich bin der Meinung, die beiden sollten reden wie sie es für richtig halten, ob es nun syntaktisch richtig ist oder nicht, ich verstehe das was sie sagen und ich bin mir sicher das es ein Großteil der jungen Erwachsenen und Jugendlichen auch tun.

  • Baltimore Baltimore 17.09.2019 18:20 Uhr
    Zurück zum Inhalt: Podcast gerade gehört und habe genau wie ihr das gleiche Headliner-Trio gewählt. War aber überrascht, dass ihr nicht auch Green Day als gesetzten Tipp genommen habt und das Weezer nicht bei euch in der Liste ist.

    Freue mich auf den Podcast zum Hurricane-Tippspiel.

  • JanaCarina3 JanaCarina3 17.09.2019 18:27 Uhr
    Ich kann tatsächlich verstehen, dass unsere Ausdrucksweise nerven kann. Wenn man sich an so einen Sprech gewöhnt hat, ist es leider schwierig das wieder rauszubekommen.

    Wenn wir hier aber schon auf Abschlüssen rumreiten, kann ich gern hinzufügen, dass wir beide studierte Soziologen sind und schon 27 Klar können wir uns auch anders ausdrücken, aber in unserem privaten Umfeld ist diese Art zu sprechen schon normal. Tut mir natürlich leid, wenn das Leuten den Podcast ruiniert. Trotzdem natürlich Danke fürs Feedback

  • Yvette1992 Yvette1992 17.09.2019 18:30 Uhr

    triumphforc3 schrieb:

    Yvette1992 schrieb:
    Und deine Sichtweise gründest du worauf, außer deiner subjektiven Wahrnehmung?
    Aktuelle Mehrsprachigkeitsforschung im Bereich der Varietät der Jugendsprache (vgl. Eva Neuland, Nils Bahro oder Anke Baradaranossadat (ja, sie heißt wirklich so ) ) weist eindeutig den steigenden Anteil von Code-Switching in Ausdrucksweisen junger Erwachsener nach. Die hier genannten Beispiele gehören jedoch nicht an einer Umgangssprache Jugendlicher an, selbst wenn vereinzelt Personen diese Termini verwenden mögen . Die Begriffe "upscouten" und "du bist so eager" sind weder in Fachpublikationen noch in aktuellen Feldstudien bekannt, so dass die Kritik der fehlerhaften Sprachverwendung hier aus wissenschaftlichen Sicht berechtigt erscheint. Vielleicht ändert sich dies ja noch und Max & Jana müssen einfach noch "eagerer" mit ihren sprachlichen Ausdrucksformen sein.

    Sehr schön wie du gerade auf den Begriff den ich genannt habe nicht eingegangen bist
    Und ja, ich begründe es mit lediglich mit meiner subjektiven Wahrnehmung, da ich selber keine "aktuellen Feldstudien" durchgeführt habe um das belegen zu können.
    Ob das nun syntaktisch fehlerhaftes Deutsch ist, wenn es in Feldstudien und Publikationen noch nicht herausgefunden wurde, da die Jugendsprache ja bekannt dafür ist sehr langsam neue Begriffe und Begriffsumwandlungen zu verwenden, lasse ich mal so im Raum stehen, du bist da eher die Expertin für.
    Ich bin der Meinung, die beiden sollten reden wie sie es für richtig halten, ob es nun syntaktisch richtig ist oder nicht, ich verstehe das was sie sagen und ich bin mir sicher das es ein Großteil der jungen Erwachsenen und Jugendlichen auch tun.

    Du hast Recht - den von dir zitierten Terminus habe ich nicht behandelt. In der Tat ist mir das Wort "appreciaten" schon untergekommen - dennoch erscheint ein Verweis auf eine gängige Jugendausdrucksweise hier nicht zuzutreffen.

    Dein Hinweis, dass Jugendsprache sich nur langsam ändert, ist indes widerlegt. Junge Menschen zögern nicht und greifen Wörter aus Film, Werbung, TV, Internet auf und implementieren sie schnell in ihren Wortschatz. Vor allem Wörter aus den Gangsta-Rap werden in der Gegenwart bevorzugt in den Sprachgebrauch implementiert. Die Wahl des "Ehrenmann"s als "Jugendwort des Jahres" basierte bspw. nicht unmaßgeblich auf Forschungen meiner Studiengruppe.

    Aber mal ab vom wissenschaftlichen Duktus: Natürlich sollen die 2 so reden, wie sie wollen. Nur für mich tut es dem Podcast - trotz aller Sympathie für die beiden - nicht gut und tut in den Ohren weh.


  • Max715 Max715 18.09.2019 01:15 Uhr Edited
    @Yvette1992 - Ich hab mit deiner Kritik das Problem, dass sie auf mich nicht konstruktiv ist, sondern absolut von oben herab kommt. Du bezeichnest unsere Redensart als die von "crazy Youtubern", wir sind beide "wahrscheinlich erst 18 oder 19" und haben ja scheinbar sowieso keine Ahnung von nichts. Wir sind beide Mitte Zwanzig und (da es scheinbar wichtig ist, seine universitären Abschlüsse in diesem Kontext zu nennen) Soziologen mit BA-Abschluss und beide aktuell im Master Medien- und Kultursoziologie und Wirtschaftssoziologie. Abgesehen von Infos über unser Privatleben, nehme ich mir an der Stelle mal raus zu sagen, dass wenn du unsere Tipps mit dem Ergebnis der ersten Bandwelle abgleichst, auch was den Festivalpodcast angeht zumindest mehr als nur dummes Gerede und Spaß hinter unserem Projekt steht.

    Dir muss nicht gefallen, wie wir Dinge rüberbringen. Wir sind aber durchaus bereits auf Kritik eingegangen. Sowohl deine, als auch die von anderen. In der Konsequenz haben wir auch Dinge verändert, insbesondere nach den recht ausführlichen Diskussionen hier vor wenigen Monaten. Ich habe die Kritiken angenommen, mich dafür bedankt und entsprechend haben wir reagiert. Wir haben regelmäßig über Instagram, Twitter, Kommentarspalten, Mails und auch persönlich Kontakt mit Hörern. Der Vorwurf, wir würden keine Kommunikation mit der Community führen, ist schlichtweg nicht korrekt.
    Wenn dir unser Podcast "in den Ohren weh" tut, musst du ihn auch einfach nicht anhören. Vielleicht finden wir da einfach nicht mehr zusammen.

  • Max715 Max715 18.09.2019 01:17 Uhr

    Baltimore schrieb:
    Zurück zum Inhalt: Podcast gerade gehört und habe genau wie ihr das gleiche Headliner-Trio gewählt. War aber überrascht, dass ihr nicht auch Green Day als gesetzten Tipp genommen habt und das Weezer nicht bei euch in der Liste ist.

    Freue mich auf den Podcast zum Hurricane-Tippspiel.


    Die Folge zum Hurricane erscheint direkt am heutigen Mittwoch

  • Yvette1992 Yvette1992 18.09.2019 02:39 Uhr

    Max715 schrieb:
    @Yvette1992 - Ich hab mit deiner Kritik das Problem, dass sie auf mich nicht konstruktiv ist, sondern absolut von oben herab kommt. Du bezeichnest unsere Redensart als die von "crazy Youtubern", wir sind beide "wahrscheinlich erst 18 oder 19" und haben ja scheinbar sowieso keine Ahnung von nichts. Wir sind beide Mitte Zwanzig und (da es scheinbar wichtig ist, seine universitären Abschlüsse in diesem Kontext zu nennen) Soziologen mit BA-Abschluss und beide aktuell im Master Medien- und Kultursoziologie und Wirtschaftssoziologie. Abgesehen von Infos über unser Privatleben, nehme ich mir an der Stelle mal raus zu sagen, dass wenn du unsere Tipps mit dem Ergebnis der ersten Bandwelle abgleichst, auch was den Festivalpodcast angeht zumindest mehr als nur dummes Gerede und Spaß hinter unserem Projekt steht.
    Dir muss nicht gefallen, wie wir Dinge rüberbringen. Wir sind aber durchaus bereits auf Kritik eingegangen. Sowohl deine, als auch die von anderen. In der Konsequenz haben wir auch Dinge verändert, insbesondere nach den recht ausführlichen Diskussionen hier vor wenigen Monaten. Ich habe die Kritiken angenommen, mich dafür bedankt und entsprechend haben wir reagiert. Wir haben regelmäßig über Instagram, Twitter, Kommentarspalten, Mails und auch persönlich Kontakt mit Hörern. Der Vorwurf, wir würden keine Kommunikation mit der Community führen, ist schlichtweg nicht korrekt.
    Wenn dir unser Podcast "in den Ohren weh" tut, musst du ihn auch einfach nicht anhören. Vielleicht finden wir da einfach nicht mehr zusammen.

    Hallo Max, Danke für dein Statement. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube - den ich meinen Studierenden (habe bislang in Mainz und Konstanz gelehrt) auch zunächst vermitteln musste - , dass Kritik stets eine konstruktive Ebene beinhalten muss. Vergleiche das mit einem Fußballreporter, der sich über das schlechte Spiel mokiert oder einem Konzertbesucher, dem die musikalische Darbietung nicht zusagt. In beiden Fällen ist es abwegig, ein konstruktives Element zu fordern.

    Ich habe mehrfach betont, dass ich es toll finde, wie viel Elan ihr in euer Projekt investiert und dass ihr sympathisch wirkt. Ich habe nicht behauptet, ihr würdet keinen medialen Austausch mit euren Fans führen. Und meine berufliche Expertise (die ja auch jeder googlen kann) habe ich nur erwähnt, um meinem Standpunkt wissenschaftlich zu untermauern. Wenn ihr selber angehende Geisteswissenschaftler seid, solltet ihr diesen Ansatz eigentlich begrüßen und erklärt vermutlich, aus welchem Grund ihr meiner Sichtweise in eurer Wahrnehmung nicht auf einer Augenhöhe begegnet.

  • Mambo Mambo 18.09.2019 10:06 Uhr
    Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube - den ich meinen Studierenden (habe bislang in Mainz und Konstanz gelehrt) auch zunächst vermitteln musste - , dass Kritik stets eine konstruktive Ebene beinhalten muss.


    Keine Ahnung, wer für dich definiert, was eine Kritik beinhalten muss - ich scheine jedenfalls zur Gruppe "Irrglaube" zu gehören.
    Die für mich entscheidende Frage ("WIll ich mich in meiner Freizeit mit Beiträgen von XY befassen?") steht und fällt genau damit.

    Auch in deinen Beispielen: Wenn ein Fußballreporter sich über ein schlechtes Spiel mokiert oder einem Konzertbesucher die Darbietung nicht zusagt, dann interessiert mich (!) das nach spätestens 10 Sekunden nur noch in Verbindung mit einem "Warum wars schlecht?"/"Was hätte anders sein sollen?".
    Wenn Menschen nur ohne jedes Konstruktive ihren Unmut rauslassen wollen, dann lieber ohne mich.

    PS: Nicht böse gemeint, aber das "von oben herab" teile ich und das kommt insbesondere daher, dass du ständig beiläufig deinen Lebenslauf hier einbringst. Ich glaub die Info wirkt hier seltsam, weil sie keine Relevanz hat. Das ist keine wissenschaftliche Zeitschrift: Es kommt hier - auch bei Exkursen zu wissenschaftlichen Sichtweisen - schlicht auf den Inhalt an. Was der Sender beruflich macht, interessiert niemanden.

  • Yvette1992 Yvette1992 18.09.2019 13:25 Uhr
    Hallo Mambo, ich möchte an dieser Stelle den von mir geschätzten Thees Uhlmann zitieren: "Ich entschuldige mich für alles (...) Aber nicht für meine Bildung" Ich respektiere deine Sichtweise, möchte jedoch darauf hinweisen, dass es sich hier um einen singulären und subjektiven Standpunkt handelt. Das ist für populäre Musikforen ein ausreichender Satz, für eine Diskussion zur Kritiksemantik jedoch kein nachhaltiger Ansatz.

    Wichtiger erscheint mir: So wie es dir frei steht, meine Wortmeldungen hier zu kritisieren, habe ich das Recht - ohne persönliche Angriffe oder Beleidigungen - zum Audruck zu bringen, dass die Art, wie der Headliner-Podcast sich äußert, nicht die meine ist. Wenn ich dein Recht anerkenne, dich so zu äußern, wie du es möchtest, warum sprichst du mir selbiges ab und schreibst vor, wie ich Kritik anbringen muss?

    Wer sich mit dem Thema der Interpunktion und Konfliktlogiken näher beschäftigen möchte, empfehle ich die Werke von Paul Watzlawick oder das Buch "Begriffskonflikte" meiner geschätzten ehemaligen Kollegin Dr. Christina Ruta.

  • Mambo Mambo 18.09.2019 13:44 Uhr Edited
    Jetzt verdrehst du aber deutlich:

    1) Es is eher so: Genau wie du den Headliner-Podcast kritisieren darfst, hab ich das Recht auszudrücken, wenn ich wiederum etwas an deiner Kritik für kritikwürdig halte. Auch den Mund hab ich dir nirgends verboten: Ich hab nur gesagt, dass nicht konstruktive Kritik für mich (und das war sogar hervorgehoben mit Ausrufezeichen!) nicht interessant ist.

    2) Niemand hat dich aufgefordert, dich für deine Bildung zu entschuldigen. Man muss nur nicht in jedem zweiten Nebensatz seine Abschlüsse raushängen lassen. Wenn du die Bildung hast - super! - dann glänz doch damit: Inhaltlich.

    3) Wo war ein persönlicher Angriff? Im Gegenteil war mein Beitrag eine Aufforderung, die Diskussion gerade weg von deiner Person und hin zu Inhalten zu lenken.



  • Yvette1992 Yvette1992 18.09.2019 14:01 Uhr
    Dein Statement (Zitat) "Keine Ahnung, wer für dich definiert, was eine Kritik beinhalten muss" läßt sich in einer Weise interpretieren, dass du meine Ausgestaltung der Beurteilung Dritter nicht akzeptierst. Wenn ich mich damit täusche, dann pardon. Gleichzeitig bitte ich darum, dich zukünftig exakter auszudrücken. Dr. Christina Ruta hat in ihrem im übrigen in ihrem Buch dargestellt, dass Kommunikationsmängel oft durch solche Paradigmenkontroversen verursacht werden. Ein sehr lesenswertes Buch.

    Ich versuche nach Kräften, meine Ansichten durch Argumente und wissenschaftliche Publikationen inhaltlich zu untermauern.

    Es gab keinen persönlichen Angriff. Dieser läge mir und hoffentlich allen anderen Ringrockern fern.

  • JanaCarina3 JanaCarina3 18.09.2019 14:36 Uhr
    Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich deine Kritik zu unserer Ausdrucksweise durchaus nachvollziehen kann. Daher möchte ich jetzt gar nicht auf diesem Punkt rumreiten. Für uns wäre es schwer unsere Sprache in einem umgangssprachlich gehaltenen Podcast zu verändern, da das Ganze dann nicht mehr natürlich rüber kommen würde. Dein gutes Recht ist es natürlich das zu kritisieren und deine Konsequenzen daraus zu ziehen.

    Was mir persönlich und anscheinend auch anderen in diesem Thread sauer aufstößt ist die Art und Weise wie du Kritik äußerst. Du machst bewusst andere User klein und stellst dich mit der dauerhaften Betonung deiner Bildung und deines Jobs auf eine extrem unsympathische Weise über andere. Tatsächlich ist mir dieses Verhalten von dir auch bereits in anderen Threads aufgefallen. Für mich persönlich leidet deine Kritik sogar unter dieser dauerhaften Untermauerung, da es so wirkt als ginge es dir ausschließlich um deine persönliche Selbstdarstellung. Natürlich kannst du deine Argumente gern mit Fachwissen stützen, aber an welcher Uni du lehrst oder welche deine geschätzten Kollegen sind tut einfach nichts zur Sache und interessiert hier glaube ich auch keinen.

  • Mambo Mambo 18.09.2019 14:48 Uhr Edited
    Dein Statement (Zitat) "Keine Ahnung, wer für dich definiert, was eine Kritik beinhalten muss" läßt sich in einer Weise interpretieren, dass du meine Ausgestaltung der Beurteilung Dritter nicht akzeptierst.


    Halte ich angesichts des Kontextes der folgenden Sätze für eine sehr gewagte Interpretation - aber gut, Missverständnisse passieren.

    Zur Klarstellung: Ich akzeptiere vollends, dass du das hier genau so äußern darfst. Das heißt aber nicht, dass ich deine Position teile oder nicht selbst kritisieren darf. Ist wie mit der Meinungsfreiheit.

  • Yvette1992 Yvette1992 18.09.2019 15:24 Uhr

    schrieb:
    Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich deine Kritik zu unserer Ausdrucksweise durchaus nachvollziehen kann. Daher möchte ich jetzt gar nicht auf diesem Punkt rumreiten. Für uns wäre es schwer unsere Sprache in einem umgangssprachlich gehaltenen Podcast zu verändern, da das Ganze dann nicht mehr natürlich rüber kommen würde. Dein gutes Recht ist es natürlich das zu kritisieren und deine Konsequenzen daraus zu ziehen.
    Was mir persönlich und anscheinend auch anderen in diesem Thread sauer aufstößt ist die Art und Weise wie du Kritik äußerst. Du machst bewusst andere User klein und stellst dich mit der dauerhaften Betonung deiner Bildung und deines Jobs auf eine extrem unsympathische Weise über andere. Tatsächlich ist mir dieses Verhalten von dir auch bereits in anderen Threads aufgefallen. Für mich persönlich leidet deine Kritik sogar unter dieser dauerhaften Untermauerung, da es so wirkt als ginge es dir ausschließlich um deine persönliche Selbstdarstellung. Natürlich kannst du deine Argumente gern mit Fachwissen stützen, aber an welcher Uni du lehrst oder welche deine geschätzten Kollegen sind tut einfach nichts zur Sache und interessiert hier glaube ich auch keinen.

    Das liegt vielleicht in der Natur der Sache, wenn ich als ausgewiesene Expertin auf dem Feld der Soziolinguistik hier auf Menschen ohne den entsprechenden wissenschaftlichen Background treffe. Wenn ich mit einem Atomphysiker über Kernspaltung reden würde, köm ich mir wahrscheinlich auch dumm vor.

    Aber hey, nix für ungut. ich wollte keinem auf dem Schlips treten. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Welt bedeutendere Probleme hat

    PS: Jana, ich hatte dir auch eine persönliche Nachricht geschrieben


  • Gizmo953 Gizmo953 18.09.2019 15:28 Uhr SUPPORTER

    Yvette1992 schrieb:

    schrieb:
    Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich deine Kritik zu unserer Ausdrucksweise durchaus nachvollziehen kann. Daher möchte ich jetzt gar nicht auf diesem Punkt rumreiten. Für uns wäre es schwer unsere Sprache in einem umgangssprachlich gehaltenen Podcast zu verändern, da das Ganze dann nicht mehr natürlich rüber kommen würde. Dein gutes Recht ist es natürlich das zu kritisieren und deine Konsequenzen daraus zu ziehen.
    Was mir persönlich und anscheinend auch anderen in diesem Thread sauer aufstößt ist die Art und Weise wie du Kritik äußerst. Du machst bewusst andere User klein und stellst dich mit der dauerhaften Betonung deiner Bildung und deines Jobs auf eine extrem unsympathische Weise über andere. Tatsächlich ist mir dieses Verhalten von dir auch bereits in anderen Threads aufgefallen. Für mich persönlich leidet deine Kritik sogar unter dieser dauerhaften Untermauerung, da es so wirkt als ginge es dir ausschließlich um deine persönliche Selbstdarstellung. Natürlich kannst du deine Argumente gern mit Fachwissen stützen, aber an welcher Uni du lehrst oder welche deine geschätzten Kollegen sind tut einfach nichts zur Sache und interessiert hier glaube ich auch keinen.

    Das liegt vielleicht in der Natur der Sache, wenn ich als ausgewiesene Expertin auf dem Feld der Soziolinguistik hier auf Menschen ohne den entsprechenden wissenschaftlichen Background treffe. Wenn ich mit einem Atomphysiker über Kernspaltung reden würde, köm ich mir wahrscheinlich auch dumm vor.

    Aber hey, nix für ungut. ich wollte keinem auf dem Schlips treten. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Welt bedeutendere Probleme hat

    PS:
    Jana, ich hatte dir auch eine persönliche Nachricht geschrieben

    Sorry, ich wollte hier eigentlich nichts schreiben, verfolge aber die Diskussion.

    Kannst du es bitte lassen, andere als dumm, anspruchslos und ungebildet darzustellen?

    Danke.

  • snookdog snookdog 18.09.2019 15:29 Uhr Edited

    Yvette1992 schrieb:
    Und meine berufliche Expertise (die ja auch jeder googlen kann) habe ich nur erwähnt, um meinem Standpunkt wissenschaftlich zu untermauern.

    Ich konnte bei der Suche nach "Yvette1992 berufliche Expertise" leider nichts finden

    E: es gab aber 1992 wohl einen Super Typhoon mit dem Namen Yvette.

  • tschenneck tschenneck 18.09.2019 15:30 Uhr

    Yvette1992 schrieb:

    schrieb:
    Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich deine Kritik zu unserer Ausdrucksweise durchaus nachvollziehen kann. Daher möchte ich jetzt gar nicht auf diesem Punkt rumreiten. Für uns wäre es schwer unsere Sprache in einem umgangssprachlich gehaltenen Podcast zu verändern, da das Ganze dann nicht mehr natürlich rüber kommen würde. Dein gutes Recht ist es natürlich das zu kritisieren und deine Konsequenzen daraus zu ziehen.
    Was mir persönlich und anscheinend auch anderen in diesem Thread sauer aufstößt ist die Art und Weise wie du Kritik äußerst. Du machst bewusst andere User klein und stellst dich mit der dauerhaften Betonung deiner Bildung und deines Jobs auf eine extrem unsympathische Weise über andere. Tatsächlich ist mir dieses Verhalten von dir auch bereits in anderen Threads aufgefallen. Für mich persönlich leidet deine Kritik sogar unter dieser dauerhaften Untermauerung, da es so wirkt als ginge es dir ausschließlich um deine persönliche Selbstdarstellung. Natürlich kannst du deine Argumente gern mit Fachwissen stützen, aber an welcher Uni du lehrst oder welche deine geschätzten Kollegen sind tut einfach nichts zur Sache und interessiert hier glaube ich auch keinen.

    Das liegt vielleicht in der Natur der Sache, wenn ich als ausgewiesene Expertin auf dem Feld der Soziolinguistik hier auf Menschen ohne den entsprechenden wissenschaftlichen Background treffe. Wenn ich mit einem Atomphysiker über Kernspaltung reden würde, köm ich mir wahrscheinlich auch dumm vor.

    Aber hey, nix für ungut. ich wollte keinem auf dem Schlips treten. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Welt bedeutendere Probleme hat

    PS:
    Jana, ich hatte dir auch eine persönliche Nachricht geschrieben


  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 18.09.2019 15:52 Uhr Edited SUPPORTER
    Ich wollte mich eigentlich nicht triggern (Gott bewahre, ein Anglizismus!) lassen, aber diese ungebremste Arroganz in deinen Posts, Yvette, hat mich dann doch aufgestachelt.

    Mal unter uns Linguisten:
    Wir wissen doch beide, dass Stilistik kontext- und situationsabhängig ist.

    Wo befinden wir uns hier?
    In einem Internetforum, das sich Musik und Festivals auf seine Fahnen geschrieben hat. Gerade die Festivalszene ist grundsätzlich schon mal ein Themenkomplex, der mit seinen Termini reich an Anglizismen ist.

    Per Definition ist ein Anglizismus ja ein Begriff, den der Deutsche nicht als störend oder fremd empfindet, sondern den er als vertraut betrachtet. Zu Jargon oder dem volksmündlichen "Denglisch" wird es dann, wenn nur eine kleine Gruppe sich dieser Begrifflichkeit bedient.

    Jargon zeichnet sich doch genau durch diese von dir hier kritisierte Varietät aus:
    Nämlich dass er nicht standardisiert ist. Wenn du dich also daran störst, dass junge Leute einen Podcast nicht im Tagesschau-Sprech abhalten, dann bist du vielleicht einfach fehl am Platze.

    Was ich zu sagen vermag:
    Wir sind hier ein Forum zum Gedanken- und Meinungsaustausch. Keine wissenschaftliche Fachtagung, kein Kongress, keine Seminararbeit und erst recht keine Sprachpolizei.

    Natürlich hast du das Recht, deine Anmerkungen hier einzubringen - aber du darfst dich keinesfalls wundern, wenn die Art und Weise deiner Äußerungen hier nicht ankommt. Sie ist in ihrer Form schlicht und ergreifend unangebracht.

    Dein Namedropping und deine beeindruckende Vita mögen vielleicht im Seminar interessant sein, aber nicht in einem Forum, wo Musikverrückte über eine Bandwelle debattieren. Wenn du das brauchst, um dein Ego zu pushen (schlimm, diese Anglizismen) dann sei dir das gegönnt, aber einen wirklichen Mehrwert zieht hier gewiss keiner aus deinen Ausführungen.

    Long story short:
    Sprache ist kontextabhängig und die Einzige, die sich hier gewaltig in der sprachlichen Kontextanpassung vertut, bist du.

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