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Headliner - Der Festivalpodcast

eröffnet von Max715 am 05.05.2017 18:26 Uhr - letzter Kommentar von Max715

68 Kommentare (Seite 3)


  • Baltimore Baltimore 15.02.2019 20:05 Uhr
    Dankeschön! Hab die Folge gerade durchgehört und hab diesmal auch wenig zu meckern.

    Einziger Einwand: Die Arctic Monkeys waren ja 2018 schon zum zweiten Mal Head beim Hurricane/Southside. Der Push zum Headliner fand durch FKP also schon 2013 statt.

  • Max715 Max715 16.02.2019 10:33 Uhr

    Baltimore schrieb:
    Dankeschön! Hab die Folge gerade durchgehört und hab diesmal auch wenig zu meckern.

    Einziger Einwand: Die Arctic Monkeys waren ja 2018 schon zum zweiten Mal Head beim Hurricane/Southside. Der Push zum Headliner fand durch FKP also schon 2013 statt.

    Da hast du Recht, das haben wir nicht berücksichtigt! Danke für den Hinweis

    Spannenderweise damals auch schon wenige Monate vor dem Release von "AM", das ja nach zwei vergleichsweise mäßig erfolgreichen Alben wieder deutlich größere Erfolge gefeiert hat (AM: ca. 2,3 Millionen Verkäufe; Humbug / Suck It And See je ca. 0,3 Millionen). Da hatte FKP auf jeden Fall ein gutes Gespür!

  • rockimpott2012 rockimpott2012 16.02.2019 12:02 Uhr
    Danke für den neuen Beitrag. Höre immer mal wieder in eure Podcasts rein...


  • JestersTear JestersTear 22.03.2019 10:55 Uhr

    Max715 schrieb:
    Ein spätes frohes neues Jahr in die Runde

    Wir starten das Jahr wie angekündigt mit einer Spezialfolge zum Thema Headliner! Dabei geht es um unterschiedliche Wege Headliner zu werden, über die Buchungspolitik von verschiedenen Festivals im Vergleich und die Merkmale, die einen Headliner ausmachen.
    Eine Folge zu der heutigen Ringwelle und Tageseinteilung folgt voraussichtlich nächste Woche

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    Und auf allen gängigen Podcast-Apps!


  • Max715 Max715 04.04.2019 20:18 Uhr
    Heute gibt es eine randvolle neue Folge mit Rammstein, den Ärzten, News zu Hurricane & Southside sowie Ring & Park und außerdem noch Konzertberichte von u.a. Mike Shinoda, White Lies, AnnenMayKantereit und Troye Sivan.

    Reinhören sollte sich also hoffentlich lohnen

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    Und wie immer natürlich in allen Podcast-Apps!

  • JestersTear JestersTear 04.04.2019 20:50 Uhr
    Wurde aber auch Zeit

  • Max715 Max715 04.04.2019 21:28 Uhr Edited

    JestersTear schrieb:
    Wurde aber auch Zeit

    Da hast du Recht, war mal wieder überfällig

  • Max715 Max715 Edited
    Sind Twitter-User unter euch?
    Wir haben seit neustem einen Account, dem ihr gerne folgen könnt!
    twitter.com

    In erster Linie soll der Account News und Gerüchte aus der Festivallandschaft zusammentragen. Hier und da gibt es dann aber natürlich auch News zu unserem Podcast. Mit den Timetablen für Ring/Park und HuSo folgen da selbstverständlich auch sehr bald neue Folgen

  • Max715 Max715
    Nachdem diese Woche ja einiges los war, gibt's heute direkt die neue Folge zum Timetable bei Rock am Ring! Mit dabei natürlich auch der Ärger auf Social Media und außerdem die Auflösung zu unserem Tippspiel

    Nächste Woche geht es dann direkt mit dem Timetable zum Hurricane Festival weiter.

    Viel Spaß und ein schönes Wochenende

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  • MMP MMP
    Toller Podcast. Kann Euch sehr zustimmen. Höre gerne in Zukunft wieder rein

  • Max715 Max715 Edited
    Vielen Dank für die positiven Reaktionen, die uns auf verschiedenem Weg zur neuen Folge erreicht haben

    Wie versprochen geht es schon heute direkt weiter! Dieses Mal ist der Timetable zum Hurricane Festival an der Reihe. Außerdem gehen wir auf die letzte Bandwelle, die neuen Bühnennamen und natürlich den Sieger des Tippspiels ein

    An dieser Stelle schonmal allen viel Spaß kommende Woche am Ring

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  • Max715 Max715 Edited
    Es geht früher weiter als gedacht - es ging doch noch spontan zu Rock am Ring!
    Wir haben einiges erlebt und wie immer unsere Highlights in der neuen Folge für euch zusammengefasst. Außerdem durften wir erstmals aus einem neuen Blickwinkel berichten. Wer also wissen möchte, welche Band uns am besten gefallen hat, wo das Publikum gar nicht zu gebrauchen war und wie eigentlich die Aussicht von der Tribüne ist, sollte sich die Folge unbedingt anhören!

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    Nachtrag: In der aktuellen Folge geht es nur um den Festival-Freitag. Das liegt daran, dass wir leider sehr spontan gefahren sind und terminliche Pflichten nicht anders legen konnten. Davon wollten wir uns aber nicht abhalten lassen, trotzdem einen Bericht zu machen. Das soll aber natürlich nur eine Ausnahme bleiben! Unsere Folgen decken auch in Zukunft weiterhin natürlich ein ganzes Festivalwochenende ab.

  • Yvette1992 Yvette1992
    Hör grad die Folge vom März über die Headliner. Ich finds klasse, dass die beiden Leute so viel Leidenschaft für Festivals haben und aus ihrem Hobby einen Podcast gemacht haben. Nur; Die 2 haben leider nicht allzu viel Ahnung, daher ist das für mich nahezu unhörbar, hat Null Mehrwert. Wenn sich aufm Campingplatz 2 Leute auf diese Art über Festivals unterhalten würden, fänd ich das ganz witzig, aber als Podcast ist das doch recht dünn. Aber hey, wenn die 2 Spaß dran haben, solls okay sein Nur sollte man als Zuhörer, der sich selber gut mit festivals auskennt, nicht erwarten, irgendwas spannendes zu erfahren.

  • Max715 Max715

    Yvette1992 schrieb:
    Hör grad die Folge vom März über die Headliner. Ich finds klasse, dass die beiden Leute so viel Leidenschaft für Festivals haben und aus ihrem Hobby einen Podcast gemacht haben. Nur; Die 2 haben leider nicht allzu viel Ahnung, daher ist das für mich nahezu unhörbar, hat Null Mehrwert. Wenn sich aufm Campingplatz 2 Leute auf diese Art über Festivals unterhalten würden, fänd ich das ganz witzig, aber als Podcast ist das doch recht dünn. Aber hey, wenn die 2 Spaß dran haben, solls okay sein Nur sollte man als Zuhörer, der sich selber gut mit festivals auskennt, nicht erwarten, irgendwas spannendes zu erfahren.

    Schade, dass du das so empfindest, aber es muss ja auch nicht jedem immer alles gefallen
    Podcasts über ohnehin subjektive Dinge wie Musik oder auch z.B. Filme muss aber auch nicht zwingend hören, um anschließend einen Mehrwert an Wissen mitzunehmen. Manchmal will man ja auch einfach nur Unterhaltung oder erfahren, wie andere Menschen zu bestimmten Dingen stehen. Einen Podcast wie "Im Autokino" höre ich zum Beispiel mit anderen Erwartungen als beispielsweise einen Podacst von Zeit Online.

    Dass wir allgemein "nicht allzu viel Ahnung" sei jetzt aber mal so dahingestellt. Da würde ich schon gerne wissen, was dich zu der Aussage bringt. Wir haben uns nie auf die Fahne geschrieben, Experten für jedes Subgenre oder jedes Festival europaweit o. Ä. zu sein. Wenn sich da zum Beispiel ein Metal-Fan mal wundert, warum wir bestimmte Bands nicht gut kennen, nehme ich die Kritik gerne an, weil es mir auch bewusst ist. Das hängt dann aber auch mit der subjektiven Ausrichtung meines Interessenfeldes in Sachen Musik zusammen.

    Wenn die Aussage aber so verallgemeinert wird, wäre ein bisschen mehr konstruktives Feedback aber hilfreich für uns

  • mokiloki mokiloki Edited
    Ich finde Euren Podcast gut. Jedoch fehlt mir hier wirklich die Weitsicht. Ihr wart nur am Freitag da - jeder "Ringrocker" weiss, dass die besten Tage der Mittwoch, Donnerstag sind. (Gut, du musstest arbeiten )

    Genau das glaube ich, interessiert die Hörer noch mehr was rund um den Ring so passiert (Ringrocker Warmup Party etc.). Das sieht man auch an vielen Foreneinträge von "neuen Mitgliedern" hier im Forum. Vielleicht wäre das noch eine Sache die Ihr im nächsten Jahr mit einbauen könntet oder mal eine Extrafolge?

    Ich war dieses Jahr auch wieder auf der Tribüne,
    also die geilste Sicht hat man wenn man die Treppe runter durch die Glastür kommt unten neben der Bühne / neben dem A Bereich.

    Smashing Pumpkins waren jetzt auch ne Band die ich gerne mitgenommen habe, fand sie richtig interessant.

    Euer Thema der Podcastfolge ist: 1975

    Eure negative Voreinstellung zum diesjährigen Lineup - sei mal dahin gestellt - man merkt halt dass ihr schon definitiv eher zum Hurricane als zu RaR fahren solltet ;-D

    Macht weiter so!

    LG

  • MMP MMP Edited
    Stimme Max715 absolut zu. Ich finde es unterhaltsam und ein paar lustige Geschichten und Erzählungen sind ja auch immer dabei.
    Völlig klar, dass man seinen subjektiven Geschmack mit reinbringt und der auch nicht allen gefallen kann. Ich finde mich aber in vielen Aussagen auch definitiv wieder.
    Viel Spaß auf dem Hurricane

  • Max715 Max715

    schrieb:
    Ich finde Euren Podcast gut.
    Jedoch fehlt mir hier wirklich die Weitsicht.
    Ihr wart nur am Freitag da - jeder "Ringrocker" weiss, dass die besten Tage der Mittwoch, Donnerstag sind. (Gut, du musstest arbeiten )
    Genau das glaube ich, interessiert die Hörer noch mehr was rund um den Ring so passiert (Ringrocker Warmup Party etc.).
    Das sieht man auch an vielen Foreneinträge von "neuen Mitgliedern" hier im Forum.
    Vielleicht wäre das noch eine Sache die Ihr im nächsten Jahr mit einbauen könntet oder mal eine Extrafolge?

    Ich war dieses Jahr auch wieder auf der Tribüne,
    also die geilste Sicht hat man wenn man die Treppe runter durch die Glastür kommt unten neben der Bühne / neben dem A Bereich.

    Smashing Pumpkins waren jetzt auch ne Band die ich gerne mitgenommen habe, fand sie richtig interessant.


    Euer Thema der Podcastfolge ist: 1975

    Eure negative Voreinstellung zum diesjährigen Lineup - sei mal dahin gestellt - man merkt halt dass ihr schon definitiv eher zum Hurricane als zu RaR fahren solltet ;-D

    Macht weiter so!

    LG


    Danke Euch beiden für die Kommentare

    Da hast du auf jeden Fall Recht, gerade die Tage vor dem Festival sind eigentlich immer nochmal ein Highlight für sich. Normalerweise nehmen wir natürlich auch immer alles mit. Beim Hurricane sind wir kommende Woche beispielsweise auch Mittwoch - Montag unterwegs.

    Beim Ring war es dieses Jahr leider aus mehreren Gründen nicht machbar, aber das lag wirklich an der Spontanität und der terminlichen Situation, die wir entsprechend vorher nicht planen konnten. Das wird beim Hurricane und Open Flair dieses Jahr und natürlich auch nächstes Jahr am Ring anders sein! Deswegen wollten wir aber natürlich nicht gänzlich auf eine Folge verzichten

    Mehr zu den Tagen vor dem Festival dann wieder in den nächsten Folgen


  • attila80 attila80

    Max715 schrieb:

    Yvette1992 schrieb:
    Hör grad die Folge vom März über die Headliner. Ich finds klasse, dass die beiden Leute so viel Leidenschaft für Festivals haben und aus ihrem Hobby einen Podcast gemacht haben. Nur; Die 2 haben leider nicht allzu viel Ahnung, daher ist das für mich nahezu unhörbar, hat Null Mehrwert. Wenn sich aufm Campingplatz 2 Leute auf diese Art über Festivals unterhalten würden, fänd ich das ganz witzig, aber als Podcast ist das doch recht dünn. Aber hey, wenn die 2 Spaß dran haben, solls okay sein Nur sollte man als Zuhörer, der sich selber gut mit festivals auskennt, nicht erwarten, irgendwas spannendes zu erfahren.

    Schade, dass du das so empfindest, aber es muss ja auch nicht jedem immer alles gefallen
    Podcasts über ohnehin subjektive Dinge wie Musik oder auch z.B. Filme muss aber auch nicht zwingend hören, um anschließend einen Mehrwert an Wissen mitzunehmen. Manchmal will man ja auch einfach nur Unterhaltung oder erfahren, wie andere Menschen zu bestimmten Dingen stehen. Einen Podcast wie "Im Autokino" höre ich zum Beispiel mit anderen Erwartungen als beispielsweise einen Podacst von Zeit Online.
    Dass wir allgemein "nicht allzu viel Ahnung" sei jetzt aber mal so dahingestellt. Da würde ich schon gerne wissen, was dich zu der Aussage bringt. Wir haben uns nie auf die Fahne geschrieben, Experten für jedes Subgenre oder jedes Festival europaweit o. Ä. zu sein. Wenn sich da zum Beispiel ein Metal-Fan mal wundert, warum wir bestimmte Bands nicht gut kennen, nehme ich die Kritik gerne an, weil es mir auch bewusst ist. Das hängt dann aber auch mit der subjektiven Ausrichtung meines Interessenfeldes in Sachen Musik zusammen.
    Wenn die Aussage aber so verallgemeinert wird, wäre ein bisschen mehr konstruktives Feedback aber hilfreich für uns

    Hi Max, ich habe bei Euch auch mal reingehört und bei drei Folgen relativ schnell wieder abgeschaltet. Einige (bitte konstruktiv verstrehen!) Dinge mag ich dazu anmerken, vielleicht hilft es Euch ja.
    1. Yvettes Meinung über die "nicht allzu viel Ahnung" teile ich und erläutere Euch beiden das gerne hoffentlich konstruktiv. Wahrscheinlich kennt ihr den Podcast "Speakmetal"? Den möchte ich mal als Referenz anführen. Die beiden Jungs sind ja an Wacken beteiligt und daher in der Szene vernetzt. Dementsprechend können sie aus dem Nähkästchen plaudern und immer mal was interessantes an Anekdoten einstreuen. Daneben sind deren Schwerpunkte (zum Beispiel aktuelle Plattenkritiken) sachlich stets sehr fundiert, da sich insbesondere Stefan sehr viel mit der Metalszene und Bands beschäftigt, was man merkt. Als Gegenbeispiel aus Eurer aktuellen Folge zu RAR2019 erzählt ihr, dass die Bühne und der Innenraum vor Einlass der Zuschauer "kleiner ausschauen" und ihr dann erst mal ne Pommes und davor Frühstück im Auto gegessen habt....da habe ich vergeblich auf eine Pointe gewartet, denn so hörte sich das alles - mit Verlaub - wie ein Schulhofgespräch am Montag Morgen an...... Mein Rat an Euch: Wenn ihr mangels echtem Insiderwissen (ist ja kein Problem, auch ein Podcast aus reiner Usersicht kann spannend und unterhaltsam sein!) nichts an Fakten oder Anekdoten habt, gestaltet Eure Erzählweise doch etwas emotionaler, damit man ein bisschen mitfühlt, wie es Euch bei dem Event ging. Was ich zum Beispiel interessant gefunden hätte: welche anderen Journalisten waren da noch bei Euch im Pressezentrum? Geht das irgendwie Party ab oder macht jeder nur sein Ding? Sind da auch schräge Typen oder eher so Leute, wie man sich einen Journalisten von der regionalen Zeitung vorstellt? Irgendwas halt....

    2. Der fehlende "rote Faden" : Um nochmal Speakmetal zu referenzieren: die Jungs überlegen sich in der Regel eine Art Fahrplan für die jeweils aktuelle Folge, an dem sie sich trotz allen Abschweifungen entlanghandeln. So kommt die notwendige Struktur in die Sendung, die es dem Hörer ermöglicht, dem Erzählfluss zu folgen. Das ist mir bei Euch komplett abgegangen.

    3. Handwerkliches: Mich hat es schnell angestrengt und genervt, Euch zuzuhören. Viele "Ähhhhs" und verlegene Lacher, häufig fehlender Sprechfluss, unklar, wer von Euch beiden eigentlich dran ist etc. Mein Verbesserungsvorschlag: Übt Betonungen, achtet auf eine deutliche Aussprache und versucht, euch die Bälle ein wenig zuzuspielen beim Reden. Hier nochmal die Referenz zu Speakmetal: die beiden ziehen sich mal gegenseitig auf, machen ein Witzchen oder nehmen den Hörer aktiv mit, wenn der Hund von Jasper mal wieder in die Aufnahme gefunkt hat Das ist witzig und macht nahbar.

    Sorry, wenn mein Feedback etwas vernichtend ausfällt. Mir liegt nichts ferner, als Euch den Spass an Eurem Hobby Podcast zu nehmen! Erstens muss es mir ja nicht gefallen, zweitens spiegelt das oben meine persönliche Meinung wider. Macht weiter, was Euch Spass macht. Vielleicht könnt ihr aus den Punkten ja ein paar Anregungen rausziehen um etwas professioneller zu werden.

  • Max715 Max715 Edited

    attila80 schrieb:

    Max715 schrieb:

    Yvette1992 schrieb:
    Hör grad die Folge vom März über die Headliner. Ich finds klasse, dass die beiden Leute so viel Leidenschaft für Festivals haben und aus ihrem Hobby einen Podcast gemacht haben. Nur; Die 2 haben leider nicht allzu viel Ahnung, daher ist das für mich nahezu unhörbar, hat Null Mehrwert. Wenn sich aufm Campingplatz 2 Leute auf diese Art über Festivals unterhalten würden, fänd ich das ganz witzig, aber als Podcast ist das doch recht dünn. Aber hey, wenn die 2 Spaß dran haben, solls okay sein Nur sollte man als Zuhörer, der sich selber gut mit festivals auskennt, nicht erwarten, irgendwas spannendes zu erfahren.

    Schade, dass du das so empfindest, aber es muss ja auch nicht jedem immer alles gefallen
    Podcasts über ohnehin subjektive Dinge wie Musik oder auch z.B. Filme muss aber auch nicht zwingend hören, um anschließend einen Mehrwert an Wissen mitzunehmen. Manchmal will man ja auch einfach nur Unterhaltung oder erfahren, wie andere Menschen zu bestimmten Dingen stehen. Einen Podcast wie "Im Autokino" höre ich zum Beispiel mit anderen Erwartungen als beispielsweise einen Podacst von Zeit Online.
    Dass wir allgemein "nicht allzu viel Ahnung" sei jetzt aber mal so dahingestellt. Da würde ich schon gerne wissen, was dich zu der Aussage bringt. Wir haben uns nie auf die Fahne geschrieben, Experten für jedes Subgenre oder jedes Festival europaweit o. Ä. zu sein. Wenn sich da zum Beispiel ein Metal-Fan mal wundert, warum wir bestimmte Bands nicht gut kennen, nehme ich die Kritik gerne an, weil es mir auch bewusst ist. Das hängt dann aber auch mit der subjektiven Ausrichtung meines Interessenfeldes in Sachen Musik zusammen.
    Wenn die Aussage aber so verallgemeinert wird, wäre ein bisschen mehr konstruktives Feedback aber hilfreich für uns

    Hi Max, ich habe bei Euch auch mal reingehört und bei drei Folgen relativ schnell wieder abgeschaltet. Einige (bitte konstruktiv verstrehen!) Dinge mag ich dazu anmerken, vielleicht hilft es Euch ja.
    1. Yvettes Meinung über die "nicht allzu viel Ahnung" teile ich und erläutere Euch beiden das gerne hoffentlich konstruktiv. Wahrscheinlich kennt ihr den Podcast "Speakmetal"? Den möchte ich mal als Referenz anführen. Die beiden Jungs sind ja an Wacken beteiligt und daher in der Szene vernetzt. Dementsprechend können sie aus dem Nähkästchen plaudern und immer mal was interessantes an Anekdoten einstreuen. Daneben sind deren Schwerpunkte (zum Beispiel aktuelle Plattenkritiken) sachlich stets sehr fundiert, da sich insbesondere Stefan sehr viel mit der Metalszene und Bands beschäftigt, was man merkt. Als Gegenbeispiel aus Eurer aktuellen Folge zu RAR2019 erzählt ihr, dass die Bühne und der Innenraum vor Einlass der Zuschauer "kleiner ausschauen" und ihr dann erst mal ne Pommes und davor Frühstück im Auto gegessen habt....da habe ich vergeblich auf eine Pointe gewartet, denn so hörte sich das alles - mit Verlaub - wie ein Schulhofgespräch am Montag Morgen an...... Mein Rat an Euch: Wenn ihr mangels echtem Insiderwissen (ist ja kein Problem, auch ein Podcast aus reiner Usersicht kann spannend und unterhaltsam sein!) nichts an Fakten oder Anekdoten habt, gestaltet Eure Erzählweise doch etwas emotionaler, damit man ein bisschen mitfühlt, wie es Euch bei dem Event ging. Was ich zum Beispiel interessant gefunden hätte: welche anderen Journalisten waren da noch bei Euch im Pressezentrum? Geht das irgendwie Party ab oder macht jeder nur sein Ding? Sind da auch schräge Typen oder eher so Leute, wie man sich einen Journalisten von der regionalen Zeitung vorstellt? Irgendwas halt....

    2. Der fehlende "rote Faden" : Um nochmal Speakmetal zu referenzieren: die Jungs überlegen sich in der Regel eine Art Fahrplan für die jeweils aktuelle Folge, an dem sie sich trotz allen Abschweifungen entlanghandeln. So kommt die notwendige Struktur in die Sendung, die es dem Hörer ermöglicht, dem Erzählfluss zu folgen. Das ist mir bei Euch komplett abgegangen.

    3. Handwerkliches: Mich hat es schnell angestrengt und genervt, Euch zuzuhören. Viele "Ähhhhs" und verlegene Lacher, häufig fehlender Sprechfluss, unklar, wer von Euch beiden eigentlich dran ist etc. Mein Verbesserungsvorschlag: Übt Betonungen, achtet auf eine deutliche Aussprache und versucht, euch die Bälle ein wenig zuzuspielen beim Reden. Hier nochmal die Referenz zu Speakmetal: die beiden ziehen sich mal gegenseitig auf, machen ein Witzchen oder nehmen den Hörer aktiv mit, wenn der Hund von Jasper mal wieder in die Aufnahme gefunkt hat Das ist witzig und macht nahbar.

    Sorry, wenn mein Feedback etwas vernichtend ausfällt. Mir liegt nichts ferner, als Euch den Spass an Eurem Hobby Podcast zu nehmen! Erstens muss es mir ja nicht gefallen, zweitens spiegelt das oben meine persönliche Meinung wider. Macht weiter, was Euch Spass macht. Vielleicht könnt ihr aus den Punkten ja ein paar Anregungen rausziehen um etwas professioneller zu werden.


    Alles gut, darauf gehe ich gerne auch ein Ich versuche mal alles strukturiert unterzubringen.

    1. Berichte aus dem Pressezentrum
    Vollkommen richtig, wir haben auf Insidertalk aus dem Pressebereich verzichtet. Tatsächlich war das eine bewusste Entscheidung. Vielleicht hat das mit einer Übervorsichtigkeit zu tun, aber wir waren das erste Mal in dieser Position und wollten nicht direkt damit auffallen, dass wir interne Abläufe nach außen tragen und über Leute Geschichten erzählen, denen wir zum ersten Mal begegnet sind. Schließlich sind das keine Personen von öffentlichem Interesse, sondern Menschen, die da ihre Arbeit machen. Wir haben nette und spannende Kontakte geknüpft, aber das haben wir zunächst als Bonus für uns wahrgenommen und nicht als inhaltlich relevanten Aspekt für unsere Berichterstattung zum Festival an sich.

    An diesen Themenbereich müssen uns noch etwas rantasten und werden uns da bei nächster Gelegenheit auch gerne mal mit anderen austauschen, die in der selben Situation sind und wie sie das handhaben. Bevor wir jemand auf die Füße treten, haben wir uns für das erste Mal dazu entschieden, das Ganze eher „diskret“ zu halten und interne Abläufe eben als genau solche zu behandeln. Wenn wir für uns mit Sicherheit wissen, wo der Grad zwischen Interna und spannenden Geschichten für alle genau verläuft, gehen wir damit auch gerne besser um.

    2. Fundiertes Wissen vs. Erfahrungsbericht
    Ich verstehe natürlich, worauf du hinauswillst. Aber eine fundierte Plattenkritik mit einem dahinerzählten Tagesbericht zu vergleichen, war für mich jetzt allerdings etwas unfair. Natürlich würde ich bei einem Gespräch über eine Platte o. Ä. nicht flapsig von meinen Pommes, die ich an dem Tag gegessen habe, erzählen. Wenn ich aber einfach von meinem Festivaltag erzähle und in dem Moment, wo ich auf dem Gelände ankomme, noch nichts los ist und ich einfach nur mein Erlebnis schildere, landet vielleicht der zugegebenermaßen nicht überspannende Fakt meines Essens aber mal in meiner Erzählung. Das hat aber auch wirklich keinen großen inhaltlichen Anteil ausgemacht. Aber an dem Beispiel will ich mich jetzt nicht unnötig aufhängen.

    Zu dem Punkt an sich will ich zu bedenken geben, dass wir auch nie den Anspruch geäußert haben musikjournalistisch mit von mir sehr geschätzten Podcasts wie „A Little Something“ oder anderen Leuten auf einem Level zu sein. Unser Ansatz war von Anfang an Leuten „auf Augenhöhe“ zu begegnen und das zu erzählen, was anderen eben auch auf einem Festival passiert.

    Hier würde ich vielleicht auch nochmal „Im Autokino“ als Beispiel nehmen. Da wird nicht auf höchstem Niveau über Filme gesprochen, sondern der Podcast lebt auch von seiner Lockerheit. Das muss man natürlich nicht mögen, aber es ist unserer Meinung ebenso daseinsberechtigt wie todernster Journalismus. Wenn wir ein Gespräch über Platten oder Bands führen, wo es meinen musikalischen Interessenbereich so betrifft wie es bei deinem Beispiel „Speakmetal“ eben der Metal ist, würdest du mich natürlich auch in einer anderen Rolle agieren hören, die fundiert argumentiert und das auch auf einem gewissen Niveau kann.
    Den Punkt nehme ich aber gerne mit und nehme mir vor, dass auch vermehrt in die Gespräche einzubringen, wenn das bisher zu kurz kam!

    3. Wer sind wir und was wollen wir überhaupt?
    Der vielleicht wichtigste Punkt. In unserem Pressetext steht, dass aus einer Leidenschaft ein Podcast entstanden ist, "der denn Zeltplatz nach Hause holt". Wir haben keine Redaktion, keine Cutter und besonders keinen kommerziellen oder professionellen Hintergrund. Wir sind zwei Studenten, die gerne über Festivals reden und das zum Hobbyprojekt gemacht haben, wo zum Glück mittlerweile viele Leute zuhören. Dafür sind wir auch immer auf's Neue dankbar. Jedem steht frei das blöd zu finden oder eben auf welche Art auch immer unterhaltsam.

    Da du den Vergleich selbst gezogen hast: Natürlich sind wir nicht vergleichbar mit jemand, der das Wacken mitorganisiert. Den Anspruch an uns zu haben, wäre in etwas so, wie wenn man zu Dransgal geht und da die Show von Muse erwartet. Natürlich wird’s zwar trotzdem eine gute Show, aber es ist eben einfach was anderes. Man muss aber auch schauen, was drauf steht, bevor man den Inhalt bewertet. Wir sind keine Veranstalter von einem Festival und keine Berufsjournalisten. Deswegen ist dein Beispiel zwar ein schönes Ziel zum Hinaufschauen, aber bei Weitem nicht der richtige Maßstab.

    Das heißt nicht, dass ich deine Kritik nicht ernst nehme. Flüssiger sprechen und bessere Vorbereitung nehme ich gerne als Feedback mit aus deinem Kommentar raus. Aber bitte immer auch im Hinterkopf behalten, wen man da bewertet und was überhaupt der Kontext ist.

    Ich hoffe, es kommt rüber, dass ich deine Kritik trotzdem ernst nehme, auch wenn ich nicht zu allem hundertprozentig zustimme. Solche Anstöße werden das, was wir machen, mit Sicherheit verbessern. Wir haben heute viel darüber gesprochen und nehmen das mit.

    Deswegen danke, dass du dir die Zeit genommen hast und ich hoffe, wir können dich in Zukunft noch überzeugen!

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