Festivals United

Rock am Ring 2017

02.06.2017 - 04.06.2017, Nürburg  Deutschland
Die Toten Hosen, Rammstein, System Of A DownUVM

3.639 Kommentare (Seite 146)


  • runnerdo runnerdo 21.07.2017 13:05 Uhr SUPPORTER
    Was ich seltsam finde, es gibt doch schon so eine "Freiwillige" Polizei überprüfung der Mitarbeiterlisten, was soll das denn bringen, wenn das eh jeder noch kurz vorher ändert wie er will ?

  • GuitarPunk94 GuitarPunk94 22.07.2017 18:07 Uhr
    interessanter spiegel artikel

    für mich und meine leute rückt RaR in immer weiter ferne, mal schauen was ua das southside so in petto haben wird fürs nächste jahr.. mMn liest sich die situation mitm ring so, dass die absage von rammstein etc im grunde genommen die schuld vom veranstalter war und denen zuzuschreiben ist, es wurde (mal wieder) zu oberflächlich und unorganisiert gearbeitet, würd mich nicht wundern wenn da auch finanzielles ne rolle spielt, dass man bei sicherheitsfirmen/-konzepten so fahrlässig arbeitet..die veranstalter (un marek) verbockens einfach von jahr zu jahr immer mehr, glaube auch kaum dass RaR an "alte gloreiche zeiten" wd anknüpfen werden wird, die machen sich von jahr zu jahr immer mehr selbst kaputt

  • Jonnyy111 Jonnyy111 23.07.2017 16:24 Uhr

    GuitarPunk94 schrieb:
    interessanter spiegel artikel

    für mich und meine leute rückt RaR in immer weiter ferne, mal schauen was ua das southside so in petto haben wird fürs nächste jahr.. mMn liest sich die situation mitm ring so, dass die absage von rammstein etc im grunde genommen die schuld vom veranstalter war und denen zuzuschreiben ist, es wurde (mal wieder) zu oberflächlich und unorganisiert gearbeitet, würd mich nicht wundern wenn da auch finanzielles ne rolle spielt, dass man bei sicherheitsfirmen/-konzepten so fahrlässig arbeitet..die veranstalter (un marek) verbockens einfach von jahr zu jahr immer mehr, glaube auch kaum dass RaR an "alte gloreiche zeiten" wd anknüpfen werden wird, die machen sich von jahr zu jahr immer mehr selbst kaputt


    In Punkte HU/so bin ich skeptisch. Ich war 2009 das erste mal beim hurricane und war organisatorisch so enttäuscht dass ich nicht mehr hingefahren bin bis dieses Jahr, ein Glück dass ich Linkin Park nochmal live sehen konnte.

    Und trotzdem war ich vom organisatorischen wieder nicht sonderlich begeistert. Es hat mich stark an die beiden Jahre in Mendig erinnert. Getränke die ersten beiden Tage zu bekommen hat mindestens ne halbe Stunde gedauert. Vor dem penny war alles überschwemmt obwohl man eigentlich aus dem Vorjahr hätte lernen können usw.. da fand ich die Planung dieses Jahr am Ring um Welten besser und angenehmer.

    Liegt vielleicht auch dran dass ich Rammstein schon live gesehen habe und denen nicht hinterher gemimimit habe, wie viele andere. Es ist nunmal passiert und man ändert jetzt auch nichts mehr dran. Wir werden auch wieder zum Ring fahren. Es war für mich persönlich wieder einfach das alte Gefühl da, obwohl ich bekanntlich ein mendig Befürworter war, rein vom Gelände her


  • kato91 kato91 23.07.2017 19:43 Uhr
    Was bei den deutschen Festivals einfach gar nicht mehr geht ist dieses lächerliche Verbot der Taschen! Damit katapultiert sich alles größere für mich ins aus ab der kommenden Saison. Wäre das Sziget in Deutschland würden sie da garantiert auch mittel und Wege finden, einem den Spaß zu nehmen.

    Wie soll man was transportieren? Taschentücher, Powerbank/Ladegerät, Zigaretten... Alles Dinge die man auch als Mann mit sich rumtragen kann. Und das Merch will ich mir nicht um 2 Uhr nachts nach dem letzten Act erst kaufen können, so total zerstört nach Alkohol Eskalation, Konzerten und 8 Stunden stehen...

    Aber gut, das ist halt generell nochmal ne eigene Thematik für sich. Nur wie gesagt: für mich katapultiert sich damit jedes große Festival ins aus. Familien mit Kindern können keine Hygieneartikel mehr mitnehmen, Frauen mit Regel dürfen auch auf die Werbeversprechen hinsichtlich des langzeitigen Tragekomforts ihrer Einlagen hoffen usw.

    Wenigstens das Flair erlaubt ja noch Hipsterbags.

    Ich verstehe die Argumentation dahinter nicht. Beim Campus Festival Bielefeld hieß es: was tun bei herrenlosem Rucksack? Gut, dass es keine Sicherheitskontrollen gibt. Gut, dass sich Attentäter nicht schon vor dem Einlass in die Luft sprengen und dutzende Menschen mit in den Tod reißen könnten. Alles also nur im Namen der gefühlten Sicherheit? Ein Witz ist das... Das mit den Getränke Tetrapacks sowieso.

  • Mambo Mambo 23.07.2017 20:00 Uhr Edited
    Du triffst es in meinen Augen sehr gut: Es ist keine objektive, sondern eine gefühlte Sicherheit, die damit geschaffen wird. Warum man die braucht erschließt sich mir auch nicht. Natürlich kann jeder Attentäter-Idiot immer noch am Einlass oder auf den Campingplätzen Unheil ohne Ende anrichten und natürlich bringen all die Maßnahmen am Ende des Tages keine wirkliche Sicherheit - Terror lässt sich schlicht nicht sicher verhindern. Aber leider ist die Mehrheit der Gesellschaft wohl mittlerweile so drauf, dass der Sicherheitswahn über allem steht.

    Ich weiß das ist nicht vergleichbar, aber einfach mal angucken, wie verschoben die Maßstäbe dafür, wer für was verantwortlich ist, nach den RaR-Gewittern der letzten Jahre in den Facebook-Posts so waren. Völlig kirre. Die Leute wollen nicht mal für solche Risiken, die mit der Teilnahme an einer Großveranstaltung in der Natur zusammenhängen, noch selbst Verantwortung übernehmen. Klar wollen sie dann was Terrorgefahr angeht in der Mehrheit erst recht jede noch so sinnlose Maßnahme der Verantstalter. Ich glaube da ist - sobald irgendjemand irgendein ein Risiko in Tetras sieht - einfach der Druck von außen zu groß mittlerweile um die nicht zu verbieten.

  • big_arno_style big_arno_style 23.07.2017 20:02 Uhr
    Ich war vor kurzem beim NDR2 Event auf dem Marktplatz in Heide: keine Kontrollen - die Leute konnten ihre Getränke und Essen mitbringen.

    Trotzdem wurde an den Ständen noch überteuertes Bier und Essen konsumiert. Im Ausland ist das ähnlich - in Dänemark ist der Picknik Korb ähnlich.

    Bei mir ist es mittlerweile auch nur noch ne Sache des Line-Ups, ob ich ein Festival besuche. Dann kommt noch dazu, in der Nähe eine Unterkunft zu finden. Am Nürburgring ist das jetzt nicht so ein Problem.

    Nichts desto trotz muss sich MLK bzw. Live Nations fragen, ob man den Buhmann immer bei anderen sucht, oder die Leute dann doch irgendwann mal sagen: liked uns am Arsch!

  • JestersTear JestersTear 23.07.2017 21:05 Uhr SUPPORTER
    Ich verstehe den Kritikpunkt, dass das Taschenverbot wenig Sinn ergibt, aber ich kann nicht verstehen, dass man deshalb so rum mimimit und offenbar keinen Spaß mehr haben kann. Hatte dieses Jahr am Ring, null Probleme ohne Tasche. Getränkepack in die Hosentasche, Taschentücher, Geldbeutel, Handy in die anderen Hosentaschen. Merch vorm ersten Konzert gekauft und den Pulli dann um die Hüfte gebunden. Regencape und Faltplan in der Bauchtasche, die so leer war, dass problemlos noch Tampons, Zigaretten und Feuerzeug reingepasst hätten. Frage mich halt ernsthaft, was man alles in nen Rucksack reinpacken will, oder warum man sich nicht einfach ne Hose mit Taschen anzieht...

  • defpro defpro 24.07.2017 09:25 Uhr

    JestersTear schrieb:
    Ich verstehe den Kritikpunkt, dass das Taschenverbot wenig Sinn ergibt, aber ich kann nicht verstehen, dass man deshalb so rum mimimit und offenbar keinen Spaß mehr haben kann. Hatte dieses Jahr am Ring, null Probleme ohne Tasche. Getränkepack in die Hosentasche, Taschentücher, Geldbeutel, Handy in die anderen Hosentaschen. Merch vorm ersten Konzert gekauft und den Pulli dann um die Hüfte gebunden. Regencape und Faltplan in der Bauchtasche, die so leer war, dass problemlos noch Tampons, Zigaretten und Feuerzeug reingepasst hätten. Frage mich halt ernsthaft, was man alles in nen Rucksack reinpacken will, oder warum man sich nicht einfach ne Hose mit Taschen anzieht...


    Das gilt aber nur für die typischen Männerhosen. Als Frau dürfte man da schon Probleme bekommen (es sei denn, man trägt eh weiter geschnittene Hosen oder erweitert den Kleiderschrank vorher dementsprechend). Manche Leute müssen auch noch Medikamente o.Ä. dabei haben (z.B. Diabetiker ihr Insulin). Sowas nimmt auch Platz weg.

    Pulli um die Hüfte ist auch so eine Sache. Gerade im Moshpit kann sich sowas auch schon mal lockern und stört auch ein wenig.

    Grundsätzlich bin ich aber auf deiner Seite. Ich habe auch noch nie eine Tasche auf ein Festivalgelände genommen. Es ist nur schade, dass den Leuten die Freiheit genommen wird, selbst zu entscheiden, was sie mitnehmen möchten.

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 24.07.2017 10:25 Uhr SUPPORTER
    Ich nehme nie viel mit aufs Gelände, will aber zumindest Handy/Kippen/Geld schön versorgt in einer Bauchtasche haben. Das macht doch auch keinen Spaß, wenn ich ständig drauf achten muss, dass mir im Pit nichts aus den Taschen fliegt oder mir im Gedränge jemand was rauszieht

  • kato91 kato91 24.07.2017 12:45 Uhr
    Ich habe als Typ halt immer gerne was dabei. Grad wenn man auf nem deutschen Festival Mal im dixi kacken muss und die Versorgung mit Toilettenpapier hier einfach mies ist tut es doch gut mehr als eine zerfledderte weil vollgeschwitzte Packung Taschentücher bei zu haben. Wie gesagt: es ist Komfort und es geht irgendwie auch ohne. Aber bei den Preisen, die mittlerweile aufgerufen werden für Tickets reicht es mir bis oben hin. Ob ich 4 Stunden besoffen in Bielefeld rumtorkele oder wie 2014 in Nürnberg halt von 13 Uhr nachmittags bis 2 Uhr nachts aufm Gelände rumlaufe ist halt auch Nen Unterschied. Das geht für mich ohne Versorgung einfach nicht. Und dann jedes Mal zurück zum Campingplatz wenn irgendwas leer ist und dafür vllt nen guten Platz aufgeben? Weiß nicht...

  • schlafmuetze schlafmuetze 24.07.2017 12:54 Uhr Edited

    kato91 schrieb:
    Ich habe als Typ halt immer gerne was dabei. Grad wenn man auf nem deutschen Festival Mal im dixi kacken muss und die Versorgung mit Toilettenpapier hier einfach mies ist tut es doch gut mehr als eine zerfledderte weil vollgeschwitzte Packung Taschentücher bei zu haben. Wie gesagt: es ist Komfort und es geht irgendwie auch ohne. Aber bei den Preisen, die mittlerweile aufgerufen werden für Tickets reicht es mir bis oben hin. Ob ich 4 Stunden besoffen in Bielefeld rumtorkele oder wie 2014 in Nürnberg halt von 13 Uhr nachmittags bis 2 Uhr nachts aufm Gelände rumlaufe ist halt auch Nen Unterschied. Das geht für mich ohne Versorgung einfach nicht. Und dann jedes Mal zurück zum Campingplatz wenn irgendwas leer ist und dafür vllt nen guten Platz aufgeben? Weiß nicht...

    hm...schlimm wenn ich die Logik deines Vergleichs nicht raffe?

    E: du brauchst für ne Packung Tempos einen Rucksack?


  • Jonnyy111 Jonnyy111 24.07.2017 12:57 Uhr
    Ich seh im Taschenverbot generell kein Problem. Hab noch nie eine mitgenommen. Das Getränkepack das Handy und Geld in die verschließbare Hosentasche und gut ist. Ich habe zB auf Festivals Immer nur meine Strauß Arbeitslosen an weil die zig Taschen haben. Wenn ich merch kaufen will geh ich als Kerl (bei der vorhandenen Wetter 17) oberkörperfrei dahin Kauf mir mein Shirt und Pulli und häng ihn Um. Eine Bauch und Brusttasche kann auch genug beherbergen.

    Ich sehe das Problem nicht beim Veranstalter sondern beim Besucher selbst. Wir sind auf nem Festival mit Camping und nicht auf ner 5sterne Anlage mit all in. Die Erwartung ist in den letzten Jahren allgemein (nicht nur an Ring) so dermaßen irrational in die Höhe geschossen, da muss ich selbst leider über manch einen mit dem Kopf schütteln

  • kato91 kato91 24.07.2017 13:41 Uhr Edited
    @über mir: stimmt, 5 Sterne sind es nicht, aber ich darf auch in jedem 1 Sterne (wasauchimmer) eine Tasche dabei haben.


    schlafmuetze schrieb:

    kato91 schrieb:
    Ich habe als Typ halt immer gerne was dabei. Grad wenn man auf nem deutschen Festival Mal im dixi kacken muss und die Versorgung mit Toilettenpapier hier einfach mies ist tut es doch gut mehr als eine zerfledderte weil vollgeschwitzte Packung Taschentücher bei zu haben. Wie gesagt: es ist Komfort und es geht irgendwie auch ohne. Aber bei den Preisen, die mittlerweile aufgerufen werden für Tickets reicht es mir bis oben hin. Ob ich 4 Stunden besoffen in Bielefeld rumtorkele oder wie 2014 in Nürnberg halt von 13 Uhr nachmittags bis 2 Uhr nachts aufm Gelände rumlaufe ist halt auch Nen Unterschied. Das geht für mich ohne Versorgung einfach nicht. Und dann jedes Mal zurück zum Campingplatz wenn irgendwas leer ist und dafür vllt nen guten Platz aufgeben? Weiß nicht...

    hm...schlimm wenn ich die Logik deines Vergleichs nicht raffe?

    E: du brauchst für ne Packung Tempos einen Rucksack?

    Naja beim Campus Festival Bielefeld hab ich 2 Konzerte gesehen ^^ da bräuchte ich tatsächlich für die kurze Zeit keine Tasche. Bei 13 Stunden am Gelände ist das halt was anderes. Ich hab auch nicht nur Taschentücher dabei, gibt wie gesagt noch Akku, Ladegerät, Brillenetui, vllt nen kleinen Snack, das was die Taschenlosen Freunde dabei haben wollen... Merch umbinden bei 30 Grad find ich halt auch nicht so ^^

    Aber jeder wie er mag. Ich find das Verbot halt einfach sinnlos.

  • defpro defpro 24.07.2017 14:04 Uhr
    So so, die Möglichkeit der Mitnahme einer kleinen Tasche auf das Festivalgelände entspricht also einer 5-Sterne-Anlage. Auch mal wieder was gelernt (nur zur Klarstellung: Ich rede hier von einem Turnbeutel oder einem kleinen Rucksack).

    Dass es irgendwo gewisse Grenzen geben muss und man nicht seinen gesamten Hausrat mit aufs Gelände schleppen darf, sollte ja klar sein. Dennoch empfinde ich die Mitnahme einer kleinen Tasche nicht als überzogene Luxus-Leistung, zumal es keinen triftigen Grund für das Verbot gibt (längere Kontrollzeiten lass ich nicht gelten, da die Brusttaschen ja ebenso kontrolliert werden müssen). Dieses Konzept hat schon jahrelang funktioniert und wird auch auf vielen Festivals und Konzerten weiterhin so umgesetzt. Klar kann man sich im Notfall auch irgendwie anders behelfen, aber wieso alles unnötig verkomplizieren.

    Die allgemein gestiegene Erwartungshaltung an Festivals empfinde ich ebenso überzogen und kritikwürdig, finde allerdings nicht, dass dieser Punkt hierunter fällt.

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