Festivals United

Zukünftige Headliner

eröffnet von JestersTear am 10.11.2015 17:53 Uhr - letzter Kommentar von rockimpott2012

242 Kommentare (Seite 9)


  • Gizmo953 Gizmo953 24.01.2019 08:01 Uhr SUPPORTER

    runnerdo schrieb:
    Bei George Ezra wird es interessant ob er mit der nächsten Platte das Niveau annähern halten kann.
    Dann aber sehr gerne als Head.

    Bei Tame Impala sehe ich in Deutschland Schwarz. Woanders vllt. Aber auch 2019 wirkt es mir sehr künstlich gehoben.

    Welches deutsche Festival soll George Ezra denn als Head hinstellen?
    Selbst beim Hurricane sehe ich ihn nicht in dieser Position

  • JestersTear JestersTear 24.01.2019 09:26 Uhr SUPPORTER
    Uhh der Thread ist zurück
    Werde heute Nachmittag dann auch was dazu schreiben

  • tschenneck tschenneck 24.01.2019 10:32 Uhr
    Also wenn man George Ezra bei 'nem deutschen Major-Festival als Head hinstellt, verliere ich endgültig den Glauben an die Menschheit.


  • MMP MMP 24.01.2019 10:34 Uhr

    tschenneck schrieb:
    Also wenn man George Ezra bei 'nem deutschen Major-Festival als Head hinstellt, verliere ich endgültig den Glauben an die Menschheit.

    Gleiches hat man vor 4 Jahre auch von Ed Sheeran gedacht...

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 24.01.2019 10:39 Uhr SUPPORTER

    Gizmo953 schrieb:

    runnerdo schrieb:
    Bei George Ezra wird es interessant ob er mit der nächsten Platte das Niveau annähern halten kann.
    Dann aber sehr gerne als Head.

    Bei Tame Impala sehe ich in Deutschland Schwarz. Woanders vllt. Aber auch 2019 wirkt es mir sehr künstlich gehoben.

    Welches deutsche Festival soll George Ezra denn als Head hinstellen?
    Selbst beim Hurricane sehe ich ihn nicht in dieser Position

    Grundsätzlich hatten wir das Thema Pop-Headliner in Deutschland schon oft: Es funktioniert nicht. Die Deutschen sind bereit, das Geld für Stadiongigs zu zahlen, weshalb es sich für die Popmusiker deutlich mehr lohnt, große Arenen zu touren, als auf Festivals zu spielen. Entsprechend hoch sind also die Gagen, die Pop-Künstler von Festivals gerne hätten, was natürlich dazu führt, dass von den Veranstaltern keiner bereit ist, dahingehende Experimente zu wagen.

    Durch diese grundsätzliche Situation ist der durchschnittliche Festivalbesucher natürlich auch recht eingefahren mit seiner Meinung. Siehe auch: Diskussionen darüber, dass es doch ROCK am Ring heißt.

    Bei George Ezra ist das natürlich ein interessanter Fall, da er als Pophead egal wo durchaus diskutabel ist. Aber in Ländern, in denen es Gang und Gäbe ist, pro Festival minimum einen Pop-Head zu präsentieren, kann man sich mit George Ezra durchaus auch mal was trauen und die Pionierrolle einnehmen. Ich finde ihn selbst mehr als nur furchtbar, aber wie oft hatten wir hier schon die Diskussion, wer mal Head werden könnte? Irgendwann muss nach den ganz Großen eben mal wer nachkommen und hier hat man sich eben was getraut.

  • MMP MMP 24.01.2019 10:53 Uhr
    Wenn das nächste Album bei Ezra ähnlich wie bei Sheeran durch die Decke geht, ist das schon eine Headliner-Option. Vorrangig sicher für Pinkpop, viell. A Summers Tale.

    Heute gibts auch Headliner wie Kings Of Leon, Ed Sheeran (Sziget), Pink (Werchter), Mumford & Sons....da war vor einigen Jahren auch noch kein Gedanke dran.
    Und ja: irgendwo müssen ja auch neue Heads nachrücken.

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 24.01.2019 11:04 Uhr SUPPORTER
    Was man vielleicht grundsätzlich noch festhalten sollte: Bei Popstars geht der Aufstieg in den meisten Fällen wesentlich schneller, als bei Rock-Musikern. Das hängt damit zusammen, dass die Musik mehr im Radio gespielt wird, dahingehend mehr Singles ausgekoppelt werden und so im besten Falle rapide große Massen erreichen. Gerade deshalb würde ich MMP auch zustimmen, dass da mitunter schon ein Album den Unterschied markieren kann.

  • tschenneck tschenneck 24.01.2019 11:20 Uhr
    Ich sehe bei Ezra einfach nicht, was da das Besondere sein soll. Ed ist schon irgendwie nochmal eine Klasse für sich und besonders live ist das mit der Loopstation was ganz eigenes, aber wo ist denn bei Ezra jetzt der große Unterschied zu James Bay, Passenger und wie sie alle heißen?

  • JestersTear JestersTear 24.01.2019 17:12 Uhr SUPPORTER
    Hab mal die Diskussion überflogen und war dann so frei die Künstler oder Bands rauszuschreiben, die nicht schon definitv Head sind (Arctic Monkeys, Mumford & Sons, The Killers muss man eigentlich nicht drüber reden).
    Beatsteaks
    KIZ
    Stone Sour
    Broilers
    Donots
    Rudimental
    Prophets Of Rage
    Kraftklub
    Editors
    Biffy Clyro
    Sportfreunde Stiller
    The Smashing Pumpkins
    Blur
    Fall Out Boy
    Madsen
    Sabaton
    Nine Inch Nails
    AnnenMayKantereit
    Blind Guardian
    Paramore
    Billy Talent
    The Killers
    The Weeknd
    Imagine Dragons
    Die Fantastischen Vier
    Dropkick Murphys
    Childish Gambino
    Fettes Brot
    Marilyn Manson
    Kendrick Lamar
    Casper
    Foals
    Panic! At The Disco
    Marteria
    In Extremo
    Alter Bridge
    Jack White
    Rise Against
    Ed Sheeran
    The National
    Tenacious D
    Twenty One Pilots
    Bon Iver
    Macklemore & Ryan Lewis
    Noel Gallaghers HFB
    Queens Of The Stone Age
    Placebo
    Tool
    Liam Gallagher
    Avenged Sevenfold
    Helloween
    Royal Blood
    Kasabian
    Ghost
    Bring Me The Horizon
    Snow Patrol
    Parkway Drive
    George Ezra
    Greta Van Fleet
    In Flames
    Alt-J
    The Offspring
    Five Finger Death Punch
    Deichkind
    Feine Sahne Fischfilet
    Linkin Park ohne Chester/Mike Shinoda
    The XX
    Travis Scott
    Korn

    Ich seh da einige über die man nicht diskutieren muss, die entweder nicht mehr Head werden, weil sie den Sprung verpasst haben und auf der ewigen Co-Head Platzierung rumhängen (Beatsteaks, Billy Talent, Korn etc), die man aber in schwachen Jahren auch mal als Headliner hinstellen könnte in einer Doppelhead Konstellation oder als schwachen 3. Head. Und dann einige, die wohl nicht auf den Majors unterkommen werden an Headstelle, sondern aufgrund ihrer Nieschigkeit auf Metal-, Pop- oder Hip Hop - Festivals Headlinen werden. Nieschigkeit bezieht sich dann darauf, dass sie wie Sabaton zu sehr Metal sind für ein Mainstreamrock-Festival (an erster Stelle wohlgemerkt), oder wie The Weeknd zu wenig Rock ist für ein Mainstreamrock-Festival. Paar Bands sind dabei, bei denen ich denke, die sind schon sicher an Headposition, wenn man sie denn buchen würde (QOTSA z.B.) Hoffe man kann mir bis hierhin folgen.

    Jetzt kommen aber die eigentlich interessanten Acts. Nämlich die, die noch auf den sicheren Headposten rutschen können. Das sind dann einmal die deutschen Hype Bands Kraftklub, Broilers, AMK, Feine Sahne Fischfilet, Casper, Marteria (gibt bestimmt noch paar mehr), bei denen ich mir fast sicher bin, die können in ein paar Jahren an der Spitze stehen.

    Aber dann halt auch Bands die im Ausland schon Headliner sind oder gerade deutlich dabei sind sich in die Richtung zu entwickeln:
    George Ezra als bereits diskutierter Pop Act
    Parkway Drive und Avenged Sevenfold als Metal Acts
    Panic! At The Disco mit einem allgegenwärtigen Radiohit. Da hängts halt davon ab was da noch kommt.
    Imagine Dragons seh ich als gesetzt an.
    Twenty One Pilots mit riesen Tour und Headpositionen im Ausland.
    Fall Out Boy seh ich trotz großer Tour und Headpositionen im Ausland nicht mehr als Head in Deutschland
    BMTH da hängts wohl davon ab, wie das neue Album funktioniert und ob das so akzeptiert wird
    Greta van Fleet, da wird sich zeigen ob die irgendwann mal dem Hype gerecht werden
    Ghost können mit Sicherheit mit passender Produktion auch Headliner werden
    Biffy Clyro haben irgendwie nachgelassen. Da muss noch ein alle begeisterndes Album kommen, sonst wird das nix denk ich
    Die Gallaghers sind wohl beide einzeln für den deutschen Markt nicht relevant genug um Headliner zu sein.

    Würde ausführlicher zu jedem was schreiben, aber die Zeit hab ich nicht. Aber für Bands die in den nächsten 5 Jahren Headliner sind würde ich Geld setzen auf: TOP, PWD, [email protected], Imagine Dragons, Kraftklub

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom 24.01.2019 17:44 Uhr SUPPORTER
    Headliner im Umland heißt nicht gleich Headliner in Deutschland, so einfach kannst du es dir nicht unbedingt machen.

    Es gibt seit jeher Bands, die einfach in manchen Ländern besser funktionieren, als in anderen. Siehe die Editors in BeNeLux oder Limo Bizkit und Billy Talent, die bei uns Riesenslots abstauben aber im Rest Europas oft im Mittagsprogramm spielen.

    Von den deutschen sehe ich tatsächlich hauptsächlich Kraftklub als kommenden Head (ja, auch ohne Fanbrille). Der Broilers Hype stagniert doch schon ein paar Jahre und im Grunde sind das auch alte Hasen. Denke nicht, dass die noch mehr wachsen, was auch für die Beatsteaks gilt. Auch Casper und Marteria sollte man sicher in den nächsten Jahren noch auf dem Zettel haben.

  • JestersTear JestersTear 24.01.2019 19:05 Uhr SUPPORTER

    Stiflers_Mom schrieb:
    Headliner im Umland heißt nicht gleich Headliner in Deutschland, so einfach kannst du es dir nicht unbedingt machen.
    Es gibt seit jeher Bands, die einfach in manchen Ländern besser funktionieren, als in anderen. Siehe die Editors in BeNeLux oder Limo Bizkit und Billy Talent, die bei uns Riesenslots abstauben aber im Rest Europas oft im Mittagsprogramm spielen.

    Von den deutschen sehe ich tatsächlich hauptsächlich Kraftklub als kommenden Head (ja, auch ohne Fanbrille). Der Broilers Hype stagniert doch schon ein paar Jahre und im Grunde sind das auch alte Hasen. Denke nicht, dass die noch mehr wachsen, was auch für die Beatsteaks gilt. Auch Casper und Marteria sollte man sicher in den nächsten Jahren noch auf dem Zettel haben.

    Sehe ja auch Bands die im Ausland Head sind hier lang nicht als gesetzt. Gallaghers, Biffy und Co werden hier eher nicht mehr Head, bei FOB sehe ich das ähnlich. Aber TOP, Panic und vielleicht auch The 1975 sind hier teils im Radio, haben einen Hype und große Touren. Da kann ich mir den zukünftigen Head gut vorstellen.


  • deLuchs deLuchs 24.01.2019 19:35 Uhr SUPPORTER
    Es ist GOJIRA.

  • Nudellabrot Nudellabrot 24.01.2019 23:11 Uhr

    deLuchs schrieb:
    Es ist GOJIRA.

    Das würde mich doch sehr wundern

  • fcfreak91 fcfreak91 24.01.2019 23:47 Uhr SUPPORTER

    Stiflers_Mom schrieb:
    Headliner im Umland heißt nicht gleich Headliner in Deutschland, so einfach kannst du es dir nicht unbedingt machen.
    Es gibt seit jeher Bands, die einfach in manchen Ländern besser funktionieren, als in anderen. Siehe die Editors in BeNeLux oder Limo Bizkit und Billy Talent, die bei uns Riesenslots abstauben aber im Rest Europas oft im Mittagsprogramm spielen.

    Von den deutschen sehe ich tatsächlich hauptsächlich Kraftklub als kommenden Head (ja, auch ohne Fanbrille). Der Broilers Hype stagniert doch schon ein paar Jahre und im Grunde sind das auch alte Hasen. Denke nicht, dass die noch mehr wachsen, was auch für die Beatsteaks gilt. Auch Casper und Marteria sollte man sicher in den nächsten Jahren noch auf dem Zettel haben.

    Ich denke man kann davon ausgehen das sowohl Rammstein, Die Toten Hosen als auch Die Ärzte keine 10 Jahre mehr spielen. Von daher muss man langsam einen neuen Deutschen Head hoch bringen. Für mich sind da sowohl Kraftklub, als auch die Broilers die Topfavoriten. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass entweder RaR oder das Hurricane eine der beiden Bands nach dem kommenden Album versucht als Head zu etablieren.

    Sehe bei den Broilers jetzt auch nicht die Stagnation. SIC! war die erfolgreichste Platte der Bandgeschichte und zu dem Album wurden die größten Deutschen Hallen bespielt.

    Bei Kraftklub würde ich sagen das der große Hype vorbei ist und die es trotzdem geschafft haben sich ziemlich weit oben zu etablieren.

  • blubb0r blubb0r 25.01.2019 00:17 Uhr Edited
    Für hurricane werfe ich übrigens milky chance in den Raum.
    Je nach dem wie das neue Album wird und wie rar sie sich in Deutschland machen, eher morgen als übermorgen

  • TheWizard TheWizard 25.01.2019 23:28 Uhr
    Interessante Beiträge hier. Liest sich gut!

    Ist zwar gar nicht meins aber letztes Wochenende The 1975 gesehen. Gib denen noch 2 Songs die regelmäßig im Mainstream Radio laufen, dann sehe ich die auch recht weit oben. Sänger kann wirklich was und auch eine coole Bühnenpräsenz, Zielgruppe usw gibt ein noch größeres Standing auch her in den nächsten Jahren. Ansonsten recht sicher: Twenty One Pilots, Imagine Dragons, Parkway Drive.

    Wie hier bereits geschrieben kann man Deutschland da irgendwie als Sonderfall sehen. Hier hätten halt die großen Festivals über die Jahre auch schon früher öfter mal eine jüngere Band bspw zu 2 etablierten Bands in die Headlinerzeile packen sollen. Schauen sich dann automatisch genug Leute auch mal auf Verdacht an und wenn abgeliefert wird hat die Band schon mal ein höheres Standing beim Stammpublikum.

    Hurricane/Southside haben das schon eher gerafft inzwischen und versuchen mal was Neues und "upgraden" diverse Acts bzw. platzieren sie wie im Ausland.

  • runnerdo runnerdo 15.02.2019 19:11 Uhr SUPPORTER
    Parkway Drive sehe ich nach dem Konzert letzte Woche auch als zukünftigen Headliner.
    Habe mich dazu im Fanzine kurz ausgelassen.
    www.ringrocker.com


  • BNPRT BNPRT 15.02.2019 19:35 Uhr Edited

    Hullabaloo92 schrieb:
    Ich gebe dan auch mal meinen Senf dazu

    Hierzu würde ich den Begriff "Headliner" in 4 Festival-Kategorien aufteilen und in umgekehrter Reihenfolge erläutern:

    1. Rock am Ring/Rock im Park
    2. Hurricane/Southside
    3. Andere Major Festivals in Europa
    4. Spartenfestivals (speziell Metal/Hard Rock für den Vergleich mit Rock am Ring)

    4. (Metal-)Spartenfestivals:
    Hier wurde eigentlich schon alles wichtige genannt. Die Veteranen verabschieden sich langsam in den Ruhestand und es kommen nur wenige bis gar keine Bands nach, die diese Stellen füllen können.
    Neben Avengend Sevenfold, die jetzt den Sprung geschafft haben wären die nächstmöglichen:
    - Five Finger Death Punch
    - Parkway Drive
    - Bring me the Horizon (wenn nich schon zu kommerzell, später dazu mehr zum Thema RaR)
    - Stone Sour/Alter Bridge

    3. Major Festivals in Europa

    3.1 Bands, die zum (Major)Head aufsteigen können:
    Einige von ihnen headlinen bereits kleine bis mittelgroße Festivals und dürften die nächsten Anwärter für kommende Ausgaben von Mad Cool, Werchter und co kommen
    - Imagine Dragons
    - The xx
    - The Black Keys
    - The National
    - Bon Iver
    - Noel Gallagher/Liam Gallagher
    - Alt-J
    - Foals

    3.2 Künstler aus anderen Genres, die (erstmalig) als Head hingestellt werden:
    Gerade in der jüngsten Vergangenheit haben viele Major Festivals Stars aus dem Pop und Hiphop Bereich wie Robbie Williams, Rihanna oder zuletzt Bruno Mars verpflichtet, um überhaupt große Acts anbieten zu können. Dies könnte erst der Anfang sein und man kann in Zukunft auch mit Gaga, Timberlake und co rechnen
    - Lana del Rey
    - Lorde
    - Dua Lipa
    - Shawn Mendes
    - Travis Scott

    Vorwort zu den deutschen Festivals;
    Die deutschen Majors müssen sich von den mittelgroßen Festivals wie Highfield, Rocco oder Taubertal abheben um den großen Preisunterschied zu rechtfertigen. Der Ring setzt hierbei in der Regel auf große Headliner, die sonst keiner buchen kann und das Hurricane liest sich hingegen eher wie ein breiter aufgestelltes Highfield mit velen mittelgroßen Namen aus verschiedenen Genres.

    2. Hurricane/Southside
    Unsere #2 im Land zieht gerne mal Acts aus Reihe 2 oder 3 nach ganz oben und "gewöhnt" den deutschen Markt schon einmal an diese Namen in Reihe 1 wie Beatsteaks, Billy Talent, Marteria oder Casper in der Vergnagenheit.
    - Kraftklub
    - Broilers
    - K.I.Z.
    - Peter Fox(?)
    - Rise Against
    - siehe Punkt 3.1 internationale Acts

    1. Rock am Ring/Rock im Park

    1.1 Bands, die schon andere deutsche Fetvials geheadlined haben:
    Im Gegensatz zum Hurricane werden hier seltener Bands zum Head hochgestuft, sondern eher andere etablierte Acts ggf. sogar erstmalig angeboten (Black Sabbath, Gorillaz als Beispiel).
    Um einen Nachschub an großen Acts für die Hadzeile zu gewährleisten, kann ich mir vorstellen, dass man zukünftig auch auf typische Hurricane-Heads zurückgreift:
    - Arctic Monkeys
    - Mumford & Sons
    - Arcade Fire (Gorillaz Slot)
    - Queens of the Stone Age
    - Billy Talent (fänd ich nicht gut, aber der Auftritt 2016 war auf jeden Fall Headliner würdig)

    1.2 Zukünftige Headliner im härteren Bereich
    siehe Punkt 4.: Ich glaube keine der oben genannten Bands hat das Potential ein Major Festival zu headlinen, da das Publikum welches sie ansprechen nicht groß genug ist.
    Rock am Ring auch erst ca. 2003 damit angefangen verstärkt im härteren Bereich zu buchen, da zu dieser Zeit Nu-Metal und Alternative-Metal sehr angeagt waren und Bands wie Slipknot oder System of A Down ein Publikum ansprechen, welches weit über den typischen Metal Hörer hinaus geht. Ich bin zwar selbst kein großer Metal Fan aber auch wenn das Genre weiterhin sehr populär ist, fehlt meiner Meinung nach eine Plattform wie sie MTV damals war ohne die Korn und Limp Bizkit niemals so erfolgreich geworden wären.

    Nachdem man Volbeat bei uns zum Head hochgestuft hat, könnte ich mir maximal noch Bring me the Horizon vorstellen, die Mainstream genug sind um sie zu pushen. Ich denke mit dem nächsten Album wird man sie schon als Cohead hinstellen.

    Fazit: Sofern nicht in regelmäßigen Abständen Bands wie System of A Down, Slipknot oder Tool (definitiv noch ein Headliner!) verfügbar sind, kann ich mir vorstellen, dass es häufiger Jahre wie 2018 geben wird, wo man (zwangsläufig) auf den angeblich so wichtigen Metal-Headliner verzichten muss und eher "weichere" Head Trios wie Green Day - Kings of Leon - The Killers oder so mit 2 Metal Tagen auf der Crater aufstellt.

    Funfact: Pearl Jam werden hier nicht aufschlagen, weil sie nie übers RaR Wochenende in Europa touren

    Will das hier nochmal auffassen, The 1975, Twenty One Pilots und Greta van Fleet nochmal in den Raum werfen die da ja auch irgendwo eine Rolle spielen/werden. Spätestens 2020 denke ich.

    E: hat The Wizard auch schon gemacht. Schande über mein Haupt.

  • Mambo Mambo 15.02.2019 22:57 Uhr Edited
    Die großen deutschen Senkrechtstarter, die ich gerade sehe, sind tatsächlich Feine Sahne Fischfilet. Dauert noch bissl, aber innerhalb kürzester Zeit von Jugendzentren auf Clubs und kleine Hallen, nun plötzlich auch von 1500er Hallen zu Monaten im Voraus ausverkauften eigenen Open Airs. Auf jedem Festivalcampingplatz bei jungen Publikum rauf runter, gleichzeitig mittlerweile auch z.B. unter den älteren Hasen bei dem Hosenfans extrem geachtet, Stichwort Nachfolger.

    Mag noch ein wenig dauern, aber die sehe ich - ein nächstes Kracheralbum vorausgesetzt - in einigen Jahren fast noch eher im Dino-Status als die Broilers.

  • Dizzyhoon Dizzyhoon 15.02.2019 23:43 Uhr
    Sag ich als alter Arsch, ja haste Recht

  • kato91 kato91 16.02.2019 01:04 Uhr
    Bei FSF fehlen mir irgendwie noch die klassischen Mitgröhlhymnen. Wer aber steil geht, sind zweifelsohne AMK. Marten hatte ich da auch drauf vermutet, der wird sich mit der Selbstbeweihräucherung mit Casper keinen großen Gefallen getan haben - die Auftritte von denen sind zwar teilweise ausverkauft, läuft aber doch eher schleppend. Das was er solo gemacht hat ist doch um Welten besser. Casper dürfte auch abgehakt sein nach dem Desaster mit seinem letzten Album. Und sind wir mal ehrlich - 1982 ist qualitativ kein gutes Album, sehr auf Kommerz getrimmt eher. Und so senkrecht wir AMK ist keine deutsche Band gestartet. Nicht einmal Kraftklub, die aber aufgrund ihrer Wahnsinns Energie live bald auch einen Head Slot inne haben könnten.

  • snookdog snookdog 16.02.2019 01:59 Uhr
    Hm komisch. Wenn mich jemand fragen würde, woran es FSF nicht fehlt, würde ich sagen: Klassische Mitgröhlhymnen.

  • BNPRT BNPRT 16.02.2019 06:57 Uhr

    kato91 schrieb:
    Bei FSF fehlen mir irgendwie noch die klassischen Mitgröhlhymnen. Wer aber steil geht, sind zweifelsohne AMK. Marten hatte ich da auch drauf vermutet, der wird sich mit der Selbstbeweihräucherung mit Casper keinen großen Gefallen getan haben - die Auftritte von denen sind zwar teilweise ausverkauft, läuft aber doch eher schleppend. Das was er solo gemacht hat ist doch um Welten besser. Casper dürfte auch abgehakt sein nach dem Desaster mit seinem letzten Album. Und sind wir mal ehrlich - 1982 ist qualitativ kein gutes Album, sehr auf Kommerz getrimmt eher. Und so senkrecht wir AMK ist keine deutsche Band gestartet. Nicht einmal Kraftklub, die aber aufgrund ihrer Wahnsinns Energie live bald auch einen Head Slot inne haben könnten.

    Ich mag 1982 auch nicht sehr, aber man kann dem Album deshalb die Qualität nicht absprechen. Und das Album von Casper war retrospektiv doch auch brutal gut im Vergleich zum Vorgänger.

  • BurnItDown BurnItDown 16.02.2019 14:27 Uhr
    Kann mir bei FSF vorstellen, dass sie den Schritt zum Headliner nicht machen wollen. Zum Teil gehört dazu auch eine gewisse Kommerzialisierung und ob die Band das will, sehe ich eher kritisch.

  • Dizzyhoon Dizzyhoon 16.02.2019 14:39 Uhr
    Da sprechen aber das eigene Stadion Konzert und immer größere Hallen dagegen. Wenn Sie nur auf Punk-Attitüden pochen würden, spräche dies schon dagegen....

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