Festivals United

Lollapalooza Festival Berlin 2016

10.09.2016 - 11.09.2016, Berlin  Deutschland
Kings Of Leon, Major Lazer, RadioheadUVM

366 Kommentare (Seite 15)


  • JackD JackD 11.09.2016 18:27 Uhr
    Wege viel zu weit und Gelände zu verwinkelt. Schade. Sonst wieder gut Atmosphäre!

  • JackD JackD 11.09.2016 22:23 Uhr
    Radiohead.

  • Hullabaloo92 Hullabaloo92 12.09.2016 10:28 Uhr

    JackD schrieb:
    Radiohead.

    Da wartet man 10 Jahre darauf die Herren mal live zu sehen und dann hat man auf den Auftritt überhaupt keine Lust mehr. ...auch noch nicht gehabt
    Der ganze Tag war irgendwie nicht mein Ding. ......eigentlich hätte ich mich über fast alle Acts auf allen 4 Bühnen gefreut aber da durch die ganzen Überschneidungen und die Bühnen Situation habe ich vielleicht nur 4 Acts überhaupt komplett gesehen :/

    Beginner, the 1975, Zedd und Roisin Murphy musste schweren Herzens auslassen. ...

    Nothing But Thieves: richtig geiler Scheiß! Was hat der Typ bitte für ein Organ?? Leider kommen sie wohl erst 2017 wieder nach Deutschland. ..

    Years and Years: furchtbar

    Milky Chance: Da ich fast nur negatives über deren Live Qualitäten gehört habe war ich echt erstaunt wie gut die sind. ....hat in der Nachmittagssonne richtig viel Spaß gemacht

    James Blake /Martin Solveig: beides nur kurz gesehen. ..

    Major Lazer: An sich machen die echt eine geile Show, allerdings wenn man die ganze Zeit im Hinterkopf hat dass man 1,5 Std vorher zu Radiohead muss konnte ich das auch nicht genießen ^^

    Radiohead: Band top, Setlist top, Stimmung im Publikum top........Das Problem: ich war absolut NULL in Radiohead Stimmung die Songs haben bei mir live bis auf ein paar Ausnahmen (Nude!!!!!) auch leider nichts ausgelöst :/

    Das Konzept Lollapalooza Berlin finde ich super und ich hoffe dass es uns noch lange erhalten bleibt. ....nächstes mal dann bitte mit Wasserspendern, kürzeren Entfernungen zwischen den Bühnen und einem Gelände das auf die Besucherzahl zugeschnitten ist


  • blubb0r blubb0r 12.09.2016 10:41 Uhr
    Nothing But Thieves

    Leider werden die auf der nächsten Tour hier sicherlich schon 1000er Hallen bespielen (wollen)

  • Hullabaloo92 Hullabaloo92 12.09.2016 10:50 Uhr

    blubb0r schrieb:
    Nothing But Thieves

    Leider werden die auf der nächsten Tour hier sicherlich schon 1000er Hallen bespielen (wollen)


    Egal welche Hallen, Hauptsache sie kommen wieder und am besten in meine Nähe


  • Baltimore Baltimore 12.09.2016 17:49 Uhr

    Hullabaloo92 schrieb:
    Also insgesamt kann man bei der Organisation nicht viel meckern außer dass es zu voll ist und zu wenig Mülleimer gibt.

    Die Bühnenwechsel kann man allerdings komplett knicken. Das Areal bei der Alternative /Perry Stage ist zum einen viel zu schmal für die Besucher Anzahl und zum anderen dauert der Wechsel von den Main Stages viel zu lange, sodass ich einige Acts gar nicht erst sehen konnte (Kaiser Chiefs. ...)



    Das wären auch meine Hauptkritikpunkte. Die Mülleimer waren am Samstag leider schon gegen Mittag alle voll. Zwischen M1 und M2 konnte man super zwischen den Auftritten pendeln, zur Alterna war es dann schon eine Weltreise. Bin deshalb auch nur 2x da gewesen am Wochenende (G-Eazy/New Order und The Temper Trap).

  • Hullabaloo92 Hullabaloo92 12.09.2016 18:50 Uhr
    Man muss dazu sagen dass die Perry Stage für viele die eigentliche Hauptbühne war



  • Wumi94 Wumi94 12.09.2016 20:40 Uhr
    Zurück aus Berlin und ich weiß noch nicht was ich von diesem Festival halten soll, zumindest selten so wenige Acts gesehen.

    Freitag noch bei der relativ drögen Verleihung des Preises für Popkultur gewesen, einzig dass Blixa Bargeld plötzlich bei Lang lebe der Tod von Casper auf der Bühne stand, war ein magischer Moment (dass ich den Auftritt von Bosse ganz schön okay , gebe ich nicht zu).

    Samstag dann super früh auf dem Gelände gewesen, selten einen so schnellen unkomplizierten Bändchentausch erlebt. Dafür dann ein extrem aufwendiger und super unfreundlicher Security Check. Alles aus dem Turnbeutel auspacken fand ich ja noch in Ordnung, dass ich dann aber auch noch jedes benutze Tempo, Freßzettel und Fahrkarten aus der Hosentasche nehmen mussste. fand ich dann maßlos übertrieben. Dafür hat sich dann am Sonntag (11. September) niemand im geringsten dafür interessiert, was in meinem Beutel war. Im Durchschnitt also eine angemessene Kontrolle. Publikum extrem jung und sehr international (HUG scheint wwas bei der internationalen Vermarktung richtig zu machen)

    Gleich mal beim Schluss von Josef Salvat reingehört und einen ersten Eindruck bekommen wie voll das Festival war. Dass man bei den ganz frühen Acts nicht direkt bis in die ersten Reisen wandern kann, habe ich so noch nicht gesehen. Auch wenn Dubioza Kollektiv eher am späten Abend vor einem angetrunkenen funktionieren haben die ordentlich gerockt.

    Dann eher aus Verlegenheit Lindsey Stirling angeschaut. Passt zwar eher zu Wetten dass oder Carmen Nebel, war aber trotzdem ganz unterhaltsam. Danach durch das jetzt richtig volle Gelände auf den weiten Weg zur Alternative Stage gemacht , wo es bei Jagwar Ma erstaunlich leer war. Dadurch dann den wirklich perfekten Platz für die Kaiser Chiefs gekriegt. Während ich mich vorne gefragt habe, weshalb solch eine Band mit einer nahezu perfekten Show (Ricky Wilson schien richtig Bock zu haben) so früh auf einer kleinen Bühnen verheizt wurden, war es hinten wohl richtig eng. Oder ist der Stern der Indie Bands der Nuller Jahre doch schon zu sehr gesunken? Für mich bei dem Auftritt ganz bestimmt nicht



    Rückweg zur Mainstage war jetzt schon ein Gefühl wie Samstag vor Weihnachten in der Fußgängerzone und das schon um sechs Uhr Nachmittags. Für 70 000 Besucher ohne Campingmöglichkeit war das Gelände schlicht zu eng, da sich niemand mal ins Zelt zum Chillen zurück ziehen konnte, mussten sich alle auf dem Gelände aufhalten. Für 40 000 mit Camping wäre das Gelände sicher perfekt gewesen, aber so konnte das Gelände seine Wirkung nicht entfalten, vom eigentlichen Park hat man nichts mitbekommen, was ich sehr schade fand (Springbrunnen, Kunst im Park habe ich nicht bemerkt).Ausnahme als ich das Sowjetische Ehrenmal durch den Bauzaum fotografieren wollte, hat mich ein Ordner aktiv eingeladen hinter die Absperrung zu gehen.

    Sonst kein Parkfeeling. Die Spree habe ich gar nicht gesehen, dafür konnte man von der Alternative die schicken Luxuswohnungen sehen, wo vermutlich die meisten selbstlosen Klageführer gegen die Zerstörung des Parks wohnen. Aus Platztaktischen Gründen dann schon eine halbe Stunde vor Beginn des Philipp Poisel Konzerts vor der Mainstage gewesen. Poisel war dann genau so egal wie ich es erwartet habe, er musste aber dafür selbst wegen seiner Musik flennen. Irgendwie wurde mir klar, wieso ich den Typen bislang erfolgreich ignoriert habe, danach noch 90 Minuten gestanden und dann wurde ich auf einem richtig guten Platz (absolute Mitte, vor mir war nur ein kleines Mädel) mit einem genialen Kings of Leon Konzert entschädigt.



    Auch interessant für Vornesteher, die Fotografen durften nicht vor die Mitte der Bühne, sondern mussten von der Seite fotografieren (wie die Arbeitsbedingungen der "Jungs und Mädels" immer mehr mit Knebelverträgen reglementiert werden ist ein anderes Thema). Abfluss der Menschenmassen war für so ein abruptes Ende bei dem alle zur gleichen Zeit wegströmen gerade noch akzeptabel. Sonntag war dann bei Aurora schon wieder viel los. Ich mag das Mädel einfach, auch wenn sie jedes mal wenn ich sie sehe etwas routinierter wird, verzaubert sie mich noch immer. Hoffentlich hört man noch lange was von der.

    Danach so schnell es ging zur Alternative Stage und noch viel von Nothing But Thieves gehört, ich hatte die nichts so rockig in Erinnerung, die Jungs starten gerade so richtig durch. The Temper Trap waren routiniert, aber wieder so eine Band, die wahrscheinlich besser in Clubs funktioniert.



    Etwas über das Gelände gebummelt und mich dann leider verzockt, war erst eine halbe Stunde vor dem James Blake Konzert da (auf dem Maifeld Derby hat mich das so gar nicht gepackt, gestern hat er mir sehr gut gefallen) und die Radiohead Fans hatten sie da schon gut positioniert. Ich wusste nicht dass die sooo groß sind. Dann auf einem ordentlichen Platz (irgendwo zwischen Reihe 15 und 20, Mitte) ein wahrscheinlich grandioses Konzert gehört, trotzdem ist der Funke bei mir erst bei der zweiten Zugabe mit den beiden Hits (Creep und Karma Police) übergesprungen, schade.

    Für 99 Euro (letztes Jahr hatte ich auch schon ein Ticket, das ich wieder verkauft habe) kann man sicher nicht meckern, Infrastruktur war auch gut (mehr als genügend Esssensstände, Foodtrucks,echte Abwechslung bei der Auswahl. Genügend Toiletten), leider keine Wasserstellen. Die Verbindung Festival und Berlin hat auch was. Aber ich war nicht restlos begeistert, wenn es die Early Birds wieder für einen hunderter gibt, überlege ich noch mal, sonst eher nicht. Wenn man einen halbwegs guten Platz will, verpasst man bei der Größe einfach zu viel.

    Nächste Woche noch mein persönlicher Höhepunkt das Golden Leaves Festival (das absolute Gegenteil zum Lollapalooza) und dann ist der Festivalsommer endlich geschaffft

  • Hullabaloo92 Hullabaloo92 13.09.2016 12:46 Uhr

    Wumi94 schrieb:
    Zurück aus Berlin und ich weiß noch nicht was ich von diesem Festival halten soll, zumindest selten so wenige Acts gesehen.


    Dem schließ ich mich an, ich fand das Line up jetzt gar nicht mal sooooo schlecht aber es ist echt traurig wie viel man nicht sehen konnte. .....letztes Jahr hatte ich mit Muse/Tame Impala nur eine Überschneidung die wirklich weh getan hat. ....Dieses Mal war es echt ein Albtraum xD

    Ein Großteil der Besucher am Sonntag hätte einfach auf ein Radiohead Solo Konzert gehen sollen. .. ...Dieses elitäre Verhalten vieler Fans nervt einfach nur noch

  • Baltimore Baltimore 13.09.2016 13:04 Uhr
    Hätten die meisten doch bestimmt auch gemacht, wenn es ein Solokonzert in Deutschland gegeben hätte. War ja auch primär wegen Radiohead da.

    Hab mit den Beginnern, Roisin Murphy und Kings of Leon auch drei große Künstler, die ich gerne mag, nicht sehen können, aber man kann halt auf einem Festival auch nicht alles sehen. Da müssen dann halt auch schon mal zugkräftige Bands mit gleicher Zielgruppe gegeneinander spielen, um die Menschenmassen ein wenig aufzuteilen.

  • nima nima 13.09.2016 17:21 Uhr SUPPORTER ADMIN
    mir hat das lolla extrem gut gefallen. das gelände war, bis auf den staub , sehr schön. und das publikum extrem entspannt. keine schnappsleichen, keine pöbeleien etc. und die hipster waren ziemlich amüsant. und das essen war


  • blubb0r blubb0r 13.09.2016 17:50 Uhr
    War letztes Jahr auch schon so

    Vor allem ist das nicht so ein Anlaufpunkt für Malle-Touristen wie es RaR leider mittlerweile ist.

  • kato91 kato91 13.09.2016 20:24 Uhr
    Naja wobei ich die Hipsterfraktion auch nicht unbedingt besser finde ^^ gerade die kennen ja oft nur die Megahits einer Band. Gut, will das Mallepublikum nicht besser machen, nervt auch ohne Ende (wobei man mit denen gut Flunkyball spielen kann), aber ich glaub dass man die Heerscharen an Fans auf Festivals ohnehin nur noch seltener antrifft. Geht mir ja nicht anders: Band xyz hat 1-2 coole Lieder? Och Joa, kann man sich ja mal angucken.

  • Schimpferator Schimpferator 14.09.2016 00:32 Uhr
    war das zweite Lolla für mich nach 2015. Ich fand eine Sache seltsam: Die DJs spielten Sachen, die sich (wahrscheinlich) mitproduziert haben, die ich aber gar nicht mit ihnen ihn Verbindung bringen konnte. Man konnte ein Stück dreimal am WE hören, immer von einem anderen Typen auf der Bühne. Aber das heißt wahrscheinlich nur: Ich find DJs auf der Bühne eh blöd. also halte ich meinen Mund dazu.

    Grundsätzlich: Es war ein unglaublich schönes Wochenende. Einlass klappte bei uns in Rekordzeit, 100 Klassen besser als letztes Jahr. Die Fotos von den zehntausenden von Dixieklos gehen ja wohl schon rum (auch das Klassen besser als letztes Jahr), und das Publikum: Es gab was zu gucken, zu lachen. Super.

    Die Künstler: Den Samstag habe ich weitgehend weggeschenkt. Die Aerobic Geigerin, tja. Die Kaiser Chiefs fand ich im Gegensatz zu dem Kollegen oben genau richtig positioniert. Habe mich sehr über den Auftritt gefreut, war schön, aber ein bisschen gestrig. Ach ja, ich hasse Tocotronic, aber das fand ich erstaunlicherweise lustig. Man muss ja in einem gewissen Stadium sein, um die lustig zu finden. Aber wie die da "Let there be rock" um 4 Uhr in den Nachmittag brüllten, hat mich gekriegt. Abends: Kings of Leon nee, New Order zum Niederknien.

    Den Sonntag rahme ich mir ein: Mittags Aurora "Die deutsche Grammatik ist äh häßlich?!", dann Bilderbuch, dann James Blake. Bei dem habe ich mich wirklich gewundert, wieviel zigtausend Menschen sich (wie ich) dieses wirklich schwierige Zeugs anhören. Sehr beeindruckt. Major Lazer ist so gar nicht meine Musik, aber dem Spaß konnte man sich nicht entziehen. Was für eine Staubparty! Tja, und dann Radiohead. Es war so voll, dass die Ordner hinten den Hauptzugang dicht gemacht haben. Ich habe Radiohead nach OK Computer aus den Augen verloren (also vor 100 Jahren), und war total überrascht, dass die so ziehen. Aber der Auftritt hat mich auch überzeugt. Kunst, würde ich mal sagen, die Videoprojektionen alle möglichst abstrakt, keine einzige verdammte Großaufnahme von irgendwem auf der Bühne, aber ein guter Sound, und eine sehr dichte Atmosphäre vor 40-50 000 Zuschauern. Muss man erstmal schaffen.

    Fazit: Sobald die Tickets für nächstes Jahr da sind, wird gekauft. 99 Euro für zwei Tage? Sofort. Wobei: wahrscheinlich wirds ja teurer. Wer letztes Jahr 45T hat und dieses Jahr 70t pro Abend, muss wahrscheinlich keine Treuetickets mehr verscherbeln...

  • defpro defpro 14.09.2016 10:05 Uhr

    Schimpferator schrieb:
    war das zweite Lolla für mich nach 2015. Ich fand eine Sache seltsam: Die DJs spielten Sachen, die sich (wahrscheinlich) mitproduziert haben, die ich aber gar nicht mit ihnen ihn Verbindung bringen konnte. Man konnte ein Stück dreimal am WE hören, immer von einem anderen Typen auf der Bühne. Aber das heißt wahrscheinlich nur: Ich find DJs auf der Bühne eh blöd. also halte ich meinen Mund dazu.

    Bei DJs gibt es einen Unterschied zwischen DJ-Sets und sog. Live-Sets (bei letzteren steht meist auch ein "live" hinter dem Künstlernamen im Line-Up). Bei Live-Sets spielt der DJ (fast) ausschließlich eigene Musik, bei DJ-Sets kann er dagegen rein theoretisch auch nur fremde Stücke spielen, wenn er denn Lust drauf hat (meist ist es ein Mix aus eigenen und fremden Sachen).

    Die DJs, die im Laufe der letzten Jahre mit dem Siegeszug von EDM an Popularität gewonnen haben, orientieren sich bei ihrer Trackauswahl meist daran, was eben gerade so angesagt ist. Ein wichtiger Indikator sind hierbei die Charts auf Beatport. Viele Leute sind eben eher Eventfans und wollen zu Songs tanzen, die sie auch kennen. Wenn dann natürlich Songs komplett durchstartet (wie z.B. "Animals" von Martin Garrix oder "Epic" von Sandro Silva & Quintino), dann hört man die auch in jedem zweiten DJ-Set. Das ist eben der Nachteil dieser Kommerzialisierung. Es gibt sogar hier eine Übersicht der am meisten gespielten Tracks in DJ-Sets.

  • Wumi94 Wumi94 15.09.2016 14:29 Uhr
    Radiohead jetzt auch bei Arte concert- jetzt wo ich das sehe war mein Platz glaube ich gar nicht so schlecht

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