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Alternative zu Generatoren?

eröffnet von sHaFTeR am 16.03.2015 13:58 Uhr - letzter Kommentar von DapperDan



  • sHaFTeR sHaFTeR 16.03.2015 13:58 Uhr

    Hi,

    hat hier im Forum jemand Erfahrungen mit, ich nenn es jetzt mal "Alternativer Stromversorgung" auf Festivals.

    Sprich kein Aggi, kein Feststromanschluss, keine LKW/Wohnmobilbatterie...

    Gibt ja immer mehr Festivals die keine Aggis erlauben aber auch keinen Stromanschluss bieten auch außerhalb von green camping usw.

    Hat hier jemand Erfahrung oder Infos zu portablen Solaranlagen oder ähnlichen alternativen zur Stromversorgung mal völlig unabhängig von der Leistung und dem Spektrum...

    Bisschen mehr Power wie eine Powerbank etc. fürs Handy zu laden sollte dann aber doch sein

    Greetz

12 Kommentare


  • DapperDan DapperDan 16.03.2015 14:13 Uhr
    Also eine Alternative zu nem Aggi mit auch nur annähernd der Leistung eines solchen ist mir mal nicht bekannt.

    Wir haben z.B. ne Kühlbox, die man auch mit Gas betreiben kann. Bier kühlen geht zumindest in der Eifel ganz gut, indem man morgens das Bier, das über Nacht gut kalt geworden ist, direkt in eine Styroporbox stellt. Die dann den ganzen Tag über gut im Schatten halten, erst Bier rausholen wenn die restlichen Vorräte zu warm geworden sind und am besten immer für ein paar Leute gleichzeitig öffnen. Soweit die Theorie, funktioniert meist nur so lange gut, bis die Biertemperatur ohnehin eher zweitrangig geworden ist.

    Ne kleine Musikbox die mit AA-Batterien bzw. Akkus läuft (das geht halt nur, wenn keiner sonst in der Nähe einigermaßen laut Musik hört). Nen Ghettoblaster kann man ganz gut mit Batterien betreiben, auch mit ordentlicher Lautstärke. Ist halt nicht sehr umweltfreundlich über ne ganze Festivalwoche.

    Das (erschwingliche) Solarequipment das ich bisher so bei anderen Leuten gesehn hab, hat für nicht viel mehr als Handy laden getaugt, aber immerhin.

  • wsk253 wsk253 16.03.2015 14:47 Uhr ONLINE
    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.

    Du wirst wohl nicht DIE eine Alternative finden, sondern eher auf mehrere kleiner Lösungen zurückgreifen müssen.

    Zur Kühlung kann ich Styroporboxen in Kombination mit eingefroren Tetrapacks/Grillgut empfehlen. Man muss das Ganze nur rechtzeitig zum Verzehr rausnehmen (bzw. nicht alles einfrieren), spart sich aber diese unnützen Kühlakkus. Dazu hat man durch die Tetrapacks nicht nur Kühlung, sondern mit Fortschreiten des Festivals auch stets kühles Trinken und - falls benötig - Behältnisse, um Getränke auf's Gelände mitnehmen zu können.

    Zum Thema Musik: Bierkastenradio, oder andere akkubetriebene Alternativen. Meist hat aber irgendein Nachbar eh irgendwas, was dermaßen laut ist, dass man mit kleinen Musikboxen nicht weit kommt. Deshalb entweder arrangieren oder lautstarke Alternativen bauen.

    Fürs Handy gibt es mittlerweile sehr gute Powerbank Lösungen. Entweder anschaffen oder teils zum Ausleihen vor Ort (je nach Festival).

    Was neues habe ich jetzt auch nicht erzählt... egal. frohes Schaffen!

  • Nightmare119 Nightmare119 16.03.2015 14:52 Uhr
    Bezüglich der Musik holen wir uns jetzt auch nen Ghettoblaster. Kann mir nicht vorstellen, dass sich so viele irgendne Anlage selbst bauen und für unsere Runde wird's wohl reichen.
    Aber ich würd die Dinger vorher mal im Freien testen, ob sie auch wirklich laut genug gehen und ne offene Fläche beschallen können.

  • DapperDan DapperDan 16.03.2015 15:02 Uhr
    Irgend eine selbstgebaute Anlage braucht ja auch Strom. Wir hatten in den Jahren ohne Aggi immer nen JVC-Ghettoblaster dabei, der 8 Mono (D) Batterien braucht, was ja schon einiges ist. Der ist schon ordentlich laut und wir hatten ihn kaum jemals auf annähernd voller Lautstärke.
    Man will sich ja auch mal noch unterhalten können.

  • Nightmare119 Nightmare119 16.03.2015 15:08 Uhr
    Schade, dass der NB52 bzw NB50 von JVC kein Aux/Bluetooth hat. Die neueren sind uns zu teuer. Tendieren deshalb zum Sony BTG 905.


  • sHaFTeR sHaFTeR 16.03.2015 15:16 Uhr
    Merci schonmal für die Antworten...

    Aggi und Anlage werden wir dieses Jahr eben zu Hause lassen und daher auch schon am überlegen wegen Ghettoblaster etc.

    Mhm ja wie gesagt evtl wenn ich Muse habe auch ne kompakte Anlage bauen über ne LKW Batterie versorgt.

    Ich seh das problem auch eher im kühlen, Handy laden usw. da hatten wir immer Kühlschränke oder zumindest Kühltruhen...

    Mal sehen ob ich was Gasbetriebenes günstig schießen kann denn die Solargeschichten sind mir zu teuer wenns mal zur Sache geht o.O


  • roxar roxar 16.03.2015 15:19 Uhr
    Vielleicht reicht auch Trockeneis zum kühlen für ein paar Tage? Das machen ja auch einige. Muss man aber sicher etwas mehr mit aufpassen ^^

  • wsk253 wsk253 16.03.2015 19:22 Uhr ONLINE
    Sind Gaskartuschen nicht auch auf eine bestimmte Größe limitiert? und kann man mit diesen dann tatsächlich so etwas betreiben. Um ehrlich zu sein,höre ich das erste Mal davon

  • sHaFTeR sHaFTeR 16.03.2015 20:04 Uhr
    Na die kleinen Campinggaz kartuschen sind immer erlaubt für kocher etc. und damit kann man Absorptionskühlschränke betreiben gibt natürlich auch kühlschränke die große Flaschen brauchen 😄

  • DapperDan DapperDan 17.03.2015 07:32 Uhr
    gibt natürlich auch kühlschränke die große Flaschen brauchen


    Mittels eines Adapters kann man die aber auch mit kleinen, auf Festivals erlaubten, Gasflaschen bzw. -kartuschen betreiben.

  • sHaFTeR sHaFTeR 17.03.2015 08:13 Uhr
    Na dann das ist ja mal was nur haben die größeren Kühlschränke entsprechend auch einen größeren Durchlauf ^^

    Da wird dann einer immer switchen zwischen Bierdose und Gaskartusche Bierdose und Gaskartusche :-P

  • DapperDan DapperDan 17.03.2015 08:54 Uhr
    So einen Absorber bzw. Kühlschrank für ein Festival allgemein würd ich sowieso in der Ausführung als Kühltruhe nehmen, da fällt nicht bei jedem Öffnen die Kälte unten raus. Um warme Getränke richtig kalt zu bekommen dauert das bei den Absorbern (egal ob mit Strom oder Gas betrieben) ewig.
    Mit mehreren Leuten ist das kaum in den Griff zu bekommen, dass mal jeder lange genug davon weg bleibt, damit das Bier auch die Chance hat kalt zu werden.

    Da gilt dann trotzdem der Grundsatz, morgens das über nacht kühl gewordene Bier reinzustellen und erstmal den Rest so lange trinken bis die Temperatur nicht mehr passt. Zum Nachlegen einen gewissen Biervorrat außerhalb jeglicher Zelte im Schatten vorhalten.
    Aber Achtung: der Schatten wandert!

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