Festivals United

Primavera Sound Festival 2015 (ES)

28.05.2015 - 30.05.2015, Barcelona  Spanien
Interpol, The Black Keys, The StrokesUVM

140 Kommentare (Seite 6)


  • Borland94 Borland94 18.05.2015 10:08 Uhr

    fipsi schrieb:
    Timetable ist online!

    Do:
    19:45 Viet Cong (Pitchfork)
    21:10 The Replacements (Primavera)
    22:20 Antony and the Johnsons (Heiniken)
    1:00 Sunn O))) (ATP)
    1:50 Electric Wizard (Adidas)

    Fr:
    18:00 Sylvan Esso (Heiniken)
    19:30 The New Pornographers (ATP)
    21:30 Belle & Sebastian (ATP)
    0:10 Ariel Pink (Pitchfork)
    1:15 Earth (Adidas)
    2:40 Pallbearer (Adidas)

    Sa:
    17:30 Kevin Morby (Pitchfork)
    18:30 Mourn (Pitchfork)
    19:30 Fucked Up (ATP)
    20:30 Tori Amos (Ray Ban)
    23:00 tUnE-yArDs (Pitchfork)
    0:05 Earthless (Adidas)
    0:50 Dan Deacon (Ray Ban)
    1:55 Thee Oh Sees (ATP)

    Super Spielplan für mich.


    Belle & Sebastian und Fucked Up

  • WilliamBlake WilliamBlake 20.05.2015 02:07 Uhr
    Mein Timetable sieht dann so aus:

    Mo:
    21:00 Umberto & Antoni Maiovvi (Apolo)
    22:00 Icaage (Apolo)

    Di:
    20:00 Boreals (Apolo)
    20:50 Ibeyi (Apolo)
    22:00 THAW (La [2])
    23:00 Zamilska (La [2])

    Mi:
    17:00 Las Ruinas (ATP Stage)
    17:55 Panama (ATP Stage)
    19:00 Christina Rosenvinge (ATP Stage)
    20:10 Cinerama (ATP Stage)
    21:15 Albert Hammond, Jr. (ATP Stage)
    22:25 OMD (ATP Stage)
    00:40 Viet Cong (Apolo)
    02:00 The Juan MacLean (Apolo)

    Do:
    17:00 Interpol (Apolo)
    19:15 Hans-Joachim Roedelius (Auditori Rockdelux)
    20:30 Battles (Heineken Hidden)
    21:50 Mikal Cronin (Ray-Ban)
    22:55 Brand New (adidas Originals)
    00:20 Los Punsetes (adidas Originals)
    01:30 James Blake (Heineken)
    03:15 The Suicide Of Western Culture (adidas Originals)

    Fr:
    15:10 Flyying Colours (Macba)
    18:00 Doctor Lobo (H&M Pro)
    19:00 Julian Casablancas+The Voidz (Primavera)
    20:00 Patti Smith & Band (Heineken)
    21:30 Perfume Genius (Pitchfork)
    23:00 Pharmakon (adidas Originals)
    23:45 Ride (Primavera)
    01:15 Earth (adidas Originals)
    02:00 Jon Hopkins (ATP)
    03:00 Beatenberg (H&M Pro)
    04:00 Marc Piñol (Pitchfork)

    Sa:
    15:00 Ex Hex (Ciutadella)
    17:00 Mujeres (Heineken Hidden)
    17:45 Younghusband (ATP)
    18:30 MOURN (Pitchfork)
    19:35 American Football (Pitchfork)
    20:30 Tori Amos (Ray-Ban)
    21:40 Einstürzende Neubauten (ATP)
    23:45 The Strokes (Primavera)
    01:30 Shellac (adidas Originals)
    02:50 Hookworms (adidas Originals)
    04:00 Der Panther (adidas Originals) und danach natürlich zu DJ Coco

    So:
    Mittags mal in der Ciutadella vorbei schauen.
    19:40 Soledad Vélez (Barts)
    20:45 Torres (Barts)
    22:20 The Saurs (Apolo)
    23:00 Greus (La [2])
    00:00 Dulce Pájara De Juventud (La [2])
    00:40 Thee Oh Sees (Apolo)
    02:00 Fucked Up (Apolo)

  • Jouusef Jouusef 24.05.2015 16:26 Uhr

    Interpol im Sala Apollo muss einfach Traumhaft werden, ist das Stark!
    Einfach mal den Headliner noch in einen (relativ) kleinen Club in Barcelona buchen
    Ansonsten sind auch Ibeyi, Viet Cong und Thee Oh Sees ziemlich stark
    SOAK im Parc de Ciutadella wird sicher auch sehr schön.

    Ich bekomme so Bock auf Barcelona


  • frusciantefan frusciantefan 24.05.2015 17:43 Uhr
    Irgendwie machen Interpol das immer, 2011 haben die auch im Razzmatazz glaub ich noch eine Show gespielt Donnerstags. Ich geh lieber zu Panda Bear ins Auditori

  • LiamGallagher LiamGallagher 24.05.2015 18:05 Uhr

    Jouusef schrieb:

    Ich bekomme so Bock auf Barcelona


    Komm halt, Wetter scheint auch wieder deutlich besser wie in den letzten Jahren zu werden. Ich flieg am Mittwoch los


  • Jouusef Jouusef 24.05.2015 18:17 Uhr

    LiamGallagher schrieb:

    Jouusef schrieb:

    Ich bekomme so Bock auf Barcelona



    Komm halt, Wetter scheint auch wieder deutlich besser wie in den letzten Jahren zu werden.

    Ich flieg am Mittwoch los

    Ist leider finanziell nicht drin. Aber ich versuch es im nächsten Jahr wieder zu schaffen. Ist einfach viel zu toll gewesen letztes Jahr.

    Auch wenn die Sturzbäche vom Bühnendach bei Stromae wirklich etwas untypisch für Barcelona waren

  • schlippen schlippen 28.05.2015 10:57 Uhr
    Streams beginnen heute bei ArteConcert.

    Scheint ein ganz gutes Programm geplant zu sein (Ride, The Strokes, Sleater-Kinney). Mal sehen, ob das dann auch alles gezeigt wird.

    http://concert.arte.tv/de

  • Keyser Keyser 31.05.2015 00:07 Uhr
    The Strokes gerade.

    Casablancas sieht aus als ob er gleich noch zu einer Trash Party geht.

    Der Stream ruckelt leider ziemlich.

  • schlippen schlippen 31.05.2015 00:12 Uhr
    Hat ein Barca-Shirt drunter und definitiv schon einmal bessere Zeiten gesehen. Band aber tight wie eh und je.

  • Keyser Keyser 31.05.2015 00:49 Uhr
    Reptilia und last nite hintereinander... Wäre jetzt sehr gerne da.

  • fipsi fipsi 01.06.2015 14:12 Uhr
    So ich bin endlich wieder in Deutschland. Es war ein großes Fest.
    Meine Highlights waren Mac Demarco (Yellow ), OMD, Sylvan Esso, Torres, Ratatat, Belle & Sebastian, HaJo Roedelius und The Replacements. Von Antony war ich ein wenig enttäuscht. Ein ausführlicher Bericht folgt noch Ende der Woche.


  • CoolProphet CoolProphet 01.06.2015 14:44 Uhr
    Stark! Casablancas sieht halt schon komisch aus mittlerweile, aber Stimme noch 1a. Sollen mal wieder nach D


  • Keyser Keyser 01.06.2015 16:01 Uhr
    Ist aber nicht das Full Set (letzter Song war NYC Cops).

    Das hier sieht besser aus:


  • slowdive slowdive 03.06.2015 15:37 Uhr
    Bericht meines Mitreisenden aus dem Hurricane-Forum. Entspricht natürlich größtenteil auch meiner Perspektive:

    Gut, ich will dann auch mal anfangen. Meine Reise ging am Sonntag Morgen in Krakau los, ich hatte ein wenig spät gebucht weshalb ich für 230 € mit Lufthansa nach Barcelona aufgebrochen bin, mit Zwischenstopp in Frankfurt. Nach einem halb gefrorenen Kuchen, einem typischen Flugzeug Sandwich und 1-2 Rotwein in Plastibechern kam ich gegen 19 Uhr in Barcelona an. Direkt den Bus genommen und recht zügig in die Stadt gekommen und dann nach kurzem Verlaufen mit der Bahn auf den Weg zu der Freundin meines Nachbarns gemacht, bei der ich glücklicherweise einen Tag übernachten durfte.

    Montag
    Ich wollte mich mit slowdive+1 um 15 Uhr vor unserem Apartment treffen, da ich aber zwanzig Minuten früher da war und die beiden einen Ticken zu spät, hatte ich noch Zeit mich mit dem Pakistanie in dem Kiosk unter unserer Wohnung zu unterhalten und 2 Bierchen zu trinken. Netter Typ, war mehrmals unsere Rettung. Das Apartment war dann wirklich ganz nett, mit einem sehr kleinen Balkon und ohne Klotür. Dann gab es erstmal die ersten Bier in der Sonne und wir warteten auf Thoroniell und fipsi, die planmäßig beide zu anderen Zeiten ankommen sollten. Ersterer kam dann auch irgendwann an und wir machten uns, wenn ich mich recht erinnere, auf den Weg zum Strand, der 5 Minuten von unserer Wohnung entfernt war. Da ein zwei Bier getrunken und Musik gehört, bevor wir uns zurück auf den Weg zum Apartment machten. Da haben wir dann fipsi angerufen und festgestellt, dass er erst am Dienstag kommt und konnten uns dann ohne zu langes unnötiges Warten auf Richtung Innenstadt machen, wo wir dann noch Cider getrunken haben und in einer Bar für 8 Euro Tiefkühlpizza und für 6,61 ein Bier bekamen. Man könnte sagen, ein rundum gelungener Tag.

    Dienstag
    Nach Frühstück und ein zwei Bier haben wir uns auf den Weg zum Festivalgelände gemacht um uns die wunderschönen bändchen zu holen und schonmal einen Blick auf das Gelände zu werfen. Wirklich groß und auch nett anzusehen. Auf dem Rückweg haben wir bei einer der Strandbars halt gemacht und in der Sonne Cocktails getrunken, ist ja schließlich Urlaub. Danach ging es strikt zum Supermarkt, Bier Essen und Gin kaufen, was dazu führte, dass wir als fipsi ankam schon ein bisschen was im Tee hatten. Danach nochmal wieder zum Strand, dann nochmal Gin kaufen und irgendwann betrunken einschlafen. Schon da war klar, dass das gesamte Festival nicht gerade billig wird.

    Mittwoch
    Wieder Frühstück, wieder Strand, wieder ein Cocktail. Dieses Mal gab es aber Abends Bands! Also los.
    Die ersten Konzerte fanden am Mittwoch auf der ATP-Bühne statt. Nette Bühne mit sehr gutem Sound, die einzige mit Rasenfläche.
    Panama: Wir waren etwas zu spät, ich kannte auch nichts von denen. War ganz entspannter Elektro-Pop Kram, nichts besonderes aber zum rumliegen ganz schön. Auftritt kann man sich hier angucken.
    Christina RosenvingeKannte ich ebenfalls nicht, eine spanisch-dänische Sängerin die scheinbar mal mit Aragorn zusammen war. Gefiel mir auch ganz gut, auch wenn ich mit spanisch nichts anfangen kann. Auftritt kann man sich hier anschauen.
    CineramaKannte ich ebenso nicht. Die gefielen mir ausgesprochen gut, Britpop aber sehr 80s angehaucht. Sind ja auch die Nachfolgeband von The Wedding Present. Also ein erstes kleines Highlight. Den Auftritt kann man hier sehen.
    Albert Hammond Jr. Den haben wir uns erstmal nur vom Essenstand angehört, da der auf Platte wirklich den egalsten Indiekram überhaupt macht und nur durch The Strokes so hochkommt. Danach haben wir noch ein paar Songs so gehört, war besser als auf Platte, was aber auch nicht schwer ist. Wer trotzdem will: Klick.
    OMD Riesiger Auftritt. Die Herren hatten richtig viel Spaß und es war auch recht gut gefüllt. Schöne 80s Synthies, ein wirklich tolles Konzert. Alleine der Anfang mit Enola Gay. :heart: :heart: Und der Sänger ist einer der geilsten Tänzer der Welt. Großes Kino. Klick!

    Danach wollten wir uns eigentlich noch auf den Weg ins Sala Apolo machen, das haben wir dann aber wegen der U-Bahn Verbindung und ein wenig Müdigkeit sein lassen. Scheint ja nach TonyMacs Beschreibung die richtig Entscheidung gewesen zu sein. Gab dann noch ein bisschen Gin zu Hause. #AufderSuchenachdemGindesLebens

    Donnerstag
    Hier ging es nach ein paar Bier zu Interpol in den Sala Apolo, der allgemein so aussieht: Klick! Da haben wir dann auch noch Monkeyson und madame getroffen, war super euch kennengelernt zu haben und Schade, dass man sich danach nicht nochmal gesehen hat. Bald mal auf ein Bierchen.
    Interpol Die hab ich noch nie gesehen, habe mich aber auch nicht so sehr mit denen beschäftigt. Wussten schon zu gefallen, der Sound war auch nicht schlecht. Ganz guter Einstieg. Handyvideo von Pioneer To The Falls und Setlist.
    Danach ging es, ohne die Zugabe von Interpol zu schauen schnurstracks in Richtung des Auditoriums. Von außen ist der Laden super hässlich, dafür ist die Konzerthalle sehr schön, mit gemütlichen Sitzen und einem klasse Sound.
    Hans Joachim RoedeliusWow. Faszinierender Auftritt. Ein 80 Jahre alter deutscher Ambientmusiker. Ich wusste nicht genau was mich zu erwarten hat, aber diese knappe Stunde Mischung aus Klavier, Elektro und filmischer Darstellung war echt spannend. Gibt es leider keine Videos zu, hier nur ein Ausschnitt von einem anderen Auftritt. Klick! Wirklich sehr interessant, sowas macht das Festival auch aus. Ich und Slowdive sind dann nach dem Konzert noch zu ihm gegangen, haben uns kurz mit ihm unterhalten. Es hat ihn sichtlich gefreut, dass Deutsche da waren und wir in unserem Alter nicht nur "Dum Dum Dum" hören, wie er es gesagt hat.
    Sun Kil Moon Aus der dritten Reihe im Auditorium das erste richtig richtig riesige Highlight. Der Mann ist einfach der Hammer, dazu sehr witzig. Großartiger Sound und auch die neuen Sachen waren sehr sehr stark. Das einzige kleine Wehrmutströpchen war, dass er leider nicht By The Time That I Awoke gespielt hat. Dafür aber als Abschluss This Is My First Day And I'm Indian And I Work At A Gas Station :heart: :heart: Hier die Setlist.
    Brand New Auch ein wirklich klasse Auftritt, wobei es der einzige war, bei dem der Sound nur Ok war. Das könnte auch damit zu tun haben, dass die Adidas Bühne wirklich recht nah am Wasser war und auch Richtung Meer bespielt wurde. Dafür ein sehr aktives Publikum, hat super Spaß gemacht. Leider hatte ich die Alben nun schon lange nicht mehr gehört und weshalb ich nicht mitsingen konnte, trotzdem einige Gänsehaut Momente. Handyvideo von Mene.
    Chet FakerWar besser als ich ihn beim Haldern fand, aber auch nicht überragend. Dafür war der Sound der beste, den ich auf einer Festivalbühne bisher hatte. Die Ray Ban Bühne ist einfach klasse, erst Recht mit den im Bild nicht zu erkennenden Sitzgelegenheiten, die die Bühne ein wenig an ein Amphitheater erinnern lassen. Wirklich klasse.
    Noch kurz Sunn O))) gesehen, muss man gar nichts mehr zu sagen.
    Jungle Riesenauftritt, wieder auf der Ray Ban. Nur am tanzen, zu perfektem Sound. Hätten gerne länger spielen können. Und mir wurde in 45 Minuten drei Mal Ecstasy angeboten, auch ein guter Schnitt. Hat aber einen wirklich guten Festivaltag abgerundet. Handyvideo zu Busy Earnin'

    Freitag
    The KVB Im Liegen vor der ATP gehört, war irgendwie nicht so meins und hat mir nicht besonders gefallen. Wer es sehen will, Klick!
    The New Pornographers Die waren herrlich. Leicht angedudelt vom reingeschmuggelten Gin die perfekte Musik. Muss ich mich mal genauer mit beschäftigen, sehr groß auf jeden Fall. Und die Keyboarderin war auch niedlich. Dazu kam, dass der unglaublich coole andere Keyboarder, der immer wieder einfach daneben stand und Bier trank, mir zurückgewunken hat. 8) Klick!
    Damien Rice :heart: :heart: :heart: Großartig, wahnsinn. Dieser Typ, alleine auf der großen Bühne. Gesanglich Top, einige Gänsehautmomente. Und dann Songs wie Cannonball oder It Takes A Lot To Know, das einfach ein riesiges Highlight war. Wunderbar. Klick!
    Ride Was kann das noch toppen? Ride war sehr nah dran bzw. hat es in Teilen geschafft. Super Auftritt, einige Hymnen dabei und bei uns im Publikum auch eine schöne Stimmung. Schade, dass sie In A Different Place nicht gespielt haben. Ansonsten alles einfach groß. Dazu ganze neunzig Minuten, die wie im Flug vergingen. Klick!
    ALT-J Mit den beiden tollen Auftritten konnte Alt-J leider nicht mithalten, was aber nicht an ihnen lag. Es war mir viel zu voll und das Publikum bei uns hat nur genervt. Als wir dann die letzten 15 Minuten weiter nach vorne kamen, ging es viel besser und wurde auch echt gut. Und die Show ist wirklich Headlinerwürdig, keine Frage. Handyvideo Breezeblocks
    RatatatKannte ich vorher überhaupt nicht und habe ich mir auf der Ray Ban im Sitzen angehört, hat mir gefallen. Klick!
    Dixon Schon beim Anfang abgehauen, hat mich genervt.

    Samstag
    Kevin Morby Kannte ich auch nicht, irgendein IndieFolk-Zeug, war aber ganz unterhaltsam. Nicht langweilig.
    DIIV Kannte ich auch nicht, was für eine Truppe. Die Leute sind irgendwie hängen geblieben, der Auftritt gefiel aber.
    Mac DeMarco HIGHLIGHT! Was für eine geile Truppe. Mac DeMarco sieht aus wie erin tarnfarbenen Latzhosen, sein Gitarist sieht aus wie Iggy Pop mit Asterix Bart. Und der andere... das kann ich gar nicht beschreiben. Musikalisch super, dazu unglaublich witzig. Machen sich lustig über Heineken, erklären dem Publikum, dass man nach dem Auftritt hinter der Bühne Barankauf von gold vornimmt, bringen irgendeinen Typen auf die Bühne den sie Anthony Kiedis und als Highlight gibt es eine Coverversion von Yellow. Wahnsinn, Must see auf dem Reeperbahnfestival. Klick :heart: !
    FoxygenJoa. Konnte ich nicht sooo viel mit anfangen, war anders als das was ich von denen kannte. Hatte ein bisschen was wie von einem schlechten Bowie Abklatsch. Aber die Sängerinnen waren nett.
    Unknown Mortal OrchestraDie waren wirklich gut. Kannte nicht viel von denen, schön entspannte Indiemusik mit Ohrwurmpotential. So Good At Being In Trouble :heart: Davor noch kurz bei den Neubauten lang gelaufen. Waren ok.
    Dan DeaconVielleicht für mich DAS Festivalhighlight. Wie beim Haldern vor fünf Jahren. Riesenmusiker, bester Elektromusiker der Welt. Leider keine Videos zu finden, aber ich war danach schlichtweg komplett im Arsch. Ganz ganz stark. Freue mich wieder aufs Haldern.
    Thee Oh SeesPuuuh. Irgendwie einfach laute, egale Indiemucke. Hippere Hives?
    CaribouDen fand ich langweilig. Kann an Dan Deacon vorher gelegen haben und daran, dass ich weiter hinten saß. Aber irgendwie ist da gar nichts besonderes gewesen, außer dass das Ende gut war. Klick!

    Sonntag
    Zum Abschluß gab es nochmal was im Sala Apolo.
    Jambinai PostMetal aus Korea, oder so. Super seltsame Instrumente, alles im Sitzen. War echt ein cooler Auftritt, genau sowas macht das Festival aus. Acts, von denen man echt nicht viel erwartet. Sehr spannend. Klick! und Klick!
    Thee Oh Sees Siehe oben. BUÄ! Aber Slowdive fand die so gut, dass er direkt sein Handy gespendet hat.

    Danach ab nach hause, Rührei, paar Stunden Schlaf und ab in den Flieger.

    Insgesamt ein super gutes Festival, wohl das beste auf dem ich je war. Das Wetter war perfekt, geiler Sound, soooo viele tolle Auftritte. Nur Bier war recht teuer, weshalb das gesamte Festival wirklich sehr sehr hoch anzusetzen ist, rein preislich.

    Nächstes Jahr wieder.


    Mein Bericht:

    Da ich die meiste Zeit mit Lewis unterwegs war, spare ich mir mal einen allzu ausführlichen Bericht zum ganzen Drumherum, setze unter den von Lewis ein dickes "Signed" und beschränke mich mal auf einen musikalischen Rückblick.

    Musikalische Highlights:

    1. Sun Kil Moon - Donnerstag, Auditori
    Der zweite Künstler überhaupt auf dem "richtigen" Festival war auch direkt mein absolutes Highlight. Ich liebe die Red House Painters, ich liebe Mark Kozelek's Musik, egal ob mit Desertshore, mit Jimmy LaValle oder als Sun Kil Moon - der Mann ist einfach einer meiner absoluten Lieblingsmusiker und vor allem Songwriter. Ja, und was gab's dazu? Neil Halstead, seines Zeichens Sänger und Gitarrist von Slowdive. Ganz findige Leser können sich vielleicht denken, wie unglaublich toll ich das fand. Das Auditori ist einfach ein Wahnsinnslocation für derartige Musik, das Publikum war so ruhig und respektvoll, wie ich es schon ewig nicht mehr erlebt hatte und Mark Kozelek ist auf der Bühne - man mag von ihm als Person halten, was man möchte - einfach einer der urkomischsten/skurilsten Menschen, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe. Dieser vollkommen surreale Mix aus tieftrauiger und bewegender Lyrik einerseits und zum Brüllen komischen Pausenanekdoten andererseits - Wahnsinn. 'This Is My First Day And I'm Indian And I Work At A Gas Station', ein riesiger Song vom neuen Album, werde ich wohl nie wieder hören können, ohne dabei innnerlich zusammenzubrechen - vor lachen.

    2. Ride - Freitag, Primavera Stage
    Wenn man meinen Usernamen anguckt, kann man sich denken, dass auch Ride musikalisch zu meinen absoluten Favoriten gehören. Wohl die einzige Band, bei der ich behaupten würde, dass die große Bühne perfekt gepasst hat. Das Publikum, die Band, der richtig schön druckvolle Sound, die nahezu perfekte Setlist - hier hat einfach alles gestimmt. Als Andy Bell schließelich die ersten Zeilen von 'Vapour Trail' angestimmt hat, fand man vermutlich sogar das ein oder andere Freudentränchen in meinem Gesicht. Hach, alleine wenn ich daran zurückdenke, bin ich schon wieder total angetan. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man das an anderer Stelle, auf einem anderen Festival und mit weniger Spielzeit nochmal toppen kann. Perfektion. Absolute Perfektion.

    3. Thee Oh Sees + Fucked Up - Sonntag, Sala Apolo
    Was. Für. Ein. Abriss. Unglaubliches Publikum, gefühlt mehr Leute über der Masse, als auf dem Boden und beide Bands absolut super drauf. Ich habe gefühlt mehr geschwitzt, als in zwei Monaten Thailand davor. Knapp zwei Stunden einfach nur gesprungen, getanzt, crowdgesurfed, Handy verloren, Sweatshirt verloren (zum Glück wieder aufgetaucht), Sonnencreme verloren, Stück Pizza verloren - aber meine Güte: War das genial! Der Sänger von Fucked Up ist zudem einfach mal der sympatischste Mensch der Welt. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahsinn!

    Mac DeMarco - Samstag, Heineken Stage
    Unglaublich tolle und sympatische Truppe, ein gutgelauntes Publikum und eine "Show" bei der man teilweise minutenlang nicht mehr aufhören konnte zu grinsen. Musikalisch ist Mac DeMarco wohl einer meiner meistgepielten Acts der letzten Jahre und war dementsprechend sowieso ein absolutes Must-See für mich. Investionen in Gold, Anthony Kiedis, "Yellow"-Cover, Proclaimers-Cover, ein - eindeutig sehr viel älterer - Bassist, der auf der Bühne seinen 21. Geburtstag feiert und ein crowdsurfender Mac himself am Schluss. Oh man, die Truppe ist - im positivsten Sinne - einfach nur so dermaßen durch und wäre wohl die ideale Begleitung, um am abend noch ordentlich einen draufzumachen. Andy, der Gitarrist, war danach auch noch bei Unknown Mortal Orchestra im Publikum und Mac selbst bei den Thee Oh Sees crowdsurfen. Ohne den vom Wind verwehten und dadurch nicht ganz perfekten Sound, wäre ein Platz in den Top 3 absolut sicher gewesen.

    Jambiani - Sonntag, Sala Apolo
    Kannte ich vorher nicht, die Beschreibung klang aber ziemlich interessant. Zudem ist der Sala Apolo einfach ein tolle Location für einen Club dieser Größe. Geboten wurde eine Mischung aus Ambient, Post-Rock und traditioneller koreanischer Musik, gespielt auf teilweise ziemlich interessant anmutenden Instrumenten. Ich fand es jedenfalls total schön und irgendwo auch berührend. Besonders der letzte Song klang streckenweise ziemlich stark nach einer Art asiatischen Sigur Ròs-Version - richtig toll jedenfalls. Die Band selbst hat sich auch sichtlich für das große Publikum gefreut. Da ich quasi direkt aus Bangkok eingeflogen war, fand ich es auch schön - auch wenn es natürlich ein völlig anderer Kulturkreis ist - nocheinmal ein paar asiatische "Vibes" zu verspüren.

    Brand New - Donnerstag, Adidas Originals Stage
    Was soll ich sagen? Auch ein "normaler" Brand New-Gig reicht immernoch locker aus, um sich ein Platz in meinen Highlights zu sichern. Immer wieder toll zu sehen, über was für eine enthusiastische und, gemessen am Bekanntheitsgrad der Band, auch große Fanbase sich Brand New erspielt haben. Der Platz vor der kleinen Adidas-Stage war ziemlich gut gefüllt und vorne drin konnten gefühlt alle jedes Wort mitsingen/mitschreien. Für die relativ kurze Spielzeit von nur knapp 50 Minuten, war die Setlist auch absolut grandios. Soundtechnisch fand ich's für die Art von Musik auch mehr als ok - zumindest direkt vor der Bühne.

    Jungle - Donnerstag, Ray Ban Stage
    Hits, Hits, Hits! Tanzen, Tanzen, Tanzen! Von Minute 1 bis zum letzten Ton eine einzige große Party vor der Ray Ban. Unglaublich, über was für ein Repertoire an Hits die Truppe nach nur einem Album verfügt. Der Sound war perfekt, das Publikum super drauf und die Ray Ban-Stage ist sowieso eine Klasse für sich. Allein, dass man während des Konzerts alle fünf Minuten nach MDMA gefragt wurde, spricht in diesem Fall nur für den Gig. Kleiner Wehmutstropfen war allenfalls die, mangels weiteres Materials, kurze Spielzeit von nur einer Stunde. Hätten auch gut und gerne doppelt so lange spielen dürfen.

    Ebenfalls grandios:

    Belle & Sebastian: Lieblingsband, hätte mir aber eine eher 90er-lastige Setlist gewünscht. || The New Pornographers: Die Band (bzw. der Keyboarder) super aufgelegt, ich ziemlich betrunken. Dazu Hits, Hits, Hits! Grandios! || Dan Deacon: Musikalisch eher nicht mein Bier, aber - hola - was für ein Abriss auf und vor der Ray Ban. Absolut richtige Entscheidung, ihn den Strokes vorzuziehen. || Hans-Joachim Roedelius: Ich kannte nix und war hauptsächlich dort, um einen guten Sun Kil Moon-Platz zu sichern. Letztlich war es aber richtig toll. Ruhige Piano-Musik. Elektronisch und mit tollen Visuals unterlegt. Sehr, sehr beeindruckend. || OMD: ENOOOOOOOOOOLA GAAAAAAY! Unknwon Mortal Orchestra, DIIV, Ratatat, Interpol im Sala Apolo...auch alles richtig toll.

    Eher blöd:

    Sunn O))): Was. Für. Ein. Unfassbarer. Mist. Und dabei war ich nur kurz vor der Bühne und wurde ansonsten "lediglich" aus der Ferne genervt. || Caribou: Langweilig...und das trotz des wirklich ziemlich dankbaren Nachtslots auf der Ray Ban. || Foxygen: Mag ich auf Platte sehr gerne. Live leider eher ziemlicher Krach inklusive eines unsympatischen Frontsängers. Die Tänzerinen/Sängerinen waren aber toll. || The KVB: Mochte ich auf Platte halbwegs gerne, live aber immer nur der gleiche stumpfe Beat und eine doch gar nicht so Ian Curtis'esque Stimme.

    Fazit: Nächstes Jahr zu einhundert Prozent wieder am Start.


    ATP-Stage


    OMD


    Belle & Sebastian


    Ride


    Mac DeMarco


    Strand


    Balkon unserer Wohnung // Declan (Lewis) und slowdive (Gerrit)


    Balkon unserer Wohung // Declan (Lewis) und Thoroniell (Tim)


    Gruppenfoto: slowdive (Gerrit), Declan (Lewis), fipsi (Paul) und Thoroniell (Tim)

  • fipsi fipsi 05.06.2015 13:38 Uhr
    Dann möchte ich auch noch ein paar Worte verlieren.

    Für mich war es ein richtig perfektes Festival mit einer entspannten Atmosphäre trotz der Größe. Wir konnten meist 15 Minuten vor Beginn noch richtig gute Plätze einnehmen und es gab auch genug Möglichkeiten Bands in Ruhe anzugucken. Die persönlichen Tagesabschlüsse sitzend auf der Treppe vor der Ray-Ban Stage waren wirklich toll. Die Wege waren zwischen den Bühnen auch super um sich auch ein wenig zu bewegen. Ich habe für einen Bühnenwechsel nie mehr als 10 Minuten gebraucht. Den hervorragenden Sound auf allen Bühnen will ich auch noch hervorheben.


    Jetzt zu den Bands:
    Am Mittwoch startete das Programm sitzend auf dem Hang für mich mit Christina Rosenvinge. Musikalisch hat der Auftritt mir noch gefallen, allerdings hatte ich Probleme mit dem spanischen Gesang, der in meinen Ohren zu ungewohnt war. Cinerama danach waren dann schon deutlich besser mit ihrem kleinen Streicherensemble. Als letzter Song wurde Wow gespielt, ein erstes Festivalhighlight.
    Dann haben wir uns etwas später direkt vor die Bühne gestellt und OMD erlebt. Meine Erwartungen an einen Altherrenauftritt wurden schon mit dem ersten Song Enola Gay gebrochen. Was für ein lebendiger Auftritt mit allen Hits und den besten Tanzmoves des Wochenendes.

    Am Donnerstag starteten wir im Sala Apolo mit Interpol. Der Auftritt war gut, allerdings hat er mich nicht komplett mitgerissen und viel wird auch nicht in Erinnerung bleiben.
    Dafür sorgte mehr Hans-Joachim Roedelius anschließend im Auditori. Das Set war einfach richtig entspannend und hatte wunderbare Bilder im Hintergrund. Ich hätte noch Stunden den Auftritt verfolgen können. Ich habe dann das Auditori verlassen und bin zu den Hauptbühnen gegangen. Dort lieferten The Replacements dann eine Stunde lang ein unterhaltsame Show.
    Danach folgte für mich mit Antony and the Johnsons die persönliche Enttäuschung des Festivals. Vermutlich war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung sein ruhiges Set aufzunehmen. Es folgten 40 Minuten Sunn O))) und es war schon eine Erfahrung, aber noch mal brauche ich die Band auch nicht. Zum Schluss ging es noch zu Electric Wizard, welche im Hintergrund einen Oldschool-SM Film liefen hatten und mit Black Mass, Legalise Drug & Murder und Funeralopolis meine Erwartungen voll erfüllten.

    Am Freitag ging es dann tanzbar auf der Hauptbühne mit Sylvan Esso los. Ich hatte erst bedenken wegen der großen Bühne, aber diese wurden zum Glück nicht bestätigt, weil nahezu der komplette Wellenbrecher am tanzen war. Besser kann ein Tag kaum starten. The New Pornographers lieferten anschließend ein sehr tolles Best-Of Set und waren dazu live auch noch sehr cool. Der Keyboarder war wirklich mal richtig gut.
    Belle and Sebastian danach waren wie zu erwarten ein Highlight. Die Songs vom neuen Album sind live auch richtig gut. The Party Line war großartig.
    Etwas später war dann auch große Party bei Run The Jewels angesagt. Das Publikum und die Band hatten extrem Bock. Es war auch ein sehr unterhaltsamer Auftritt, allerdings kein Highlight für mich. Danach habe ich die erste Hälfte von Earth geguckt und es war mir dann doch zu getragen. Also bin ich zu Jon Hopkins und habe mir seine Show von der Wiese aus angeguckt. Der Auftritt hat mir richtig gut gefallen und war die perfekte Einstimmung für die folgenden Ratatat. Ich habe mich mit ihnen nie beschäftigt, aber der Auftritt war vor der brechend vollen Ray-Ban einfach nur unglaublich. Die Licht- und Lasershow war richtig gut. Besser kann ein Festivaltag kaum enden.

    Den letzten offiziellen Festivaltag hat für mich Kevin Morby eröffnet. Highlight seines Sets war eine fast 10 minütige Version von Harlem River. DIIV waren mir anschließend zu verhalten und haben mich erst mit Doused zum Abschluss überzeugt. Danach ging es zu meinem Festivalhighlight Mac DeMarco. Ich hatte vorher keine großen Erwartungen und dann liefert er auf der Hauptbühne so eine überzeugende Show mit Dani California himself, Coldplay-Cover und und und
    Es folgten Foxygen, die einfach mal auf alle Songstrukturen verzichteten und selbst bekanntere Songs wie No Destruction stark verfremdeten. Für mich war es kein überzeugender Auftritt. Etwas später ging es dann zu Mourn und diese Band ist wirklich unglaublich jung. Musikalisch war der Auftritt auch überzeugend und ich bin sehr auf ihre Entwicklung gespannt. Danach gab es mit tUnE-yArDs noch einen tanzbaren Act bevor ich mir von der Treppe aus Caribou angeguckt habe.

    Am Sonntag gab es für mich dann noch ein weiteres Highlight mit Torres im BARTS. Die Location hat mir wirklich sehr gut gefallen und das Publikum war so unglaublich ruhig. Einfach nur fantastisch. Zum Schluss gab es noch mit Jambinai koreanischen Post-Metal, der mich wirklich sehr überzeugen konnte mit seinen Instrumenten.


    Top 5:
    1. Mac DeMarco
    2. Belle and Sebastian
    3. Torres
    4. Ratatat
    5. OMD

    Wünsche für 2016: Cypress Hill, Cat Power, Feist, Modest Mouse, Explosions in the Sky

Bitte logge dich ein um einen Kommentar zu schreiben