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Massenpanik auf der Loveparade 2010: 21 Tote

eröffnet von Valmont am 25.07.2010 12:12 Uhr - letzter Kommentar von FBG

458 Kommentare (Seite 17)


  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 02.08.2010 22:42 Uhr
    allgemein bekannt? wo ist das hier schonmal gepostet worden?

  • 02.08.2010 22:48 Uhr
    Ja, ok, vielleicht nicht genau diese Videos, sorry falsch ausgedrückt. Trotzdem, ob jetzt die altbekannten Bilder aus den Nachrichten, oder das...viel tut sich da nicht, bzw. vorstellen, was da abgegangen ist, kann man sich auch so ganz gut. Da braucht´s jetzt nicht, nach über einer Woche, neues, exklusives, "so nah dran, wie nie zuvor"-Bildmaterial. Oder sind wir hier bei blöd.de?

  • Hans-Maulwurf-Rockt Hans-Maulwurf-Rockt 30.08.2010 11:21 Uhr
    Im Folgenden ein kleiner Dokumentarfilm was passiert ist und wie es dazu gekommen ist !

    Doku-Loveparade

    Wie kann man nur so bescheuert sein ? Diese Doku zeigt ganz deutlich was falsch gelaufen ist und vorallem wer da scheiße gebaut hat ! ;bonk:


  • 007holt 007holt 30.08.2010 13:21 Uhr
    Die Doku kommt vom Veranstalter der Loveparade. Natürlich ist aus seiner Sicht die Polizei schuld. Aber ein tolles Video klärt zum Glück nicht die Schuldfrage, ich wäre erstmal vorsichtig damit.

  • Hans-Maulwurf-Rockt Hans-Maulwurf-Rockt 30.08.2010 13:26 Uhr
    Na klar ist auch immernoch der Veranstalter mit Schuld weil es zuviele Personen waren ! Dennoch sieht man das die Polizei ganz viel mist gebaut hat.

  • aui aui 30.08.2010 13:42 Uhr
    kA wie objektiv das ganze da ist, aber irgendwas ist da bei der Polente wohl schief gelaufen, macht irgendwie keinen Sinn die Leute erst aufzustauen und dann aufeinander los zulassen.
    Ich denke mal die Planung war schon nicht ganz koscher von der ganzen Veranstaltung, aber wahrscheinlich wäre die ganze Sache glimpflich abgelaufen wenn die Polizei ... nicht genau das Falsche getan hätte.

  • Hans-Maulwurf-Rockt Hans-Maulwurf-Rockt 30.08.2010 13:47 Uhr
    Seh ich ganz genauso wie du !

  • Baller Baller 30.08.2010 13:49 Uhr

    aui schrieb:
    kA wie objektiv das ganze da ist,


    Das ist natürlich rein subjektiv, weil der Veranstalter damit versuchen möchte, alle Schuld von sich zu weisen. Anhand der Protokolle sieht es wirklich so aus, als hätte die Polizei vor Ort falsche Entscheidungen getroffen.
    Allerdings gingen alle Entfluchtungspläne immer von dem Szenario aus, dass zuviel Menschen auf dem Gelände sind. Dass die Zuwege an sich überfüllt sein könnten, hatte scheinbar keiner auf dem Schirm. Und dafür ist natürlich nicht allein Die BuPo zuständig.

  • Teceo Teceo 30.08.2010 13:51 Uhr
    Die Videos belegen genau die von mir aufgestellte Theorie. Es staut sich an einer Stelle und Menschen drücken und der Druck konzentriert sich dann auf den Bereich Treppe.
    Das ganze hatte ich in dem Thread ja auch schon mal geschrieben und die Frage gestellt, warum es sich da staut. Die Polizeikette würde dieses erklären.

    Und ich finde es absolut legitim, dass der Veranstalter dieses nun so publiziert. Wenn unsere Landesregierung (und inbesondere unser Innenminister) so extrem gegen den Veranstalter schießt und die Polizei komplett in Schutz nimmt, so ist auch ihm die Möglichkeit zu geben, seine Sicht der Dinge darzulegen.

  • Teceo Teceo 30.08.2010 13:55 Uhr

    Baller schrieb:

    aui schrieb:
    kA wie objektiv das ganze da ist,


    Das ist natürlich rein subjektiv, weil der Veranstalter damit versuchen möchte, alle Schuld von sich zu weisen. Anhand der Protokolle sieht es wirklich so aus, als hätte die Polizei vor Ort falsche Entscheidungen getroffen.
    Allerdings gingen alle Entfluchtungspläne immer von dem Szenario aus, dass zuviel Menschen auf dem Gelände sind. Dass die Zuwege an sich überfüllt sein könnten, hatte scheinbar keiner auf dem Schirm. Und dafür ist natürlich nicht allein Die BuPo zuständig.


    Der Fall hätte ja auch nicht eintreten sollen. Die Leute sollten an den Sperren vor dem Tunnel gehalten werden. Jetzt hat es sich aber an der Rampe gestaut. Und ich glaube nicht, dass die Tragödie wegen der Stauung ausgelöst worden ist, sondern weil einige die Rampe über andere Wege verlassen wollten.

  • Steifi Steifi 30.08.2010 14:01 Uhr
    naja der veranstalter hatte ja mit seinen ordnern vereinzelungsanlagen vor den tunnels. diese scheinen ja versagt zu haben. man könnte auch das als grund sehen warum überhaupt polizeiketten nötig wurden...
    aber es ist natürlich klar dass bei so einer tragödie nicht nur ein fehler gemacht wurde. hätte die stadt und der veranstalter vernünftig geplant und ordentliches sicherheitspersonal eingesetzt wäre wohl nichts passiert. genauso wenn die polizei besser koordiniert gewesen wäre.


  • danus danus 30.08.2010 14:03 Uhr
    "um auf das gelände zu kommen müssen die besucher als erstes die schleusen auf der ost und westseite passieren."

    hier passiert meines erachtens schon der erste fehler, vor diesen schleusen hat sich schon lange vor den ketten eine menge leute angestaut. und diese schleusen waren nicht besetzt. ich schätze mal 8 schleusen wie man es von konzerten kennt, pro seite waren dort vor ort, aber weder securities noch polizei war dort zu sehen. wieso also staut man die leute dort schon?

    dies bringt mich zur 2. frage. wieso machen die mit ner blöden kette vor den tunnels zu anstatt bei den vorgesehenen schleusen dicht und lassen dort mittels der schleusen nur schubweise die leute durch, ok das dauert für viele halt lang, aber so is das eben bei konzerten dieser größe, muss man halt geduld haben, aber so wären bis 17uhr locker alle menschen ohne gedränge auf das gelände gekommen. und leute die das gelände verlassen wollen hätten dies tun können.

    das ändert aber nichts an der tatsache das dieses gelände einfach niemals dafür geeignet war die loveparade dort stattfinden zu lassen. spätestens auf dem gelände vor der bühne, welche einfach auch viel zu klein war für all die menschenmassen, hätte ein unglück passieren müssen

  • Valmont Valmont 30.08.2010 14:18 Uhr

    danus schrieb:

    das ändert aber nichts an der tatsache das dieses gelände einfach niemals dafür geeignet war die loveparade dort stattfinden zu lassen. spätestens auf dem gelände vor der bühne, welche einfach auch viel zu klein war für all die menschenmassen, hätte ein unglück passieren müssen


    wo dann neben der polizei vor allem der ruhmreiche OB sowie sonstige Führungsorgane der Stadt wie Dezernenten etc. schwer in der Schuld stehen.

    Achja, zurückgetreten ist bis heute noch keiner, hm? Naja...

  • Optimist Optimist 30.08.2010 14:20 Uhr

    was haben die sich dabei nur gedacht???

    einfach nur schrecklich

  • aui aui 30.08.2010 14:32 Uhr
    das ändert aber nichts an der tatsache das dieses gelände einfach niemals dafür geeignet war die loveparade dort stattfinden zu lassen. spätestens auf dem gelände vor der bühne, welche einfach auch viel zu klein war für all die menschenmassen, hätte ein unglück passieren müssen


    Nur weil mal etwas nicht nach deutschem Übersicherheitsstandard geplant und gesichert ist, heißt das ja noch lange nicht, dass etwas passieren muss. Schau mal ins Ausland wo nicht solche Standards herrschen, klar passiert da auch mal was aber nicht zwangsläufig, solange es nicht solche Fehler wie zB bei der LP bei der eigentlichen Durchführung gibt, kann sowas durchaus auch völlig normal ablaufen.

    Man hört in den Medien immer nur bei der Planung war im Endeffekt schon vorher klar es kommt zu einem Unglück bla bla bla, völliger Schwachsinn.
    Das Risiko ist zwar erhöht, aber nur durch die Fehlplanung sterben keine Leute.

    Das mit dem öffnen der Schleusen verstehe ich auch nicht, dann hätten sie erst garnicht ihre nutzlosen Menschenketten machen müssen.

    Ich frag mich halt auch wieso die Polizei nicht mal mit Megaphonen und so gerufen hat die Leute beruhigt hat bzw. wenigstens mal mit Wasserwerfern oder Schläuchen Wasser über die Leute gespritzt hat um die beruhigen und abzukühlen.
    Wären da nicht erstmal welche umgekippt wegen der Hitze und alle wären nicht absolut planlos gewesen wies weitergeht, bzw wie lange sie noch da stehen müssen wärs auch nicht zur Panik gekommen.

    kommt Zeit kommt Rat, in 1 oder 2 Jahren wenn sich eh keiner mehr großartig dran erinnert werden die Ermittlungen abgeschlossen sein, es wird ein paar Bewährungsstrafen, Geldstrafen ... geben, die Fehler der Polizei werden unter den Teppich gekehrt, oder es treten ein paar Leute zurück und das wars dann.
    Wenn der Prozess nicht gerade im Sommerloch ist, sondern während medial interessanten Ereignissen wird der Medienhype dann sowieso nach max. 1 Woche vorbei sein

    Nachricht geändert von aui am 30.08.2010 14:40 Uhr

  • Stebbard Stebbard 30.08.2010 18:04 Uhr
    Passt zu de Typen, schön die öffentliche Meinung auf seine Seite ziehen.

    Hatten nun ja auch lange genug Zeit um sich zu überlegen, wie man sich da rauswindet...

  • Teceo Teceo 01.09.2010 16:01 Uhr
    Morgen ist Schaller bei Kerner. Bin mal gespannt, ob wieder die gleichen einstudierten Sätze kommen.


  • The_Game The_Game 01.09.2010 17:09 Uhr

    Stebbard schrieb:
    Passt zu de Typen, schön die öffentliche Meinung auf seine Seite ziehen.

    Hatten nun ja auch lange genug Zeit um sich zu überlegen, wie man sich da rauswindet...


    Was haben denn die anderen Seiten (inklusive der Polizei) die letzten 5 Wochen gemacht außer mit dem Finger auf andere zu zeigen?

  • Teceo Teceo 01.09.2010 19:53 Uhr

    Teceo schrieb:
    Morgen ist Schaller bei Kerner. Bin mal gespannt, ob wieder die gleichen einstudierten Sätze kommen.


    Kommt doch nicht.

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 01.09.2010 19:57 Uhr
    ist für ihn wahrscheinlich besser, da heute ein gutachten veröffentlicht wurde, dass veranstalter/stadt schuld sind, und die polizei nur einzugreifen hatte, wenn der veranstalter seinen aufgaben nicht nach kam.

  • Teceo Teceo 01.09.2010 19:59 Uhr

    masterofdisaster666 schrieb:
    ist für ihn wahrscheinlich besser, da heute ein gutachten veröffentlicht wurde, dass veranstalter/stadt schuld sind, und die polizei nur einzugreifen hatte, wenn der veranstalter seinen aufgaben nicht nach kam.


    Vom Innenministerium in Auftrag gegeben ................................

  • Christian Christian 13.09.2010 19:53 Uhr ADMIN
    Die "tödliche Melange" von Duisburg
    Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat der Stadt Duisburg und dem Veranstalter der Loveparade Inkompetenz vorgeworfen. Er fordert Städte und Gemeinden auf, aus der Katastrophe mit 21 Toten zu lernen.
    Interview mit Marek Lieberberg bei Deutschlandradio Kultur

  • 16.09.2010 00:23 Uhr

    Christian schrieb:
    Die "tödliche Melange" von Duisburg
    Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat der Stadt Duisburg und dem Veranstalter der Loveparade Inkompetenz vorgeworfen. Er fordert Städte und Gemeinden auf, aus der Katastrophe mit 21 Toten zu lernen.
    Interview mit Marek Lieberberg bei Deutschlandradio Kultur


    Da hat er ja Recht, aber auch er sollte einiges überdenken. Erst an die eigene Nase fassen bitte. Kann ja kein Zufall sein, dass verdammt viele Leute das Gefühl haben, dass es sehr voll war, am Ring.

    Aber so lange nichts passiert...

    Und sowieso: Klar sind solche Feste wie die Rosenmontagsumzüge nicht zu kontrollieren, so wie jede Rush-Hour auch, aber man kann sich bzw. die Masse kann sich frei bewegen...

  • martinzinnecker martinzinnecker 16.09.2010 09:19 Uhr

    Jupa schrieb:

    Christian schrieb:
    Die "tödliche Melange" von Duisburg
    Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat der Stadt Duisburg und dem Veranstalter der Loveparade Inkompetenz vorgeworfen. Er fordert Städte und Gemeinden auf, aus der Katastrophe mit 21 Toten zu lernen.
    Interview mit Marek Lieberberg bei Deutschlandradio Kultur


    Da hat er ja Recht, aber auch er sollte einiges überdenken. Erst an die eigene Nase fassen bitte. Kann ja kein Zufall sein, dass verdammt viele Leute das Gefühl haben, dass es sehr voll war, am Ring.



    Naja, wenn einer was sagen darf dann wohl noch am ehesten er...
    MLK dürfte wohl die meisten großen und größten Veranstaltungen organisieren und es ist noch nie etwas passiert.
    Ehrlich gesagt, ist das Argument sehr schwach mit dem "Gefühl" dass es sehr voll war.
    Natürlich war dieses Jahr nicht wenig los und ich wäre auch glücklicher wenn es 15.000 weniger wären allerdings kam bei mir nie das Gefühl auf, dass es nicht sicher ist, auch wenn man mal in ner Menschenmasse vorbei an der Clubstage gelaufen ist, da war zwar viel los aber ging ja alles sehr ordentlich.
    Ich war schon auf anderen Festivals wo ich mir unsicherer vorkam und nur weil mal ein paar Leute irgendwo etwas dichter zusammenstehen entsteht da draus noch lange keine Massenpanik, wenn man das denkt ist man auf so ziemlich jeder Großveranstaltung falsch, dann hätte man da dran keine Freude.

  • Teceo Teceo 15.05.2011 16:42 Uhr
    Polizei hatte offenbar Probleme mit Schichtwechsel

    Ich errinere mich noch an einen Innenminister, der sehr früh seine Polizei verteidigt und die Schuld auf den Veranstalter geschoben hat. Und warte auf den Tag, an dem Jäger zurück tritt!

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