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Facharbeit über das Woodstock Festival

eröffnet von MuchoMacho am 28.01.2010 16:33 Uhr - letzter Kommentar von pappla



  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 16:33 Uhr

    Hallo liebe Ringrocker-Gemeinde

    Da kurz vor den nächsten Bestätigungen die aktive Userzahl deutlich steigt, ist dies der perfekte Augenblick Inspiration für meine Facharbeit zu sammeln.

    Bis Ende März habe ich Zeit über ein beliebiges Thema eine Facharbeit im Fach Englisch zu schreiben. Da ich mich generell für Festivals interessiere, kam ich recht schnell auf die Mutter aller Festivals - Woodstock. Doch laut Lehrer sollte ich dies unter einem bestimmten Aspekt her betrachten. Allerdings kam mir bis keine gute Idee.

    Ich hoffe hier ist jemand kreativer als ich und hätte einen Vorschlag.

26 Kommentare


  • FBG FBG 28.01.2010 16:37 Uhr SUPPORTER
    irgendwas mit drogen

  • Stebbard Stebbard 28.01.2010 16:37 Uhr
    Ich würde im Prinzip mich fragen, ob das Woodstock in seinem Auftreten sich nicht gegebenenfalls selber seinen Idealen widersprochen hat?

    Oder: Waren die Personen damals, das Umfeld wirklich so homogen oder war das Publikum und das auftreten wesentlich heterogener, als es in der breiten Masse angenommen wird? Muss man Differenzieren zwischen der generell Hippiebewegung und Woodstock?

    Was auch immer ganz gut ist: Hol dir ein grundlegendes Buch (auch qualitativ gut), les dich ein wenig ein. Dann stößt du automatisch auf ne ganze Reihe von möglichen Fragestellungen.

  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 16:40 Uhr

    Stebbard schrieb:

    Ich würde im Prinzip mich fragen, ob das Woodstock in seinem Auftreten sich nicht gegebenenfalls selber seinen Idealen widersprochen hat?

    Oder: Waren die Personen damals, das Umfeld wirklich so homogen oder war das Publikum und das auftreten wesentlich heterogener, als es in der breiten Masse angenommen wird?

    Was auch immer ganz gut ist: Hol dir ein grundlegendes Buch (auch qualitativ gut), les dich ein wenig ein. Dann stößt du automatisch auf ne ganze Reihe von möglichen Fragestellungen.




    Das klingt sehr interessant. Könntest du das vielleicht kurz erläutern?


  • Stebbard Stebbard 28.01.2010 16:43 Uhr
    Du könntest dich ausgehend von einer konkreten Darstellung fragen, was eigentlich an diesem Mythos Woodstock überhaupt in sich stimmig ist. Sind einige Dinge, die man automatisch mit Woodstock verbindet nicht viel eher Mythen? Gab es sogar Dinge oder Umstände, die der allgemeinen Annahme total widersprechen.
    Alternativ könntest du das ja generell mit der Summer of Love-Bewegung verknüpfen.

    Man muss ja nicht immer eine spektakuläres Ergebnis vorweisen. Man kann ja auch mal zu dem Ergebnis kommen, dass es schon so stimmt wies in der Öffentlichkeit dargestellt wird

  • ZERO74 ZERO74 28.01.2010 16:52 Uhr

    Auf alle Fäle kann ich Dir nur wärmstens den Film empfehlen, denn der vermittelt die Stimmung und die Atmosphäre von damals richtig gut.

    Hab zu Weichnachten die Collectors Edition bekommen, in der dann auch noch all möglicher Kram drin liegt wie Fotos, Replica Eintrittskarten zu Woodstock etc.

    Zur Einstimmung auf das Thema und um ggf. noch eine kreative Eingebung zu bekommen sehr gut zu gebrauchen.


  • Oli_A7 Oli_A7 28.01.2010 17:03 Uhr
    Oder zieh einen Bogen zu dem weniger bekannten Ende der glückseeligen Hippie Bewegung im "Altamont Free Concert" 69, dem immerhin auch 300.000 Zuschauer beiwohnten. Und die The Rolling Stones, Santana, Jefferson Airplane, The Flying Burrito Brothers, and Crosby, Stills & Nash auftraten.
    Das ganze endete im Chaos und Gewalt als die als Sicherheitskräfte angeheuerten Hells Angels direkt vor der Bühne jemanden niederstachen, der eine Pistole zog.
    Nachzugucken im Film "Gimme Shelter"

    wiki

  • Stebbard Stebbard 28.01.2010 17:07 Uhr
    Würd mich da nicht zu sehr auf visualisiertes verlassen ...


  • Kaan Kaan 28.01.2010 17:13 Uhr SUPPORTER ADMIN
    Du könntest auch die Probleme der Organisation beleuchten... Man rechnete mit wesentlich weniger Zuschauern und so kam es zu großen Schwierigkeiten in der Durchführung, bei der Künstler nicht wussten wann sie auftreten werden, andere wiederum garnicht erst zum Gelände kamen, etc. etc.


    Santana beispielsweise gab sich -in der Annahme erst in 6 Stunden aufzutreten- nen LSD Trip... jedoch wurde ihm kurz darauf mitgeteilt er müsse schon jetzt auf die Bühne, da die anderen Bands fest säßen... was danach kam ist bekannte Geschichte!

  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 17:14 Uhr
    Vielen Dank schonmal für die ganzen Antworten.
    Was haltet ihr denn von der Idee sich mit den Gründen zu beschäftigen, die dieses Festival zu einem Mythos machen und warum es statt 50.000 Besuchern sogar eine halbe Millionen Hippies anzog? Oder meint ihr das wäre noch zu grob?

  • Stebbard Stebbard 28.01.2010 17:16 Uhr
    Ist eine gute Fragestellung! Halte ich persönlich auch nicht für zu weitmaschig. Der Vorschlag von Slipknotism ist zwar ganz nett, aber daraus erhält man ja nicht irgendwie eine Erkenntnis. Das wäre ja im Endeffekt irgendwie ein Erzählen von Dingen, ohne dass dabei ein Mehrwert existiert. Es sei denn, man zwirbelt sich daraus irgendeine Fragestellung.

  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 17:28 Uhr
    Das mit der Organisation find ich auch nicht schlecht, das könnte man ja quasi mit meinem Vorschlag verknüpfen

    "Mythos Woodstock - Gründe für den unterwarteten Erfolg und dessen organisatiorischen Folgen"?


  • ZERO74 ZERO74 28.01.2010 17:31 Uhr

    Stebbard schrieb:
    Würd mich da nicht zu sehr auf visualisiertes verlassen ...



    Sondern? Er war wohl nicht dabei und Augenzeugen dürften auch nur verinzelt aufzutreiben sein und dann lediglich subjektiv schildern.

    Der Film ist eine Dokumentation, die u.a. den Veranstalter und viele Beteiligte direkt am Ort des Geschehens zu Wort kommen lässt.

    Das Thema Organisation und Größenordnung ist auch hier ein zentraler Punkt und es wird sehr viel dazu gesagt.

  • Stebbard Stebbard 28.01.2010 17:33 Uhr
    "Mythos Woodstock - Gründe für den unterwarteten Erfolg und dessen organisatiorischen Folgen"?


    Klingt in der Form vernünftig!

    @Zero07: Eine Ausarbeitung muss nachprüfbar sein. Dafür eignen sich Filme absolut nicht! Als Inspiration ja, aber nicht für die Ausarbeitung.

    Rein interesse halber: Was für einen Umfang soll deine Ausarbeitung haben?

  • ZERO74 ZERO74 28.01.2010 17:40 Uhr

    Naja, das versteht sich ja von selber. Als Quelle ist dann dann nur sehr eingeschränkt zu verwenden. Aber zur Inspiration und vor allem, um mal ein richtig gutes Bild von der Situation zu bekommen ist es spitze!

  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 17:42 Uhr
    "Myth Woodstock Festival 1969 - Reasons for its unexpected success and the organizational(ly?) influence"

    Einwände? Doofes Englisch?

  • ZERO74 ZERO74 28.01.2010 17:56 Uhr

    MuchoMacho schrieb:
    "Myth Woodstock Festival 1969 - Reasons for its unexpected success and the organizational(ly?) influence"

    Einwände? Doofes Englisch?



    Statt influence besser effectc, impact oder consequences und ohne "ly"

  • nitschegrasi nitschegrasi 28.01.2010 18:11 Uhr

    MuchoMacho schrieb:
    "Myth Woodstock Festival 1969 - Reasons for its unexpected success and the organizational(ly?) influence"

    Einwände? Doofes Englisch?



    Myth Woodstock Festival 1969 - Reasons for its beforehand unexpected success and the impacts thereof organizationwise


  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 18:27 Uhr

    nitschegrasi schrieb:


    Myth Woodstock Festival 1969 - Reasons for its beforehand unexpected success and the impacts thereof organizationwise



    Danke. Allerdings kann ich im gesamten Internet das Wort "organizationwise" nicht finden. Evtl ein Schreibfehler?



  • nitschegrasi nitschegrasi 28.01.2010 18:29 Uhr
    Nä, -wise ist ein Suffix, das man überall anhängen kann und "in puncto" oder "-mäßig" bedeutet.

    Heisst also: die Organisation betreffend.

    Ist aber auch eher Umgangsenglisch...

  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 18:32 Uhr
    Dann ist das sowieso eher unpassend für das Thema einer Facharbeit. Vielleicht jemand noch einen sachlich und formalen Vorschlag?

  • KornFlake84 KornFlake84 28.01.2010 18:43 Uhr
    Ich hab meine Bachelorarbeit über Eventmanagement am Beispiel von Musikfestivals geschrieben....


  • pappla pappla 28.01.2010 18:43 Uhr
    falls du das ein wenig mit der gegenwart verbinden wolltest, könntest du auch so etwas in richtung
    entwicklung von festivals seit woodstock, was hat sich geändert, was macht woodstock so einzigartig, beeinflusst woodstock festivals?
    blabla

  • ZERO74 ZERO74 28.01.2010 18:50 Uhr

    MuchoMacho schrieb:
    Dann ist das sowieso eher unpassend für das Thema einer Facharbeit. Vielleicht jemand noch einen sachlich und formalen Vorschlag?



    Meinst Du jetzt nur die Überschrift egen dem "-wise". Ich würde es weglassen. Deine Überschrift ist ok.

  • MuchoMacho MuchoMacho 28.01.2010 18:55 Uhr
    Dann werd ich das mal so meinem Englischlehrer vorschlagen. Vielen Dank für die Hilfe.

  • Stebbard Stebbard 28.01.2010 20:36 Uhr

    pappla schrieb:
    falls du das ein wenig mit der gegenwart verbinden wolltest, könntest du auch so etwas in richtung
    entwicklung von festivals seit woodstock, was hat sich geändert, was macht woodstock so einzigartig, beeinflusst woodstock festivals?
    blabla


    Mag zwar interessant sein. Aber damit sprengst du die Ausarbeitung total. Man darf sich nich zuviele Fronten aufbauen.

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