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Hurricane Festival 2022 – Unsere Highlights am Freitag

Dominik FiolkaDominik Fiolka, 18.06.2022

Dominik Fiolka

Dominik Fiolka
18.06.2022

Mit dem Hurricane Festival 2022 geht der norddeutsche Festival-Zwilling aus der FKP Scorpio-Familie in seine 24. Runde und das am dritten Juniwochenende vom 17. bis 19.6. Allerdings liegen dieses Mal zwei Jahre unfreiwillige Coronapause dazwischen, seit das Open Air 2019 zuletzt stattgefunden hat. Ganz traditionell dient als Austragungsstätte wieder der Eichenring in Scheeßel. Auf den Zeltplätzen und den Straßen rund in der Lüneburger Heide herrscht bereits seit Donnerstag reges Treiben, denn schon ab nachmittags gibt es ein tolles Aufwärm-Programm auf der Wild Coast Stage, u. a. mit Bands wie Alex Mofa Gang, Milliarden, Sonderschule und Megaloh. Nach einer bereits sonnig-warmen Woche spielt auch das vorausgesagte 30-Grad-Wochenende-Wetter in die Karten der Camper und Musikfans.

Am frühen Freitagnachmittag startet der Hurricane 2022-Auftakt planmäßig. Die ersten Festivalbesucher trudeln gemächlich auf dem Gelände ein. Für alle, die direkt mit guter Musik in den Tag starten wollen, hält das Hurricane Festival 2022 Line-up hochkarätige Künstler bereit. Den Freitag eröffnet das #Hurricaneswimteam um 15:00 Uhr auch schon traditionell auf der Forest Stage, Inhaler ziehen direkt nach um 15:30 Uhr auf der River Stage nach sowie Goat Girl zur gleichen Zeit auf der Wild Coast Stage. Weiterhin treten an diesem Tag auf: Dermot Kennedy, Charli XCX, SDP, Electric Callboy, Giant Rooks und viele viele mehr. Am späten Abend stehen dann gleich zwei große Acts (Seeed und Martin Garrix) sowie der Tages-Headliner The Killers auf der Hauptbühne.

Goat Girl

Die Wild Coast Stage eröffneten Goat Girl. Die britische Band spielte mit einem Mix aus Indierock und Pop auf und sorgte dafür das sich das noch anfangs noch spärliche besetzte Zelt füllte.

Inhaler

Um 15:30 Uhr startet die offizielle Eröffnungsshow auf der River Stage und zwar mit der Kombo Inhaler, einer jungen irischen Alternative-Rockband, die schon seit ihrer Schulzeit zusammen Musik macht. Die Jungs um Sänger und Gitarrist Elijah Hewson schreiben Songs über den eigenen Weg, den ein jeder für sich im Leben finden muss. Damit kann man sich gut identifizieren und bei dem Publikum kommt das gut an. In den letzten Jahren haben sie bereits durch eine Vielzahl an hochkarätigen Singles wie „My Honest Face“, „When It Breaks“ und „Cheer Up Baby“ auf sich aufmerksam gemacht, in 2021 ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum „It Won’t Always Be Like This“ auf den Markt gebracht und nun können Inhaler endlich das alles auch mal live performen.

OK Kid

Die deutsche Pop-Band mixt Sprechgesang und ihre musikalischen Fertigkeiten, um fröhlichen Popsound zu machen. Heute als Ersatz-Band für Gayle, die eigentlich auftreten wollten. Der Genre-Grenzgang von OK KID, seit jeher Stilmittel und Zankapfel zugleich, wird immer wieder konsequent vollzogen. Selbstvertrauen, Zeitlosigkeit, Wagemut, Detailverliebtheit – aber auch immer eine tiefe Melancholie in den Lyrics, die zum Nachdenken anregen. Eintönigkeit bedeutet das aber keinesfalls. Jonas Schubert, Raffael Kühle und Moritz Rech sorgen vor allem live für eine ausgelassene Stimmung. Die Wahl-Kölner begeistern mit ihrem elektrizistischen Sound. Die gut gewählte Seltlist enthielt Songs von allen fünf Alben, vor allem aber dem neuen Werk „DREI“ und ließ keine Wünsche offen. Also: alles ok!

The Dead South

Die Bluegrass-Rock-Band aus Kanada ist als nächstes auf der Forest Stage an der Reihe. Sie mischen Punk-Ethos mit einzigartigen Melodien sowie abwechslungsreiche Stimmen und nicht zu vergessen, ihre Instrumente. Vom Banjo, zum Cello schaffen es Danny Kwnyon, Nate Hills und Co mit ihren rockigen Folk-Sounds für unbeschwerte Zeit zu sorgen. Ein kleiner Vergleich mit Mumford & Sons sollte erlaubt sein. Die Zuschauer wippen jedenfalls mit, tanzen und feiern den Auftritt von The Dead South.

Giant Rooks

Als die Coronapandemie startete, wollten die Giant Rooks eigentlich mit dem Folktronica-Duo Milky Chance auf US-Tour sein und danach hier in Europa ihre eigene Tour starten, doch auch die fünf Jungs mussten eine unfreiwillige Livepause einlegen. Trotzdem haben Giant Rooks die Zeit hervorragend genutzt, um ihr Debütalbum „Rookery“ voranzutreiben. Nach zwei überragenden EPs und hunderten Konzerten ist ihr erster Longplayer  am Start und davon gibt es natürlich auch einiges zum ersten Mal live zu hören. Vom ersten Takt an geben die Rooks Vollgas und liefern einen treibenden Sound, der sich über das gesamten Live-Set spannt. Tanzen und mitsingen ist nicht nur endlich wieder erlaubt, es ist eindeutig erwünscht, wie Sänger Frederik „Fred“ Rabe betont. Dieser entpuppt sich als Multitalent an verschiedenen Instrumenten (Gitarre, Klavier und Drums) und auch als absolutes Energiebündel. Und wer sind die Giant Rooks im Einzelnen? Da haben wir die beiden Cousins Frederik Rabe (Gesang, Gitarre, Percussion) und Finn Schwieters (Gitarre) sowie Jonathan Wischniowski (Synthesizer, Piano), Luca Göttner (Bass) und Finn Thomas (Drums). Also fünf rockige Burschen, die uns aam frühen Nachmittag zeigen, wie innovativer Indie-Pop zwischen Alternative Rock und Independent so richtig geht. Und obwohl die Giant Rooks sozusagen auf dem ersten Höhepunkt ihrer Karriere durch Corona ausgebremst wurden, sind sie jetzt noch präsenter zurück als zuvor – souverän, ehrgeizig und dabei mit viel Charme und Humor.

 

Millencolin

Skate-Punk aus Skandinavien, genauer gesagt aus Schweden, kommt am frühen Abend von der Band Millencolin. Sänger und Bassist Nikola Sarcevic, Gitarrist Erik Ohlsson, Mathias Färm und Drummer Frederik Larzon haben ordentlich Wumms mitgebracht und gehen auf der Mountain Stage sofort zur Sache. Das Publikum hat sich über den Nachmittag bereits „warm“ getanzt, vor der Stage hängt ein dichter Nebel aus Staub, was sich durch den trockenen Boden gebildet hat. Egal, man ist ja eh bereits dreckig, jetzt kann man auch weiter abgehen und das zu einer gut gewählten Setlist aus neun Studioalben der letzten 30 Bandjahre.

LP

Die 35-jährige Laura Pergolizzi alias LP hat eine Stimme, die im Ohr bleibt. Mit „Lost On You“ hat sie einen Megahit in 17 verschiedenen Ländern gelandet. Songtexte für Rihanna, Christina Aguilera und sogar die Backstreet Boys hat sie geschrieben. Und nun landet die gefühlvolle Sängerin mit der unverwechselbaren Stimme beim Hurricane Festival. Die Songwriterin hat in ihrer über 20-jährigen Musikerkarriere bereits einiges erlebt, sie schenkt den Hörern ihrer Songs tiefe Einblicke in seelische Abgründe und gleichzeitig schenkt Hoffnung. Die US-Amerikanerin ist homosexuell und verkörpert eine befreiende Offenheit zu diesem Thema, und sie engagiert sich wo sie kann für Menschen in Not.

 

Demot Kennedy

Der 30-jährige irische Musiker Dermot Kennedy ist gekommen um dem Hurricane seine handgemachten, rustikalen und gefühlvollen Songs mit dem kreativen Sound aus elektronischen Elementen und poppigen Parts zu präsentieren. Seine einzigartige Stimme ist sein Markenzeichen, ein wenig erinnert er vom Stil her an Jack Garratt, James Vincent McMorrow oder Bon Iver, wenn er zusammen mit seiner Band auf der Bühne steht. Kennedy hat „Something to Someone“ mit verschiedenen Snippets über TikTok und Instagram angeteast. Jetzt ist die gefühlvolle neue Single endlich da und kann live so richtig überzeugen.  Letztes Jahr hat Dermot Kennedy mit „Better Life“ die erste eigene Single nach seinem Erfolgsalbum „Without Fear“ veröffentlicht. Mit „Something to Someone“ liefert er nun wieder nach.

Fontaines D. C.

Mit irischem Post-Punk-Band legen am frühen Abend auf der Wild Coast Stage Fontaines D. C. los. Ihr neues Album „Skinty Fia“ ist erst ganz frisch auf dem Markt, nämlich im April diesen Jahres erschienen und es schreit gerade zu danach, in Live-Versionen Gehör zu finden. Der Fünfer mit Grian Chatten als Frontmann kennt sich schon aus der Zeit am Music College und die Kombo gibt es offiziell schon seit 2016, aber erst 2019 konnte die Band ihre ersten Erfolge einfahren mit dem Debütalbum „Dogrel“. Die Band zeigt eine authentische und gute gelaunte Show, ihre Liebe zur Poesie und zur Musik genauso, wie ihre Freude, endlich wieder vor Publikum spielen zu können.

While She Sleeps

While She Sleeps, Die Metalcore-Kombo rund um Sänger Lawrence ‚Loz‘ Taylor kommt aus Sheffield, England. Diese Ecke scheint die Heimatstadt von vielen coolen Bands zu sein – Arctic Monkeys, Bring Me the Horizon, Pulp, um nur einige zu nennen. Auch die Metalcore-Band While She Sleeps kommt aus dieser Yorkshire-Gegend und erfreut sich, ähnlich wie die Landsmänner, über weltweiten Erfolg. Letztes Jahr haben sie mit „Sleeps Society“ ein neues Album auf den Markt gebracht, nun wird es Zeit, dass es live Gehör findet. Die Setlist ihres aktuellen Konzerts ist ein bunter, gut gewählter Mix aus alt und neu. Frische Lieder wie „Anti-Social“, „I’ve seen it all“ und „Inspire“ machen den Anfang und Hits wie „The Guilty Party“ und „Four Walls“ lassen später alle Besucher noch einmal ausrasten. Eine wirklich gelungene Show mit Livemusik zum Tanzen, Springen und Auspowern.

Charli XCX

Lange steht die 30-jährige Charli XCX aus England ja noch nicht im Rampenlicht. Der Musik aber bereits seit ihrer Kindheit verbunden, hat sich die Künstlerin jahrelang eher hinter den Kulissen der Musikszene aufgehalten – und doch ist sie immer ganz tief verwurzelt gewesen mit dem aktuellen Geschehen und vor allem der Hit-Maschinerie. Für viele namhafte Stars hat Charli bereits Songs geschrieben, darunter den Hit „I Love It“ der Schwedinnen von Icona Pop, genau wie Iggy Azalea größten Erfolg „Fancy” und auch der diesjährige, weltweite Nummer-Eins-Hit „Señorita” von Sean Mendes und Camila Cabello stammt aus ihrer Feder. Doch neben allem, was sie als Songwriterin für andere Künstler bisher geleistet hat, hat sie mit ihrem aktuellen Dark-Pop irgendwo zwischen Indietronic und Rock auch noch ihre ganz eigene Soundästhetik kreiert. Die Sängerin und Songwriterin hat nicht nur das ganze beliebte Hitmaterial dabei, sie hat sogar neue Songs vom 2022er Album „Crash“ am Start. Ihre überlebensgroße Persönlichkeit bringt sie dazu auch bei diesem Auftritt gekonnt – sowohl durch ihre Musik als auch durch ihren flippigen Style zum – Ausdruck. Dass Charli schon immer selbst Musik machen wollte, wie sie selbst verkündet, klingt zwar fast wie eine der typischen Phrasen, die man von vielen Musikern hört – aber spätestens am Ende ihrer Show merkt man, dass die Aussage eindeutig wahr und ihre Leidenschaft und Liebe zur Musik absolut authentisch sind.

Fehlt hier nicht was?
Aufgrund von Restriktionen durch die Künstlerin war es leider keinem Fotografen möglich, Charli XCX beim Hurricane Festival 2022 am Freitag zu fotografieren.

SDP

Die beiden Allround-Musiker Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin sind mit als SDP seit über 20 Jahren aktiv im Musikbusiness. Und das, obwohl ihre Heimat Berlin-Spandau nicht gerade als musikalischer In-Bezirk der deutschen Hauptstadt gilt. Ihr Deutschrap-Funk ist verpackt mit viel Charme und Wortwitz – egal ob sie sich mal auf Rettungs-Mession unserer Galaxis befinden oder auf der bunten Seite der Macht stehen. Pünktlich geht das Programm auf der River Stage los und Vincent und Dag stürmen auch schon unter Begleitgeschrei der Fans über die Bühne. Schnell bebt der Boden, alle Hände gehen nach oben und dann wird gefeiert. Natürlich mit allen Hits, die sich ein SDP-Fan wünscht. Auch die obligatorische „Leiche“ wird besungen und später fachgerecht im Publikum entsorgt. Die Besucher werden viel mit einbezogen, von der Wall of Death bis zum gemeinsamen hinhocken, hochspringen und abtanzen, lassen sich SDP immer was einfallen. Endlich kann das Duo auch mal Songs ihr aktuelles Album „Ein gutes schlechtes Vorbild“ mal live an den Mann und die Frau bringen. Während des gesamten Auftritts können sich SDP voll und ganz auf ihre Fans verlassen, überall wird textsicher jede Strophe mitgesungen und teilweise singt das Publikum alleine ein paar Passagen. Eine rundum gelungene Show!

Neck Deep

Die britische Pop Punk-Formation aus Wales hat eine Menge Fans unter den Zuschauern und schafft es mit viel Energie auf der Mountain Stage das Publikum für sich zu gewinnen. Ben Barlow (Gesang) fegt dabei in bester Manier von Bühnenseite zu Bühnenseite und nimmt immer wieder Kontakt zu den den Fans auf. Und auch Sam Bodwen (Gitarre), Matt West (Gitarre) und Fil Thorpe-Evans (Bass) stehen kaum still. Dani Washington (Schlagzeug) gibt deutlich den Rhythmus vor, ist allerdings der Ruhigste der Truppe. Mit dabei haben sie eine gut gewählte Hitliste aus ihrem Repertoire der letzten vier Studioalben, wobei der Fokus doch ein wenig auf dem 2020er Album „All Distortions Are Intentional“ liegt. Das stört natürlich nicht, hier wird so oder so mitgesungen und getanzt.

The Killers

In 2003 haben die vier junge US-Musiker aus Las Vegas/Nevada ihre Heimat verlassen um ihr allererstes Konzert überhaupt in London zu spielen, dort haben sie noch mit drei anderen Bands auf dem Werbeplakat gestanden, allerdings ganz oben. Mittlerweile sind 19 Jahre ins Land gegangen, 35 Millionen Alben hat die Band verkauft, sie sind Headliner der größten Festivals der Welt gewesen und sind u. a. im Weißen Haus aufgetreten. Wer die vierköpfige Rockband live zu sehen bekommt, was in Deutschland gar nicht so häufig der Fall ist, kann mit einem regelrechten Hit-Feuerwerk in der Setlist rechnen. Ein Großteil ihrer Musik basiert auf britischen Einflüssen und auf der Musik der 80er Jahre, insbesondere New Wave. Hier gibt es einerseits Songs aus dem letzten Meisterwerk „Pressure Machine“ zu hören, genau wie von den sechs Vorgängeralben. Gut ausgepegelt.

Frontmann Brandon Flowers und seine Bandkollegen ziehen so gut wie jeden Festivalbesucher vor die Forest Stage am ersten Festivalabend. Klar, sie sind er Headliner, aber es ist auch sonst kein Wunder, denn The Killers bestechen mit eingängigen Klaviermelodien, funkigen Synthesizer und pumpenden Bässen – gepaart mit Killers-typischen, kräftigen Gitarren sowie Texten, die in der modernen Musiklandschaft ihres Gleichen suchen. Wer mag so etwas nicht?

Fehlt hier nicht was?
Aufgrund von Restriktionen durch die Band war es leider keinem Fotografen möglich, Headliner The Killers beim Hurricane Festival 2022 am Freitag zu fotografieren.

Seeed

Da sind sie endlich wieder, die Reggae-Dancehall-Könige. Es ist ein paar Jahre ruhig um die Berliner gewesen und nun tauchen sie wieder auf Festivals (und bald auf Sommer-Tour) auf, energiegeladen wie eh und je. Auf der Bühne tummeln sich insgesamt elf Musiker. An der Front bestimmen Peter Fox und Frank Dellé die Bühnenshow an den Mikrofonen. Bandkollege Boundzound, der 2018 verstarb, fehlt hier heute allen, ganz eindeutig. Mit Posaune, Saxophon und fettem Bass ist der Stimmungspegel von Seeed Musik aber trotzdem in gigantischer Höhe. Ob „Dickes B“, „Ding“, „Augenbling“, „Aufstehn“ oder Songs vom letzten Studioalbum „Bam Bam“, alles kommt gut an bei den Zuschauern vor der vollen Forest Stage. Auf fünf Studioalben, alle an der Chartspitze und mit Auszeichnungen, haben es Seeed gebracht. Und das Ganze fast ausschließlich in deutscher Sprache. Aber live zeigen die Berliner ihre große Stärke. Nach 24 Jahren im Musikgeschäft sind Seeed immernoch ein großer Publikumsmagnet und sie lassen es sich nicht nehmen, beim Hurricane Festival eine krachende Headliner-Show hinzulegen. Großartig.

Electric Callboy

„Hallo Hurricane, wir sind Electric Callboy und wir haben ein paar geile Songs für euch dabei”, sagt Sänger Kevin Ratajczak und übertreibt dabei nicht. Auch wenn man Electric Callboy als Phänomen der letzten Jahre, bzw. letzten Singles, beurteilen könnte, sind sie keine One-Hit-Wonder. Die deutsche Metalcore-/Trancecore-Kombo hat sich in diesem Jahr kurzerhand umbenannt (vorher Eskimo Callboy). Die Fans stört das nicht, an Qualität und Spielfreude der sechs Jungs hat das nichts geändert, vielleicht im Gegenteil. Die Stimmung ist bei neuen wie alten Songs durchgehend blendend und die Setlist sehr bunt gemischt. Die Fans vor der Mountain Stage singen lauthals mit und die Circle Pits werden immer größer. Und für alle, die Bock auf neues Material haben, die Band hat bereits mit „Tekkno“ ihr neustes Album für September 2022 angekündigt!

Martin Garrix

Martin Garrix aus den Niederlanden. Holland ein wahres Nest an Talenten der elektronischen Musik hervorzubringen. Armin Van Buuren und Hardwell sind ebenfalls erfolgreiche Star-DJs und stammen auch von dort. Im  Jahre 2013 hat Garrix mit dem Lied „Animals“ seinen internationalen Durchbruch gefeiert. Seine Genres liegen im Bereich von Progressive House und Electro House sowie Bigroom EDM. In den Folgejahren avancierte Garrix immer weiter zu einem der gefeiertsten DJs unserer Zeit und entsprechend legt er seither auf der ganzen Welt, bei den größten Festivals und Shows auf. Nicht umsonst ist er auch Headliner des diesjährigen Hurricane Festivals. Auf der River Stage bildet der Auftritt von Martin Garrix für den ersten Festivaltag das Schlusslicht und geht es jetzt nochmal in die vollen, bevor die Zuschauer in die Nacht entlassen werden. Aber jetzt heißt es erstmal die Hüften schwingen zu den Megahits von Martin Garrix wie „Summer Days“, „So far away“, „No Sleep“, „Ocean“ und viele mehr – und natürlich jeder Menge Pyrotechnik.

Dominik Fiolka Dominik Fiolka Vechelde

Aus Berlin stammt Dominik. Mittlerweile in der Region 38 ansässig, jongliert er mit Zahlen und Worten gleichermaßen. So übernimmt er als einer der Köpfe hinter stagr regelmäßig die redaktionelle Berichterstattung.