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Pitchfork Music Festival Paris 2019

Vorbei31.10.2019 - 02.11.2019 / ParisFR
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Pitchfork Festival Paris 2024
Pitchfork Music Festival Paris ist ein Indie, Pop, Rock, Electronic und Hip Hop Festival, das vom 31.10.2019 bis 02.11.2019 in Paris (FR) stattgefunden hat. Das Festival wurde von ca. 3.000 Zuschauern besucht. Tickets kosteten ab EUR 120,00. Die Top-Acts waren Mura Masa, Skepta und The 1975. Darüber hinaus waren Jessica Pratt, Charli XCX, Orville Peck, Sebastian, Celeste, Chai und viele mehr gebucht.

Pitchfork Music Festival ist das Schwester-Festival vom Pitchfork Music Festival Paris 2019, das vom 17.07.2020 bis 19.07.2020 in Chicago in der Nähe von Chicago (US) stattgefunden hat.

Line Up Pitchfork Music Festival Paris 2019

Mura Masa Skepta The 1975 UVM


2manydjs
Agar Agar
Ateyaba
Aurora
Barrie
Belle And Sebastian
Celeste
Chai
Charli XCX
Charlotte Dos Santos
Chromatics
Desire
Drugdealer
Ezra Collective
Flohio
Hamza
Helado Negro
In Mirrors
Jackie Mendoza
Jamila Woods
Jessica Pratt
John Talabot
Kedr Livanskiy
Orville Peck
Primal Scream
Sebastian
Sheer Mag
Slowthai
Sons Of Raphael
The Comet Is Coming
Weyes Blood
Yussef Dayes
Zola

2manydjs
Agar Agar
Ateyaba
Aurora
Barrie
Belle And Sebastian
Celeste
Chai
Charli XCX
Charlotte Dos Santos
Chromatics
Desire
Drugdealer
Ezra Collective
Flohio
Hamza
Helado Negro
In Mirrors
Jackie Mendoza
Jamila Woods
Jessica Pratt
John Talabot
Kedr Livanskiy
Orville Peck
Primal Scream
Sebastian
Sheer Mag
Slowthai
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The Comet Is Coming
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Christiangefällt das
PastorOfMuppets

PastorOfMuppets hat kommentiert

06.11.2018 22:06 UhrSupporter

Ich war am vergangenen Wochenende für zwei Tage (Freitag und Samstag) beim Festival und lasse mal meine Eindrücke hier.

pitchforkmusicfestival.fr/en/

Das Festival findet im nordöstlichen Teil von Paris in der Grande Halle de la Vilette statt. Die Halle fasst laut Wikipedia 13.500 Besucher, wobei das Festival recht deutlich vom Ausverkauf entfernt gewesen sein dürfte. Das Wochenendticket kostetet in der letzten Preisstufe etwa 130€, die Tagestickets gab es für gut 50€ bzw. 55€ für den Samstag. Keine Ticketkategorie war ausverkauft. Ich hatte vor 3-4 Wochen meine Tagestickets gekauft und ein paar Tage vor dem Festival kam Frust auf: Das Festival wollte noch Tickets loswerden und hat Tagestickets für gut 40€ und Tickets für zwei Tage für 80€ angeboten. Sowas geht natürlich gar nicht und ist ein enorm schlechtes Zeichen an die Kunden, die vorher gekauft haben.

Zum Konzept: Es gibt zwei Bühnen an den Kopfenden der Halle, die abwechselnd bespielt werden. Somit kann man theoretisch alle Acts sehen. Der Sound war dabei durchgehend super, da gab es nicht ansatzweise etwas zu meckern. Glasklar und eine super Lautstärke. Zwischen den Bühnen befinden sich in der Mitte zwei Bars, die jeweils zu den Bühnen ausgerichtet sind. Zwischen diesen Bars und mittig in der Halle befindet sich noch ein etwas tiefer liegender und durch Treppen erreichbarer Bereich (s. Bild), wo Merch und ein breiter Stand zum Aufladen des Cashless-Systems platziert waren.

Apropos Cashless: Auf dem gesamten Festival konnte nur ohne Bargeld bezahlt werden. Die Bändchen für das Wochenende beinhalteten einen entsprechenden Chip. Als Tagesbesucher (kein Bändchen) musste man eine Karte für 1€ kaufen und die nutzen. Das System funktionierte überaus gut, hat mich in der Form echt überzeugt. An den Bars (und auch beim Essen bzw. an der Garderobe) wurde über ein Handheld der entsprechende Betrag gebucht und die Verkäufer haben selbstständig(!) das Display gezeigt und den Restbetrag angesagt. Fand ich gut, weil man so auch den Überblick über die Kosten behalten konnte. Wartezeiten fielen dadurch komplett weg, sehr angenehm. Die Preise waren allerdings recht happig. Bier (0,5l Heineken) für 7,50€ (kleines Bier gab es auch, den Preis habe ich nicht im Kopf), Wein (12,5cl) für 4,50€, Wasser (0,5l Flasche, Abgabe ohne Deckel) für 2,50€. Essen meist im Rahmen von 8-10€ und Garderobe 2€.





Am ersten Tag war ich erstmal kurz mit der Orientierung beschäftigt. Leider gab es vorher keinerlei Infos über die Halle bzw. das Gelände. Den Aufbau der Halle habe ich ja bereits beschrieben. Zusätzlich gab es an den Längsseiten jeweils einen Balkon, der genutzt wurde. Auf der einen Seite schien es Essen zu geben, dort bin ich aber nicht hochgegangen. Auf der anderen Seite gab es verschiedene kleine Stände, vom Plattenladen über Karaoke bis zu einer kleinen Bar. Abgerundet durch Sitzgegelenheiten und z.B. zwei Schaukeln. Das war recht liebevoll gestaltet. Einiges war auch noch draußen los, da sich um die Halle herum ein überdachter Außenbereich befindet. Dort befanden sich direkt beim Einlass die Garderobe und diverse Cashless-Schalter. Außerdem diverse Essensstände (und Sitzgelegenheiten), die alle auf Streetfood gemacht waren und deutlich hochwertiger als das hierzulande bekannte Standardessen wirkten. Man ging dann auf die rechte Seite der Halle, wo entlang dieser Längsseite die diversen Eingänge zur Halle lagen. Im Außenbereich befanden sich dort noch viele weitere Sitzgelegenheiten, Dixis/Pissoirs und Getränkestände. Die Getränkestände hier waren im Look des Festivals (s. Banner oben) gehalten, das wirkte schon stimmig. Toiletten gab es sonst auch noch im Keller in der Halle, weshalb ich nie draußen war. Auch hier als Mann quasi keine Wartezeit, bei den Frauen zumindest drinnen teilweise schon ein paar wartende Personen. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass ich es in der Halle überraschend kalt fand. Viele haben ihre Jacken anbehalten.

Vielleicht noch zum Vergleich: Innen hat mich die Halle hinsichtlich Breite, den Säulen und den seitlich gelegenen Balkonen etwas ans Palladium erinnert. Aber die Decke ist deutlich höher und die Halle insgesamt viel länger (s. Kapazität).

Ich nachhinein fällt es mir sehr schwer, die Zahl der Besucher abzuschätzen. Bei den Hauptacts, die auch mein primärer Kaufgrund waren, habe ich die vorherige Band auf der anderen Bühne ausgelassen, um weit vorne gestanden. Ansonsten sind nämlich wirklich fast alle Besucher hin- und hergepilgert. Allerdings waren direkt nach dem Ende von Chvrches, Kaytranada oder Bon Iver auch sehr viele Leute draußen. Insgesamt also eine sehr entspannte Atmosphäre und man kam quasi immer überall hin. Ich würde insgesamt 9.000-10.000 Besucher tippen, aber das ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.

Das Publikum ist insgesamt sehr gemischt durch alle Altersgruppen und im Schnitt so Ende 20 bzw. Anfang 30. Aufgefallen ist mir, dass auch viele internationale Besucher vor Ort waren, ich habe u.a. einige Briten, Amerikaner und Australier getroffen. Französisch ist nicht nötig, ich kam überall auf dem Festival mit Englisch weiter.

Abgerundet wird das Festival übrigens durch weitere stattfindende Veranstaltungen. Am Donnerstag und Freitag findet in der Nähe der Halle jeweils eine Afterparty mit DJs statt. Dafür benötigt man separate Tickets, wo ich den Preis gerade nicht parat habe. Samstag fand diese Afterparty im Rahmen des Hauptevents statt.

Und am Dienstag & Mittwoch fand in sechs kleinen Läden im Stadtzentrum das Pitchfork Avant-Garde statt. Für 15€ pro Tag gab es hier pro Tag und Location je drei Acts. Der Fokus lag dabei auf Newcomern, dabei waren u.a. Let's Eat Grandma, Hop Along oder Hatchie. Hätte ich an sich auch spannend gefunden, ich war an den Abenden allerdings verplant.

l
Zu den Bands will ich gar nicht so viel loswerden. Gesehen habe ich:
Freitag - Boy Pablo, Tirzah, Dream Wife, Car Seat Headrest, Chromeo, Chvrches, Kaytranada
Samstag - Muddy Monk, Snail Mail, Stephen Malkmus & The Jicks, Bon Iver, DJ Koze, Peggy Gou

Einzige kleine Enttäuschung war Snail Mail. Die waren leider super nervös, wodurch der Gig etwas in die Hose ging. Tirzah, Kaytranada, Muddy Monk, Stephen Malkmus und Peggy Gou kannte ich vor den Auftritten überhaupt nicht, das war aber alles solide bis gut. Boy Pablo und Chromeo waren Neuentdeckungen nach dem Ticketkauf und gefielen mir gut, auch wenn meine Favoriten nicht im Set waren. Dream Wife, Car Seat Headrest und DJ Koze jeweils mit sehr guten Sets. Chvrches auf Platz zwei für das Wochenende. Viel besserer Sound als noch beim NOS Alive im Juli. Bester Auftritt mit Abstand war (wie erwartet) Bon Iver. Ich habe keine Worte dafür was Justin Vernon und Band auf der Bühne fabrizieren. Das ist ganz großes Kino. Eine der besten Livebands unserer Zeit.

www.setlist.fm/setlist/bon-iver/2018/grande-halle-de-la-villette-paris-france-43965fb3.html

tl;dr
+ angenehme Größe
+ Line Up (auch die anderen Jahre)
+ Rahmenprogramm zusätzlich zum Hauptevent
+ Cashless
- Preise (später reduzierte Kartenpreise und Essen/Trinken beim Festival)
- Orientierung zu Beginn

Grundsätzlich ein Festival, das ich bei passendem Musikgeschmack absolut empfehlen kann. Wenn man einmal weiß wo alles ist, dann besticht das Pitchfork durch kurze Wege und einen entspannten Ablauf.

Wumi94

Wumi94 hat kommentiert

05.04.2018 09:19 Uhr·  Bearbeitet·

War da schon mal jemand und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Ich habe nur mal was Negatives von ständig quasselnden und nervendem Hippster Publikum gelesen. (http://meinzuhausemeinblog.blogspot.de/2012/11/pitchfork-festival-paris-1-31112.html)

PastorOfMuppets

PastorOfMuppets hat kommentiert

04.04.2018 22:42 UhrSupporter



Pitchfork is excited to announce the first round of artists slated to perform at Pitchfork Music Festival Paris 2018. Bon Iver, Mac DeMarco, Fever Ray, and Blood Orange are all scheduled to take the stage between November 1-3 at La Grande Halle de la Villette in the 19th arrondissement, the home of Pitchfork Paris since 2011.

Also part of the festival week are two nights of Avant-Garde, wherein Pitchfork takes over multiple small Paris clubs for special shows. Pitchfork Avant-Garde 2018 takes place October 30 and 31.

Tickets are available here starting Thursday, April 5. RSVP to the Facebook event here. Stay tuned for further lineup announcements!

Zitat


pitchfork.com

  • zuletzt am 06.11.2018 22:06 Uhr von PastorOfMuppets
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  • zuletzt am 02.11.2014 14:18 Uhr von roxar
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